Mit Industriemüll Häuser isolieren

Das ETH-Spinoff FenX verwandelt Industrieabfall in einen porösen Schaum, der sich zur Gebäudeisolation eignet. Im Gegensatz zu anderen nachhaltigen Dämmstoffen ist dieser nicht brennbar und ausserdem günstig herzustellen.

Kaum hat einer die Idee geäussert, schon blasen die vier jungen Männer in ihrem Labor farbige Ballone auf und knüpfen sie an seidene Fäden. Ans andere Ende wickeln sie einen weissen Klotz, der die Form eines Schwammes und die Konsistenz von Kreide hat. «Leicht wie ein Meringue», sagt Etienne Jeoffroy und nimmt zum Beweis seine Hände vom Klotz, so dass die Ballone ihn tragen.

Der Klotz ist in Wahrheit ein Stück Isolationsmaterial, die vier Wissenschaftler sind die Gründer von FenX. Die Jungfirma hat einen Prozess entwickelt, um aus Industriemüll Isolationsmaterial herzustellen. Dieses ist nicht nur leicht, sondern wird auch nachhaltig hergestellt und ist nicht brennbar.

In einer Ecke ihres Labors an der ETH Hönggerberg steht ein grosser Küchenmixer. «Damit stellen wir das Material her», sagt Jeoffroy, der als CEO des Startups amtet. Nicht nur die dafür notwendigen Geräte, auch die Art und Weise der Herstellung ist relativ simpel: Der Industrieabfall wird mit Wasser sowie einigen Zusatzstoffen – der «Magie», wie Jeoffroy die Ergebnisse jahrelanger Forschung nennt – vermischt. Es entsteht ein poröser Schaum, der sich später zum dämmenden «Meringue» verfestigt.

Die vier Jungunternehmer kennen sich aus ihrer Zeit am Departement für Materialwissenschaften der ETH. (Bild: ETH Zürich / Andres Eberhardt)

Nachhaltig und günstig

Wer ein Haus baut, steht bei der Wahl der richtigen Isolation vor einem Dilemma: entweder er entscheidet sich für einen künstlichen Dämmstoff wie zum Beispiel Styropor oder Steinwolle. Diese sind zwar günstig und effizient, dafür aber wenig ökologisch. Oder aber die Wahl fällt auf natürliche Alternativen wie Holzfasern oder Flachs, was zwar nachhaltig, dafür aber teurer und manchmal auch weniger effizient ist. Kommt hinzu, dass manche der heute gängigen Dämmmaterialien leicht brennbar sind.

FenX hat sich daran gemacht, dieses Dilemma zu lösen. So sind die Schaumplatten der Jungfirma nicht brennbar, ihre Herstellung ausserdem äusserst nachhaltig: Einerseits ist diese energiesparend, weil anders als bei künstlichen Alternativen keine grosse Hitze notwendig ist, damit sich der Schaum verfestigt. Andererseits beruht der ganze Prozess auf Recycling – die in Wänden oder Dächern verbauten Isolationsplatten sind wiederverwendbar. Schliesslich verspricht Jeoffroy, dass das Material, wenn es dereinst auf den Markt kommt, nicht nur gut isoliert, sondern auch beim Preis konkurrenzfähig sein wird. «Industrieabfall ist als Rohstoff günstig bis gratis zu haben», erklärt er.

Welche Industrieabfälle wie zum dämmenden Schaum verarbeitet werden können, daran forschen die vier Materialwissenschaftler noch. Für erste Tests haben sie Flugasche verwendet. Doch soll auch anderer Müll, etwa aus der Bau-, Metall- oder Papierindustrie, verarbeitet werden können. «Wir experimentieren derzeit mit rund zehn verschiedenen Arten von Industrieabfall», sagt Jeoffroy. Die Idee ist, dass dereinst jeweils jener Rohstoff verarbeitet werden kann, welcher am Ort der Produktion zur Genüge vorkommt. So entstehen keine ökologisch und ökonomisch sinnlosen Transportkosten, und die Herstellung ist prinzipiell überall auf der Welt möglich.

Auf einen Partner angewiesen

Der neuartige Dämmstoff dürfte also der Bauwirtschaft, die vor dem Hintergrund des Pariser Klimaabkommens grüner werden muss, einige Vorteile bringen. Dennoch steht das ETH-Spin off noch vor einigen Herausforderungen. Vor allem muss es , seine Produktionskapazitäten massiv erhöhen, um auf dem Markt eine Rolle spielen zu können. Denn auch wenn die Produktionsweise des Materials einfach ist, genügt ein Küchenmixer im ETH-Labor nicht, um die riesigen Mengen herzustellen, welche im Bauwesen nachgefragt werden. «Die Produktion muss in einer Fabrik erfolgen, dafür brauchen wir einen Partner», ist sich Jeoffroy bewusst.

Die Chancen, dass sich ein solcher findet, stehen nicht schlecht. Das bisherige Interesse am Schaum aus der ETH sei gross, sagt er. So sei man bereits an diversen Pilotprojekten beteiligt. Das erst wenige Monate alte Startup ist, wenn es wachsen will, ausserdem auf zusätzliches Geld angewiesen. Bislang finanzieren sich die Jungunternehmer über Mittel aus dem ETH Pioneer Fellowship sowie nationale und europäische Zuschüsse. «Ziel ist, bis im April 2020 rund 1,5 Millionen Franken einzusammeln und ab 2021 mit den Schaumplatten auf dem Markt zu sein», gibt Jeoffroy den ehrgeizigen Fahrplan vor. Bis dahin wolle man auch personell wachsen – insbesondere ist Expertise in der Baubranche, in Marketing und Verkauf gefragt.

Die vier Jungunternehmer – neben dem Franzosen Etienne Jeoffroy sind dies der Tessiner Michele Zanini sowie die beiden Italiener Enrico Scoccimarro und Alessandro Dutto – kennen sich aus ihrer Zeit am Departement für Materialwissenschaften der ETH. Sie alle arbeiteten schon während ihres Studiums beziehungsweise Postdoktorats auf die eine oder andere Weise am Rezept für das neuartige Isolationsmaterial. Unterstützung erhielten sie dabei von ETH-Professor André Studart sowie Elena Tervoort – beide Mitgründer und Berater des Startups. Dass sie schliesslich eine Firma gründeten, sei einer gemeinsamen Überzeugung geschuldet, sagt Mitgründer Zanini: «Nur wenn wir das Produkt auf den Markt bringen, können wir massgeblich dazu beitragen, unseren CO2-Fussabdruck zu verringern.»

Das fliegende Kraftwerk

Es braucht nicht unbedingt Rotoren auf Stahlmasten, um Windenergie zu ernten – leichte Drachen an dünnen Seilen schaffen das auch. Das Empa-Spin-off TwingTec erforscht diese Technologie seit längerem. Letzten Herbst gelang es erstmals, automatisiert zu starten, beim Fliegen elektrische Energie zu erzeugen und wieder zu landen. Die Empa-Spezialisten werden Mitte Oktober an der 8. Airborne Wind Energy Conference in Glasgow teilnehmen. Der neueste Twingtec-Prototyp soll sich im November erstmals in die Luft erheben.

Jeder, der schon mal einen Kinderdrachen gesteuert hat, kennt das Gefühl: Der Wind greift den Drachen, zieht an der Schnur. Eiligst lässt man Seil nach, die Seilrolle rotiert, nur schwer kontrollierbar, zwischen den Fingern. Und die Frage kommt auf: Könnte man diese wilde Energie nicht nur zum Spielen, sondern auch zur Stromerzeugung nutzen? Ja, man kann. Rolf Luchsinger hat es bewiesen. Er ist CEO des Empa-Spin-offs TwingTec, gegründet 2013. TwingTec ist damit eine der ersten Firmen, die Luftwindkraftwerke entwickeln – und manchen Wettbewerbern eine Nasenlänge voraus. Neun Mitarbeitende beschäftigt die Jungfirma an ihrem Firmensitz in Dübendorf.

Steigflug im Zyklus

Die Idee hinter dem Projekt ist simpel, doch die Praxis ist knifflig: Meteorologen wissen, dass in 500 Metern Höhe die Leistung des Windes bis zu achtmal stärker ist als in 120 Metern Höhe – also auf der Nabenhöhe moderner Windkraftanlagen. Ein Drachen könnte diesen Starkwind nutzen, wenn er sich in Kreisbahnen in die Höhe schraubt und ein Seil von einer Rolle zieht. Mit der Achse der Seilrolle ist ein Generator verbunden, der Strom erzeugt. Sobald das Seil abgerollt ist, sinkt der Drachen antriebslos wieder in die Nähe der Startplattform; das Seil wird unterdessen aufgespult, dann beginnt der Aufstieg von Neuem. «Die grosse Herausforderung ist nicht das Fliegen an sich», sagt Luchsinger. «Das Problem ist das automatisierte Starten und Landen.» Schliesslich soll das Drachenkraftwerk Strom liefern können, ohne dass es von Menschen gesteuert wird.

Im Herbst 2018 gelang genau das auf den Höhen des Chasseral in der Westschweiz. Der TwingTec-Prototyp T 28, ein Gerät mit drei Meter Spannweite, startete von seinem Basisfahrzeug, schraubte sich in die Höhe, kreiste 30 Minuten lang autonom in der Luft, produzierte elektrische Energie und landete schliesslich wieder wohlbehalten auf der Startplattform. Nun folgt der nächste Schritt: die kontinuierliche Stromerzeugung für Kunden. Luchsingers Team arbeitet gerade am Prototyp T 29, der im Herbst beim Chasseral die ersten Flüge machen soll. T 29 soll nicht nur automatisiert starten und landen, sondern auch bis zu 10 kW elektrische Leistung erzeugen und ins Netz speisen. Die Berner Kraftwerke BKW kümmern sich um die Weiterleitung des experimentellen Windstroms zu den Verbrauchern.

Der Weg von der ersten Skizze bis zur ersten Kilowattstunde Netzstrom war allerdings lang und kurvenreich. Am Anfang stand die Idee, einen mit Druckluft verstärkten Lenkdrachen zu benutzen, ähnlich wie beim Kite-Surfen. Die Forschung an einer Reihe von Prototypen führte dann zunächst vom Segel weg zu einer Struktur mit starren Flügeln. Auch das Lenken mittels mehreren Seilen wurde verworfen zu Gunsten einer Steuerung mit Klappen wie bei einem Flugzeug. Für das Starten und Landen setzte TwingTec kleine Rotoren ein, ähnlich wie bei einer Drohne. 2014 reichte TwingTec ein wegweisendes Patent für die Start- und Landetechnik des Energiedrachens ein, das mittlerweile in mehreren Ländern erteilt wurde. Wie zukunftsträchtig Energiedrachen bald sein könnten, zeigt ein Blick auf die zahlreichen Wettbewerber: Allein in Europa entwickeln zehn Start-ups und mehrere Teams aus Universitäten und technischen Hochschulen Lösungen für diese Art der Energiegewinnung. Sie alle sind Mitglieder des Verbands «Airborne Wind Europe», der alle zwei Jahre eine grosse Konferenz organisiert. Die 8. Airborne Wind Energy Conference (AWEC 2019) findet vom 15. bis 16. Oktober 2019 an der University of Strathclyde, Glasgow, statt.

Kommerzialisierung im Fokus

TwingTec darf sich also nicht allzu viel Zeit lassen und bereitet sich auf den nächsten Schritt vor. Die Erkenntnisse aus den Flugversuchen mit dem T 29 sollen bald zum ersten Serienprodukt führen: dem TT100, einem Energiedrachen mit 15 Meter Spannweite. Positioniert auf einem Standard-Schiffscontainer, soll der Drachen autonom starten und landen und bis zu 100 kW elektrische Leistung erzeugen – das würde für 60 Einfamilienhäuser reichen.

Würde – denn im Schweizer Mittelland wird man Energiedrachen wohl nie zu Gesicht bekommen. «Windkraft ist nichts für dicht besiedelte Gebiete», sagt TwingTec-CEO Rolf Luchsinger. Die Kunden für diese nachhaltige Art der Energieerzeugung leben in abgelegenen Gebieten. «Wir sprechen mit Minen, abgelegenen Siedlungen und Inseln als potenzielle Kunden. Dort sind bis heute Dieselgeneratoren im Einsatz, die Abgase und Lärm erzeugen und deren Treibstoff mit hohem Aufwand angeliefert werden muss.» Autonom arbeitende TwingTec-Drachen könnten dort Diesel einsparen und mittelfristig die gesamte Energieerzeugung übernehmen. Langfristig hat Luchsinger aber noch grössere Pläne: mit seinen Energiedrachen schwimmende Windparks auf dem Meer zu errichten. Dort hat es beliebig viel Platz, beliebig viel Wind, und es stört niemanden. Genau die Voraussetzungen also, um mit Windenergie die Energiewende zügig voranzutreiben.

Doch für die Serienproduktion ist eine Menge Kapital notwendig. Der Prototyp T 29, der im Herbst am Chasseral fliegen soll, wird vom Schweizer Bundesamt für Energie (BFE) unterstützt. Für die Kommerzialisierungsphase danach sind nun aber private Kapitalgeber und Partner aus der Energiewirtschaft gesucht, damit das enorme Potenzial der Windkraft endlich voll ausgeschöpft werden kann.

Auxivo und microPow gewinnen CHF 150’000.

Die Gründer von Auxivo und microPow erhalten die höchste Unterstützung von Venture Kick mit Technologien, die auf der biomechanischen Forschung aufbauen, um die körperliche Belastung beim Tragen von Lasten zu reduzieren und ein additivfreies, mikrostrukturiertes Abgabesystem für Lebensmittel zu entwickeln.

Auxivo AG: Tragbare Stützsysteme
Arbeitsunfälle kosten Arbeitgeber in Europa jährlich 30 Milliarden Euro. Auxivo-Mitbegründer und CEO Volker Bartenbach, promovierte in Exoskelettrobotik an der ETH Zürich und entwickelte gemeinsam mit Mitbegründer Michael Stucky und Oliver Steffen ein leichtes Exoskelett für Arbeiter, die regelmässig Lasten bis zu 30 kg heben und tragen. Durch die Entlastung von Rücken und Gelenken will er das Risiko von Erschöpfung, Unfällen, chronischen Verletzungen und vorzeitigen Pensionierungen verringern.

Exoskelette werden seit mehr als 20 Jahren erforscht und sind für die Kommerzialisierung reif, sagt Bartenbach. In der Vergangenheit wurde versucht, «Iron Man-Anzüge» für jede Art von Arbeit herzustellen, was dazu führte, dass schwere Geräte für den Verkauf zu teuer waren. Die Innovation von Auxivo ist ein reduziertes, passives Gerät – ohne Motoren -, das leicht genug ist, um praktisch und komfortabel zu sein, damit Arbeiter es den ganzen Tag tragen können, und billig genug, damit Unternehmen jeden Mitarbeiter ausstatten können.

Auxivo: Oliver Steffen, Michael Stucky, und Volker Bartenbach.

Auxivo nutzte die Unterstützung von Venture Kick, um Feldtests mit Industriepartnern aus der Logistik- und Bauindustrie durchzuführen. Die letzte Tranche der Pre-Seed-Finanzierung wird dem Startup helfen, mehr Teammitglieder einzustellen und sein erstes Produkt vor dem Start im Frühjahr 2020 zu verfeinern. Auxivo beschliesst derzeit eine Startrunde, um die Industrialisierung, Zertifizierung und den Vertrieb zu finanzieren.

Auch die Trainings von Venture Kick halfen: “Die Kickers Camps sind intensiv und sehr wertvoll. Man ist gezwungen, sich kritischen Fragen zu stellen, die man bis dahin bewusst oder unbewusst ignoriert hat”, sagt Bartenbach. “Als Doktorand verfügt man über fundierte technische Kenntnisse. Die Cams helfen einem dabei die Schwachstellen in den geschäftlichen Aspekten des Projekts zu identifizieren.
www.auxivo.com

microPow AG: Verbesserung natürlicher Aromen
Die Verbraucher verlangen heute Lebensmittel, die natürlich, ohne Zusatzstoffe und rasch zubereitet sind. Das ist oft ein Widerspruch, denn die in Convenience-Produkten verwendeten Aromen sind besonders empfindlich und flüchtig, so dass Chemikalien zugesetzt werden, um ihre Qualität bei der Verarbeitung, Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln zu erhalten.

MicroPow entwickelt mikrostrukturierte Pulver, welche die Wahrnehmung und Stabilität der natürlichen Aromen von Lebensmitteln verbessern. Das Startup produziert natürliche, verkapselte Inhaltsstoffe für Kunden wie Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaunternehmen. Die von den ETH-Forschern Pascal Guillet und Lea Pokorny entwickelte Technologie könnte es der Kosmetikindustrie auch ermöglichen Zusatzstoffe zu reduzieren. Zwei Patente sind angemeldet und ein drittes wird noch in diesem Jahr eingereicht, um das geistige Eigentum des Startups zu stärken.

microPow: Pascal Guillet.

MicroPow wird die Pre-Seed-Finanzierung von Venture Kick nutzen, um im nächsten Jahr die ersten microPow-Pulver auf den Markt zu bringen und die Produktion zu skalieren. Das Startup hat bereits mehrere Projekte mit grossen Lebensmittelunternehmen wie Mondelez und Coop und plant für 2020 weitere strategische Partnerschaften, Non-Food-Projekte und den Abschluss einer Seed-Finanzierung.

„Venture Kick war und ist für microPow von entscheidender Bedeutung. Wir haben die frühe Unterstützung genutzt, um ein robustes Geschäftsmodell zu entwickeln und sicherzustellen, dass unsere Marke und die disruptive Technologie mit hohem Potenzial branchenweit bekannt werden. Dank der Startfinanzierung von Venture Kick können wir das Anwendungsportfolio von microPow-Pulvern mit Partnerunternehmen erweitern und die Marke microPow stärken “, sagt Guillet.
www.micropow.ch

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 640 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 27.3 Mio. erhalten. Mehr als 494 Kapitalgesellschaften schufen 6’033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 54 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2019.

Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.

Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.
www.venturekick.ch

Schweizer Firmengründungen in den ersten drei Quartalen 2019

32’785 Neugründungen: Die Schweiz im Firmengründungs-Hoch

St. Gallen/Zürich/Lausanne, 01. Oktober 2019: Positive Neuigkeiten von Schweizer Firmengründungen: In den ersten neun Monaten 2019 wurden 32’785 neue Firmen gegründet. Diese rekordhohe Anzahl an Neueintragungen ins Handelsregister entspricht einer Zunahme von 3% Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 136 Jahren, was der Existenz des Schweizerischen Handelsregister entspricht, wurde diese hohe Anzahl Firmengründungen noch nie erreicht. Das aktuelle Jahr 2019 ist auf der Zielgeraden zum Jahr der Gründer/innen zu werden.

Das gründungsstärkste Quartal der letzten Jahre
Das Jahr 2019 besticht mit mehr Firmengründungen denn je. Die Analyse der Quartale zeigt, dass Q1 und Q3 / 2019 je Rekordwerte verzeichnen. Im dritten Quartal 2019 wurden mit 10’109 Neugründungen erstmals mehr als 10’000 neue Firmen im jeweils statistisch schwächsten Quartal des Jahres gegründet. Im letzten Quartal des laufen Jahres erwartet das IFJ Institut für Jungunternehmen mehr als 11’000 neue Gründungen. Somit wird 2019 voraussichtlich als gründungsstärkstes Jahr seit Existenz des Schweizerischen Handelsregister enden. Das SHAB wurde erstmals am 06. Januar 1883 publiziert.

Die beliebtesten Rechtsformen
Mit 12’670 Gründungen ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer neuen Firma. Die GmbH hat sogar 3% mehr Firmengründung zu verzeichnen als in der rekordhohen Vergleichsperiode Jan. bis Sep. 2018. Darauf folgen die Einzelfirma mit 10’724 Gründungen (+3%), die Aktiengesellschaft (AG) mit 6’347 Eintragungen (-1%) und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 997 Neueinträgen (+3%). Die Analyse des IFJ zeigt, dass 93% aller GmbH-Gründungen mit dem gesetzlichen Minimum von CHF 20’000 Stammkapital gegründet werden, bei den Aktiengesellschaften sind es deren 85%, welche sich mit dem Minimum von CHF 100’000 Aktienkapital eintragen lassen. Das höchst eingetragene Stammkapital einer GmbH beträgt ebenfalls rekordhohe CHF 1,81 Mrd. (Firma Procter & Gamble International Sàrl, Sitz in Petit-Lancy GE). Das höchst eingetragene Aktienkapital einer AG beträgt CHF 425 Mio. (Firma Central Real Estate Holding AG, Sitz in Zürich).

Kantonale Unterschiede
In 15 Kantonen konnte die Anzahl Neugründungen gesteigert werden, 11 Kantone verzeichnen Rückgänge; dies vor allem jedoch in numerisch gründungsschwachen Kantonen. Die meisten Kantone zeigen gegenüber dem Vorjahr einen leichten bis starken Anstieg der Gründungszahlen auf. Die Kantone mit dem stärksten prozentualen Wachstum sind Appenzell Innerrhoden +34%, Glarus +15%, Nidwalden, St. Gallen und Thurgau je +10%, Bern +9%, Fribourg +8%, Waadt +7%, Aargau und Basel-Stadt je +4%, Zürich +3%, Solothurn, Graubünden und Genf je +2% sowie Schwyz +1%.
Die Kantone mit prozentualen Einbussen sind Tessin (-8 Gründungen) und Schaffhausen (-1 Gründung) mit -0%, Basel-Landschaft, Luzern und Wallis -2%, Neuchâtel -3%, Jura -4%, Zug -10%, Appenzell Ausserrhoden -12%, Obwalden -14% und Uri -19%.
Aus Sicht der Grossregionen setzen vor allem die Ostschweiz (+7%), das Espace Mittelland (+6%), Zürich und die Südwestschweiz (+3%) positive Akzente. Die Zentralschweiz verzeichnet mit -5% eine Abnahme der Gründungen gegenüber der Vorjahresperiode.

Neugründungen nach Branchen
Bei den Firmengründungen gibt es im aktuellen Jahr einige Branchen die regelrecht boomen. Besonders die in absoluten Zahlen gründungsstarken Branchen Handwerk, Beratung, Gastronomie und Beherbergung, IT und ICT, Gesundheitswesen sowie Architektur und Ingenieurwesen setzen stark positive Akzente. Weniger gegründet wird im laufenden Jahr 2019 in den Branchen Handel, Finanzen und Versicherung sowie Immobilienwesen.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor 30 Jahren (1989 bis 2019) hat sich das IFJ zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört.
Jährlich unterstützt das IFJ schweizweit 20‘000 Gründer/innen mit Beratungen, Workshops, Businessplan-Tools, Referate, Events, Business Software, Förderprogrammen und dem begleiteten Firmengründungs-prozess.
Namhafte Partner und die öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.

Link Tipps:
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

PARK INNOVAARE: Schweizer Innovationsparks wird erweitert

Der Innovationspark PARK INNOVAARE baut einen neuen, hochmodernen Campus. Dieser soll technologieorientierten Unternehmen die optimalen Rahmenbedingungen für innovative Forschung und Entwicklung bieten. Die an dieser Erweiterung des PARK INNOVAARE beteiligten Partner fixierten am 26. September 2019 vertraglich ihre Zusammenarbeit und freuen sich auf den Spatenstich am 7. November 2019.

Der Innovationspark PARK INNOVAARE liegt neben dem Paul Scherrer Institut PSI und seinem einzigartigen Komplex von Grossforschungsanlagen. Er bietet technologieorientierten Unternehmen die Möglichkeit, ihr Geschäft in einem florierenden Innovationsökosystem aufzubauen und zu erweitern, mit dem Zugang zu weltweit führendem Know-how, wissenschaftlichen und industriellen Netzwerken und einem umfassenden Dienstleistungsportfolio.

Um diesen Unternehmen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, baut der PARK INNOVAARE einen neuen, hochmodernen Campus, der den Bedürfnissen innovativer industrieller Forschung und Entwicklung in einem kompetitiven Umfeld gerecht wird.

Als Investor konnte die CPV/CAP Pensionskasse Coop gewonnen werden, die rund 150 Millionen Schweizer Franken in den Neubau investiert. Die ERNE AG wird das anspruchsvolle Bauvorhaben als Totalunternehmer realisieren.

Die Unterzeichner CPV/CAP Pensionskasse Coop, ERNE AG, PARK INNOVAARE und Paul Scherrer Institut PSI freuen sich nun darauf, ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Spatenstichs für den Bau des neuen Campus zu feiern. Er wird am 7. November 2019 mit einer hochkarätigen Veranstaltung in Anwesenheit von prominenten Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begangen.

Der PARK INNOVAARE ist einer der fünf Standorte von Switzerland Innovation und hat seinen Sitz in Villigen, Kanton Aargau, in unmittelbarer Nähe des Paul Scherrer Instituts PSI. Er besteht seit 2015 und zählt bisher 16 Mitgliedsunternehmen.

Der neue Campus wird auf rund 23.000 Quadratmetern die für innovative Forschung und Entwicklung benötigte Infrastruktur von High-End-Labors über Werkstatthallen bis zu den erforderlichen Büroräumlichkeiten bieten. Der neue Campus wird Ende 2023 für High-Tech-Gründungen, KMU und Grossunternehmen bereit sein.

WIE WIR MIT TECHNOLOGIE DIE WELT VERBESSERN KÖNNEN

Das Red Bull Basement Festival in Zürich bietet eine Plattform für Interessierte und kreative Köpfe mit Ideen für nachhaltige, technologische Lösungen sozialer Probleme der heutigen Gesellschaft. Mit dabei sind Monique Morrow, Paul-Olivier Dehaye und Mona Mijthab.

Am 19. Oktober findet das zweite Red Bull Basement Festival im Volkshaus in Zürich statt. Über den Ersten haben wir bereits im Land der Erfinder berichtet. Ganz im Zeichen von „Technology for Good“ und „Social Innovation“, bietet der Event eine Plattform für interessiere Menschen und junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich der Verbesserung sozialer Problematiken verschrieben haben oder auf dem Weg dazu sind.
Bereits erfolgreiche Start Ups wie beispielsweise WeRobotics, die mit ihren Cargo-Drohnen die medizinische Hilfe in abgelegenen Gebieten ermöglichen, demonstrieren wie Technology for Good einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann. Ausserdem zu Gast ist Mona Mijthab, Co-Gründerin von Mosan (Forbes-Liste der Top 10 Schweizer Start Ups 2019). Sie wird von den Chancen und Herausforderungen für sozial-orientierte Unternehmen erzählen.

Monique Morrow, Co-Gründerin von Humanized Internet sowie Präsidentin der VETRI Stiftung, und Paul-Olivier Dehaye, Mitenthüller des Cambridge-Analytica-Skandals, laden zur Diskussion rund um digitale Digitale Identitäten, die Verwendung von persönlichen sowie kollektiven Daten und um deren Gefahren und Nutzen.
Die Besucherinnen und Besucher können sich also auf inspirierende Keynotes und
Podiumsdiskussionen von spannenden Persönlichkeiten aus der „Social Innovation“ und „Tech for Good“-Szene freuen.
Ausserdem haben Social Entrepreneurs die Möglichkeit, in der Festivalwoche (vom 16. bis 18.Oktober) an verschiedenen Workshops zu Themen wie Storytelling, Ideation oder Impact Management teilzunehmen. Darin vermitteln Experten ihr Know-How, das einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg zum Erfolg eines Startups oder Projekts leisten kann. Tickets für das zweite Red Bull Basement Festival am 19. Oktober im Volkshaus gibt es hier.

Über Red Bull Basement
Red Bull Basement vernetzt und unterstützt die nächste Generation von Jungunternehmerinnen und – unternehmern, die sich den Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellt und ihr Wissen sowie ihre Kreativität dazu nutzt, neue Technologien mit einem entscheidenden sozialen Nutzen zu entwickeln. Weitere Informationen zum Red Bull Basement Festival und dem Programm finden Sie
unter www.redbull.com/basement.
Hochaufgelöstes Bild- und Videomaterial sind zu finden auf dem Red Bull Content Pool.

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Was sind die besten Erfindungen dieser Zeit?

Schaut man auf die heutige Zeit, so kann man sehen, dass die Menschen als sehr besonders einfallsreich gelten. Erfindungen gibt es heute sehr viele und man hat den Eindruck als ginge das heutige Leben nur darum, viele Erfindungen zu machen. Nicht umsonst hat sich die Menschheit so schnell entwickelt. Entscheidend ist die Tatsache, dass die Menschen heute sehr gebildet sind und immer mehr Menschen Zugang zu Bildung haben. Somit kann man geniale Erfindungen nicht nur in den Industrienationen, sondern auch in Entwicklungsländern beobachten.

Ist das Internet die beste Erfindung?

Ohne Frage hat die Entwicklung oder Erfindung des Internets dafür gesorgt, dass viele interessante Dinge sich herausgebildet haben. Ein gutes Beispiel sind Online Shops. Heute muss man für den Einkauf nicht mehr in ein Geschäft gehen. Man kann den Einkauf heute vielmehr auch ganz bequem auf seinem Sofa zuhause ausführen. Damit verbunden fahren auch weniger Menschen auf den Straßen und die Ausgaben und Emissionen für Kraftstoff können reduziert werden. Man sieht also, dass mit der Erfindung des Internets ganz viele Vorteile kommen.

Ist das Internet aber die beste Erfindung unseres Zeitalters? Diese Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten. Das Internet hat das Leben vieler Menschen wesentlich einfacher gemacht. Hinzu kommt die Tatsache, dass immer mehr Menschen sich das Internet zunutze machen und innovative Geschäftsideen einfach in die Tat umsetzen.

Nicht umsonst hört man von einigen Menschen, die sich erfolgreich ein Internet-Business aufgebaut haben und ständig verreisen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Vielmehr muss man sich anfangs damit auseinandersetzen, was man mit seinem Online Business erreichen will. Schließlich geht es nicht nur darum viel Geld zu verdienen. Menschen, die der Gesellschaft einen guten Zweck leisten, sind am Ende glücklicher als diejenigen, denen es nur um das viele Geld geht.

Dank des Internets haben sich ganz besondere Businesskonzepte herausgebildet. Beispielsweise kann man in der Online Schulthek nach Ausstattung für Kinder suchen. Dort findet man alles, was das Kind für die Schule heute braucht. Es ist natürlich wesentlich angenehmer diese Dinge online zu bestellen, statt in einen häufig überfüllten Laden für Schulmaterial zu gehen.

«Flugfisch»-Roboter kann tauchen und fliegen

Ein bio-inspirierter Roboter nutzt Wasser aus der Umwelt, um ein Antriebsgas zu erzeugen und von der Wasseroberfläche zu starten. Der Roboter wurde von Forschern des «Imperial College London» entwickelt. Er kann nach dem Start rund 26 Meter weit fliegen und könnte zur Entnahme von Wasserproben in gefährlichen und unübersichtlichen Umgebungen wie bei Überschwemmungen oder bei der Überwachung der Meeresverschmutzung eingesetzt werden, berichtet das Team um Mirko Kovac, der auch das gemeinsame «Materials and Technology Center of Robotics» an der Empa leitet, in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins «Science Robotics».

Roboter, die von Wasser in Luft übergehen können, sind in bestimmten Situationen wünschenswert. Der Start erfordert jedoch viel Energie, was bei kleinen Robotern bislang schwierig zu erreichen war. Jetzt haben Forscher des «Imperial College London» ein System erfunden, das nur 0,2 Gramm Calciumcarbidpulver in einer Brennkammer benötigt. Der einzige bewegliche Teil ist eine kleine Pumpe, die Wasser aus der Umgebung einsaugt, in der sich der Roboter befindet, etwa ein See oder Ozean.

Das Wasser wird dann in einer Reaktionskammer mit dem Calciumcarbidpulver zusammengebracht und erzeugt brennbares Acetylengas. Während sich das Gas entzündet und ausdehnt, drückt es das Wasser als Antribsstrahl heraus, der den Roboter aus dem Wasser «schiesst» und in einen Gleitflug von bis zu 26 Metern antreibt.

«Der Übergang von Wasser zu Luft ist ein energieintensiver Prozess, der bei einem kleinen fliegenden Objekt, das für den Flug leicht sein muss, nur schwer zu erreichen ist», erklärt Mirko Kovac, Direktor des «Aerial Robotics Laboratory» am Imperial College London und des gemeinsamen «Materials and Technology Center of Robotics» an der Empa. «Wir haben wasserreaktive Chemikalien verwendet, um die Menge an Materialien, die der Roboter mit sich führen muss, zu reduzieren. Da sich die Kammer passiv füllt und das Umgebungswasser wie ein Kolben wirkt, können wir einen vollständigen Verbrennungszyklus mit nur einem beweglichen Teil erzeugen, nämlich der Pumpe, die das Wasser mit dem Kraftstoff vermischt.»

Reichlich Schub

Das Team testete den Roboter im Labor, in einem See und in einem Wellentank und konnte dabei zeigen, dass er auch unter eher rauen Bedingungen von der Wasseroberfläche abheben kann. Während ähnliche Roboter oft ruhige Bedingungen benötigen, um aus dem Wasser abzuheben, erzeugt die Neuentwicklung des Teams eine Kraft, die dem 25-fachen seines Gewichts entspricht. Daher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Roboter die Wellen überwinden und tatsächlich abheben kann.

Der nur 160 Gramm leichte Roboter kann nach dem Nachfüllen seines Wassertanks mehrfach «hüpfen». Dies könnte es ihm ermöglichen, ohne zusätzliche Energieversorgung auf dem Wasser zu schwimmen und an mehreren Stellen Proben zu entnehmen, was im Vergleich zu einem elektrisch angetriebenen Roboter über grössere Entfernungen erheblich Energie spart.

Das Team arbeitet nun mit Forschern der Empa zusammen, um neuartige Roboter aus modernen Materialien zu bauen und Feldversuche mit dem Roboter in verschiedenen Umgebungen durchzuführen, darunter die Überwachung von Ozeanen rund um Korallenriffe und Offshore-Plattformen.

«Diese Art von stromsparenden, netzfreien Robotern könnte in Umgebungen, die normalerweise zeit- und ressourcenintensiv zu überwachen sind, wirklich nützlich sein, etwa auch nach Katastrophen wie Überschwemmungen oder Atomunfällen», ergänzt Raphael Zufferey, Erstautor auf dem Artikel.

Links:

«Materials and Technology Center of Robotics»

Cryptix akquiriert Liechtensteiner Digital Asset Exchange Blocktrade

Die Cryptix AG, Schweizer Full-Service-Provider im Bereich Blockchain und DLT, hat die
Übernahme der Liechtensteiner Digital Asset Exchange Blocktrade abgeschlossen. Im Zuge der Akquisition bleibt die Struktur des in Vaduz ansässigen Unternehmens bestehen und soll sich in den kommenden Monaten strategisch vergrössern. Beide Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, die bisherige Gestalt und die Nutzungsmöglichkeiten der Digital Asset Exchange weiter auszubauen.

Bestehende Nutzer sowie Neuanmeldungen werden durch die Akquisition nicht beeinträchtigt, sie können alle Services weiterhin vollumfänglich nutzen und sich auf die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Plattform verlassen.
„Die Cryptix Gruppe ermöglicht es uns, in kurzer Zeit neue Talente zu finden und von dem Know-how der gesamten Unternehmensgruppe zu profitieren. Mit den zusätzlichen finanziellen Mitteln können wir nicht nur die Entwicklung unserer Plattform vorantreiben, sondern auch unseren Lizenzierungsprozess in Gänze abschliessen.“, erklärt Luka Gubo, CEO von Blocktrade.

Die Cryptix Gruppe kann durch die Unternehmensübernahme einen weiteren Kompetenzträger in ihren Reihen begrüssen. Dadurch ist es der Gruppe noch in diesem Jahr möglich eine MiFID II Investmentfirmenlizenz zu beantragen, mit der sie als Multilateral Trading Facility (MTF) agieren kann.
Damit bietet Cryptix ihren bisherigen und zukünftigen Partnern die Möglichkeit, die Trading-Services von Blocktrade vollumfänglich in Anspruch zu nehmen, ohne dafür eine eigene Lizenz beantragen zu müssen.
„Da wir eine unserer beiden Hauptzielgruppen in kleinen und mittelständischen Unternehmen lokalisieren, freut es uns umso mehr, diesen durch die Integration von Blocktrade völlig neue Finanzdienstleistungen anbieten zu können. Neben dem regulierten Trading von Wertpapieren werden wir die KMU dabei unterstützen, für Investitionen benötigte Finanzmittel unkompliziert und revolutionär
einfach zu beschaffen.“, kommentiert Bernhard Koch, Verwaltungsratspräsident der Cryptix Holding AG, den neuen Unternehmensschritt.

Die beiden Unternehmen haben bereits die Zusammenarbeit an einem ersten konkreten Projekt intern eingeleitet, welches sich aktuell in der Entwicklungsphase befindet. In Zusammenhang mit diesen neuen Unternehmensentwicklungen möchten die Cryptix und Blocktrade ihren Personalstand in den kommenden Monaten signifikant erhöhen und haben bereits mit der Ausschreibung und dem Auswahlprozess von neuen Stellen begonnen.

Über Cryptix
Die Unternehmensgruppe Cryptix ist ein Full-Service-Provider für IT-Dienstleistungen, Business- Development, Legal- und Marketingthemen, welcher KMU beim Aufbau digitaler Zahlungslösungen und bei der Realisation von Ideen auf Basis von Blockchain und DLT unterstützt. Das Fintech-Startup, mit Hauptsitz im Schweizer Crypto Valley Zug, entwickelt getreu der Mission „Shaping the future of money and financial products“ Blockchain-basierte Zahlungsmöglichkeiten und auch eigene, lizenzierte Produkte und Plattformen.

Die Brautkleid Erfindung

Ein Brautkleid wird von der Braut zur Hochzeitszeremonie getragen.

Die traditionelle Farbe für Brautkleider in Amerika, Europa und der westlichen Welt ist Weiß, da diese Farbe für Reinheit und Jungfräulichkeit steht. Aus diesem Grunde mussten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in vielen Gegenden schwangere Frauen in dunkler Farbe vor den Traualtar treten.

Die Assoziation zwischen der Farbe Weiß und Unschuld entwickelte sich schon sehr früh, aber selbst im 18. Jahrhundert konnten sich nur wenige Bräute ein spezielles Kleid ausschließlich und nur für die Hochzeit leisten. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde daher kaum zwischen einem sogenannten feinen Kleid und einem Brautkleid unterschieden. Die Festliche Kleider wurden eben für alle Festigkeiten angezogen da man eben nicht mehrere Kleider damals gehabt hat.

Bräute der Mittel- und Unterschicht heirateten bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Sonntagskleid, das heißt in ihrem besten Kleid, das entweder schwarz war oder der jeweiligen Regionaltracht entsprach. Erst ab den 1920er Jahren fasste das weiße Brautkleid allgemein Fuß. Heute gibt es Brautkleider in verschiedenen Farben und Formen.

Bild: jjshouse

Den Anstoß zu hellen Farben schreibt man dem Adel zu.

Maria de’ Medici, die sich im Jahre 1600 mit Heinrich IV. vermählte, trug als eine der ersten Bräute ein helles, eierschalenfarbenes Seidenkleid, das mit goldenen Ornamenten bestickt war. Es wird behauptet, dass mit diesem Hochzeitskleid von Maria de’ Medici der Wechsel im höfischen Modegeschmack stattgefunden hat.

In ländlichen Gegenden ist häufig eine besondere Tracht das Sonntagskleid. Entsprechend den lokalen Unterschieden in der Tracht, kann daher auch das Sonntagskleid in seiner Ausführung variieren. Das Sonntagskleid ist in westlichen Ländern kaum noch verbreitet. Die veränderten Arbeitsbedingungen für den Großteil der Bevölkerung haben im Wesentlichen mit dazu beigetragen, dass sich das „Sonntagskleid“ kaum noch von der Werktagsbekleidung unterscheidet.

Die Kleider für besondere Anlässe von  JJ’s House, haben für jedefrau etwas, ob Brautkleider, Abendkleider, Brautjungfernkleider, Cocktailkleider, Abiballkleider oder sogar Brautmutterkleider. Heutzutage sucht man sich die Kleider nach den Veranstaltungen die man besucht und nicht wie früher eben das Sonntagskleid zu jeder Veranstaltung.

In der Schweiz gibt es über 700 verschiedene Trachten. Diese unterscheiden sich nicht nur von Kanton zu Kanton, sondern auch innerhalb der Kantone sind, besonders die Frauentrachten, regional oft unterschiedlich. Praktisch in allen Regionen wird zwischen Festtags- und Werktagstrachten unterschieden.

Habt ihr jemanden schon einmal nicht erkannt, weil er oder sie plötzlich ganz anders gekleidet war als ihr es gewohnt seid? Beispielsweise in einer solchen Situation sagt man “Kleider machen Leute”!