Mabimmune und CombaGroup sind venture kick Gewinner

Unterschiedlicher könnten die beiden venture kick Gewinner nicht sein: Während Mabimmune sich der Diagnose und Behandlung von Herzinfarkten verschrieben hat, ermöglicht die CombaGroup dank einer innovativen Technik den effizienten Anbau von Salat – zu jeder Jahreszeit. Die Gewinner werden von der Startup Förderinitiative venture kick mit dem maximalen Betrag 130’000 Franken unterstützt.

Chad Brokopp hat sich mit der Mabimmune Diagnostics AG zum Ziel gemacht, Herzinfarkte durch eine frühzeitige Diagnose und gezieltere Behandlung zu verhindern. Dank dem Bluttest von Mabimmue ist es möglich, Risikopatienten zu identifizieren. FlowMab, eine antikörperbasierte Therapie, stabilisiert die lebensbedrohlichen atherosklerotischen Plaques und reduziert die Gefahr einer Thrombose bei diesen Hochrisikopatienten. Der Bluttest und das Medikament werden kombiniert und ermöglichen eine personalisierte Anwendung. Trotz hoher Wirksamkeit werden nur sehr geringe Nebenwirkungen erwartet.

Mabimmune

Herzinfarkt: Prävention und Therapie
Der ehemalige venture leader Chad Brokopp, welcher 2012 auch den Sprung in die Top 100 der besten Schweizer Startups schaffte, arbeitet bereits seit fünf Jahren an der Technologie und hat diese mit drei Patenten abgesichert. Mabimmune ist sowohl mit Investoren als auch verschiedenen Pharmaunternehmen in Kontakt bezüglich weiterer Investitionen und Lizenzoptionen. Zudem werden die präklinischen Tests sowohl für den Bluttest als auch das Medikament komplettiert.

Nachhaltiger und effizienter Salatanbau
Schwankende Wetterbedingungen, Schädlinge, hohe Personalkosten, grosser Bedarf an Anbau- und Lagerfläche sowie Verluste von bis zu 50% beim Transport: Beim Anbau und Vertrieb von Salat gilt es viele Hürden zu überwinden. Alles besser macht nun die CombaGroup AG aus dem Kanton Waadt: Benoit de Combeau und Marie de Raismes haben ein innovatives Konzept entwickelt, wie Salat erdlos angepflanzt werden kann.

CombaGroup AG
venture kick als wichtige Starthilfe
Durch den Anbau der Setzlinge in einer Art Schaum und ihrer Rotation durch den eigens dafür entwickelten Roboter kann die Effizienz verfünffacht und die Umweltbelastung deutlich
gesenkt werden – so fallen etwa lange Transportwege weg.
Gründer Benoit de Combeau: „Dank venture kick wurde die CombaGroup in der Schweizer Startup-Szene wahrgenommen. Diese Präsenz unterstützte uns bei der Finanzierung, beim netzwerken und verhalf uns zu Medienpräsenz. Als nächstes werden wir ein Pilot-Gewächshaus bauen und arbeiten auf den Markteintritt zuerst in der Schweiz, dann im Ausland hin.“

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 267 Gründerprojekte von 10,03 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘000 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Bisher wurde von diesen rund 400 Millionen Franken investiert.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.
Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die ihre Firma noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule engagiert sind: Studierende, Forscher, Professoren.

Schweizer Startup-Nationalmannschaft 2013

venturelab stellte am 21.03.2013 die 20 Jungunternehmen vor, die den Sprung in die Schweizer Startup Nationalmannschaft geschafft haben. Die venture leaders Gewinner, die allesamt globale Märkte erobern wollen, werden vom 11. – 21. Juni an einem Business-Development-Programm in Boston teilnehmen. Über 130 Kandidaten haben sich in diesem Jahr beworben, was ein sattes Plus im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
venture leaders, das Programm-Highlight des nationalen Startup-Trainings venturelab, war in den vergangenen zwölf Jahren für zahlreiche Schweizer Startups ein wichtiger Meilenstein und ein Sprungbrett für die geglückte Finanzierung. Dies zeigt auch das Beispiel aus dem letzten Jahr: Sechs Startups konnten nach ihrer Rückkehr aus Boston erfolgreiche Finanzierungsrunden über insgesamt 20 Millionen Franken abschliessen. Aus demselben Grund waren kürzlich auch die Personalverleih-Plattform staff-finder.ch und das Medtech-Startup credentis in den Schlagzeilen. Die beiden Jungunternehmen haben es nach dem US-Programm zusammen mit 49 weiteren venture leaders zudem in die Top 100 der Schweizer Startups von 2012 geschafft. Darunter fanden sich auch bekannte Unter-nehmen wie Doodle, Poken, Dacuda und HouseTrip.

Auf dem Weg zum internationalen Durchbruch

«Das diesjährige Team zeigt erneut ein breites Feld vielversprechender High-Tech Startups – von der Krebstherapie bis hin zum vollautomatischen Testen von Software», so Jordi Montserrat, der für das Programm verantwortlich ist. «venture leaders möchte nicht einfach das Abenteuer Unternehmertum feiern oder einen weiteren Award vergeben. Es ist ein wichtiges Instrument, um vielversprechenden Startups Visibilität bei potentiellen Investoren zu verschaffen und sie auf den internationalen Durchbruch vorzubereiten. Das Programm ist darauf fokussiert, Startups ein optimales Training und ein wertvolles internationales Netzwerk zu ermöglichen. Denn genau dies braucht es, um Startups den Weg zum globalen Markt zu eröffnen.»

National breit abgestütztes Programm
Die Reise samt Business-Development-Programm im Wert von 10’000 Franken pro Person wurde in diesem Jahr durch PSC Parc Scientifique, EPF Lausanne, ETH Zürich, OSEC und IMMOMIG ermöglicht. Ebenso zählen die Langzeitpartner swissnex Boston und Ernst & Young im Rahmen des «Entrepreneur of the Year» Programms zu den Unterstützern. Mit IMMOMIG gibt es zum ersten Mal ein früheres Gewinner-Startup (2007), welches so der Community etwas zurückgeben möchte. Am 30. April 2013 wird sich die neue Schweizer Startup-Nationalmannschaft das erste Mal in Lausanne der Öffentlichkeit präsentieren.

venture leaders 2013
Die Gewinnerinnen und Gewinner von venture leaders 2013:
Robin Wirz, Terria – ICT (www.terria.com)
Terria Mobile bietet von der Beratung über die App-Entwicklung bis hin zur Launch-Base™ App-Managementplattform massgeschneiderte Lösungen für verschiedene mobile Lösungen.

Philipp Bolliger, Koubachi – ICT (www.koubachi.com)
Koubachi möchte die Kommunikation zwischen Personen und Gegenständen im Alltag revolutionieren. So bietet das Startup einen Wi-Fi Pflanzensensor an, mit dem heimische Pflanzen überwacht werden können.

Srinivasan Murali, SmartCardia – MedTech (www.smartcardia.com)
SmartCardio entwickelt einen sehr kleinen und somit tragbaren Herzmonitor, der ständig den Herzschlag aufzeichnet und die EKG-Daten an ein Smartphone sendet. So können Unregelmässigkeiten sofort von einem Spital oder Arzt erkannt werden.

Mathias Haussman, Uepaa – ICT (www.uepaa.ch)
Uepaa® kann das Smartphone von mehr als 25 Millionen europäischen Alpinisten in ein Tracking-, Alarmierungs- und Rettungsgerät dank einer drahtlosen Peer-to-Peer-to-Peer Kommunikationstechnologie verwandeln.

Felix Holzner, SwissLitho – Nanotech (www.swisslitho.com)
SwissLitho hat mit dem NanoFrazer eine einfach zu bedienende Maschine entwickelt mit der Forscher und Nanotechnologie-Hersteller schnell und kostengünstig die kleinsten Nanostrukturen der Welt produzieren können.

Carlo Ruiz Preciado, Flatev – Engineering (www.flatev.com)
Flatev bringt eine vollautomatische Kapselmaschine auf den Markt, die auf Knopfdruck verschiedene Tortillas und andere Fladenbrote frisch produzieren kann.

Alexis Dufresne, Faveeo – ICT (www.faveeo.com)
Faveeo ist ein zeitsparendes Online-Tool, um relevante und verlässliche Fakten aus dem Internet oder den Sozialen Netzwerken zu filtern oder zu entdecken.

Paulo Goncalves, SwissLeg – Medtech (www.swissleg.com)
SwissLeg hat eine robuste, flexible und angenehm zu tragende einteilige Beinprothese entwickelt, die dank ihrer günstigen Herstellung vielen Menschen ihre Mobilität zurückgeben kann.

David Din, Bluetector – Cleantech (www.bluetector.com)
Mit Bluetector kann auf besonders einfache und nachhaltige Weise die Abwasser-reinigung mit der Stromerzeugung aus Klärschlamm verbunden werden.

Peter Fröhlich, AgriCircle – ICT (www.agricircle.com)
AgriCircle ist eine neue Online-Plattform für Bauern, die ihnen eine professionelle Vernetzung und durch die regionale Bündelung der Kaufkraft günstige Produktpreise anbieten soll.

Mark Forster, Adello GROUP – ICT (www.adello.ch)
Adello ist die erste Agentur für Mobile Advertising in der Schweiz. Sie expandiert bereits ins Ausland und veranstaltet als Marktführer regelmässig Events zu aktuellen Marketing-Trends.

Cristian Zamfir, iQA – Automated Software Testing Service – ICT (noch keine Webseite) iQA entwickelte eine vollautomatische Qualitätssicherung für Software. Dazu gehört eine Reihe von Sicherheitstests so wie eine automatisierte Hilfe für die Fehlerbeseitigung.

Lorenzo Keller, Shoelace Wireless – ICT (www.shoelacewireless.com)
Shoelace Wireless spezialisiert sich auf kooperative Netzwerktechnologien in kleiner Distanz. Die erste Anwendung der Technologie vereinfacht und vergünstig das schnelle Video Streaming zwischen Smartphones.

Appu Shaji, Insight – ICT (www.sight.io)
Insight schlägt automatisch die beste Komposition innerhalb eines Fotos vor. Das Tool soll als mobile App und als Programmierschnittstelle angeboten werden.

Marie-Christine Fluet, ReHaptix – Medtech (noch keine Webseite) Die ReHaptix entwickelte einen Assessment-Test, welcher schnell und objektiv die Motorik der Hand und des Arms nach einem Schlaganfall evaluieren kann.

Fabian Nater, upicto – ICT (www.upicto.com)
Die Gründer haben eine Bildverarbeitungssoftware geschrieben, die Videomaterial selbständig nach interessanten Einzelbildern durchforsten kann.

Yann Cote, NanoLive – Biotech (noch keine Webseite) Dank NanoLive ist es möglich, das Innenleben einer Zelle in 3D zu sehen.

Gaël Farine, Quantitative Energy – Cleantech (noch keine Webseite) Quantitative Energy hat einen miniaturisierten Sensor entwickelt, welcher dank seiner geringen Grösse in sämtliche Gasgeräte integriert werden kann und ihre Sicherheit erhöht.

Gael, Hedou, Relief Therapeutics – Biotech (noch keine Webseite) Relief Therapeutics entwickelt ein neues Medikament für diabetische Neuropathie (Nervenschädigung).

Rajwinder Lehal, Cancer Therapy – Biotech (noch keine Webseite) Cancer Therapy entwickelte eine neue Krebstherapie, welche individualisiert angewen-det werden kann.

venturelab

Über venturelab
venturelab ist ein nationales Startup-Training. Das kostenlose Angebot trägt verschiedenen Bedürfnissen Rechnung und reicht von Motivationsevents für Startup-Interessierte bis hin zu Semesterkursen für Hochschulangehörige. Einzigartig an allen Ausbildungsmodulen ist die unmittelbare Praxis-Relevanz: Die Startups werden von erfahrenen Unternehmern als Trainer begleitet. Das garantiert, dass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Seit der Lancierung im Mai 2004 hat venturelab rund 23’000 Hochschulangehörige und innovative Unternehmer/ innen in allen Landesteilen der Schweiz begleitet.

Swiss Entrepreneur Of The Year 2013 von Ernst & Young

Swiss Entrepreneur Of The Year 2013 findet in über 50 Ländern statt, in der Schweiz bereits zum 16. Mal. Sein Kernstück ist ein Wettbewerb zwischen allen Entrepreneurs eines Landes.

2013 gibt es in der Schweiz vier Wettbewerbskategorien. Traditionell sind «Dienstleistung/Handel», «Industrie/High-Tech/Life-Sciences» und «Emerging Entrepreneurs». Sie werden ergänzt mit dem letztes Jahr erstmals ausgegebenen Award für Familienunternehmen – wo jedes Jahr ein Familienunternehmen auszuzeichnen wird, das mindestens in der 3. Generation erfolgreich geführt wird.

ernst und young - entrepreneur of the year 2013

Es gibt viele gute Gründe für die Teilnahme:

– Öffentliche Anerkennung der persönlichen unternehmerischen Leistung
– Imagegewinn und Steigerung Bekanntheitsgrad
– Erhöhte Medienpräsenz
– Wertvoller Kompetenz- und Strategiecheck
– Transparentes Wahlprozedere und eine hoch qualifizierte, unabhängige Jury
– Zugang zum weltweitem EOY Netzwerk von Unternehmer und Unternehmerinnen
– Persönliche Kontakte zu Gleichgesinnten
– Teilnahme an diversen Alumni-Programmen
– Attraktive Preise

Nominierungskriterien für die Kategorie „Emerging Entrepreneur“

Der Entrepreneur hat eine aktive Position im Unternehmen.
Er/sie hält einen nennenswerten Anteil am Unternehmen, ist Teil des Managements und massgeblich für das Wachstum in den letzten Jahren verantwortlich.
Der Unternehmenssitz ist in der Schweiz.
Im Jahr 2011 waren mindestens 5 Mitarbeitende beschäftigt.
Das Unternehmen besteht seit mindestens zwei Jahren.
Minimal werden CHF 1 Million Umsatz im Jahr erzielt.

So läuft der Wettbewerb ab

Schritt 1: Einreichung der Nominationsunterlagen (inkl. allfällige Beilagen wie Geschäftsbericht, Businessmodell, Zahlenmaterial) an Ernst & Young (bis spätestens 30. April)
Schritt 2: Interview der Nominierten durch Ernst & Young (Mai/Juni)
Schritt 3: Vorselektion je Kategorie durch die Jury (Ende Juni)
Schritt 4: Interview der Finalisten durch die Jury (Juli/August)
Schritt 5: Preisverleihung (Oktober)

Ausschreibungsunterlagen:
– Ausschreibung (2.6 MB)
– Nominierungsbogen (555 KB)
– Nominierungskarte (591 KB)

Hier ein kurzer Rückblick von Ernst & Young „Swiss Entrepreneur Of The Year 2012„.

130‘000 Franken für Startups Glycemicon und Koring

Zwei innovative Jungunternehmen aus dem Medizinbereich haben je 130‘000 Franken Startkapital gewonnen. Glycemicon aus dem Kanton Zürich entwickelt ein Präparat für die Vorsorge und Behandlung von Diabetes Typ 2. Koring aus Basel verhindert mit seinem Implantat die Bildung von Hernien bei Patienten mit künstlichem Darmausgang. Die Förderinitiative venture kick hat bereits mehr als 9,6 Millionen Franken an universitäre Startup-Projekte ausbezahlt.

venturekick

Fettleibigkeit und dadurch bedingte Diabetes werden immer mehr zu einem Problem. Forscher sagen sogar eine wahre Diabetes-Epidemie voraus. Glycemicon geht mit einem neuen Wirkstoff dagegen an. Dafür hat das Startup aus Schwerzenbach im Kanton Zürich eine natürliche Gallensäure entwickelt, die den Zuckerspiegel kontrollieren kann.

Diabetes Typ 2 in den Griff bekommen
Fettleibige Menschen mit grossen Fettzellen haben ein besonders hohes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die von Glycemicon entwickelte Substanz hat das Potential, insulinresistente grosse Fettzellen in kleine Fettzellen umzuwandeln. Das Produkt soll aber nicht als Arznei, sondern als Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt kommen. Das Projekt stammt aus der ETH Zürich und wurde von Christian Wolfrum, Professor für Translationale Ernährungswissenschaften, und Erick Carreira, Professor für Organische Chemie, angestos-sen. Für das Business zeigt sich nun das Management um COO Nadja Mrosek verantwort-lich. Das nächste Ziel ist eine Millionen-Finanzierung, der Produktlaunch ist für 2017 geplant.

glycemicon

Innovatives Implantat für Stoma-Patienten
300‘000 Patienten benötigen jährlich einen künstlichen Darmausgang. Jeder dritte leidet danach an einer Erweiterung der Bauchdecke mit Stabilitätsverlust und Vorwölbung des Bauches (Hernie). Dies führt zu Schmerzen, kosmetischen Problemen und erneuten Operationen. Um solche Komplikationen zu verhindern, hat PD Dr. Philipp Kirchhoff, Chirurg an der Uni Basel, ein Ringimplantat entwickelt, das einer Hernie vorbeugt. Der sogenannte Koring wird nach einer Pilotstudie am Universitätsspital Basel dieses Jahr noch schweizweit in allen grösseren Spitälern zum Einsatz kommen.
koring

venture kick Zeit als bereichernde Herausforderung
«Die Zeit bei venture kick war extrem anregend und hat uns gefordert. Das Wichtigste war für uns, die Feedbacks und Inputs der Experten in unsere Firma einfliessen zu lassen», so Christian Wolfrum. Philipp Kirchhoff fügt hinzu: «Nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern auch das Knowhow und die mitgegebene Motivation in den «kickers camps», die den Präsentationen folgen, lassen eine ausgereifte Idee am Ende auch Wirklichkeit werden».

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 255 Gründerprojekte von 9,67 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bis Dezember 2012 2‘006 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen im Umfang von 365 Millionen Franken erhalten. Die Jungunternehmen kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die ihre Firma noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule engagiert sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.
Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

Der Start von Startup-Kursen an den Unis

Mitte Februar starten in Basel, Bern und Zürich insgesamt fünf Semesterkurse, an denen Hochschulangehörige kostenlos von erfahrenen Unternehmern die Grundlagen des Unternehmertums kennenlernen und in Kleingruppen eigene Startup-Ideen umsetzen können. In dem Kurs wurden schon zahlreiche Erfolgs-Startups „geboren“, wie z.B. GetYourGuide, eines der besten Start-ups der Schweiz.

venture challenge

Besonders Akademikern aus dem technischen Umfeld fehlen manchmal die nötigen Business-Skills, um eine Idee in ein tragfähiges Geschäftsmodell umzusetzen. Im venturelab-Modul venture challenge erhalten Studierende und Doktoranden seit fast zehn Jahren das nötige Rüstzeug, um mit dem eigenen Business durchzustarten. Einzigartig ist dabei der Praxisbezug: Die Projekte werden von erfahrenen Unternehmern und Investoren als Trainer begleitet, sodass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Der venture challenge wird von venturelab organisiert und dank der Unterstützung von CTI Entrepreneurship kostenlos angeboten. Mit Hilfe des nationalen Startup-Trainings venturelab haben 82 Jungunternehmen aus den TOP 100 Startups der Schweiz ihre Karriere gestartet.


Gratis Startup-Training über ein Semester

Zum Start jedes venture challenge Kurses werden fünf Startup-Ideen aus dem Teilnehmer-Pool ausgewählt, die in Fünfergruppen über 14 Abende hinweg behandelt werden und am Ende in konkrete Firmengründungen münden können. Im Kurs werden die wichtigsten wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen zum Aufbau eines Unternehmens vermittelt. Auf dem Programm stehen u.a. die Themen Businessplan, Verkauf, Marktanalyse, Strategie, Produktentwicklung, Marketing, Kommunikation, Finanzen, Finanzierung, Unternehmens-führung und Präsentationstechniken.

Mit der eigenen Idee in den siebten Business-Himmel?
GetYourGuide hat es bereits geschafft, mit dem eigenen Startup einen richtigen Höhenflug hinzulegen. Die weltweit grösste Plattform für Touren, Ausflüge und Attraktionen zählt zu den besten Startups der Schweiz und sicherte sich zu Jahresbeginn eine Finanzierung über 14 Millionen US-Dollar. Der Grundstein für den Erfolg wurde bei venture challenge gelegt. Hier wurde 2007 die erfolgreiche Geschäftsidee entwickelt: «venturelab ist ein sehr wichtiger Katalysator für junge Unternehmer und zeigt sehr pragmatisch, wie man die ersten Schritte hin zum Unternehmertum machen kann. venture challenge hat uns sehr geholfen, unsere Träume auf dem Papier in die Realität umzusetzen», so CEO Johannes Reck.


Kurse in Bern, Basel und 3 x in Zürich

Die Semesterkurse für je 25 Personen beginnen an der Universität Bern am 18. Februar (jeweils montags), an der ETH Zürich am 19. bzw. 26. Februar (jeweils dienstags), an der Universität Zürich am 21. Februar (jeweils donnerstags) und an der Universität Basel am 27.
Februar (jeweils mittwochs). Studierende, Doktorierende, Postdocs und Mitarbeiter von Hochschulen mit eigenen Geschäftsideen oder allgemeinem Startup-Interesse melden sich an unter www.venturelab.ch/vchallenge.

Philanthropie und Entrepreneurship: venture kick mit innovativem Fördermodell für Startups

Mit dem neuen Fördermodell wird sich venture kick an den unterstützten Startups beteiligen. Sämtliche Erlöse aus späteren Aktienverkäufen werden direkt wieder in die Förderung von neuen Startup-Projekten investiert. Dies verstärkt den philanthropischen Ansatz von venture kick, indem die Startups im Erfolgsfall der Jungunternehmerszene wieder etwas zurückgeben. Es wird zwar einige Jahre dauern, bis erste Rückflüsse zu erwarten sind. Trotzdem wird die Hoffnung durch die Tatsache genährt, dass mehr als die Hälfte der besten Schweizer Startups, die im aktuellen TOP 100 Ranking geführt werden, von venture kick gefördert wurden.

Ein unternehmerisch-philanthropisches Fördermodell
Die Gewinner aus der Stufe 1 (geniale Business-Idee) bzw. Stufe 2 (solider Business-Case) werden weiterhin mit 10‘000 bzw. 20‘000 Franken à fonds perdu unterstützt. Im Fall eines unternehmerischen Erfolges sollen diese Beiträge freiwillig, im Sinne einer moralischen Verpflichtung zur Unterstützung des Jungunternehmertums zurückfliessen. Ab der dritten Stufe, in der es zusätzliche 100‘000 Franken an Startkapital zu gewinnen gibt, greift ein Beteiligungsmodell. Die Höhe der Beteiligung von venture kick orientiert sich an der Firmenbewertung durch die Investoren im Rahmen einer Finanzierungsrunde: Falls das Startup drei Monate vor dem Präsentationstermin eine Finanzierungsrunde über mehr als eine halbe Million abschliesst und die Bewertung bei über 1,3 Millionen liegt, übernimmt venture kick diese Bewertung. Andernfalls erhält venture kick für die 130‘000 Franken zehn Prozent des Aktienkapitals. Sollte in der Folge innert 24 Monaten nach der Finalpräsentation eine erste Finanzierungsrunde zu einer höheren Bewertung stattfinden, so wird der Anteil von venture kick entsprechend angepasst und nach unten korrigiert.

Für noch mehr Startup-Erfolgsstorys in der Schweiz
Das innovative Fördermodell von venture kick ist das Ergebnis eines Strategiefindungsprozesses der beteiligten Stiftungen, welche venture kick tragen. Das oberste Ziel ist es, Philanthropie und Entrepreneurship so zu verknüpfen, dass es künftig für erfolgreiche Unternehmer selbstverständlich wird der Allgemeinheit etwas von Ihrem Erfolg zurückzugegeben. Gleichzeitig soll der grosse Erfolg von venture kick langfristig gesichert werden, damit noch mehr innovative Startup-Projekte an den Hochschulen gefördert werden können. Mit dem neuen Modell versprechen sich die Initianten eine intensivierte Zusammenarbeit mit professionellen Venture Capital-Investoren. Damit soll inskünftig noch mehr Kapital in die Gründerszene fliessen.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 251 Gründerprojekte von 9,39 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bisher mehr als 2‘000 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen von über 400 Millionen Franken ausgelöst. Den Jungunternehmen gelingt es dank venture kick, zahlreiche weitere Investoren zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die das Unternehmen noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule eingeschrieben oder beschäftigt sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Gewinnerteams je 20‘000 Franken. Diese machen dann in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

Trainingsprogramm „CTI Entrepreneuership, Region Zürich und Ostschweiz“

Der TECHNOPARK® Zürich wird zusammen mit den Partner-institutionen EMPA, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HTW Chur, FHS St. Gallen, den Universitäten St. Gallen, Liechtenstein und Zürich sowie den Gründer- und Technologieparks Verein STARTFELD, tebo, glaTec und TECHNOPARK® Winterthur ab 2013 das neue Start-up Trainingsprogramm «CTI Entrepreneurship» der Kommission für Technologie und Innovation KTI durchführen. Dies beinhaltet die Konzeption und Durchführung der Module «Business Creation» und «Business Development» für die Initianten von Start-up Unternehmen in der Region Zürich / Ostschweiz.

Die KTI bietet ab 2013 unter dem Dach des neu geschaffenen Programms «CTI Entrepreneurship» Sensibilisierungsveranstaltungen und Semesterkurse an den Schweizer Hochschulen (Module 1 + 2) sowie fünftägige Kurse zu den Themen «Business Creation» und «Business Development» (Module 3 + 4) an.
Die Leitung der Module 3 + 4, die ab Frühjahr 2013 angeboten werden, ging neu an drei regionale Anbieter. In der Region Zürich / Ostschweiz ist dies das Konsortium unter der Leitung des TECHNOPARK® Zürich, der für die Steuerung und Koordination der Aktivitäten verantwortlich zeichnet. Das Programm wird unter dem Label „CTI Entrepreneurship powered by TP Academy“ vermarktet und in St. Gallen, Winterthur und Zürich angeboten.

„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag. Unser auf Praxistransfer aufgebaute Programm hat überzeugt. Firmengründer und JungunternehmerInnen können die erworbenen Kompetenzen in ihrem Umfeld direkt und ergebnisorientiert umsetzen. Und die Fördermassnahmen der Konsortialpartner bieten den Teilnehmenden zudem einen vielseitigen Zugang zu Gründertools und -hilfen“, erklärt Michael A. Meyer, COO Stiftung TECHNOPARK® Zürich und verantwortlicher Programmleiter.
Mit der Neukonzeption vollzieht die KTI einen Wechsel der Supportphilosophie, und zwar vom Top-Down- zum Bottom-up-Ansatz. «Wir suchten regionale Partner, die in ihrem jeweiligen Start-up Umfeld stark verankert sind», erklärt KTI-Präsident Walter Steinlin. So ist geplant, im 2013 für den Einsatz ab 2014 eine erneute öffentliche Ausschreibung für die Module 1 + 2 durchzuführen. Das Konsortium ist für eine Teilnahme bereit.

Über das Konsortium „CTI Entrepreneurship powered by TP Academy“
Unter der Leitung des TECHNOPARK® Zürich konzipieren, planen und führen folgende Institutionen die Module «Business Creation» und «Business Development» in St. Gallen, Winterthur und Zürich durch:
EMPA, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HTW Chur, FHS St. Gallen, den Universitäten St. Gallen, Liechtenstein und Zürich sowie den Gründer- und Technologieparks STARTFELD, tebo, glaTec und TECHNOPARK® Winterthur.

SwissLitho und Flatev gewinnen 130‘000 Franken bei venture kick

Weitere je 130‘000 Franken Startkapital der Förderinitiative venture kick gehen an zwei Zürcher Startups mit globalen Ambitionen. Das ETH Spin-off SwissLitho produziert die kleinsten Nanostrukturen der Welt und ist damit im Guinness-Buch. Die Jungfirma Flatev bringt eine Kapselmaschine auf den Markt, die auf Knopfdruck frische Tortillas serviert.

Der Jungunternehmer Felix Holzner steht nicht nur als neuer Gewinner von venture kick fest, sondern bereits mit seinen IBM-Kollegen im Guinness-Buch der Rekorde: Mit der von ihnen hervorgebrachten Innovation konnten sie das bisher kleinste Matterhorn und die kleinste 3D-Weltkarte herstellen. Die Technik ist dabei so präzise, dass 1‘000 Karten auf ein Körnchen Salz passen. Die IBM-Forscher erreichten diese einzigartige Fräse-Technik mit einer Spitze aus Silizium, die eine Million Mal kleiner ist als eine Ameise, um damit Muster und Strukturen im Bereich von 10 Nanometern zu schaffen.

Weltinnovation für die Nanotechnik
Forschungsanstalten oder Chiphersteller aus den Gebieten Elektronik, Life Sciences oder Optik können damit viel schneller und kostengünstiger arbeiten. Durch die einzigartige 3D-Funktion werden neue Anwendungen für die Entwicklung von nanoskaligen Objekten ermöglicht. Der erste kommerziell erhältliche Gerät NanoFrazor kommt diesen Sommer auf den Markt. Das Geld von venture kick wird ins Marketing gesteckt, um die Technik bei Live-Demos vorzustellen.
swiss litho

Frische Tortillas in Sekunden
In nur 35 Sekunden zum frischen Fladenbrot und genau so einfach, wie man per Kapsel seinen Espresso bekommt: Das ist die Idee des gebürtigen Mexikaners Carlos Ruiz, der mit seinem Team eine vollautomatische Tortilla-Maschine entwickelt hat. Die Maschine punktet vor allem beim Thema Frische, da selbst in Restaurants kaum hausgemachte Tortillas zu finden sind. Neben dem Geschmack und dem schicken Geräte-Design steht die soziale Komponente im Vordergrund: wie beim Raclette oder Fondue sitzt man beim Zubereiten des Essens zusammen. Zuletzt wurde ein Prototyp mit grossem Erfolg an einer Messe in San Francisco vorgestellt. Das Startup steht in Kontakt mit grossen Handelsketten in Amerika und plant im Frühling 2014 den Markteintritt in Kalifornien. Aktuell werden noch Investoren gesucht.
Flatev

Businessidee schneller in die Praxis umsetzen
«Sowohl das Startkapital, als auch das Coaching von venture kick haben uns enorm geholfen, unsere Vision in kurzer Zeit in die Realität umzusetzen!», so Carlos Alberto Ruiz. Felix Holzner fügt hinzu: «Es ist unglaublich, wie auch das monatliche Reporting uns gezwungen hat, schneller und konsequenter auf den Markt zu gehen. Sonst hätten wir vieles weiter hinausgezögert und wären sicherlich nicht so weit, wie wir jetzt sind.»

venturekick 2012

Über venture kick: Bereits 9 Millionen Franken für Startups
Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 haben 251 Gründerprojekte von 9,3 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die Jungunternehmen haben bisher mehr als 1‘600 Arbeitsplätze geschaffen und ein Finanzierungsvolumen von über CHF 300 Millionen ausgelöst. Den Jungunternehmen gelingt es dank venture kick, zahlreiche weitere Investoren zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind Leute mit innovativen Ideen, die das Unternehmen noch nicht gegründet haben und an einer schweizerischen Hochschule eingeschrieben oder beschäftigt sind: Studierende, Postgraduates, Forscher, Professoren.
Die rein private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: GEBERT RÜF STIFTUNG, ERNST GÖHNER Stiftung, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, FONDATION LOMBARD ODIER und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Gewinnerteams je 20‘000 Franken. Diese machen dann in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus.

2. Global Entrepreneurship Week – GEW Switzerland 2012

Ab morgen Freitag, 9. November 2012, dem Tag der Erfinder, findet in der Schweiz zum zweiten Mal die Global Entrepreneurship Week (GEW Switzerland) statt. Die internationale Unternehmerwoche dauert bis zum 18. November und begeistert über zehn Millionen Menschen in 120 Ländern für die Themen Gründung und Innovation. An zahlreichen Events und Workshops in der ganzen Schweiz geben namhafte Referenten sowie erfolgreiche Start-ups Tipps an interessierte Neugründer weiter.

entrepreneurweek 2012
Unter dem Dach der GEW Switzerland organisieren Gründerzentren, Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Organisationen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen des Unternehmertums. Sie alle wollen Menschen für das Thema Gründen begeistern, Gründer in ihrem Vorhaben bekräftigen und den Unternehmergeist in der Schweiz weiter kultivieren.

Vielseitiges Programm
Das vielseitige Programm der GEW Switzerland bietet Neugründern in der ganzen Schweiz spannende Referate, praxisnahe Workshops und interessante Networking-Möglichkeiten. Die Teilnehmer können sich von namhaften Referenten inspirieren lassen und erhalten im Austausch mit erfolgreichen Unternehmern aus diversen Branchen wertvolle Tipps.

So referiert André Lüthi, Globetrotter-CEO und Entrepreneur of the Year 2012, zum Thema «Breaking the rules»während der ehemalige Post-Konzernleiter Jürg Bucher über «Startup-Prognosen»diskutiert. Am StartupDay in Zürich verraten etablierte Schweizer Unternehmer das Geheimnis ihres Erfolgs und der Carrefour des Créateurs in Genf beleuchtet Themen wie «Neue Businessmodelle und ihre Chancen», «Wie kreiere ich eine Marke?» oder «Wie finanziere ich mein Projekt?». Die Veranstaltung der UNO widmet sich dem Thema «Frauen und Unternehmertum»und am BaseCamp4HighTech können Start-ups ihre Erfahrungen auf internationaler Ebene austauschen. Den Auftakt zur Woche bildet das Startup-Weekend in Bern: Während zweieinhalb Tagen entstehen aus innovativen Ideen echte Geschäftsmodelle.

Die Anlässe bieten eine optimale Plattform, um sich zu vernetzen, Wissen zu teilen und sogar um Investoren zu finden. Die Events sind in der Regel öffentlich und kostenlos.

GEW Switzerland von weltweiter Unternehmerwoche inspiriert
Die Unternehmerwoche GEW Switzerland ist von der Global Entrepreneurship Week inspiriert – einem weltweiten jährlichen Anlass, der rund zehn Millionen Menschen in 120 Ländern für Unternehmertum und Innovation begeistert. In der Schweiz wurde die GEW 2011 vom Berner Beratungs- und Gründerzentrum innoBE AG initiiert.

Highlights der GEW Switzerland 2012
Freitag 9.11.2012
Samstag 11.11.2012
Sonntag 11.11.2012
Montag 12.11.2012
17.30 – 21.00 Uhr
Startup-Weekend Bern
Von der Idee bis zur Unternehmungsgründung
Ort: PostFinance-Arena, Bern
09.00 – 19.00 Uhr
Startup-Weekend Bern
Von der Idee bis zur Unternehmungsgründung
Ort: PostFinance-Arena, Bern
09.00 – 17.30 Uhr
Startup-Weekend Bern
Von der Idee bis zur Unternehmungsgründung
Ort: PostFinance-Arena, Bern
17.00 – 19.00 Uhr
StartupDay Chur
Kreatives Denken & Innovation
Ort: HTW Chur, Aula
17.30 – 19.30 Uhr
StartupDay St. Gallen
STARTFELD live!
Ort: Appenzell
18.00 – 20.00 Uhr
Swisscom App of the Year 2012
Ort: Swisscom Brain Gym, Bern
18.30 – 20.00 Uhr
Eröffnungskonferenz Global Entrepreneurship Week Genf
Unternehmer – auf dem Weg zum Erfolg.
Ort: Uni Mail Genf
Dienstag 13.11.2012
Mittwoch 14.11.2012
Donnerstag 15.11.2012
Freitag 16.11.2012
08.45 – 20.00 Uhr
Carrefour des Créateurs
Unternehmerbegegnungs-veranstaltung mit Messeständen, Referaten, Konferenzen und Networking-Plattformen
Ort: BFM, Genf
14.30 – 18.00 Uhr
Elevator Pitch
Berner Business Plan Wettbewerb: Präsentieren Sie Ihre Geschäftsidee!
Ort: Berner Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft, Bern
17.00 – 19.00 Uhr
StartupDay Biel
Breaking the rules
Ort: SANU, Biel
15.00 – 18.00 Uhr
Women and entrepreneurship
Der Event wird von der UNO veranstaltet.
Ort: Palais des Nations, Genf
ab 16.00 Uhr
innoBE: Tag der offenen Tür
mit anschliessendem Winter-Hamburger-essen auf der Dach-terrasse des Gründer-zentrums
Ort: innoBE AG, Bern
17.00 – 19.00 Uhr StartupDay Zürich
Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmer
Ort: Kunsthaus Zürich
17.00 – 19.00 Uhr
StartupDay Bern
Startup-Prognosen: Eine Kunst?
Ort: PostFinance-Arena, Bern
17.00 – 20.00 Uhr
Meet Innovation
Jahresfeier Technologiepark und Inkubator Basel
Ort: Stücki Business Park, Basel
17.00 – 19.00 Uhr
ecoBILInGUE
Netzwerk der Wirtschaft Biel-Seeland-Berner Jura. Gemeinsames Firmenbesichtigung.
Ort: Groupdoc AG, Biel
19.00 – 20.30 Uhr
BaseCamp4HighTech
Global Market and Cultural Parameters
Ort: innoBE AG, Bern

Die Details zu den Veranstaltungen finden Sie unter: www.gew-switzerland.ch

Über das Start-up-Engagement von PostFinance und Swisscom
Die Start-up-Förderinnen PostFinance und Swisscom sind die Hauptpartner der GEW Switzerland. Sie unterstützen Jungunternehmer nicht nur vor und während der Gründungsphase, sondern auch auf dem Weg zum etablierten Unternehmen. Dank ihren Partnerschaften mit Gründerzentren schaffen sie Begegnungsräume für Start-ups und übernehmen Verantwortung für den Werkplatz Schweiz.

TOP 100: Die besten Startups der Schweiz 2012

Bereits zum zweiten Mal nach 2011 haben 100 namhafte Startup-Experten die zurzeit besten 100 Schweizer Jungunternehmen ermittelt. Auf Platz 1 schaffte es HouseTrip aus Lausanne, eine Webplattform für Ferienwohnungen. Darauf folgen die beiden Zürcher Startups InSphero, ein international führender Anbieter von Mikrogewebe und GetYourGuide, die weltweit grösste Plattform für Touren und Ausflüge.

TOP 100 startup Award 2012
Die besten 100 aus 100‘000

Die Top 100 Startups zeigen die erfolgversprechendsten Jungunternehmen, welche aus den 100‘000 Neugründungen seit 2007 hervorstechen. Die Nahaufnahme der Gründer zeigt, wo neue Businessmodelle entwickelt und mit innovativen Leistungen Kunden begeistert und Investoren gewonnen werden. Die Startups sind ausnahmslos international ausgerichtet und vorwiegend aus den wachstumsträchtigen Branchen IT, Life Sciences und Cleantech.

Entscheidung namhafter Experten
Die Auswahl der vielversprechendsten Startups der Schweiz wurde von 100 ausgewiesenen Kennern der StartupSzene bestimmt. Jeder Experte konnte seine zehn Favoriten mit dem grössten Geschäftspotenzial vorschlagen. «Die innovativen Startups sind die eigentlichen Rohdiamanten der Schweizer Volkswirtschaft. Durch diese entstehen jedes Jahr rund 50‘000 nachhaltige neue Arbeitsplätze», sagt Beat Schillig, Geschäftsführer des Instituts für Jungunternehmen IFJ.

HouseTrip auf dem ersten Platz
An der Spitze der TOP 100 liegt das Jungunternehmen HouseTrip aus Lausanne. Bis Ende Jahr will die Webplattform, die weltweit Ferienwohnungen als Alternative zu Hotels anbietet, die Marke von drei Millionen Übernachtungen geknackt haben. Vor rund 2,5 Jahren gestartet, generierte der Schweizer StartupBrillant kürzlich eine weitere Finanzierungsrunde über 37 Millionen Franken. Auf dem zweiten Platz liegt InSphero: Das Biotech-Unternehmen aus Zürich produziert dreidimensionale Gewebeproben u.a. für die Krebsforschung. Die drittplatzierte Internetplattform GetYourGuide vermittelt online mehr als 15‘000 Ausflüge und Abenteuertrips und ist damit weltweit führend.

Viele Hightech Startups mit ETH-Background
Gut 30 Startups in der aktuellen Rangliste waren 2011 noch nicht im Ranking vertreten. Das bestplatzierte unter ihnen ist L.E.S.S. aus Lausanne (Platz 18), das eine innovative energie-sparende Hintergrundbeleuchtung für Notebooks entwickelt. Wenig überraschend stellen Zürich und Lausanne dank ihrer führenden technischen Hochschulen viele Hightech-Startups. Trotzdem finden sich TOP 100 Startups in fast allen Kantonen.

Auf www.startup.ch werden alle Firmen der TOP 100 näher vorgestellt. Ausserdem steht dort auch die TOP 100 Sonderbeilage der Handelszeitung zum Download und zur Ansicht bereit.

Seit 1989 begleitet das IFJ Institut für Jungunternehmen Neugründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Die um das Institut entstandene Startup-Szene ist inzwischen mehr als 50’000 Jungunternehmen stark. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ einen Firmengründungsservice, Business- und Businessplan-Software, Workshops und Networking-Events: www.ifj.ch

Seit 2004 ist das IFJ ausserdem verantwortlich für venturelab, das nationale Startup-Training der Kommission für Innovation KTI, mit bisher rund 12‘000 Teilnehmern: www.venturelab.ch
Seit 2007 leitet IFJ die private Initiative venture kick, welche rund 250 Spin-off-Projekte an den Hochschulen mit über 9 Millionen Startkapital unterstützt hat: www.venturekick.ch