Die innovative 3D-Koordinaten-Messtechnik

Die komplexen Ansprüche der heutigen Messtechnik bei Produktion von neune innovativen Produkten, Erfindungen und Werkzeugen, erfordern ein hohes technische Know-how. Die modernen Messgeräte helfen dabei, für jede Aufgabe eine ideale Lösung zu bieten. Diese Messgeräte sind ziemlich teuer und natürlich brauchen eine Professionelle ausgebildete Mitarbeiter welche es auch bedienen können.

Ein Koordinatenmessgerät zum Beispiel beruht auf dem Prinzip der Koordinatenmesstechnik und beinhaltet ein zur Messung räumlicher Koordinaten geeignetes Messsystem. Es besteht aus einem Messkopfsystem mit Sensor, dessen Messbereich durch ein Winkelsensor erweitert wird. Außerdem sind weitere Soft und Hardwarekomponenten zur Auswertung der erfassten Koordinatenwerte, zur Korrektur systematischer Messabweichung und zur Steuerung der Verfahrachsen erforderlich.

Jeder Verfahrachse des Positioniersystems ist mindestens ein Längenmesssystem zugeordnet, das die jeweilige Position mit feiner Auflösung misst. Einzelne Sensormesspunkte können aufgrund der bekannten Positionen der Positioniereinheit somit in ein gemeinsames Koordinatensystem transformiert und miteinander verknüpft werden.

Im neuen Prüflabor bei der IBS Quality GmbH können Sie, nahezu sämtliche 3D-Lohnmessungen durchführen, von Kleinstteilen bis hin zu Großbauteilen im Format 3 m x 4 m x 2 m und einem maximalen Gewicht von 10 Tonnen. Für 3D Lohnmessungen kommt das Messgerät MMZ-B der Firma Zeiss zum Einsatz. Dieses wird in einem Feinklimaraum betrieben und ermöglicht Messungen höchster Genauigkeit.

Ein neues Verfahren der heutigen Messtechnik stellt die Computertomographie zum Röntgen von Bauteilen dar. Neben taktilen und optischen Sensoren, welche abgesehen von der Schichtdickenmessung stets die Außengeometrie erfassen, kann das Verfahren der Röntgen Computertomografie angewendet werden, um zusätzlich zur Außengeometrie auch die Innengeometrie eines Werkstücks zu messen. Aus diesem Grund eignet sich die Computertomographie gut für Fehleranalysen, Verschleißuntersuchungen und Montagekontrollen.

Während Koordinatenmesssysteme basierend auf der Röntgen-Computertomografie für den industriellen Einsatz kommerziell verfügbar sind, befinden sich industrielle Koordinatenmesssysteme basierend auf Ultraschall-Computertomografie (USCT) und Neutronen-Computertomografie (NCT) noch im Forschungsstadium.

Viele innovative Unternehmen welche an neuen Produkten, Erfindungen und Lösungen arbeiten, wo Sie auch Prototypen bauen müssen, stehen am Anfang bei der Messüberprüfungen vor diversen Rätseln welche Sie mit der neuartigen Messtechnik Lössen können.

Durch die Jahrelange Erfahrung, Wissen und die modernste Technik und Gerätschaft kann die IBS Quality GmbH ihre Kunden bei der Messtechnik zu Seite stehen und bestmöglich unterstützen.

Schweizer Startup Gründungsboom

In der Schweiz ging das Jahr 2019 mit einem Startup Gründungsboom. Die Gesamtgründungszahl im Jahr 2019 beläuft sich auf 44’482, was einem Plus von 3% zum Vorjahr 2018 entspricht. Die Schweizer Gründungsszene entwickelt sich außerordentlich stark. Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit.

Das Jahr 2019 besticht mit mehr Firmengründungen denn je. Die Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass die Quartale Q1, Q3 und Q4 / 2019 je Rekordwerte verzeichnen wie wir bereits hier bei Land-der-erfinder.ch berichtet haben.

Schweiz steht für die Nachhaltigkeit. Die Synonyme wie langfristig, tiefgreifend, effektvoll, nachdrücklich, enkelgerecht, beständig, stark, innovativ, modern und zukunftsfähig beschreiben den Begriff.

Die neuen Gründer und Startups welche jedes Jahr auf den Start des Unternehmertums sich befinden, versuchen und müssen diese Anforderungen zu meistern. Sie müssen Ihr Gesicht zeigen, Sie müssen ein Vorbild sein. Die Kunden da draußen, erwarten sich heutzutage selbstverständlich diesen Codex der Fairness und der Umwelt und  Klimaschutzes. In Zeitalter der Social Media ist das auch ein Usus.

Bild: kaiserkraft.ch

Der Begriff Corporate Responsibility oder Unternehmensverantwortung, beschreibt den Grad des   Verantwortungsbewusstseins eines Unternehmens, wo immer seine Geschäftstätigkeit Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Mitarbeiter, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld hat. Corporate Responsibility steht im engeren Sinn für eine Unternehmensphilosophie, die Transparenz, ethisches Verhalten und Respekt vor den Stakeholder. Aus diesem Grunde bildet sich natürlich auch ein Netzwerk der Unternehmer die mit diesen Traditionen und Methoden diese Lebensform leben und diesen Vertrauen Untereinader schenken. Sie kaufen und besorgen sich zum Beispiel  die notwendige Büroausstattung und Bürobedarf bei der Gründung bei Unternehmen wie KAISER+KRAFT, welches auf dieses Prinzip setzt und diese Nachhaltigkeit als einen Grundstein seiner Unternehmensphilosophie lebt. Alle Produkte sind auf Praxisanforderungen ausgerichtet und überzeugen durch ihre Stabilität und lange Lebensdauer.

Ob im Großraumbüro oder in der Chefetage: Erst die richtige Büroausstattung macht es möglich, sich bei der Arbeit wie zu Hause zu fühlen. Das zahlt sich am Ende des Tages aus. Denn wie schon Aristoteles sagte: „Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.” Als passendes Produkt und eine Innovation finden ich die Pflanzenwand als Raumteiler. Klassische Raumteiler sind ja nun nicht gerade für Ihre Schönheit bekannt. Insofern ist dieses mobile Heckenelement von CP eine echte Erfinder Revolution, denn die beidseitig mit Philodendron bepflanzte mobile Wand macht jede Arbeitsumgebung sofort attraktiver, trennt unterschiedliche Arbeitsbereiche dezent voneinander ab und verbessert durch die erstaunlich große Gesamt-Blattoberfläche der Pflanzen zugleich auch noch auf natürliche Weise die Luft – und das alles in einem Produkt.

Nachhaltigkeit bedeutet eben auch Ausdauer. Und ist damit immer auch ein Bekenntnis zur Unvollkommenheit. Denn der Mensch selbst ist unvollkommen und kann mit seinem Handeln nie ganz nachhaltig sein. Jedes Bemühen, die Welt ein wenig “grüner” zu machen, ist ein guter und ein wichtiger Anstoß zum Umdenken.

Das Synonym – „Der Weg in eine enkelgerechte Zukunft“ – dient als Sinnbild für eine ausgeprägt nachhaltige Welt, in der unser Wirtschaften die Chancen der nachfolgenden Generationen nicht mindert

Bei KAISER+KRAFT bekommen die Startup Gründer alles für Ihre Firma, von Planung und Beratung bis zu passender Büroausstattung für ein erfolgreiches und beharrliches wirtschaften.

 

Die Erfindung Party Plopper

Gerade bei Parties besteht immer der Bedarf nach ausgefallenen Flaschenöffnern, die zudem gerne verlegt werden und keine Möglichkeit bieten, die Kronkorken zu sammeln.

Party Plopper Erfinder A. Sunderman

Das hat sich auch der Erfinder Sundermann Gedanken gemacht und seinen Party Plopper erfunden.

Die Erfindung ist ein freistehender Flaschenöffner, welcher einen Auffangteller für die herabfallenden Kronkorken aufweist, in dessen Mitte sich eine Säule zur Aufnahme eines Lautsprechers oder einer Lichtquelle befindet, an welcher sich zudem an allen vier Seitenwänden Flaschenöffner befinden, sodass zeitgleich mehrere Flaschen geöffnet werden können.

Party Plopper Erfindung im erfinderladen Berlin

Den Party Plopper kann man sich gerne in Vereinsfarben und mit dem eigenen Logo bestellen, der Erfinder macht gerne für Sie einen personalisierten Party Plopper.

Die Erfindung ist patentrechtlich geschützt und im Moment existiert eine Kleinserie welche wir über den Erfinderladen verkaufen. Wir sind auf der Suche nach Lizenznehmern und weiteren Händlern. Bei Interesse bitte einfach bei uns melden.

Die Party Plopper Erfindung können Sie im erfinderladen Berlin für den Preis von 75.- Euro kaufen.

Schweizer Startups bereiten sich auf das IPIEC Global Finale in China vor.

Drei Schweizer Startups qualifizieren sich für das Finale des Pitching-Wettbewerbs IPIEC GLOBAL. Die Gewinner nehmen an einer zweiwöchigen Roadshow in China teil, mit der Möglichkeit am Wettbewerb für den internationalen Preis von $100.000 teilzunehmen. Ein viertes Startup erhielt den Haikou National High-Tech Inkubator Preis: eine einwöchige Erkundungsreise durch das Startup-Ökosystem von Hainan.

Eine Jury aus chinesisch und schweizerischen Startup-Experten und Investoren wählte BioVersys, Flyability und Topadur Pharma aus, um acht chinesische Megastädte zu bereisen und beim internationalen Finale in Guangzhou um den Hauptpreis zu pitchen.

Über zwei Wochen werden die Startups, die führende Technologien in Drohneninspektion, die Behandlung von Tuberkulose, und Wundheilung entwickelt haben, potenzielle Industriepartner und Investoren in Suzhou, Xian, Chongqing, Shenzhen, Dongguan, Foshan, Guangzhou und Hainan treffen. Der vierte Gewinner, Medyria, der mit Hilfe von Blutstromsensoren die Position eines Katheters im menschlichen Körper lokalisieren kann, wird Hainan noch in diesem Jahr besuchen.

Zhiyi Wang, Senior Manager der Haikou National High-Tech Incubator Operation Co. gratuliert Medyria CTO Mauro Sette zur Prämierung seines Startups für den Hainan Business Development Besuch.
Das Schweizer Chapter des IPIEC GLOBAL Pitch Wettbewerbs, das gemeinsam mit Venturelab im Zürcher startup space veranstaltet wurde, zog das Interesse von mehr als 30 Startups an. Das 70- köpfige Publikum erfuhr mehr über Chinas Hightech-Ökosystem und verfolgte aufmerksam die 10 Finalisten, die ihre innovative KI-, Advanced Manufacturing-, Big Data-, Biotech-, Energie- und IoT-Technologien vorstellten.
Während sich die Gäste und Gründer/-innen mit Investoren in und aus China beim anschliessenden Apéro austauschen konnten, trafen die sieben Juroren die schwierige Auswahl. Das wichtigste Kriterium war dabei das Interesse der siegreichen Startups am chinesischen Markt und ihre Bereitschaft schon bald in China Geschäfte abzuschliessen, sagte Edmont Rao, Senior Vice President der WTOIP und Mitorganisator des internationalen Pitch-Wettbewerbs. „Für potenzielle Partner in China stellen diese Startups die Spitze der Schweizer Innovation dar“, fügte er hinzu.
„Wir freuen uns sehr, dass wir durch unsere Partnerschaft mit WTOIP die Beziehungen zwischen China und der Schweiz weiter ausbauen können“, sagte Jordi Montserrat, Managing Partner von Venturelab. In den letzten 6 Jahren hat Venturelab’s Venture-Leaders-Programm bereits Roadshows für 60 Schweizer Startups in ganz China ermöglicht.

Wie technische Innovationen den Fußball verändern

(Bild: Pixabay)

Technische Innovationen haben schon seit Jahren unser Leben verändert und machen auch vor Fußball nicht halt. Moderne Technik ist notwendig, um die Spielerleistung zu erhöhen und natürlich auch, um noch mehr Profit zu erzielen. Fußballvereine sind im Prinzip mit  Wirtschaftsunternehmen vergleichbar. Ihre Erfolge ziehen nicht nur sportliche, sondern auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Konsequenzen nach.

Ein gutes Beispiel wie technische Innovationen Fußball verändern können sind z.B. die Live Streams. Sie sind nicht nur für Fußballwetten unerlässlich, sondern sie sorgen auch für einen ganz speziellen Nervenkitzel. Mittlerweile verfolgen immer mehr Fußballfans die Spiele über das Internet auf dem Mobilgerät oder Computer und längst nicht mehr auf dem Bildschirm vom Fernseher.

Aber auch die Torlinientechnologie hat zu einer Änderung auf dem Spielfeld beigetragen. Mit diesen Hilfsmitteln kann bei umstrittenen Entscheidungen genau überprüft werden, ob der Ball die Torlinie komplett überquert hat. Diese Innovation kam übrigens zum ersten Mal in Brasilien bei der Weltmeisterschaft in 2014 zum Einsatz.

Wie steht die FIFA zu neuen Technologien?

Wenn technische Innovationen machbar und für den Fußball von Vorteil sind, dann wird ein Qualitätsprogramm von der FIFA entwickelt. Hierzu zählen unter anderen die Aufzeichnungs- und Leistungssysteme. Sie registrieren nicht nur die Ball- und Spielerposition, sondern können auch mithilfe von mikroelektromechanischen Geräten die Belastung der Spieler messen. Eine weitere Innovation in der Fußball-Technologie, die von der FIFA unterstützt wird, ist aber auch der Videobeweis, der bei der Frauen WM 2019 zum Einsatz kam. Die Spieloffiziellen wurden von VARs (Video-Schiedsrichterassistenten) unterstützt, die Zugriff auf alle relevanten Kameraaufnahmen hatten.

Ihre Aufgabe war es, die Schiedsrichterinnen in spielentscheidenden Situationen zu unterstützen, wie z.B. bei wichtigen Strafstoßentscheidungen oder anderen Vorfällen in Feldverweisen. Die FIFA arbeitet mit unterschiedlichen Technologieanbietern zusammen, um reibungslose Fußballspiele garantieren zu können. Ganz klar, dass hierzu nicht nur viel Planung notwendig ist, sondern auch Organisation und eine optimale Koordination der einzelnen Technologien.

Augmented Reality und künstliche Intelligenz im Fußball

Kostenloses Internet ist für die Fans im Profifußball mittlerweile schon längst zum Standard geworden und auch deutsche Vereine haben ihre eSport-Abteilungen gegründet. Die Fußballteams sind ständig unterwegs, allerdings in unterschiedlichen Computerspielen und auch Sportwetten werden bei virtuellen Fußballspielen getätigt. Mithilfe von Drohnen lassen sich Spielzüge erfassen und leichter auswerten. Mit Fußball- oder Stadien-Apps lassen sich Statistiken abrufen und live die Lieblingsereignisse verfolgen. 360° Videos sollen die Routinen stärken und zu einer besseren Entscheidungsfindung beitragen, indem sie ständig wiederholt werden.

Kein Wunder also, dass im Zeitalter des digitalen Wandels auch Fußball nicht zu kurz kommt. Schon jetzt können beispielsweise weit entfernte Personen durch Hologramme lebensecht präsentiert werden. Diese innovative Hologramm-Technik war übrigens von den Japanern für die WM 2022 vorgesehen, wo die Fußballspiele zur gleichen Zeit in verschiedenen Stadien präsentiert werden sollen. Aber auch der Borussia Park steckt voller technischer Innovationen. Das smarte Stadion ist von künstlicher Intelligenz geprägt und durch Augmented- und Virtual Reality können die Spiele aus einer komplett neuen Sichtweise erlebt werden, von den digitalen Dashboards abgesehen. Fest steht auf jeden Fall, dass die modernen Technologien noch unbegrenzte Möglichkeiten bieten und sich die Entwicklungsphase nicht nur in Bezug auf Fußball noch im Anfangsstadium befindet.

Patent und Markenrecherche

Unter einer Patentrecherche verstehe ich die Suche in der Patentliteratur die in Form von Patentschriften, Offenlegungsschriften, Gebrauchsmusterschriften vorliegen kann. Das ist notwendig, um festzustellen, ob eine bestimmte Innovation patentiert ist oder nicht. So eine Patentrecherche, welche den Stand der Technik kennzeichnet ist auch hilfreich bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Patentanmeldung.

marijan jordan patentrechercheOft ist aber eine Marktrecherche, mit den tatsächlichen Produkten auf dem Markt sogar hilfreicher wenn es um die Aktualität einer Idee geht, da wie wir wissen manchmal die Produkte schneller sind als die Offenlegung einer Patentschrift. Ziel einer Patentrecherche ist auch die Recherche nach alternativen oder vorteilhaften technischen Lösungen, da das Problem im Vordergrund steht und es werden dazu Lösungen gesucht.

Ich verwende diverse Tools und Patentdatenbanken. Heute möchte ich hier kurz ein paar vorstellen, welche wirklich sehr nützlich sind.
Ich finde solche Patentrecherchen enthalten eine Fülle an Informationen zu Firmen und Technologien und den Patentanwälten welche mit den Unternehmen die Schutzrechte angemeldet haben. Diese Informationen nutze ich zum Beispiel sehr oft wenn ich einen Lizenzpartner für meine Erfindungen suche, so dass ich im Voraus erkennen kann, welche Unternehmen basieren Ihre Unternehmenspolitik auf Technologievorsprung, Aufbau eigener Patentfamilien und Ihren Unternehmenswert auf Schutzrechtsäulen aufbauen.

Swissreg – ist das offizielle Publikationsorgan des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum.
Espacenet – ist die Patentdatenbank vom Europäische Patentamt
DEPATISnet – ist vom Deutschen Patent- und Markenamt
Server des USPTO – ist die Patentdatenbank der United States Patent and Trademark Office
PAJ – ist die Patent Abstracts of Japan
CIPO – Canadian Patent Database
WIPO – PCT – World Intellectual Property Organization, (WIPO) PCT Database
Die STN von FIZ bietet die Möglichkeit, alle Zeitschriftenartikel, Konferenzberichte, Patentdokumente und andere Volltexte über einen einzigen Anbieter in elektronischer oder gedruckter Form zu bestellen.

Wenn ich Marken, Logos & Slogans suche verwende ich tmdb. Ich finde Sie sehr einfach und bequem. Für Marken gibt es noch ZB Compumark, ohim/oami (The Office of Harmonization for the Internal Market) für Marken und Geschmacksmuster die in den Mitgliedsstaaten der EU geschützt wurden. Zur Einsicht von Verfahrensstand (nur deutschsprachige Patente und Gebrauchsmuster sowie Geschmacksmuster und Marken).

Hier noch ein paar Patentdatenbanken die man kennen sollte: Boliven, MicroPatent von Thomson Reuters, Delphion, Questel, oder Genios oder WTI, Derwent World Patent Index (DWPI).
Unter IP Newsflash kann zu einer Veröffentlichungsnummer kostenlos Stand der Technik recherchiert werden.

Hier finden Sie die notwenigen Infos und Hilfe über die Patentklassifikationen, Markenklassifikation, Geschmacksmusterklassifikation für Ihre suche.

Für eine erste kostenlose  Erfinderberatung können Sie sich gerne bei mir melden.

Viel Erfolg mit Ihrer Idee!

INNOVATIVE TECHNOLOGIE FÜR EINE BESSERE WELT

Inspirierende Projekte, kreativer Gedankenaustausch und Wissenstransfer für interessierte Menschen, die die Welt verbessern wollen – das war das Red Bull Basement Festival in Zürich. Mit dabei waren unter anderem Monique Morrow, Paul-Olivier Dehaye und Mona Mijthab

Am 19. Oktober, fand das zweite Red Bull Basement Festival im Volkshaus in Zürich statt.
Ganz im Zeichen von «Technology for Good» und «Social Innovation», bot der Event eine Plattform für interessierte Menschen und Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die ihre Arbeit der Verbesserung sozialer Problematiken verschrieben haben oder noch auf dem Weg dazu sind.

INSPIRIERENDE KEYNOTES
Eröffnet wurde das Festival mit inspirierenden Keynotes von zwei bereits erfolgreich etablierten Unternehmen, die beide einen sozialen Nutzen zum Ziel haben. Patrick Meier, Gründer von WeRobotics, erzählte von seinen Erfahrungen mit Cargo-Drohnen, die medizinische Hilfe in abgelegenen Gebieten ermöglichen. Mona Mijthab, die es mit Mosan, einer sicheren mobilen Sanitärlösung für Entwicklungsländer, auf die Forbes-Liste der Top 10 Schweizer Startups 2019 geschafft hat, beleuchtete die Chancen und Herausforderungen, die sich ihr als sozial-orientierte Unternehmerin stellen.

«DESIGN IT FOR THE REST, IT WILL BE FINE FOR THE WEST»
Klaus Schönenberger vom EssentialTech Centre von der EPFL bot Einblick in seine Arbeit, die Wissenschaft und innovative Technologie verbindet, um humanitäre Hilfe zu unterstützen. Er gab dem Publikum den folgenden Denkanstoss mit auf den Weg, der ihre tägliche Arbeit prägt: «Design for the rest, it will be fine for the west.»
Co-Gründerin von Humanized Internet und Präsidentin der VETRI Stiftung, Monique Morrow, referierte zum Thema Selbstbestimmung im Zusammenhang mit den eigenen Daten. Im Anschluss an ihre Präsentation, lud sie mit Paul-Olivier Dehaye, Mitenthüller des Cambridge-Analytica-Skandals, zur Diskussion rund um digitale Identitäten, die Verwendung von persönlichen sowie kollektiven Daten sowie deren Gefahren und Nutzen. «Die wichtigsten persönlichen Daten mit grossem gesellschaftlichem Potenzial sind oftmals auch die heikelsten von allen», fasst Leonhard Nima, der als Host durch das Festival führte, die Datenschutz-Diskussion zusammen.
Sein Fazit vom gesamten Event: «Es ist spannend zu sehen, wie sich die Themen und Diskussionen seit dem letzten Basement Festival im Dezember 2018 weiterentwickelt haben. Die Perspektiven werden vielfältiger und die Ideen beinhalten oftmals ganzheitlich nachhaltige Lösungsansätze.»

LEARNING BY DOING
Mehr um die Erfahrung und das Lernen von Experten ging es bei den Startup-Pitches. Während drei Minuten versuchten Jungunternehmerinnen und -unternehmer die Investoren von SicTic von ihrer Idee zu überzeugen. Dies bot den Startups Gelegenheit, sich das nötige Feedback zu holen sowie Pitch- Erfahrung vor Publikum zu sammeln. Gepitcht haben: LyF, SunCrafter MotionTech, Crowd Container, Fair Voyage, Volunty und Capacity.

WISSENSTRANSFER
In der Woche vor dem Festival, vom 16. bis 18. Oktober, hatten Social Entrepreneure ausserdem die Möglichkeit, an verschiedenen kostenlosen Workshops zu Themen wie Storytelling, Ideation oder Impact Management teilzunehmen. Darin vermittelten Experten ihr Know-How, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen zu unterstützen.

Über Red Bull Basement
Red Bull Basement vernetzt und unterstützt die nächste Generation von Jungunternehmerinnen und – unternehmern, die sich den Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellt und ihr Wissen sowie ihre Kreativität dazu nutzt, neue Technologien mit einem entscheidenden sozialen Nutzen zu entwickeln. Weitere Informationen zum Red Bull Basement Festival finden Sie unter www.redbull.com/basement.

Link Tipps:

Land-der-Erfinder.ch Artikel über Red Bull Basement

Diese Innovationen sorgen dafür, dass Videospiele nie mehr so gespielt werden wie heute

Wenn man an Videospiele von vor 20 Jahren denkt, wird man sich aus heutiger Perspektive wundern, wie man diese Spiele überhaupt spielen konnte. Häufig handelte es sich nur um einige Pixel, die man über den Bildschirm bewegte. Doch damals waren Titel wie Space Invaders absolut gefragt und lösten genau solche Hypes aus, wie es die heutigen Videospiele wie Call of Duty tun. Die Computertechnologie erlebte dabei eine schlagartige Revolution und heutige Computerspiele sind sehr anspruchsvoll und benötigen gute CPUs und Grafikkarten. Dies hat für Entwickler den notwendigen Anreiz geschaffen, ständig neue Technologien auf den Markt zu bringen. Dabei handelt es sich um einen Kreislauf, denn immer modernere Hardware sorgt dafür, dass Spieleentwickler die existierenden Möglichkeiten immer ausreizen und ihre Spiele auf dem neuesten Stand entwickeln.

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Die schnelle Evolution der Computertechnologie ist dabei zu einem regelrechten Mekka für Entwickler und Erfinder geworden. Dank der Breitbandtechnologie konnten sich Livestreams mit hoher Auflösung etablieren. Manche Casino-Anbieter haben sich in der Videospielbranche als Pioniere bewiesen und diese Technologie integriert. Schaut man sich die Liste der grössten Casino-Angebote an, wird man eine hohe Anzahl an Casinos finden, die Spielern erlauben, via Stream mit echten Croupiers interagieren zu können. In der traditionellen Spielebranche hat Mixer sich im Umgang mit der Streamingtechnologie als sehr innovativ bewiesen. So können verschiedene Spieler mit ihren Webcams diverse Spiele interaktiv zusammenspielen.

Realistischer wird es nur noch, wenn man Spieler tatsächlich in die virtuelle Welt bringen kann. Genau diese Erfahrung schafft die Virtual Reality. Unternehmen experimentieren immer noch sehr stark damit, welchen Kurs die Technologie nehmen soll, um in der Zukunft die realistischste VR-Erfahrung bieten zu können. Es begann praktisch mit Oculus Rift, welches auf Kickstarter in der Lage war knapp 2,5 Millionen US-Dollar zu sammeln. Am Ende wurde das Unternehmen durch Facebook für 3 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Andere Tech-Giganten wie Sony und HTC haben ebenfalls ihre eigenen Versionen erschaffen, sind aber auf High-End-Computer angewiesen. Unternehmen wie Samsung mit der Gear VR oder Google Cardboard haben die VR-Technologie für einen erschwinglicheren Preis dem Massenmarkt zugänglich gemacht.

Bild: Pixabay

Erschwingliche Preise sind auch ein Thema bei den AAA-Videospieltiteln. Diese sind häufig so anspruchsvoll, dass Spieler gezwungen sind in die neueste Hardware zu investieren, um die Spiele auf maximalen Einstellungen geniessen zu können. Hinzu kommt, dass Blockchain- und Krypto-Mining die Preise für GPUs nach oben getrieben haben. Eine mögliche Lösung ist das sogenannte Cloud-Gaming. Hierfür benötigt man nur eine sehr gute Internetverbindung und einen PC oder Laptop. Die eigene Hardware spielt dabei keine Rolle. Man kann Topspiele in ihrer ganzen Pracht spielen, da die Computer der Dienstleister die ganze Arbeit machen. Online kann man eine Übersicht von Cloud-Gaming-Anbietern finden und vergleichen. Es waren jedoch Sony und Nvidia gewesen, die ihre Gaming-Server erstmalig für Dritte angeboten hatten. Es handelt sich um einen aufkommenden Markt, der besonders für Menschen mit beschränktem Budget sehr interessant ist.

Zum Abschluss darf man nicht vergessen, dass auch die Künstliche Intelligenz immer weiterentwickelt wird. Klügere Gegner und Herausforderungen in Spielen sind eine der Prioritäten von Spieleentwicklern und sorgen dafür, dass Spieler mehr und mehr das Gefühl bekommen sollen, gegen echte Menschen, anstatt gegen einen Computer-Algorithmus anzutreten.

Regel- und Steuertechnik

In welchen Bereichen wird die Regel- und Steuertechnik angewendet?

Die Regel- und Steuertechnik wird im Bereich der Automatisierungstechnik genutzt. Dies sind vor allem Teile der Elektrotechnik. Bei der Regelungstechnik geht es vor allem um Regelungsvorgänge und es handelt sich dabei um eine Ingenieurswissenschaft. Ein Teil davon arbeitet im Bereich der Automatisierungstechnik, dadurch laufen Vorgänge wie Messen, Steuern und Regeln, kurz auch MSR-Technik genannt, auch selbstständig ab. Im Haushalt wird diese Technik bei Heizungsregelanlangen oder auch als einfache Zweipunktregler im Kühlschrank oder im Bügeleisen genutzt.

Es gibt jedoch auch Regelungsanlagen, die weitaus komplexer sind, wie beispielsweise der Autopilot in der Luftfahrt, Schifffahrt und auch Raumfahrt. Doch nicht nur dort wird diese Technik genutzt. Auch für das Antiblockiersystem und Tempomat in der Kraftfahrzeugtechnik kommt sie zum Einsatz.

Sowohl mit dem Entwurf, als auch mit der Realisierung von Steuerungen beschäftigt sich die Steuerungstechnik. Der Steuerung fehlt die Rückkopplung der Ausgangsgröße, anders als es bei der Regeltechnik der Fall ist.

Gibt es die Regel- und Steuertechnik auch im Ingenieurwesen?

Im Ingenieurwesen ist nicht nur die Regel- und Steuertechnik, sondern auch die Automatisierungstechnik vorhanden. Mit ihrer Hilfe werden Maschinen oder auch Anlagen automatisiert. Diese können dann ohne das Mitwirken von Menschen betrieben werden und arbeiten völlig selbstständig.

Regel- und Steuertechnik, Gebäudeautomatik – Treppenautomat

Wofür wird die die Regel- und Steuertechnik gebraucht?

Genutzt wird diese Technik für Prozessleitsysteme, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik. Fast alle Geräte, Einrichtungen und auch Anlagen im industriellen, wie auch im privaten Umfeld nutzen solche MSR-Technik. Dabei werden Größen erfasst, diese dann weiterverarbeitet und dadurch die Systeme und deren Verhalten beeinflusst.

Wird diese Technik in Deutschland an Maschinen angewandt, dann muss diese auch bestimmte Rahmenbedingungen der Maschinenrichtlinien erfüllen.

Das SPS-System bildet heutzutage jedoch auch die Basis für eine zeitgemäße Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik für die Automation der Volkswirtschaft. Die SPS hat sich somit zu einem universellen Massenprodukt entwickelt. Weltweit werden davon Millionenstückzahlen hergestellt.

Welche Begriffe fallen noch unter die Regel- und Steuertechnik

Diese Technik hat viele Gerätschaften, die unter diesen Begriff fallen, wie Zeitrelais, Regler, Motorensteuerungen, Überwachungsrelais, Aufzeichnungsgeräte, programmierbare Relais, Zähler, Notausschalter, Industriesignalgeber, Endschalter, Industrienetzwerke, HMI-Panels, SPS-Steuergeräte, Gebäudeautomatik und auch Druckschalter.

Die ersten Regel- und Steuertechniken hat der griechische Erfinder Heron von Alexandria (ca. 20–62 n. Chr.) beschrieben in seinem Werk „Automata“. Es geht hier um eine Türsteuerung, bei der sich durch Entzünden eines Feuers die Tempeltür öffnet (stetige Steuerung), auch automatische Theater, die gesteuert durch sich abwickelnde Seile verschiedene Bewegungen ausführen konnten. Er entwarf auch einen Weihwasserautomaten, der nach Einwurf einer Münze eine kleine Menge geweihtes Wasser ausgab. Diese Ideen sind aber im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten und nicht weiterentwickelt worden.

Mit Industriemüll Häuser isolieren

Das ETH-Spinoff FenX verwandelt Industrieabfall in einen porösen Schaum, der sich zur Gebäudeisolation eignet. Im Gegensatz zu anderen nachhaltigen Dämmstoffen ist dieser nicht brennbar und ausserdem günstig herzustellen.

Kaum hat einer die Idee geäussert, schon blasen die vier jungen Männer in ihrem Labor farbige Ballone auf und knüpfen sie an seidene Fäden. Ans andere Ende wickeln sie einen weissen Klotz, der die Form eines Schwammes und die Konsistenz von Kreide hat. «Leicht wie ein Meringue», sagt Etienne Jeoffroy und nimmt zum Beweis seine Hände vom Klotz, so dass die Ballone ihn tragen.

Der Klotz ist in Wahrheit ein Stück Isolationsmaterial, die vier Wissenschaftler sind die Gründer von FenX. Die Jungfirma hat einen Prozess entwickelt, um aus Industriemüll Isolationsmaterial herzustellen. Dieses ist nicht nur leicht, sondern wird auch nachhaltig hergestellt und ist nicht brennbar.

In einer Ecke ihres Labors an der ETH Hönggerberg steht ein grosser Küchenmixer. «Damit stellen wir das Material her», sagt Jeoffroy, der als CEO des Startups amtet. Nicht nur die dafür notwendigen Geräte, auch die Art und Weise der Herstellung ist relativ simpel: Der Industrieabfall wird mit Wasser sowie einigen Zusatzstoffen – der «Magie», wie Jeoffroy die Ergebnisse jahrelanger Forschung nennt – vermischt. Es entsteht ein poröser Schaum, der sich später zum dämmenden «Meringue» verfestigt.

Die vier Jungunternehmer kennen sich aus ihrer Zeit am Departement für Materialwissenschaften der ETH. (Bild: ETH Zürich / Andres Eberhardt)

Nachhaltig und günstig

Wer ein Haus baut, steht bei der Wahl der richtigen Isolation vor einem Dilemma: entweder er entscheidet sich für einen künstlichen Dämmstoff wie zum Beispiel Styropor oder Steinwolle. Diese sind zwar günstig und effizient, dafür aber wenig ökologisch. Oder aber die Wahl fällt auf natürliche Alternativen wie Holzfasern oder Flachs, was zwar nachhaltig, dafür aber teurer und manchmal auch weniger effizient ist. Kommt hinzu, dass manche der heute gängigen Dämmmaterialien leicht brennbar sind.

FenX hat sich daran gemacht, dieses Dilemma zu lösen. So sind die Schaumplatten der Jungfirma nicht brennbar, ihre Herstellung ausserdem äusserst nachhaltig: Einerseits ist diese energiesparend, weil anders als bei künstlichen Alternativen keine grosse Hitze notwendig ist, damit sich der Schaum verfestigt. Andererseits beruht der ganze Prozess auf Recycling – die in Wänden oder Dächern verbauten Isolationsplatten sind wiederverwendbar. Schliesslich verspricht Jeoffroy, dass das Material, wenn es dereinst auf den Markt kommt, nicht nur gut isoliert, sondern auch beim Preis konkurrenzfähig sein wird. «Industrieabfall ist als Rohstoff günstig bis gratis zu haben», erklärt er.

Welche Industrieabfälle wie zum dämmenden Schaum verarbeitet werden können, daran forschen die vier Materialwissenschaftler noch. Für erste Tests haben sie Flugasche verwendet. Doch soll auch anderer Müll, etwa aus der Bau-, Metall- oder Papierindustrie, verarbeitet werden können. «Wir experimentieren derzeit mit rund zehn verschiedenen Arten von Industrieabfall», sagt Jeoffroy. Die Idee ist, dass dereinst jeweils jener Rohstoff verarbeitet werden kann, welcher am Ort der Produktion zur Genüge vorkommt. So entstehen keine ökologisch und ökonomisch sinnlosen Transportkosten, und die Herstellung ist prinzipiell überall auf der Welt möglich.

Auf einen Partner angewiesen

Der neuartige Dämmstoff dürfte also der Bauwirtschaft, die vor dem Hintergrund des Pariser Klimaabkommens grüner werden muss, einige Vorteile bringen. Dennoch steht das ETH-Spin off noch vor einigen Herausforderungen. Vor allem muss es , seine Produktionskapazitäten massiv erhöhen, um auf dem Markt eine Rolle spielen zu können. Denn auch wenn die Produktionsweise des Materials einfach ist, genügt ein Küchenmixer im ETH-Labor nicht, um die riesigen Mengen herzustellen, welche im Bauwesen nachgefragt werden. «Die Produktion muss in einer Fabrik erfolgen, dafür brauchen wir einen Partner», ist sich Jeoffroy bewusst.

Die Chancen, dass sich ein solcher findet, stehen nicht schlecht. Das bisherige Interesse am Schaum aus der ETH sei gross, sagt er. So sei man bereits an diversen Pilotprojekten beteiligt. Das erst wenige Monate alte Startup ist, wenn es wachsen will, ausserdem auf zusätzliches Geld angewiesen. Bislang finanzieren sich die Jungunternehmer über Mittel aus dem ETH Pioneer Fellowship sowie nationale und europäische Zuschüsse. «Ziel ist, bis im April 2020 rund 1,5 Millionen Franken einzusammeln und ab 2021 mit den Schaumplatten auf dem Markt zu sein», gibt Jeoffroy den ehrgeizigen Fahrplan vor. Bis dahin wolle man auch personell wachsen – insbesondere ist Expertise in der Baubranche, in Marketing und Verkauf gefragt.

Die vier Jungunternehmer – neben dem Franzosen Etienne Jeoffroy sind dies der Tessiner Michele Zanini sowie die beiden Italiener Enrico Scoccimarro und Alessandro Dutto – kennen sich aus ihrer Zeit am Departement für Materialwissenschaften der ETH. Sie alle arbeiteten schon während ihres Studiums beziehungsweise Postdoktorats auf die eine oder andere Weise am Rezept für das neuartige Isolationsmaterial. Unterstützung erhielten sie dabei von ETH-Professor André Studart sowie Elena Tervoort – beide Mitgründer und Berater des Startups. Dass sie schliesslich eine Firma gründeten, sei einer gemeinsamen Überzeugung geschuldet, sagt Mitgründer Zanini: «Nur wenn wir das Produkt auf den Markt bringen, können wir massgeblich dazu beitragen, unseren CO2-Fussabdruck zu verringern.»