Fondation 1796 von Lombard Odier neuer Förderpartner von venture kick

Seit Juli 2011 unterstützt auch die Fondation 1796 der Privatbankkanzlei Lombard Odier Darier Hentsch & Cie die Initiative venture kick, die Geschäftsideen mit hohem Potential aus den Forschungen Schweizer Universitäten und Hochschulen mit bis zu CHF 130‘000 fördert. Neben der Fondation 1796 sind bereits die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG als Partner finanziell an der Förderinitiative beteiligt.

lombard odier
Für die seit 1796 unabhängigen Unternehmer von Lombard Odier Darier Hentsch & Cie stehen die Förderung des Unternehmergeistes, das Strebens nach Spitzenleistungen und die Kreativität junger Talente im Vordergrund. Aus diesen Gründen wird die Fondation 1796 in Zukunft auch venture kick unterstützen. Die Förderinitiative ergänzt optimal das bereits bestehende Engagement der Stiftung für «Innogrants», einem Programm, das gemeinsam mit der EPF Lausanne ins Leben gerufen wurde und die Entwicklung neuer Geschäftsideen fördert.

Innovation als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
Thierry Lombard, geschäftsführender Teilhaber von Lombard Odier und Managing Partner der Fondation 1796: «Die Schweiz hat in seinen Universitäten und Hochschulen einen sehr vielversprechend Pool junger Talente, die es dank der Qualität der Bildungseinrichtungen und dem Engagement des Bundes ermutigt werden, Innovation – der Schlüssel zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit – voranzutreiben. Dies ist ein Grund, warum es sich die Fondation 1796 als Priorität gesetzt hat, Innovation und den Unternehmergeist junger Menschen zu unterstützen. Unsere Stiftung wird daher mit den anderen Stiftungen von venture kick zusammenarbeiten, um den Innovationstransfer für die Wirtschaft noch weiter zu fördern und die vielen Talente in der Schweiz und über die Grenzen hinweg zu finden.»

Im Kampf gegen Klimaerwärmung & Co.
Im Rahmen ihrer Programme konzentriert sich die Fondation 1796 besonders auf Projekte im Bereich «Disruptive Cleantech», die sich mit Produkten, Dienstleistungen oder Technologien im Nachhaltigkeitssektor und speziell im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Klimaerwärmung auseinandersetzen. Die sogenannten «disruptive eco-innovations» dürften in Zukunft bestehende marktdominierende Technologien ersetzen und hoffentlich die Lebensqualität aller Menschen, in den Industrie- wie auch in den Entwicklungsländern, verbessern.

Frühe Förderung als Erfolgskonzept
Beat Schillig und Jordi Montserrat, die beiden Geschäftsführer von venture kick, zeigen sich erfreut von der positiven Entwicklung der Förderinitiative, die Ende 2007 ins Leben gerufen wurde: «Der Zugang zu einem Netzwerk von Experten, Unternehmern und Investoren auf nationaler Ebene ermöglicht es angehenden Jungunternehmern und Projektleitern bereits in einem sehr frühen Stadium, das Projekt auf eine starkes und auch wirtschaftlich erfolgsversprechendes Fundament zu bauen. Die grossartigen Erfolge von Startups, wie z.B. Abionic, Malcisbo oder Imina Technologies und die Entscheidung der Fondation 1796 uns zu unterstützen, zeigt die Stärke des Ansatzes von venture kick.»

venture kick
Mit über CHF 6,5 Mio. Förderkapital über 125 Firmen gegründet
venture kick hat das Ziel, das unternehmerische Potential an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu fördern, um die Zahl der Unternehmensgründungen zu verdoppeln. Durch das Engagement der GEBERT RÜF STIFTUNG (seit 2007), der ERNST GÖHNER Stiftung (seit 2007), der OPO-Stiftung (seit 2008) und der AVINA STIFTUNG (seit 2009) wurden seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 bereits über 6,5 Millionen Franken ausgeschüttet und aus fast 850 Bewerbungen 181 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und zusätzlich gecoacht. Eine Investition, die sich auszahlt: Mittlerweile sind über 125 innovative Jungunternehmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits über 1000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich auf über 120 Millionen Franken.

Über den Innovationsbeschleuniger venture kick
Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung, die AVINA STIFTUNG und die FONDATION 1796 finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich. Monatlich erhalten jeweils acht Projektteams die Chance, sich vor einer Jury – bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10’000 Franken und qualifizieren sich für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20’000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Teams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100’000 Franken zu gewinnen. Die Förderbeiträge werden à fonds perdu ausgerichtet. Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt allerdings erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in den sogenannten kickers camps intensiv begleitet.

venture kick: Erfolg für Aeon Scientific und Pandora Underwater Equipment Erfindungen

Das ETH Spin-off Aeon Scientific und das Start-up Pandora Underwater Equipment aus der Romandie haben jeweils die Gesamtsumme von 130‘000 Franken bei der privaten Förderinitiative venture kick gewonnen. Aeon Scientific entwickelt ein Navigationssystem für Herzkatheter, Pandora Underwater Equipment stellt dagegen Tauch-Ausrüstung zur automatischen Kontrolle des Aufstiegs und für mehr Sicherheit her.

Aeon Scientific aus Zürich und Pandora Underwater Equipment sicherten sich bei venture kick die letzte Stufe und können ihre Startup-Projekte mit zusätzlichen CHF 100‘000 finanzieren. Dabei ging es für die beiden Sieger Schlag auf Schlag. Denn kurz vor der Final-Präsentation waren die beiden Jungunternehmer Dominik Bell, CEO von Aeon Scientific, und David Bonzon, CTO von Pandora Underwater Equipment, noch in Boston. Als Gewinner von venture leaders, einem Förderprogramm des nationalen Startup-Trainings venturelab, absolvierten sie dort ein zehntätiges Business-Development-Programm.

venture kick 2011

Ferngesteuerte Mikroinstrumente für neue Diagnose- und Behandlungsmethoden
Das Herz bleibt im Alter ein Problemfall: Jede vierte Person wird ab 40 Jahren einmal an einem Herzflimmern leiden. Doch nur jede zehnte Person wird bisher mit einem Katheter behandelt. Zu wenig Kontrolle oder gar keine Möglichkeiten hat man mit bisherigen Instrumenten, an die betreffenden Stellen zu kommen. Nach mehrjähriger Arbeit ist es dem jungen Team von Aeon Scientific gelungen, eine einzigartige Technologie zu entwickeln, die es ermöglicht, kleinste Mikroinstrumente im Körper des Menschen kabellos fern zu steuern. In einem elektromagnetischen Feld kann nun der Katheter unter bester Kontrolle innerhalb vom Herz gesteuert werden. Der Arzt kann sich dabei zusätzlich auf eine 3D-Auswertung am Computer stützen. Die einzigartige Plattform soll aber auch anderen Einsatzbereichen zur Verfügung stehen, bei denen es schwer ist, an den Krankheitsherd zu kommen, wie z.B. in der Augenmedizin.

Aeon Scientic
«Think Big» Mentalität aus Amerika mitgebracht
Auf dem Weg zum jüngsten Erfolg konnte CEO Dominik Bell vor allem vom nationalen Startup-Programm venturelab profitieren. In diesem Rahmen absolvierte er die mehrtätigen Workshops venture plan und nahm zuletzt bei einem Business-Development-Programm in Boston teil: «Besonders die amerikanische «Think Big» Mentalität hat mich beeindruckt. Geholfen haben uns die vielen Workshops in denen es immer wieder galt, einen klaren Fokus zu bekommen und unser Business auf den Punkt zu bringen.» Eine Erfahrung, die ihm jetzt auch bei venture kick vor der 13-köpfigen Jury aus Investoren, Business-Angels und Business-Experten viel gebracht hat. Mit der Fördersumme soll nun die erste wichtige Projektphase eingeleitet werden. Dazu wird das Geld für neue Hardware, weitere Patente und für das Marketing verwendet. Bald zieht es die Jungunternehmer in den Technopark Zürich und auch ihr Projekt zieht immer mehr Unterstützer auf sich: Gerade konnte
finanzielle Unterstützung von der Gebert Rüf Stiftung und der Volkswirtschaftsstiftung gewonnen werden.

Der erste Tempomat für den Tauchsport
Für Tauchanfänger ist es oftmals schwierig die Auftriebskraft zu kontrollieren. Dazu funktioniert die Kontrolle generell manuell und nach dem Trial und Error Prinzip, was selbst erfahrene Taucher ermüden kann. Das Startup um CTO David Bonzon hat eine Taucherweste mit Geschwindigkeitscomputer entwickelt, der automatisch Aufstieg, Tiefengrad und Tauchstopps kontrolliert und zudem für die Orientierung zuständig ist. Mit diesem SUBA-System soll das Tauchen nun noch mehr Spass machen. Das behaupten auch die vielen Tauchlehrer, die das System bereits getestet haben. Tauchen kann schneller gelernt, die Prozesse dabei vereinfacht und die Sicherheit während des Tauchganges um ein Vielfaches erhöht werden. Der Grossteil der Tauchschulen und Shops waren von dem System begeistert und zeigen grosses Interesse SUBA in ihr Sortiment aufzunehmen.

«Der beste Weg um noch mehr Unternehmungen zu schaffen»
Wie Dominik Bell, war auch David Bonzon als venture leader beim zehntätigen Business Development Programm in Boston und konnte die Zeit nutzen, um sein Business voranzutreiben und sich auch persönlich weiterzuentwickeln. Umso mehr freut ihn jetzt der Erfolg von venture kick: «venture kick war ein riesiger Schub für meine Entwicklung als Jungunternehmer. Erst dadurch wurde diese Vision für mich überhaupt möglich», meint der Masterstudent in Mikrotechnik. «Besonders als Ingenieur ist venture kick sehr herausfordernd und sogar ein bisschen hart, weil sich viele von uns erst einmal vom technischen Standpunkt lösen müssen. Aber am Ende war es das perfekte Programm, um mich bereit für alles Zukünftige zu machen. Ich denke, dass dieser Prozess der beste Weg ist noch mehr Jungunternehmer hervorzubringen.» Das Geld von venture kick wird nun eingesetzt, um SUBA auch weltweit zu vertreiben. Denn besonders in den USA scheint es sehr viele Interessenten zu geben. Bei der DEMA Show im Herbst in Orlando, einem weltweit berühmten Taucherevent, steht die optimale Bühne für das Startup schon bereit.

Die bisherigen Gewinner des gesamten Startkapitals von 130‘000 Franken
– Bettina Ernst, Preclin Biosystems, ETH Zürich (Biotech), www.preclinbiosystems.com
– Manuel Aschwanden, Optotune, ETH Zürich (Optik), www.optotune.ch
– Patrizia Fischer, Pearltec, ETH Zürich (Medtech), www.pearltec.ch
– Martin Bartholet, Celeroton, ETH Zürich (Elektromechanik), www.celeroton.ch
– Marc Gitzinger, BioVersys, ETH Zürich (Biotech), www.bioversys.com
– Sadik Hafizovic, Zurich Instruments, ETH Zürich (Elektronik), www.zhinst.com
– Wolfgang Moritz, InSphero, Uni Zürich (Biotech), www.insphero.com
– Stefan Tuchschmid, Virtamed, ETH Zürich (Medtech), www.virtamed.com
– Barbara Yersin, Minsh, EPF Lausanne (Internet), www.minsh.com
– Stephane Doutriaux, Poken, IMD Lausanne (Elektronik/Internet), www.doyoupoken.com
– Jochen Mundinger, RouteRank, EPF Lausanne (Internet), www.routerank.com
– Giorgio Pietromaggiori, labseed, EPF Lausanne (Medtech), www.labseed.com
– Vincent Schickel, Prediggo, EPF Lausanne (Internet), www.prediggo.com
– Florian Kowalke, Aiducation International, ETH Zürich (NPO), www.aiducation.org
– Kristin Kapitza, StreamForge, ETH Zürich (Internet), www.streamforge.com
– Nicolas Burri, StereoTools, EPF Lausanne (MedTech), www.stereotools.com
– Christophe Canales, Imina Technologies, EPF Lausanne (Nanotech), www.imina.ch
– Ralph Schiess, ProteoMediX, ETH Zürich (Biotech), www.proteomedix.ch
– Christof Roduner, Mirasense, ETH Zürich (Internet), www.mirasense.com
– Christoph Gebald, Climeworks, ETH Zürich (Cleantech), www.climeworks.com
– Michael Dupertuis, Geroco, HES-S0 Valais (Cleantech/Internet), www.geroco.com
– Marcus Aebi, Malcisbo, ETH Zürich (Biotech), www.malcisbo.com
– Jean-Christophe Zufferey, SenseFly, EPF Lausanne (Elektronik), www.sensefly.com
– Alfredo E. Bruno, Advanced Osteotomy Tools, Uni Basel (Medtech), www.aot-swiss.com
– Francesco Dell’Endice, QualySense, Uni Zürich (Industrie), www.qualysense.com
– Nicolas Durand, Abionic, EPF Lausanne (Medtech), www.abionic.com
– Thorsten Schwenke, ZHAW, Thelkin (Elektronik/Medtech), www.thelkin.com
– Marc Spafford, delicioustaste AG, FHNW (Food/E-Commerce), www.delicioustaste.ch
– Martin Odersky, Scala Solutions Sàrl, EPF Lausanne (ICT), www.scalasolutions.com
– Susanne Wechsler, Uni St. Gallen, BOOKBRIDGE FOUNDATION (Social), www.bookbridge.org
– Dominik Bell, Aeon Scientific, ETH Zürich (Medtech), www.aeon-scientific.com
– David Bonzon, Pandora Underwater Equipment, EPF (Elektronik), www.pandora-uwe.com

Über den Innovationsbeschleuniger venture kick
Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.
Seit der Lancierung vor über drei Jahren wurden über 6,5 Millionen Franken ausgeschüttet und aus rund 850 Bewerbungen 181 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und beim Start zusätzlich gecoacht. In dieser Zeit sind mehr als 125 innovative Firmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits über 1000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich auf über 120 Millionen Franken.

Schweizer venture kick: BOOKBRIDGE und Scala Solutions gewinnen

Die Basler Non-Profit Organisation BOOKBRIDGE und das ICT-Startup Scala Solutions aus Lausanne können sich jeweils über 130‘000 Franken der privaten Förderinitiative venture kick freuen. Scala Solutions will die IT-Welt mit der neuen Programmiersprache SCALA des Entwicklers Martin Odersky verändern, BOOKBRIDGE dagegen die Welt von Millionen Menschen, die in Entwicklungsländern den Zugang zu Büchern und die Chance auf Bildung bekommen sollen.

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Ganze 16 Jurymitglieder erwarteten diesmal die vier verschiedenen Projekte im Finale von venture kick. Geschafft hat es das Team um die Social Entrepreneure Susanne Wechsler und Carsten Rübsaamen und den Programmierer Martin Odersky, der mit Scala seine eigene Open Source-Programmiersprache entwickelt und vor einem Jahr die Firma Scala Solutions gegründet hat. Als internationale Organisation unterstützt dagegen BOOKBRIDGE den Bau von Bildungszentren und sammelt neue und gebrauchte Kinder- und Jugendbücher, um sie sinnvoll zu «recyclen» und in Ländern wie der Mongolei oder Kambodscha der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. So können dort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Die neuen Gewinner von venture kick: Martin Odersky (Scala Solutions) und das BOOKBRIDGE Team mit Carsten Rübsaamen und Susanne Wechsler

Die neuen Gewinner von venture kick: Martin Odersky (Scala Solutions) und das BOOKBRIDGE Team mit Carsten Rübsaamen und Susanne Wechsler


Die Idee von BOOKBRIDGE: Ein soziales Problem unternehmerisch lösen Brücken bauen mit Büchern und Kindern in Not helfen. Das ist der Leitgedanke von CEO Dr. Carsten Rübsaamen und seinem Team, das bereits 100.000 Menschen einen Zugang zu Bildung ermöglich hat – auch dank der Brücke zwischen starken Partnern und engagierten Verantwortlichen vor Ort in mehreren Ländern. Und so strebt BOOKBRIDGE in Zukunft ein weltweites Bildungsgleichgewicht an, welches sich als Social Business selbst finanzieren soll – durch Leadership-Development-Programme für heimische Führungskräfte und noch weiteren Angeboten für Firmen. So können 100% aller Spenden direkt den Bildungszentren vor Ort zufliessen.

Dass die Idee Begeisterung auslöst, zeigt sich bereits daran, dass immer mehr Menschen auf die gemeinnützige Organisation zukommen und sich engagieren wollen. So zählt das Netzwerk bereits mehr als 2.500, unter anderem sehr junge, Volunteers in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten, die für BOOKBRIDGE tätig sind. Aber nicht nur Menschen – auch Länder, wie z.B. Indien oder Kanada haben sich schon für einen möglichen Einsatz angemeldet. Ein Franchisekonzept soll die Idee in Zukunft in viele Länder bringen. Für den Anfang konzentrierte sich BOOKBRIDGE auf Pilotprojekte in der Mongolei, in der vier Bildungszentren eingerichtet, 250 Lehrer weitergebildet und 9 Stellen im Bildungsbereich geschaffen wurden.

Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Menschen in armen Ländern unterstützen, selbst aktiv zu werden und Verantwortung zu tragen. Diese Idee in ein tragfähiges Business umzuwandeln, dabei konnte venture kick nicht nur mit dem gewonnenen Förderkapital helfen: «venture kick hat uns sehr geholfen, unseren Gründungsprozess zu strukturieren. Die Präsentationen in den einzelnen Stufen waren für uns richtige Meilensteine, um an bestimmten Terminen den nächsten Schritt der Gründung abzuschliessen», bestätigt Carsten Rübsaamen. Susanne Wechsler, die das Capability Programm konzipierte, hat zudem den venturelab-Kurs venture training besucht, die sie als weitere Bereicherung sieht: «Wir konnten in einer kleinen Gruppe nochmals genau über unsere Annahmen nachdenken und unsere vielen Ideen ordnen. Dabei war es sympathisch auch andere Teams kennenzulernen. Besonders die persönliche Betreuung war für uns inhaltlich sehr wertvoll.» Dank venturekick ist die Arbeit von BOOKBRIDGE nun umso nachhaltiger und wertvoller: das grosse Ziel ist, bis 2014 drei Millionen Menschen in fünf Ländern zu erreichen und 75 Bildungszentren aufzubauen.

Die Software- und Computerwelt verändert sich laufend und gängige Programmiersprachen wie Java stossen damit immer mehr an ihre Grenzen und werden schwerfällig. Der Professor für Programmiermethoden an der EPF Lausanne Martin Odersky hat über mehrere Jahre hinweg eine Programmiersprache entwickelt, die die Eigenschaften von Java mit einer funktionalen Programmierung vereint. Die Vorteile: weniger Code und mehr Produktivität. Dazu arbeitet Scala problemlos mit Java zusammen und ist durch die Themen Multi-Core und Cloud Computing für die Zukunft ausgelegt. Kein Wunder also, dass sich schon mehrere bekannte Firmen für Scala entschieden haben, wie z.B. die sozialen Netzwerke Twitter und LinkedIn, aber auch Industriegrössen wie Novell, Siemens, Sony oder die heimische UBS und CreditSuisse. Der Internet-Dienst Foursquare wurde sogar komplett mit Scala geschrieben.

Mit seinem Startup Scala Solutions Sàrl wird CEO Odersky Dienstleistungen rund um Scala, sowie Ausbildungslehrgänge anbieten. Da die Sprache in den Grundmustern Java ähnelt, kommen Entwickler nach nur 1-2 Tagen mir ihr zurecht und beherrschen sie nach einigen Wochen mit all ihren Facetten komplett. Zuverlässigkeit, schnellere Entwicklungszeiten und eine einfachere Wartung der Programme sind ihre Bonuspunkte. Das haben auch bereits mehrere Investoren, darunter Francois Stieger erkannt. Weitere sollen in der nächsten Zeit bekannt gemacht werden. Für den schnellen Aufstieg sieht der Informatiker auch venture kick mit verantwortlich: «venture kick war unerlässlich, um unser Projekt von der Idee in eine ausführende Firma umzuwandeln. Wir behielten die Motivation und konnten umso schneller wachsen. Ohne venture kick wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.»

Hier geht es zur BOOKBRIDGE Facebook Gruppe.

venture kick – Viel Kapital für die Schweizer Startup-Szene

Die neuesten Zahlen der privaten Förderinitiative venture kick sprechen für sich: Seit dem Start haben bis jetzt 161 Projektteams aus Schweizer Hochschulen von rund 5,8 Millionen Franken Startkapital profitiert. Daraus resultierten zum Jahreswechsel 105 Firmengründungen mit über 940 neuen Arbeitsplätzen. Investoren und Geldgeber glauben an den nachhaltigen Erfolg dieser Startups und stellen Folgefinanzierungen von über 100 Millionen Franken bereit.
Im September 2007 wurde venture kick von privaten Stiftungen ins Leben gerufen, um talentierten Forschenden an Schweizer Hochschulen den entscheidenden Kick zu geben, ihre eigene Firma zu gründen. Dafür fördert die Initiative die zukünftigen Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem Startkapital in Höhe von bis zu 130‘000 Franken. Die Bilanz zum Jahreswechsel übertrifft sämtliche Erwartungen.
venturekick
Seit der Lancierung vor drei Jahren wurden 5,8 Millionen Franken ausgeschüttet und aus rund 650 Bewerbungen 161 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und beim Start zusätzlich gecoacht. Eine Investition, die sich auszahlt: In dieser Zeit sind 105 innovative Firmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits 940 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich per Ende 2010 auf 103,5 Millionen Franken.

Positiv überrascht und umso mehr begeistert zeigen sich Beat Schillig und Jordi Montserrat, welche venture kick vor erst drei Jahren auf Initiative und mit Finanzierung privater Stiftungen aufgebaut haben. Denn eine Bilanz mit einem Finanzierungsvolumen von 100 Millionen Franken und 100 neuen Firmengründungen wurde erst für Ende 2011 erwartet. «Dass es zu Beginn dieses Jahres schon klappt, ist natürlich umso erfreulicher und zeigt, welch enormes Potenzial in den Schweizer Startups steckt. Das zeigt auch die kürzlich veröffentlichte Innovationsstudie, die uns Schweizer in Europa als Innovationsführer sieht.» Die 940 Arbeitsplätze, welche durch die neugegründeten Firmen geschaffen wurden, verteilen sich zu einem Drittel auf die ICT-Branche, dahinter folgen die Bereiche Elekronik/Mechanik (16%), Biotech (13%) und Medtech (10%).

Was den Jungunternehmen dieser «Kick» bringt, zeigen die grossen Erfolgsgeschichten der bisherigen Gewinner. Das jüngste Beispiel ist der Gewinn des europäischen ACES Awards für Samuel Müller, Anfang Februar an der ETH Zürich. Der Mitgründer von Mirasense AG hat seine innovative Scanning-Software für Smartphones bereits sehr erfolgreich in den USA lanciert.

Der jüngste Gewinner der insgesamt 130‘000 Franken Startkapital, Thorsten Schwenke, bringt es auf den Punkt: «venture kick hat meine Firmengründung mit THELKIN erst ermöglicht. Aber auch das Coaching während der Zeit ist enorm hilfreich, um sich optimal auf das globale Business vorzubereiten.»

Bemerkenswert ist, dass venture kick landesweit seine Wirkung zeigt und somit bereits Studenten aus 22 Hochschulen der ganzen Schweiz von der Initiative profitieren konnten.
Bei den Regionen fallen vor allem zwei Hochschulstandorte ins Auge, die im Bereich Arbeitsplätze und Fördergelder die beste Entwicklung zeigen: Zürich und Lausanne. So war die ETH Zürich mit insgesamt 332 geschaffenen Jobs Spitzenreiter. Zusätzlich trugen die Universität Zürich und die ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu dem Ergebnis bei, dass über ein Drittel der neuen Jobs auf die Region Zürich fallen. Doch auch ausserhalb Zürichs und der Romandie machten viele weitere Hochschulen von sich Reden. So wurden aus den gegründeten Startups der Uni Basel und der FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz insgesamt 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Absolventen aus St. Gallen (Uni St. Gallen) und Bern (BFH Berner Fachhochschule, Uni Bern) steuerten weitere 45 neue Arbeitsplätze bei.

Das Potenzial von venture kick ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft: Jeden Monat präsentieren sich acht neue Projekte von innovativen Forscherinnen und Forschern vor der Jury aus Investoren und erfolgreichen Unternehmern. Daraus resultieren laufend neue Firmengründungen, Finanzierungsrunden mit führenden Investoren und neue Arbeitsplätze für die Schweiz.

Mehr über venture kick, den Schweizer Innovationsbeschleuniger venture kick ist eine gesamtschweizerisch angelegte, neutrale und unabhängige Initiative und will die Zahl der Spin-offs an Schweizer Hochschulen verdoppeln und den Gründungsprozess massiv beschleunigen. Dafür erhalten monatlich jeweils acht Projektteams die Chance, sich vor einer hochkarätigen Jury – bestehend aus einem Pool von 100 Startup-Investoren und -Experten – zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10’000 Franken und qualifizieren sich für die zweite Runde. Dort geht es um 20’000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Teams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann die letzten 100’000 Franken zu gewinnen. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in den sogenannten kickers camps intensiv begleitet und gecoacht.

Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Hier sind die bisherigen venture kick Gewinner des gesamten Startkapitals von 130‘000 Franken

Weitere Informationen über venture kick finden Sie unter Facts & Figures.

venture kick: Thelkin und delicioustaste AG sind die ersten Gewinner 2011

Die ersten Gewinner der Förderinitiative venture kick im neuen Jahr stehen fest: Das Engineering-Startup Thelkin und der Premium-Food-Vertreiber delicioustaste aus Zürich haben sich in der finalen Runde jeweils die Gesamtsumme von 130‘000 Franken gesichert. Jetzt wollen die beiden Jungunternehmen so richtig durchstarten. Nachdem ihre Geschäftsidee die Jury überzeugen konnte und die Produkte marktreif sind, geht es nun darum, sie auch bekannt zu machen.

Sie haben die dritte und letzte Runde bei venture kick gemeistert: Thelkin aus Islikon und delicioustaste aus Zürich haben mit ihren Ideen die Gesamtsumme von 130‘000 Franken gewonnen. Wichtiges Kapital, was sie nun grösstenteils ins Marketing stecken wollen. Oder auch müssen. Denn jetzt heisst es, die Idee an den Kunden zu bringen. Das weiss auch Thorsten Schwenke, der Gründer von Thelkin, der in den letzten Wochen den direkten Kontakt zu seiner Zielgruppe gesucht und dabei viel positives Feedback gefunden hat.

thelkin
THELKIN: die neue Generation von Prüfsystemen für die Orthopädie
Dr.-Ing. Thorsten Schwenke entwickelt und vertreibt mit seinem Startup Prüfgeräte und Simulatoren für die mechanische Charakterisierung von Produkten, Bauteilen und ihren Materialien. Die neu entwickelte Antriebstechnologie ist im Gegensatz zu traditionellen hydraulischen Antrieben vollelektrisch. Somit ist die neue Technologie wartungsarm, energieeffizient, leise und sauber. Das System gewährleistet allerhöchste Präzision und bietet klares Design mit der grösstmöglichen Funktionalität. Denn je nach Wunsch kann es auch individuell angepasst werden. Den Kundenfokus sieht Dr. Schwenke zu Anfang im Bereich der orthopädischen Implantate. Später sollen aber die verschiedenen Systeme für einen weit grösseren Applikationsbereich, wie z.B. in der Uhren- und Kunststoffindustrie, zum Einsatz kommen.

Mit 130‘000 Franken und mit voller Kraft voraus
Viel Zeit um sich nach dem Erfolg auszuruhen hat Dr. Schwenke nicht. Vielmehr hat er einiges vor: Neben der finalen, technischen Entwicklung werden er und sein Team jetzt viel Energie in die Vermarktung seiner Geräte stecken. Ausserdem plant der Dozent der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) bereits die Geschäftserweiterung ins Ausland, wo er in Europa und den USA die richtigen Vertriebspartner finden will. Möglichkeiten, die sich ihm dank des Förderpreises nun eröffnet haben. So sieht er venture kick auch als tolles Programm, das seinem Namen alle Ehre macht: «Erfolgsverssprechende Startups zu finanzieren und Ihnen samt Coaching die nötige Starthilfe zu geben, hilft ihnen enorm, um in die richtige Spur zu kommen und wachsen und aufblühen zu können.»

deliciustaste
COOKITS: die neue Art zu Kochen – auf Niveau eines Sternekochs
Die Freude etwas selbst gemacht zu haben, ist immer noch am grössten. Dieser Tatsache bedient sich die delicioustaste AG mit ihrem Produkt COOKITS, ein Gourmet Cooking Kit für zu Hause. Das von Marc Spafford, Nicolas Blanchard und dem neuen Stern am Kochhimmel, Ralph Schelling, gegründete Jungunternehmen aus Zürich will wieder mehr

Spass in die Küche bringen und das Leben viel einfacher und genussvoller machen. Mit den besten Zutaten aus der Region und einer besonderen Rezeptidee lässt sich in wenigen Zubereitungsschritten in 20 Minuten ein richtiges Gourmetessen zaubern. Dafür werden die COOKITS mit den neuesten Techniken der Gastronomie zubereitet, so dass mehr Zeit für sich und alles andere bleibt. COOKITS wird online bestellt, abgeholt oder ökologisch mit dem Velokurier nach Hause oder ins Büro geliefert.

Zwei Jungunternehmen um die 30 mit einer geschmackvollen Idee
«Für uns basiert venture kick auf drei Ebenen», meint Marc Spafford, 29 Jahre, der bereits einen Bachelor-Abschluss in Hotellerie an der Ecole hôtelière de Lausanne in der Tasche hat. Die Unterstützung fände nicht nur finanziell, sondern auch mental und beratend statt: «Es hat eben einen positiven psychologischen Effekt: Durch die drei Gewinnstufen wird man nicht einmalig belohnt und dann sich selbst überlassen, sondern wird immer wieder motiviert.» Dass er Ideen konsequent weiterverfolgt, hat er bereits bewiesen. Denn die Idee mit COOKITS kommt nicht von ungefähr. Seiner Diplomarbeit an der FHNW für seinen Abschluss als Master of Sciences in International Management gab er den Titel «Innovation in der Nahrungsmittelindustrie». Der Nachhaltigkeits-Gedanke von venture kick überzeugt auch den 30-jährigen IT-Diplomanden und Mitgründer Nicolas Blanchard, der zuletzt an der Hochschule Luzern auch einen Abschluss in Marketing und Unternehmenskommunikation gemacht hat: «Es wird genau geprüft, wie ernst man sein Projekt wirklich nimmt und somit dafür gesorgt, dass mit den finanziellen Mitteln der Stiftung auch gezielt umgegangen wird. Das spricht für venture kick.»

Ein Erfolg der schmeckt, aber längst nicht satt macht
Die Freude für die Gewinner von venture kick ist riesig, aber wie in den letzten Wochen und Monaten heisst es «weitermachen, weitermachen, weitermachen», was die Gründer ausdrücklich betonen. Die ersten Gerichte können im Technopark schon getestet werden, der grosse Start mit der fertigen Webseite ist im April geplant. Davor und danach warten zahlreiche Medien- und Marketingaktionen und der Gewinn namhafter Partner, mit denen man schon in Kontakt steht. Durch die Kooperation mit dem Technopark Zürich hat man den ersten schon gefunden. Zusätzlich muss noch viel Herzblut in die Verpackung und Aufmachung der COOKITS-Schachteln gesteckt werden. Denn jeder der diese in der Hand halten wird, soll wissen, dass etwas Besonderes auf ihn wartet.

Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Seit Start der Initiative im Herbst 2007 hat venture kick mittlerweile über 5,5 Millionen Franken ausgeschüttet und über 150 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen den Kick für Ihr Startup geben können. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Abionic Innovation für Diagnose von Allergien

Falls es gelingt, wird Abionic AG die Diagnose von Allergien revolutionieren. Mit den Produkten abioDISC und abioSCOPE, welche im wesentlichen eine Art CD und das dazugehörende Lesegerät verkörpern, wird es möglich direkt vor Ort zu testen, was bisher im Labor erledigt werden musste. Nach dem einfachen Auftragen eines Bluttropfens auf die abioDISC kann abioSCOPE die Resultate direkt auf einen PC übertragen, welcher dann anzeigt, worauf der Patient allergisch ist.
products-abionic

Abionic wurde im Jahr 2010 als Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne EPFL, von ehemaligen Wissenschaftlern des biomedizinischen Optik Labors gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Lausanne, Schweiz.
Abionic AG ist ein privates High-Tech-Unternehmen und wird von der Förderagentur für Innovation des Bundes KTI, der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), The Ark Foundation im Wallis (BioArk) und Venturelab unterstützt.

Nach dem Erfolg bei venture kick und verschidenen anderen Auszeichnungen und Preisen, wollen sich die Gründer nun auf die Suche nach Kapital machen. Damit könnten auch noch weitere Anwendungen der Technologie erforscht werden. Vorerst hilft das Fördergeld von venture kick hilft dabei, die Grundlagen für Wachstum im Jahr 2011 zu schaffen wie in den Medien erwähnt.

Das Gründungsteam von Abionic hat seinen Hintergrund in der Nanotechnologie und den optischen Technologien. Die Doktorarbeit in Nanotechnologie mit Anwendung in Life Sciences von CEO Nicolas Durand an der EPFL bildet die Kerntechnologie des Produkts.
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Der CTO Iwan Märki hat über drei Jahre die Forschung in der Einzelmolekül-Spektroskopie und der hochauflösenden Bildgebung am Laboratorium für Biomedizinische Optik an der EPFL geleitet.

Die CAScination AG GPS Innovation für die Leberchirurgie

Das Schweizer Startup CAScination AG aus Boll bei Bern, hat das einzige kommerziell verfügbare Navigationssystem für die Leberchirurgie im europäischen Markt entwickelt und auf dem markt gebracht.

Dem Unternehmen ist es gelungen, ein Navigationssystem zu entwickeln, das bei der Entfernung von Tumoren in der Leber Unterstützung leistet.
Haben sich mehrere Tumore in der Leber gebildet, ist es oft nicht mehr möglich, diese chirurgisch zu entfernen. Matthias Peterhans, der Erfinder und CEO von dem junngen Startup meint dazu: «Man muss sich das so vorstellen: Bilden sich mehrere Ableger an verschiedenen Orten, liegen diese oft zwischen wichtigen Blutgefässen der Leber. Bei der operativen Entfernung solcher Tumore mit der heute erreichbaren chriurgischen Präzision würden sich durch die durchgeschnittenen Gefässe grosse Ausfallgebiete ergeben. Die verbleibenden Leberanteile genügen dann nicht mehr zur Regeneration der Leber und deshalb kann nicht operiert werden.»

CAScination AG

Mit iVisc erhalten die Chirurgen ein System, mit dem sie die Tumore während der Operation per Monitor genauestens lokalisieren können. Peterhans: «Indem wir dem Chirurgen nun während der Operation anzeigen, wo diese Risikogebiete liegen und seine Instrumente an den Gefässen vorbei direkt zum Tumor führen, wird nur herausgeschnitten was wirklich nötig ist. Durch die erhöhte Präzision ermöglich unser Navigationsystem also die Behandlung einer neuen Patientengruppe, die bisher als chirurgisch nicht behandelbar galt.»

Ein grosser Vorteil des Systems liegt auch darin, dass sich iVisc problemlos in eine bestehende Operationssaalumgebung integrieren lässt und die Spitäler nebst iVisc also keine weiteren Apparaturen anschaffen müssen, um von navigierter Chirurgie profitieren zu können. Der Kostenpunkt spricht auch in anderen Belangen für iVisc. Durch die erhöhte Präzision und verbesserte Orientierung während der Operation ist davon auszugehen, dass schonender operiert wird, dadurch weniger Komplikationen auftreten und sich Patienten dementsprechend schneller erholen. Chirurgie ist im Vergleich zu den anderen Behandlungsmöglichkeiten relativ billig und durch die erhöhte chirurgische Behandelbarkeit ist daher eine markante Reduktion der Gesundheitskosten pro Fall zu erwarten.

In der kurzen Zeit seit Firmengründung im August 2009 hat Matthias Peterhans eine ganz neue Sichtweise auf sein Projekt erhalten. «In der Forschung stellen sich vor allem Fragen zur technologischen Machbarkeit und der Anwendbarkeit von High-Tech im Operationssaal. Aus der Sicht einer Firma stehen aber Punkte wie Unique Selling Propositions und Nutzen für den Kunden im Vordergrund. Es ist sehr interessant mein PhD-Projekt nun auch aus dem Blickwinkel eines Unternehmers zu betrachten und so weiter zu entwickeln.» Den Schritt ins Unternehmertum hat er bis jetzt keineswegs bereut: «Unternehmer sein ist spannend und intensiv – es stellen sich jeden Tag neue Aufgaben und Herausforderungen. Ich habe während den ersten Monaten mit CAScination viel gelernt und es macht Freude zu sehen, wie sich unser Startup-Projekt rasant entwickelt.»

Damit begeisterten die beiden Wissenschaftler auch die venture kick Jury und sicherten sich weitere 20‘000 Franken.

Scala die Programmiersprachen Innovation

Scala ist eine eigene Programmiersprache erfunden und entwickelt worden in der Schweiz.

scala
Über 100‘000 Nutzer zählen bereits auf die Programmiersprache Scala, die Martin Odersky von der EPF Lausanne entwickelt hat. Mit seiner Erfindung hat der Schweizer Tüftler eine attraktive Alternative zu Java geschaffen. Das deutsche Fachmagazin c’tmagazin schreibt dazu: «Scala hat das Zeug, Java als Sprache Nummer 1 für die Java Virtual Machine die Show zu stehlen. Denn Scala vereinigt die Leichtigkeit und Kompaktheit einer Skriptsprache mit den Vorzügen statischer Typisierung wie hoher Performance, früher Fehlererkennung und einfachem Refactoring.»

Scala-Programme können Java-JARs ansprechen und umgekehrt. Es können also alle bestehenden Java-Librarys und -Frameworks in Scala-Projekte eingebunden und dort genutzt werden. Ähnliches gilt für die meisten Tools: Entwicklungsumgebungen wie Eclipse, NetBeans oder IntelliJ unterstützen Scala genauso wie Java.

Scala ist im Gegensatz zu Java eine rein objektorientierte Sprache. Jeder Wert ist ein Objekt. Das gilt auch für primitive Datentypen, ohne dass es zu Performanceeinbußen kommt, denn der vom Compiler erzeugte Bytecode verwendet primitive Datentypen.
Interfaces werden über den Mechanismus der Traits implementiert. Traits bestehen nicht nur aus Definitionen, sie können bereits konkrete Implementierungen von Methoden enthalten. Klassen können einen oder mehrere Traits „extenden“. Mehr Infos und Ideen sind auch in dem Scala Forum zu finden.
Anfang Oktober 2010 hat ScalaSolutions von der venture kick Finanzspritze von 20‘000 Franken Startkapital bekommen.

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AOT geht revolutionäre Wege in der Knochenchirurgie

CARLO heisst der neue Assistent, der Chirurgen zukünftig beim Knochen flicken zur Seite stehen soll. Das Wort steht für «Computer Assisted and Robot-Guided Laser Osteotome». Dahinter versteckt sich ein Roboterarm, der mit einem Präzisionslaser ausgestattet ist und es ermöglicht, Knochen nicht nur linear, sondern in verschiedensten Formen ganz präzis zu schneiden. Laut den Firmengründern Alfredo E. Bruno, Professor Hans-Florian Zeilhofer, Professor Philippe Cattin und Dr. Philipp Jürgens eröffnen sich damit völlig neue Wege in der Knochenchirurgie.

Knochen_Schneiden_AOT
CEO Alfredo E. Bruno meint dazu: «In den letzten Jahrhunderten hat sich die Knochenchirurgie kontinuierlich weiter entwickelt. In der letzten Zeit wurde der Schwerpunkt vor allem auf die Software gelegt. Mit CARLO gleicht sich der Stand von Hard- und Software wieder an. Die Chirurgen erhalten ein Instrument in die Hand, das ihrer Fantasie keine Grenzen setzt. Denn mit der Lasertechnik können Knochen beispielsweise in einem geometrischen Muster wie einer Zickzack-Linie geschnitten werden.» Davon profitiert schlussendlich auch der Patient. Mit Laser kommt es zu einem schnelleren Heilungsprozess und weniger Blutungen. Bis CARLO allerdings im Operationssaal zum Einsatz kommt, dauert es noch eine Weile. Zuvor steht für das Projektteam, das aus dem Basler Universitätsfeld stammt, noch eine ganze Reihe von klinischen Tests an

Vom Labor auf den Markt: Auf diesem Weg hat venture kick den Startup AOT während neun Monaten unterstützt und es mit unternehmerischem Know-how und einem Startkapital von 130‘000 Franken gefördert.

Seit Start der Initiative im Herbst 2007 hat venture kick über fünf Millionen Franken ausgeschüttet. Von der Finanzspritze haben unterdessen 137 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über die Informations- oder Biotechnologie bis zur innovativen Sportgeräteentwicklung. Eine laufende Umfrage unter den geförderten Startups bestätigt, dass die Förderinitiative mit 87 effektiven Firmengründungen, mehr als 500 geschaffenen Arbeitsplätzen und gegen 50 Millionen Finanzierungsvolumen Wirkung zeigt.

Über venture kick
Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Dazu wird ein Startkapital von bis zu 130‘000 Franken ausgerichtet. Monatlich erhalten jeweils acht Projektteams die Chance, sich vor einer Jury, bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren, zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10’000 Franken und qualifizieren sich automatisch für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20’000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Projektteams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100’000 Franken zu gewinnen.

Die Biotech Spin-off Innovation

Die InSphero AG ein Spin-off von ETH Zürich und Uni Zürich bezweckt die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Systemen und Verbrauchsmaterialien für die Produktion von biologischen Geweben.

Insphero bietet dreidimensionale Zellkulturen an, hier in Form von 150 Mikrometer grossen Tumor-Mikrogeweben

Insphero bietet dreidimensionale Zellkulturen an, hier in Form von 150 Mikrometer grossen Tumor-Mikrogeweben


Die junge Firma vertreibt dreidimensionale Zellkulturen, die in hängenden Tröpfchen gezüchtet werden. In den Tröpfchen lassen sich vielzellige kugelförmige Gebilde eines beliebigen Zelltyps heranziehen. Die Tropfen werden mit einer bestimmten Anzahl Zellen des gewünschten Zelltyps geimpft. Die Zellen bilden schliesslich aufgrund ihrer «angeborenen» Fähigkeit, mit Nachbarzellen zusammen einen Zellverbund zu bilden, ein gewebeähnliches Gebilde. Die Schwerkraft, die auf die Tröpfchen wirkt, beschleunigt diesen Vorgang.

insphero-innovation
Die entstandenen Mikrogewebe besitzen strukturelle und funktionale Eigenschaften von natürlichem Gewebe und dienen daher als vielseitig nutzbare Modelle für Anwendungen in der pharmazeutischen und biomedizinischen Forschung, beispielsweise um die Giftigkeit von chemischen Verbindungen zu testen aber auch für die Stammzellen-Forschung oder die Regenerativmedizin.

Die Idee für InSphero entstand 2007. 2009 wurde die Firma schliesslich vom ehemaligen ETH-Postdoktoranden Jan Lichtenberg, vom ehemaligen ETH-Doktoranden Jens Kelm sowie von Wolfgang Moritz und Professor Simon P. Hoerstrup von der Universität Zürich gegründet. Die Firma hat ihren Sitz derzeit noch im Technopark.

Ende August 2009 hat das Startup Insphero die Jury des Venture Kick in der dritten und letzten Runde von sich überzeugen können. Insgesamt bekam der Startups 130′000 Franken Anschubfinanzierung.