Neuartige Technologien für Behinderungen

Das Leben mit Behinderungen ist alles andere als einfach. Aus diesem Grund arbeiten Ärzte und Wissenschaftler stets an Technologien, die eine Erleichterung schaffen. Welche Vorteile die Technik bei Seh- und Hörbehinderungen bietet, zeigt dieser Artikel.

Schwerhörigkeit – diese Technologien helfen

Ein schlechtes Hörvermögen kann angeboren sein, sich aber auch erst mit der Zeit entwickeln. Vor allem ältere Menschen leiden daher unter einer gewissen Schwerhörigkeit. In manchen Fällen – vor allem dann, wenn die Schwerhörigkeit angeboren ist – lässt sich leider nicht viel machen. In diesem Fall spricht man jedoch mehr von einer Gehörlosigkeit.

Selbst bei einer stark ausgeprägten Schwerhörigkeit können sich Betroffene nützliche Technologien zunutze machen. Die Rede ist von Hörgeräten. Diese werden einfach im Ohr getragen und verstärken die Geräusche um einen herum. So können selbst die Personen, die kaum etwas hören, wieder am alltäglichen Leben teilhaben.

Die Hörgeräte Preise variieren je nach Stärke. Bei manchen Menschen ist nur eine geringe Hörstärke notwendig, andere benötigen schon mehr Leistung. Die Entscheidung, welches Hörgerät am besten geeignet ist, sollte individuell getroffen werden – immerhin ist auch jede Hörbehinderung einzigartig. Am besten sprechen Betroffene darüber einmal mit ihrem Arzt. Dieser kann eine Empfehlung geben und dabei helfen, das geeignete Modell zu finden.

Technologien für Sehbehinderungen

Auch Sehbehinderungen können angeboren sein oder erst mit der Zeit entstehen. Wie bei Hörbehinderungen spielt das steigende Alter eine wesentliche Rolle. Doch was hilft, um Sehbehinderungen auszugleichen?

Auch hier gilt es, individuelle Lösungen zu finden, da nicht jede Sehbehinderung gleich ist. Handelt es sich um eine Kurz- oder Weitsichtigkeit, lässt sie sich meist mit einer geeigneten Brille ausgleichen. Auch Kontaktlinsen gelten als beliebte Hilfsmittel, da man bei ihnen nicht sieht, dass die betroffene Person unter einer Sehbehinderung leidet.

Vor allem wenn jedoch Probleme mit der Hornhaut auftreten, sind Kontaktlinsen jedoch meist nicht die beste Wahl. In solchen Fällen sollten Betroffene noch einmal Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten. Anstelle einer Brille können nämlich noch andere Methoden zum Zug kommen. Viele Sehbehinderungen lassen sich operativ behandeln. Auf diese Weise wird die Sehkraft wiederhergestellt und es ist weder eine Brille noch sind Kontaktlinsen notwendig. Da sich jedoch nicht jede Sehbehinderung oder -schwäche operieren lässt, muss diese Entscheidung individuell gefällt werden.

Disruptive Technologien: Die besten Innovationen

Dank der Digitalisierung verzeichnet man immer mehr Veränderungen. So lässt sich sagen, dass wir in einem sehr schnelllebigen Zeitalter leben. Was das mit disruptiven Technologien zu tun hat und welche Innovationen besonders erfolgreich sind, zeigt dieser Artikel.

Was sind disruptive Technologien?

Unter disruptiven Technologien versteht man Innovationen, welche die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie oder eines bereits bestehenden Produkts ersetzen. Dadurch wird das Produkt, die Dienstleistung oder die Technologie, die zuvor bestanden hat, vollständig vom Markt verdrängt.

Eine disruptive Technologie ist gegenwärtigen Technologien zunächst unterlegen. Doch mit der Zeit verbessern sie sich so weit, dass sie das Vorgängerprodukt übertreffen können. Interessant dabei ist, dass disruptive Technologien zunächst meist keine Produktattribute aufweisen, welche von den Kunden gefordert werden. Doch nach und nach wächst das Bewusstsein der Kunden dafür und disruptive Technologien werden zum neuen Standard. Somit richten sich solche Technologien danach aus, welche zukünftigen Kundenbedürfnisse vermutet werden.

Die besten disruptiven Technologien

Dank der fortschreitenden Digitalisierung haben sich immer mehr disruptive Technologien hervorgetan. Viele davon stammen aus dem Bereich der Softwareentwicklung, da es hier große Potenziale gibt.

Eine der größten Innovationen, auf die wir tagtäglich stoßen, ist das Mobiltelefon, das das Festnetz mittlerweile fast verdrängt hat. Früher war das Festnetztelefon das Nonplusultra. Heute haben insbesondere junge Menschen gar kein Festnetz mehr, sondern hantieren nur noch mit dem Smartphone.

Eine weitere disruptive Technologie sind Versandapotheken. Sie stehen lokalen Apotheken gegenüber und gewinnen immer mehr an Popularität. Anstelle eines Besuchs in der Apotheke zu den gängigen Öffnungszeiten können Verbraucher nun alles online bestellen und direkt vor die Haustür liefern lassen. Dies ist nicht nur zeitsparend, sondern geht für viele auch mit einem hohen Maß an Diskretion einher.

Ähnliche Veränderungen lassen sich im Bereich des Einzelhandels feststellen. Heute gibt es zahlreiche Onlineshops, die teilweise sogar günstigere Angebote haben als lokale Geschäfte. Zudem besteht auch hier wieder der große Vorteil, dass sich Verbraucher alles bis vor die Haustür liefern lassen können – und das sogar in ziemlich kurzer Zeit.

Die Digitalisierung hat zudem dazu geführt, dass immer mehr online verfügbar ist. So verhält es sich auch mit Zeitungen. Online-Magazine werden immer beliebter und die Zeitung wird immer mehr verdrängt. Auch wenn es sie noch gibt, sind die Absatzzahlen erheblich geschrumpft.

Venture Kick – Plan für 2022

Venture Kick setzt seine Erfolgsgeschichte fort und erhöht sein Budget: Nachdem Venture Kick seit 2007 841 Spin-offs aus Schweizer Hochschulen mit CHF 39,71 Millionen Startkapital unterstützt hat, erhöht es das Budget für 2022 um 10 % auf CHF 6,1 Millionen. Damit kann die Organisation in diesem Jahr 89 neue innovative Projekte unterstützen.


Venture Kick, das führende Startup-Förderprogramm in der Schweiz, kann mit der Budgeterhöhung seine Wirkung weiter steigern. In den letzten 15 Jahren haben Jurys aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren 841 Startup-Projekte aus fast 5’400 Bewerbungen ausgewählt. Seit seiner Gründung in 2007 hat
das wettbewerbsorientierte Programm bereits CHF 39,71 Millionen investiert.
„Dass wir die Unterstützung im Jahr 2022 weiter aufstocken können, ist eine Anerkennung für die beeindruckenden Leistungen der bisher unterstützten Unternehmer: Sie zeigen, wie wirkungsvoll unsere Unterstützung war, und geben uns die Zuversicht, dass wir auch in Zukunft noch mehr Wert schaffen können‟, sagte Pascale Vonmont, Präsidentin des Strategieausschusses von Venture Kick. „Im Jahr 2022 werden wir auch unser 15-jähriges Bestehen feiern! Wir freuen uns darauf, unsere Alumni willkommen zu heissen und danken allen langjährigen Spenderinnen und Spendern, die diese fantastische Arbeit ermöglichen.‟


Der Weg zu CHF 1’000’000+ in der Seed-Finanzierung
Für 2022 plant Venture Kick 51 Jurysitzungen – eine pro Woche. Die Jury wird 89 neue Projekte auswählen, die 2022 in den Venture-Kick-Prozess aufgenommen werden und sich den bisherigen Gewinnern von 2021 für die nächsten Phasen anschliessen. In diesem Jahr werden 173 „Kicks‟ die finanzielle und geschäftliche Beschleunigung der Spin-offs unterstützen. Mit der Teilnahme an Venture Kick erhalten die ausgewählten Startups Zugang zu einer potenziellen Finanzierung von mehr als CHF 1’000’000, bestehend aus CHF 150’000
von Venture Kick, CHF 150’000 vom InnoBooster-Programm der Gebert Rüf Stiftung für Kandidaten, die Venture Kick Stufe 1 bestanden haben, und bis zu CHF 850’000 vom Kick Fund für Startups, die in Venture Kick Stufe 3 ausgewählt wurden.


Unterstützung, die über Geld hinausgeht
Im Laufe der Jahre haben Unternehmer, die von Venture Kick profitieren, immer wieder betont, dass das „Kicken‟ über das Geld hinausgeht. „Der Venture Kick-Prozess war eine transformative Erfahrung. Während des ganzen Jahres haben uns die anspruchsvolle Jury und die Kickers Camps enorm geholfen, das Unternehmen und unsere unternehmerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln‟, sagte Denys Sutter, Mitgründer und CEO des Venture Kick-Gewinners condenZero. Die Glaubwürdigkeit, die die Auswahl bietet, und das direkte und strukturierte Feedback sind wichtige Beiträge zur Entwicklung der Startups. „Venture Kick hat uns eine umfassende Sichtbarkeit und Unterstützung geboten, um unser Netzwerk auszubauen und einen Weg in der Wertschöpfungskette zu finden. Die Kicks im Kickers Camp waren unvergesslich und sehr hilfreich! Venture Kick hat den Grundstein für unseren zukünftigen Markteintritt mit einer soliden Pipeline mit relevanten Partnern und Kunden gelegt‟, sagte Margaux Peltier, Mitgründerin und CEO des Venture Kick-Gewinners Enerdrape.


Venture Kick ist auf einer Mission
„Was vor 15 Jahren als kleine Initiative begann, hat sich zu einer Referenz in der Frühphasenunterstützung entwickelt, und dank des Feedbacks der unterstützten Startups finden wir die Motivation, uns ständig zu verbessern‟, erklärt Jordi Montserrat, Co-Geschäftsführer von Venture Kick. „Wir sind bereit, das ehrgeizige Ziel für 2022 umzusetzen, und haben unsere ‚Mission 2027‘ im Blick: In der Schweiz 1’000 Hightech-Startups zu gründen, die 15’000 aktive Arbeitsplätze schaffen.‟

Über Venture Kick

Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt Schweizer Startups eine Startfinanzierung von bis zu CHF 150’000 zur Verfügung und bietet einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Die Startups pitchen in drei Phasen vor Expertenjurys, um eine Finanzierung zu erhalten. Dabei erhalten sie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk von 200 erfolgreichen Unternehmern und Investoren. Die Gewinner von Venture Kick haben Anspruch auf eine Investition von CHF 850’000 aus dem Kickfund und auf einem InnoBooster-Grant von zusätzlichen CHF 150’000.
Seit seiner Lancierung im Jahr 2007 hat Venture Kick 841 Schweizer Startup-Projekte mit über CHF 39,71 Millionen unterstützt. Das Programm aus finanzieller Unterstützung, Ausbildung und Netzwerk hat zur Gründung von 675 Unternehmen geführt. Venture Kick zählt ein Portfolio von 518 aktiven Hightech-Unternehmen und 57 Exits. Die Alumni-Firmen haben insgesamt CHF 5,3 Milliarden von führenden Schweizer und internationalen Investoren erhalten. Die unterstützten Startups haben 9’061 Arbeitsplätze geschaffen und repräsentieren 59 Unternehmen, die in den TOP 100 Swiss Startups 2021 aufgeführt sind.

Im Jahr 2022 wird Venture Kick CHF 6,1 Millionen in Startup-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen.
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Fondation Pro Techno, ESA BIC Schweiz, Engagement Migros und Swisscom.

Weitere Informationen finden sie auf www.venturekick.ch, inklusiver alle von Venture Kick unterstützten Startup-Projekte.

10 Venture Leaders Mobile 2022 werden Schweizer Innovation am Mobile World Congress in Barcelona vertreten

Die 10 Venture Leaders Mobile 2022 werden ihr globales Wachstum auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona vorantreiben. Die Connectivity-Startups werden im Februar 2022 am MWC teilnehmen und ihre Stände an der 4YFN-Startup-Konferenz aufbauen. Die einwöchige Roadshow zielt darauf ab, die innovativsten Schweizer Mobile-Startups internationalen Investoren und führenden Unternehmen derTelekommunikationsbranche vorzustellen. Venture Leaders Mobile wird von Venturelab organisiert und von Huawei, Swisscom und VISCHER unterstützt.


Eine Fachjury aus professionellen Investoren und Experten für mobile Technologien hat 90
Bewerbungen geprüft, um die 10 Venture Leaders Mobile 2022 auszuwählen: Die Startups bieten innovative Lösungen, die Bereiche wie digitale Gesundheit, Infrastruktur, Chipkühlung, Sicherheit und Analytik voranbringen. „Dies ist die vierte Venture Leaders Mobile Roadshow, und wir sind immer wieder von der hervorragenden Qualität der Startups und ihren erstklassigen Technologien überrascht.


Diese 10 neuen Mitglieder des National Startup Teams zeigen einmal mehr die Innovationskraft der Schweiz in Barcelona: alle mit einzigartigen Technologien und viele von ihnen bereits mit einem globalen Business Footprint‟, sagt Jordi Montserrat, Managing Partner bei Venturelab.
Ende Februar 2022 werden die Venture Leaders Mobile am Mobile World Congress (MWC) in
Barcelona teilnehmen, dem weltweit grössten und wichtigsten Event der Mobilfunkbranche. Die 10 Startups erhalten jeweils einen Stand auf der 4YFN-Startup-Konferenz im Herzen des MWC. Der Besuch der Hauptmesse und Treffen mit Investoren, Branchenführern und potenziellen Kunden in exklusiven Networking- und Pitch-Veranstaltungen werden den Startups helfen, ihr Wachstum zu beschleunigen.


Die dritte Venturelab Trophy – ein Segelwettkampf, der Startups und Investoren dank der
Unterstützung des Programmpartners VISCHER in einem einzigartigen Rahmen im Royal Nautico Club von Barcelona zusammenbringt – wird die Roadshow einleiten.
Venturelab organisiert seit 17 Jahren internationale Roadshows für die Schweizer Startup-
Nationalmannschaften. Die ambitionierten Unternehmer und ihre vielversprechenden Startups werden in führenden Technologiezentren wie Silicon Valley, Boston, New York, London, München, Shanghai, Peking, Shenzhen und Barcelona hochkarätigen Investoren und potenziellen Kunden vorgestellt. Im Jahr 2022 wird das Venture Leaders Mobile Programm zum vierten Mal in Folge stattfinden. „Als Teil der Venture Leaders haben wir internationale Kontakte geknüpft und die Möglichkeit erhalten, potenzielle Partner, Investoren und vor allem neue Kunden zu treffen‟, so Anand Verma, ehemaliger Venture Leader und CEO von Perovskia Solar.

Venture Leaders Mobile 2022
Adresta│Zürich│www.startup.ch/adresta
Adresta bietet ein umfassendes SaaS-Angebot für Marken, um das Eigentumserlebnis neu zu definieren, indem NFTs für ihre physischen Produkte im Besitz des Endverbrauchers erstellt werden. Die NFTs verbinden die Marke, den Besitzer und Dritte mit einem mobilen, digitalen Ökosystem mit erleichterten After- Sales-Prozessen und wertschöpfenden Dienstleistungen, wie z. B. Versicherungen, auf Knopfdruck.


Corintis│Zürich│www.startup.ch/corintis
Leistungsstarke Chips erzeugen viel Wärme, und die derzeitigen Methoden zur Kühlung dieser Chips begrenzen die Leistung und haben enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Corintis bietet eine bahnbrechende mikrofluidische Kühlung an, um die digitale Infrastruktur zu unterstützen und die nächste Generation der nachhaltigen Datenverarbeitung zu ermöglichen.


IMVERSE│Genf│www.startup.ch/imverse
IMVERSE ist ein Softwareunternehmen mit der Vision, dank VOXELS das Live-Metaverse zu ermöglichen: Nutzer können sich selbst als 3D-Hologramm von ihrem Telefon oder Laptop aus in eine virtuelle Sitzung zur Fernarbeit holoportieren, mit aufregenden visuellen 3D-Effekten auf Twitch streamen oder einen holografischen Anruf auf ihrem Mobilgerät geniessen.


INERGIO│Lausanne│www.startup.ch/inergio
INERGIO führt einen systematischen Weg zur grünen Energiewende ein, indem es eine
Brennstoffzellentechnologie zur Stromerzeugung miniaturisiert, die netzunabhängige und mobile Anwendungen ermöglicht. Die Lösung von INERGIO bietet ein 10-fach besseres Leistungsgewicht als die meisten vergleichbaren Technologien.


LORIOT│Thalwil│www.startup.ch/loriot
LORIOT ist ein sicherer, zuverlässiger und skalierbarer LoRaWAN [Long Range Wide Area Network] Betreiber und Service Provider. Die Lösung ermöglicht den Betrieb gross angelegter IoT-Netzwerke über eine globale Infrastruktur. LORIOT ist bereits in 152 Ländern vertreten und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das IoT überall zu ermöglichen und es für jeden weltweit zugänglich zu machen.


Pathmate Technologies│Zürich│www.startup.ch/pathmate
Pathmate Technologies verhilft Menschen mit Bluthochdruck zu einem glücklicheren und gesünderen Leben. Der KI-basierte Chatbot „Manoa‟ des Unternehmens kombiniert die Leistungsfähigkeit von Daten, Verhaltensforschung und intelligenten Geräten, um hochgradig personalisierte und skalierbare Unterstützung für die über 1,3 Milliarden Menschen mit Bluthochdruck zu bieten.


Perspective Robotics (Fotokite) │Zürich│www.startup.ch/perspective
Fotokite hilft Teams der öffentlichen Sicherheit, Leben zu retten, indem es auf Knopfdruck aussagekräftige und umsetzbare Informationen liefert. Die völlig autonomen und praxiserprobten Lösungen von Fotokite werden täglich von Feuerwehrleuten und Ersthelfern eingesetzt, um Vorfälle innerhalb von Sekunden nach Eintreffen am Einsatzort zu bewerten, zu visualisieren und zu dokumentieren.


SHAREKEY Swiss│Zug│www.startup.ch/sharekey
SHAREKEY ist eine einfach zu bedienende All-in-One-App für die Zusammenarbeit, die den Schutz der Privatsphäre in Unternehmen gewährleistet: Die Lösung ermöglicht es Führungskräften, Vorstandsmitgliedern sowie Rechts- und Finanzmitarbeitern, vertrauliche Informationen zu teilen, zu verhandeln und Dokumente innerhalb und ausserhalb eines Unternehmens zu genehmigen – überall und auf jedem Gerät.


Technis│Lausanne│www.startup.ch/technis
Technis bietet Analyselösungen für den Einzelhandels-, Bildungs- und Industriemarkt: Das Unternehmen digitalisiert alle physischen Infrastrukturen – wie z. B. die Customer Journey, die Konversionsrate, den Personenfluss und die Interaktionsrate mit Produkten – mit kompletten Hardware- und Softwarelösungen.


TYXIT│Yverdon-les-Bains│www.startup.ch/tyxit
TYXIT bietet eine einzigartige SaaS-Plattform für Künstler und Fans, um Echtzeit-Interaktion in der Musik- und Spieleindustrie zu erreichen. Die einzigartige Ultra-Low-Latency-Lösung des Unternehmens ermöglicht Remote-Jam-Sessions und schützt die Inhaltserstellung durch NFT-Generierung.

Verfolgen Sie die Unternehmer und die mobile Roadshow von Venture Leaders vom 26. Februar bis 4. März 2022 in den sozialen Medien unter dem Hashtag #VLeadersMobile oder auf www.venture-leaders.ch/mobile

Über Venture Leaders
Die Venture Leaders – die Mitglieder des Swiss National Startup Teams – haben ein klares Ziel: Sie sehen sich als Global Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer globalen Expansion machen. Venturelab hat 16 Jahre Erfahrung darin, die besten Unternehmer der Schweiz in das Herz der globalen Technologiezentren zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Barcelona, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die Unternehmen, die von den 455 Alumni von Venture Leaders gegründet wurden, haben mehr als 3’600 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als CHF 4 Milliarden an Kapital aufgebracht.

Für mehr Informationen, besuchen Sie www.venture-leaders.ch und entdecken die Venture Leader Alumni hier: https://www.venturelab.ch/venture-leaders-alumni .

Kreativität – unersetzliche Basis für jeden Erfinder

Gleich, ob Sie privat ihre innovativen Ideen der Öffentlichkeit zugängig machen möchten oder Ihren beruflichen Aufstieg als Angestellter beschleunigen möchten, innovative Einfälle sollten gut durchdacht und ausgearbeitet sind. Leider ist es heute häufig so, dass wir tagtäglich einem hohen Leistungsdruck und Stress ausgesetzt sind. Dadurch geht bei vielen Menschen die Fähigkeit verloren, eigenständig und frei zu denken. Sie ist jedoch Grundvoraussetzung für die Ideenfindung. Damit Ihre Gedanken frei schweifen können und infolge dessen Ihre Kreativität aktiviert wird, können sie selbst aktiv werden. Wie es funktioniert, finden Sie in unserem nachstehenden Artikel.

Idee und Qualität

Auch, wenn Kreativität und ein entspanntes Wesen bei erfolgreichen Erfindern die Hauptrolle spielen, möchten wir kurz auf einen weiteren wichtigen Aspekt eingehen: die Qualität einer Erfindung. Der Erfolg einer neuen Idee hängt häufig nicht nur von dieser selbst ab, sondern auch von den hinzugezogenen Bestandteilen. Dazu folgendes Beispiel:

Sie erfinden eine Computer Hardware, die zukunftsweisend ist. In der Regel setzen Sie Ihre Erfindung unter Hinzuziehung klassischer Bestandteile wie beispielsweise Steckverbinder um.

Damit Sie Ihr Objekt erfolgreich präsentieren können, muss es sich sowohl um eine Innovation handeln als auch zuverlässig funktionstüchtig und langlebig sein. D.h., sämtliche bereits auf dem Markt befindlichen Bestandteile, die Sie für Ihr neues Produkt nutzen, sollten von bester Qualität sein. Kosteneinsparung ist hier fehl am Platz. Scheitert die Vorführung ihrer Erfindung an minderwertigen Bestandteilen, steht sie von vornherein unter einem schlechten Licht.

Wichtigster Faktor: ihr Geisteszustand

Kreative Menschen, die etwas erfinden möchten, benötigen in jedem Fall das passende Mindset. Dazu gehört, dass Sie sowohl eher unwichtige Alltagsprobleme als auch kleine Sorgen hinter sich lassen. Unnötige Dinge können Ihren Geist belasten und blockieren. Es ist nicht immer ganz einfach, die individuellen Einschränkungen oder auch gewohnten Denkbahnen aus dem Weg zu schaffen. Beispielsweise Yoga und Spaziergänge an frischer Luft können Ihnen dabei helfen, Ihren psychischen Zustand in die gewünschten Bahnen zu lenken.

Weiterhin macht es viel aus, wenn Sie sich selbst eine inspirierende Umgebung erschaffen. Je nach Person lässt sich diese durch Zeitungsartikel, Bilder, Sprüche oder außergewöhnlich geformte Gegenstände schaffen. Eine erstklassige Stimulierung des Geistes ist auch das Aufsuchen von Orten, an denen sie noch nie waren, obwohl sie Sie schon lange verlocken. Darüber hinaus sind Zeiten der Ruhe während eines stressigen Alltags wichtig. Bekannt ist: Kreative Menschen schlafen zum einen viel, zum anderen verfügen sie über die Fähigkeit, sich stundenlang auf etwas Bestimmtes zu fokussieren. Nur auf diesem Weg kann unser Unterbewusstsein in aller Ruhe Neues verarbeiten und die jeweiligen Verknüpfungen herzustellen.

Kreativitätstechniken

Wer sich ein wenig mit Erfindungen auskennt, weiß, dass nicht immer eine komplett neue Idee vorhanden sein muss. Oftmals bietet sich die Möglichkeit, bestehende Konzepte durch Eigeninitiative in neuwertige umzuwandeln – persönliche Strategien machen es möglich. Von Bedeutung ist dabei, dass Sie etwaige Probleme in vorhandenen Plänen oder Vorgehensweisen erkennen, gründlich studieren und Lösungen finden. Nachstehend befassen wir uns mit verschiedenen interessanten Kreativtechniken.

Bestehende Konzepte kombinieren

Seit ewigen Zeiten gibt es Shampoos und Duschgels. Für die meisten Menschen gehören sie zu den häufig genutzten Pflegemitteln. Insbesondere Flugreisenden, die immer größeren Einschränkungen bei der Mitnahme von Flüssigkeiten unterliegen, kam die Erfindung der Kombination von Shampoo und Duschgel in einem gelegen. Der Erfinder griff somit zu bereits bestehenden Konzepten und entwickelte daraus ein neues. Gleiches gilt für zahncremespendende Zahnbürsten, die für viele Reisende von großem Interesse sind.

Alle Ideen zulassen, dann entscheiden

Sie müssen nicht eine Idee haben und sich darin verbeißen. Viel besser ist es, gleiche mehrere Einfälle zuzulassen, was äußerst motivierend wirken kann. Grundsätzlich sollten Sie erst einmal ein Problem ins Auge fassen, für das Sie eine Lösung finden möchten. Viele Erfinder besitzen sowohl einen starken Tatendrang als auch eine hohe Produktivität. Sie bringen mehrere Ideen hervor, wobei selbstverständlich nicht alle umsetzbar sind. Generell ist jedoch ab und an eine herausragende Alternative dabei.

Für jeden Erfinder von Bedeutung ist, dass er sich mit der Materie, die gerade im Fokus steht, gut auskennt. Tolle Ideen sind die eine Seite für Innovationen. Damit sie auch erfolgreich umgesetzt werden können, ist jedoch Wissen über den betreffenden Themenbereich erforderlich. Um dem Gehirn Anregung zu liefern, lesen Sie am besten alles, was es dazu gibt. Sie finden Motivation und Inspiration, die Ihnen möglicherweise das letzte Puzzleteil für Ihre einmalige Erfindung präsentieren.

Forschung gestalten: Bundesregierung gibt strategischen Rahmen vor

Die Voraussetzungen gesund und lange zu leben sind in Deutschland besser als je zuvor. Die Lebenserwartung hat sich aufgrund verbesserter Lebensbedingungen und guter medizinischer Versorgung in den letzten Jahren verbessert.

Vor Krankheiten haben die Menschen weniger Angst. Durch umfassende Impfprogramme sind die meisten gefürchteten Krankheiten weggefallen.

Allerdings steht die Medizin auch im 21. Jahrhundert vor vielen Herausforderungen. Das beste Beispiel ist Corona. Trotz vieler Impfprogramme können die Werte nicht so schnell gesunken werden. Deutsche Mediziner arbeiten intensiv an medizinischen Lösungen.

Weiterhin nehmen lebensstilbedingte Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Demenz zu. Weltweit werden die Menschen mit neuen Krankheitserregern konfrontiert, was gerade jetzt mit dem Corona Virus offensichtlich wird. Es gibt weitere Krankheiten, welche von Tier zu Mensch übertragen werden und sich aufgrund der globalen Mobilität schnell verbreiten.

Bild: pixabay.com

Eindrucksvolle Erfolge

Die deutsche Gesundheitsforschung kann stolz auf beeindruckend Erfolge zurückblicken. Allerdings muss die Forschung auch zukünftig die neuesten technischen Möglichkeiten nutzen, um weiterhin die deutsche Bevölkerung gesund zu halten.

In Deutschland sollen alle Menschen vom medizinischen Fortschritt profitieren. Daher gewährleistet die Bundesregierung Zugang zu effektiven Gesundheitsinnovationen. Für die Forschung bedeutet dies, dass die Lebensumstände und Anforderungen der Patienten zunehmend berücksichtigt werden müssen. Rückmeldungen und Feedbacks der Patienten müssen umfassend in die Praxis integriert werden, um wirksame Verbesserungen erzielen.

Weiterhin wird derzeit intensiv an CBD Produkten wie CBD Öl geforscht. Die Wissenschaft ist bei diesem Inhaltsstoff noch nicht soweit vorangeschritten. Allerdings treten vermehrt positive Erfahrungsberichte in Erscheinung.

Durch die Digitalisierung zu besseren medizinischen Erfolgen

Die Digitalisierung ermöglicht einen besseren Zugang zu wertvollen medizinischem Wissen. Insgesamt kann in Deutschland eine bessere Versorgung sichergestellt werden. Dank der Digitalisierung erhalten Forschende tiefere Einblicke in die Entstehung von Krankheiten. Dadurch können sie passgenaue medizinische Lösungen erstellen und Präventionsmaßnahmen einleiten. Die Medizin wird so langfristig positiv geprägt.

Blick in die Zukunft

Die Forschung strebt das Ziel an weitere Krankheiten effektiv vorzubeugen und zu heilen. Dabei richtet sich die Forschung noch stärker auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig sollen auch sozial benachteiligte Menschen sowie Gruppen in ländlichen Regionen eine bessere Gesundheitsversorgung bekommen.

Musik-Wearable aus Zürich jetzt auf Kickstarter

Ich stelle euch heute wieder ein neues innovatives Kickstarter Projekt. Es ist Mictic aus Zürich.

Mictic ist ein Wearable, das aus Bewegung Musik macht und damit den Körper zum Instrument werden lässt.  Egal, ob die Nutzer*innen bereits 10 Grammys haben oder noch nie ein Musikinstrument in der Hand hatten – jeder kann Mictic! Sobald die Armbänder angelegt und über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden sind, kann es losgehen.

Jetzt lädt Mictic die Kickstarter-Community exklusiv ein, sich an der Markteinführung zu beteiligen, denn nur über die Crowdfunding Seite kann die limitierte Erstauflage des Produkts vor dem offiziellen Produktlaunch noch erstanden werden.

Das Team der Mictic AG hat mit diversen Künstlern und professionellen Tänzern aus verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet, um das Produkt zu finalisieren:

Jahrhunderte der Schweizer Ingenieurskunst haben uns inspiriert. Nach mehr als 3 Jahre Entwicklung können wir es nun kaum abwarten, unsere Armbänder endlich auf den Markt zu bringen. – Mershad Javan, CEO von Mictic

Die erste Version der App enthält Instrumente wie E-Gitarre, Schlagzeug, Cello und Genre basierende Soundscapes wie Rock, EDM, Trap und Hip Hop. Darüber hinaus wird es als Bonus ein Game-Feature geben, welches es ermöglicht, beliebte Sounds wie ein Laserschwert, ein Tennis Match oder einen Kung-Fu Kampf virtuell zu imitieren.

Weitere Instrumente und Sounds werden nach dem Release zum Download angeboten und ständig aktualisiert. Für alle professionellen Musiker kann Mictic auch als MIDI-Controller mit allen gängigen digitalen Audio-Workstation wie Ableton, Logic, Pro Tools oder GarageBand genutzt werden.

Die Kickstarter-Prämien beinhalten großzügige Preisnachlässe, sowie die Option, die erste limitierte Auflage vor allen Anderen zu bekommen. Mit dem VIP-Paket erhält der Unterstützer eine persönliche Einführung durch das Mictic Team und die Möglichkeit auf den Dreh eines exklusiv von einem professionellen Filmteam erstellten Videos zur Eigennutzung. Die Aktion läuft ab heute für 33 Tage bis zum 11.Mai.

Mictic Kickstarter-Kampagne: https://www.kickstarter.com/projects/mictic/mictic-create-music-with-your-movement

Weitere Details: mictic.com

Venture Kick Startups sammeln CHF 4 Milliarden ein und schaffen 8’000 Arbeitsplätze

Was 2007, kurz nach der globalen Finanzkrise als rein private und philanthropische Stiftung begann, repräsentiert heute ein Portfolio von 450 aktiven Hightech-Firmen mit Investitionen von CHF 4,2 Milliarden und 8’105 geschaffenen Arbeitsplätzen. Venture Kick beschleunigt die Transformation von Spitzenforschung an Schweizer Universitäten in erfolgreiche Unternehmen auf globalen Märkten und trägt zur Position der Schweiz als Innovationsführer bei.
Venture Kick will einen substanziellen Beitrag leisten, um die Anzahl hochkarätiger Startups in der Schweiz zu erhöhen und deren Finanzierung und Markteintritt zu beschleunigen. „Wir kicken Startup-Ideen zum globalen Erfolg mit der nötigen Unterstützung für die Gründer, um ihr Geschäft voranzubringen“, sagt Jordi Montserrat, Co-Geschäftsführer von Venture Kick.
Trotz der COVID-19-Pandemie haben die von Venture Kick unterstützten Startups in 2020 rund CHF 724 Millionen eingenommen und 1’138 Arbeitsplätze geschaffen, internationale Auszeichnungen und Preise gewonnen, wichtige kommerzielle Partnerschaften mit Branchenführern geschlossen und sind mit hohen Bewertungen aus dem Markt gegangen. Die Top-10-Finanzierungsrunden mit führenden Schweizer und internationalen Investoren erbrachten mehr als CHF 300 Millionen.


Neben der steigenden Anzahl grosser Fundraising-Runden und Exits von Alumni gab es 2020 zwei grosse Highlights bei Venture Kick: Der prestigeträchtige Swiss Biotech Success Stories Award wurde an Venture Kick verliehen − neben einem Nobelpreisträger und Actelion. Dank des Zusammenschlusses mit der Volkswirtschaftsstiftung kann Venture Kick seine Wachstumsstrategie umsetzen und wird 2021 86 neue Spin-off-Projekte aus Schweizer Hochschulen mit CHF 5,5 Millionen unterstützen. Die Aufstockung der Venture Kick Förderung ist wichtig: Mit über 700 Anträgen im Jahr 2020 war die Nachfrage so hoch wie noch nie und lag 28% über Plan.
„Im Jahr 2022 freuen wir uns darauf, 15 Jahre Venture Kick mit einer grossen Feier und all unseren erfolgreichen Alumni und wunderbaren Unterstützern und Donatoren zu feiern. Und wir wollen unsere Champagnergläser erheben und auf insgesamt CHF 5 Milliarden eingeworbene Gelder und 10’000 geschaffene Arbeitsplätze anstossen“, so Beat Schillig, Co-Geschäftsführer von Venture Kick, einem der wohl aktivsten Seed-Investoren in Europa.

Mehr Information im Jahresbericht: www.venturekick.ch/AnnualReport2020

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt Schweizer Startups bis zu CHF 150’000 an Startkapital zur Verfügung und bietet darüber hinaus einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Startups pitchen in drei Stufen vor Expertenjurys, um eine Finanzierung zu erhalten. Dabei bekommen sie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk von erfolgreichen Unternehmern und Investoren.
Seit dem Start im Jahr 2007 hat Venture Kick 765 Schweizer Startup-Projekte mit CHF 34,79 Millionen unterstützt. Das Programm aus finanzieller Unterstützung, Training und Netzwerk hat zur Gründung von 592 Unternehmen geführt. Heute zählt Venture Kick ein Portfolio von 450 aktiven Hightech-Unternehmen und 50 Exits. Die Alumni-Firmen haben insgesamt CHF 4,2 Milliarden von führenden Schweizer und internationalen Investoren angezogen. Die unterstützten Startups haben 8’105 Arbeitsplätze geschaffen und repräsentieren 53 Unternehmen, die in den TOP 100 Swiss Startups 2020 gelistet sind.
Im Jahr 2021 wird Venture Kick CHF 5,5 Millionen an Startup-Projekte im Ideenstadium auszahlen, um 86 neue Schweizer Wissenschaft auf globale Märkte zu bringen. Mehr Informationen finden Sie im Venture Kick Jahresbericht.
Die Venture Kick Stiftung wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Fondation Pro Techno, ESA BIC Switzerland und Swisscom.

ETH-Spin-offs stärken die Schweizer Wirtschaft

ETH-​Spin-offs generieren nicht nur deutlich mehr Arbeitsplätze als der Durchschnitt der Schweizer Start-​ups, sondern sie werden auch häufiger übernommen. Die Unterstützung durch die Hochschule ist dabei mitentscheidend. Das zeigt eine umfassende Analyse durch die Universität St.Gallen.

Von Drohnen bis zu veganem Poulet: Die Zahl der ETH-​Spin-offs wächst. (Bild: ETH Zürich)

Die mittlerweile rund 500 Spin-​offs der ETH Zürich spielen beim Wissenstransfer in die Schweizer Wirtschaft eine zentrale Rolle. Um die Leistungsfähigkeit und den wirtschaftlichen Mehrwert dieser Firmen einzuschätzen, wurde nach 2008 und 2015 zum dritten Mal eine eingehende Analyse durch die Universität St.Gallen durchgeführt. Dabei wurden vier Kategorien betrachtet: Human-​Resources-Faktoren, Einfluss auf Wirtschaft und Innovation, finanzielle und schliesslich operative Aspekte.

Mehr Stellen in der Schweiz

91 Prozent der Spin-​off-Firmen sind nach wie vor in der Schweiz ansässig, die meisten davon in Zürich. So tragen sie zur Schweizer Wirtschafts-​ und Innovationskraft bei: Die Untersuchung zeigt, dass eine untersuchte Gruppe von 145 ETH-​Spin-offs etwa 4’500 Arbeitsplätze (Vollzeitäquivalente) geschaffen hat. Pro Firma waren es im Durchschnitt mehr als 30 Stellen, was den Durchschnittswert bei Schweizer Start-​ups um mehr als das Doppelte übersteigt. Ebenfalls wird das Wachstum der ETH-​Spin-offs sichtbar: 2008 lag die durchschnittliche Zahl der generierten Stellen noch bei rund sieben. Unter den Branchen zeigen sich bedeutende Unterschiede. Spitzenreiter bei der Anzahl generierter Stellen sind Firmen im Bereich «Electrical Engineering & Electronics», die mit über 2000 Vollzeitäquivalenten zu Buche schlagen. Auch die Anzahl der Patente pro Firma – ein Indikator für Innovationskraft – ist im Elektronikbereich am höchsten.

Das Wachstum in Zahlen: Die Grafik zeigt einige Ergebnisse der Studie. (Bild: ETH Zürich)

Fast fünf Milliarden Franken Unternehmenswert

Die untersuchte Gruppe von gut einem Drittel der ETH-​Spin-offs hatte im Jahr 2017 insgesamt fast 900 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet. Dass ETH-​Spin-offs auch eine attraktive Anlageoption darstellen, zeigt sich an den finanziellen Kennzahlen. Der «Money Multiple» lag im Durchschnitt bei 3,6. Der gesamte Unternehmenswert der untersuchten Gruppe von Spin-​offs beläuft sich auf fast fünf Milliarden Franken – hochgerechnet auf alle ETH-​Spin-offs dürfte dieser Wert bei gegen zehn Milliarden Franken liegen. Mit Abstand am meisten Investorengelder ziehen die Biotech-​ und Pharmaunternehmen an.

ETH-​Spin-offs erleben mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Exit als andere Schweizer Start-​ups. Rund zehn Prozent aller Spin-​offs hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung einen Exit hinter sich, die meisten durch eine Übernahme. Ebenfalls schaffen es ETH-​Spin-offs viel öfter über das sogenannte «Valley of Death» als andere Start-​up-Firmen. Aus der Studie geht hervor, dass 93 Prozent der ETH-​Spin-offs die Fünfjahresmarke erfolgreich überschreiten.

Mehr Spin-​offs, mehr Förderung, mehr Frauen

Die ETH Zürich hat ihre Unterstützung für Spin-​offs bereits früh ausgebaut, mitunter mit dem 2005 gegründeten Bereich «ETH transfer». Als klarer Erfolgsfaktor erweist sich auch das Förderprogramm «Pioneer Fellowship», denn von Pioneer Fellows gegründete Unternehmen hatten deutlich höhere Chancen auf einen erfolgreichen Exit. Zudem wurden Networking-​Möglichkeiten entwickelt, welche rege genutzt werden. Die Gründungen nehmen in den letzten Jahren denn auch stetig zu und bleiben auf dem konstant hohen Niveau: fast 30 ETH-​Spin-offs werden pro Jahr gegründet.

«Es ist erfreulich, wie sich die Spin-​offs an der ETH entwickeln. Die Studie bestärkt uns darin, dass mein Vorgänger Roland Siegwart mit den Pioneer Fellowships das richtige Instrument ins Leben gerufen hat und wir auf dem richtigen Kurs sind», sagt Detlef Günther, Vizepräsident für Forschung. Der Frauenanteil bei den Gründungsteams ist seit 2007 gestiegen und liegt gegenwärtig bei rund acht Prozent. «Besonders wichtig ist es mir, vermehrt auch Spin-​off-Gründerinnen zu sehen», meint Günther, und schliesst: «Wir wollen unsere Unterstützungsangebote für Spin-​offs in den nächsten Jahren weiter verbessern – im engen Dialog mit den Firmen.»

Die Performance-​Studie

Weil sich das Umfeld der ETH-​Spin-offs extrem dynamisch entwickelt, müssen ihre Leistungsfähigkeit und Erfolgsfaktoren für eine bestmögliche Unterstützung seitens der Hochschule fundiert untersucht werden. Dazu hat die ETH bereits 2008 und 2015 umfassende Performance-​Studien durchgeführt.

Die jetzige Studie basiert auf einer Befragung von ETH-​Spin-offs im Jahr 2018, ergänzt durch öffentlich zugängliche Informationen. Sie ist das Ergebnis zweier Masterarbeiten an der Universität St.Gallen. Die Sample-​Grösse variiert aufgrund der verfügbaren Daten je nach Kriterium, beläuft sich aber bei den meisten untersuchten Kategorien auf rund ein Drittel der bis dahin 429 gegründeten Spin-​offs.

Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet neuen Standort auf dem Novartis Campus

Als erste grosse externe Organisation profitiert Basel Area Business & Innovation von der Öffnung des Novartis Campus. Der neu eröffnete Standort des Switzerland Innovation Park Basel Area richtet sich an Startups und etablierte Firmen aus den Bereichen digitale Gesundheit und personalisierte Me-dizin. Ziel ist, Nähe zu schaffen zwischen den Startups und den Wissenschaftlern von Novartis und so-mit neue Formen des Austauschs, der Kollaboration und der Innovation zu begünstigen. Das Angebot stösst auf grosses Interesse. Bereits haben sich acht Unternehmen im Innovationspark angesiedelt.
Novartis wird ihren Campus in Basel in den kommenden Jahren für Firmen aus dem Bereich Life Sciences öff-nen. Im Zuge dieser Öffnung hat sich Basel Area Business & Innovation als erste grosse externe Organisation mit ihrem Switzerland Innovation Park Basel Area auf dem Novartis Campus niedergelassen. Der Fokus liegt auf Firmen, die sich mit innovativen Lösungen in den Bereichen digitale Gesundheit und personalisierte Medizin beschäftigen. Deshalb ist am Standort Novartis Campus auch der DayOne Accelerator beheimatet, der inno-vative Projekte und Unternehmen fördert, die an Zukunftslösungen für den Gesundheitsbereich arbeiten.

Der Switzerland Innovation Park Basel Area bietet an seinem neuen Standort eine moderne Arbeitsumgebung mit 30 fixen und 12 flexiblen Arbeitsplätzen. Die Fläche von rund 580 m2 beinhaltet einen Hauptraum mit Küche, Lounge und Innovation Space sowie einen Workshopraum und ein abgetrenntes Büro. Das Interesse an die-sem Angebot ist gross, denn bereits haben acht Unternehmen ihren Sitz in den Innovationspark auf dem No-vartis Campus verlegt. So sagt Sebastian Mathias Keller, CEO und Mitbegründer von Rekonas Medical: «Für uns ist die Nähe zu Novartis von grossem Interesse, weil wir im Bereich Neurologie Software bereitstellen, die sowohl im Klinikalltag wie auch bei der Erprobung neuer Medikamente eingesetzt werden kann. Mit Mitarbei-tenden von Novartis konnten wir bereits interessante Gespräche über Projekte und Zusammenarbeitsmöglich-keiten führen. Auch mit anderen Firmen im Innovationspark findet ein reger Austausch statt.»

Nach den Standorten Allschwil, Basel und Jura handelt es sich beim Standort Novartis Campus um die jüngste Ergänzung des Switzerland Innovation Park Basel Area. Die vier Standorte des Switzerland Innovation Park Basel Area gehören zum nationalen Netzwerk von Switzerland Innovation, das technologieorientierten Unter-nehmen den besten Ort für die Entwicklung von Produkten bieten und einfachen Zugang zu Talenten, Wissen und fachlicher Kompetenz ermöglichen möchte. «Die Eröffnung des Standorts auf dem Novartis Campus ist für uns ein Glücksfall», sagt Christof Klöpper, CEO Basel Area Business & Innovation, «wir fassen das als Vertrau-ensbeweis von Novartis auf und als Anerkennung der Qualität des Switzerland Innovation Park Basel Area.» Das neue und einzigartige Angebot auf dem Novartis Campus macht die Basel Area noch attraktiver für junge und etablierte Firmen, die in den Bereichen digitale Gesundheit und personalisierte Medizin tätig sind.

Über Switzerland Innovation Park Basel Area
Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist einer von fünf Standorten des nationalen Innovationsparks von Switzerland Innovation. An seinen vier Standorten Allschwil, Basel, Jura und Novartis Campus in Basel bietet der Switzerland Innovation Park Basel Area eine Gesamtnutzfläche von 7’380 m2 an. Am Hauptstandort All-schwil liegt der Fokus auf Biotechnologie und Medizintechnik, in Basel auf digitaler Gesundheit, auf dem Novar-tis Campus auf digitaler Gesundheit und personalisierter Medizin und im Jura auf Medizintechnik, digitaler Ge-sundheit, Gesundheitstechnologie und industrielle Transformation. Der Switzerland Innovation Park Basel Area versteht sich als Katalysator für Innovation und Fortschritt. Er verbindet und unterstützt Menschen mit Ideen und Leidenschaft, stellt ihnen hochmoderne Infrastruktur sowie ein breites Spektrum an Dienstleistungen be-reit, damit sie sich auf Forschung und zukunftsträchtige Vorhaben konzentrieren können. Im Switzerland Inno-vation Park Basel Area sind auch die Förderprogramme BaseLaunch, DayOne und i4Challenge beheimatet. Aktuell arbeiten rund 200 Personen in 39 Unternehmen und 14 Forschungsgruppen im Switzerland Innovation Park Basel Area, der von Basel Area Business & Innovation betrieben wird.
www.switzerland-innovation.com/baselarea

Über Basel Area Business & Innovation
Basel Area Business & Innovation ist die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, die Unter-nehmen, Institutionen und Startups dabei unterstützt, in der Basel Area erfolgreich zu sein. Sie spricht und zieht ausländische Firmen auf Expansionskurs an, unterstützt innovative Unternehmen bei der Gründung und fördert wachstumsstarke Initiativen, um die Basel Area als das Schweizer Wirtschafts- und Innovationszentrum der Zukunft zu etablieren. Die Non-Profit-Organisation fokussiert sich auf die Entwicklung der führenden Industrien der Region wie Life Sciences, Gesundheitsbranche und Produktionstechnologie und betreibt den Switzerland Innovation Park Basel Area, wo die eigenen Förderprogramme beheimatet sind. Basel Area Business & Innova-tion bietet ihre Dienstleistungen im Auftrag der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura an.
www.baselarea.swiss