Positive Gründungsstimmung: Besonders im Kanton Zug

Im ersten Quartal des Jahres 2024 wurden 13‘453 Neugründungen in der Schweiz verzeichnet.
Das ist ein Wachstum von 4.1% gegenüber der Vorjahresperiode. Das zeigt die IFJ Studie
«Nationale Analyse Schweizer Firmengründungen Q1 2024». Die Studie untersuchte
zusätzlich die Gründungsintensität in Schweizer Kantonen. Basierend auf den
Gründungszahlen 2023 geht der Kanton Zug mit 21.44 Firmengründungen pro 1‘000
Einwohner/innen klar als Gewinner hervor. Mit Abstand folgen die beiden Kantone Schwyz
(8.37) und Genf (7.73).
Im Jahr 2023 zeigte sich ein deutliches Bild in der Schweizer Gründungsszene, wobei der Kanton Zug die Spitze mit einer beeindruckenden Gründungsdichte von 21.44 pro 1’000 Einwohner/innen erklommen hat. Dieses Resultat kommt nicht überraschend, denn der Kanton Zug gilt schon lange als Magnet für Unternehmensgründungen, dank seiner attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen und der insgesamt positiven wirtschaftlichen Atmosphäre für Gründer/innen. Durchschnittlich werden in der Schweiz 5.8 Firmen pro 1’000 Einwohner/innen gegründet. Der Kanton Uri schneidet mit 3.61 Gründungen pro 1’000 Einwohner/innen am schlechtesten ab. Spannend ist ebenfalls zu beobachten, dass der Kanton der Schweizer Hauptstadt Bern sich mit 4.0 Gründungen pro 1’000 Einwohner/innen knapp vor dem letzten Platz retten kann.

Gründungsstimmung im ersten Quartal 2024
Die Gründungszahlen des ersten Quartals 2024 stimmen positiv. Mit 150 Firmengründungen pro Tag besteht weiterhin ein Aufwärtstrend. Es gilt zu beobachten, ob dieser Trend weiter anhält und dieses Jahr erneut zu einem Gründungsrekord führt. Gemäss dem Co-Geschäftsführer, Simon May, ist es schwierig eine klare Prognose zu machen: “Das Jahr 2024 hat definitiv das Potential für einen neuen Gründungsrekord. Dieser hängt jedoch stark von der wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz ab. Die jüngste Zinssenkung der Nationalbank, die tiefe Inflation und Arbeitslosenquote sowie die spürbare unternehmerische Lust Neues zu erschaffen, stimmt uns positiv.”


Die Periodenwahl einer Statistik ist zentral
Jede Statistik muss kritisch betrachtet werden. Die Ergebnisse sind stark abhängig von der Periodenwahl. Im Falle dieser aktuellen IFJ Studie wurde in diesem Quartal die Laufzeit 01.01.2024 bis 28.03.2024 im Vergleich zur Vorjahresperiode untersucht, da das Ende des Monats März auf das Osterwochenende fällt und die Handelsregisterämter geschlossen sind. Hätte man die Laufzeit bis Ende März gelegt und damit drei Tage ohne Firmengründungen im Vergleich zu 2023 integriert, wären die Ergebnisse der Studie anders ausgefallen.


In welchem Kanton herrschte im 2023 die grösste Gründungsdichte?
Mit einer Gründungsdichte von 21.44 pro 1’000 Einwohner/innen im 2023 haben wir einen klaren Gewinner – den Kanton Zug. Dies ist aufgrund der steuerlichen Vorteile für Unternehmen und der positiv herrschenden Gründungsstimmung im Kanton keine Überraschung. Platz Nummer zwei mit einer Gründungsdichte von 8.37 sichert sich der Kanton Schwyz gefolgt vom Kanton Genf mit 7.73. Auffallend positive Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr 2022 sind beim Kanton Graubünden (+13.8%) und dem Kanton Uri (+12.3%) beobachtbar. Eine starke Abnahme weisen die Kantone Obwalden (-16.1%) und Appenzell I.Rh. (-11.8%) vor. Die hohen prozentualen Schwankungen sind jedoch mit der geringen Grösse dieser Kantone begründbar.

(Quelle: Schweizerisches Handelsamtsblatt SHAB; BFS Bundesamt für Statistik;
Analyse und Grafik: IFJ Institut für Jungunternehmen AG, 01.01.2023 – 31.12.2023 gegenüber der Vorjahresperiode)

Die tagesaktuelle nationale Analyse des IFJ zeigt, wie sich die Firmengründungen in der Schweiz im ersten Quartal des Jahres gegenüber der Vorjahre verändert haben.


Die Gründungszahlens stimmen weiterhin positiv
Im Vergleich der Grossregionen beeindrucken die Region Zürich (+6.5%), das Espace Mittelland (+5.1%) und die Nordwestschweiz (+5.1%). Ebenfalls ein Anstieg verzeichnen die Regionen Südwestschweiz (+4.6%), die Ostschweiz (+3.7%) und die Region Tessin (+0.9%). Schlechter als in der Vorjahresperiode schneidet die Zentralschweiz (-0.1%) ab.

(Quelle: Schweizerisches Handelsamtsblatt SHAB; Analyse und Grafik: IFJ Institut für Jungunternehmen AG
01.01.2024 – 28.03.2024 im Vergleich zu Vorjahresperiode)

Schweizer Gründungsszene verzeichnet weiterhin positive Entwicklungen
Die Gründungsszene in der Schweiz erlebt eine Phase dynamischen Wachstums und Innovationskraft.
Mit einem Anstieg der Neueintragungen im Handelsregister im ersten Quartal 2024 entwickelt sich der Trend weiterhin positiv. Die Schweiz bleibt ein attraktiver Markt für Unternehmensgründer/innen, unter anderem dank der stabilen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der erstklassigen Bildungsinfrastruktur und Angebot von Förderprogrammen und seiner Offenheit für neue Ideen und Technologien.
Der Kanton Zug verfügt gemäss der Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen mit über 21
Gründungen pro 1’000 Einwohner/innen über die höchste Gründungsdichte. Er geht damit als klarer Gewinner hervor, was aufgrund seiner attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen nicht verwunderlich ist. Im Rahmen von Standortförderungsprogrammen werden auch weitere Kantone an Attraktivität für Gründer/innen gewinnen und die Gründungsdichte langfristig bestärkt.
Insgesamt befindet sich die Gründungsszene in der Schweiz in einer aufregenden Phase des Wachstums und der Innovation. Mit einer starken Unterstützung durch Investor/innen, Regierung und Unternehmen sowie einer Vielzahl von talentierten und kreativen Köpfen hat die Schweiz das Potenzial, sich durch Künstliche Intelligenz und hoher Innovationskraft weiterhin als wertvoller Standort für Unternehmensgründungen zu etablieren. Spannend ist weiterhin zu beobachten, ob der Gründungsrekord vom 2023 dieses Jahr übertroffen werden kann

Die Schweizer Erfinderszene: Innovation im Herzen Europas

Die Schweiz, ein Land bekannt für seine atemberaubende Landschaft, seine präzise Uhrmacherei und seine exzellente Schokolade, ist auch die Heimat einer blühenden Erfinderszene. Inmitten der majestätischen Alpen und den pulsierenden Städten gedeiht eine Kultur der Innovation und Kreativität, die seit Jahrhunderten die Welt beeinflusst. In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die faszinierende Schweizer Erfinderszene und entdecken, was sie so einzigartig macht.


Tradition der Präzision und Qualität

Die Schweiz ist weltweit bekannt für ihre Präzisionsarbeit und Qualität. Diese Eigenschaften sind nicht nur in der Uhrmacherei und Schokoladenherstellung zu finden, sondern durchdringen sämtliche Branchen des Landes. Schweizer Erfinder haben sich stets auf Perfektion und Zuverlässigkeit konzentriert, was ihre Innovationen besonders begehrenswert macht.


Forschung und Entwicklung im Herzen Europas

Die Schweiz beheimatet einige der renommiertesten Forschungsinstitute und Universitäten der Welt. Institutionen wie die ETH Zürich und die Universität Basel ziehen kluge Köpfe aus aller Welt an und bieten ein ideales Umfeld für kreative Köpfe, um ihre Ideen zu verwirklichen. Diese starke Forschungsinfrastruktur bildet das Fundament für die Entwicklung bahnbrechender Technologien und Erfindungen.


Förderung der Innovation durch Regierung und Industrie

Die schweizerische Regierung und die Industrie haben eine lange Tradition der Unterstützung von Innovationen. Durch Steueranreize, Förderprogramme und Investitionen in Forschung und Entwicklung wird ein Umfeld geschaffen, das die Entstehung neuer Ideen und Unternehmen begünstigt. Darüber hinaus kooperieren Unternehmen oft mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um gemeinsam an innovativen Projekten zu arbeiten.


Beispiele für schweizerische Innovationen

Die Schweiz hat eine beeindruckende Liste von Erfindungen hervorgebracht, die verschiedenste Bereiche abdecken. Hier sind einige Beispiele:

Swatch Uhr: Die Swatch Uhr revolutionierte die Uhrenindustrie, indem sie Quarztechnologie in einem erschwinglichen und stilvollen Design präsentierte.

Velcro: Das Klettverschluss-System wurde von dem Schweizer Ingenieur George de Mestral erfunden und ist heute in zahlreichen Anwendungen weltweit zu finden.

Nespresso: Die Kaffeekapselmaschine von Nespresso wurde in der Schweiz entwickelt und hat die Art und Weise, wie wir Kaffee zu Hause zubereiten, grundlegend verändert.

Blick in die Zukunft

Die Schweiz bleibt auch in Zukunft ein Hotspot für Innovation und Erfindungen. Mit einem starken Fokus auf Forschung und Entwicklung, einer unterstützenden Regierung und einer florierenden Wirtschaft wird das Land weiterhin eine Vielzahl von innovativen Ideen hervorbringen, die die Welt verändern können.

Insgesamt ist die Schweizer Erfinderszene ein faszinierendes Ökosystem aus Kreativität, Präzision und Unterstützung, das die Grundlage für einige der bedeutendsten Innovationen unserer Zeit bildet. Von der Hochtechnologie bis hin zur traditionellen Handwerkskunst spiegelt die schweizerische Erfinderszene das Beste des Landes wider und trägt dazu bei, die Welt nachhaltig zu prägen.

Die Kunst der Gewürzextraktion: Neue Techniken für maximale Geschmacksintensität

In der raffinierten Welt der Gewürze verbergen sich Geschichten, Kulturen und unentdeckte Aromen, die nur darauf warten, freigesetzt zu werden. Die Kunst der Gewürzextraktion steht im Zentrum dieser aromatischen Entdeckungsreise, bei der es darum geht, aus jedem Korn, jeder Wurzel und jedem Blatt das Maximum an Geschmack zu gewinnen. Mit fortschrittlichen Techniken strebt man danach, die Essenz der Natur in die Gewürzgläser zu bringen, um Koch- und Esserlebnisse zu bereichern. Diese Gewürzgläser sind nicht nur Behälter; sie sind Schatzkisten, gefüllt mit den reinsten Aromen der Welt. Die Entwicklung neuer Extraktionsmethoden ermöglicht es, tiefer in das Herz der Gewürze einzudringen und ihre komplexen Profile hervorzuheben, wodurch man eine neue Ebene kulinarischer Exzellenz erreicht.

Moderne Extraktionsmethoden: Vom Ultrahochdruck bis zur Ultraschall-Assistenz

Die moderne Gewürzextraktion nutzt physikalische Prinzipien, um die Aromen und Öle aus den Gewürzen zu lösen. Der Einsatz von Ultrahochdruck zählt zu den beeindruckenden Methoden, bei denen Gewürze einem extremen Druck ausgesetzt werden, der ihre Zellstrukturen aufbricht und so die Aromen freisetzt. Diese Technik ist besonders effektiv, weil sie die Integrität der Aromen bewahrt und gleichzeitig die Extraktion beschleunigt. Ein weiteres Verfahren, die Ultraschall-Assistenz, verwendet Schallwellen, um mikroskopisch kleine Blasen in der Flüssigkeit zu erzeugen, die beim Implodieren helfen, die Gewürzpartikel zu zerschmettern und so die Aromen freizusetzen. Beide Methoden sind nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlich, da sie weniger Energie verbrauchen und ohne chemische Lösungsmittel auskommen. Diese fortschrittlichen Techniken eröffnen neue Möglichkeiten, die Essenzen in Gewürzgläsern zu konservieren, wodurch Köche und Geniesser weltweit Zugang zu pureren und intensiveren Geschmäckern erhalten.

Bild: BINS AND BOXES

Die Wissenschaft hinter der Aromagewinnung: Wie feinste Nuancen isoliert werden

Die Extraktion von Gewürzaromen ist eine Wissenschaft, die sich ständig weiterentwickelt. Es geht darum, die chemischen Verbindungen, die für Geschmack und Duft verantwortlich sind, zu identifizieren und zu isolieren. Diese Prozesse erfordern ein tiefes Verständnis der Gewürzchemie sowie innovative Ansätze, um die volle Bandbreite der Aromen zu extrahieren. Spezialisierte Techniken wie die überkritische CO2-Extraktion ermöglichen es, sehr reine und aromatische Essenzen zu gewinnen, ohne dabei die Gewürze thermisch zu belasten. Solche Methoden sind entscheidend, um die subtilen Nuancen, die in Gewürzgläsern eingefangen werden, zu bewahren und zu verstärken. Die präzise Steuerung der Extraktionsbedingungen ermöglicht es, selbst die flüchtigsten Aromen zu sichern und für eine aussergewöhnliche Geschmacksintensität zu sorgen.

Nachhaltigkeit trifft Effizienz: Umweltfreundliche Techniken der Gewürzextraktion

Die Nachfrage nach nachhaltigen Produktionsmethoden hat auch vor der Gewürzextraktion nicht Halt gemacht. Innovative, umweltfreundliche Techniken stellen sicher, dass die Gewinnung von Aromen nicht nur effizient, sondern auch mit minimalem ökologischen Fussabdruck erfolgt. Die Verwendung von grünen Lösungsmitteln, wie Wasser oder Ethanol aus nachhaltigen Quellen, und die Optimierung von Extraktionsprozessen zur Minimierung des Energieverbrauchs sind Beispiele für diese Entwicklung. Solche Methoden sind nicht nur schonend für die Umwelt, sondern garantieren auch die Reinheit der Aromen, die in die Gewürzgläser gelangen. Indem man nachhaltige Praktiken fördert, trägt man zur Erhaltung der Biodiversität bei und unterstützt die nachhaltige Landwirtschaft, die für die Produktion hochwertiger Gewürze unerlässlich ist.

Von traditionell zu innovativ: Altbewährte Gewürze in neuem Licht durch fortschrittliche Extraktionstechniken

Die Verbindung von Tradition und Innovation öffnet neue Horizonte für die Welt der Gewürze. Altbewährte Gewürze, die seit Jahrhunderten geschätzt werden, erfahren durch fortschrittliche Extraktionstechniken eine Renaissance. Diese Techniken ermöglichen es, bisher unentdeckte Aromadimensionen aus klassischen Gewürzen zu extrahieren und sie in einer nie dagewesenen Reinheit in Gewürzgläsern zu konservieren. Indem man alte Gewürze mit neuen Methoden bearbeitet, entstehen einzigartige Geschmacksprofile, die die kulinarische Kreativität beflügeln und gleichzeitig die kulturelle Bedeutung dieser Gewürze ehren. Diese synergetische Beziehung zwischen Alt und Neu fördert nicht nur die Wertschätzung für traditionelle Gewürze, sondern bereichert auch die moderne Gastronomie mit innovativen Aromen und Texturen.

Highlights von AI Sparx Healthcare

Die dritte Ausgabe von AI Sparx, veranstaltet von Trust Square, bringt knapp 100
Unternehmer, Branchenführer und Vertreter der Öffentlichkeit zusammen zu einer
Diskussion über die Herausforderungen manueller Datenverwaltung, Rechtsunsicherheit
und darüber, wie Patienten und Gesundheitsdienstleister diese bewältigen können.
Wie viel Selbstbestimmung der Patienten haben wir in unserem Gesundheitssystem – und welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Wie können Daten gesammelt und operationalisiert werden? Und gibt es Argumente, die gegen eine Digitalisierung sprechen? Einblicke in diese und viele weitere Fragen rund um den Einsatz von KI im Gesundheitswesen gaben Vertreter von Agroscope, DIDAS, Movos, MLL Legal, Moonlight AI, QUMEA und dem Universitätsspital Basel.
Im Publikum befanden sich Vertreter von Novartis, Roche, Google, Novo Nordisk und anderen Unternehmen der Branche.


Wem gehören Daten und wie werden sie genutzt?
Die erste Diskussionsrunde zwischen Forschern und Start-ups befasste sich mit Fragen der Datenerhebung und -verwaltung: Angesichts der fundamentalen Bedeutung von Daten für KI-Anwendungen stellt sich die Frage, wie genügend grosse Datensätze beschafft werden können.
Während in der Forschung bei Agroscope datengetriebene Studiendesigns zum Standard
geworden sind, gibt es in der Praxis noch viel Handarbeit und damit rückt die Kombination von Datensätzen noch stärker in den Fokus. Daniel Säuberli, Vertreter von DIDAS und Movos, weist darauf hin: «Je mehr Kontext man erfasst, desto wertvoller werden die Daten – und desto wichtiger wird die Frage nach dem Dateneigentum.»
Die Start-ups Moonlight AI und Qumea teilen ebenfalls ihre Erfahrungen mit Patientendaten und weisen auf die Notwendigkeit hin, dass Patienten ihre Zustimmung klarer verstehen und ausdrücken müssen, sowie auf die Vorteile der Vermeidung von Datenschutzbedenken durch die Erhebung von Daten, die nicht patientenbezogen sind. Insgesamt besteht Einigkeit darüber, dass KI in der Prävention einen vergleichsweise grösseren Einfluss haben kann als in der Behandlung, und dass Patient und Betreuer als Team agieren müssen – unterstützt durch Technologie. Fragen zur Schwierigkeit der Datenerfassung leitet in den zweiten Teil der Diskussion über.


Die Schweiz ist zu klein, um einen eigenen Weg zu gehen
Im zweiten Panel ging Lukas Bühlmann, Partner und Leiter der ICT & Digital Group bei MLL Legal, auf eine der grossen Herausforderungen bei der Anwendung ein: «Wir haben in der Schweiz ein grosses regulatorisches Problem, da wir keine Rechtssicherheit haben.» Kantonale Gesetze mit unterschiedlichen Konzepten zur Pseudonomisierung, Anonymisierung usw. machen es nahezu unmöglich, dass Anwendungen auf einer soliden rechtlichen Grundlage stehen. Diese Unsicherheit könnte ein weiteres Problem verstärken, auf das Bram Stieltjes vom Universitätsspital Basel hinweist: die Angst vor Transparenz und vor dem Scheitern. Auch wenn die Schweiz nicht so prozessfreudig ist wie andere Länder, ist der Unterschied in der Akzeptanz (oder sogar der Wertschätzung) des Scheiterns zwischen der Technologie- und der Gesundheitsbranche nach wie vor gross. Ein weiteres operatives Problem ist die Vielzahl von Abteilungen, Systemen, Datenformaten usw., die einen grossen Aufwand erfordern, bevor die Praktiker überhaupt mit dem Training von KI-Modellen beginnen können. Da die Schweiz zu klein ist, um ihren eigenen Weg zu gehen, dürfte sich die Einbindung in den grösseren EU-Rahmen als vorteilhaft für die Praxis erweisen. Die lebhafte Diskussion mit den Zuhörern über die Herausforderungen bei der Einführung von KI und deren Lösungen wurde im Networking-Teil der Veranstaltung weitergeführt.


AI Sparx 2024 – Trust Square


Teilnehmerstimmen
Sowohl die Teilnehmer als auch die Diskussionsteilnehmer äusserten sich positiv über den kollaborativen Geist der Veranstaltung: Prof. Lucas Pelkmans, Ernst-Hadorn-Lehrstuhl am Departement für Molekulare Biowissenschaften der Universität Zürich, bemerkt, dass «in der Forschung Magie entsteht, wenn wir freie Diskussionen zwischen Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen ermöglichen. Besonders gut hat mir die Diskussion darüber gefallen, wie unsere Gesellschaft mit der Verwendung biomedizinischer Daten von Patienten umgehen sollte, um die nächste Generation von KI-Modellen zu trainieren, und die Entwicklung von Gesetzen, die dies ermöglichen, wird für den Fortschritt in diesem Bereich entscheidend sein.»
Maximilian Plank, Mitglied des Vorstands von Trust Square und Gastgeber der Veranstaltung, betont, wie wichtig es ist, unterschiedliche Akteure zusammenzubringen: «Innovation entsteht, wenn Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund in einem Raum zusammenkommen können, um zu diskutieren – daher war es grossartig zu sehen, dass das hochdekorierte Publikum bis zum Ende blieb, um sich auszutauschen. Wir sind sehr stolz auf unsere direkte Beteiligung an der Entwicklung von Forschungs- und Wirtschaftsaktivitäten.»


Veranstaltungs-Panelisten:

Über Trust Square
Trust Square ist Zürichs führendes Innovationszentrum, das Zusammenarbeit, Ideenfindung und technologischen Fortschritt fördert. Mit einer lebendigen Gemeinschaft von Innovatoren, Unternehmern und Vordenkern steht Trust Square an vorderster Front der Zukunft von Technologie und Wirtschaft. Trust Square bietet eine einzigartige Kombination von Services, erstklassigen Locations, Zugang zum Ökosystem und Matchmaking. Damit erhöht Trust Square die Wahrscheinlichkeit von wertvollen Begegnungen und ermöglicht das Wachstum von Ideen und Unternehmen im Bereich neuer Technologien in der Schweiz. Trust Square ist Gastgeber von fast 300 Veranstaltungen pro Jahr, von Konferenzen über Community-Meetups bis zu eigenen Formaten. In seinem Ökosystem verbindet Trust Square Startups, Akademie und Unternehmen im Bereich aufstrebender Technologien wie Web3 und KI.

Schweizer Startup Nationalmannschaft 2024: Zehn Technologie-Startups reisen im April ins Silicon Valley

Eine Expertenjury hat zehn vielversprechende Schweizer Technologie-Startups ausgewählt, die international expandieren wollen. Sie werden im April, während der Venture Leaders Technology Investoren- und Business Development Roadshow mit der Schweizer Startup Nationalmannschaft ins Silicon Valley reisen, um ihr Investorennetzwerk und ihr Know-how auszubauen. Das Programm Venture Leaders Technology 2024 wird von Venturelab organisiert und von DPD, EPFL, ETH Zürich, Helbling Technik, Kellerhals Carrard, Rothschild & Co, Unicorn Anchor und dem Kanton Waadt unterstützt.

Seit 2006 kürt Venturelab die Schweizer Startup Nationalmannschaft. Die Venture Leader Roadshows bieten entschlossenen Unternehmern und ihren vielversprechenden Startups eine Plattform, um mit Top-Experten, Investoren und potenziellen Kunden in den wichtigsten Technologiezentren der Welt wie dem Silicon Valley, Boston, Asien, Barcelona, München und London in Kontakt zu treten.

Nach der Prüfung von über 200 Bewerbungen wählte eine Jury aus Investoren und Technologieexperten zehn Tech-Startups aus, die an der Venture Leaders Technology Roadshow 2024 im Silicon Valley, einem der wichtigsten Technologiezentren der Welt, teilnehmen werden. Die Roadshow bietet Unternehmern die einmalige Gelegenheit, die Expansion ihrer Startups in den USA zu beschleunigen, ihr berufliches Netzwerk zu erweitern und von Präsentationen vor Investoren und Workshops mit Branchenführern zu profitieren. 

Das Venture Leaders Programm zeigt auch die Dynamik und Vitalität des Schweizer Startup-Ökosystems. Die zehn ausgewählten Startups repräsentieren Schweizer Spitzenleistungen in einem breiten Spektrum. Von KI-Software, Cloud und Sicherheit bis hin zu Inspektionstools und Roboterlösungen sind sie ein Beispiel für die Innovationskraft der Schweiz im Technologiebereich. „Die kommende Roadshow im April bringt die besten Schweizer Hightech-Startups auf die globale Bühne und unterstützt ihre internationale Expansion“, betont Stefan Steiner, Co-Geschäftsführer von Venturelab. „Durch die Interaktion mit Investoren und Branchenführern im Silicon Valley erhalten die Startups einen einzigartigen Zugang zum US-Markt und wichtige Geschäftseinblicke, die ihnen helfen, global zu wachsen.“ Alumni aus den vergangenen Jahren bestätigen diese Aussage:

„Das Venture Leaders Programm bot uns wertvolle Einblicke in die Mechanismen und die Dynamik des Silicon Valley. Zusammen mit VC-Partnern aus dem Silicon-Valley-Ökosystem verbesserten wir unsere Pitches und wendeten das Gelernte an, um an mehreren Veranstaltungen vor verschiedenen Investoren zu pitchen. In einer Gruppe von führenden Schweizer Startups zu sein, war inspirierend und hat Spass gemacht“, betonte Matthias Heller, CEO von Lightly und Venture Leader Technology 2023.

„Venture Leaders Technology ist eine grossartige Gelegenheit, sich mit der Mentalität des Silicon Valley auseinanderzusetzen. Man lernt die verschiedenen Arten von Risikokapitalgebern kennen und erhält Feedback“, fügte George Chatzipirpiridis, COO von Magnes und Venture Leader Technology 2023, hinzu.

Die diesjährigen Venture Leaders Technology-Teilnehmer folgen auf eine beeindruckende Gruppe ehemaliger Teilnehmer, darunter Startups wie Lemoptix und Composyt Light Labs (von Intel übernommen), Faceshift (von Apple übernommen), HouseTrip (von TripAdvisor übernommen), Kooaba (von Qualcomm übernommen), Dacuda (von Magic Leap übernommen), Unicorn-Startups wie GetYourGuide und Scandit und viele mehr.

Vom 7. bis 12. April 2024 wird die Schweizer Startup Nationalmannschaft ins Silicon Valley fliegen. Entdecken und treffen Sie die 10 Unternehmer in einem öffentlichen Online-Kick-off-Event am 22. Februar 2024. Sichern Sie sich Ihren Platz und erfahren Sie mehr über ihre Innovationen. Das Programm Venture Leaders Technology 2024 wird von Venturelab organisiert und von DPD, EPFL, ETH Zurich, Helbling Technik, Kellerhals Carrard, Rotschild & Co, Unicorn Anchor und dem Kanton Waadt unterstützt.

Teilnehmer des Venture Leaders Technology Programmes 2024

Acodis │ Zürich │ www.startup.ch/acodis
Acodis ist eine KI-gestützte Document Intelligence Software für Unternehmen. Die No-Code-Plattform ermöglicht es unstrukturierte Inhalte aus PDFs zu erschliessen, und zwar schnell und in grossem Umfang. Medizinische Marktführer nutzen Acodis, um Unternehmensdaten für LLMs bereitzustellen und Geschäftsprozesse zu automatisieren.

Advertima Vision│ St. Gallen │ www.startup.ch/advertima-vision 
Advertima wird physische Läden mit Hilfe von Computer Vision und Sensoren in einen neuen, äusserst wertvollen Retail Media Kanal verwandeln. Einzelhändler werden über online-ähnliche Fähigkeiten verfügen, die es ihnen ermöglichen, Marketing- und Medienbudgets auf Retail Media-Kanäle in den Geschäften zu verlagern.

Ascento │ Zürich │ www.startup.ch/ascento
Ascento bietet Überwachungsroboter mit KI-Software für die Bewachung grosser privater Grundstücke im Freien. Der Ascento Guard erhöht die Sicherheit und die Geschäftskontinuität von Gebäuden wie Produktionsanlagen, Rechenzentren, Energieerzeugungsanlagen, Pharmaunternehmen, Lagerhäusern usw.

DuoKey │ Waadt │ www.startup.ch/DuoKey
DuoKey ist ein führendes Sicherheitsunternehmen, das sich auf Verschlüsselungstechnik für Cloud-Umgebungen spezialisiert hat, darunter Microsoft 365, Salesforce, Google und AWS. Es bietet ein Cockpit für die Verwaltung von Verschlüsselungscodes, die in der Cloud-Architektur verwendet werden.

Flybotix │ Waadt │ www.startup.ch/flybotix
Flybotix entwickelt eine sichere Drohnenlösung mit fortschrittlicher Software zur visuellen Inspektion, Digitalisierung und Analyse von Daten in engen Räumen ohne menschliches Zutun. Das Unternehmen ermöglicht es seinen Kunden, rationelle, sichere und kostengünstige Inspektionen in engen Räumen durchzuführen.

Gilytics │Zürich│ www.startup.ch/Gilytics
Gilytics bietet eine SaaS-Cloud-Lösung zur Beschleunigung des Energie- und Transportroutings durch räumliche Optimierung auf der Grundlage von Geodaten. Diese automatisierte Infrastrukturplanung spart mehr als 60 % der Planungszeit, macht sie transparenter und objektiver und verbessert das Engagement aller Beteiligten.

Isochronic │Waadt │ www.startup.ch/isochronic  
Isochronic entwickelt softwaregesteuerte Pick & Place-Roboter, die erstmals simultane Teiletransporte ermöglichen. Seine mehrfach preisgekrönte Technologie vervielfacht den Durchsatz, erhöht die Flexibilität, senkt den Platzbedarf in der Fabrik und ermöglicht erhebliche Energieeinsparungen für globale Hersteller.

Syntheticus │ Zürich │ www.startup.ch/syntheticus
Syntheticus® ermöglicht es privaten und öffentlichen Organisationen, das volle Potenzial der KI auszuschöpfen, indem sie sichere synthetische Daten nutzen, die von der KI generiert werden und Daten aus der realen Welt ersetzen, ohne dabei den Nutzen und den Datenschutz zu beeinträchtigen.

Unisers │ Zürich │ www.startup.ch/unisers
UNISERS ist ein schnell wachsendes Startup-Unternehmen, das ein neuartiges Wafer-Inspektionswerkzeug für die Halbleiterindustrie entwickelt. Die Technologie hilft der Industrie, die Ausschussrate von hergestellten Chips zu senken, indem sie die Quelle von Chip-Killer-Kontaminationen identifiziert.

Zoundream │ Basel │ www.startup.ch/zoundream
Zoundream ist das weltweit fortschrittlichste KI-Unternehmen für die Analyse von Säuglingsschreien. Von der Echtzeit-Übersetzung von Säuglingsbedürfnissen bis zur Früherkennung von Pathologien und Entwicklungsstörungen – nicht-invasiv, über die Stimme des Säuglings.

Verfolgen Sie die Unternehmer und die Venture Leaders Technology Roadshow in den sozialen Medien unter dem Hashtag #VLeadersTech oder auf www.venture-leaders.ch/technology.

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaft – haben ein klares Ziel: Sie wollen als Global Player den ersten Schritt zur internationalen Expansion machen. Seit 2006 bringt Venturelab die besten Unternehmerinnen und Unternehmer der Schweiz in das Herz der globalen Technologiezentren: Silicon Valley, New York, Boston, Barcelona, London, München, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Unternehmen, die von mehr als 520 Alumni von Venture Leaders gegründet wurden, haben mehr als 10.300 Arbeitsplätze geschaffen und 7,9 Milliarden CHF an Investorenkapital eingesammelt. Weitere Informationen finden Sie unter www.venture-leaders.ch, und alle Alumni finden Sie hier.

Transcality gewinnt CHF 150’000 für die Entwicklung innovativer digitaler Verkehrssimulationen

Durch das Angebot kostengünstiger und digitaler Städteduplikate in Verbindung mit fortschrittlicher Simulation und künstlicher Intelligenz für Verkehrsplanungsbehörden und Ingenieurbüros, ermöglicht Transcality erhebliche Effizienzsteigerungen und fördert eine nachhaltigere Zukunft. Das Startup wurde mit CHF 150’000 von Venture Kick ausgezeichnet und gewann damit die dritte Phase des Programms.

In der heutigen urbanisierten Welt stehen Verkehrsnetze unter wachsendem Druck durch disruptive Mobilitätskonzepte und schnelle Urbanisierung. Die bestehenden Methoden für die Echtzeitüberwachung und Infrastrukturtests, die auf herkömmlicher Datensammlung und komplexer Ingenieurarbeit basieren, sind umständlich geworden und können die Bedürfnisse von Planern und Entscheidungsträgern nicht angemessen unterstützen. Durch die Nutzung der Potenziale von Big Data, Cloud-Computing, maschinellem Lernen, Simulation und Automatisierung hat Transcality digitale Verkehrsduplikate geschaffen, die erschwingliche, aktuelle und äusserst anpassungsfähige Produkte und Dienstleistungen bieten, die nahtlos in die flexible Verkehrsplanung integriert werden können.

Der globale Markt für Verkehrsanalytik wird auf USD 13 Milliarden geschätzt und soll bis 2026 USD 28 Milliarden überschreiten. Transcality plant seine Software-as-a-Service-Digital-Twin-Produkte in den nächsten zwei Jahren weiterzuentwickeln, um öffentliche Behörden auf allen Ebenen sowie private Infrastrukturbetreiber und Ingenieurbüros bei der Planung und dem Betrieb moderner Verkehrssysteme zu unterstützen. Zu den wichtigsten Meilensteinen von Transcality gehört die Beschaffung erheblicher Seed-Finanzierung im 1. Quartal 2024, um die Entwicklung seines webbasierten Planungstools abzuschliessen. Dieses ehrgeizige Ziel spiegelt das Engagement von Transcality wider, die Planung und den Betrieb von Verkehrssystemen zu revolutionieren und zukünftige nachhaltige Gesellschaften zu fördern.

Transcality wird 150’000 CHF investieren, um eine benutzerfreundliche und intuitive Schnittstelle zwischen seinem digitalen Zwilling und dem Kunden zu entwickeln. Dies ermöglicht erste Erfahrungen und die weitere Anpassung der Produkte an die Marktanforderungen und ermöglicht somit die Beschaffung von Seed-Finanzierung und folglich das weitere Wachstum des ETH-Spin-offs. 

Das Mitgründertrio besteht aus den Co-CEOs Lukas Ambühl und Gabriel Tilg sowie dem CTO Sasan Amini. Das gesamte Team, bestehend aus sieben motivierten Personen, freut sich darauf, die Mission von Transcality voranzutreiben.

„Venture Kick war eine grossartige Unterstützung, die unser Selbstvertrauen stärkte und geholfen hat, Transcality auf den richtigen Weg zu bringen. Venture Kick setzt sich stark für Schweizer Innovation ein und hat bedeutende Beiträge zur Schweizer Start-up-Gemeinschaft geleistet. Wir schätzen die kontinuierliche Unterstützung und Einblicke des erfahrenen Venture Kick Teams sehr“, betonte das Team von Transcality.

Transcalitys Mitbegründer: Sasan Amini (CTO), Lukas Ambühl (Co-CEO) und Gabriel Tilg (Co-CEO)

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt Schweizer Startups bis zu CHF 150’000 an Seed-Finanzierung zur Verfügung und bietet einen gut strukturierten unternehmerischen Pfad zur Entwicklung eines erfolgreichen Unternehmens. Startups präsentieren sich in drei Stufen vor Expertenjurys, um Finanzierung zu erhalten, direktes Feedback zu erhalten und Zugang zu einem internationalen Netzwerk von 200 erfolgreichen Unternehmern und Investoren zu erhalten. Die Gewinner von Venture Kick sind berechtigt, eine Investition von CHF 850’000 aus dem Kickfund und einen InnoBooster-Zuschuss von weiteren CHF 150’000 zu erhalten.

Seit dem Start im Jahr 2007 hat Venture Kick 1’000 Schweizer Startup-Projekte mit CHF 50,3 Millionen unterstützt. Dank finanzieller Unterstützung, Coaching und Vernetzung mit Investoren hat diese Initiative zur Entstehung von 783 blühenden Startups und zur Schaffung von 13’305 Arbeitsplätzen geführt. Venture Kick zählt ein Portfolio von 675 aktiven High-Tech-Unternehmen und 68 Exits. Unternehmen, die aus Venture Kick hervorgegangen sind, haben insgesamt CHF 7,8 Milliarden angezogen und repräsentieren 64 Unternehmen, die 2023 in den TOP 100 Schweizer Startups (www.top100startup.swiss).

Im Jahr 2023 wird Venture Kick 6,3 Millionen CHF an Ideenstufen-Startup-Projekte auszahlen, um die Schweizer Wissenschaft auf globale Märkte zu bringen.

Die Venture Kick Foundation wird von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, der Fondation Pro Techno, ESA BIC Switzerland und Swisscom unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie aufventurekick.ch, mit allen von Venture Kick unterstützten Startup-Projekten und verfolgen Sie die Erfolgsgeschichten unserer Startups auf Facebook, Twitter, und LinkedIn.


Zukunftsfeld Landwirtschaft: Technologie trifft Tradition

Zukunftsfeld Landwirtschaft: Die Kombination von Technologie und Tradition spiegelt eine tiefgreifende Transformation in der Welt der Landwirtschaft wider. Jahrhundertealte Praktiken treffen auf die neuesten technologischen Errungenschaften, und das Ergebnis ist eine Landwirtschaft, die effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger ist. Doch wie genau beeinflussen moderne Technologien die traditionellen Abläufe in der Landwirtschaft? Und wie können wir sicherstellen, dass die Werte, die die Landwirtschaft so einzigartig machen, im Zeitalter der Digitalisierung erhalten bleiben?

Wie moderne Technologien die jahrhundertealten Abläufe revolutionieren

Die Fortschritte in der Technologie haben die Landwirtschaft in den letzten Jahren rasant verändert. Was einst mühsame Handarbeit erforderte, wird heute oft durch Maschinen erledigt, die präziser und effizienter arbeiten können. Von der Aussaat bis zur Ernte – Technologie hat den gesamten Zyklus der Nahrungsmittelproduktion optimiert. Ein gutes Beispiel dafür ist das automatische Rolltor in der Landwirtschaft, das den Zugang zu Scheunen und Lagerräumen erleichtert und gleichzeitig für Sicherheit sorgt. Sensoren und automatisierte Bewässerungssysteme überwachen den Zustand des Bodens und versorgen die Pflanzen genau mit dem, was sie brauchen, wodurch Ressourcen gespart und Erträge maximiert werden.

Traditionelle Werte im Kontext der digitalen Landwirtschaft bewahren

Während die Technologie viele Vorteile mit sich bringt, ist es unerlässlich, die traditionellen Werte und Praktiken zu bewahren, die den Grundstein der Landwirtschaft bilden. Diese Werte, wie Hingabe, harte Arbeit und ein tiefer Respekt für das Land, sind von unschätzbarem Wert. Sie dienen als Erinnerung daran, dass die Landwirtschaft nicht nur ein Geschäft, sondern auch eine Lebensweise ist. In der digitalen Landwirtschaft sollten Traditionen nicht ersetzen, sondern mit Technologie ergänzen werden. So können Bauern zum Beispiel digitale Plattformen nutzen, um traditionelle Wissen mit anderen zu teilen und gleichzeitig von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Der Einsatz von Drohnen, Robotik und KI auf dem Feld

Eine der bemerkenswertesten technologischen Entwicklungen in der modernen Landwirtschaft ist der Einsatz von Drohnen, Robotik und künstlicher Intelligenz (KI). Drohnen überfliegen die Felder und liefern detaillierte Bilder, die den Bauern helfen, Problembereiche zu identifizieren, sei es Schädlingsbefall, Krankheiten oder Trockenheit.

Roboter werden für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt, von der Unkrautbekämpfung bis zur Ernte, und sie tun dies oft mit einer Präzision, die für den Menschen schwer zu erreichen ist. KI analysiert Daten in Echtzeit, wodurch Bauern Prognosen treffen und fundierte Entscheidungen über Aussaat, Düngung und Ernte treffen können. Darüber hinaus ermöglichen fortschrittliche Algorithmen der KI eine effizientere Ressourcennutzung, während Drohnen die Überwachung großer Landflächen erleichtern, was Zeit und Arbeitsaufwand spart.

Nachhaltige Landwirtschaft durch technologische Innovationen fördern

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ist dringender denn je. Glücklicherweise können viele der neuesten technologischen Fortschritte dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft zu reduzieren. Beispielsweise können präzise Bewässerungssysteme den Wasserverbrauch reduzieren, während Sensoren den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden minimieren können. Energieeffiziente Maschinen und der Einsatz erneuerbarer Energiequellen tragen ebenfalls zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Durch den Einsatz von Technologie wird nicht nur eine produktivere, sondern auch eine umweltfreundlichere Landwirtschaft möglich.

Die Symbiose von Altbewährtem und Neuem für eine produktive Zukunft

Die Landwirtschaft steht an einem entscheidenden Punkt in ihrer Geschichte. Während die Herausforderungen – von Klimawandel bis hin zu wachsenden Bevölkerungszahlen – groß sind, bieten sich durch die Kombination von traditionellen Praktiken und moderner Technologie einzigartige Lösungen. Die Symbiose von Altbewährtem und Neuem ermöglicht es den Bauern, ihre Erträge zu steigern, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die Werte zu bewahren, die die Landwirtschaft seit jeher geprägt haben. In dieser Fusion liegt der Schlüssel für eine produktive, nachhaltige und hoffnungsvolle Zukunft in der Landwirtschaft.

Innovation in der Industrie: Technologien, die die Branche revolutionieren

Die industrielle Revolution hat die Art und Weise, wie Produkte hergestellt und Dienstleistungen erbracht werden, grundlegend verändert. Doch die Evolution hört nie auf. Mit der Einführung neuer Technologien und Verfahren hat sich die Industrie laufend ständig weiterentwickelt, um effizienter, nachhaltiger und innovativer zu werden.

Fortschritte in der Maschinenkonstruktion

Die Maschinenkonstruktion hat im Laufe der Jahre erhebliche Fortschritte gemacht. Frühere Maschinen waren oft groß, sperrig und weniger effizient. Heutige Maschinen sind jedoch kompakter, leistungsstärker und bieten eine höhere Präzision. Die Integration von Computer-Aided Design (CAD) und Computer-Aided Manufacturing (CAM) hat es Ingenieuren ermöglicht, Maschinen mit höherer Genauigkeit und Geschwindigkeit zu entwerfen und herzustellen. Darüber hinaus hat die Einführung von Robotik und Automatisierung die Produktionseffizienz gesteigert und menschliche Fehler minimiert. Diese Fortschritte haben nicht nur die Produktionskosten gesenkt, sondern auch die Qualität und Konsistenz der hergestellten Produkte verbessert. Zudem ermöglichen sie eine flexiblere Produktion, bei der Maschinen schnell an unterschiedliche Produktionsanforderungen angepasst werden können. Dies hat zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene geführt.

Neue Verbundstoffe revolutionieren die Fertigung

Verbundstoffe, Kombinationen aus zwei oder mehr Materialien, haben die Fertigungslandschaft verändert. Sie bieten eine überlegene Festigkeit im Vergleich zu ihrem Gewicht und können in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) beispielsweise sind leicht und dennoch extrem fest, was sie ideal für die Luft- und Raumfahrtindustrie macht. Ebenso haben Biokomposite, die aus natürlichen Fasern und Harzen hergestellt werden, aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit an Beliebtheit gewonnen. Diese Materialien sind nicht nur widerstandsfähig gegenüber extremen Bedingungen, sondern bieten auch eine hervorragende Wärme- und Schalldämmung. Ihre Anwendung erstreckt sich von der Automobilindustrie bis hin zu Bau- und Infrastrukturprojekten.

Wie sieht es mit Antriebstechnologien und Energiequellen aus?

Antriebstechnologien haben sich von einfachen mechanischen Systemen zu komplexen elektronischen und hybriden Systemen entwickelt. Die Einführung von Elektromotoren hat die Effizienz und Leistung von Maschinen erheblich gesteigert. Gleichzeitig haben erneuerbare Energiequellen wie Solar- und Windenergie die Art und Weise verändert, wie Industrieanlagen betrieben werden, indem sie eine sauberere und nachhaltigere Energiequelle bieten.

Diese Technologien haben nicht nur den Energieverbrauch reduziert, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert, was zu einer saubereren und grüneren Produktion führt. Fortschritte in der Batterietechnologie haben auch die Lagerung und Nutzung dieser erneuerbaren Energien optimiert, wodurch die Betriebskosten gesenkt und die Betriebszeiten verlängert werden. Zudem ermöglichen fortschrittliche Steuerungssysteme und Sensortechnologien eine präzisere Überwachung und Steuerung von Maschinen, was zu einer höheren Produktqualität und geringeren Ausfallzeiten führt.

Präzisionswerkzeuge von Mikrofertigung bis Feinmechanik

Mit der Einführung von Mikrofertigungstechniken können nun Teile in Mikro- und sogar Nanogröße hergestellt werden. Ein solches Werkzeug, das in diesem Bereich eine entscheidende Rolle spielt, ist der Gewindebohrer. Er ermöglicht das präzise Schneiden von Gewinden in mikroskopisch kleinen Teilen. Diese Fortschritte haben die Tür für Innovationen in Bereichen wie der Medizintechnik, Elektronik und vielen anderen geöffnet. Die Fähigkeit, mit solch hoher Präzision zu arbeiten, hat die Produktionsgrenzen erweitert und ermöglicht die Herstellung von Produkten, die früher als unmöglich galten. Darüber hinaus hat die Integration von KI und maschinellem Lernen in die Mikrofertigung die Möglichkeiten der Feinmechanik erweitert. Maschinen können jetzt in Echtzeit lernen und sich anpassen, um noch präzisere und komplexere Teile herzustellen. Dies hat nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch die Möglichkeiten für innovative Produktentwicklungen eröffnet.

Umweltfreundliche Techniken in der Produktion

Die Industrie hat erkannt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Modeerscheinung ist, sondern eine Notwendigkeit. Umweltfreundliche Produktionstechniken reduzieren den ökologischen Fußabdruck und sparen gleichzeitig Kosten. Techniken wie das Recycling von Produktionsabfällen, der Einsatz von biologisch abbaubaren Materialien und die Reduzierung des Energieverbrauchs sind nur einige der Methoden, die die Industrie übernommen hat, um umweltfreundlicher zu werden. Diese Ansätze tragen nicht nur zum Schutz unseres Planeten bei, sondern verbessern auch das Image eines Unternehmens und können zu Kosteneinsparungen führen.

Intelligente Beschattung für ein besseres Raumklima: Innovative Materialien und smarte Technologien

Im Zuge des Klimawandels wird es immer wichtiger, Möglichkeiten zu finden, um das Raumklima und die Temperaturen im Freien zu regulieren. Eine intelligente Beschattung kann nicht nur für mehr Komfort und eine angenehmere Atmosphäre im Raum sorgen, sondern auch das Raumklima verbessern. Innovative Materialien und smarte Technologien ermöglichen es, die Beschattung je nach Bedarf und individuellen Präferenzen automatisch zu regulieren. Dabei werden nicht nur Wärme, Licht und Blendung reduziert, sondern auch die Energieeffizienz verbessert. Eine intelligente Beschattung kann somit dazu beitragen, den Energieverbrauch im Raum zu optimieren und somit Kosten zu sparen.

Besonders spannend sind dabei die Möglichkeiten, die innovative Materialien und smarte Technologien bieten. Von elektrochromen Materialien, die auf Knopfdruck die Lichtdurchlässigkeit ändern, bis hin zu textilintegrierten Solarzellen, die Sonnenenergie nutzen, gibt es zahlreiche interessante Lösungen für eine intelligente Beschattung

Innovative Materialien

Innovative Materialien spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung intelligenter Beschattungslösungen. Sie bieten eine breite Palette von Eigenschaften, die für die Anpassung an verschiedene Bedürfnisse und Anwendungen genutzt werden können. Ein Beispiel für solche Materialien sind Photovoltaikfolien, die nicht nur als Alternative zur klassischen Stromversorgung dienen können, sondern auch eine interessante Option für eine intelligente Beschattung darstellen. Sie wandeln das einfallende Sonnenlicht in Strom um und können somit zur Energieversorgung beitragen.

Ein weiteres Material sind elektrochrome Materialien, die durch Anlegen einer elektrischen Spannung die Lichtdurchlässigkeit verändern können. So können sie beispielsweise als intelligentes Glas eingesetzt werden, das sich automatisch an die wechselnden Lichtverhältnisse anpasst. Ebenfalls interessant sind textilintegrierte Solarzellen, die in Vorhängen oder Jalousien eingearbeitet werden können und so Sonnenenergie nutzen, um die Beschattung zu steuern.

Die Vorteile dieser Materialien sind vielfältig: Sie können nicht nur zur Reduktion von Wärme, Lichteinfall und Blendung beitragen, sondern auch zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Kostenersparnis beitragen. Durch die Kombination verschiedener Materialien können auch besonders anpassungsfähige und multifunktionale Beschattungssysteme entstehen.

Vorstellung verschiedener Technologien

Eine Vielzahl von Technologien kann genutzt werden, um die Beschattung automatisch und bedarfsgerecht zu steuern. Dazu gehören Sensoren, Steuerungs- und Regelungssysteme sowie Vernetzungstechnologien.

Sensoren können verwendet werden, um die Lichtverhältnisse, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Raum zu messen und die Beschattung entsprechend anzupassen. So kann beispielsweise eine zu hohe Sonneneinstrahlung erkannt werden, die die Raumtemperatur erhöht, und die Beschattung wird automatisch heruntergefahren. Steuerungs- und Regelungssysteme ermöglichen es, die Beschattung nach individuellen Präferenzen einzustellen und auch mit anderen smarten Systemen im Haus zu vernetzen, um eine optimale Nutzung zu erreichen.

Vernetzungstechnologien, wie etwa die Integration von Beschattungssystemen in eine Smart Home-Plattform, können eine noch höhere Effizienz und Komfort bieten. Die Beschattung kann automatisch anhand von Nutzerpräferenzen und Raumbedingungen reguliert werden und kann auch über mobile Geräte gesteuert werden.

Die Vorteile dieser Technologien liegen in der Komfortsteigerung und der Energieeinsparung. Durch die automatische Steuerung der Beschattung können Energiekosten gesenkt und das Raumklima optimiert werden. Darüber hinaus kann die intelligente Beschattung auch die Privatsphäre der Nutzer schützen und eine effektive Sonnenschutzfunktion bieten.

Intelligente Lösungen im Außenbereich

Um den Aufenthalt auch bei starker Hitze im Aussenbereich erträglich zu machen, gibt es zahlreiche Lösungen. Der Sonnenschirm zählt zu den Klassikern. Heute können aber auch innovative Materialien und smarte Technologien eingesetzt werden, um das Klima und den Komfort im Freien zu verbessern.

  • Eine Möglichkeit sind motorisierte Markisen oder Pergolen, die über Sensoren oder eine automatische Steuerung bedarfsgerecht gesteuert werden können. So kann beispielsweise bei starker Sonneneinstrahlung die Markise automatisch aus- oder eingefahren werden, um einen optimalen Schutz vor der Sonne zu bieten.
  • Auch Sonnensegel sind eine interessante Möglichkeit für den Außenbereich. Sie können flexibel aufgestellt werden und je nach Bedarf als mobiler Sonnenschutz dienen. Dabei können sie nicht nur vor Sonneneinstrahlung schützen, sondern auch als dekoratives Element eingesetzt werden.
  • Eine weitere intelligente Lösung für den Außenbereich sind Lamellendächer, die flexibel verstellbar sind und somit den Lichteinfall und die Wärmebelastung regulieren können. Durch eine automatische Steuerung können sie bedarfsgerecht eingesetzt werden und beispielsweise bei starkem Wind automatisch eingefahren werden.

In Verbindung mit Smart Home-Plattformen können diese Beschattungslösungen noch effektiver gesteuert und reguliert werden und automatisch eingefahren werden, wenn es regnet oder stürmt, um Schäden zu vermeiden.

Erfindungen, die unser tägliches Leben erleichtern

In unserer sich schnell entwickelnden Welt gibt es unglaublich viele Erfindungen, die unser tägliches Leben erleichtern. Von Robotern bis zu Smartphones – die Möglichkeiten, die wir mit Technologie erreichen können, scheinen endlos!

Ganz gleich, ob Sie eine helfende Hand im Haushalt benötigen oder durch einen Kugelschreiber mit Gravur Ihre Unterschrift unter ein Dokument setzen – in diesem Artikel stellen wir Ihnen einige faszinierende Erfindungen vor, die Ihnen den Alltag erleichtern können.

Feuerzeuge, die eigene Flamme stets ein Griff entfernt

Können Sie sich noch an den Geschichtsunterricht in der Schule erinnern? Als der Lehrer erklärt, in der Steinzeit wurde Feuer durch das Aneinanderschlagen von zwei Feuersteinen entfacht? Sicherlich blitzten bei einigen Schülern die ersten Fragezeichen empor. Wenn es heutzutage darum geht, eine Flamme zu entzünden, gibt es keinen Grund zur Sorge, denn Feuerzeuge gehören Dank Johannes Wolfgang Döbereiner zum Standard.

1893 entwickelte der deutsche Erfinder die Grundform des modernen Feuerzeuges. Das erste Modell hatte überhaupt keine Ähnlichkeit mit den heutigen Exemplaren. Damals recht klobig und schlicht gehalten, überzeugen sie mittlerweile mit griffigen Oberflächen und ergonomischen Designs und bieten seit Jahrzehnten eine zuverlässige und schnelle Feuerquelle. Unternehmen haben hieraus sogar ein Geschäftsfeld entwickelt. Sie können Feuerzeuge bedrucken, die als Werbegeschenke dienen oder dem Geburtstagskind eine Freude bereiten. Mit erstklassiger Druckqualität finden sich Sprüche oder Fotos auf den Exemplaren wieder.

Smartphone-Apps, mit denen Sie Zeit und Geld sparen können

Eine Welt ohne Smartphones? Nicht mehr vorstellbar! Seitdem Mitte der 1990er-Jahre das Unternehmen IBM, mit dem Simon Personal Communicator das erste Smartphone dem Markt präsentiert hat, gibt es keinen Halt mehr. Heutzutage können diese Geräte viel mehr als nur Telefonieren und Texten. Mit den richtigen Apps kann es Ihnen dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen.

Beispielsweise gibt es Apps wie Idealo oder smhaggle, die Ihnen dabei helfen, den besten Preis für bestimmte Produkte zu finden oder Sie benachrichtigen, wenn es Rabatte oder Angebote gibt. Weitere Apps, Todoist, oder Toggl ermöglichen Ihnen, Zeit zu sparen, indem Sie Ihren Tag organisieren, während MagicEarth oder Google Maps Ihnen helfen, Routen und Fahrpläne zu planen.

Programmierbare Thermostate zur Regulierung der Temperatur in Ihrem Haus

Sie kennen das sicherlich: Draußen halten mal wieder die Minustemperaturen Einzug, und beim Betreten Ihres Hauses empfängt Sie ein unangenehmer Kälteschauer. Wie wäre es, wenn Sie bei Ihrer Ankunft zu Hause von einer behaglichen Wärme empfangen werden? Programmierbare Thermostate machen es möglich!

Thermostate wurden erstmals zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert von dem niederländischen Physiker Cornelius Drebbel ins Leben gerufen. Die grundlegende Funktionsweise sieht wie folgt aus. Innerhalb des Thermostatventils befindet sich ein mit Flüssigkeit oder Gas gefüllter Temperaturfühler. Wir kennen ihn als Drehgriff an unseren Heizkörpern. Durch die mechanische Betätigung wird das Ventil entweder verschlossen (weniger Temperatur) oder geöffnet (höhere Temperatur). Kurzum: Die gewünschte Temperatur ließ sich lediglich per Handgriff bestimmen.

Programmierbare Thermostate arbeiten hingegen elektrisch mittels eines kleinen Motors. Sie können also entweder vorab einstellen, dass Ihr Wohnzimmer zu einer festgelegten Tageszeit automatisiert auf die Wunschtemperatur heizt oder je nach gewähltem Thermostat die Temperatur eine Stunde vor Ihrer Ankunft per Handyapp regeln. Diese intelligenten Geräte regulieren die Temperatur in Ihrem Haus so, dass es immer genauso warm ist, wie Sie es wünschen. Egal, ob tagsüber, abends oder nachts – mit dem richtigen Thermostat haben Sie stets die Kontrolle über die Raumtemperatur und sparen dabei auch noch ungefähr 10 Prozent an Energiekosten.

Fazit – Wir sind jederzeit umgeben von modernster Technologie!

Wie ein Wirbelwind des Fortschritts ziehen diese Erfindungen durch unser Leben und tragen dazu bei, dass wir unseren Alltag leichter, effizienter und letztlich auch ein wenig bunter gestalten können. Ob es die wärmende Flamme der Feuerzeuge ist, die inzwischen sogar als personalisierte Botschaften und Geschenke dienen, oder die schier unendliche Funktionsvielfalt unserer Smartphones, die uns Zeit und Geld sparen lassen – wir sind umgeben von Technologie, die uns unterstützt und unseren Alltag bereichert.