Impact Hub Fellowship – gesucht werden die besten Ideen

Weltweit nimmt die Alterung der Gesellschaften rapide zu. Vor allem Industriegesellschaften wie in der Schweiz stehen heute hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung an einem kritischen Punkt. Die allgemein höhere Lebenserwartung, die Pensionierung geburtenstarker Jahrgänge sowie rückläufige Geburtenzahlen werden die gesellschaftliche Struktur auch hierzulande grundlegend verändern. Von diesen Entwicklungen wird insbesondere auch das Gesundheitswesen betroffen sein. Neue, unternehmerische Ideen und innovative Lösungsansätze sind deshalb dringend notwendig, um den komplexen Herausforderungen im Zuge des demographischen Wandels zu begegnen. „Mit dem Impact Hub Fellowship sollen unternehmerische Ideen für eine nachhaltigere Welt ausgezeichnet werden,“ fasst Pascal Brenneisen, Country President Novartis Schweiz, das Engagement des Unternehmens zusammen.

impact hub fellowship
Der Impact Hub Zürich und Novartis suchen nachhaltige Geschäftsideen, die einen oder alle der folgenden Aspekte adressieren:

– Förderung der Gesundheit und des Wohlbefinden der Gesellschaft als Ganzes
– Unterstützung der Bevölkerung bei der Entwicklung und Realisierung eines gesunden Lebensstils
– Unterstützung älterer Menschen bei der selbständigen und unabhängigen Gestaltung ihres Alltags

Der Impact Hub Zürich und Novartis möchten dabei skalierbare, nachhaltige Konzepte unterstützen, welche einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Bevölkerung, insbesondere älterer Menschen, haben. Das sogenannte Impact Hub Fellowship ist eine auf Themen ausgerichtete Auszeichnung für unternehmerische Ideen und ein einjähriges Gründerprogramm. Es wurde entwickelt, um innovative und pragmatische UnternehmerInnen anzuziehen, auszuwählen, zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, ihre Innovation für eine nachhaltigere Welt zu realisieren. Novartis führt dieses Programm gemeinsam mit dem Impact Hub Zürich durch. Der Impact Hub Zürich ist selbst ein Jungunternehmen, welches sich zum Ziel setzt die Implementierung von innovativen Ideen zu fördern.

Hier geht es zu Details und Unterlagen zur Bewerbung .

Idea Development Workshop: September 11. 2014
Application Deadline: October 10. 2014
Pitching Day: November 25. 2014

Ideen gesucht
Plakat

Swiss Technology Award 2014

Der Swiss Technology Award ist der größte Preis für technologische Errungenschaften in der Schweiz.
Bewerben können sich bis 31. August 2014 Schweizer Firmen, Hochschulen und Universitäten. Der Preis wird am 20. November 2014 verliehen.

Der Swiss Technology Award wird in den drei Kategorien Inventors, Start-up und Sustainability Leader vergeben.

swiss technology award 2014
Inventors
Sie haben bei Ihren Forschungs- oder Entwicklungsarbeiten einen Durchbruch erreicht und sind auf dem Weg, mit einem Prototyp die Funktionsfähigkeit Ihrer Idee zu zeigen. Ihre Priorität liegt schwerpunktmässig im Bereich der Technologie und noch nicht so sehr beim Business Plan.

Praxisnähe
R&D-Projekt
Industrienahes Technologie-Projekt
Konkrete Projektidee mit Erfolgschancen
Eigenes Rechtssubjekt nicht zwingend / vor Gründung einer Firma

Start-up
Sie haben die Umsetzung Ihrer Idee bereits mit einer Betriebsstruktur konkret in die Hand genommen. Ihr Produkt ist definiert, Prototypen existieren idealerweise. Sie haben sich eingehend mit den Finanzierungs-, Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten auseinandergesetzt und können einen soliden Business Plan vorweisen.

Funktionierender Prototyp
Firma gegründet
Markt- und Kundenrückmeldungen bereits vorhanden
Firma nach 2006 gegründet
Erste Umsätze realisiert

Sustainability Leader
Sie sind eine etablierte Firma mit einem bestehenden und erfolgreichen Produkteportfolio. Ihre F&E-Aktivitäten haben zu einem neuen, überzeugenden Projekt geführt, welches klare Vorteile im Bereich von ökologischer, ökonomischer und/oder gesellschaftlicher/sozialer Nachhaltigkeit führt. Das Projekt verspricht ein Produkt mit klaren, verbesserten Leistungen gegenüber dem aktuellen Stand der Technik. Durch neue technologische Entwicklungen, dem Einsatz von neuen Materialien oder Verfahren und/oder allgemein einer besseren Ressourceneffizienz trägt Ihre Innovation zur Lösung globaler Herausforderungen bei und erschliesst neue Märkte oder schont Ressourcen.

Firma vor 2005 gegründet
Bereits andere Produkte am Markt
Kennzahlen belegen die verbesserte Ressourceneffizienz / die gesellschaftliche Nachhaltigkeit oder konkrete Einsparungen können belegt werden
Firma ist etabliert und Cashflow positiv

Auf der Swiss Technology Award 2014Online-Plattform können Sie sich zeitsparend und effizient bewerben.
Anmeldefrist: 31. August 2014.

Limmex gewinnt Swiss Excellence Product Award

Limmex gewinnt mit seiner Schweizer Notruf-Uhr den «Swiss Excellence Product Award». Dieser wird von der Swiss Excellence Stiftung verliehen und zeichnet Produktinnovationen aus, die Marktreife erlangt haben und eine hohe Wertschöpfung aufweisen. Der Award ist für Limmex bereits die fünfte Auszeichnung in diesem Jahr.

limmex-2013

Swiss Excellence Stiftung fördert technische Innovationen
KMUs zu unterstützen – dies ist das Ziel der Stiftung Swiss Excellence. Machen diese Firmen doch laut Bundesamt für Statistik mehr als 90% der Schweizer Unternehmen aus und tragen massgeblich dazu bei, den Wirtschaftsstandort Schweiz wettbewerbsfähig zu halten. Mithilfe von Experten verschiedener Fachrichtungen unterstützt die Stiftung Unternehmen bei technischen Innovationen und verlieh dieses Jahr erneut den «Swiss Excellence Product Award» mit den Kriterien Einzigartigkeit und Innovationsgehalt sowie Nachhaltigkeit, Marktchancen und Personalstruktur. Limmex gehört zu den ausgezeichneten Unternehmen: «Mit ihrer einzigartigen, technisch anspruchsvollen und qualitativ hochstehenden Innovation stärkt die Firma Limmex AG den Industriestandort Schweiz,» lautet das Urteil der Jury.

Notruf-Uhr mit integrierter Telefonfunktion
Die Limmex Notruf-Uhr wurde in der Schweiz entwickelt und wird im Herzen der Schweizer Uhrenindustrie produziert. Auf Knopfdruck wählt die Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Die Notruf-Uhr kann dank technischer Weiterentwicklung ab sofort nicht mehr nur in Europa, sondern auch in Nord- und Südamerika sowie Asien eingesetzt werden.

limmex innovation
Umfassende Vorteile gegenüber herkömmlichen Notrufsystemen
Der hohe Innovationsgehalt zeichnet sich durch die umfassenden Vorteile der Limmex Notruf-Uhr gegenüber herkömmlichen Notrufsystemen aus. Zum einen überzeugt die Uhr durch ihre Einfachheit: Ein einziger Knopfdruck genügt, um Hilfe anzufordern. Sie braucht keine Festinstallation und kann so überall, drinnen wie auch draussen verwendet werden. Dank besonderer Wertlegung auf Design ist die Notruf-Uhr nicht als Notrufgerät erkennbar. So bietet sie Sicherheit, ohne Lebensstil und -qualität einzuschränken oder Nutzer als hilfsbedürftig zu kennzeichnen.

Bereits der fünfte Preis im Jahr 2013
Limmex blickt bereits heute auf ein erfolgsreiches Jahr 2013 zurück. Eine Bestätigung hierfür sind die zahlreichen Auszeichnungen. Im Februar gewann Limmex den Hauptpreis des «M2M-Challenge» am Mobile World Congress in Barcelona, im Frühjahr den renommierten «Red Dot Design Award». Es folgten die Verleihung des Qualitäts-Labels «SEF.HighPotential» durch das Swiss Economic Forum sowie der Swisscom Business Award im September 2013. «Die Auszeichnung des Swiss Excellence Product Award ist nicht nur eine Bestätigung für den Innovationsgehalt und die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts Limmex Notruf-Uhr, sondern auch eine Bestätigung für die Arbeit des gesamten Teams, ohne das es dieses Produkt nicht geben würde», freut sich Martin Reber, Geschäftsführer der Limmex AG.

Über Limmex AG
Limmex AG entwickelt, produziert und vermarktet Lösungen im Bereich Personensicherheit. Dabei wird Schweizer Uhrenhandwerk mit einem intelligenten Notrufsystem verbunden. Auf Knopfdruck wählt die Limmex-Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zürich, die Produktion im Herzen der schweizerischen Uhrenindustrie.

Der Schweizer Life Sciences Preis 2013

Der Life Sciences Preis 2013 wird einem jungen Schweizer Life Sciences Unternehmen verliehen, dem der wissenschaftliche und wirtschaftliche Erfolg zuzutrauen ist. Der Preis ist mit 10’000 Franken dotiert. Eingabeschluss für die Einreichung der Dossiers ist der 30. August 2013.

life sciences prize 2013

Der Preis wird unter dem Patronat der Swiss Biotech Association und des Vereins BioValley Platform Basel im Rahmen der Life Sciences Week am 26. September 2013 übergeben.

Der Preis will die Bedeutung der Förderung von jungen Life Sciences Firmen unterstreichen. An konkreten Beispielen und Personen soll gezeigt werden, welche jungen wachstumsstarken Firmen in der Schweiz auf dem Gebiet der Life Sciences tätig sind und das enorme Wissenschaftskapital nutz- und ertragsbringend erschliessen.

Die Beispiele sollen auch zeigen, wie wichtig eine weitere Förderung der akademischen Ausbildungs-Exzellenz aber auch attraktive Zukunftsperspektiven für Jungwissenschafter sind. Im Weitern sollen die konkreten Beispiele die praktischen Möglichkeiten für Firmengründungen in der Schweiz aufzeigen.

FRÜHERE PREISTRÄGER

2004: ESBATech AG, Schlieren

2005: MondoBIOTECH AG, Stans

2006: GlycoVaxyn AG, Schlieren

2007: Pevion Biotech AG, Bern

2008: EyeSense AG, Basel

2009: ENDOSENSE SA, Meyrin

2010: GenKyoTex SA, Plan-les-Ouates

2011: BioVersys AG, Basel

2012: ProteoMediX, Schlieren

Der Life Sciences Prize 2013 steht unter dem Patronat der Swiss Biotech Association und der BioValley Platform Basel, unterstützt von BB Biotech, Novartis Venture Fund und Venture Incubator.

Wer darf mitmachen?
Teilnahmeberechtigt sind Firmen aus der Schweiz aus den Bereichen Life Sciences einschliesslich Medical Devices und Diagnostik.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ferner, dass die betreffende Firma vor dem 30. August 2013 entweder 3 neue Vollzeitstellen geschaffen hat oder über eine Finanzierungszusage von mindestens CHF 300’000 verfügt.

Für die Teilnahme genügt die Übermittlung eins (nicht vertraulichen) Auszugs aus dem Business Plan.

Frist: 30. August 2013
Einreichestelle:
VISCHER AG
Dr. Matthias Staehelin
Aeschenvorstadt 4
4010 Basel
e-Mail: mstaehelin@vischer.com

Entrepreneur Of The Year® 2011: die Finalisten stehen fest!

47 Unternehmerinnen und Unternehmer jeglicher Branche und aus allen Landesteilen der Schweiz wagten sich dieses Jahr auf das Parkett des «Entrepreneur Of The Year®»-Wettbewerbs.
Die unabhängige Jury hat nun die 11 Finalisten erkoren. Im Rennen um den Titel 2011 sind:

Kategorie «Dienstleistung/Handel»:

– Patrick Delarive, Groupe Delarive SA, Pully, 160 Mitarbeitende, Finanz- und Immobiliengeschäft
– Dieter Froehlich, ticketportal AG, St. Gallen, 165 Mitarbeitende, Online-Ticketing
– Sebastien Tondeur, MCI Group Holding SA, Genf, 1119 Mitarbeitende, Veranstaltungen und Kongresse

Kategorie «High-Tech/Life Sciences»:

– Riccardo Braglia, Helsinn Holding SA, Lugano-Pazzallo, 450 Mitarbeitende, pharmazeutische und medizinische Produkte
– Florian Gutzwiller, Open Systems AG, Zürich, 70 Mitarbeitende, Netzwerksicherheit
– Frank Ziemer, Ziemer Group AG, Port, 130 Mitarbeitende, Medizinaltechnik

Kategorie «Industrie»:

– Kurt Schär, Biketec AG, Huttwil, 120 Mitarbeitende, Elektrofahrräder
– Carla Tschümperlin, A. Tschümperlin AG, Baar, 170 Mitarbeitende, Baustoffspezialist
– Roland Vonarburg, Wauwiler Champignons AG, Wauwil, 120 Mitarbeitende, Pilzproduktion

Kategorie «Emerging Entrepreneur»:

– Kai Glatt, The Rokker Company AG, Widnau, 9 Mitarbeitende, Motorrad-Bekleidung
– Nadja Perroulaz /Gerhard Andrey / Christian Stocker, Liip AG, Fribourg, 70 Mitarbeitende, Software-Entwickler

Als Finalisten zur Wahl vorgeschlagen werden Unternehmer, welche die anspruchsvollen Zulassungskriterien für die Wahl zum «Entrepreneur Of The Year®» erfüllen. Die Kriterien umfassen die Unternehmerpersönlichkeit und ihre aktive Position im Unternehmen, ein überdurchschnittliches Wachstum, den Innovationsgrad, die Internationalität sowie das soziale Engagement des Unternehmens.

Ernst_&_Young_Entrepreneur_of_the_year_2011

Die Jury
Alle Kandidaten werden von einer qualifizierten, unabhängigen Jury bewertet. Die Jury setzt sich 2011 aus folgenden Mitgliedern zusammen: Bernhard Alpstaeg, Swisspor Management AG, Patron & Entrepreneur Of The Year® 2007; Jean-Claude Biver, Hublot SA, CEO & Delegierter des Verwaltungsrates; Brigitte Breisacher, Alpnach Holding AG, CEO & Delegierte des Verwaltungsrates; Corinne Fischer, Bataillard & Cie AG, CEO & Delegierte des Verwaltungsrates; Pierre-Alain Schnegg, SolvAxis S.A., Entrepreneur Of The Year® 2004; Beat Curti, Unternehmer; Prof. Dr. Elgar Fleisch, Universität St. Gallen und ETH Zürich, Professor für Informations- und Technologiemanagement; Markus Oberholzer, First Catering Gruppe; Entrepreneur Of The Year® 2002.

Weltweit einzigartiger Wettbewerb
Ernst & Young führt als einzige Organisation weltweit einen Unternehmer-Wettbewerb nach einheitlichen Kriterien durch. Gegen 10’000 Unternehmerinnen und Unternehmer kämpfen jährlich in rund 50 Ländern um den begehrten Titel «Entrepreneur Of The Year®». Zudem kürt im Frühsommer des Folgejahres eine unabhängige Jury jeweils den «World Entrepreneur Of The Year®» in Monte Carlo. In der Schweiz wird der «Entrepreneur Of The Year®»-Wettbewerb dieses Jahr bereits zum 14. Mal durchgeführt. Exklusive Programmpartnerin ist die Credit Suisse. Als Sponsoren konnten 2011 wiederum Allianz Suisse, AMAG, die Uhrenmanufaktur Roger Dubuis und SWISS gewonnen werden.

Über Ernst & Young
Ernst & Young ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuern, Transaktionen und Beratung. Unsere 141’000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt verbinden unsere gemeinsamen Werte sowie ein konsequentes Bekenntnis zur Qualität. Wir differenzieren uns, indem wir unseren Mitarbeitenden, unseren Kunden und unseren Anspruchsgruppen dabei helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen.
Ernst & Young bezieht sich auf die globale Organisation der Mitgliedsfirmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), von denen jede eine eigene Rechtseinheit bildet. EYG, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht, erbringt keine Dienstleistungen für Kunden. In der Schweiz ist die Ernst & Young AG ein führendes Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit rund 2’000 Mitarbeitenden an 10 Standorten und bietet auch Dienstleistungen in den Bereichen Steuern und Recht sowie Transaktionen und Rechnungslegung an.

venture kick: Erfolg für Aeon Scientific und Pandora Underwater Equipment Erfindungen

Das ETH Spin-off Aeon Scientific und das Start-up Pandora Underwater Equipment aus der Romandie haben jeweils die Gesamtsumme von 130‘000 Franken bei der privaten Förderinitiative venture kick gewonnen. Aeon Scientific entwickelt ein Navigationssystem für Herzkatheter, Pandora Underwater Equipment stellt dagegen Tauch-Ausrüstung zur automatischen Kontrolle des Aufstiegs und für mehr Sicherheit her.

Aeon Scientific aus Zürich und Pandora Underwater Equipment sicherten sich bei venture kick die letzte Stufe und können ihre Startup-Projekte mit zusätzlichen CHF 100‘000 finanzieren. Dabei ging es für die beiden Sieger Schlag auf Schlag. Denn kurz vor der Final-Präsentation waren die beiden Jungunternehmer Dominik Bell, CEO von Aeon Scientific, und David Bonzon, CTO von Pandora Underwater Equipment, noch in Boston. Als Gewinner von venture leaders, einem Förderprogramm des nationalen Startup-Trainings venturelab, absolvierten sie dort ein zehntätiges Business-Development-Programm.

venture kick 2011

Ferngesteuerte Mikroinstrumente für neue Diagnose- und Behandlungsmethoden
Das Herz bleibt im Alter ein Problemfall: Jede vierte Person wird ab 40 Jahren einmal an einem Herzflimmern leiden. Doch nur jede zehnte Person wird bisher mit einem Katheter behandelt. Zu wenig Kontrolle oder gar keine Möglichkeiten hat man mit bisherigen Instrumenten, an die betreffenden Stellen zu kommen. Nach mehrjähriger Arbeit ist es dem jungen Team von Aeon Scientific gelungen, eine einzigartige Technologie zu entwickeln, die es ermöglicht, kleinste Mikroinstrumente im Körper des Menschen kabellos fern zu steuern. In einem elektromagnetischen Feld kann nun der Katheter unter bester Kontrolle innerhalb vom Herz gesteuert werden. Der Arzt kann sich dabei zusätzlich auf eine 3D-Auswertung am Computer stützen. Die einzigartige Plattform soll aber auch anderen Einsatzbereichen zur Verfügung stehen, bei denen es schwer ist, an den Krankheitsherd zu kommen, wie z.B. in der Augenmedizin.

Aeon Scientic
«Think Big» Mentalität aus Amerika mitgebracht
Auf dem Weg zum jüngsten Erfolg konnte CEO Dominik Bell vor allem vom nationalen Startup-Programm venturelab profitieren. In diesem Rahmen absolvierte er die mehrtätigen Workshops venture plan und nahm zuletzt bei einem Business-Development-Programm in Boston teil: «Besonders die amerikanische «Think Big» Mentalität hat mich beeindruckt. Geholfen haben uns die vielen Workshops in denen es immer wieder galt, einen klaren Fokus zu bekommen und unser Business auf den Punkt zu bringen.» Eine Erfahrung, die ihm jetzt auch bei venture kick vor der 13-köpfigen Jury aus Investoren, Business-Angels und Business-Experten viel gebracht hat. Mit der Fördersumme soll nun die erste wichtige Projektphase eingeleitet werden. Dazu wird das Geld für neue Hardware, weitere Patente und für das Marketing verwendet. Bald zieht es die Jungunternehmer in den Technopark Zürich und auch ihr Projekt zieht immer mehr Unterstützer auf sich: Gerade konnte
finanzielle Unterstützung von der Gebert Rüf Stiftung und der Volkswirtschaftsstiftung gewonnen werden.

Der erste Tempomat für den Tauchsport
Für Tauchanfänger ist es oftmals schwierig die Auftriebskraft zu kontrollieren. Dazu funktioniert die Kontrolle generell manuell und nach dem Trial und Error Prinzip, was selbst erfahrene Taucher ermüden kann. Das Startup um CTO David Bonzon hat eine Taucherweste mit Geschwindigkeitscomputer entwickelt, der automatisch Aufstieg, Tiefengrad und Tauchstopps kontrolliert und zudem für die Orientierung zuständig ist. Mit diesem SUBA-System soll das Tauchen nun noch mehr Spass machen. Das behaupten auch die vielen Tauchlehrer, die das System bereits getestet haben. Tauchen kann schneller gelernt, die Prozesse dabei vereinfacht und die Sicherheit während des Tauchganges um ein Vielfaches erhöht werden. Der Grossteil der Tauchschulen und Shops waren von dem System begeistert und zeigen grosses Interesse SUBA in ihr Sortiment aufzunehmen.

«Der beste Weg um noch mehr Unternehmungen zu schaffen»
Wie Dominik Bell, war auch David Bonzon als venture leader beim zehntätigen Business Development Programm in Boston und konnte die Zeit nutzen, um sein Business voranzutreiben und sich auch persönlich weiterzuentwickeln. Umso mehr freut ihn jetzt der Erfolg von venture kick: «venture kick war ein riesiger Schub für meine Entwicklung als Jungunternehmer. Erst dadurch wurde diese Vision für mich überhaupt möglich», meint der Masterstudent in Mikrotechnik. «Besonders als Ingenieur ist venture kick sehr herausfordernd und sogar ein bisschen hart, weil sich viele von uns erst einmal vom technischen Standpunkt lösen müssen. Aber am Ende war es das perfekte Programm, um mich bereit für alles Zukünftige zu machen. Ich denke, dass dieser Prozess der beste Weg ist noch mehr Jungunternehmer hervorzubringen.» Das Geld von venture kick wird nun eingesetzt, um SUBA auch weltweit zu vertreiben. Denn besonders in den USA scheint es sehr viele Interessenten zu geben. Bei der DEMA Show im Herbst in Orlando, einem weltweit berühmten Taucherevent, steht die optimale Bühne für das Startup schon bereit.

Die bisherigen Gewinner des gesamten Startkapitals von 130‘000 Franken
– Bettina Ernst, Preclin Biosystems, ETH Zürich (Biotech), www.preclinbiosystems.com
– Manuel Aschwanden, Optotune, ETH Zürich (Optik), www.optotune.ch
– Patrizia Fischer, Pearltec, ETH Zürich (Medtech), www.pearltec.ch
– Martin Bartholet, Celeroton, ETH Zürich (Elektromechanik), www.celeroton.ch
– Marc Gitzinger, BioVersys, ETH Zürich (Biotech), www.bioversys.com
– Sadik Hafizovic, Zurich Instruments, ETH Zürich (Elektronik), www.zhinst.com
– Wolfgang Moritz, InSphero, Uni Zürich (Biotech), www.insphero.com
– Stefan Tuchschmid, Virtamed, ETH Zürich (Medtech), www.virtamed.com
– Barbara Yersin, Minsh, EPF Lausanne (Internet), www.minsh.com
– Stephane Doutriaux, Poken, IMD Lausanne (Elektronik/Internet), www.doyoupoken.com
– Jochen Mundinger, RouteRank, EPF Lausanne (Internet), www.routerank.com
– Giorgio Pietromaggiori, labseed, EPF Lausanne (Medtech), www.labseed.com
– Vincent Schickel, Prediggo, EPF Lausanne (Internet), www.prediggo.com
– Florian Kowalke, Aiducation International, ETH Zürich (NPO), www.aiducation.org
– Kristin Kapitza, StreamForge, ETH Zürich (Internet), www.streamforge.com
– Nicolas Burri, StereoTools, EPF Lausanne (MedTech), www.stereotools.com
– Christophe Canales, Imina Technologies, EPF Lausanne (Nanotech), www.imina.ch
– Ralph Schiess, ProteoMediX, ETH Zürich (Biotech), www.proteomedix.ch
– Christof Roduner, Mirasense, ETH Zürich (Internet), www.mirasense.com
– Christoph Gebald, Climeworks, ETH Zürich (Cleantech), www.climeworks.com
– Michael Dupertuis, Geroco, HES-S0 Valais (Cleantech/Internet), www.geroco.com
– Marcus Aebi, Malcisbo, ETH Zürich (Biotech), www.malcisbo.com
– Jean-Christophe Zufferey, SenseFly, EPF Lausanne (Elektronik), www.sensefly.com
– Alfredo E. Bruno, Advanced Osteotomy Tools, Uni Basel (Medtech), www.aot-swiss.com
– Francesco Dell’Endice, QualySense, Uni Zürich (Industrie), www.qualysense.com
– Nicolas Durand, Abionic, EPF Lausanne (Medtech), www.abionic.com
– Thorsten Schwenke, ZHAW, Thelkin (Elektronik/Medtech), www.thelkin.com
– Marc Spafford, delicioustaste AG, FHNW (Food/E-Commerce), www.delicioustaste.ch
– Martin Odersky, Scala Solutions Sàrl, EPF Lausanne (ICT), www.scalasolutions.com
– Susanne Wechsler, Uni St. Gallen, BOOKBRIDGE FOUNDATION (Social), www.bookbridge.org
– Dominik Bell, Aeon Scientific, ETH Zürich (Medtech), www.aeon-scientific.com
– David Bonzon, Pandora Underwater Equipment, EPF (Elektronik), www.pandora-uwe.com

Über den Innovationsbeschleuniger venture kick
Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.
Seit der Lancierung vor über drei Jahren wurden über 6,5 Millionen Franken ausgeschüttet und aus rund 850 Bewerbungen 181 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und beim Start zusätzlich gecoacht. In dieser Zeit sind mehr als 125 innovative Firmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits über 1000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich auf über 120 Millionen Franken.

Swiss Technology Award 2011

Innovationen sind für die Schweizer Wirtschaft die entscheidenden Treiber des Fortschritts. Anlässlich des Swiss Innovation Forum vom 3. November 2011, wird bereits zum 24. Mal der bedeutendste Technologiepreis der Schweiz verliehen. In den drei Kategorien Inventors, Start-up und Maturity Stage werden die herausragendsten technologiebasierten Innovationen der Schweiz gesucht.

Die Preise
Der Swiss Technology Award ist mehr als ein Pokal. Siegerprojekte erhalten ein individuell zugeschnittenes Paket von Leistungen:

– Auftritt an einer internationalen Fachmesse
– Professionelles Video-Portrait über
– die Firma/Innovation/das Projekt
– Hohe Medienpräsenz
– Unterstützung im Marketing
– Teilnahme am Swiss Innovation Forum 2011

Hier geht es zum Bericht und den Siegern von Swiss Technology Award 2010 auf Land der Erfinder.

swiss Technology Award 2011

Bewerben & Informationen Ausführliche Informationen und die Anmeldeplattform finden Sie unter www.swiss-innovation.com/award . Die Bewerbungsunterlagen können ausschliesslich online ausgefüllt werden. Die Ausschreibung richtet sich an innovative UnternehmerInnen, Teams und UnternehmerInnen sowie Start-ups aus Wirtschaft und Industrie (KMU), Teams und Projekte aus Hochschulen und Fachhochschulen, welche technologiebasierte, einzigartige Geschäftsideen zu Erfolgen im Markt bringen wollen.

Die Award-Verleihung findet im Rahmen des 6. Swiss Innovation Forum am Donnerstag, 3. November 2011 auf dem Novartis Campus in Basel statt. Am Swiss Innovation Forum, der führenden Plattform für Innovation, Kreativität und Design, erwarten Sie unter anderen hochkarätige Beiträge von Morten Lund, Co-Gründer Skype und Venture Capitalist, Sven G. Janszky, Trendforscher sowie Hubertus von Grünberg, Verwaltungsratspräsident ABB.

Anmeldung & Informationen unter:
www.swiss-innovation.com | facebook.com/swissinnovation
twitter.com/swissinnovation | youtube.com/swissinnovation

Die Schweizer Innovation Startup-Nationalmannschaft 2011

Die neuen Gewinner des venturelab-Wettbewerbs venture leaders stehen fest. Zwanzig innovative Jungunternehmen haben nun im Juni 2011 die Chance als „Schweizer Startup-Nationalmannschaft“ von einem zehntägigen Business-Development-Programm in Boston (USA) zu profitieren. Dort werden sie ihre Geschäftsideen amerikanischen Investoren und Industrievertretern präsentieren und sich mit US-Startups messen.

venturelab

Rund 100 Bewerberinnen und Bewerber machten sich dieses Jahr Hoffnung, als Teil der Schweizer Nationalmannschaft nach Boston zu reisen, um dort kostenlos ein zehntätiges Business-Development-Programm zu absolvieren. Der Startup-Wettbewerb venture leaders ist das jährliche Programm-Highlight von venturelab, dem nationalen Startup-Training der Kommission für Technik und Innovation KTI. Damit werden innovative Startups mit internationalem Wachstumspotenzial gezielt gefördert. Für die Auserwählten hat die Reise einen finanziellen Wert von 10‘000 Franken, der ideelle Wert ist aber für viele unbezahlbar.

Am 7. Juni 2011 reisen die zwanzig von der Jury ausgewählten Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Chance, sich intensiv mit der Kommerzialisierung ihrer Hightech-Produkte in den USA zu befassen und sich bereits in einem frühen Entwicklungsstadium auf einer internationalen Bühne zu profilieren. Beat Schillig, verantwortlich für die Gesamtleitung von venturelab in der Deutschschweiz: «Was sich für Startups besonders auszahlt sind die vielen Kontakte zu Insidern aus der Industrie und Investoren. Die Schweiz gilt in Europa als Innovationsführer und unsere Startup-Elite kann im direkten Vergleich mit den Amerikanern gut mithalten. Damit das so bleibt, ist es sehr wichtig, dass sich unsere talentierten Jungunternehmen früh international vernetzen.» Neben der Möglichkeit zum Networking erwartet die Gewinner auch ein viertägiger Entrepreneurship-Kurs mit Top-Referenten. Organisiert wird venture leaders in Zusammenarbeit mit swissnex Boston. Auch Ernst&Young ist innerhalb seines Programms «Entrepreneur of the Year» daran beteiligt.

Zahlreiche Startup-Gründer wie beispielsweise Stéphane Doutriaux von Poken oder Paul Sevinç von Doodle haben bereits von venture leaders profitiert. Viele von ihnen waren daraufhin bei Finanzierungsrunden erfolgreich und haben sich eindrücklich entwickelt. Alexander Ilic, Mitgründer und CEO von Dacuda, welche dieses Jahr mit dem Vertriebspartner LG die erste Scannermaus der Welt auf den Markt bringt, war 2010 einer der Gewinner von venture leaders: «Man bekommt in kurzer Zeit extrem viel Inspiration und sagenhafte Kontakte. Jeder nahm sehr viele Inputs für die weitere Entwicklung seines eigenen Business mit nach Hause. Für viele von uns gab es zudem spannende Folgemeetings mit potenziellen Partnern und Investoren.»

Von den rund 100 Bewerbungen, die bis Anfang März eingetroffen sind, wurden 40 ausgewählt, deren Vertreter vor einer Expertenjury ihr Geschäftsmodell präsentieren konnten. Bewertet wurde dabei weniger die bisherige Leistung, sondern das künftige Potenzial von Unternehmerpersönlichkeit und Unternehmen, Innovationskraft und Marktchancen. Jordi Montserrat, verantwortlich für venturelab in der Romandie, war von dem hohen Niveau begeistert: «Unsere Jurymitglieder werden jedes Jahr von den Startups positiv überrascht. Doch in diesem Jahr meinten sie noch einen weiteren Qualitätssprung gesehen zu haben. Das zeigt, dass die Schweizer Startups auf dem richtigen Weg sind.»

Den grossen Erfolg des Programms belegen die Daten, die anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von venture leaders im letzten Jahr erhoben wurden. Von den insgesamt 187 Gewinnern gründeten 115 eine Firma. Total wurden mehr als 1‘000 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen sowie ein Finanzierungsvolumen von 210 Millionen Franken generiert. Diverse Gewinner beliessen es nicht bei einer Firmengründung, sondern gründeten weitere Unternehmen, insgesamt 28 an der Zahl. Die Resultate der Umfrage zeigen, dass das Programm vor allem hinsichtlich des unternehmerischen Spirits einen grossen Einfluss auf die Teilnehmenden hat.

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner von venture leaders 2011:

Dominik Bell, Aeon Scientific AG, Medtech (ETH Zürich)
Ferngesteuerte Mikroinstrumente für neue Diagnose- und Behandlungsmethoden
www.aeon-scientific.com

Andrea Girardello, AppAware, ICT (ETH Zürich)
Android Applikation, die in einer Art Hitparade die beliebtesten Apps von Freunden oder einer Stadt anzeigt
www.appaware.org

Reto Wettstein, BizTelligence, ICT (Uni Zürich)
High-Tech Informationssysteme, die Kundenströme in Ladenlokalen sichtbar machen
www.biztelligence.net

Michael Sauter, Compliant Concept GmbH, Medtech (EMPA Dübendorf)
Neues Therapiebettsystem für die Prävention und Therapie von Dekubitus
www.compliant-concept.ch

Marcus Kuhn, connex.io, ICT (Uni St. Gallen)
Technologie für die Synchronisation aller Kontaktdaten von Handy, Mail und Social Media in ein einheitliches Adressbuch
www.connex.io

Dominik Lysek, credentis, MedTech
Produkte zur Remineralisation von Zahnschmelz für die Prävention und Behandlung von Karies
www.credentis.com

Ricardo Beira, DistalMotion, MedTech (EPF Lausanne)
Chirurgische Plattform für eine neue Generation von mini-invasiver Chirurgie
www.distalmotion.com

Fabrizio Lo Conte, eSMART Technologies, Electronics / Mechanics (EPF Lausanne)
Umfassende Lösungen zur intelligenten Steuerung des Hauses und um gleichzeitig Energie zu sparen
(im Moment keine Webseite verfügbar)

Michael Dupertuis, GEROCO SA, CleanTech (HEIG-VD)
Senkung des Energieverbrauchs zu Hause oder im Büro dank dem Produkt Ecowizz
www.geroco.com

Jan-Mathieu Donnier, GlobalVision Communication, ICT
Online-Applikationen im Bereich 360° Bilder und Videos
www.globalvision.ch

Temitope Ola, Koemei SA, ICT (EPF Lausanne)
Auf der Cloud-Technologie basierende Spracherkennungslösung für Mehrpersonengespräche
www.koemei.com

Irene Schiller, Malcisbo AG, Biotech (ETH Zürich)
Entwicklung einer neuen Generation von Impfstoffen, die auf Glukose basieren
www.malcisbo.ch

Michael Iten, Marmota, Electronics / Mechanics (ETH Zürich)
Glasfasersensoren zur geotechnischen Überwachung von Grossbaustellen
www.marmota.com

Andreas Kunzmann, Optical Additives GmbH, Micro / Nano Technology
Neue Technologie zur Nutzung jeder Oberfläche als Solarzelle
www.optical-additives.com

David Bonzon, Pandora Underwater Equipment, Electronics / Mechanics (EPF Lausanne)
Tauchgeräte zur automatischen Kontrolle des Aufstiegs für mehr Sicherheit
(im Moment keine Webseite verfügbar)

Stella Schieffer, Polyport, ICT (ETH Zürich)
Alternative zu bestehenden Logistikdiensten, die bestehende Reisebewegungen effizienter und nachhaltiger nutzt.
www.polyport.org

Christian Brühlmann, ProteoMediX AG, Biotech (ETH Zürich)
Diagnostische Tests für die Diagnose und Prognose von Prostata-Krebs sowie die Selektion von effektiven Therapien
www.proteomedix.com

Simone Rizzi, QGel SA, Biotech (EPF Lausanne)
Produkte für die Forschung und Entwicklung in Pharma und Biotechnologie
www.qgelbio.com

Thorsten Schwenke, THELKIN GmbH, Electronics / Mechanics (ZHAW)
Mechanische Prüfsysteme für orthopädische Implantate und andere medizintechnische Produkte
www.thelkin.com

Nils A. Reinke, Winterthur Instruments GmbH, Electronics / Mechanics (ZHAW)
Messsysteme für die berührungslose und zerstörungsfreie Prüfung von industriellen Beschichtungsprozessen
www.winterthurinstruments.ch

venturelab ist das kostenlose Startup-Training der Kommission für Technologie und Innovation KTI. Das Angebot trägt verschiedenen Bedürfnissen Rechnung und reicht von Motivationsevents für unternehmerisch Interessierte über Semesterkurse für Hochschulangehörige bis zu intensiven Strategie-Workshops für Hightech-Startups. Einzigartig an allen Ausbildungsmodulen ist die unmittelbare Praxis-Relevanz: Die Startups werden von erfahrenen Unternehmern als Trainer begleitet. Das garantiert, dass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Seit der Lancierung im Mai 2004 hat venturelab mehr als 2’115 Kursmodule in allen Landesteilen der Schweiz durchgeführt. Insgesamt haben über 16’000 Hochschulangehörige und innovative Unternehmer/innen in den Workshops von venturelab an ihren Startup-Projekten gearbeitet.

Ich werde mit der Zeit, wenn ich es noch nicht bereits gemacht habe diese Schweizer Gewinn Unternehmer auch hier im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen, detaillierter vorstellen.

venture kick: Thelkin und delicioustaste AG sind die ersten Gewinner 2011

Die ersten Gewinner der Förderinitiative venture kick im neuen Jahr stehen fest: Das Engineering-Startup Thelkin und der Premium-Food-Vertreiber delicioustaste aus Zürich haben sich in der finalen Runde jeweils die Gesamtsumme von 130‘000 Franken gesichert. Jetzt wollen die beiden Jungunternehmen so richtig durchstarten. Nachdem ihre Geschäftsidee die Jury überzeugen konnte und die Produkte marktreif sind, geht es nun darum, sie auch bekannt zu machen.

Sie haben die dritte und letzte Runde bei venture kick gemeistert: Thelkin aus Islikon und delicioustaste aus Zürich haben mit ihren Ideen die Gesamtsumme von 130‘000 Franken gewonnen. Wichtiges Kapital, was sie nun grösstenteils ins Marketing stecken wollen. Oder auch müssen. Denn jetzt heisst es, die Idee an den Kunden zu bringen. Das weiss auch Thorsten Schwenke, der Gründer von Thelkin, der in den letzten Wochen den direkten Kontakt zu seiner Zielgruppe gesucht und dabei viel positives Feedback gefunden hat.

thelkin
THELKIN: die neue Generation von Prüfsystemen für die Orthopädie
Dr.-Ing. Thorsten Schwenke entwickelt und vertreibt mit seinem Startup Prüfgeräte und Simulatoren für die mechanische Charakterisierung von Produkten, Bauteilen und ihren Materialien. Die neu entwickelte Antriebstechnologie ist im Gegensatz zu traditionellen hydraulischen Antrieben vollelektrisch. Somit ist die neue Technologie wartungsarm, energieeffizient, leise und sauber. Das System gewährleistet allerhöchste Präzision und bietet klares Design mit der grösstmöglichen Funktionalität. Denn je nach Wunsch kann es auch individuell angepasst werden. Den Kundenfokus sieht Dr. Schwenke zu Anfang im Bereich der orthopädischen Implantate. Später sollen aber die verschiedenen Systeme für einen weit grösseren Applikationsbereich, wie z.B. in der Uhren- und Kunststoffindustrie, zum Einsatz kommen.

Mit 130‘000 Franken und mit voller Kraft voraus
Viel Zeit um sich nach dem Erfolg auszuruhen hat Dr. Schwenke nicht. Vielmehr hat er einiges vor: Neben der finalen, technischen Entwicklung werden er und sein Team jetzt viel Energie in die Vermarktung seiner Geräte stecken. Ausserdem plant der Dozent der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) bereits die Geschäftserweiterung ins Ausland, wo er in Europa und den USA die richtigen Vertriebspartner finden will. Möglichkeiten, die sich ihm dank des Förderpreises nun eröffnet haben. So sieht er venture kick auch als tolles Programm, das seinem Namen alle Ehre macht: «Erfolgsverssprechende Startups zu finanzieren und Ihnen samt Coaching die nötige Starthilfe zu geben, hilft ihnen enorm, um in die richtige Spur zu kommen und wachsen und aufblühen zu können.»

deliciustaste
COOKITS: die neue Art zu Kochen – auf Niveau eines Sternekochs
Die Freude etwas selbst gemacht zu haben, ist immer noch am grössten. Dieser Tatsache bedient sich die delicioustaste AG mit ihrem Produkt COOKITS, ein Gourmet Cooking Kit für zu Hause. Das von Marc Spafford, Nicolas Blanchard und dem neuen Stern am Kochhimmel, Ralph Schelling, gegründete Jungunternehmen aus Zürich will wieder mehr

Spass in die Küche bringen und das Leben viel einfacher und genussvoller machen. Mit den besten Zutaten aus der Region und einer besonderen Rezeptidee lässt sich in wenigen Zubereitungsschritten in 20 Minuten ein richtiges Gourmetessen zaubern. Dafür werden die COOKITS mit den neuesten Techniken der Gastronomie zubereitet, so dass mehr Zeit für sich und alles andere bleibt. COOKITS wird online bestellt, abgeholt oder ökologisch mit dem Velokurier nach Hause oder ins Büro geliefert.

Zwei Jungunternehmen um die 30 mit einer geschmackvollen Idee
«Für uns basiert venture kick auf drei Ebenen», meint Marc Spafford, 29 Jahre, der bereits einen Bachelor-Abschluss in Hotellerie an der Ecole hôtelière de Lausanne in der Tasche hat. Die Unterstützung fände nicht nur finanziell, sondern auch mental und beratend statt: «Es hat eben einen positiven psychologischen Effekt: Durch die drei Gewinnstufen wird man nicht einmalig belohnt und dann sich selbst überlassen, sondern wird immer wieder motiviert.» Dass er Ideen konsequent weiterverfolgt, hat er bereits bewiesen. Denn die Idee mit COOKITS kommt nicht von ungefähr. Seiner Diplomarbeit an der FHNW für seinen Abschluss als Master of Sciences in International Management gab er den Titel «Innovation in der Nahrungsmittelindustrie». Der Nachhaltigkeits-Gedanke von venture kick überzeugt auch den 30-jährigen IT-Diplomanden und Mitgründer Nicolas Blanchard, der zuletzt an der Hochschule Luzern auch einen Abschluss in Marketing und Unternehmenskommunikation gemacht hat: «Es wird genau geprüft, wie ernst man sein Projekt wirklich nimmt und somit dafür gesorgt, dass mit den finanziellen Mitteln der Stiftung auch gezielt umgegangen wird. Das spricht für venture kick.»

Ein Erfolg der schmeckt, aber längst nicht satt macht
Die Freude für die Gewinner von venture kick ist riesig, aber wie in den letzten Wochen und Monaten heisst es «weitermachen, weitermachen, weitermachen», was die Gründer ausdrücklich betonen. Die ersten Gerichte können im Technopark schon getestet werden, der grosse Start mit der fertigen Webseite ist im April geplant. Davor und danach warten zahlreiche Medien- und Marketingaktionen und der Gewinn namhafter Partner, mit denen man schon in Kontakt steht. Durch die Kooperation mit dem Technopark Zürich hat man den ersten schon gefunden. Zusätzlich muss noch viel Herzblut in die Verpackung und Aufmachung der COOKITS-Schachteln gesteckt werden. Denn jeder der diese in der Hand halten wird, soll wissen, dass etwas Besonderes auf ihn wartet.

Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Seit Start der Initiative im Herbst 2007 hat venture kick mittlerweile über 5,5 Millionen Franken ausgeschüttet und über 150 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen den Kick für Ihr Startup geben können. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.