Idee für eine Erfindung? – die ersten Schritte vor dem Patent

Du hast eine Idee für eine Erfindung, würdest gerne damit Dein Geld verdienen, was machst du? Unsere Agentur hilft Dir gerne: https://www.erfinderberatung.com.

Hier im folgenden Video werden dir die ersten Schritte erklärt, was du machen sollst.

Über die Erfinderberater:

Wir beraten seit 1997 hauptberuflich Erfinder. Begonnen hat das Ganze nach dem Studium in Salzburg. Inzwischen wohnen wir in Berlin, wo wir seit 2009 den ersten Erfinderladen betreiben. Das Unternehmen ist etwas gewachsen und wir haben das weltbeste Team gerecht auf zwei Standorte verteilt. Berlin und Salzburg. Du bist herzlich eingeladen uns Deine Idee vorzustellen. Selbstverständlich unterzeichnen wir eine Geheimhaltungserklärung und legen Dir nahe eine solche in der frühen Phase auch bei anderen zu verlangen. https://www.erfinderberatung.com
Tel: +49 (0)30 4467440-0 (Bitte Termin vereinbaren)

Über den Erfinderladen:

Der Erfinderladen ist Testmarkt und Ausstellungsfläche für neue Produkte. Hier findet man immer wieder neue, praktische, verrückte und geniale Dinge. Deshalb lieben uns die Medien und berichten gern über unsere Erfinder und deren Produkte. Danke! Schau vorbei wenn Du in Berlin bist! http://www.erfinderladen.com

Über den Tag der Erfinder: (unser Herzensprojekt)

Der Tag der Erfinder wurde von uns 2005 ins Leben gerufen und soll einmal jährlich, am Geburtstag von Hedy Lamarr, den Fokus auf die Menschen lenken die mit ihrer Kreativität unsere Erde besser machen. http://www.tag-der-erfinder.de

Nützliche Erfinder Links:

Für Patentrecherche kann man folgende verwenden:
http://www.depatisnet.de
http://www.espacenet.com
http://www.uspto.gov
http://www.google.com/patents

Hier die wichtigsten Links zur Patentanmeldung:
CH https://www.ige.ch/de/etwas-schuetzen.html
D https://www.dpma.de/service/formulare/index.html
A https://www.patentamt.at/patente/patente-anmelden/anmeldeformulare/

#Erfinder #Erfindung #Patent

150’000 CHF für ein Atemstimulationsgerät

In Krisenzeiten, wenn Start-ups es am dringendsten brauchen, unterstützt Venture Kick weiterhin Schweizer Jungunternehmen. Das Venture Kick Board freut sich, einen der Joker-Kicks an das Start-up STIMIT zu vergeben und somit die Entwicklung von Medizinprodukten für Patienten ohne natürliche Atemfunktion zu unterstützen, was in Zeiten von Corona von lebensentscheidender Bedeutung ist. Das Unternehmen mit Sitz in Nidau erhielt 150’000 CHF.

Anfang 2020 wurde ‘Venture Kick Life Science’ gestartet als Pilotprojekt für Start-ups in Biotech und Medtech, Schlüsselindustrien unseres Landes. Die Start-ups brauchen in der Coronakrise besonders Unterstützung. STIMIT ist das erste Start-up, das von dieser gezielten Förderung profitiert. STIMIT hilft Patienten, die wegen Atemwegsinsuffizienz ins Krankenhaus eingeliefert werden, sich durch Zwerchfellstimulation schneller zu erholen.
Schwere Fälle von COVID-19 erfordern intensive Pflege und mechanische Beatmung. Die durchschnittliche Beatmungsdauer bei hospitalisierten COVID-19-Patienten beträgt 12 Tage. Die Entwöhnung (der Prozess der Befreiung von der mechanischen Beatmung) ist schwierig, braucht Zeit und bindet Personalressourcen. COVID-19 ist eine der schwersten Pandemien, welche die Ressourcen der Intensivpflege zur Minimierung der Sterblichkeit an ihre Grenzen bringt.
STIMIT-Gründerin Ronja Bruhn entwickelt Therapie- und Medizinprodukte, um Patienten auf der Intensivstation das Atmen zu ermöglichen. Die Technologie des Start-ups kann die körpereigene Atemfunktion nicht-invasiv aktivieren. Das Therapieziel ist die Aufrechterhaltung der Atemmuskelfunktion während der Beatmung, die Minimierung lebensbedrohlicher Schäden an der Lunge durch die mechanische Beatmung und die Verkürzung der Beatmungsdauer bei Intensivpatienten.
„Derzeit konzentrieren wir uns darauf, unser Atemstimulationsgerät auf den Markt zu bringen und wir dürfen keine Zeit verlieren“, sagt Gründerin Ronja Bruhn. „Die zusätzliche Unterstützung von Venture Kick wird die Markteinführung dieser neuartigen Therapie und dieses innovativen Geräts beschleunigen. Unser Ziel ist es, die Ergebnisse bei den beatmeten Patienten zu verbessern und mehr Patienten in kürzerer Zeit zu behandeln.“

Von links nach rechts: Peter Frei, Verwaltungsrat – Olivier Mülller, Mitgründer – Ronja Brühn, CEO und Mitgründer – Prof. Hans Pargger, Kundenperspektive

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 675 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF +30 Mio. erhalten. Mehr als 494 Kapitalgesellschaften schufen +7000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 3,5 Mrd. an Investoren angezogen und 54 Start-ups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2019. Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

Swiss Mobile Academy startet Intensivkurs in Leadership

Die Swiss Mobile Academy bietet ab dem 20. April 2020 einen neuen Online-Intensivkurs in Leadership an. Er richtet sich an Führungspersonen, die ihre Fähigkeiten weiter ausbauen möchten oder an Personen, die künftig eine Führungsrolle übernehmen wollen. Die SFV-Zertifikats-Leadership-Ausbildung umfasst sechs Module, welche in einem Semester (innert 6 Monaten) absolviert werden. Es können auch einzelne Module mit jeweils einer Laufzeit von zwei bis drei Wochen gebucht werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Leadership und Management-Lehrgänge, kann der Eidgenössische Fachausweis «Führungsfachmann/Führungsfachfrau mit eidg. Fachausweis» erreicht werden. Das Prozedere ist einfach: Von der Anmeldung bis zur letzten Prüfungsvorbereitung – alles findet 100% online statt.

100% online, mit Trainer, Lehrmaterialien und Webinaren
Am 20. April 2020 startet der erste Intensivkurs in Leadership. Vorerst sind sechs Einstiegstermine bis Mitte Jahr angesetzt. Das bedeutet für Lernende, dass Sie alle drei Wochen mit dem Online-Kurs starten können. «Wir sind der Meinung, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um in sich selbst zu investieren und einen Karrieresprung zu planen. Unser Online-Kurs bietet das höchste Mass an Flexibilität und macht die Vereinbarkeit von Job, Weiterbildung und Privatleben möglich», erklärt Thierry Hostettler, CEO der Swiss Mobile Academy. Die virtuellen Studiengruppen umfassen maximal 16 Personen, so dass Social Learning und ein guter Austausch stattfinden können. Die Anmeldung wie auch sämtliche Module finden online statt.

Sechs Module in sechs Monaten – sechs grundlegende Führungsthemen
Die Leadership-Ausbildung umfasst sechs Module, welche in sechs Monaten durchlaufen werden. Sie vermitteln das Rüstzeug, um Kommunikation zu optimieren damit Teams authentisch, visionär, verständnisvoll und effizient geführt werden können. Folgende Module werden erarbeitet: Kommunikation, Präsentation, Selbstmanagement, Teamführung, Konfliktmanagement und Selbstkenntnis. Die Module können auch separat gebucht werden und haben jeweils eine Laufzeit von zwei bis drei Wochen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://swissmobileacademy.com/de/intensivkurs-leadership/

Venture Kick: 150‘000 Franken für epigenetische Tests und pflanzliche Proteine

Unter den wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Krise leiden auch Startups.
Venture Kick unterstützt und finanziert Schweizer Startups aber weiterhin. So wurden
Genknowme und Planted Foods, ein Lausanner und ein Zürcher Unternehmen, vergangene Woche mit je 150’000 Franken ausgezeichnet.

Genknowme: Epigenetische Tests um Lebensstil und Umweltfaktoren und deren Auswirkungen zu quantifizieren Semira und Sébastien Gonseth Nusslé haben Genknowme, ein Spin-off des Universitätsspitals Lausanne, mitbegründet und einen neuartigen Bluttest zur Bestimmung eines epigenetischen Profils entwickelt. Der Test ermöglicht es, die Auswirkungen des Lebensstils auf die Gesundheit auf der Ebene der DNA mit einer noch nie dagewesenen Präzision zu messen. Die Daten werden die Fachleute im Gesundheitswesen dabei unterstützen, ihre Patienten bei der Einführung eines gesünderen Lebensstils zu unterstützen.

Während ihrer Postdoktorandenarbeit an der UC San Francisco und der UC Berkeley untersuchte Semira Gonseth die epigenetischen Verbindungen zwischen Krebs und Risikofaktoren des Lebensstils, während Sébastien Nusslé wichtige Forschungen über die Verbindungen zwischen Genetik und Umwelt durchführte. Die Markteinführung ist für 2021 geplant, während die Tests mit Referenzkunden bereits in diesem Jahr stattfinden. „Der Gewinn von Venture Kick ist für uns eine wichtige finanzielle Unterstützung. Der Zugang zu dem beträchtlichen Netzwerk, Ressourcen und Expertisen haben unsere Chancen vervielfacht, Zugang zu wichtigen Partnern sowie zu Investoren zu erhalten“, erklärt CEO Semira Gonseth.

Planted Foods: Fleisch der Zukunft auf Basis von Pflanzenproteinen
Mehr als sechzig Milliarden Hühner werden jährlich gezüchtet und getötet. Planted Foods macht aus Pflanzen tierfreies „Fleisch“. Das von Lukas Böni, Eric Stirnemann, Pascal Bieri und Christoph Jenny gegründete ETH-Spin-off bietet den Konsumentinnen und Konsumenten eine nachhaltige Proteinalternative, die wie Fleisch schmeckt und besser ist als die heute verfügbaren gluten- und sojabasierten Produkte.

Ein proprietäres Extrusionsverfahren wandelt pflanzliches Protein und Fasern aus gelben Erbsen um. Planted „Hühnerfleisch“ galt in mehreren Verkostungen als das beste Produkt und gewann sogar Gault-Millau Köche als Kunden. Heute steht Planted bereits in den Regalen von über 200 Coop Fillialen. Eine 7-Millionen-Finanzierungsrunde wurde bereits abgeschlossen und eine weitere substanzielle Runde ist in Vorbereitung, um die Produktion zu steigern und neue Produkte, wie zum Beispiel „Pulled Pork“, zu entwickeln. ab bereitet eine große Finanzierungsrunde für 2021 vor. Es baut derzeit seine Produktionsanlage und plant, seine Produktpalette auf geschrotetes Schweinefleisch und weitere Hühnerprodukte auszubauen. Pascal Bieri, Co-Gründer von Planted, kommentierte: „Venture Kick schafft ein sehr dynamisches Umfeld, um den Geschäftsplan sowie die Ausführung zu hinterfragen und die nächste Stufe zu erreichen. Das Feedback hat uns geholfen, uns wieder auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind.“

 

Gemeinsam gegen CORONA – Neue europäische Kooperations-Plattform ist online!

Die momentane Situation stellt uns alle vor große Herausforderungen. Nutzen wir unser gemeinsames Potential in Europa und bündeln unsere Stärken, um gemeinsam Lösungen zu finden und Hilfe und Unterstützung dort anzubieten, wo es notwendig ist.

Die aktuelle COVID-19-Krise hat weltweit viele Initiativen zur Unterstützung und Unterstützung der Bedürftigen ausgelöst, die größtenteils auf regionaler Ebene fragmentiert sind. Trotzdem stehen wir alle vor den gleichen Herausforderungen und suchen nach Lösungen, um den gesamten Gesundheitssektor zu unterstützen.

Gleichzeitig müssen wir die notwendige Unterstützung nach dem Ausbruch vorbereiten. Die Vorschläge auf dieser Plattform können diese Phase unterstützen.

Dafür wurde vom Enterprise Europe Network eine neue kostenlose Plattform ins Leben gerufen: https://care-industry-together-against-corona.b2match.io/home


Alle Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Gesundheitsorganisationen und Behörden sind eingeladen, ihre Produkte, Dienstleistungen, Projekte und Initiativen im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Krise anzubieten. Finden Sie hier auch die Unterstützungsleistungen und Informationen, die Sie derzeit benötigen.

Wie können Sie die Plattform nutzen?

• Teilen Sie Ihre Lösungsvorschläge
• Machen Sie Ihre Initiative oder Ihr Projekt bekannt
• Unterstützen Sie die Community mit relevanten Informationen und Know-how
• Benötigen Sie spezielle Produkte, Services oder Unterstützung? Lassen Sie es uns wissen!
• Finden Sie KooperationspartnerInnen für Ihre Vorhaben

Wir laden Sie ein, an dieser Plattform teilzunehmen, die Themen auszuwählen, für die Sie eine Lösung haben oder benötigen, und einen Partner zu finden, um zu diskutieren und weiterzumachen. Für jede Region finden Sie auf dem Markt auch unterstützende Serviceorganisationen.

Themen sind:

Konsumgüter (Prävention / Diagnose / Behandlung / Rehabilitation)
Diagnostik (Biomedizin / Medizintechnik)
Notfallmedizin / Rettungsausrüstung
Krankenhaus- und Pflegegeräte
Hygiene, Sterilisation, Desinfektion
Bildgebung
Informationstechnologie
Kommunikationstechnologie
Intensivmedizin, Anästhesiologie, Atmung
Labortechnik
Physiotherapie
Therapie & Physikalische Medizin
Spieltechnik
Freizeit
Corona Maßnahmen & Unterstützung
Andere

Uns ist bewusst, dass es momentan eine Vielzahl von ähnlichen Initiativen gibt. Jeder Beitrag wird einzeln überprüft vor Veröffentlichung auf der Plattform und so soll eine hohe Qualität der Angebote und Informationen sichergestellt werden.

Registrieren Sie sich heute noch hier: https://care-industry-together-against-corona.b2match.io/signup

Analyse der Schweizer Firmengründungen im ersten Quartal 2020

Die Zukunft gehört den mutigen Macherinnen und Machern

Positive Neuigkeiten von Schweizer Firmengründungen: Trotz Corona-Krise bleibt die Anzahl an Neueintragungen ins Handelsregister im ersten Quartal 2020 auf einem hohen Niveau. Die nationale Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass in den ersten drei Monaten 11’358 neue Firmen gegründet wurden. Dies entspricht einem leichten Rückgang von -1.9 Prozent gegenüber dem rekordhohen Vorjahresquartal. Diese Anzahl neuer Firmen gibt Zuversicht für die Zukunft. Trotzdem muss im zweiten Quartal 2020 mit einem Rückgang an Neugründungen gerechnet werden, welche auf die globalen Folgen des Coronavirus zurückzuführen sein werden. Neugründungen ziehen sich oft über einige Wochen hinweg, weshalb aktuell noch wenig aussagekräftigen Fakten vorliegen.

Februar 2020: der gründungsstärkste Monat im Mehrjahresvergleich
Die Analyse des ersten Quartals 2020 durch das IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass der Januar 2020 mit 3’701 eine hohe Zahl an Neugründungen verzeichnete. Mit einer Differenz von -1.8% wurde der Höchstwert vom Januar 2019 nur knapp verpasst. Der Februar 2020 registrierte mit 3’939 Neugründungen einen Rekordwert im mehrjährigen Monatsvergleich. Dies entspricht einem Plus von 1.8% gegenüber dem Vorjahr. Der Monat März steht im Zeichen der globalen Auswirkungen des Coronavirus und des Lockdowns in zahlreichen Länder, so auch seit dem 17. März 2020 in der Schweiz. Seitens Firmengründungen lässt sich jedoch festhalten, dass trotz der widrigen Umstände 3’718 neue Firmen in der Schweiz gegründet wurden. Dies entspricht einem Rückgang von -6.1% gegenüber dem Vorjahr 2019 mit 3’958 Neugründungen.

Die beliebtesten Rechtsformen
Mit 4’525 Gründungen ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer neuen Firma. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Handelsregisteramt im ersten Quartal 2020 sogar 0.3% mehr Eintragungen als im Vorjahr. Darauf folgen die Einzelfirma mit 3’842 Gründungen (-5.6%), die Aktiengesellschaft (AG) mit 1’941 Eintragungen (-0.2%) und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 360 Neueinträgen (-1.6%).

Kantonale Unterschiede
14 der 26 Schweizer Kantone können auf mehr Neugründungen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zurückblicken. Die Kantone mit dem stärksten prozentualen Wachstum sind Uri +37%, Obwalden +35%, Basel-Stadt +18%, Luzern +11% und Glarus +10%. Weiter folgen ebenfalls mit positiven Werten die Kantone Thurgau +9%, Genf +7%, Wallis +6%, Jura +5%, Neuenburg und Schwyz je +4%, Aargau +2%, Solothurn +1% sowie Graubünden mit gleichem Wert wie 2019.

Die Kantone mit prozentualen Einbussen sind Zürich und Zug mit je -1%, Basel-Landschaft -2%, Waadt -4%, Fribourg -5%, Appenzell Innerrhoden -6%, Nidwalden -9%, St. Gallen -12%, Bern -15%, Tessin -20%, Appenzell Ausserrhoden -21% und Schaffhausen mit -23%.

Aus Sicht der Grossregionen setzen vor allem die Zentralschweiz und die Nordwestschweiz mit jeweils +5% positive Akzente. In der Südwestschweiz wurden mit +2% ebenfalls mehr Firmen gegründet. Die Regionen Zürich (-1%) und Ostschweiz (-6%) weisen weniger Gründungen als im Rekordjahr 2019 auf. Das Tessin ist aktuell nicht nur von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen, sondern muss auch den stärksten Rückgang an Neugründungen der Grossregionen verzeichnen; in den ersten drei Monaten 2020 beträgt die Abnahme -20% gegenüber der Vorjahresperiode.

Neugründungen nach Branchen
Seitens Firmengründungen nach Branchen zeigt die Analyse des IFJ im ersten Quartal 2020 starke Anstiege in den Branchen Architektur & Ingenieurwesen wie auch Marketing & Kommunikation (je +14%), Beratung (+7%) sowie private & geschäftliche Dienstleistungen (+4%). Auch in den Branchen Handwerk und Kultur & Gemeinnütziges wurden je +1% mehr neue Firmen gegründet. Weniger gegründet wurde in den ersten drei Monaten 2020 vor allem in den Branchen Hightech(-26%), Grosshandel (-15%), Immobilienwesen (-13%), IT & ICT (-10%) sowie Mobilität (-10%).

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 30 Jahren (1989 bis 2019) hat sich das IFJ zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.
Jährlich unterstützt das IFJ schweizweit 20‘000 Gründer/innen mit Beratungen, Workshops, Businessplan-Tools, Referate, Events, Business Software, Förderprogrammen, dem begleiteten online Firmengründungsprozess sowie den digitalen Arbeitsplatz Smart Work.
Namhafte Partner und die öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.

Nützliche Links:
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

www.erfinderberatung.com

James Dyson Award 2020

Seit 2005 wird der James Dyson Award (JDA) an innovative Studierende und frische Absolventen in den Bereichen Ingenieurwesen und Design für Erfindungen vergeben, die Probleme lösen. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 33.000€Jeder fünfte Gewinner hat es in der Vergangenheit geschafft, seine Erfindung erfolgreich zu vermarkten.

Zusätzlich zum Gewinner des internationalen Preises wird in diesem Jahr erstmals ein zweiter Gewinner mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. „In den vergangenen Jahren waren wir begeistert vom Erfindergeist der jungen Menschen und ihrer Fähigkeit, wirklich große Probleme zu lösen. Zahlreiche Beiträge für den James Dyson Award zielen darauf ab, die Welt mithilfe von Ingenieurskunst und Technologie zu verbessern. Da uns bewusst ist, dass Ingenieure und Wissenschaftler eine wichtige Rolle dabei spielen, die Zukunft nachhaltig zu gestalten, haben wir uns entschieden, einen weiteren internationalen Preis für Ideen, die soziale oder Umweltprobleme lösen, zu vergeben“, so James Dyson.

Echte Probleme lösen

Die besten Erfindungen sind oft die einfachsten. Sie bieten klare und intelligente Lösungen für reale Probleme. Die bisherigen Gewinner haben sich mit Themen wie Plastikabfällen, Energieerzeugung und medizinischen Behandlungen in Entwicklungsländern beschäftigt. Im Jahr 2019 wurde der internationale Preis für das Produkt „MarinaTex vergeben. Dabei handelt es sich um einen kompostierbaren Biokunststoff, der aus Abfällen aus der Fischereiindustrie und Algen hergestellt wird. Das Produkt wurde als eine Alternative zu Einweg-Plastikfolien entwickelt.

Neue Chancen ermöglichen

Der Award hat den jungen Erfindern internationale Medienpräsenz verschafft, wodurch sie weitere Investorengelder und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Ideen erhalten haben. Mehrere frühere Gewinner haben erfolgreiche Unternehmen gegründet. Dazu zählen der nationale Gewinner der USA 2018 für die Erfindung des Lighthouse-Roboters, der die Erkennung von Lecks in Rohren ermöglicht, sowie der nationale Gewinner Chinas 2018 für den ORCA-Roboter, der zur Wasserreinigung eingesetzt wird. Lucy Hughes, die Erfinderin von MarinaTex, sagt, dass der Gewinn des Awards „ihr Leben massiv verändert“ habe. Durch das Preisgeld und das Interesse von Investoren an ihrer Idee kann sie sich nun vollständig der Aufgabe widmen, MarinaTex massenhaft zu produzieren.

„Es macht mich stolz, dass ich den James Dyson Award gewonnen habe, und ich fühle mich geehrt, dass meine Erfindung, MarinaTex, auf diese Weise gewürdigt wurde. Der Gewinn des Awards erleichtert es mir erheblich, die nächste Phase der Entwicklung von MarinaTex voranzutreiben und das Produkt marktreif zu machen. Außerdem hoffe ich, dass es ein gutes Beispiel für die Bedeutung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien und die Berücksichtigung von Form, Funktion und Umweltbilanz beim Produktdesign ist“, so Lucy Hughes nach dem Gewinn des Preises.

Frühere Gewinner

MarinaTex ist ein kompostierbares Material, das als Alternative zu Einweg-Plastikfolie entwickelt wurde. Das Material wird aus Abfällen aus der Fischereiindustrie und Algen hergestellt.

Bei Afflo handelt es sich um ein KI-gestütztes tragbares Gerät, mit dem Asthma-Symptome überwacht und Auslöser erkannt werden können. Somit können Benutzer auf der Grundlage von Daten angemessene Entscheidungen treffen und ihre Lebensqualität verbessern.

Gecko Traxx ist ein tragbares und kostengünstiges Zubehörteil für Rollstühle, das ein Fahren abseits von befestigten Straßen ermöglicht. Es handelt sich um einzigartige, flexible Reifen, die um die Straßenreifen gewickelt werden, damit Rollstuhlfahrer eigenständig an Stränden oder auf unbefestigten Untergründen fahren können.

Die O-Wind Turbine ist eine omnidirektionale Windturbine, die – im Gegensatz zu konventionellen Turbinen – Winde aus allen Richtungen einfangen kann. Dadurch kann sie in städtischen Umgebungen, in denen der Wind aus mehreren Richtungen weht, eingesetzt werden

Bei The sKan handelt es sich um ein kostengünstiges, nicht-invasives Gerät zur Erkennung von Melanomen. Erfunden wurde es von einem Team aus Studierenden der Medizin und der Bioingenieurwissenschaft an der McMaster University in Kanada. Das Team nutzt derzeit das Preisgeld, um das Produkt weiterzuentwickeln und so sicherzustellen, dass es die Standards der US Food and Drug Administration erfüllt.

EcoHelmet ist ein faltbarer Fahrradhelm aus Papier für Bike-Sharing-Anbieter. Durch das spezielle Honig-Waben-Design des Helms wird der Kopf vor Stößen geschützt, und wenn der EcoHelmet gerade nicht verwendet wird, lässt er sich vollständig zusammenfalten. Derzeit befindet er sich in der Phase der Produktentwicklung.

Beim Voltera V-One werden Rapid-Prototyping-Prinzipien des 3D-Drucks genutzt, um Platinen herzustellen, die zum Beispiel in Smartphones zum Einsatz kommen. Eines der Modelle wird derzeit von Dyson Ingenieuren verwendet.

Über den Wettbewerb – James Dyson Award

Die Aufgabe

Entwerfen Sie ein Produkt, dass ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Alltagsproblem oder um ein globales Problem handeln. Wichtig ist, dass die Lösung effektiv ist und überlegtes Design-Denken beweist.

Der Ablauf

Die Beiträge werden zunächst auf nationaler Ebene von einer Jury beurteilt, bevor sie in die internationale Runde gelangen. Eine Jury von Dyson Ingenieuren wählt dann 20 Beiträge für den internationalen Wettbewerb aus. Die besten 20 Projekte werden dann von Sir James Dyson begutachtet, der anschließend den internationalen Gewinner, den internationalen Zweitplatzierten und den Gewinner des neuen Nachhaltigkeitspreises auswählt.

Der Preis

  • Der Gewinner des internationalen Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 33.000€ Darüber hinaus erhält die Universität des Gewinners 5.000 £.
  • Der Gewinner des Nachhaltigkeitspreises erhält ein Preisgeld von 30.000 £.
  • Die beiden internationalen Zweitplatzierten erhalten 5.000 £.
  • Die Gewinner der nationalen Wettbewerbe erhalten jeweils 2.200€

Gewinner des Preises für Nachhaltigkeit

Im Jahr 2020 wird bei den James Dyson Awards ein weiterer Preis für nachhaltige Projekte vergeben. Der Gewinner des Preises für Nachhaltigkeit wird von Sir James Dyson aus den 20 Finalisten des internationalen Wettbewerbs ausgewählt. Um den Preis zu gewinnen, müssen die Bewerber bei der Entwicklung des Produkts besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit legen. Das kann die verwendeten Materialien, den Designprozess, die Herstellungsmethoden oder die Auswirkungen der Erfindung selbst betreffen.

Bewerbungsfrist: Mitternacht (PST) am 16. Juli 2020.

Einreichung von Beiträgen

Beiträge werden über ein Online-Bewerbungsformular auf der Website des James Dyson Awards eingereicht.

Die Bewerber sollten dabei kurz erklären, worum es sich bei der Erfindung handelt, wie sie funktioniert und welchen Entwicklungsprozess sie durchlaufen hat. Die besten Beiträge sind diejenigen, die ein echtes Problem lösen, klar erklärt werden, iterativ entwickelt wurden, physische Prototypen aufweisen und unterstützendes Bild- und Videomaterial bereitstellen.

Auswahlkriterien

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt vergeben. Dazu gehören: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Irland, Italien, Japan, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Russland, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Großbritannien und USA.

Die Bewerber müssen mindestens ein Semester in einem grundständigen oder weiterführenden ingenieurwissenschaftlichen/designbezogenen Studiengang eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre gewesen sein. Dieser Studiengang muss an einer Universität in einem Land oder einer Region angeboten werden, das oder die für die Teilnahme am James Dyson Award ausgewählt wurde.

Im Falle von Teambewerbungen müssen alle Mitglieder mindestens ein Semester in einem Grund- oder Aufbaustudiengang an einer Universität in einem Land oder einer Region, das oder die für die Teilnahme am James Dyson Award ausgewählt wurde, eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre gewesen sein. Mindestens ein Teammitglied muss einen zur Teilnahme berechtigenden ingenieurwissenschaftlichen oder designbezogenen Studiengang absolviert haben.

Im Jahr 2020 sind auch diejenigen teilnahmeberechtigt, die eine Ausbildung mit der Möglichkeit eines Hochschulabschlusses absolvieren der innerhalb der letzten vier Jahre absolviert haben.

Über Dyson

Dyson nahm seinen Anfang in einem Schuppen in der Nähe von Bath (Großbritannien) und ist seit seiner Gründung im Jahr 1993 stetig gewachsen. Heute ist Dyson ein weltweit agierendes Technologieunternehmen mit Engineering-, Forschungs-, Entwicklungs- und Teststandorten in Großbritannien, Malaysia, Singapur und den Philippinen. Dyson besitzt weltweit über 10.551 Patente bzw. Patentanträge.

Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 14.000 Mitarbeiter, darunter 6.000 Ingenieure und Wissenschaftler. Dyson realisiert ambitionierte Pläne zur Entwicklung neuer Technologien mit globalen Teams, die sich auf die Entwicklung von Festkörperbatteriezellen, Hochgeschwindigkeitselektromotoren, Sichtsystemen, Technologien für maschinelles Lernen und KI-Investitionen konzentrieren. Auch das interne Robotikteam von Dyson gehört zu den größten Teams in Großbritannien. Neben der wachsenden internen Aktivität setzt das Dyson Robotics Lab auch sein langfristiges Forschungsprogramm am Imperial College London fort. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz um 28% auf 4,4 Milliarden Pfund (5,18 Milliarden Euro) und der Gewinn stieg um 33% auf 1,1 Milliarden Pfund (1,29 Milliarden Euro). Dyson wird seinen Gewinn weiterhin in die Technologieentwicklung, Produkte und die Unterstützung seiner Kunden investieren.

Interessante Erfinder Links:

www.erfinderberatung.com

www.erfinderladen.com

www.ige.ch

Corona-Krise: Nachbarschaftshilfe national organisiert mit Citizen.Love

Mit der auf Mobile optimierten Plattform Citizen.Love können Hilfesuchende und Hilfsbereite schnell und unkompliziert ihre Hilfe koordinieren. Die Plattform verlangt keine Registrierung und ist einfach über den Browser erreichbar.  

 

Bis zu einer Million Haushalte dürften in näherer Zukunft auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein, weil sie sich aus Alters- oder Gesundheitsgründen in Selbst-Quarantäne vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen müssen. Möglichst viele von ihnen zu erreichen und mit Helfer*innen in ihrer Nachbarschaft zusammenzubringen, ist die grosse Herausforderung der kommenden Wochen.

Um während der Corona Krise effiziente und einfache Hilfeleistungen zu gewährleisten, hat eine Gruppe von freiwilligen Entwicklern, unterstützt von der Kampagnenorganisation Campax, die Plattform Citizen.Love lanciert. Die Plattform funktioniert ohne Registrierung oder App-Download. Hilfesuchende geben an, wo und wobei sie Unterstützung benötigen. Es wurde Wert darauf gelegt, dass weder Ortsangaben noch Namen oder Adressen der Nutzer*innen öffentlich einsehbar sind. Hilfsanfragen werden nach Ort gefiltert veröffentlicht und per E-Mail an Helfer in der Nähe mitgeteilt, die sich in der Umgebung der Hilfesuchenden als Helfer gemeldet haben. Diese können dann mit den Hilfesuchenden Kontakt aufnehmen. Citizen.Love will Nachbarschaftsgruppen auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken unterstützen und ergänzen. 

 

«Uns ist es wichtig, dass auch Menschen mit wenig Technikverständnis sicher und einfach Hilfe erhalten können. Deshalb haben wir Citizen.Love mit einem Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Einfachheit programmiert», so Manuel Frick, Sprecher der Entwicklergruppe. «Wir arbeiten jetzt daran, Hilfe auch per SMS anfordern zu können.» 

 

Link: https://citizen.love/

Platin-Katalysator hält Früchte länger frisch

Werden verschiedene Gemüse- und Früchtesorten zusammen gelagert, so beeinflussen sie sich im Reifeprozess gegenseitig. Schuld daran ist Ethen, das von einigen pflanzlichen Lebensmitteln abgegeben wird und die Fruchtreife beschleunigt. Um eine übermässige Verschwendung an Lebensmitteln durch die beschleunigte Reifung zu verhindern, entwickeln Forschende der Empa und der ETH Zürich einen neuen Katalysator, der das Pflanzenhormon in Wasser und Kohlenstoff zersetzt.

Gelb bleiben die frisch gekauften Bananen im vollen Früchtekorb nie lang. Schon einige Tage später nehmen die Früchte eine braune Farbe an und werden eher weggeworfen als gegessen. Grund für diese beschleunigte Reifung ist der Stoff Ethen. Durch seinen gasförmigen Aggregatzustand funktioniert Ethen nicht nur als Botenstoff innerhalb einer Frucht, sondern beeinflusst auch andere Früchte in der Nähe. So löst das Pflanzenhormon eine wahre Kettenreaktion aus, indem er in anderen Pflanzen und Früchten ebenfalls die Produktion von Ethen anregt. Mehr Ethen bedeutet eine schnellere Reifung. Äpfel, die zum Beispiel besonders viel Ethen abgeben, sorgen dann bei Früchten wie Bananen, die besonders empfindlich auf den Stoff reagieren, zu einer vorzeitigen Reifung. Früchte lassen sich weniger lange lagern – das führt nicht nur im Kühlschrank zu Hause zum unnötigen Wegwerfen, sondern auch in der Lieferkette vom Importeur über den Grosshandel bis zum Einzelhandel.

 Ein Katalysator für eine verlangsamte Reifung

Um den Reifeprozess zu verlangsamen, muss Ethen von Früchten und Gemüse ferngehalten werden. Huizhang Guo und Mirko Lukovic, Forscher der Empa und der ETH Zürich, haben hierfür ein Konzept entwickelt, um das Ethen, das von Früchten und Gemüse abgegeben wird, zu zersetzen. Als Grundlage dient eine «delignifizierte» Holzstruktur, die mit einem atomar verteilten Katalysator auf Platin-Basis ausgestattet wird. Holz besteht aus drei Grundstoffen: Zellulose, Hemizellulose und Lignin, der Bindestoff im Holz. Aufbauend auf frühere Forschungsergebnisse (https://www.empa.ch/de/web/s604/holz-paradox-eq66) lösten die Forscher mit Hilfe einer Säure sowohl Lignin wie auch Hemizellulose aus dem Holz heraus. Dadurch wird das Holz extrem porös und bekommt eine enorm grosse spezifische Oberfläche. Dadurch wird delignifiziertes Holz zum idealen natürlichen Gerüst für den Platin-Katalysator.

Die Ergebnisse demonstrieren die Funktionsfähigkeit des mit dem Katalysator ausgestatteten delignifizierten Holz. Als nächster Schritt stünde ein Upscaling des Konzepts auf Industriemassstab an, meinen die Forscher. Grössere Prototypen des Katalysators könnten in Kühlschränken und Kühlhäusern verbaut werden und so den Reifeprozess von Früchten und Gemüse verlangsamen. Die Lebensdauer eines solchen Katalysators ist dabei ähnlich lange wie die Nutzungsdauer des Kühlschranks selbst.

In einem weiteren Schritt wird das delignifizierte Holz in zwei unterschiedliche Lösungen gegeben. Die erste schafft die Basis dafür, dass sich die Platinpartikel später an den Zellwänden des Holzes festsetzen können; in der zweiten befinden sich die Platinpartikel, die dann in die Holzstruktur gelangen. Das Konzept funktioniert ähnlich wie bei einem Dreiwege-Katalysator in Automotoren. Strömt das Ethen nun durch die poröse Struktur, trifft es immer wieder auf die Platinpartikel, die das Pflanzenhormon zu Wasser und Kohlendioxid (CO2) zersetzen. Das Empa-Team konnte zeigen, dass der Katalysator bei einer Raumtemperatur nahezu 100 Prozent des ausgestossenen Ethens zersetzt. Sinkt die Temperatur auf 0 Grad, kann das entstehende Wasser jedoch nicht mehr verdampfen und setzt sich auf dem Katalysator ab. Dadurch wird der chemische Umwandlungsprozess blockiert. Um den Katalysator vom Wasser zu befreien und wieder funktionsfähig zu machen, genügt es, die komplette Struktur alle zwei Stunden für einige Minuten zu erwärmen, sagt Lukovic.

 Vorreiter bereits auf dem Markt

Das Konzept des katalytischen Abbaus von Ethen zur Verlängerung der Haltbarkeit von Obst ist nicht neu; seit 2015 produziert das japanische Unternehmen Hitachi Kühlschränke mit Platinkatalysatoren, um die gelagerten Lebensmittel länger haltbar zu machen. Hitachi verwendet Kieselsäure als Gerüst für die Platin-Nanopartikel. Die Empa-Forschenden haben dieses Konzept optimiert, indem sie ein Gerüst auf Holzbasis entwickelt und eine effizientere Nutzung des (eher teuren) Platinkatalysators erreicht haben. Delignifiziertes Holz ist eine umweltfreundliche und erneuerbare Ressource mit einer bemerkenswert porösen und hierarchischen Struktur. Dadurch können Platin-Nanopartikel mit einer Grösse von 20 Nanometern in einem sehr kleinen Volumen gleichmässig und effizient verteilt werden, um den gewünschten katalytischen Effekt zu erzielen. Zudem vermeidet die an der Empa entwickelte Technologie eine mögliche Kontamination des Lebensmittels mit Platin-Nano-/Mikropartikeln, indem der Katalysator fest auf der Oberfläche der porösen Holzstruktur gebunden wird.

Die Marke: „Your Mind is your Limit“

Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern. Henry Ford (1863-1947)

Bei der Erfindung handelt es sich um eine unter dem Claim „Your Mind is your Limit“ zu vermarktende Funktionssportbekleidung mit Botschaft!

 

Im Bereich funktionelle Sportbekleidung gibt es viele Anbieter. Allerdings wird bei den meisten keine eindeutige und positive Markenbotschaft transportiert, die über eine banale Nennung des Herstel-lernamens hinausgeht.

Der Erfinder fragte sich warum muss man bei Sportbekleidung immer einen Firmennamen mit sich herumtragen, der rein gar nichts über den Träger aussagt, bzw. mit dem sich niemand identifizieren kann? Weshalb brauche ich zum Trainieren, im Fitnessstudio, zum Laufen und für die Freizeit verschiedenste Shirts? Ein “Funktions-T-Shirt” unterscheidet sich vom Herstellungsprozess kaum von einem handelsüblichen Stretch-Shirt, außer im Preis!

Your Mind is your Limit“ ist eine funktionelle Sportmarke für Jeden.Der Erfinder möchte eine Bekleidung entwickeln, die funktionell ist und auch gut aussieht. Mit einem Logo, bei dem der Spruch “Your Mind Is Your Limit” integriert ist könnten viel mehr Personen angesprochen werden da dieser Markenname mit so einem tiefgreifenden Hintergrund einmalig wäre und auf jeden Menschen zutreffend ist.

Eine Methode die Wunder wirkt, denn das Motto ist an sichtbaren Stellen angebracht, sodass der Träger mit dem Namen – eins wird und beginnt ihn zu leben. Nervosität und negatives Denken sollen der Vergangenheit angehören, dein Geist wird deinen Körper zu Höchstleistungen antreiben.
Der Erfinder weiss es nicht, welche Ziele du verfolgst oder welchen Plan du hast. Sei es im Sport, in der Arbeit oder im Privatleben. Deshalb gigt er dir nur diesen einen Rat mit: um alles zu erreichen wovon du träumst, ist eiserne Willenskraft notwendig!

Überprüfe deinen Willen, überprüfe deine innere Stärke! Sport ist der ideale Maßstab. Geh Laufen, besteige Berge und trotze eisigen Winden. Anstatt morgens Likes auf Facebook und Instagram zu kontrollieren, starte lieber mit 10 Liegestütze in den Tag. Wachse über dich hinaus, verändere deine Gewohnheiten und werde zu dem, der du immer sein wolltest.
Weitermachen, auch wenn der Körper nicht mehr kann – das ist die Prüfung deines Geistes und deines Lebens.

Deine Einstellung und Denkweise sind der beste Trainingspartner und Schlüssel zum Erfolg.

Die Sportbekleidung der Marke „Your Mind is your Limit“ können Sie auch Live im erfinderladen in Berlin anprobieren und kaufen oder Online unter:„Your Mind is your Limit“ eigenen Amazon Shop.