Kreativität – unersetzliche Basis für jeden Erfinder

Gleich, ob Sie privat ihre innovativen Ideen der Öffentlichkeit zugängig machen möchten oder Ihren beruflichen Aufstieg als Angestellter beschleunigen möchten, innovative Einfälle sollten gut durchdacht und ausgearbeitet sind. Leider ist es heute häufig so, dass wir tagtäglich einem hohen Leistungsdruck und Stress ausgesetzt sind. Dadurch geht bei vielen Menschen die Fähigkeit verloren, eigenständig und frei zu denken. Sie ist jedoch Grundvoraussetzung für die Ideenfindung. Damit Ihre Gedanken frei schweifen können und infolge dessen Ihre Kreativität aktiviert wird, können sie selbst aktiv werden. Wie es funktioniert, finden Sie in unserem nachstehenden Artikel.

Idee und Qualität

Auch, wenn Kreativität und ein entspanntes Wesen bei erfolgreichen Erfindern die Hauptrolle spielen, möchten wir kurz auf einen weiteren wichtigen Aspekt eingehen: die Qualität einer Erfindung. Der Erfolg einer neuen Idee hängt häufig nicht nur von dieser selbst ab, sondern auch von den hinzugezogenen Bestandteilen. Dazu folgendes Beispiel:

Sie erfinden eine Computer Hardware, die zukunftsweisend ist. In der Regel setzen Sie Ihre Erfindung unter Hinzuziehung klassischer Bestandteile wie beispielsweise Steckverbinder um.

Damit Sie Ihr Objekt erfolgreich präsentieren können, muss es sich sowohl um eine Innovation handeln als auch zuverlässig funktionstüchtig und langlebig sein. D.h., sämtliche bereits auf dem Markt befindlichen Bestandteile, die Sie für Ihr neues Produkt nutzen, sollten von bester Qualität sein. Kosteneinsparung ist hier fehl am Platz. Scheitert die Vorführung ihrer Erfindung an minderwertigen Bestandteilen, steht sie von vornherein unter einem schlechten Licht.

Wichtigster Faktor: ihr Geisteszustand

Kreative Menschen, die etwas erfinden möchten, benötigen in jedem Fall das passende Mindset. Dazu gehört, dass Sie sowohl eher unwichtige Alltagsprobleme als auch kleine Sorgen hinter sich lassen. Unnötige Dinge können Ihren Geist belasten und blockieren. Es ist nicht immer ganz einfach, die individuellen Einschränkungen oder auch gewohnten Denkbahnen aus dem Weg zu schaffen. Beispielsweise Yoga und Spaziergänge an frischer Luft können Ihnen dabei helfen, Ihren psychischen Zustand in die gewünschten Bahnen zu lenken.

Weiterhin macht es viel aus, wenn Sie sich selbst eine inspirierende Umgebung erschaffen. Je nach Person lässt sich diese durch Zeitungsartikel, Bilder, Sprüche oder außergewöhnlich geformte Gegenstände schaffen. Eine erstklassige Stimulierung des Geistes ist auch das Aufsuchen von Orten, an denen sie noch nie waren, obwohl sie Sie schon lange verlocken. Darüber hinaus sind Zeiten der Ruhe während eines stressigen Alltags wichtig. Bekannt ist: Kreative Menschen schlafen zum einen viel, zum anderen verfügen sie über die Fähigkeit, sich stundenlang auf etwas Bestimmtes zu fokussieren. Nur auf diesem Weg kann unser Unterbewusstsein in aller Ruhe Neues verarbeiten und die jeweiligen Verknüpfungen herzustellen.

Kreativitätstechniken

Wer sich ein wenig mit Erfindungen auskennt, weiß, dass nicht immer eine komplett neue Idee vorhanden sein muss. Oftmals bietet sich die Möglichkeit, bestehende Konzepte durch Eigeninitiative in neuwertige umzuwandeln – persönliche Strategien machen es möglich. Von Bedeutung ist dabei, dass Sie etwaige Probleme in vorhandenen Plänen oder Vorgehensweisen erkennen, gründlich studieren und Lösungen finden. Nachstehend befassen wir uns mit verschiedenen interessanten Kreativtechniken.

Bestehende Konzepte kombinieren

Seit ewigen Zeiten gibt es Shampoos und Duschgels. Für die meisten Menschen gehören sie zu den häufig genutzten Pflegemitteln. Insbesondere Flugreisenden, die immer größeren Einschränkungen bei der Mitnahme von Flüssigkeiten unterliegen, kam die Erfindung der Kombination von Shampoo und Duschgel in einem gelegen. Der Erfinder griff somit zu bereits bestehenden Konzepten und entwickelte daraus ein neues. Gleiches gilt für zahncremespendende Zahnbürsten, die für viele Reisende von großem Interesse sind.

Alle Ideen zulassen, dann entscheiden

Sie müssen nicht eine Idee haben und sich darin verbeißen. Viel besser ist es, gleiche mehrere Einfälle zuzulassen, was äußerst motivierend wirken kann. Grundsätzlich sollten Sie erst einmal ein Problem ins Auge fassen, für das Sie eine Lösung finden möchten. Viele Erfinder besitzen sowohl einen starken Tatendrang als auch eine hohe Produktivität. Sie bringen mehrere Ideen hervor, wobei selbstverständlich nicht alle umsetzbar sind. Generell ist jedoch ab und an eine herausragende Alternative dabei.

Für jeden Erfinder von Bedeutung ist, dass er sich mit der Materie, die gerade im Fokus steht, gut auskennt. Tolle Ideen sind die eine Seite für Innovationen. Damit sie auch erfolgreich umgesetzt werden können, ist jedoch Wissen über den betreffenden Themenbereich erforderlich. Um dem Gehirn Anregung zu liefern, lesen Sie am besten alles, was es dazu gibt. Sie finden Motivation und Inspiration, die Ihnen möglicherweise das letzte Puzzleteil für Ihre einmalige Erfindung präsentieren.

Forschung gestalten: Bundesregierung gibt strategischen Rahmen vor

Die Voraussetzungen gesund und lange zu leben sind in Deutschland besser als je zuvor. Die Lebenserwartung hat sich aufgrund verbesserter Lebensbedingungen und guter medizinischer Versorgung in den letzten Jahren verbessert.

Vor Krankheiten haben die Menschen weniger Angst. Durch umfassende Impfprogramme sind die meisten gefürchteten Krankheiten weggefallen.

Allerdings steht die Medizin auch im 21. Jahrhundert vor vielen Herausforderungen. Das beste Beispiel ist Corona. Trotz vieler Impfprogramme können die Werte nicht so schnell gesunken werden. Deutsche Mediziner arbeiten intensiv an medizinischen Lösungen.

Weiterhin nehmen lebensstilbedingte Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Demenz zu. Weltweit werden die Menschen mit neuen Krankheitserregern konfrontiert, was gerade jetzt mit dem Corona Virus offensichtlich wird. Es gibt weitere Krankheiten, welche von Tier zu Mensch übertragen werden und sich aufgrund der globalen Mobilität schnell verbreiten.

Bild: pixabay.com

Eindrucksvolle Erfolge

Die deutsche Gesundheitsforschung kann stolz auf beeindruckend Erfolge zurückblicken. Allerdings muss die Forschung auch zukünftig die neuesten technischen Möglichkeiten nutzen, um weiterhin die deutsche Bevölkerung gesund zu halten.

In Deutschland sollen alle Menschen vom medizinischen Fortschritt profitieren. Daher gewährleistet die Bundesregierung Zugang zu effektiven Gesundheitsinnovationen. Für die Forschung bedeutet dies, dass die Lebensumstände und Anforderungen der Patienten zunehmend berücksichtigt werden müssen. Rückmeldungen und Feedbacks der Patienten müssen umfassend in die Praxis integriert werden, um wirksame Verbesserungen erzielen.

Weiterhin wird derzeit intensiv an CBD Produkten wie CBD Öl geforscht. Die Wissenschaft ist bei diesem Inhaltsstoff noch nicht soweit vorangeschritten. Allerdings treten vermehrt positive Erfahrungsberichte in Erscheinung.

Durch die Digitalisierung zu besseren medizinischen Erfolgen

Die Digitalisierung ermöglicht einen besseren Zugang zu wertvollen medizinischem Wissen. Insgesamt kann in Deutschland eine bessere Versorgung sichergestellt werden. Dank der Digitalisierung erhalten Forschende tiefere Einblicke in die Entstehung von Krankheiten. Dadurch können sie passgenaue medizinische Lösungen erstellen und Präventionsmaßnahmen einleiten. Die Medizin wird so langfristig positiv geprägt.

Blick in die Zukunft

Die Forschung strebt das Ziel an weitere Krankheiten effektiv vorzubeugen und zu heilen. Dabei richtet sich die Forschung noch stärker auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig sollen auch sozial benachteiligte Menschen sowie Gruppen in ländlichen Regionen eine bessere Gesundheitsversorgung bekommen.

ETH-Spin-offs stärken die Schweizer Wirtschaft

ETH-​Spin-offs generieren nicht nur deutlich mehr Arbeitsplätze als der Durchschnitt der Schweizer Start-​ups, sondern sie werden auch häufiger übernommen. Die Unterstützung durch die Hochschule ist dabei mitentscheidend. Das zeigt eine umfassende Analyse durch die Universität St.Gallen.

Von Drohnen bis zu veganem Poulet: Die Zahl der ETH-​Spin-offs wächst. (Bild: ETH Zürich)

Die mittlerweile rund 500 Spin-​offs der ETH Zürich spielen beim Wissenstransfer in die Schweizer Wirtschaft eine zentrale Rolle. Um die Leistungsfähigkeit und den wirtschaftlichen Mehrwert dieser Firmen einzuschätzen, wurde nach 2008 und 2015 zum dritten Mal eine eingehende Analyse durch die Universität St.Gallen durchgeführt. Dabei wurden vier Kategorien betrachtet: Human-​Resources-Faktoren, Einfluss auf Wirtschaft und Innovation, finanzielle und schliesslich operative Aspekte.

Mehr Stellen in der Schweiz

91 Prozent der Spin-​off-Firmen sind nach wie vor in der Schweiz ansässig, die meisten davon in Zürich. So tragen sie zur Schweizer Wirtschafts-​ und Innovationskraft bei: Die Untersuchung zeigt, dass eine untersuchte Gruppe von 145 ETH-​Spin-offs etwa 4’500 Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente) geschaffen hat. Pro Firma waren es im Durchschnitt mehr als 30 Stellen, was den Durchschnittswert bei Schweizer Start-​ups um mehr als das Doppelte übersteigt. Ebenfalls wird das Wachstum der ETH-​Spin-offs sichtbar: 2008 lag die durchschnittliche Zahl der generierten Stellen noch bei rund sieben. Unter den Branchen zeigen sich bedeutende Unterschiede. Spitzenreiter bei der Anzahl generierter Stellen sind Firmen im Bereich «Electrical Engineering & Electronics», die mit über 2000 Vollzeitäquivalenten zu Buche schlagen. Auch die Anzahl der Patente pro Firma – ein Indikator für Innovationskraft – ist im Elektronikbereich am höchsten.

Das Wachstum in Zahlen: Die Grafik zeigt einige Ergebnisse der Studie. (Bild: ETH Zürich)

Fast fünf Milliarden Franken Unternehmenswert

Die untersuchte Gruppe von gut einem Drittel der ETH-​Spin-offs hatte im Jahr 2017 insgesamt fast 900 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet. Dass ETH-​Spin-offs auch eine attraktive Anlageoption darstellen, zeigt sich an den finanziellen Kennzahlen. Der «Money Multiple» lag im Durchschnitt bei 3,6. Der gesamte Unternehmenswert der untersuchten Gruppe von Spin-​offs beläuft sich auf fast fünf Milliarden Franken – hochgerechnet auf alle ETH-​Spin-offs dürfte dieser Wert bei gegen zehn Milliarden Franken liegen. Mit Abstand am meisten Investorengelder ziehen die Biotech-​ und Pharmaunternehmen an.

ETH-​Spin-offs erleben mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Exit als andere Schweizer Start-​ups. Rund zehn Prozent aller Spin-​offs hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung einen Exit hinter sich, die meisten durch eine Übernahme. Ebenfalls schaffen es ETH-​Spin-offs viel öfter über das sogenannte «Valley of Death» als andere Start-​up-Firmen. Aus der Studie geht hervor, dass 93 Prozent der ETH-​Spin-offs die Fünfjahresmarke erfolgreich überschreiten.

Mehr Spin-​offs, mehr Förderung, mehr Frauen

Die ETH Zürich hat ihre Unterstützung für Spin-​offs bereits früh ausgebaut, mitunter mit dem 2005 gegründeten Bereich «ETH transfer». Als klarer Erfolgsfaktor erweist sich auch das Förderprogramm «Pioneer Fellowship», denn von Pioneer Fellows gegründete Unternehmen hatten deutlich höhere Chancen auf einen erfolgreichen Exit. Zudem wurden Networking-​Möglichkeiten entwickelt, welche rege genutzt werden. Die Gründungen nehmen in den letzten Jahren denn auch stetig zu und bleiben auf dem konstant hohen Niveau: fast 30 ETH-​Spin-offs werden pro Jahr gegründet.

«Es ist erfreulich, wie sich die Spin-​offs an der ETH entwickeln. Die Studie bestärkt uns darin, dass mein Vorgänger Roland Siegwart mit den Pioneer Fellowships das richtige Instrument ins Leben gerufen hat und wir auf dem richtigen Kurs sind», sagt Detlef Günther, Vizepräsident für Forschung. Der Frauenanteil bei den Gründungsteams ist seit 2007 gestiegen und liegt gegenwärtig bei rund acht Prozent. «Besonders wichtig ist es mir, vermehrt auch Spin-​off-Gründerinnen zu sehen», meint Günther, und schliesst: «Wir wollen unsere Unterstützungsangebote für Spin-​offs in den nächsten Jahren weiter verbessern – im engen Dialog mit den Firmen.»

Die Performance-​Studie

Weil sich das Umfeld der ETH-​Spin-offs extrem dynamisch entwickelt, müssen ihre Leistungsfähigkeit und Erfolgsfaktoren für eine bestmögliche Unterstützung seitens der Hochschule fundiert untersucht werden. Dazu hat die ETH bereits 2008 und 2015 umfassende Performance-​Studien durchgeführt.

Die jetzige Studie basiert auf einer Befragung von ETH-​Spin-offs im Jahr 2018, ergänzt durch öffentlich zugängliche Informationen. Sie ist das Ergebnis zweier Masterarbeiten an der Universität St.Gallen. Die Sample-​Grösse variiert aufgrund der verfügbaren Daten je nach Kriterium, beläuft sich aber bei den meisten untersuchten Kategorien auf rund ein Drittel der bis dahin 429 gegründeten Spin-​offs.

Chancen mit CBD

Cannabis wird heute immer noch mit einer Droge gleichgesetzt. Bedingt ist das zwar richtig, obwohl es hier bereits unterschiedliche Meinungen und Aussagen dazu gibt. Wir wollen uns in diesem Artikel über die gesundheitlichen Vorteile von CBD Produkten beschäftigen. Es handelt sich dabei um ein von bestimmten Cannabidiol Elementen bestehendes Heilmittel. Streng genommen ist es ein Naturheilmittel, das bei vielen häufigen Beschwerden eingesetzt wird. Vor allem muss in diesem Zusammenhang auch die Schweiz erwähnt werden. Es hatte sich als erstes Land in Europa dazu bekannt, CBD Produkte zu legalisieren. Die Schweiz hat als erstes Land die positiven Auswirkungen von CBD Produkten anerkannt und deswegen den Verkauf dieser Produkte als legal erklärt. Vor allem CBD Tropfen Schweiz wurden gerne erworben, weil sie leicht einnehmbar sind. Wenn man CBD Produkte in seine chemischen Einzelteile zerlegt, dann findet man darin bis zu hundert chemischen Verbindungen. Die Grundsubstanz wird jedoch aus der der Cannabis- oder Marihuana-Pflanze gewonnen. Daher ist auch die Möglichkeit gegeben, dass CBD Produkte immer noch als Drogen wahrgenommen werden. Dies ist sowohl aus rechtlicher Einordnung wie auch im Handelskontext nicht stimmig.

Unterschied zu Cannabis

Der Unterschied liegt vor allem im THC. Es ist das wichtigste psychoaktive Cannabinoid in Cannabis und verursacht das typische Gefühl. Das THC wird jedoch aus allen CBD Produkten extrahiert. Diese Qualität macht CBD zu einer attraktiven Option für diejenigen, die nach einer Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen suchen, ohne die bewusstseinsverändernden Wirkungen von Marihuana oder bestimmten Arzneimitteln.

Vorteile der CBD Produkte

Vor allem in der gesamten Gesundheitswelt gewinnen CBD Produkte an Bedeutung. Die Wirkung ist auch in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden. Dadurch kam es auch zu vielen Sachstudien, in denen zum Beispiel die Wirkung auf die Schmerzen nachgewiesen wurde. Weitere Vorteile von CBD Produkten liegen neben der Schmerzlinderung auch in der positiven Wirkung auf das Hautbild. Nach regelmäßiger Anwendung gewinnt das Hautbild eine neue Farbe. Es wirkt frischer. Die Atmung der Hautzellen wird wieder aktiviert. Ebenso wirken CBD Produkte gegen Angst und Depression. Es können langfristig auch bestimmte psychische Störungen beseitigt werden. Damit gibt es auch positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Die CBD Produkte werden in unterschiedlichen Formen verkauft. Die gängigsten Produkte sind CBD Tropfen und das CBD Öl.

Venture Kick unterstützt drei vielversprechende Startups mit 450’000 CHF

Drei Startups erhalten jeweils 150’000 CHF: Bloom Biorenewables, ein Spin-off der EPFL, entwickelt eine Erdöl-Alternative aus Abfallstoffen; INERGIO, ein Spin-off der EPFL und HEIG-VD, schafft saubere, leichtgewichtige und effiziente Energieeinheiten; und SYLVA, ein Startup der Universität Zürich, entwickelt eine integrierte Lern- und Bewertungsplattform für Lehrkräfte.

Bloom Biorenewables SA: Die grüne Alternative zum Erdöl (www.venturekick.ch/BloomBiorenewables)

Florent Héroguel (COO) und Remy Buser (CEO)

Das in Fribourg ansässige Startup Bloom wandelt Pflanzen in erneuerbare Materialien und Energie um und ersetzt so schädliche Erdölprodukte. Bloom erreicht dies durch die Isolierung und den selektiven Abbau von Lignin, einem reichlich vorhandenen und weitgehend unausgeschöpften Pflanzenbestandteil, der in vielerlei Hinsicht Erdöl ähnelt. Durch die Aufwertung von Lignin kann Bloom Pflanzenmaterial wie Holz oder landwirtschaftliche Abfälle effizienter ernten und erneuerbare Materialien wie Kunststoffe, Verpackungen, Lebensmittelzusätze oder Kosmetika herstellen. Dieses patentierte Niedrigtemperaturverfahren bietet daher eine beispiellose Lösung, um biobasierte Materialien nachhaltig und kostengünstig zu machen, und ermöglicht es der chemischen Industrie, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das Marktpotenzial für den Ersatz fossiler Brennstoffe ist praktisch unbegrenzt – allein in der Schweiz im acht- bis neunstelligen CHF-Bereich pro Kategorie. In einer ersten Phase konzentriert sich das Startup auf hochwertige Marktsegmente, in denen ein biobasierter Ersatz von Produkten fossiler Herkunft benötigt wird, wie z. B. Duft- und Geschmacksstoffe, Kunststoffe, Kosmetika, oder Textilien. Die Gründer Remy Buser, Florent Héroguel und Jeremy Luterbacher und das Bloom-Team bereiten derzeit eine Seed-Runde vor, um den Prozess zu erweitern und sowohl die Technologie als auch den Markt in einem industrierelevanten Massstab zu validieren. „Venture Kick hat die Transformation unseres Unternehmens beschleunigt, indem wir unseren Fokus von der Technologie auf die Kunden verlagert haben”, sagte Florent Héroguel, Mitgründer und COO von Bloom Biorenewables.

INERGIO: Innovatives und modulares Brennstoffzellenantriebssystem (www.venturekick.ch/INERGIO)

Mahmoud Hadad (CEO), Cecilia Giovinazzo, und Luc Conti

Das in Lausanne ansässige Unternehmen INERGIO entwickelt und vermarktet ein innovatives modulares, leichtes und effizientes Energiesystem, das sauberen Strom liefert, wo immer er benötigt wird. INERGIO hat einen einzigartigen und patentierten Ansatz gewählt, um eine der effizientesten Brennstoffzellentechnologien, Festoxid-Brennstoffzellen, zuverlässig und kostengünstig zu miniaturisieren. Das Ergebnis ist ein miniaturisiertes Kraftwerk, das im Vergleich zur herkömmlichen Stromversorgung die Autonomie um den Faktor 10 erhöhen oder den Platzbedarf um 90 % reduzieren kann. Durch die unterbrechungsfreie Stromversorgung rund um die Uhr in einem kompakten Paket, kombiniert mit Netzunabhängigkeit, bietet die Lösung eine neue Qualität des Energiesystems auf der Grundlage kommerziell verfügbarer und sicher gelagerter Brennstoffe wie Butan und Erdgas. Die modulare Geometrie der Brennstoffzelle des Startups erlaubt eine unbegrenzte Skalierung, wodurch sich die Technologie für Anwendungen von IoT-Geräten und Unterhaltungselektronik bis hin zu autonomen Robotersystemen und Automobilen (Range Extender) eignet. INERGIO strebt an, die Produktkommerzialisierung mit dem Off-Grid-Markt mit einer geschätzten Grösse von 6,5 Milliarden EUR zu beginnen und mit dem Multi-Milliarden-Markt für autonome Robotersysteme zu wachsen. Der Gründer Mahmoud Hadad und das Team, Cecilia Giovinazzo und Luc Conti, haben bereits einen funktionierenden Prototyp entwickelt. Sie konzentrieren sich zurzeit auf die Entwicklung eines Minimal Viable Product, welche fast abgeschlossen ist, bevor sie mit ihrem Pilotprojekt beginnen. INERGIO wird die Unterstützung von Venture Kick in Höhe von 150’000 CHF nutzen, um die Geschäftsentwicklung voranzutreiben, das Team zu erweitern und die Kundenakquise und den Verkauf zu beschleunigen. „Venture Kick war für uns eine erstaunliche Erfahrung, nicht nur wegen der finanziellen Unterstützung, sondern auch wegen der gesamten damit verbundenen Ausbildung. Es zwang und drängte uns, aus unserer Komfortzone herauszukommen und aus einer im Labor entstandenen Technologie einen echten Business Case aufzubauen“, sagt INERGIO-Gründer Mahmoud Hadad.

SYLVA: eine integrierte Lern- und Bewertungsplattform      (www.venturekick.ch/sylva)

Mitgründer Jessica Sudo und Maik Meusel

Das in Zürich ansässige Startup SYLVA ist eine integrierte Lern- und Bewertungsplattform, die Lernkonzepte durch Interaktivität verstärkt und eine intelligente automatische Einstufung ermöglicht. Dank der automatischen Benotung und der einfachen Erstellung interaktiver Kursmaterialien und individualisierter Prüfungen können Pädagogen bis zu 570 Stunden pro Jahr einsparen und ihre Zeit für das Unterrichten erhöhen. Das Produkt des Startups ist marktreif, nachdem es in über 20 Vorlesungen mit mehr als 2’000 Studenten an Universitäten und richtet Wirtschaftsschulen in Europa und den Vereinigten Staaten erprobt und getestet wurde. Es sich an einen Markt von 7,3 Milliarden USD für Lehrkräfte in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen, Mathematik und Wirtschaft im Hochschulbereich. Um die Entwicklung ihres Produkts zu unterstützen, haben sich die SYLVA-Gründer Jessica Sudo, Maik Meusel und Karl Schmedders mit Wolfram Research zusammengetan, die die Computerberechnungen hinter der intelligenten Assistenz von Siri und Alexa antreibt. Das SYLVA-Team verbrachte die letzten drei Monate damit, Professoren Verkaufsdemos zur Verfügung zu stellen. SYLVA wird die Venture-Kick-Investition nutzen, um die Integration mit anderen häufig verwendeten Lernplattformen weiterzuentwickeln, ihr digitales Marketing zu verstärken und die IT-Infrastruktur der Software zu skalieren. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Teams während des Venture-Kick-Prozesses war grossartig,“ sagt Mitgründerin Jessica Sudo, „wir konnten uns auf vielen Ebenen auf die Herausforderungen der anderen Teams beziehen und erhielten sehr durchdachtes, kritisches Feedback.“

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick CHF +30 Mio. erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen +7000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Mrd. an Investoren angezogen und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom. www.venturekick.ch

Das Cleantech Startup LEDCity expandiert in die Romandie

Energieeffiziente Technologien werden in Zeiten des Klimawandels immer bedeutsamer. Das Zürcher Cleantech-Startup LEDCity entwickelt eine intelligente Beleuchtungslösung, die den Energieverbrauch signifikant reduzieren kann. Diese Technologie soll sich nun auch in der Romandie etablieren.

Im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung ist der Klimaschutz durch energieeffiziente Massnahmen so wichtig wie nie zuvor. Die Verbreitung solcher Technologien wird unter anderem durch das Bundesamt für Energie und die Klimastiftung Schweiz unterstützt. Darunter zählt auch die autonome LED-Beleuchtung des Startups LEDCity, welche eine effiziente Nutzung elektrischer Energie für die Beleuchtung ermöglicht und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern beschleunigt. Möglich wird dies, indem das Lichtregulieren einem im Leuchtmittel integrierten Computer überlassen wird. So steuern AI-optimierte Algorithmen das Licht automatisch und passen es an die tatsächlich benötigte Lichtdauer und -intensität an. Auch wenn herkömmliche Leuchtstoffröhren bereits mit Bewegungsmeldern gesteuert werden, kommt die Lösung vom Zürcher Startup mit 90 Prozent weniger Energie aus – bei gleichbleibendem Komfort.
In den vergangenen drei Jahren setzten bereits zahlreiche namhafte Kunden in der Deutschschweiz auf die LEDCity-Beleuchtung, sodass Energieeinsparungen von rund 4.000 Schweizer Haushalten Realität geworden sind. Darunter ist auch eines der bekanntesten Zürcher Luxushotels, The Dolder Grand, welches durch die erfolgte Umrüstung auf die LEDCity-Röhren jährlich über CHF 50’000 einsparen kann.

Mithilfe eines Impacts Investments soll die kosten- und umweltschonende Massnahme nun auch in der Romandie möglich werden und dem Zürcher Startup helfen, hier Fuss zu fassen. Durch den Ausbau des französischsprachigen Verkaufsteams soll die Umrüstung in den Tiefgaragen, Korridoren und Lagerhallen in der Westschweiz vorangetrieben werden.

Die smarten Leuchtmittel von LEDCity leuchten im Luxushotel «The Dolder Grand» nur auf voller Leistung, wenn Bedarf vorhanden ist.

«Bisherige Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmen Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sehr offen gegenüberstehen. Ich bin überzeugt, dass in diesem Markt ein riesiges Potential für die «Beleuchtung der Zukunft» vorhanden ist.», so Thomas Jappé, Verkaufsleiter Westschweiz von LEDCity.
Die Expansion in die Romandie lässt das Startup Ihrer Vision einen wichtigen Schritt näherkommen: Sie wollen den weltweiten Energieverbrauch im Beleuchtungssektor um 80 Prozent senken im Vergleich zum Wert in ihrem Gründungsjahr 2017.

Über LEDCity

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2017 mit der Vision, den Energieverbrauch im Beleuchtungssektor signifikant zu reduzieren, da der Beleuchtungssektor für 12 % des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich ist. LEDCity entwickelt ein autonomes plug and play Beleuchtungssystem und kann damit den Energieverbrauch der Beleuchtung um über 90 % senken. Die integrierte Sensorik und Steuerung erlaubt es die Beleuchtung bedarfsgerecht und autonom zu regulieren. So kann beim Bau nicht nur auf jegliche externen Steuerungskomponenten verzichtet, sondern es können gleichzeitig auch Daten wie Energieverbrauch und Personenbewegungen in Echtzeit erfasst werden.

AVA – Mehr als nur die Eisprung Innovation


Das Zürcher Start-up Ava hat ein Armband entwickelt, mit dem die Fruchtbarkeitstage einer Frau genau bestimmt werden können. Das Armband, sammelt die Daten aus neun physiologischen Parametern , darunter Körpertemperatur, Pulsfrequenz, Atemfrequenz oder Schlafphasen.

Die Neue Ava 2.0 ist die verbesserte Version klinisch getesteten Fruchtbarkeitstrackers. Der Tracker ist mit einem schlankeren Armband und einem verbesserten Sensor ausgestattet, der für bessere Leistung und Tragekomfort optimiert wurde sowie mit einem Vibrationsalarm.

Ava misst wie gesagt verschiedene physiologische Parameter wie Temperatur, Ruhepuls und Atemfrequenz, um herauszufinden, was wirklich während deinem Zyklus passiert. Während du schläfst, misst Ava’s Sensor, die Daten deiner wichtigsten physiologischen Parameter. Ava’s Algorithmus kann so dein fruchtbares Fenster, physiologisches Stresslevel, deine Schaltqualität und noch vieles mehr bestimmen.

Ava ist kein Verhütungsmittel und kann nicht verwendet werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Im Gegensatz zu Perioden-Tracking-Apps, die häufig ungenau sind, LH-Tests, die ein oder zwei empfängnisbereite Tage vorhersagen, oder die Temperaturmethode, die auf retrospektiven Messungen beruht, erkennt Ava in Echtzeit, wann deine fünf fruchtbarsten Tage stattfinden, so dass du den richtigen Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr bestimmen kannst, um die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis zu maximieren. 

Über Ava

Ava ist ein Digital Health Unternehmen im FemTech-Bereich mit Büros in Zürich, San Francisco, Makati und Belgrad. Die Mission von Ava ist, die reproduktive Gesundheit von Frauen zu fördern, indem künstliche Intelligenz und klinische Forschung zusammengebracht werden.

Ava möchte Frauen langfristig begleiten und ihnen datengestützte sowie wissenschaftlich belegte Erkenntnisse über alle Phasen ihres reproduktiven Lebens liefern.
Das Ava Armband kam im Juli 2016 in den USA auf den Markt und wird mittlerweile in 36 Länder verkauft. Es wird nur während des Schlafens getragen und liefert in Echtzeit personalisierte Einblicke in Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und allgemeine Gesundheit – auf angenehme, nicht-invasive Weise.

ELDICO Scientific AG: erhält 1,5 Mio. CHF

Das mehrfach ausgezeichnete schweizerische Deep-Tech Start-up erhält 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren.

ELDICO Scientific AG, ein Schweizer Hersteller von innovativen Elektronendiffraktometern, hat eine Seedfinanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Auf Basis einer pre-money Bewertung von 5 Mio. CHF sammelte das Unternehmen knapp 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren ein. Neben der BERNINA BioInvest, welche als Leadinvestor fungiert, und einer Reihe von industrieerfahrenen Privatinvestoren aus Deutschland und den Niederlanden beteiligen sich u.a. auch die Aargauische Kantonalbank sowie die schweizerische Start up-Förderorganisation Venture Kick. Weniger als ein Jahr nach Gründung im Juni 2019 wird das Unternehmen somit mit rd. 6,5 Mio. CHF (post-money) bewertet.

„Elektronendiffraktometrie ist eine hochinnovative Technologie, die im Bereich der
Nanokristallographie, also der nano-kristallinen Festkörperanalyse eingesetzt wird.
Pharmaunternehmen nutzen diese Analysen für die Wirkstoffsuche und können dadurch in kürzerer Zeit mehr Wirkstoffkandidaten identifizieren und ihre Forschungsmittel gezielter
einsetzen“, sagt Dr. Eric Hovestreydt, Founder und CEO von ELDICO Scientific.

ELDICO wird das erste speziell für nanokristallographische Untersuchungen konstruierte
Elektronendiffraktometer auf den Markt bringen. Solche Instrumente gibt es heute noch nicht. ELDICO plant, das erste Gerät im ersten Quartal des Jahres 2021 beim Kunden einsatzbereit zu haben. Danach ist der rasche Ausbau der Fertigung geplant. Derzeit wird mit Hochdruck an der Produktentstehung gearbeitet. Lieferanten und Entwicklungspartner aus 5 Ländern tragen zu dem Projekt bei, darunter die schwedische Excillum, aus Deutschland die Firmen Axilon und SmarAct sowie in der Schweiz der
weltmarktführende Hersteller von 2D-Detektoren, die Firma Dectris (Baden, CH).
ELDICO ist hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt, welches 2018 vom Swiss Nanoscience Institut (SNI) gefördert wurde und als eine der herausragenden Leistungen von der wissenschaftlichen Fachzeitschrift SCIENCE als Top 5 „Breakthrough of the Year“ ausgezeichnet worden ist. Seitdem hat ELDICO zahlreiche Preise und Förderungen gewonnen, darunter das mit 50.000 EUR dotierte KMUInstrument der Europäischen Union. Zuletzt belegte die Firma den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Zürcher Kantonalbank (ZKB) und Technopark Zürich. ELDICO wurde zudem auf die
Liste der vielversprechendsten schweizerischen Engineering Startups des Jahres 2020 aufgenommen.

ELDICO Scientific schliesst Finanzierungsrunde erfolgreich ab: (v.l.n.r.) Dr. Gustavo Santiso (Chief Scientific Officer), Nils Gebhardt (CFO), Dr. Eric Hovestreydt (CEO), Dr. Gunther Steinfeld (CTO) 

Die Nanokristallographie verfügt über ein breites Anwendungsfeld, spezifische Geräte gibt es jedoch noch nicht. Künftige Nutzer der ELDICO-Technologie sind Forschungsinstitute in Wissenschaft und Industrie, pharmazeutische Unternehmen und Auftragsforschungsorganisationen (CROs), agrochemische Unternehmen sowie Unternehmen im Bereich Advanced Materials. Im Unterschied zu heute verbreiteten Technologien können mit diesem Verfahren eine Vielzahl von derzeit nicht
analysierbaren chemischen Substanzen auf z.B. ihre Eignung für die Entwicklung neuer Medikamente

Über ELDICO Scientific AG
ELDICO Scientific AG (The Electron Diffraction Company) ist ein Schweizer Hardware-Unternehmen, das 2019 gegründet wurde und seinen Sitz im Switzerland Innovation Park Innovaare beim Paul Scherrer Institut (PSI) hat, einem weltweit führenden Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften.

ELDICO entwickelt, produziert und vermarktet neuartige Instrumente für die Elektronenbeugung in der Kristallographie, mit denen nano-kristalline Festkörperanalysen im Sub-Mikrometer-Bereich möglich sind. Spezifische Geräte gibt es heute noch nicht auf dem Markt. ELDICO wird das erste spezielle für nano-kristallographische Untersuchungen
konstruierte Instrument auf den Markt bringen. Der Proof-of-Concept wurde 2018 (ETH Zürich, C-CINA Basel) an wissenschaftlich und industriell relevanten Proben erreicht. Er wurde 2018 veröffentlicht und vom führenden Wissenschaftsmagazin SCIENCE als Top 5 «Breakthrough of the Year 2018» ausgezeichnet. Im Jahr 2020 belegte ELDICO den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank (ZKB). www.eldico-scientific.com

Die Top 10 Corona Erfindungen

Immer wieder beweisen geniale Erfinder, dass der Spruch „Not macht erfinderisch“ wirklich stimmt. 10 verrückte, witzige, großartige Erfindungen zu Zeiten des Coronavirus. Die letzte ist nicht ganz ernst gemeint aber trotzdem genial.

Wenn Du eine gute Erfindung gemacht hast und diese vielleicht auf den Markt bringen möchtest, kannst Du uns gerne kontaktieren. Wir unterzeichnen eine Geheimhaltungserklärung und beraten Dich erst mal kostenlos.

Über die Erfinderberater: Wir beraten seit 1997 hauptberuflich Erfinder. Begonnen hat das Ganze nach dem Studium in Salzburg. Inzwischen wohnen wir in Berlin, wo wir seit 2009 den ersten Erfinderladen betreiben. Das Unternehmen ist etwas gewachsen und wir haben das weltbeste Team gerecht auf zwei Standorte verteilt. Berlin und Salzburg. Du bist herzlich eingeladen uns Deine Idee vorzustellen. Selbstverständlich unterzeichnen wir eine Geheimhaltungserklärung und legen Dir nahe eine solche in der frühen Phase auch bei anderen zu verlangen. https://www.erfinderberatung.com Tel: 0800 700 205 (Bitte Termin vereinbaren)

Förderagentur Innosuisse entwickelt sich positiv

Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung – ist aus Sicht des Bundesrates gut auf Kurs. Insbesondere beim Kerngeschäft, der Projektförderung, konnte sie sich sehr positiv entwickeln. So wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2019 auch dank intensiven Kommunikationsmassnahmen ein deutlicher Anstieg der Projekteingaben erreicht. Der Bundesrat hat deshalb am 22. April 2020 den Bericht der Innosuisse über die Erreichung der strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2019 zur Kenntnis genommen und den Geschäftsbericht 2019 genehmigt.

Der 2018 erfolgte Übergang zur öffentlich-rechtlichen Anstalt hat bei Innosuisse zu grundlegenden Anpassungen bei der Governance und den Prozessen geführt. Die zu Beginn spürbare Verunsicherung bei einigen Akteuren im Innovationssystem gegenüber der neu aufgestellten Förderorganisation hat sich im Verlaufe des zweiten Geschäftsjahres gelegt.

Auch das Fördergeschäft 2019 im Bereich Innovationsprojekte hat sich wieder normalisiert. Sowohl in Bezug auf die Anzahl eingegangener und bewilligter Gesuche als auch auf die Höhe der Zusprachen (165 Millionen Franken) sind die Werte wieder vergleichbar mit dem letzten Geschäftsjahr der Vorgängerorganisation, der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Auch die Evaluationsdauer eines Gesuchs entspricht dem vorgegebenen Ziel, wonach Gesuchsteller innerhalb von 6–8 Wochen nach Eingabe einen Entscheid erhalten.

2019 hat Innosuisse die Instrumente zur Unterstützung des Unternehmertums weiter ausgebaut. Im Start-up-Coaching hat sich die Nachfrage seit Ablösung der KTI mittlerweile verdoppelt. Im Berichtsjahr hat Innosuisse insgesamt 60 Coaches akkreditiert. Über die verschiedenen Coaching-Angebote begleitet Innosuisse insgesamt rund 500 Start-ups. Die angebotenen Sensibilisierungs- und Ausbildungskurse im Bereich Unternehmertum wurden weitergeführt und von fast 3600 Teilnehmenden besucht.

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds sowie mit kantonalen und regionalen Akteuren wurde weiter konkretisiert und intensiviert. Über ein Drittel der akkreditierten Innosuisse-Mentoren ist gleichzeitig an einer regionalen Innovationsförderinstitution tätig, was die Zusammenarbeit zwischen der Innosuisse und den kantonalen und regionalen Akteuren erleichtert und den KMU ein umfassendes Dienstleistungsangebot ermöglicht. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalfonds bietet Innosuisse zudem das Programm BRIDGE an. An der Schnittstelle von Grundlagenforschung und wissenschaftsbasierter Innovation werden junge und erfahrene Forscherinnen und Forscher unterstützt.

Auf internationaler Ebene hat der Bund der Innosuisse Aufgaben der internationalen Innovationsförderung übertragen. So betreut die Innosuisse beispielsweise die Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte EUREKA sowie Partnerschaftsprogramme mit der Europäischen Union wie Eurostars.

Im Rahmen des Aktionsplanes Digitalisierung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung lancierte Innosuisse das Impulsprogramm «Fertigungstechnologie». Die 44 im Jahr 2019 bewilligten Projekte umfassen ein breites Spektrum an Innovationsthemen – von «additiv gefertigten hydraulischen Ventilen für Roboteranwendungen unter rauen Bedingungen» über das «3D-Drucken von Polymeren für die Medizintechnik» bis hin zur «Digitalisierung von Wertschöpfungsketten in der Maschinenindustrie» und Blockchain-Anwendungen im Dienstleistungsbereich. Zusätzlich wurden einige Projekte gefördert, um innovative Lösungen zur Erhöhung der Resilienz und der IT-Security zu erarbeiten – Stichwort Cyber Sicherheit.

Innosuisse weist im Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 7,1 Millionen Franken aus. Nach Abbau des Gewinnvortrags per 1.1.2019 und der Anpassung der Bewertungsreserven beträgt das Gesamtergebnis 2,7 Millionen Franken, das gemäss Beschluss des Bundesrates den auf 10% des Budgets limitierten gesetzlichen Reserven zugewiesen wird. Trotz der hohen Beitragszusprachen 2019 konnte der Finanzierungsbeitrag des Bundes wegen der geringen Verpflichtungen aus dem tiefen Gesuchseingang 2018 und der durch die Verfahren gegebenen Zeitspanne zwischen Beitragsentscheiden und Beitragsauszahlung nicht ausgeschöpft werden. Er liegt 35,1 Millionen Franken unter dem Voranschlag.

Innosuisse ist die Schweizerische Agentur zur Förderung wissenschaftsbasierter Innovation im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Innosuisse ist in ihrer Organisation und Betriebsführung selbstständig und führt eine eigene Rechnung. Der Bundesrat führt die Innosuisse mit strategischen Zielen. Die Aufsicht des Bundesrates erfolgt unter anderem durch die jährliche Überprüfung der Erreichung der strategischen Ziele auf Basis der Berichterstattung des Verwaltungsrates.

Links:

Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
https://www.innosuisse.ch 

Erfinderberatung – Deutschland – Österreich – Schweiz
https://www.erfinderberatung.com