Venture Kick führt das Erbe der Volkswirtschaftsstiftung weiter

Zwei zentrale Partner in der Förderung von Unternehmertum in der Schweiz fusionieren

Seit ihrer Gründung im Jahre 1918 bezweckt die «Eidgenössische Stiftung zur Förderung schweizerischer Volkswirtschaft durch wissenschaftliche Forschung» die Förderung der Innovation an Schweizer Hochschulen. In den letzten 30 Jahren erfüllte die Volkswirtschaftsstiftung diese Förderaufgabe durch die Unterstützung von innovativen Spin-offs im Hochtechnologie-Umfeld der schweizerischen Hochschulen. In dieser Zeit ermöglichte die Stiftung über 90 Start-ups die Gründung und den «Proof of Concept» sowie den Markteintritt mittels der Gewährung von zinslosen Darlehen.

Das schweizerische Startup-Ökosystem hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise stark entwickelt: Anzahl, Grösse und Professionalität der Akteure im Bereich der Förderung von Start-ups haben stark zugenommen. Gleichzeitig stiess die Volkswirtschaftsstiftung mit ihrer Milizorganisation zunehmend an ihre Grenzen. Der Stiftungsrat hat daher beschlossen, die Tätigkeit der Stiftung als unabhängige Organisation per Ende 2019 einzustellen. Im Sinne einer Bündelung der Kräfte fusioniert die Volkswirtschaftsstiftung per 1. November 2020 mit Venture Kick, einer ähnlich positionierten Initiative. Venture Kick verfolgt seit der Gründung 2007 den Zweck, Spin-offs aus Schweizer Hochschulen in einer frühen Phase ihrer Entwicklung mit Startkapital, Coaching und einem starken Investoren-Netzwerk zu fördern. Seither wurden 734 Start-up-Projekte mit 32,5 Millionen Startkapital unterstützt. Daraus sind mehr als 500 Hightech-Firmen mit über 7’500 Arbeitsplätzen entstanden.

«Der Fokus von Venture Kick auf innovative Technologie-Start-ups hat dazu geführt, dass wir oft dieselben Projekte gemeinsam unterstützt haben. Beide Organisationen haben fast die deckungsgleiche Ausrichtung. Das gut durchdachte Förderkonzept, die professionelle Struktur und der Erfolgsausweis von Venture Kick haben den Ausschlag für das Zusammengehen mit Venture Kick gegeben. Wir sind der Überzeugung, dass das Erbe der Volkswirtschaftsstiftung durch Venture Kick hervorragend weitergetragen wird», meint der langjährige Präsident der Volkswirtschaftsstiftung Philip Bodmer.

«Venture Kick sieht in der Bündelung der Kräfte ein grosses Potential, um vereint die gemeinsamen Ziele noch erfolgreicher zu erreichen. Der Strategierat von Venture Kick freut sich auch sehr, mit Philip Bodmer eine Persönlichkeit mit langjähriger und wertvoller Erfahrung gewonnen zu haben», sagt Pascale Vonmont, Delegierte des Strategierates Venture Kick. Die bisherige Tätigkeit der Volkswirtschaftsstiftung wird durch Venture Kick unter dem Dach der Fondation des Fondateurs weitergeführt. Das Stiftungsvermögen wird Venture Kick finanziell erheblich stärken, so dass die Anzahl der Start-ups, die jedes Jahr von der Unterstützung durch Venture Kick profitieren, deutlich erhöht werden kann.

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten
.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick über CHF 30 Millionen erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen über 7’000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Milliarden an Investitionen angezogen, und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.

Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.
Weitere Informationen finden sie auf www.venturekick.ch, inklusiver alle von Venture Kick unterstützten Startup-Projekte.

Über Fondation des Fondateurs FdF
Venture Kick ist eine unselbständige Stiftung unter dem Dach der selbständigen, steuerbefreiten Dachstiftung Fondation des Fondateurs mit Sitz in Zürich. Fondateurs.ch .
Über Volkswirtschaftsstiftung http://www.volkswirtschaft-stiftung.ch/ .
Von links nach rechts: Suzanne Schenk, Strategy Board Member Philip Bodmer, Chairman Volkswirtschaftstiftung and new Strategy Board Member Pascale Vonmont, Strategy Board Delegate

4iLabs gewinnt CHF 150’000

4iLabs unterstützt Ärzte bei der Entscheidungsfindung in der Krebstherapie, indem es ihnen hochmoderne molekulare Beurteilungen der Krankheit ihrer Patienten zur Verfügung stellt und sie auf personalisierte Therapieoptionen hinweist. Das Startup-Projekt wird von Dr. Gabriele Gut geleitet und wird die CHF 150’000 Venture Kick-Finanzierung nutzen, um die klinische Entwicklung der diagnostischen Toolbox von 4iLabs zu beschleunigen.

Die molekularen Prozesse, die der Krebserkrankung eines Patienten zugrunde liegen, sind oft einzigartig. Gegenwärtig wird Next Generation Sequencing (NGS) häufig zur Analyse der genetischen Information aus Biopsien verwendet, um Ärzte über den Einsatz spezifischer Krebstherapien zu informieren. Doch selbst mit NGS-gesteuerten Therapien können Patienten Rückfälle erleiden, was zu der langfristig niedrigen Krebsüberlebensrate von etwa 50% beiträgt. 4iLabs unterstützt Ärzte bei der Therapieentscheidung für Patienten mit fortgeschrittenem, über den Behandlungsstandard hinausgehendem Krebserkrankungen, für die Gentests nur begrenzt verwertbare Informationen liefern.

Das Startup setzt die patentierte 4i Technologie ein, die hochgradig multiplexe Bilder von biologischen Proben erzeugt, um eine effizientere molekulare Ansicht von Tumoren zu erhalten als mit bestehenden Verfahren. Die 4i-Technologie (die vier „i“ beziehen sich auf „iterative indirect immunofluorescence imaging“) unterstützt Wissenschaftler in der Pharmaindustrie und im akademischen Bereich sowie Kliniker bei einer Vielzahl von Aufgaben wie der Entdeckung von Medikamenten, der Identifizierung und Validierung von Zielmolekülen, der Beurteilung von Krebs und der digitalen Pathologie mithilfe der künstlichen Intelligenz bei der Entdeckung von Biomarkern. Die Neugründung zielt auf krebsbezogene Branchen ab, die in den nächsten vier Jahren zu einem Markt mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar werden sollen. 4iLabs beginnt mit der Einführung von zwei Produkten: Oriflamme Diagnostics Report (OR) und DeepTissue Phenotyping Services. Der OR ist ein Diagnosebericht, der Ärzten evidenzbasierte Therapieempfehlungen für jeden Patienten liefert, die auf dem multiplexen molekularen Ansprechen der biopsierten Krebszellen auf Medikamente basieren. DTP ist ein bildgebender Multiplex-Gewebebildgebungsdienst, der im Gegensatz zu anderen die Häufigkeit und Verteilung von Dutzenden von Proteinen bei sehr hohem Durchsatz misst. Er ist daher in einzigartiger Weise in der Lage, grosse Patientenkohorte gleichzeitig zu untersuchen. In Verbindung mit einer KI-gestützten Analyse wird die DTP dazu beitragen, medikamentenbedingte Gewebeveränderungen zu charakterisieren, die Entdeckung von Biomarkern voranzutreiben und die Krebsdiagnose zu verbessern.

4iLabs Mitgründer Dr. Gabriele Gut und Prof. Dr. Lucas Pelkmans

Dr. Gabriele Gut entwickelte die proprietäre 4i-Technologie in der Gruppe von Prof. Lucas Pelkmans an der Universität Zürich, und er bereitet, unterstützt durch das UZH Entrepreneur Forschungsstipendium und dem InnoSuisse BRIDGE Proof of Concept Programm, die Gründung von 4iLabs Anfang 2021 vor. Ab dem nächsten Jahr wird 4iLabs den Oriflamme Diagnostics Report in mehreren klinischen Studien mit verschiedenen europäischen Krebszentren einsetzen und Krankenhäuser und Pharmaunternehmen beim DeepTissue Phenotyping unterstützen. Das Startup wird sich weiterhin stark auf Forschung und Entwicklung konzentrieren, um die Diagnostik-Technologie-Toolbox zu erweitern und Ärzten und Wissenschaftlern erstklassige, informationsreiche, räumlich aufgelöste Multiomics-Informationen bei hohem Durchsatz zur Verfügung zu stellen. 4iLabs plant, die von Venture Kick bereitgestellten Mittel zur Unterstützung ihrer klinischen Studien und zur Erweiterung ihrer Online-Präsenz zu verwenden.

„Die Fragerunde während einer Jurysitzung ist für mich die beste Zeit zum Lernen“, sagt Gut auf die Frage nach seinen Erfahrungen bei Venture Kick. „Es ist ein echtes Privileg, dass eine Gruppe von Branchenführern unser Startup, unsere Ideen und unsere Denkprozesse unter die Lupe nimmt. Sie sehen die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln und stellen herausfordernde Fragen und helfen mir dadurch, zu wachsen und, was am wichtigsten ist, den Business Case von 4iLabs zu verbessern.“

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick CHF +30 Mio. erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen +7000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Mrd. an Investoren angezogen und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom. www.venturekick.ch

CareerLunch gewinnt 150’000 CHF

CareerLunch will den Rekrutierungsprozess zu verändern. Die Startup-Plattform careerlunch.com bringt Arbeitssuchende und Mitarbeiter von Unternehmen zu einem virtuellen oder persönlichen informellen Mittagessen zusammen. Stellensuchende lernen Unternehmen und ihre Kultur authentischer kennen, während die Arbeitgebende persönliche Verbindungen zu Topkandidaten herstellen und gleichzeitig ihren Talentpool vergrössern können. CareerLunch wird die Venture-Kick-Finanzierung nutzen, um seine Position in der DACH-Region zu stärken und neue Märkte in Europa zu erschliessen.

Bei der traditionellen Personalbeschaffung ist es eine Herausforderung, zu beurteilen, ob potenzielle Mitarbeitende zur Unternehmenskultur passen und es ist schwierig, ihnen einen Einblick in ihre mögliche zukünftige Arbeit und ihre Kollegen zu geben. Die Mitgründer Simon Hofer (MA HSG) und Konstantin Nesterov (MSc ETH) bauen CareerLunch auf, um potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten und Arbeitgebende zu informellen Lunch-Treffen zusammenzubringen und beiden Seiten authentischere Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen zu geben.

CareerLunch wurde 2019 mit einem Dutzend Arbeitgebender an drei der grössten Schweizer Universitäten lanciert. In weniger als einem Jahr weitete das Startup seine Dienstleistungen auf Österreich und Deutschland aus und zählt bereits eine beträchtliche Anzahl internationaler Top-Arbeitgebender zu seinen Kunden. Für Unternehmen stellt CareerLunch eine skalierbare Lösung dar, um herausragende Kandidaten zu finden, indem persönliche Verbindungen zwischen potenziellen Neueinstellungen und bestehenden Mitarbeitern hergestellt werden. Für Stellensuchende bietet CareerLunch eine informelle Möglichkeit, potenzielle zukünftige Kollegen zu treffen und sich über mögliche Funktionen und die Unternehmenskultur zu informieren.

CareerLunch zielt darauf ab, die Art und Weise, wie Unternehmen Kandidaten auf globaler Ebene rekrutieren, zu verändern. Das Venture-Kick-Funding wird eingesetzt, um die Position in den bestehenden Märkten in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu stärken und gleichzeitig in neue Märkte in Europa, wie z. B. Grossbritannien, zu expandieren. «Die Venture-Kick-Finanzierung ermöglichen es uns, mit mehr Möglichkeiten und Energie neue Märkte zu erschliessen, und das Netzwerk ermöglicht es uns, ausgezeichnete Berater und Investoren an Bord zu holen», sagte Simon Hofer, CEO und Mitgründer von CareerLunch gerecht zu werden.

Das Profil von CareerLunch auf venturekick.ch
Von links nach rechts: Simon Hofer (CEO), Konstantin Nesterov (CTO), Marine Wehrli (Communication), James Margrove (Full-Stack Dev), Raphael Haut (Business Dev)

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten
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Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick über CHF 30 Millionen erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen über 7’000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Milliarden an Investitionen angezogen, und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

Schweizer Fintech-Nationalmannschaft 2020

Venturelab präsentiert stolz das neue Team ambitionierter Schweizer Fintech-Startups, welche dabei sind, ihre internationale Präsenz und ihr Wachstum voranzutreiben. Im November fällt der Startschuss für die Venture Leaders, welche in die Fussstapfen erfolgreicher Alumni treten: Die Schweizer Fintech-Nationalmannschaft wird an der virtuellen Ausgabe der Hong Kong Fintech Week, der weltweit ersten grenzüberschreitenden Fintech-Konferenz, teilnehmen. Dies ist die vierte Ausgabe der Venture Leaders Fintech Roadshow.

Venturelab organisiert seit 16 Jahren internationale Roadshows für das Schweizer Startup-Nationalteam. In Technologiezentren im Silicon Valley, in Boston, New York, China und Barcelona werden die ambitionierten Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Startups führenden Investoren und potenziellen Kunden vorgestellt.
Die Schweizer Fintech-Startups haben im vergangenen Jahr mehr als CHF 133 Millionen beschafft, und die führenden Köpfe der Branche wollen weiterwachsen und global agieren. Die Venture Leaders Fintech Roadshow 2020 wird von Venturelab und swissnex China organisiert und von der EPF Lausanne, der ETH Zürich, IMMOMIG, PostFinance, TX Group, Walder Wyss und dem Kanton Zürich unterstützt. Zu den Alumni von Venture Leaders Fintech gehören hochkarätige Startups wie Qumram (von Dynatrace übernommen), Knip (von der Digital Insurance Group übernommen), Carbon Delta (von MSCI übernommen), Algotrader, CreditGate24, Crypto Finance, Lend, Sonect und Tradeplus24.

«Die 10 Venture Leaders Fintech 2020 zeigen, dass die Schweiz eine treibende Kraft in der Transformation der Banken- und Versicherungsbranche ist. Vier der Teilnehmer vom letzten Jahr schlossen nach der Roadshow bereits eine umfangreiche Finanzierungsrunde ab, und ich freue mich darauf, durch die Vorstellungen zu internationalen Investoren auch für das diesjährige Team den Grundstein zu legen», sagte Stefan Steiner, Co-Managing Director von Venturelab.
Jan Brzezek, Gründer und CEO von Crypto Finance und Venture Leader Fintech 2019, erklärt: «Wenn Startups planen, nach Asien zu expandieren oder wenn sie einfach nur den potenziellen Markt dort besser verstehen wollen, dann ist dieses Programm ein Muss! Es ist ein einwöchiges, vollgepacktes Programm mit vielen Pitches, Meetings und Einblicken.» Im Anschluss an die Roadshow von Venture Leaders Fintech schloss das Zuger Startup eine Finanzierungsrunde von mehr als CHF 14 Millionen von Investoren aus Europa und Asien ab, welche die internationale Expansion von Crypto Finance weiter intensivieren wird. Crypto Finance belegte beim TOP 100 Swiss Startup Award 2020 den 16. Rang.

Venture Leaders Fintech Gewinner 2020
Curio Capital AG (CurioInvest) | Rey Fernando Verboonen | www.curioinvest.com | Zug Sammlerstücke als alternative Anlageform haben sich historisch gesehen besser entwickelt als etablierte Indizes, dennoch bleibt es ausserordentlich schwierig, in sie zu investieren. CurioInvest bietet einen Zugang zum Kauf von vollständig bewerteten und geschützten hochseltener Autos − oder Investitionen in gewinnbeteiligte digitale Vermögenswerte, die wie Aktien gehandelt werden.

Cybera Global AG | Nicola Staub | www.cybera.io | Zurich cybera. global kombiniert einzigartige Branchenkenntnisse und professionelle Erfahrung mit neuester Technologie, um eine Fintech-Plattform aufzubauen, die finanziell motivierte Cyberkriminalität für Finanzinstitute und Regierungen verhindert.

eCollect AG | Marc Schillinger | www.ecollect.org | Baar eCollect ist ein fintech-getriebenes Startup mit einer intern entwickelten, länderübergreifenden End-to-End-Plattform für das Management von Kundenforderungen. eCollect nutzt erstklassige KI-Lösungen, um die herkömmliche Rechnungsstellung, das Mahnwesen und den Forderungseinzug in eine innovative, vollständig digitalisierte Erfahrung für alle Branchen und ihre Kunden zu verwandeln.

flov technologies AG | Anton Golub | www.flovtec.com | Zug flovtec ist ein Schweizer Technologieunternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Liquidität für Token und Börsen im wachsenden Bereich der digitalen Vermögenswerte spezialisiert hat. Die flovtec-Plattform und Algorithmen liefern hochskalierbare Liquiditätslösungen, die digitale Vermögenswerte für Investoren attraktiv machen und gleichzeitig den schweizerischen regulatorischen Rahmen einhalten.

SIBEX AG | Daniel Haudenschild | www.sibex.io | Zug SIBEX ist die intuitivste und einfachste Möglichkeit für Nutzer, zwischen einem Netzwerk oder einer Chat-Gruppe zu handeln. Der SIBEX-Personal-Server ist ein Cloud-Trading-Desk, der es den Nutzern ermöglicht, sofort und ohne Zwischenhändler in den öffentlichen Blockchains von BTC und Ethereum zu handeln und von überall auf ihren Server zuzugreifen.

SwissBorg Invest SA | Cyrus Fazel | www.swissborg.com | Lausanne SwissBorg dezentralisiert die Vermögensverwaltung, indem es sie unterhaltsam, fair und gemeinschaftsorientiert gestaltet. Ihr Vorzeigeprodukt, die Wealth App, ermöglicht es den Benutzern, digitale Vermögenswerte zu kaufen, zu verkaufen und zu tauschen – mit Funktionen wie KI-gestützter Vermögensanalyse und Portfolio-Analyse, die Nutzern helfen, effektive Anlageentscheidungen zu treffen.

Teylor AG | Patrick Stäuble | www.teylor.io | Zurich Teylor bringt die Kreditvergabe an Kleinunternehmen ins 21. Jahrhundert, indem es den gesamten kommerziellen Kreditprozess automatisiert und digitalisiert. Das Startup nutzt seine Technologie, um einen der schnellsten Geschäftskredite bereitzustellen und bietet Banken eine SaaS-Lösung zur Digitalisierung ihrer eigenen Kreditprozesse an.

Vima Link SA | Raphaël Héraïef | www.vima.swiss | Martigny Basierend auf zehn Jahren Forschung am Idiap kann Vima Behavioural AI die Kreditwürdigkeitsbewertungssysteme aus einer kurzen 1-3-minütigen Videopräsentation von Kreditanwertern verbessern. Die KI-Plattform kann Expertenbewertungen replizieren, um Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit zu identifizieren, die mit finanziellen Risiken und der Fähigkeit zur Planung und Rückzahlung korrelieren. Das System ist transparent, minimiert Bias und balanciert das Gesamtrisiko.

Wecan Tokenize SA | Mathieu Saint-Cyr | www.wecantokenize.com | Geneva Wecan Tokenize (WCT) ist die erste institutionelle End-to-End-Lösung zur Tokenisierung. Sie zielt darauf ab, die Kraft der Blockchain zu nutzen, um Vermögenswerte zu digitalisieren und sie liquider und leichter übertragbar zu machen. WCT konzentriert sich darauf, institutionellen Kunden den besten Service zu bieten, sodass sie digitale Token als Teil ihrer Anlagemöglichkeiten aufnehmen können.

Yova AG | Tillmann Lang | www.yova.ch | Zurich Yova ist die führende digitale Plattform für Investitionen mit nachhaltiger Wirkung. Yova-Kunden investieren direkt in Unternehmen, die zur Lösung globaler Probleme beitragen, z. B. durch die Bekämpfung des Klimawandels oder die Förderung von Menschenrechten. Alle Investitionen sind professionell diversifizierte Portfolios, die auf eine attraktive finanzielle Rendite ausgerichtet sind.

Folgen Sie den Unternehmern und der Venture Leaders Fintech Roadshow auf Social Media mit dem Hashtag #VLeadersFintech oder auf www.venture-leaders.ch/fintech.

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder des Schweizer Startup-Nationalteams – haben ein klares Ziel. Sie verstehen sich als Global Players und wollen den ersten Schritt zu ihrer internationalen Expansion machen. Venturelab hat 16 Jahre Erfahrung darin, die besten Unternehmerinnen und Unternehmer der Schweiz ins Zentrum der Technologie-Hotspots zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Barcelona, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die von den 415 Alumni der Venture Leaders gegründeten Unternehmen haben mehr als 3’500 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 2,1 Milliarden Franken an Kapital aufgebracht.
Weitere Informationen finden Sie unter www.venture-leaders.ch.
Lernen Sie alle Alumni kennen: www.venture-leaders.ch/venture-leaders-alumni

ELDICO Scientific gewinnt CHF 150’000

ELDICO Scientific gewinnt CHF 150’000 im Finale der Venture Kick Stage 3. Das Engineering-Startup entwickelt ein Elektronendiffraktometer, das wichtige Strukturinformationen von chemischen Verbindungen schneller, in besserer Qualität und zu geringeren Kosten produzieren kann. Die Mittel des Venture Kick werden dazu verwendet, die Produktentwicklung und den Verkauf von ELDICO zu beschleunigen.

Das in Villigen ansässige Unternehmen ELDICO Scientific produziert und vertreibt Elektronendiffraktometer zur Analyse fester chemischer Verbindungen. Dieses Instrument ermöglicht es industriellen und wissenschaftlichen Forschern, bisher nicht messbare nanokristalline Systeme zu charakterisieren. Die Anwendung der Elektronendiffraktometrie auf nanokristalline Substanzen wird zahlreichen Industrien – inklusive Pharmazie, Agrochemie, Chemie und in der Nanotechnologie – neue kommerzielle Perspektiven eröffnen. Die patentierten Instrumente von ELDICO erzeugen Daten viel schneller als heute möglich, und untersuchen Proben, die mit den bestehenden Röntgendiffraktionstechniken sonst nicht messbar wären.

Im Jahr 2018 erreichte ELDICO Scientific den Proof of Concept (ETH Zürich, C-CINA Basel) an wissenschaftlich und industriell relevanten Proben. Die Ergebnisse (Angewandte Chemie, internationale Ausgabe) fanden grosse Beachtung und wurden von SCIENCE für den «Breakthrough of the Year 2018» nominiert. Die Mitgründer Gustavo Santiso-Quinones, Gunther Steinfeld, Eric Hovestreydt und Nils Gebhardt blicken auf einen potenziellen Markt von USD 10 Milliarden. Das Team arbeitet mit Technologie- und Fertigungspartnern in Europa, um den Aufbau ihres Pilotprojekts für Kundenvorführungen und Tests im Laufe dieses Jahres vorzubereiten.

«Es ist eine Herausforderung, unsere Technologie Nicht-Wissenschaftlern zu erklären. Dies ist aber notwendig, um Investoren zu begeistern. Die Venture-Kick-Erfahrung mit ihrem vielfältigen Feedback hat uns geholfen, uns auf unsere Mission zu konzentrieren und unsere Botschaft zu verständlich herauszuarbeiten. Das war sehr motivierend», sagt Eric Hovestreydt, CEO von ELDICO Scientific. Nils Gebhardt, CFO, betont, dass die Venture-Kick-Gelder sehr gelegen kommen: «Die Mittel werden dazu verwendet, die Produktentwicklung von ELDICO zu beschleunigen und die Marketing- und Verkaufsaktivitäten zu intensivieren.»

Mitgründer Gustavo Santiso-Quinones, Nils Gebhardt, Eric Hovestreydt, und Gunther Steinfeld

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu CHF 150’000 für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick über CHF 30 Millionen erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen über 7’000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Milliarden an Investitionen angezogen, und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2019.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick- Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.
Weitere Informationen finden sie auf www.venturekick.ch, inklusiver alle von Venture Kick unterstützten Startup-Projekte.

“I’M A GIRLY” schliesst eine Serie-A Finanztierungsrunde ab

Die Schweizer Modespielzeugherstellerin Finfin AG schloss ihre Serie-A Mitte Juni mit dem selbst auferlegten Hardcap von 2 Millionen Franken ab. Family Offices und Branchenveteranen aus Europa machen den Großteil der Investoren des Unternehmens aus. Das Unternehmen drang erfolgreich in den europäischen Markt ein und etablierte sich als die neue Lieblingsspielzeugmarke der Gen Z. Nach drei Jahren im Geschäft expandiert das Unternehmen nun in die USA hat bereits zwei der größten Händler auf dem Markt für sich gewonnen. Der Schweizer Fashion Toy Brand hat in eine Serie-A-Runde sechsstelliges Kapital aufgenommen.

Ein Konsortium aus bestehenden Investoren, Family Offices und Branchenveteranen finanziert die für 2020/21 vorgesehene internationale Expansion.

Anhaltender Fortschritt

Die 2017 gegründete Finfin AG hat sich nach nur drei Jahren als einer der innovativsten Spielzeughersteller Europas etabliert. Seitdem sind ihre Produkte in ausgewählten Kaufhäusern und bei Detailhändlern in der DACH-Region, in Großbritannien und Frankreich erhältlich. 2020/21 wird das Unternehmen nach Nordamerika, den Nahen Osten und Asien expandieren. Dabei sprangen einige der größten Einzelhandelsgeschäfte in diesen Regionen gleich mit an Bord, um die globale Expansion der Marke zu unterstützen.

Wachstum trotz Covid-19

Als erste Spielzeugfirma, die ihren Designprozess mit ihrem einzigartigen Co-Design-Ansatz demokratisiert hat, haben sich die Geschäftsstrategie und das Gespür der Finfin AG als richtig erwiesen und das Interesse verschiedenster Branchenveteranen geweckt, ihre Mission zu unterstützen. Dass die Firma unter den gegenwärtigen Marktbedingungen Kapital erhöhen und ihre Marktpräsenz weltweit ausweiten kann, zeigt das enorme Potenzial ihrer Produkte: “Die Tatsache, dass selbst in Zeiten wie diesen die Anfragen von Einzelhändlern und Distributoren weltweit unvermindert anhalten, zeigt, dass es an der Zeit war, die Kreativität der Gen Z zu fördern, um zeitgenössisches Spielzeug zu kreieren”, sagt Theresia Le Battistini, Gründerin und CEO der Finfin AG.

Drei Produktlinien innerhalb von drei Jahren

Mit der Einführung der dritten Produktlinie in diesem Jahr verfolgt das Unternehmen seine Strategie, zeitgemäße Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen (z.B. Puppen mit austauschbaren Perücken oder farbwechselnden Merkmalen) zu schaffen, die die Nachfrage über verschiedene Altersgruppen und unterschiedliche Preisklassen hinweg befriedigen.

KIDS4KIDS

Als I’M A GIRLY gegründet wurde, war die treibende Motivation dahinter nicht einfach nur Spielwaren herzustellen, sondern die Erschaffung einer Community. Die Gründer erkannten, dass die sozialen Medien einen so tiefgreifenden Einfluss auf die heutige Jugend haben, dass Kinder Spielwaren suchen, die sie inspirieren und es ihnen ermöglichen, sich kreativ auszudrücken.

Ausgehend von ihrer selbst erklärten Mission,”Empowerment of the Creative Youth”, motiviert das Unternehmen Kinder und Verbraucher weltweit, sich zu beteiligen und alle ihre Produkte mitzugestalten. “Unser Co-Design-Ansatz ermöglicht es uns, die Markttauglichkeit und die Lebensdauer unserer Produkte zu erhöhen und so einen nachhaltigen Fussabdruck zu schaffen,indem wir nur Produkte herstellen, die die Kinder tatsächlich wollen”, kommentiert Le Battistini.

I’M A GIRLY

Im Jahr 2017 schuf das Schweizer Jungunternehmen Finfin AG die Marke I’M A GIRLY mit der Mission, die kreative Jugend zu fördern. Ihre Fashion-Dolls und Styling-Heads fördern das kreative Spielen der Kinder und helfen ihnen, ihren ganz eigenen Stil zu finden. Die Finfin AG versteht sich als ein Unternehmen mit einer sozialen und ökologischen Verantwortung und produziert deshalb alles mit hochwertigen und geprüften Materialien – Schweizer Design und Schweizer Qualitätsstandards. Co-kreiert von dem KIDS4KIDS Designteam trifft die Marke den Nerv der Zeit, denn Kinder wissen am besten, was sie wollen.

Weitere Informationen

Facebook: facebook.com/Imagirlybrand

LinkedIn: linkedin.com/company/imagirly

Instagram: instagram.com/imagirlybrand

Venture Kick unterstützt drei vielversprechende Startups mit 450’000 CHF

Drei Startups erhalten jeweils 150’000 CHF: Bloom Biorenewables, ein Spin-off der EPFL, entwickelt eine Erdöl-Alternative aus Abfallstoffen; INERGIO, ein Spin-off der EPFL und HEIG-VD, schafft saubere, leichtgewichtige und effiziente Energieeinheiten; und SYLVA, ein Startup der Universität Zürich, entwickelt eine integrierte Lern- und Bewertungsplattform für Lehrkräfte.

Bloom Biorenewables SA: Die grüne Alternative zum Erdöl (www.venturekick.ch/BloomBiorenewables)

Florent Héroguel (COO) und Remy Buser (CEO)

Das in Fribourg ansässige Startup Bloom wandelt Pflanzen in erneuerbare Materialien und Energie um und ersetzt so schädliche Erdölprodukte. Bloom erreicht dies durch die Isolierung und den selektiven Abbau von Lignin, einem reichlich vorhandenen und weitgehend unausgeschöpften Pflanzenbestandteil, der in vielerlei Hinsicht Erdöl ähnelt. Durch die Aufwertung von Lignin kann Bloom Pflanzenmaterial wie Holz oder landwirtschaftliche Abfälle effizienter ernten und erneuerbare Materialien wie Kunststoffe, Verpackungen, Lebensmittelzusätze oder Kosmetika herstellen. Dieses patentierte Niedrigtemperaturverfahren bietet daher eine beispiellose Lösung, um biobasierte Materialien nachhaltig und kostengünstig zu machen, und ermöglicht es der chemischen Industrie, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das Marktpotenzial für den Ersatz fossiler Brennstoffe ist praktisch unbegrenzt – allein in der Schweiz im acht- bis neunstelligen CHF-Bereich pro Kategorie. In einer ersten Phase konzentriert sich das Startup auf hochwertige Marktsegmente, in denen ein biobasierter Ersatz von Produkten fossiler Herkunft benötigt wird, wie z. B. Duft- und Geschmacksstoffe, Kunststoffe, Kosmetika, oder Textilien. Die Gründer Remy Buser, Florent Héroguel und Jeremy Luterbacher und das Bloom-Team bereiten derzeit eine Seed-Runde vor, um den Prozess zu erweitern und sowohl die Technologie als auch den Markt in einem industrierelevanten Massstab zu validieren. „Venture Kick hat die Transformation unseres Unternehmens beschleunigt, indem wir unseren Fokus von der Technologie auf die Kunden verlagert haben”, sagte Florent Héroguel, Mitgründer und COO von Bloom Biorenewables.

INERGIO: Innovatives und modulares Brennstoffzellenantriebssystem (www.venturekick.ch/INERGIO)

Mahmoud Hadad (CEO), Cecilia Giovinazzo, und Luc Conti

Das in Lausanne ansässige Unternehmen INERGIO entwickelt und vermarktet ein innovatives modulares, leichtes und effizientes Energiesystem, das sauberen Strom liefert, wo immer er benötigt wird. INERGIO hat einen einzigartigen und patentierten Ansatz gewählt, um eine der effizientesten Brennstoffzellentechnologien, Festoxid-Brennstoffzellen, zuverlässig und kostengünstig zu miniaturisieren. Das Ergebnis ist ein miniaturisiertes Kraftwerk, das im Vergleich zur herkömmlichen Stromversorgung die Autonomie um den Faktor 10 erhöhen oder den Platzbedarf um 90 % reduzieren kann. Durch die unterbrechungsfreie Stromversorgung rund um die Uhr in einem kompakten Paket, kombiniert mit Netzunabhängigkeit, bietet die Lösung eine neue Qualität des Energiesystems auf der Grundlage kommerziell verfügbarer und sicher gelagerter Brennstoffe wie Butan und Erdgas. Die modulare Geometrie der Brennstoffzelle des Startups erlaubt eine unbegrenzte Skalierung, wodurch sich die Technologie für Anwendungen von IoT-Geräten und Unterhaltungselektronik bis hin zu autonomen Robotersystemen und Automobilen (Range Extender) eignet. INERGIO strebt an, die Produktkommerzialisierung mit dem Off-Grid-Markt mit einer geschätzten Grösse von 6,5 Milliarden EUR zu beginnen und mit dem Multi-Milliarden-Markt für autonome Robotersysteme zu wachsen. Der Gründer Mahmoud Hadad und das Team, Cecilia Giovinazzo und Luc Conti, haben bereits einen funktionierenden Prototyp entwickelt. Sie konzentrieren sich zurzeit auf die Entwicklung eines Minimal Viable Product, welche fast abgeschlossen ist, bevor sie mit ihrem Pilotprojekt beginnen. INERGIO wird die Unterstützung von Venture Kick in Höhe von 150’000 CHF nutzen, um die Geschäftsentwicklung voranzutreiben, das Team zu erweitern und die Kundenakquise und den Verkauf zu beschleunigen. „Venture Kick war für uns eine erstaunliche Erfahrung, nicht nur wegen der finanziellen Unterstützung, sondern auch wegen der gesamten damit verbundenen Ausbildung. Es zwang und drängte uns, aus unserer Komfortzone herauszukommen und aus einer im Labor entstandenen Technologie einen echten Business Case aufzubauen“, sagt INERGIO-Gründer Mahmoud Hadad.

SYLVA: eine integrierte Lern- und Bewertungsplattform      (www.venturekick.ch/sylva)

Mitgründer Jessica Sudo und Maik Meusel

Das in Zürich ansässige Startup SYLVA ist eine integrierte Lern- und Bewertungsplattform, die Lernkonzepte durch Interaktivität verstärkt und eine intelligente automatische Einstufung ermöglicht. Dank der automatischen Benotung und der einfachen Erstellung interaktiver Kursmaterialien und individualisierter Prüfungen können Pädagogen bis zu 570 Stunden pro Jahr einsparen und ihre Zeit für das Unterrichten erhöhen. Das Produkt des Startups ist marktreif, nachdem es in über 20 Vorlesungen mit mehr als 2’000 Studenten an Universitäten und richtet Wirtschaftsschulen in Europa und den Vereinigten Staaten erprobt und getestet wurde. Es sich an einen Markt von 7,3 Milliarden USD für Lehrkräfte in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen, Mathematik und Wirtschaft im Hochschulbereich. Um die Entwicklung ihres Produkts zu unterstützen, haben sich die SYLVA-Gründer Jessica Sudo, Maik Meusel und Karl Schmedders mit Wolfram Research zusammengetan, die die Computerberechnungen hinter der intelligenten Assistenz von Siri und Alexa antreibt. Das SYLVA-Team verbrachte die letzten drei Monate damit, Professoren Verkaufsdemos zur Verfügung zu stellen. SYLVA wird die Venture-Kick-Investition nutzen, um die Integration mit anderen häufig verwendeten Lernplattformen weiterzuentwickeln, ihr digitales Marketing zu verstärken und die IT-Infrastruktur der Software zu skalieren. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Teams während des Venture-Kick-Prozesses war grossartig,“ sagt Mitgründerin Jessica Sudo, „wir konnten uns auf vielen Ebenen auf die Herausforderungen der anderen Teams beziehen und erhielten sehr durchdachtes, kritisches Feedback.“

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Startups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 700 Schweizer Startup-Projekte von Venture Kick CHF +30 Mio. erhalten. Mehr als 519 Unternehmen schufen +7000 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Startups haben bisher CHF 3,5 Mrd. an Investoren angezogen und 54 Startups von Venture Kick setzten sich durch im Ranking der TOP 100 Schweizer Startups 2020.
Im Jahr 2020 wird Venture Kick CHF 5 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom. www.venturekick.ch

ELDICO Scientific AG: erhält 1,5 Mio. CHF

Das mehrfach ausgezeichnete schweizerische Deep-Tech Start-up erhält 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren.

ELDICO Scientific AG, ein Schweizer Hersteller von innovativen Elektronendiffraktometern, hat eine Seedfinanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Auf Basis einer pre-money Bewertung von 5 Mio. CHF sammelte das Unternehmen knapp 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren ein. Neben der BERNINA BioInvest, welche als Leadinvestor fungiert, und einer Reihe von industrieerfahrenen Privatinvestoren aus Deutschland und den Niederlanden beteiligen sich u.a. auch die Aargauische Kantonalbank sowie die schweizerische Start up-Förderorganisation Venture Kick. Weniger als ein Jahr nach Gründung im Juni 2019 wird das Unternehmen somit mit rd. 6,5 Mio. CHF (post-money) bewertet.

„Elektronendiffraktometrie ist eine hochinnovative Technologie, die im Bereich der
Nanokristallographie, also der nano-kristallinen Festkörperanalyse eingesetzt wird.
Pharmaunternehmen nutzen diese Analysen für die Wirkstoffsuche und können dadurch in kürzerer Zeit mehr Wirkstoffkandidaten identifizieren und ihre Forschungsmittel gezielter
einsetzen“, sagt Dr. Eric Hovestreydt, Founder und CEO von ELDICO Scientific.

ELDICO wird das erste speziell für nanokristallographische Untersuchungen konstruierte
Elektronendiffraktometer auf den Markt bringen. Solche Instrumente gibt es heute noch nicht. ELDICO plant, das erste Gerät im ersten Quartal des Jahres 2021 beim Kunden einsatzbereit zu haben. Danach ist der rasche Ausbau der Fertigung geplant. Derzeit wird mit Hochdruck an der Produktentstehung gearbeitet. Lieferanten und Entwicklungspartner aus 5 Ländern tragen zu dem Projekt bei, darunter die schwedische Excillum, aus Deutschland die Firmen Axilon und SmarAct sowie in der Schweiz der
weltmarktführende Hersteller von 2D-Detektoren, die Firma Dectris (Baden, CH).
ELDICO ist hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt, welches 2018 vom Swiss Nanoscience Institut (SNI) gefördert wurde und als eine der herausragenden Leistungen von der wissenschaftlichen Fachzeitschrift SCIENCE als Top 5 „Breakthrough of the Year“ ausgezeichnet worden ist. Seitdem hat ELDICO zahlreiche Preise und Förderungen gewonnen, darunter das mit 50.000 EUR dotierte KMUInstrument der Europäischen Union. Zuletzt belegte die Firma den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Zürcher Kantonalbank (ZKB) und Technopark Zürich. ELDICO wurde zudem auf die
Liste der vielversprechendsten schweizerischen Engineering Startups des Jahres 2020 aufgenommen.

ELDICO Scientific schliesst Finanzierungsrunde erfolgreich ab: (v.l.n.r.) Dr. Gustavo Santiso (Chief Scientific Officer), Nils Gebhardt (CFO), Dr. Eric Hovestreydt (CEO), Dr. Gunther Steinfeld (CTO) 

Die Nanokristallographie verfügt über ein breites Anwendungsfeld, spezifische Geräte gibt es jedoch noch nicht. Künftige Nutzer der ELDICO-Technologie sind Forschungsinstitute in Wissenschaft und Industrie, pharmazeutische Unternehmen und Auftragsforschungsorganisationen (CROs), agrochemische Unternehmen sowie Unternehmen im Bereich Advanced Materials. Im Unterschied zu heute verbreiteten Technologien können mit diesem Verfahren eine Vielzahl von derzeit nicht
analysierbaren chemischen Substanzen auf z.B. ihre Eignung für die Entwicklung neuer Medikamente

Über ELDICO Scientific AG
ELDICO Scientific AG (The Electron Diffraction Company) ist ein Schweizer Hardware-Unternehmen, das 2019 gegründet wurde und seinen Sitz im Switzerland Innovation Park Innovaare beim Paul Scherrer Institut (PSI) hat, einem weltweit führenden Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften.

ELDICO entwickelt, produziert und vermarktet neuartige Instrumente für die Elektronenbeugung in der Kristallographie, mit denen nano-kristalline Festkörperanalysen im Sub-Mikrometer-Bereich möglich sind. Spezifische Geräte gibt es heute noch nicht auf dem Markt. ELDICO wird das erste spezielle für nano-kristallographische Untersuchungen
konstruierte Instrument auf den Markt bringen. Der Proof-of-Concept wurde 2018 (ETH Zürich, C-CINA Basel) an wissenschaftlich und industriell relevanten Proben erreicht. Er wurde 2018 veröffentlicht und vom führenden Wissenschaftsmagazin SCIENCE als Top 5 «Breakthrough of the Year 2018» ausgezeichnet. Im Jahr 2020 belegte ELDICO den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank (ZKB). www.eldico-scientific.com

Auxivo und microPow gewinnen CHF 150’000.

Die Gründer von Auxivo und microPow erhalten die höchste Unterstützung von Venture Kick mit Technologien, die auf der biomechanischen Forschung aufbauen, um die körperliche Belastung beim Tragen von Lasten zu reduzieren und ein additivfreies, mikrostrukturiertes Abgabesystem für Lebensmittel zu entwickeln.

Auxivo AG: Tragbare Stützsysteme
Arbeitsunfälle kosten Arbeitgeber in Europa jährlich 30 Milliarden Euro. Auxivo-Mitbegründer und CEO Volker Bartenbach, promovierte in Exoskelettrobotik an der ETH Zürich und entwickelte gemeinsam mit Mitbegründer Michael Stucky und Oliver Steffen ein leichtes Exoskelett für Arbeiter, die regelmässig Lasten bis zu 30 kg heben und tragen. Durch die Entlastung von Rücken und Gelenken will er das Risiko von Erschöpfung, Unfällen, chronischen Verletzungen und vorzeitigen Pensionierungen verringern.

Exoskelette werden seit mehr als 20 Jahren erforscht und sind für die Kommerzialisierung reif, sagt Bartenbach. In der Vergangenheit wurde versucht, «Iron Man-Anzüge» für jede Art von Arbeit herzustellen, was dazu führte, dass schwere Geräte für den Verkauf zu teuer waren. Die Innovation von Auxivo ist ein reduziertes, passives Gerät – ohne Motoren -, das leicht genug ist, um praktisch und komfortabel zu sein, damit Arbeiter es den ganzen Tag tragen können, und billig genug, damit Unternehmen jeden Mitarbeiter ausstatten können.

Auxivo: Oliver Steffen, Michael Stucky, und Volker Bartenbach.

Auxivo nutzte die Unterstützung von Venture Kick, um Feldtests mit Industriepartnern aus der Logistik- und Bauindustrie durchzuführen. Die letzte Tranche der Pre-Seed-Finanzierung wird dem Startup helfen, mehr Teammitglieder einzustellen und sein erstes Produkt vor dem Start im Frühjahr 2020 zu verfeinern. Auxivo beschliesst derzeit eine Startrunde, um die Industrialisierung, Zertifizierung und den Vertrieb zu finanzieren.

Auch die Trainings von Venture Kick halfen: “Die Kickers Camps sind intensiv und sehr wertvoll. Man ist gezwungen, sich kritischen Fragen zu stellen, die man bis dahin bewusst oder unbewusst ignoriert hat”, sagt Bartenbach. “Als Doktorand verfügt man über fundierte technische Kenntnisse. Die Cams helfen einem dabei die Schwachstellen in den geschäftlichen Aspekten des Projekts zu identifizieren.
www.auxivo.com

microPow AG: Verbesserung natürlicher Aromen
Die Verbraucher verlangen heute Lebensmittel, die natürlich, ohne Zusatzstoffe und rasch zubereitet sind. Das ist oft ein Widerspruch, denn die in Convenience-Produkten verwendeten Aromen sind besonders empfindlich und flüchtig, so dass Chemikalien zugesetzt werden, um ihre Qualität bei der Verarbeitung, Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln zu erhalten.

MicroPow entwickelt mikrostrukturierte Pulver, welche die Wahrnehmung und Stabilität der natürlichen Aromen von Lebensmitteln verbessern. Das Startup produziert natürliche, verkapselte Inhaltsstoffe für Kunden wie Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaunternehmen. Die von den ETH-Forschern Pascal Guillet und Lea Pokorny entwickelte Technologie könnte es der Kosmetikindustrie auch ermöglichen Zusatzstoffe zu reduzieren. Zwei Patente sind angemeldet und ein drittes wird noch in diesem Jahr eingereicht, um das geistige Eigentum des Startups zu stärken.

microPow: Pascal Guillet.

MicroPow wird die Pre-Seed-Finanzierung von Venture Kick nutzen, um im nächsten Jahr die ersten microPow-Pulver auf den Markt zu bringen und die Produktion zu skalieren. Das Startup hat bereits mehrere Projekte mit grossen Lebensmittelunternehmen wie Mondelez und Coop und plant für 2020 weitere strategische Partnerschaften, Non-Food-Projekte und den Abschluss einer Seed-Finanzierung.

„Venture Kick war und ist für microPow von entscheidender Bedeutung. Wir haben die frühe Unterstützung genutzt, um ein robustes Geschäftsmodell zu entwickeln und sicherzustellen, dass unsere Marke und die disruptive Technologie mit hohem Potenzial branchenweit bekannt werden. Dank der Startfinanzierung von Venture Kick können wir das Anwendungsportfolio von microPow-Pulvern mit Partnerunternehmen erweitern und die Marke microPow stärken “, sagt Guillet.
www.micropow.ch

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 640 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 27.3 Mio. erhalten. Mehr als 494 Kapitalgesellschaften schufen 6’033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 54 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2019.

Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.

Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.
www.venturekick.ch

Druckbeton für Gebäude und Verbesserung von krebsbekämpfenden Medikamenten gewinnen CHF 130’000.

Die Venture Kick-Jury vergibt an MOBBOT und Araris Biotech je 130’000 Franken, um die Markteinführung des Materialwissenschaften- und Biotechnologie-Spin-offs zu beschleunigen. Die Innovationen der Schweizer Startups in den Bereichen Ingenieurwesen und Medikamentenentwicklung kommen der Bau- und Pharmaindustrie zugute.

MOBBOT: Massgeschneiderter Betondruck Die mobilen Roboter von MOBBOT drucken massgeschneiderte Betonkomponenten auf Baustellen direkt vor Ort, Die schnelle 3D-Drucktechnologie des Freiburger Startups spart Bauunternehmen Zeit und Ressourcen, indem sie vor Ort arbeiten. Das mit den berühmten orangefarbenen KUKA-Roboterarmen entwickelte System stellt massenindividuelle Betonprodukte direkt auf der Baustelle her. Durch die Verwendung herkömmlicher Materialien und ohne teure Schalungen oder individuelle Formen reduziert die Technologie von MOBBOT die Kosten der Bauherren um 40 Prozent und beschleunigt die Lieferung auf einen Tag statt auf einen Monat, sagt Gründerin und CEO Agnès Petit. MOBBOT war im März ein Gewinner der Venture Leaders Technology, als Petit nach Silicon Valley reiste, um ihre Technologie bei US-Investoren zu präsentieren. Das Startup wird die Prototypenentwicklung abschließen und erste Verkäufe an Testkunden in diesem Jahr anstreben. “Venture Kick hat uns geholfen, unser Geschäftsmodell auf wiederkehrende Umsätze zu fokussieren und uns Visibilität bei Investoren zu verschaffen. Mit der finanziellen Unterstützung werden wir MOBBOT auf Konferenzen und Messen der Bauindustrie präsentieren, Kunden besuchen und unsere Marketingaktivitäten verstärken”, sagte Petit. www.venturekick.ch/MOBBOT .

Linkes Bild: MOBBOT Gründer und CEO Agnès Petit, und CTO Thomas Ribeaud. Rechtes Bild: Araris Biotech Mitbegründer Isabella Attinger-Toller (VP Translational Research) Und Philipp Spycher, CEO. Araris

Araris Biotech: Verbesserte antikörpervermittelte Wirkstoffabgabe Araris hat eine Technologie zur Verbesserung der aktuellen Antikörper-Medikamenten-Konjugate (ADCs) entwickelt und konzentriert sich auf Anwendungen zur Krebsbekämpfung. Durch die Anlagerung von Medikamenten an Antikörper wird eine präzise Verabreichung von toxischen Chemotherapeutika an Krebsgewebe sichergestellt, während gesunde Teile des menschlichen Körpers verschont bleiben. Mit ihrer patentierten ADC Linker-Technologie ist die Medikamentenbefestigung einfach, streng kontrolliert und hat das Potenzial, verschiedene Medikamentenkombinationen aufzunehmen. Dies hat nicht nur erhebliche positive Auswirkungen auf die Leistung des ADC in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit, sondern wird auch die Produktion vereinfachen. ”Wir glauben, dass Araris das Potenzial hat, eine leistungsstarke Medikamentenentwicklungsplattform in grosse kommerzielle Märkte einzuführen und die hohen, unerfüllten medizinischen Bedürfnisse mit proprietären ADCs zu erfüllen. Wir werden helfen Einschränkungen der konventionellen ADCs, die sich derzeit in der klinischen Prüfung befinden, zu überwinden”, sagt CEO und Mitbegründer Philipp Spycher. www.venturekick.ch/araris.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018.
Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom. www.venturekick.ch

Alle von Venture Kick unterstützten Start-up-Projekte .