Not macht erfinderisch – 15 Jahre Tag der Erfinder

Der 9. November ist der „Tag der Erfinder“ und Erfinderinnen.

Am Geburtstag der Erfinderin und Hollywoodlegende Hedy Lamarr findet zum 15. Mal der Tag der Erfinder statt. Als er 2005 zum ersten Mal zelebriert wurde, waren die Probleme für welche Erfinder Lösungen fanden breit gestreut. 2020 überschattet ein Thema alles andere.

Die weltweite Coronapandemie zeigt uns täglich, dass Ideen und Lösungen in der Not gefragter sind, denn je.

Wir, Marijan Jordan und Gerhard Muthenthaler, die Initiatoren des Tages der Erfinder, weisen auf die Wichtigkeit von Erfindern für unsere Gesellschaft hin.

“Alles rund um uns wurde von irgendwem erdacht. Sicher ist nicht jede Erfindung bahnbrechend, aber eine Menge an kleinen Verbesserungen machen das Leben leichter.”

In Zeiten der Pandemie sieht man den Wahrheitsgehalt des Sprichworts, “Not macht erfinderisch” – Ein italienischer Erfinder hat eine Tauchermaske zu einem Hilfsmittel für die allerorts knappen Beatmungsgeräte umgebaut, Sich selbst desinfizierende Türklinken, Armbänder mit integriertem Desinfektionsmittel, Masken für Brillenträger und nicht zuletzt die Suche nach einem geeigneten Impfstoff sind ein Bruchteil dessen, was derzeit an Innovationskraft zu sehen ist.

Aber auch andere Not fordert erfinderisches Denken. Menschen die wirtschaftlich von der Pandemie betroffen sind, suchen kreative Auswege. Gastronomen haben Wege gefunden ihre Gäste sicher zu bewirten, Ärzte haben die Wartezimmer auf die Gehwege verlegt.

“Alles was von dem abweicht wie ich etwas bisher gemacht habe, hat einen erfinderischen Prozess durchlaufen, ” erklärt der Erfinderberater Muthenthaler. “Und da es einfacher ist, etwas zu ändern, wenn man dazu gezwungen ist, sehen wir derzeit mehr Erfindungen, als in den 25 Jahren, die wir in diesem Bereich arbeiten.”

Hedy Lamarr hat das Frequenzsprungverfahren erfunden, weil sie den deutschen U-Booten im zweiten Weltkrieg etwas entgegensetzen wollte, heute kämpfen Erfinder und Erfinderinnen gegen ein Virus oder dessen wirtschaftlichen Auswirkungen.

Hedy Lamarr – eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler, war eine österreichisch-amerikanische Filmschauspielerin und Erfinderin. 

Die Erfindung von Hedy Lamarr hat viele Jahre später den Mobilfunk möglich gemacht. In der Zeit kann man selten erkennen, welche Auswirkungen eine Idee hat, aber viele kleine Ideen haben uns von der Steinzeit bis hierher geführt und auch wenn die wenigsten namentlich bekannt sind, verdanken wir den Erfindern mehr als jeder anderen Gruppe von Menschen.

Davon sind Jordan und Muthenthaler jedenfalls überzeugt und deshalb rufen Sie zum 15. Mal dazu auf, heute den Erfindern Respekt zu zollen, oder selbst den Mut zu haben etwas zu erfinden, den „Jeder ist ein Erfinder“.

Tag der Erfinder – warum Hedy Lamarr und wie es alles begann – ein Video Beitrag aus der aktuellen Erfindershow.




Venture Kick führt das Erbe der Volkswirtschaftsstiftung weiter

Zwei zentrale Partner in der Förderung von Unternehmertum in der Schweiz fusionieren

Seit ihrer Gründung im Jahre 1918 bezweckt die «Eidgenössische Stiftung zur Förderung schweizerischer Volkswirtschaft durch wissenschaftliche Forschung» die Förderung der Innovation an Schweizer Hochschulen. In den letzten 30 Jahren erfüllte die Volkswirtschaftsstiftung diese Förderaufgabe durch die Unterstützung von innovativen Spin-offs im Hochtechnologie-Umfeld der schweizerischen Hochschulen. In dieser Zeit ermöglichte die Stiftung über 90 Start-ups die Gründung und den «Proof of Concept» sowie den Markteintritt mittels der Gewährung von zinslosen Darlehen.

Das schweizerische Startup-Ökosystem hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise stark entwickelt: Anzahl, Grösse und Professionalität der Akteure im Bereich der Förderung von Start-ups haben stark zugenommen. Gleichzeitig stiess die Volkswirtschaftsstiftung mit ihrer Milizorganisation zunehmend an ihre Grenzen. Der Stiftungsrat hat daher beschlossen, die Tätigkeit der Stiftung als unabhängige Organisation per Ende 2019 einzustellen. Im Sinne einer Bündelung der Kräfte fusioniert die Volkswirtschaftsstiftung per 1. November 2020 mit Venture Kick, einer ähnlich positionierten Initiative. Venture Kick verfolgt seit der Gründung 2007 den Zweck, Spin-offs aus Schweizer Hochschulen in einer frühen Phase ihrer Entwicklung mit Startkapital, Coaching und einem starken Investoren-Netzwerk zu fördern. Seither wurden 734 Start-up-Projekte mit 32,5 Millionen Startkapital unterstützt. Daraus sind mehr als 500 Hightech-Firmen mit über 7’500 Arbeitsplätzen entstanden.

«Der Fokus von Venture Kick auf innovative Technologie-Start-ups hat dazu geführt, dass wir oft dieselben Projekte gemeinsam unterstützt haben. Beide Organisationen haben fast die deckungsgleiche Ausrichtung. Das gut durchdachte Förderkonzept, die professionelle Struktur und der Erfolgsausweis von Venture Kick haben den Ausschlag für das Zusammengehen mit Venture Kick gegeben. Wir sind der Überzeugung, dass das Erbe der Volkswirtschaftsstiftung durch Venture Kick hervorragend weitergetragen wird», meint der langjährige Präsident der Volkswirtschaftsstiftung Philip Bodmer.

«Venture Kick sieht in der Bündelung der Kräfte ein grosses Potential, um vereint die gemeinsamen Ziele noch erfolgreicher zu erreichen. Der Strategierat von Venture Kick freut sich auch sehr, mit Philip Bodmer eine Persönlichkeit mit langjähriger und wertvoller Erfahrung gewonnen zu haben», sagt Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierates Venture Kick. Die bisherige Tätigkeit der Volkswirtschaftsstiftung wird durch Venture Kick unter dem Dach der Fondation des Fondateurs weitergeführt. Das Stiftungsvermögen wird Venture Kick finanziell erheblich stärken, so dass die Anzahl der Start-ups, die jedes Jahr von der Unterstützung durch Venture Kick profitieren, deutlich erhöht werden kann.

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten
.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick über CHF 30 Millionen erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen über 7’000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Milliarden an Investitionen angezogen, und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.

Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.
Weitere Informationen finden sie auf www.venturekick.ch, inklusiver alle von Venture Kick unterstützten Startup-Projekte.

Über Fondation des Fondateurs FdF
Venture Kick ist eine unselbständige Stiftung unter dem Dach der selbständigen, steuerbefreiten Dachstiftung Fondation des Fondateurs mit Sitz in Zürich. Fondateurs.ch .
Über Volkswirtschaftsstiftung http://www.volkswirtschaft-stiftung.ch/ .
Von links nach rechts: Suzanne Schenk, Strategy Board Member Philip Bodmer, Chairman Volkswirtschaftstiftung and new Strategy Board Member Pascale Vonmont, Strategy Board Delegate

4iLabs gewinnt CHF 150’000

4iLabs unterstützt Ärzte bei der Entscheidungsfindung in der Krebstherapie, indem es ihnen hochmoderne molekulare Beurteilungen der Krankheit ihrer Patienten zur Verfügung stellt und sie auf personalisierte Therapieoptionen hinweist. Das Startup-Projekt wird von Dr. Gabriele Gut geleitet und wird die CHF 150’000 Venture Kick-Finanzierung nutzen, um die klinische Entwicklung der diagnostischen Toolbox von 4iLabs zu beschleunigen.

Die molekularen Prozesse, die der Krebserkrankung eines Patienten zugrunde liegen, sind oft einzigartig. Gegenwärtig wird Next Generation Sequencing (NGS) häufig zur Analyse der genetischen Information aus Biopsien verwendet, um Ärzte über den Einsatz spezifischer Krebstherapien zu informieren. Doch selbst mit NGS-gesteuerten Therapien können Patienten Rückfälle erleiden, was zu der langfristig niedrigen Krebsüberlebensrate von etwa 50% beiträgt. 4iLabs unterstützt Ärzte bei der Therapieentscheidung für Patienten mit fortgeschrittenem, über den Behandlungsstandard hinausgehendem Krebserkrankungen, für die Gentests nur begrenzt verwertbare Informationen liefern.

Das Startup setzt die patentierte 4i Technologie ein, die hochgradig multiplexe Bilder von biologischen Proben erzeugt, um eine effizientere molekulare Ansicht von Tumoren zu erhalten als mit bestehenden Verfahren. Die 4i-Technologie (die vier „i“ beziehen sich auf „iterative indirect immunofluorescence imaging“) unterstützt Wissenschaftler in der Pharmaindustrie und im akademischen Bereich sowie Kliniker bei einer Vielzahl von Aufgaben wie der Entdeckung von Medikamenten, der Identifizierung und Validierung von Zielmolekülen, der Beurteilung von Krebs und der digitalen Pathologie mithilfe der künstlichen Intelligenz bei der Entdeckung von Biomarkern. Die Neugründung zielt auf krebsbezogene Branchen ab, die in den nächsten vier Jahren zu einem Markt mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar werden sollen. 4iLabs beginnt mit der Einführung von zwei Produkten: Oriflamme Diagnostics Report (OR) und DeepTissue Phenotyping Services. Der OR ist ein Diagnosebericht, der Ärzten evidenzbasierte Therapieempfehlungen für jeden Patienten liefert, die auf dem multiplexen molekularen Ansprechen der biopsierten Krebszellen auf Medikamente basieren. DTP ist ein bildgebender Multiplex-Gewebebildgebungsdienst, der im Gegensatz zu anderen die Häufigkeit und Verteilung von Dutzenden von Proteinen bei sehr hohem Durchsatz misst. Er ist daher in einzigartiger Weise in der Lage, grosse Patientenkohorte gleichzeitig zu untersuchen. In Verbindung mit einer KI-gestützten Analyse wird die DTP dazu beitragen, medikamentenbedingte Gewebeveränderungen zu charakterisieren, die Entdeckung von Biomarkern voranzutreiben und die Krebsdiagnose zu verbessern.

4iLabs Mitgründer Dr. Gabriele Gut und Prof. Dr. Lucas Pelkmans

Dr. Gabriele Gut entwickelte die proprietäre 4i-Technologie in der Gruppe von Prof. Lucas Pelkmans an der Universität Zürich, und er bereitet, unterstützt durch das UZH Entrepreneur Forschungsstipendium und dem InnoSuisse BRIDGE Proof of Concept Programm, die Gründung von 4iLabs Anfang 2021 vor. Ab dem nächsten Jahr wird 4iLabs den Oriflamme Diagnostics Report in mehreren klinischen Studien mit verschiedenen europäischen Krebszentren einsetzen und Krankenhäuser und Pharmaunternehmen beim DeepTissue Phenotyping unterstützen. Das Startup wird sich weiterhin stark auf Forschung und Entwicklung konzentrieren, um die Diagnostik-Technologie-Toolbox zu erweitern und Ärzten und Wissenschaftlern erstklassige, informationsreiche, räumlich aufgelöste Multiomics-Informationen bei hohem Durchsatz zur Verfügung zu stellen. 4iLabs plant, die von Venture Kick bereitgestellten Mittel zur Unterstützung ihrer klinischen Studien und zur Erweiterung ihrer Online-Präsenz zu verwenden.

„Die Fragerunde während einer Jurysitzung ist für mich die beste Zeit zum Lernen“, sagt Gut auf die Frage nach seinen Erfahrungen bei Venture Kick. „Es ist ein echtes Privileg, dass eine Gruppe von Branchenführern unser Startup, unsere Ideen und unsere Denkprozesse unter die Lupe nimmt. Sie sehen die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln und stellen herausfordernde Fragen und helfen mir dadurch, zu wachsen und, was am wichtigsten ist, den Business Case von 4iLabs zu verbessern.“

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick CHF +30 Mio. erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen +7000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Mrd. an Investoren angezogen und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom. www.venturekick.ch

Routine eines erfolgreichen Unternehmers – Daniel Bächtold

Routinen und Stärken erfolgreicher Unternehmer

Worauf kommt es für den Erfolg als Selbstständiger an? Das Beispiel des Bauunternehmers Daniel Bächtold zeigt einige wichtige Erfolgsgrundlagen auf.

die Gewinnzone zu gelangen. Ein garantiertes Erfolgsrezept für den unternehmerischen Erfolg gibt es leider nicht. Trotzdem gibt es einige Eigenschaften und Stärken, mit denen Start-ups und ihre verantwortlichen Personen die Chancen auf einen Geschäftserfolg steigern können. Diese Routinen lassen sich in jeder Firmenphase einfach umsetzen, wie das Beispiel von Daniel Bächtold als Bauunternehmer zeigt.

Daniel Bächtold – ein Unternehmer im Profil

Daniel Bächtold aus St. Gallen hat die Schweizer Immobilienszene in den letzten beiden Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt. Als vollwertiger Bauunternehmer und Investor war er an einer Reihe grösserer Projekte in der Ostschweiz beteiligt und hat als wichtige Kontaktperson für Bauträger, Architekturen und weitere Angehörige der Branche fungiert.

Seinen Weg vom kleinen Bauunternehmer hin zu einer der Grössen der Immobilienbranche lässt sich anhand einiger wertvoller Stärken und Eigenschaften nachzeichnen. Auch wenn die eigene innovative Firma nichts mit der Baubranche zu tun hat, lassen sich die Routinen und Stärken in jeder Branche ausleben und nutzen. Die richtigen Ideen zum richtigen Zeitpunkt und ein Netzwerk aus starken Kontakten sind hierbei wichtige Faktoren.

Klare Kommunikation und Networking

Ein Start-up sollte in der Anfangsphase nicht alleine auf die Suche nach Endkunden gehen. Genauso wichtig ist, sich in der Branche selbst zu etablieren und geschäftliche Kontakte für die Zukunft herbeizuführen. Die Vernetzung in der eigenen Branche und in andere Berufsbranchen hinein hilft erheblich, neue Kontakte zu knüpfen und Investoren zu erschliessen.

Im Falle von Daniel Bächtold als Unternehmen galt dies im Laufe der Jahre für Architekten, Bauträger und andere Branchengrössen der Ostschweiz. Gerade in einem komplexen Arbeitsfeld wie der Baubranche ist eine gute Vernetzung zur Umsetzung anspruchsvoller Projekte entscheidend. Eine Offenheit gegenüber alten und neuen Kontakten zu zeigen und mit diesen eine klare Kommunikation zu pflegen, ebnet jedem Start-up den Erfolg.

Das Interesse zahlreicher Seiten wahren

Zu den wichtigsten Routinen eines erfolgreichen Unternehmens gehört, ein Gespür für die Interessen verschiedener Seiten zu entwickeln. Sind diese erfasst, lassen sich adäquate Entscheidungen treffen, die nicht nur dem eigenen Unternehmen dienen. So sollte Investoren klar aufgezeigt werden, wie sie kurz- und langfristig vom erhofften Investment profitieren.

Endkunden sollte klar kommuniziert werden, wo die Stärken des eigenen Produkts liegen. Hierzu kann auch gehören, einen höheren Preis gegenüber vergleichbaren Produkten der Konkurrenz zu rechtfertigen. Klare Argumente in Bereichen wie Qualität oder Funktionalität zu liefern, sind hierbei entscheidende Schritte. Hier zeigt der Fall Daniel Bächtold und die gesamte Baubranche, wie oft Interessen zahlreicher Seiten miteinander zu vereinen sind. Fairness gegenüber allen relevanten Entscheidungsträgern wird zum Schlüssel des Erfolgs.

Disziplin und klare Entscheidungen

Für viele Start-ups ist der Einstieg in die Geschäftswelt ein erstmaliger Schritt. Vor lauter kreativer Ideen fällt es vielen Jungunternehmern schwer, sich auf eine klare Strategie festzulegen. Selbst nach einer umfassenden Marktanalyse und einem detaillierten Bild der Zielgruppe bieten sich diverse Wege in Werbung und Marketing an. Hier sollten frühzeitig klare Entscheidungen getroffen und anschliessend diszipliniert umgesetzt werden.

Eine regelmässige Überprüfung der Strategie mit der Option zur Nachbesserung gehört zu jedem erfolgreichen Unternehmer. Trotzdem sollte nicht Tag für Tag die eigene Vorgehensweise hinterfragt werden. Hat man sich als Unternehmer wie Daniel Bächtold auf eine Strategie festgelegt, sollte dieser als Plan von allen Beteiligten eingehalten werden.

Routine und Erfahrung mit den Jahren aufbauen

Kommunikativ sein, eine klare Linie verfolgen und täglich Disziplin zeigen sind wichtige Routinen für jeden Unternehmer. Der Begriff Routine klingt nicht durch Zufall ähnlich und stellt eine weitere Erfolgsgrösse für jedes Unternehmen dar. Leider ist das Erlangen von Routine ein Prozess, der sich nicht überstürzen lässt. Die Erfahrung, die ein Unternehmen über Monate und Jahre sammelt, wird fast von selbst zu einer weiteren Stärke.

Entscheidend ist, nicht aus der Routine heraus Dinge immer wieder gleich zu machen. Der Markt verändert sich, gleiches gilt für die Vorlieben alter und neuer Kunden. Mit Erfahrung und Weitblick sollten sämtliche Entscheidungen getroffen werden, wie viele erfolgreiche Jahre von Daniel Bächtold als Bauunternehmer zeigen.

Mit stetiger Weiterbildung zu neuen Herausforderungen

Über die Jahre Erfahrungen zu sammeln, ist eine Form der unternehmerischen Reife. Die erlangte Routine sichert jedoch keine Einblicke in die neusten Trends und Anforderungen des Marktes zu. Hierfür ist die Fort- und Weiterbildung jedes einzelnen Mitarbeiters wichtig, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Nur mit Branchenwissen auf dem neusten Stand lässt sich in jeder Branche bestehen.

Auch hier ist Daniel Bächtold aus St. Gallen ein Paradebeispiel. Der lange Zeit erfolgreiche Bauunternehmer geht seit wenigen Jahren einen neuen Weg und erschliesst sich andere Möglichkeiten, seinen beruflichen Erfolg fortzuführen. Neben der Weiterbildung in der vertrauten Branche kann dies auch bedeuten, in neuen Bereichen unterwegs zu sein. Ein Start-up sollte deshalb auch nicht krampfhaft an einer einzigen Geschäftsidee festhalten und weitere Innovationen anstreben.

ETH-Spin-offs stärken die Schweizer Wirtschaft

ETH-​Spin-offs generieren nicht nur deutlich mehr Arbeitsplätze als der Durchschnitt der Schweizer Start-​ups, sondern sie werden auch häufiger übernommen. Die Unterstützung durch die Hochschule ist dabei mitentscheidend. Das zeigt eine umfassende Analyse durch die Universität St.Gallen.

Von Drohnen bis zu veganem Poulet: Die Zahl der ETH-​Spin-offs wächst. (Bild: ETH Zürich)

Die mittlerweile rund 500 Spin-​offs der ETH Zürich spielen beim Wissenstransfer in die Schweizer Wirtschaft eine zentrale Rolle. Um die Leistungsfähigkeit und den wirtschaftlichen Mehrwert dieser Firmen einzuschätzen, wurde nach 2008 und 2015 zum dritten Mal eine eingehende Analyse durch die Universität St.Gallen durchgeführt. Dabei wurden vier Kategorien betrachtet: Human-​Resources-Faktoren, Einfluss auf Wirtschaft und Innovation, finanzielle und schliesslich operative Aspekte.

Mehr Stellen in der Schweiz

91 Prozent der Spin-​off-Firmen sind nach wie vor in der Schweiz ansässig, die meisten davon in Zürich. So tragen sie zur Schweizer Wirtschafts-​ und Innovationskraft bei: Die Untersuchung zeigt, dass eine untersuchte Gruppe von 145 ETH-​Spin-offs etwa 4’500 Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente) geschaffen hat. Pro Firma waren es im Durchschnitt mehr als 30 Stellen, was den Durchschnittswert bei Schweizer Start-​ups um mehr als das Doppelte übersteigt. Ebenfalls wird das Wachstum der ETH-​Spin-offs sichtbar: 2008 lag die durchschnittliche Zahl der generierten Stellen noch bei rund sieben. Unter den Branchen zeigen sich bedeutende Unterschiede. Spitzenreiter bei der Anzahl generierter Stellen sind Firmen im Bereich «Electrical Engineering & Electronics», die mit über 2000 Vollzeitäquivalenten zu Buche schlagen. Auch die Anzahl der Patente pro Firma – ein Indikator für Innovationskraft – ist im Elektronikbereich am höchsten.

Das Wachstum in Zahlen: Die Grafik zeigt einige Ergebnisse der Studie. (Bild: ETH Zürich)

Fast fünf Milliarden Franken Unternehmenswert

Die untersuchte Gruppe von gut einem Drittel der ETH-​Spin-offs hatte im Jahr 2017 insgesamt fast 900 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet. Dass ETH-​Spin-offs auch eine attraktive Anlageoption darstellen, zeigt sich an den finanziellen Kennzahlen. Der «Money Multiple» lag im Durchschnitt bei 3,6. Der gesamte Unternehmenswert der untersuchten Gruppe von Spin-​offs beläuft sich auf fast fünf Milliarden Franken – hochgerechnet auf alle ETH-​Spin-offs dürfte dieser Wert bei gegen zehn Milliarden Franken liegen. Mit Abstand am meisten Investorengelder ziehen die Biotech-​ und Pharmaunternehmen an.

ETH-​Spin-offs erleben mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Exit als andere Schweizer Start-​ups. Rund zehn Prozent aller Spin-​offs hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung einen Exit hinter sich, die meisten durch eine Übernahme. Ebenfalls schaffen es ETH-​Spin-offs viel öfter über das sogenannte «Valley of Death» als andere Start-​up-Firmen. Aus der Studie geht hervor, dass 93 Prozent der ETH-​Spin-offs die Fünfjahresmarke erfolgreich überschreiten.

Mehr Spin-​offs, mehr Förderung, mehr Frauen

Die ETH Zürich hat ihre Unterstützung für Spin-​offs bereits früh ausgebaut, mitunter mit dem 2005 gegründeten Bereich «ETH transfer». Als klarer Erfolgsfaktor erweist sich auch das Förderprogramm «Pioneer Fellowship», denn von Pioneer Fellows gegründete Unternehmen hatten deutlich höhere Chancen auf einen erfolgreichen Exit. Zudem wurden Networking-​Möglichkeiten entwickelt, welche rege genutzt werden. Die Gründungen nehmen in den letzten Jahren denn auch stetig zu und bleiben auf dem konstant hohen Niveau: fast 30 ETH-​Spin-offs werden pro Jahr gegründet.

«Es ist erfreulich, wie sich die Spin-​offs an der ETH entwickeln. Die Studie bestärkt uns darin, dass mein Vorgänger Roland Siegwart mit den Pioneer Fellowships das richtige Instrument ins Leben gerufen hat und wir auf dem richtigen Kurs sind», sagt Detlef Günther, Vizepräsident für Forschung. Der Frauenanteil bei den Gründungsteams ist seit 2007 gestiegen und liegt gegenwärtig bei rund acht Prozent. «Besonders wichtig ist es mir, vermehrt auch Spin-​off-Gründerinnen zu sehen», meint Günther, und schliesst: «Wir wollen unsere Unterstützungsangebote für Spin-​offs in den nächsten Jahren weiter verbessern – im engen Dialog mit den Firmen.»

Die Performance-​Studie

Weil sich das Umfeld der ETH-​Spin-offs extrem dynamisch entwickelt, müssen ihre Leistungsfähigkeit und Erfolgsfaktoren für eine bestmögliche Unterstützung seitens der Hochschule fundiert untersucht werden. Dazu hat die ETH bereits 2008 und 2015 umfassende Performance-​Studien durchgeführt.

Die jetzige Studie basiert auf einer Befragung von ETH-​Spin-offs im Jahr 2018, ergänzt durch öffentlich zugängliche Informationen. Sie ist das Ergebnis zweier Masterarbeiten an der Universität St.Gallen. Die Sample-​Grösse variiert aufgrund der verfügbaren Daten je nach Kriterium, beläuft sich aber bei den meisten untersuchten Kategorien auf rund ein Drittel der bis dahin 429 gegründeten Spin-​offs.

CareerLunch gewinnt 150’000 CHF

CareerLunch will den Rekrutierungsprozess zu verändern. Die Startup-Plattform careerlunch.com bringt Arbeitssuchende und Mitarbeiter von Unternehmen zu einem virtuellen oder persönlichen informellen Mittagessen zusammen. Stellensuchende lernen Unternehmen und ihre Kultur authentischer kennen, während die Arbeitgebende persönliche Verbindungen zu Topkandidaten herstellen und gleichzeitig ihren Talentpool vergrössern können. CareerLunch wird die Venture-Kick-Finanzierung nutzen, um seine Position in der DACH-Region zu stärken und neue Märkte in Europa zu erschliessen.

Bei der traditionellen Personalbeschaffung ist es eine Herausforderung, zu beurteilen, ob potenzielle Mitarbeitende zur Unternehmenskultur passen und es ist schwierig, ihnen einen Einblick in ihre mögliche zukünftige Arbeit und ihre Kollegen zu geben. Die Mitgründer Simon Hofer (MA HSG) und Konstantin Nesterov (MSc ETH) bauen CareerLunch auf, um potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten und Arbeitgebende zu informellen Lunch-Treffen zusammenzubringen und beiden Seiten authentischere Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen zu geben.

CareerLunch wurde 2019 mit einem Dutzend Arbeitgebender an drei der grössten Schweizer Universitäten lanciert. In weniger als einem Jahr weitete das Startup seine Dienstleistungen auf Österreich und Deutschland aus und zählt bereits eine beträchtliche Anzahl internationaler Top-Arbeitgebender zu seinen Kunden. Für Unternehmen stellt CareerLunch eine skalierbare Lösung dar, um herausragende Kandidaten zu finden, indem persönliche Verbindungen zwischen potenziellen Neueinstellungen und bestehenden Mitarbeitern hergestellt werden. Für Stellensuchende bietet CareerLunch eine informelle Möglichkeit, potenzielle zukünftige Kollegen zu treffen und sich über mögliche Funktionen und die Unternehmenskultur zu informieren.

CareerLunch zielt darauf ab, die Art und Weise, wie Unternehmen Kandidaten auf globaler Ebene rekrutieren, zu verändern. Das Venture-Kick-Funding wird eingesetzt, um die Position in den bestehenden Märkten in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu stärken und gleichzeitig in neue Märkte in Europa, wie z. B. Grossbritannien, zu expandieren. «Die Venture-Kick-Finanzierung ermöglichen es uns, mit mehr Möglichkeiten und Energie neue Märkte zu erschliessen, und das Netzwerk ermöglicht es uns, ausgezeichnete Berater und Investoren an Bord zu holen», sagte Simon Hofer, CEO und Mitgründer von CareerLunch gerecht zu werden.

Das Profil von CareerLunch auf venturekick.ch
Von links nach rechts: Simon Hofer (CEO), Konstantin Nesterov (CTO), Marine Wehrli (Communication), James Margrove (Full-Stack Dev), Raphael Haut (Business Dev)

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten
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Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick über CHF 30 Millionen erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen über 7’000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Milliarden an Investitionen angezogen, und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

Sind Blockchain Smart Homes die Zukunft?

Smart Homes sind ein wichtiger Teil der digitalen Revolution der letzten Jahre. Die Infrastruktur für ein Smart Home, in dem unterschiedliche Geräte miteinander verbunden sind und das Leben der Bewohner einfacher gemacht wird, hat aber noch sehr viel Potenzial. Bei all den Möglichkeiten, die Smart Homes mit sich bringen, gibt es aber auch Probleme die gelöst werden müssen. Hierzu gehört vor allem die Sicherheit!

Momentan ist das größte Problem, dass Hausbesitzer ihre Daten nur schwer vor Hackern schützen können. Während die Anzahl von Geräten in Smart Homes weiter wächst, entwickeln sich immer mehr Angriffspunkte für Hacker.

Wir haben uns angeschaut, welche Rolle die Blockchain Technologie hierbei spielen kann und welche Lösungen man eventuell bereits für dieses Problem hat. 

Der Smart Home Markt

Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass 86% der Befragten für ein Smart Home mehr bezahlen würden, als für eine herkömmliche Wohnung. Gleichzeitig waren 61% besorgt über die Sicherheit der Geräte.

Der Markt für Smart Homes wächst im Grunde weltweit und auch wenn die USA hier der Vorreiter sind, kann man diese Entwicklung auch im Rest der Welt beobachten. In England hat man zum Beispiel beschlossen, dass man bis Ende des Jahres 2020 26 Millionen Wohngemeinschaften mit smarten Elektronikzählern ausstatten will. Indien geht einen Schritt weiter und will 500 Smart Städte ins Leben rufen. Australien versucht vor allem das Leben von älteren Menschen einfacher zu machen, indem man Smart Home Technologie in deren tägliches Leben einbaut.

Dies sind nur ein paar Beispiele dafür, dass Smart Homes eine Entwicklung sind, die in den nächsten Jahren weiter an Fahrt gewinnen wird. Aber wie löst man nun das Sicherheitsproblem? Und wie kann die Blockchain Technologie dabei helfen?

Vorteile von Smart Homes

Kontrollieren Sie alle Geräte in ihrem Haus mit einer App: Smart Homes versetzen Sie in die Lage, dass Sie alle ihre Haushaltsgeräte von einer App aus kontrollieren können. Das ist nicht nur super praktisch, sondern spart ihnen auch jede Menge Zeit.

Sie haben immer Kontrolle über ihr Smart Home: Sie sollten nicht unterschätzen, wie vorteilhaft es ist, wenn Sie ihr Smart Home von überall her kontrollieren können. Wenn Sie zum Beispiel schnell das Abendbrot vorbereiten müssen, aber noch auf dem Heimweg sind, dann können Sie den Ofen mit nur einem einem Klick vorheizen. Sie sind sich nicht sicher, ob Sie das Licht ausgeschaltet haben? Ihre Smart Home App wird es ihnen anzeigen und bei Bedarf können Sie das Licht dann per App ausschalten.

Energie und Wasser sparen: Wenn Sie ihr Smart Home richtig nutzen, dann können Sie auch jede Menge Energie und Wasser sparen. Und damit sparen Sie natürlich auch viel Geld.

Darüber hinaus gibt es noch eine Menge andere Vorteile, die Smart Homes mit sich bringen. Wir wollen uns nun aber mehr auf die Sicherheit dieser neuen Technologien konzentrieren.

Walmart macht den ersten Schritt

Der Einkaufsriese Walmart aus den USA arbeitet bereits seit 2018 an einer Lösung für Smart Home Management, bei der die Informationen der verbundenen Geräte auf dem Blockchain gespeichert werden. Mit einem verschlüsselten Passwort kann der Hausbesitzer die Geräte im Haus bedienen. Darüber hinaus hat der Hausbesitzer auch die Möglichkeit anderen Nutzern die Kontrolle der Geräte zu übertragen. Basieren soll all dies auf einem Blockchain.

Man kann also sehen, dass sich bereits einige Unternehmen mit der Lösung des Sicherheitsproblems beschäftigen. Und für Walmart eröffnet sich hier natürlich ein riesiger Markt, von dem das Unternehmen nur profitieren kann.

Es sind aber nicht nur die Unternehmen, die die Lösungen anbieten, die von der Weiterentwicklung von Smart Homes profitieren. Auch die Nutzer von Smart Homes werden profitieren. Hierzu haben wir zwei Beispiel herausgesucht, die wir ihnen exemplarisch vorstellen wollen.

Bei Smart Homes geht es nicht nur darum, dass man bestimmte Geräte an und ausschalten kann. Es geht auch darum, dass man Geld und Zeit spart. Eine dieser Methoden könnte das Sparen von Wasser sein. Wasserverschwendung ist weltweit ein riesiges Problem, während gleichzeitig an vielen andern Orten der Welt eine Wasserknappheit herrscht. Mit gewissen Smart Home Applikationen kann man den Wasserverbrauch optimieren und Wasserverschwendung komplett vermeiden. Dadurch kann man als Hausbesitzer und Mieter bares Geld sparen.

Ein zweites Beispiel für die Anwendungsmöglichkeiten von Smart Homes kommt aus der Sharing Economy. Smart Homes werden sehr nützlich für Anbieter von Ferienhäusern sein. Denn diese ermöglichen sowohl den Besitzern, als auch den Gästen ein bessere Erlebnis. Es gibt hier eine Menge spezielle Beispiele, aber alle haben gemeinsam dass alle Beteiligten davon nur profitieren können. Vor allem finanziell!

Damit sich die Hausbesitzer und die Mieter zu 100% sicher fühlen können, während man die vielen Vorteile eines Smart Homes geniesst, muss allerdings noch einiges getan werden. Es sieht aber momentan sehr stark danach aus, dass der Blockchain hier die beste und sicherste Lösung ist. Man kann davon ausgehen, dass es in naher Zukunft eine sichere Plattform gibt, die Hausbesitzer in die Lage versetzt das komplette Smart Home sicher von einem Smartphone aus zu kontrollieren. Hierzu gehören auch die Türschlösser, die man öffnen kann, wenn der Familienbesuch kommt, man selbst aber noch nicht Zuhause ist.

Es gibt bereits einige Anbieter, die die Blockchain Technologie in Smart Homes nutzen und wenn man sich diese genauer anschaut, dann erkennt man viele Möglichkeiten. Abschliessend können wir sagen, dass Smart Homes definitiv die Zukunft des Wohnens darstellen werden. Jeder Hausbesitzer und Vermieter wird gut daran tun, sein Haus oder seine Wohnung in ein Smart Home zu verwandeln. Die Vorteile sind einfach zu groß und da die Blockchain Technologie auch die Sicherheitsbedenken zur Seite räumen wird, werden immer mehr Menschen diese Form des Wohnens bevorzugen.

Schweizer Wissenschaftspreise 2020

Erstmals werden 2020 die beiden renommierten Schweizer Wissenschaftspreise Marcel Benoist und Latsis gemeinsam verliehen. Der als ‘Schweizer Nobelpreis’ bekannte Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist geht im Jubiläumsjahr an Rudolf Aebersold (ETH Zürich/Universität Zürich) für seine Pionierarbeit in der Systembiologie. Den Nationalen Latsis-Preis, der an Nachwuchsforschende bis 40 Jahre vergeben wird, erhält Maryna Viazovska (ETH Lausanne) für ihre bahnbrechenden mathematischen Problemlösungen. Die Schweizer Wissenschaftspreise werden am 4. November 2020 von Bundesrat Guy Parmelin in Bern überreicht.

Der Präsident der Marcel Benoist Stiftung, Bundesrat Guy Parmelin, betont: «Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Fondation Latsis und die erstmalige gemeinsame Verleihung der beiden Preise. Damit geben wir dem Wissenschaftsstandort Schweiz eine wichtige Plattform». Die wissenschaftliche Selektion der beiden Preisträger wurde vom Schweizerischen Nationalfonds zuhanden der beiden Stiftungen vorgenommen.

(v.l.) Maryna Viazovska, Bundesrat Guy Parmelin, Rudolf Aebersold


Mitbegründer der Proteomik und Pionier der translationalen Medizin

Die Marcel Benoist Stiftung verleiht in ihrem Jubiläumsjahr den 100. Preis an Rudolf Aebersold, Professor für Systembiologie an der ETH Zürich und an der Universität Zürich. Der Preis ist mit CHF 250’000 dotiert. Seit 1920 zeichnet die Stiftung herausragende Forschung aus, die für das menschliche Leben von Bedeutung ist.

Rudolf Aebersold zählt zu den Gründervätern der Mitte der neunziger Jahre entstandenen Proteomik. Diese Forschungsrichtung veranschaulicht den gesamten Satz an Proteinen, die in einer Zelle vorhanden sind. Sie erforscht deren Eigenschaften und Zusammenwirken im Zellstoffwechsel oder wenn Zellen auf Veränderungen in ihrem Umfeld reagieren, wie beispielsweise bei der Früherkennung von Krebs mit Biomarkern auf Proteinen.

In einer menschlichen Zelle laufen hunderte biochemische Prozesse gleichzeitig ab, die von zehntausend verschiedenen Proteinarten ausgeführt und gesteuert sind. Aebersold hat deren Betrachtung mit neuen Messverfahren der Massenspektrometrie revolutioniert.

Sein Paradigmenwechsel zur quantitativen Messung und systemischen Betrachtung hat nicht nur das Verständnis von Organismen und der Biologie verändert. Er beeinflusst auch die translationale Medizin und ist ein wichtiger Grundstein für die personalisierte Medizin der Zukunft. «Die Auszeichnung mit dem Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist ist eine grosse Ehre für mich und mein tolles Team. Er honoriert gleichzeitig auch die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit von Forschenden und den offenen Austausch von Messdaten, beides Grundlagen für den Erfolg der Proteomik», freut sich Aebersold.

Löserin eines jahrhundertealten Mathematikproblems

Maryna Viazovska erhält den mit CHF 100’000 dotierten Nationalen Latsis-Preis 2020. Die aus der Ukraine stammende junge Mathematik-Professorin der ETH Lausanne erzielte 2016 einen wissenschaftlichen Durchbruch bei der Lösung von Kugelpackungsproblemen.  «Ich freue mich, mit dem Latsis-Preis zum ausgezeichneten Ruf meines Instituts und seiner Angehörigen beizutragen. Ich hoffe natürlich auch, dass der Preis hilft, junge Mädchen für die Mathematik zu begeistern», so Viazovska.

Die mathematische Herleitung der dichtest möglichen Anordnung von Kugeln in einem Raum geht auf eine Problemstellung des Entdeckers Sir Walter Raleigh aus dem 16. Jahrhundert zurück. Er warf die Frage auf, wie auf einem Schiff Kanonenkugeln in der dichtesten Weise zu stapeln seien. Koryphäen der Mathematik stellten während Jahrhunderten Vermutungen zum Kugelpackungsproblem im mehrdimensionalen Raum auf, die erst 1998 mit riesigen Computerberechnungen dreidimensional bewiesen werden konnten.

Viazovska erzielte in der Welt der modernen Mathematik mit der originellen und verblüffend einfachen Berechnung der dichtesten Kugelpackung für die viel komplexere 8. und 24. Dimension eine Sensation – Letztere in Zusammenarbeit mit einer Forschungsgruppe. Forschungsergebnisse zu Kugelpackungen im hochdimensionalen Raum finden auch praktische Anwendung in der Alltagstechnologie. Beispielsweise bei der Analyse von Kristallstrukturen oder in der Fehlerbehebung bei der Signalübertragung von Mobiltelefonen, Raumsonden oder Internetverbindungen. Wurde in den beiden Dimensionen bisher mit Hypothesen gearbeitet, so hat Maryna Viazovskas Forschungsexploit den mathematischen Beweis geliefert und trägt bereits jetzt zur Lösung fundamentaler Problemstellungen der angewandten Mathematik bei.

Die Verleihung der Schweizer Wissenschaftspreise durch die Marcel Benoist Stiftung und die Fondation Latsis findet am 4. November 2020 im Berner Rathaus statt.

Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist

Der Preisträger 2020: Rudolf Aebersold

Rudolf Aebersold ist 1954 in der Schweiz geboren und hat 1983 in Basel die Doktorwürde in Zellbiologie erlangt. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit führte ihn in die USA und nach Kanada: als Postdoc an das California Institute of Technology, als Assistenzprofessor an die University of British Columbia in Vancouver und als assoziierter Professor an die University of Washington in Seattle. Er ist Mitgründer des 2000 in Seattle als Weltpremiere eröffneten Instituts für Systembiologie. Aebersold ist Doppelprofessor an der ETH Zürich und an der Universität Zürich. Seit 2004 forscht er am Institut für Biotechnologie und seit 2005 am Institut für molekulare Systembiologie (IMSB) der ETH Zürich. Aebersold ist Träger zahlreicher namhafter Auszeichnungen, unter anderem des Human Proteome Organization Achievement Award 2005, des Otto-Nägeli-Preises 2010, des European Proteomics Association Pioneer Award 2012 und des Paracelsus Prize of the Swiss Chemical Society 2018. Seit 2020 ist er Professor Emeritus am IMSB. Er leitet bis Ende 2023 das Tumor-Profiling-Projekt der ETH Zürich.

Die Marcel Benoist Stiftung

Exzellenz seit 1920: Zum 100. Mal wird dieses Jahr der Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist vergeben. Jährlich zeichnet die Marcel Benoist Stiftung unabhängig und hochschulübergreifend herausragende Forschung aus, die für das menschliche Leben von Bedeutung ist. Sie ehrt damit Forschende, die für die Exzellenz des Forschungsplatzes Schweiz stehen. Bisher haben elf Preisträger später den Nobelpreis erhalten. Das Nominations- und Evaluationsverfahren wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zuhanden der Marcel Benoist Stiftung durchgeführt. Der Preis 2020 wurde in den Bereichen Biologie und Medizin vergeben.

Informationen zum Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist und zum Auswahlverfahren finden Sie unter: www.marcel-benoist.ch

Der Nationale Latsis-Preis

Die Preisträgerin 2020: Maryna Viazovska

Maryna Viazovska ist 1984 in der Ukraine geboren. 2002 gewann sie mit 17 Jahren die International Mathematics Competition; drei Jahre später triumphierte sie erneut. Ihren Bachelor in Mathematik absolvierte sie als Trägerin des Ostrogradsky Research Fellowship der nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew. Nach dem Masterstudium an der Universität Kaiserslautern wechselte sie 2007 für das Doktorat an die Max-Planck-Gesellschaft an der Universität Bonn und 2014 für das Postdoc an die Humboldt-Universität in Berlin. Seit 2017 ist sie Professorin an der ETH Lausanne und hält den Lehrstuhl für Zahlentheorie. Viazovska ist Trägerin zahlreicher wissenschaftlicher Auszeichnungen. Dazu gehören unter anderem der Clay Research Award 2017 und der New Horizons in Mathematics Prize 2018, der unter anderem von Mark Zuckerberg und Juri Milner gestiftet wird.

Die Fondation Latsis

Der Nationale Latsis-Preis wird seit 1983 jährlich durch den SNF im Auftrag der Fondation Latsis verliehen, die 1975 in Genf gegründet wurde. Mit dem Preis werden Nachwuchswissenschaftler bis höchstens 40 Jahre an Schweizer Universitäten für herausragende Beiträge geehrt. Die Preisträgerinnen und -träger werden über ein Auswahlverfahren des Schweizerischen Nationalfonds bestimmt. Der Preis 2020 wurde in den Bereichen Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften vergeben.

Informationen zum Nationalen Latsis-Preis finden Sie unter www.fondationlatsis.org

Schweizer Fintech-Nationalmannschaft 2020

Venturelab präsentiert stolz das neue Team ambitionierter Schweizer Fintech-Startups, welche dabei sind, ihre internationale Präsenz und ihr Wachstum voranzutreiben. Im November fällt der Startschuss für die Venture Leaders, welche in die Fussstapfen erfolgreicher Alumni treten: Die Schweizer Fintech-Nationalmannschaft wird an der virtuellen Ausgabe der Hong Kong Fintech Week, der weltweit ersten grenzüberschreitenden Fintech-Konferenz, teilnehmen. Dies ist die vierte Ausgabe der Venture Leaders Fintech Roadshow.

Venturelab organisiert seit 16 Jahren internationale Roadshows für das Schweizer Startup-Nationalteam. In Technologiezentren im Silicon Valley, in Boston, New York, China und Barcelona werden die ambitionierten Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Startups führenden Investoren und potenziellen Kunden vorgestellt.
Die Schweizer Fintech-Startups haben im vergangenen Jahr mehr als CHF 133 Millionen beschafft, und die führenden Köpfe der Branche wollen weiterwachsen und global agieren. Die Venture Leaders Fintech Roadshow 2020 wird von Venturelab und swissnex China organisiert und von der EPF Lausanne, der ETH Zürich, IMMOMIG, PostFinance, TX Group, Walder Wyss und dem Kanton Zürich unterstützt. Zu den Alumni von Venture Leaders Fintech gehören hochkarätige Startups wie Qumram (von Dynatrace übernommen), Knip (von der Digital Insurance Group übernommen), Carbon Delta (von MSCI übernommen), Algotrader, CreditGate24, Crypto Finance, Lend, Sonect und Tradeplus24.

«Die 10 Venture Leaders Fintech 2020 zeigen, dass die Schweiz eine treibende Kraft in der Transformation der Banken- und Versicherungsbranche ist. Vier der Teilnehmer vom letzten Jahr schlossen nach der Roadshow bereits eine umfangreiche Finanzierungsrunde ab, und ich freue mich darauf, durch die Vorstellungen zu internationalen Investoren auch für das diesjährige Team den Grundstein zu legen», sagte Stefan Steiner, Co-Managing Director von Venturelab.
Jan Brzezek, Gründer und CEO von Crypto Finance und Venture Leader Fintech 2019, erklärt: «Wenn Startups planen, nach Asien zu expandieren oder wenn sie einfach nur den potenziellen Markt dort besser verstehen wollen, dann ist dieses Programm ein Muss! Es ist ein einwöchiges, vollgepacktes Programm mit vielen Pitches, Meetings und Einblicken.» Im Anschluss an die Roadshow von Venture Leaders Fintech schloss das Zuger Startup eine Finanzierungsrunde von mehr als CHF 14 Millionen von Investoren aus Europa und Asien ab, welche die internationale Expansion von Crypto Finance weiter intensivieren wird. Crypto Finance belegte beim TOP 100 Swiss Startup Award 2020 den 16. Rang.

Venture Leaders Fintech Gewinner 2020
Curio Capital AG (CurioInvest) | Rey Fernando Verboonen | www.curioinvest.com | Zug Sammlerstücke als alternative Anlageform haben sich historisch gesehen besser entwickelt als etablierte Indizes, dennoch bleibt es ausserordentlich schwierig, in sie zu investieren. CurioInvest bietet einen Zugang zum Kauf von vollständig bewerteten und geschützten hochseltener Autos − oder Investitionen in gewinnbeteiligte digitale Vermögenswerte, die wie Aktien gehandelt werden.

Cybera Global AG | Nicola Staub | www.cybera.io | Zurich cybera. global kombiniert einzigartige Branchenkenntnisse und professionelle Erfahrung mit neuester Technologie, um eine Fintech-Plattform aufzubauen, die finanziell motivierte Cyberkriminalität für Finanzinstitute und Regierungen verhindert.

eCollect AG | Marc Schillinger | www.ecollect.org | Baar eCollect ist ein fintech-getriebenes Startup mit einer intern entwickelten, länderübergreifenden End-to-End-Plattform für das Management von Kundenforderungen. eCollect nutzt erstklassige KI-Lösungen, um die herkömmliche Rechnungsstellung, das Mahnwesen und den Forderungseinzug in eine innovative, vollständig digitalisierte Erfahrung für alle Branchen und ihre Kunden zu verwandeln.

flov technologies AG | Anton Golub | www.flovtec.com | Zug flovtec ist ein Schweizer Technologieunternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Liquidität für Token und Börsen im wachsenden Bereich der digitalen Vermögenswerte spezialisiert hat. Die flovtec-Plattform und Algorithmen liefern hochskalierbare Liquiditätslösungen, die digitale Vermögenswerte für Investoren attraktiv machen und gleichzeitig den schweizerischen regulatorischen Rahmen einhalten.

SIBEX AG | Daniel Haudenschild | www.sibex.io | Zug SIBEX ist die intuitivste und einfachste Möglichkeit für Nutzer, zwischen einem Netzwerk oder einer Chat-Gruppe zu handeln. Der SIBEX-Personal-Server ist ein Cloud-Trading-Desk, der es den Nutzern ermöglicht, sofort und ohne Zwischenhändler in den öffentlichen Blockchains von BTC und Ethereum zu handeln und von überall auf ihren Server zuzugreifen.

SwissBorg Invest SA | Cyrus Fazel | www.swissborg.com | Lausanne SwissBorg dezentralisiert die Vermögensverwaltung, indem es sie unterhaltsam, fair und gemeinschaftsorientiert gestaltet. Ihr Vorzeigeprodukt, die Wealth App, ermöglicht es den Benutzern, digitale Vermögenswerte zu kaufen, zu verkaufen und zu tauschen – mit Funktionen wie KI-gestützter Vermögensanalyse und Portfolio-Analyse, die Nutzern helfen, effektive Anlageentscheidungen zu treffen.

Teylor AG | Patrick Stäuble | www.teylor.io | Zurich Teylor bringt die Kreditvergabe an Kleinunternehmen ins 21. Jahrhundert, indem es den gesamten kommerziellen Kreditprozess automatisiert und digitalisiert. Das Startup nutzt seine Technologie, um einen der schnellsten Geschäftskredite bereitzustellen und bietet Banken eine SaaS-Lösung zur Digitalisierung ihrer eigenen Kreditprozesse an.

Vima Link SA | Raphaël Héraïef | www.vima.swiss | Martigny Basierend auf zehn Jahren Forschung am Idiap kann Vima Behavioural AI die Kreditwürdigkeitsbewertungssysteme aus einer kurzen 1-3-minütigen Videopräsentation von Kreditanwertern verbessern. Die KI-Plattform kann Expertenbewertungen replizieren, um Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit zu identifizieren, die mit finanziellen Risiken und der Fähigkeit zur Planung und Rückzahlung korrelieren. Das System ist transparent, minimiert Bias und balanciert das Gesamtrisiko.

Wecan Tokenize SA | Mathieu Saint-Cyr | www.wecantokenize.com | Geneva Wecan Tokenize (WCT) ist die erste institutionelle End-to-End-Lösung zur Tokenisierung. Sie zielt darauf ab, die Kraft der Blockchain zu nutzen, um Vermögenswerte zu digitalisieren und sie liquider und leichter übertragbar zu machen. WCT konzentriert sich darauf, institutionellen Kunden den besten Service zu bieten, sodass sie digitale Token als Teil ihrer Anlagemöglichkeiten aufnehmen können.

Yova AG | Tillmann Lang | www.yova.ch | Zurich Yova ist die führende digitale Plattform für Investitionen mit nachhaltiger Wirkung. Yova-Kunden investieren direkt in Unternehmen, die zur Lösung globaler Probleme beitragen, z. B. durch die Bekämpfung des Klimawandels oder die Förderung von Menschenrechten. Alle Investitionen sind professionell diversifizierte Portfolios, die auf eine attraktive finanzielle Rendite ausgerichtet sind.

Folgen Sie den Unternehmern und der Venture Leaders Fintech Roadshow auf Social Media mit dem Hashtag #VLeadersFintech oder auf www.venture-leaders.ch/fintech.

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder des Schweizer Startup-Nationalteams – haben ein klares Ziel. Sie verstehen sich als Global Players und wollen den ersten Schritt zu ihrer internationalen Expansion machen. Venturelab hat 16 Jahre Erfahrung darin, die besten Unternehmerinnen und Unternehmer der Schweiz ins Zentrum der Technologie-Hotspots zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Barcelona, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die von den 415 Alumni der Venture Leaders gegründeten Unternehmen haben mehr als 3’500 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 2,1 Milliarden Franken an Kapital aufgebracht.
Weitere Informationen finden Sie unter www.venture-leaders.ch.
Lernen Sie alle Alumni kennen: www.venture-leaders.ch/venture-leaders-alumni

TOP 100 Swiss Startup Award 2020

Die 10. Jubiläumsausgabe des TOP 100 Swiss Startup Award feierte die besten Startups der Schweiz: Cutiss (1. Platz), Wingtra (2. Platz) und Piavita (3. Platz) waren die Spitzenreiter der Fachjury, während Authena (vormals Acatena) das Public Voting gewann. Ein ausgewähltes Publikum von 100 Startups, 100 Investoren und TOP 100 Partner waren bei der Veranstaltung anwesend. Zum ersten Mal wurde die Preisverleihung auch live übertragen. Die 10. Jubiläumsausgabe des TOP 100 Swiss Startup Award wurde in Zusammenarbeit mit den Presenting-Partnern Credit Suisse, SVC, Swiss Prime Site, SECA und digitalswitzerland durchgeführt.

Zehn Jahre TOP 100 Schweizer Startups

Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der TOP 100 Swiss Startup Award zu einer Referenzveranstaltung im Schweizer Startup-Ökosystem entwickelt. Die Award-Show bringt die vielversprechendsten Schweizer Startup-CEOs mit Schweizer und internationalen Investoren, Führungskräften und Journalisten zusammen. Was mit einer ersten Veröffentlichung des Rankings im Jahr 2011 begann, hat sich zu einer umfassenden Sammlung von Veranstaltungen und Aktivitäten entwickelt, darunter eine Award Night, der Investor Summit, bei dem handverlesene TOP 100-Startups vor ausgewählten Schweizer und internationalen Investoren pitchen können, regionale Pitch-Veranstaltungen, die zusammen mit dem Presenting-Partner Credit Suisse organisiert werden, und das Scale-up-Ranking. Das Schweizer Startup-Magazin «TOP 100» berichtet über all diese Veranstaltungen und Neuigkeiten mit redaktionellem Inhalt in Deutsch, Französisch, Englisch und Chinesisch.
«Es ist etwas Besonderes, das zehnjährige Bestehen von TOP 100 zu feiern, während die ganze Welt von COVID-19 spricht», sagt Jordi Montserrat, Managing Partner von Venturelab. «Einerseits hat dies Auswirkungen auf die Feier und die Art und Weise, wie wir leben, andererseits verkörpern die heute Abend vorgestellten Startups die Widerstandsfähigkeit und das Potenzial der Schweizer Unternehmer. Ich bin nun noch mehr davon überzeugt, dass sie bereit sind, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in Chancen zu verwandeln und die Zukunft zu gestalten.»

Das Potenzial der TOP 100-Nominierten wurde veranschaulicht durch die Key Note des Abends – mit den Gründern von Climeworks (Platz 11 in der ersten TOP 100-Ausgabe vor 10 Jahren), die gerade eine Investitionsrunde von CHF 100 Millionen abgeschlossen haben, um den Kampf gegen den Klimawandel zu beschleunigen, und mit AMAL Therapeutics, dem grössten europäischen Biotech-Startup-Exit im Jahr 2019. «Solche Vorbilder zeigen, dass wir gut vorbereitet sind und mit Vorfreude nach vorne schauen können, um zu sehen, wie die TOP 100-Startups das nächste Jahrzehnt gestalten werden», sagte Stefan Steiner, Co-Geschäftsführer von Venturelab und TOP 100-Direktor. «Für die Qualität der Schweizer Startups spricht die Tatsache, dass die Finanzierung weiterhin in einer ähnlichen Höhe erfolgen wie im Rekordjahr 2019.»

Drei Gründerinnen unter den TOP 3 der Schweizer Startups

Cutiss, Wingtra und Piavita nahmen die Hauptpreise mit nach Hause. Alle drei Unternehmen gehörten zu den 10 vielversprechendsten Schweizer Startups im Jahr 2019.

Erster Platz: Cutiss. Das Life-Sciences-Startup ist in der Lage, grosse Flächen individuell angepasster menschlicher Hauttransplantate herzustellen: denovoSkin™ ist eine sichere, wirksame und zugängliche Therapie für Kinder und Erwachsene, die unter grossflächigen Verbrennungen oder Verbrühungen leiden. Von den menschlichen Hauttransplantaten von Cutiss wird erwartet, dass sie nach der Transplantation nur minimale Narben hinterlassen. Das in Zürich ansässige Startup wurde

2016 von Dr. Daniela Marino (CEO) und Dr. Fabienne Hartmann-Fritsch (CCO) gegründet und rangierte auf Platz 6 im Jahr 2019.

Zweiter Platz: Wingtra. Das in Zürich ansässige Startup entwickelt vertikal startende und landende Drohnen (VTOL) für Vermessungszwecke. Die Drohnen von Wingtra werden in über 70 Ländern auf allen Kontinenten eingesetzt. Industrien wie Bergbau, Bauwesen, Forschung, Landwirtschaft, Stadt- und Raumplanung profitieren von den leistungsstarken Vermessungsdrohnen. Wingtra wurde 2016 von Maximilian Boosfeld (CEO), Basil Weibel (CTO) und Elias Kleinmann (CFO) gegründet. Das Start-up und wurde 2019 auf Platz 4 eingestuft.

Dritter Platz: Piavita. Das in 2016 von Dr. Dorina Thiess und Sascha Bührle gegründete Medtech-Startup hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Lösungen zu entwickeln, welche die Veterinärmedizin verändern. Piavita kombiniert Sensoren, Big Data und KI zu einer Plattform für die Fernüberwachung von kranken und rekonvaleszenten Pferden mit einer Hardware-unterstützten Softwarelösung für einen vollständig nicht-invasiven Ansatz zur Überwachung der Vitalparameter. Das in Zürich ansässige Startup war in 2019 auf Platz 8 des TOP 100 Swiss Startup Awards.

Gewinner der TOP 100-Publikumsabstimmung

Die TOP 100 Publikumsabstimmung, welche parallel zum Experten-Ranking läuft, war die Chance für das Publikum, ein vielversprechendes Schweizer Startup hervorzuheben. Der Gewinner der diesjährigen Publikumsabstimmung ist das Zuger Unternehmen Authena (vormals Acatena), dessen patentierte Technologie die Rückverfolgung von Produkten vom Standort bis zum Verbraucher ermöglicht und so zur Verhinderung von Fälschungen und Betrug beiträgt.

Übersicht über das Wachstum der vielversprechendsten Schweizer Scale-Ups Zum zweiten Mal in Folge wurden am TOP 100 auch die Scale-up-Startups ausgezeichnet. Da Startups nicht länger als fünf Jahre nach ihrer Gründung in den TOP 100 erscheinen dürfen, wurde eine Jury von Expansionsexperten gebeten, die TOP 25 Scale-ups auszuwählen. Diese Unternehmen sind zwischen fünf und 10 Jahren alt und weisen das grösste Potenzial für weiteres Wachstum auf.

Wichtige Fakten und Zahlen:
• Bis heute wurden insgesamt 435 Startups mit dem TOP 100 Swiss Startup Award ausgezeichnet.
• Kumuliert haben sie mehr als 5,4 Milliarden Franken eingeworben. 47 wurden übernommen und drei gingen an die Börse (IPOs).
• Die TOP 100 Startups repräsentieren mehr als 9’553 aktive Arbeitsplätze.
• 85 Frauen besetzen Führungspositionen in den TOP 100 Startups 2020, darunter 24 Mitgründerinnen

Über den TOP 100 Swiss Startup Award

Seit 2011 organisiert Venturelab jährlich den TOP 100 Swiss Startup Award. Die 100 innovativsten und vielversprechendsten Schweizer Startups werden von einer Jury aus 100 führenden Investoren und Startup-Experten ausgewählt. Alle Jurymitglieder nominieren 10 Schweizer Startups, die jünger als fünf Jahre sind und das grösste kommerzielle Potenzial aufweisen. Das erstplatzierte Unternehmen erhält 10 Punkte, das zweite 9, usw. All diese individuellen Ranglisten werden zusammengestellt, um die endgültige Rangliste TOP 100 Swiss Startup Award zu erstellen, welche die Startups auszeichnet, die alle 100 Jurymitglieder am meisten beeindruckt haben.
Der TOP 100 Swiss Startup Award 2020 wird von den Presenting-Partnern Credit Suisse, SVC, Swiss Prime Site, SECA und digitalswitzerland unterstützt.
www.top100startups.swiss bietet die deutsche, französische, englische und chinesische Ausgabe der «TOP 100» Startup-Magazine, das vollständige Ranking 2020, die Jurymitglieder und weitere Informationen über den TOP 100 Swiss Startup Award.