Erfindung für die Reduktion des Energieverbrauchs im eigenen Haushalt

Mit der Erfindung von Geroco: im eigenen Haushalt bis zu 15 Prozent Energie zu sparen, leisten die Erfinder einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg zu einem schonenderen Umgang mit der Umwelt.

geroco erfindung
Das von Geroco entwickelte System ermöglicht es, mittels einer Web-Plattform seinen eigenen Energieverbrauch zu messen. Dazu werden Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschine, Toaster, Mixer, Wasserkocher oder Fernsehapparat an einen Plug-In-Stecker angeschlossen, der die gesammelten Daten via USB-Gerät an den hauseigenen Computer überträgt. Über ein Login erhalten die Benutzer Zugang zu einem Online-Portal, das nicht nur anzeigt, wie viel Energie die Geräte verbrauchen, sondern auch praktische Tipps zum Thema Energie sparen liefert. Zudem kann über die Webseite der Strom beliebig ein- und ausgeschaltet werden. Michael Dupertuis, der Gründer von Geroco: «Das Umweltbewusstsein der Leute wächst stetig. Allerdings wissen die wenigsten wo anfangen. Mit unserer Lösung geben wir ihnen eine einfache und bequeme Möglichkeit, bis zu 15 Prozent Energie im eigenen Haushalt zu sparen.»
Damit ist es möglich seinen eigenen Energieverbrauch besser zu verwalten und jeder kann so gleichzeitig auf die Thematik sensibilisiert werden.
Das Produkt von Geroco ist bereits auf dem Markt.

Mit der innovativen Geschäftsidee gewann der Startup Geroco – 130‘000 Franken Startkapital von venture kick 2010.

venture kick ist eine Initiative privater Geldgeber und als «Fond der Fondation des Fondateurs» organisiert. Diese untersteht als Dachstiftung der eidgenössischen Stiftungsaufsicht.

Zurzeit leisten vier Stiftungen finanzielle Unterstützung: Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER STIFTUNG, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG.

Die KeyLemon – Gesichtserkennung Computer-Login – Erfindung

Der Schweizer Startup Keylemon hat sich auf biometrische Gesichtserkennung für Computer-Logins spezialisiert und ist jetzt mit zwei Lösungen auf den Markt getreten: LemonLogin und LemonScreeen. Lemonlogin verifiziert den User beim Starten des Computers via Webcam und öffnet die entsprechende Windows-Session. Lemonscreen ist während der Arbeit am Computer im Betrieb und überprüft laufend, ob der User noch vor dem Monitor sitzt. Verlässt der Benutzer seinen Arbeitsplatz, verriegelt sich der Rechner. Kommt der User zurück entriegelt er sich automatisch.
keylemon

Die Technologie positioniert sich dabei eher unter dem Gesichtspunkt Convenience als Sicherheit, da solche Systeme schon mit einem Foto des Users ausgetrickst werden können. Überzeugen konnte Keylemon bereits einige Frühinvestoren. Das Startup konnte sich bei Venture Kick Phase eins und zwei durchsetzen, Seed-Finanzierung vom Centre des Compétences Financières (CCF) erhalten und Investitionen von der „The Ark“-Stiftung des Kantons Wallis erhalten. Ausserdem sind Sie die Gewinner von diversen Awards.

Die Technologie wurde am Idiap Forschungszentrum in Martigny entwickelt. Vor eineinhalb Jahren stellte Keylemon erstmals einen Prototypen zum Nulltarif ins Netz, der mittlerweile mehr als 400‘000 Mal heruntergeladen wurde. In der Zwischenzeit wurden die oben genannten Produkte entwickelt. Lemonlogin und Lemonscreen sind zurzeit als Bundle für 19.95 Dollar verfügbar. Der User kann die Software während 30 Logins testen.

Dank des mitgelieferten Plug-ins LemonFox müssen sich Firefox-Nutzer künftig nicht mehr Ihre Anmeldedaten bei Facebook, Twitter & Co. merken. Sobald die Browser-Erweiterung Sie erkennt, werden Nutzername und Passwort automatisch eingefügt.

Passwort-Hacker haben keine Chance mehr, wenn Sie KeyLemon auf Ihrem Rechner installiert haben. Allerdings sollten Sie sich künftig wohl besser noch mehr vor Gesichtsverletzungen in Acht nehmen. Eine gebrochene Nase und Sie erhalten am Schluss vielleicht selbst keine Zugriffsberechtigung mehr.
KeyLemon dürfte besonders für Notebook-Nutzer interessant sein, die eine integrierte Webcam in Ihrem Rechner haben.

Die Handy Barcode-Erkennungs Erfinder

Die Züricher Mirasense AG , ein ETH Spin-off, entwickelte Software fürs Mobiltelefone zur Erkennung von 1D-Barcodes.

Mirasense erfindung

Die ScanDK 1D-Barcode-Erkennungssoftware von Mirasense ermöglicht die einfache Interaktion mit Produkten über normale Mobiltelefone. Aufbauend auf dieser Kernkompetenz entwickelt das Unternehmen eine Anwendung fürs Handy, die es dem User und Konsumenten ermöglicht, durch Scannen des Barcodes relevante Produktinformationen zu erhalten. Wer sich also beim Einkauf für einen Preisvergleich interessiert oder wissen will, was in einem Produkt enthalten ist, kann das demnächst mit der Software von Mirasense herausfinden.

Gegenüber der Konkurrenz weist die Technologie von Mirasense folgende Vorteile auf: die Barcode-Erkennungstechnologie ist in der Lage, Barcodes auch in unscharfen Bildern zu erkennen. Dadurch funktioniert das System auch auf Telefonen ohne Autofokuskamera. Darüber hinaus ist dieseTechnologie die einzige, die nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf Nokia, Android und Windows Mobile verfügbar ist. Die Barcode-Erkennung ist bereits auf dem Markt. Der Launch der eigenen Produktinformationsapplikation ist noch in diesem Frühling geplant.

Für diese Innovation bekamm Mirasense AG 130‘000 Franken Startkapital von venture kick.
venture kick steht für die Früherkennung und Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen. Ziel der privaten Förderinitiative ist es, die Zahl der Spin-offs zu verdoppeln, indem der Gründungsprozess beschleunigt wird und die Startups für Investoren attraktiver gemacht werden.