Beamen und Teleportation

Noch können ETH-Forschende keine Gegenstände oder Personen aus Fleisch und Blut durch das All «beamen», wie das in Science-Fiction-Filmen gezeigt wird. Ihnen gelang es jedoch, Informationen von A nach B zu teleportieren — zum ersten Mal auf einem Chip, ähnlich einem Computerchip.

Physikern der ETH Zürich ist es erstmals gelungen, eine Information in einem sogenannten Festkörpersystem zu teleportieren. Dies gelang den Forschern auf einem Chip. Er unterscheidet sich von einem herkömmlichen Computerchip dadurch, dass die Informationen darauf nicht nach den Gesetzen der klassischen Physik, sondern nach jenen der Quantenphysik gespeichert und verarbeitet werden. In einer in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature» publizierten Studie gelang es den Forschenden, Information über sechs Millimeter zu teleportieren, von einer Ecke des Chips in die gegenüberliegende Ecke. Dies nota bene ohne dass bei der Informationsübertragung physikalische Teilchen den Weg von der Sender-Ecke in die Empfänger-Ecke zurückgelegt hätten.

«Bei der gewöhnlichen Telekommunikation wird die Information über elektro-magnetische Impulse übertragen. Beispielsweise transportiert man im Mobilfunk gepulste Radiowellen und in Glasfaserverbindungen gepulste Lichtwellen», erklärt Andreas Wallraff, Professor am Laboratorium für Festkörperphysik und Leiter der Studie. Bei der Quantenteleportation hingegen transportiere man nicht den Informationsträger selbst, sondern ausschliesslich die Information. Dies, indem man quantenmechanische Eigenschaften des Systems nutze, ins-besondere die Verschränkung von Sende- und Empfängereinheit. Damit ist eine für Nicht-Physiker «magisch» anmutende Verbindung gemeint, die die Gesetze der Quantenphysik nutzt wie in der Berliner Zeitung berichtet.

«Wie beim Beamen»
Zur Vorbereitung der Quantenteleportation bringt man Sende- und Empfängereinheit in einen verschränkten Zustand. Anschliessend können die beiden Einheiten physikalisch voneinander getrennt werden, denn der verschränkte Zustand bleibt erhalten. Beim Experiment programmieren die Physiker in der Sendeeinheit eine quantenmechanische Information. Weil die beiden Einheiten miteinander verschränkt sind, kann man diese Information auch in der Empfängereinheit ablesen. «Quantenteleportation ist vergleichbar mit dem Beamen in der Science-Fiction-Serie Star Trek», sagt Wallraff. «Die Information reist nicht von Punkt A zu Punkt B. Vielmehr erscheint sie an Punkt B und verschwindet an Punkt A, wenn man sie an Punkt B abliest.»

Hohe Übertragungsrate
Die Distanz von sechs Millimetern, über die die ETH-Forscher teleportierten, mag im Vergleich mit anderen Teleportationsexperimenten kurz erscheinen. Vor einem Jahr ist es beispielsweise österreichischen Wissenschaftlern gelungen, eine Information über mehr als hundert Kilometer zwischen den beiden Kanarischen Inseln La Palma und Teneriffa zu teleportieren. Dieser und ähnliche Versuche waren jedoch grundlegend anders, da es sich dabei um optische Systeme mit sichtbarem Licht handelte. Den ETH-Forschenden ist es hingegen zum ersten Mal gelungen, Informationen in einem System mit supraleitenden elektronischen Schaltungen zu teleportieren. «Das ist interessant, weil solche Schaltungen wichtige Elemente für den Bau von zukünftigen Quantencomputern sind», sagt Wallraff. Ein weiterer Vorteil des Systems der ETH-Wissenschaftler: Es ist extrem schnell und deutlich schneller als die meisten bisherigen Teleportationssysteme. Pro Sekunde lassen sich damit etwa 10’000 Quantenbits übertragen.

«Wichtige Zukunftstechnologie»
Als nächstes möchten die Forschenden mit ihrem System den Abstand zwischen Sender und Empfänger vergrössern. Zunächst möchten sie versuchen, Information von einem Chip auf einen anderen zu teleportieren. Und langfristig geht es darum zu erforschen, ob man mit elektronischen Schaltungen auch über grössere Distanzen Quantenkommunikation betreiben kann, so wie das jetzt mit optischen Systemen gemacht wird.

«Teleportation ist eine wichtige Zukunftstechnologie auf dem Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung», sagt Wallraff. Damit lasse sich beispielsweise Information auf einem Quantenchip oder in einem zukünftigen Quantenprozessor von einem Punkt zu einem anderen transportieren. Gegenüber den heutigen Informations- und Kommunikationstechnologien, die auf der klassischen Physik beruhen, hat quantenphysikalische Information den Vorteil, dass die Informationsdichte viel höher ist: In Quantenbits lässt sich mehr Information speichern und effizienter verarbeiten als in der gleichen Anzahl klassischer Bits.


Zeitreise Dokumentarfilm von National Geographic (Engl.)

njgautschi – Das Atelier für Entwurf und Entwicklung

Seit dem Jahr 2010 verbindet das Ehepaar Ingrid und Noah Gautschi-Antlová ihre Kompetenzen in der Produktentwicklung und Produktgestaltung mit der Raumgestaltung und Malerei.

In ihrem Atelier „njgautschi“ im Schweizer Hölstein, entwerfen und entwickeln sie Design‘s für andere Firmen und Projekte, gestalten Räume mit individuell entworfenen Möbelstücken und dem dazu passenden Licht- und Farbkonzept oder experimentieren mit immer neuen Formen und Materialien.
Die Funktionalität steht in ihrem Entwicklungsprozess im Vordergrund, das Material soll durch seine Eigenschaften die Form vorgeben und der Gestalter mit gezielten Eingriffen daraus etwas neues erschaffen. Diese Vorgehensweise beruht auf intensiven Materialstudien und Test‘s welche immer neue Formen und Möglichkeiten hervorbringen.

njgautschi

Mit den Furnierleuchten „escargot“ und „pulpitum“ haben sie ihre ersten eigenen Produkte für das Atelier „njgautschi“ entwickelt.
Das Material für die Leuchten wird handerlesen und die Leuchten in Handarbeit hergestellt. Jede Leuchte ist ein Unikat mit eigenem Charakter, welche die Eigenschaften des Holzes in sich aufgenommen hat und diese stimmungsvoll widerspiegelt .

njgautschi

Die Stärke ihrer Produkte ist die Individualität jedes einzelnen Objektes. Durch den ökologischen Entstehungsprozess im eigenen Atelier, können die handerlesenen Materialien für jedes Objekt passend ausgesucht und verarbeitet werden.

Mit ihrer Anforderung höchste Qualität und Funktionalität mit zeitlosem Design zu verbinden, gelingt es ihnen Ihre eigene Formensprache auf Ihre Produkte zu übertragen.

„Wir halten unsere Augen immer offen, um etwas zu entdecken, was wir in unsere Arbeit integrieren können. Mit einer Idee im Hinterkopf findet man in der Umwelt ständig Lösungen, die man adaptieren und verbessern kann.“ Ingrid & Noah Gautschi

Anhaltender Trend zur GmbH bei Neugründungen

Im ersten Halbjahr 2013 wurden 20‘258 Firmen neu im Handelsregister eingetragen, was einer Zunahme von einem Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. In den ersten sechs Monaten wurden 5 % mehr GmbH gegründet, Einzelfirmen und AG zu je 3 % weniger.

GmbH Gründung Statistik

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 20‘258 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen. Dies ist 1 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die drei mit Abstand häufigsten Rechtsformen bei den Neueintragungen sind die Einzelfirma, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und Aktiengesellschaft (AG), welche mit total 18‘183 Neueintragungen 90 % aller Neueintragungen ausmachen. Gegenüber 2012 wurden 5 % bzw. 334 mehr GmbH eingetragen. In dieser Zeitspanne gingen die Neueinträge bei den Einzelfirmen und AG um jeweils 3 % zurück.
Der Trend zur GmbH hält an. Gerade Jungunternehmen wählen in der Startphase die GmbH als geeignete Rechtsform. Die GmbH wurde 1936 ins Obligationenrecht eingeführt und blieb rund 70 Jahre lang unverändert.

Per 1. Januar 2008 trat die Revision des GmbH-Rechts in Kraft. Nachfolgend ein paar relevante Neuerungen, welche heute zur Anwendung kommen:

I. Haftung und Einperson-GmbH
Für die Verbindlichkeiten der GmbH haftet ausschliesslich das Gesellschaftsvermögen. Die GmbH – wie die AG auch – kann als Einpersonengesellschaft gegründet werden.

II. Zweck und Stammkapital
Neben dem wirtschaftlichen Zweck, kann die GmbH auch für ideelle oder gemeinnützige Zwecke gegründet werden. Das Mindestkapital beträgt nach wie vor CHFF 20‘000, jedoch wurde die Obergrenze von CHF 2‘000‘000 ersatzlos gestrichen.

III. Stammeinlage, Liberierung und Übertragung
Der minimale Nennwert der Stammanteile wurde auf CHF 100 gesenkt, wobei ein Gesellschafter jetzt mehrere Stammanteile besitzen kann. Die Übertragung von Stammanteilen bedarf heute nur noch einer einfachen Schriftlichkeit.

IV. Revision
Die GmbH unterlag bisher nicht der Revisionspflicht. Seit 2008 ist zwischen der ordentlichen und eingeschränkten Revision zu differenzieren. Jungunternehmen nutzen in den ersten Geschäftsjahren häufig die neue Möglichkeit, auf die eingeschränkte Revision ganz zu versichten, genannt Opting-out. Diesem Beschluss müssen alle Gesellschafter zustimmen und die Gesellschaft darf nicht mehr als 10 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt aufweisen.

schweizer gmbh gründung

Per 01.01.2013 sind im Eidgenössischen Handelsregister 559‘828 Gesellschaften eingetragen, wobei die AG mit fast 200‘000 eingetragenen Gesellschaften nach wie vor an der Spitze liegt. Die Anzahl Gesellschaften mit den Rechtsformen Einzelfirma, GmbH und AG machen kumuliert 89 % aller eingetragenen Gesellschaften aus. Aus obiger Grafik ist ersichtlich, dass die GmbH mit einem Zuwachs von über 50 % die beliebteste Rechtsform bei Neueintragungen der letzten Jahre ist.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Mit dem IFJ haben Firmengründer/innen einen kompetenten Partner zur Seite mit dem sie alle Fragen vor der Gründung klären, die Firmengründung begleitet vollziehen und sich auf den Start der neuen Firma vorbereiten. Das IFJ ist seit 1989 die grösste Anlaufstelle in der Schweiz. Jedes Jahr gründen einige Hundert Personen mit dem Gründungs-Service, 2’000 Gründer/innen besuchen Kurse, 8’000 Interessierte die Fachreferate und 30’000 lesen den wöchentlichen Newsletter. Zudem trainiert das IFJ einige Hundert Studierende und vergibt CHF 2 Mio. Startkapital an Projekte und Startups aus Schweizer Hochschulen. Starke Partnerschaften helfen mit, Schweizer Startups zu unterstützen.

Swiss ICT Award 2013 – Finalisten sind ausgewählt

Die Jury hat entschieden, welche fünf Kandidaten als Finalisten in den Kategorien „Newcomer“ und „Champion“ für den Swiss ICT Award 2013 antreten. Die Sieger der beiden Kategorien werden Mitte November im KKL in Luzern gekürt. Der Swiss ICT Award gilt als „Oscar“ der Schweizer Informatik-Branche.

swissict

Finalisten Champions 2013

AdNovum Informatik AG
Das Schweizer Software-Engineering-Unternehmen AdNovum entwickelt in der Schweiz Software in „Schweizer Ingenieurs-Qualität“ und verkauft solche auch im Ausland; als bekanntestes Produkt gilt die Security und Compliance Suite „Nevis“. Die Finanzindustrie bildet ein wichtiges Standbein, weitere sind Behörden und die Industrie. AdNovum befindet sich im Besitz einer Schweizer Familien-Holding und beschäftigt 350 Mitarbeitende, davon über 200 in der Schweiz, weitere in Budapest und Singapur. Das Unternehmen feiert 2013 das 25-Jahre-Jubiläum und ist stolz auf eine Firmenkultur, die „comicartigen Irrsinn à la Simpsons und topseriöses Engineering“ vereine.
Link zu Seite: www.adnovum.ch

dacadoo AG
dacadoo ist eine Plattform, um seine eigene Gesundheit und Fitness zu überwachen. Basierend auf Angaben zur Lebensweise, zum Wohlbefinden und sportlichen Aktivitäten sowie Live-Daten von persönlichen Geräten (Sport-Uhren mit GPS, Pedometer …) erhalten User einen Echtzeit-Indikator zum eigenen Zustand und Tipps zu dessen Verbesserung. Die Plattform basiert auf dem patentierten, wissenschaftlich basierten „dacadoo Health Score“ und leichter künstlicher Intelligenz, es kommen auch Motivatoren aus der Spiel-Psychologie zum Einsatz. Dacadoo verzeichnet 110‘000 zahlende User v.a. aus Deutschland, GB und den USA und wird von ersten Krankenkassen gefördert.
Link zu Seite: www.dacadoo.com

MESPAS AG
Die Zürcher MESPAS ist ein Entwickler und Anbieter einer cloud-basierten Logistikund Beschaffungs-Plattform. Das Unternehmen begann mit der Firmengründung 2004 (lange vor dem Trend zum Cloud-Computing) mit der Entwicklung einer zentralen Datenbank. Heute wird die Schweizer Eigenentwicklung als Software as a Service (SaaS) v.a. in der Hochseeschifffahrt genutzt, von Schiffscrews, den Head Offices und von Lieferanten in aller Welt. Hinzu kommen Kunden aus der Stahlindustrie und der Lebensmittelverarbeitung. MESPAS betreibt eine eigene Swiss Cloud und erzielt mit 14 Mitarbeitenden CHF 2,2 Millionen Umsatz im globalen Markt.
Link zu Seite: www.mespas.com

MindOnSite SA
MOS – MindOnSite ist spezialisiert auf E-Learning-Lösungen. Dies umfasst speziell MOS Chorus, ein „Learning Content Management System“, mit dem die ganze multimediale Weiterbildung eines Unternehmens erstellt, verwaltet und gesteuert wird. Die kollaborative Plattform ist mehrsprachig, webbasiert, SCORM 2004 compliant und ermöglicht interaktive online-Lektionen, ebenso wie „Blended Learning“ mit Kursen, Tests, Blogs, virtuellen Klassenzimmern oder persönlichem Mentoring. MOS – gegründet 2001 im Kanton Waadt und heute Tochter der Demos Gruppe – hat 16 Mitarbeitende, mehr als 200 Kunden und mehr als 2 Millionen User weltweit.
Link zu Seite: www.mindonsite.com

Zühlke Engineering AG
1968 in der Schweiz gegründet, kann Zühlke Engineering heute auf Erfahrungen aus über 8‘000 Kundenprojekten bauen. Die unabhängige Dienstleisterin bietet Produktund Software-Engineering (Beratung, Entwicklung und Integration), Management- Beratung und ist in der Start-up-Finanzierung aktiv. Heute umfasst die Zühlke-Gruppe lokale Teams in Deutschland, Grossbritannien Österreich und der Schweiz. Sie erzielte 2012 mit 550 Mitarbeitenden – darunter 350 in der Schweiz – einen Umsatz von CHF 99 Mio. und erwirtschaftete damit ein Umsatzplus von 20 Prozent. Die Zühlke Gruppe ist im Besitz von Partnern, die operativ im Unternehmen tätig sind.
Link zu Seite: www.zuehlke.com

Finalisten Newcomer 2013

BugBuster
Das junge und sich rasch wandelnde Internet bietet Applikationsentwicklern nur wenige Tools, die beim Testen von Web-Applikationen und Finden von Programmierfehlern („Bugs“) helfen. BugBuster, ein Lausanner Spin-off der EPFL, ändert dies mit einer neuartigen Eigenentwicklung. Die Software testet Web-Applikationen für Websites und Smartphones automatisch und live. Damit kann der Testaufwand um 90% sinken und die Qualität von Apps steigen, weil gut getestete Apps weniger Fehler aufweisen. BugBuster verspricht: „Jeder gefundene Bug ist auch ein Bug“. Das Tool steht momentan als Software as a Service (SaaS) in der Cloud in der Beta-Version kostenlos offen.
Link zu Seite: www.bugbuster.com

Mobino
„Es muss so einfach sein, mit E-Money zu zahlen wie mit Banknoten“, so die Vision der Genfer Mobino. Das Start-up will der Near Field Technology (NFC) und PayPal die Stirn bieten mit einer Smartphone-App statt NFC-Hardware und niedrigeren Gebühren als bei Kreditkarten. Mobino setzt auf das Mobiltelefon als Terminal und Identitätsausweis in einem, die sichere Überweisung werde durch ein temporäres Ticket (Zahlencode) gewährleistet. Mobino hat mit der Finma-Zulassung im Juli den Rollout in der Schweiz begonnen und den Zugang zum europäischen Bankensystem etabliert. Zudem will Mobino gerade in wenig entwickelten Regionen wie Afrika Bargeldzahlungen ablösen.
Link zu Seite: www.mobino.com

Newscron
Der Tessiner Spin-off der ETH hat einen einzigartigen Nachrichten-Aggregator entwickelt, der auf einer semantischen Suchmaschine basiert. Die Smartphone-App Newscron durchsucht 250 Zeitungen und Zeitschriften aus ganz Europa, darunter die NZZ, Le Monde oder die Times und aggregiert täglich 11‘000 unterschiedliche Artikel. Bislang wurde die App 100‘000 Mal heruntergeladen, denn man kann sich „seine Zeitung“ selbst zusammenstellen, indem man die gewünschte Menge an Artikeln über „die Schweiz“ oder „Motoren“ selbst festlegt. Die semantische Suche verhindert Duplikate. Eine bezahlte Premium Version wird bald lanciert.
Link zu Seite: www.newscron.com

rightclearing.com
Künstler und Internet-Nutzer führen eine hitzige Debatte ums Urheberrecht. Der Zürcher Start-up rightclearing.com will den Markt der Musiklizenzierung vereinfachen und demokratisieren. Auf der Plattform können unabhängige Plattenfirmen und Musiker online Lizenzen vergeben (basierend auf „Creative Commons“) und Verträge sowie die Bezahlung automatisiert abwickeln. Werber, Filmschaffende u.a.m. können per Mausklick Songs nach Genre und Stimmung suchen, bzw. nach ähnlichem Klang und sie dann weltweit und unlimitiert lizenzieren. Die 6köpfige Firma erwartet für 2013 einen Umsatz von 100‘000 USD.
Link zu Seite: www.rightclearing.com

Starmind International AG
Wie wird das Wissen in den Köpfen von Mitarbeitenden für eine Firma nutzbar? Starmind entwickelt künstliche Gehirne, die dies ermöglichen. Der Spin-off der Universität Zürich setzt dazu einen eigenen Algorithmus ein, der auf Erkenntnissen zu künstlicher Intelligenz und selbstlernenden neuronalen Netzwerken basiert. Diese Pionierarbeit der „Brain Technology“ identifiziert bei gestellten Fragen automatisch interne Experten, die diese beantworten können. Alle Fragen und Lösungen werden dokumentiert und verknüpft, so dass ein Firmengedächtnis heranwachsen kann.
Starmind fokussiert auf schnelle Problemlösungskapazität und grosse künstliche Gehirne.
Link zu Seite: www.starmind.com

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen seit 2008 Schweizer Unternehmen und Persönlichkeiten der ICT-Branche aus, die sich durch herausragende Leistungen hervorgetan haben. Eine unabhängige und interdisziplinäre Jury vergibt die Preise in den Kategorien «Champion» und «Newcomer» an je eine Person und ein Unternehmen; im Rahmen der Kategorie «Public» wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen zehn nominierten Unternehmen. Die Nominierten der Kategorie «Champion» zeichnen sich durch eine langfristig nachvollziehbare, herausragende Leistung aus. Die Kategorie «Newcomer» steht aufstrebenden ICT-Unternehmen offen, welche das Potential haben, die künftigen Geschicke des ICT-Werkplatzes Schweiz mitzuprägen.
Link zu Seite: www.swissict-award.ch

swissICT: Organisator
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT verbindet 3‘000 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen und engagiert sich fachlich wie politisch für die Branche: swissICT fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert die Berufsbilder der ICT, die wichtigste Salärumfrage und verantwortet die Organisation des „Swiss ICT Award“. Hunderte von Experten engagieren sich in 16 Fachgruppen für die Qualität der ICT in der Schweiz.
Link zu Seite: www.swissict.ch

Schweizer Startups: Über 20.000 Neugründungen im ersten Halbjahr

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 20‘258 Unternehmen neu ins Schweizer Handelsregister eingetragen. Dies ist ein Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Am stärksten war der Zuwachs im Tessin, wo die Neugründungen um zehn Prozent anstiegen. In der Nordwestschweiz betrug der Zuwachs fünf Prozent, in der Ostschweiz vier Prozent und in der Südwestschweiz wie auch im Espace Mittelland jeweils zwei Prozent. In Zürich blieben die Neugründungen praktisch auf dem Niveau des Vorjahres. In der Zentralschweiz hingegen nahmen die Neueintragungen um neun Prozent deutlich ab.

Schweizer Handelsregister Statistik 2013

Im ersten Halbjahr 2013 wurden in Branchen wie Grosshandel, Unternehmens-dienstleistungen, Verkehr und Logistik signifikant mehr neue Firmen im Handelsregister eingetragen. Dem gegenüber wurden in Bereichen wie Immobiliendienstleistungen, Einzelhandel oder Handwerk weniger Firmen gegründet.

Schweizer Handelsregister Statistik

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Mit dem IFJ Institut für Jungunternehmen haben Firmengründer/innen einen kompetenten Partner zur Seite mit dem sie alle Fragen vor der Gründung klären, die Firmengründung begleitet vollziehen und sich auf den Start der neuen Firma vorbereiten können. Das IFJ ist seit 1989 die grösste Anlaufstelle in der Schweiz. Jedes Jahr gründen einige Hundert Personen mit dem Gründungs-Service ihre Firma, 2’000 Gründer/innen besuchen die angebotenen Kurse, 8’000 Interessierte die Fachreferate und 30’000 Abonnent/innen lesen den wöchentlichen Newsletter. Zudem trainiert das IFJ einige Hundert Studierende und vergibt CHF 2 Mio. Startkapital an Projekte und Startups aus Schweizer Hochschulen.

Schweizer Start-up hilft Start-up’s

Für Neugründer ist eine der grossen Herausforderung einen Kundenstamm aufzubauen. Die Akquise von neuen Kunden ist schwierig und teuer. Start-ups fehlt vielfach ein grosses Werbebudget für Werbekampagnen.

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Als junges Unternehmen standen die Macher von deine-offerte.ch aus Winterthur genau vor dem gleichen Problem. Wie setzen Sie ihr bescheidenes Marketing-Budget am effektivsten ein? Eine zufriedenstellende Lösung haben Sie nicht gefunden. Aus diesem Grund haben Sie das Projekt deine-Offerte.ch ins Leben gerufen.

Ohne Streuverlust zu neuen Kunden
Auf www.deine-offerte.ch werden Anbieter und Interessenten miteinander verbunden. Kaufinteressenten wählen auf dem Offertenportal Ihr gewünschtes Produkt (zum Beispiel: das erstellen einer iPhone App oder eines neuen CI/CD) und beantworten die Fragen auf dem entsprechenden Formular. Nun folgt die Prüfung der Anfrage durch das Team von deine-Offerte.ch. Anschliessend wird diese Anfrage an verifizierte Anbieter gesandt, diese können prüfen ob Sie die Anfrage zu einem kleinen Preis kaufen möchten. Falls sich der Dienstleister dafür entscheidet, erhält dieser sämtliche Koordinaten und kann umgehend mit dem (möglichen) neuen Kunden in Kontakt treten.

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Eine Win-Win-Situation
Anbieter und Interessenten profitieren! Der Anbieter erhält die einfache Möglichkeit für sehr wenig Geld und ohne Streuverluste an neue Kundschaft zu gelangen. Ein Kaufinteressent profitiert von professionellen Offerten der Anbieter. Das Internet muss nicht mehr stundenlang durchforstet werden um einen möglichen Partner zu evaluieren. Somit kann kostbare Zeit und Geld gespart werden.

Die Gewinner – Swiss Economic Award 2013

Carnosa aus Langenthal, VirtaMed aus Schlieren und Spitex zur Mühle aus Uster: So heissen die Gewinner des diesjährigen Swiss Economic Award 2013.
Swiss Economic Forum

Die drei siegreichen Unternehmen wurden aus 90 gültigen Bewerbungen von der hochkarätigen Jury unter der Leitung von Carolina Müller-Möhl in einem dreistufigen, SQS-zertifizierten Jurierungsverfahren gekürt. Der bedeutendste Jungunternehmerpreis der Schweiz wurden am 07.06.2013 im Rahmen des 15. Swiss Economic Forum in Interlaken vor über 1300 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien verliehen.

Spitex
In der Sparte Dienstleistung gewinnt die Spitex zur Mühle AG den diesjährigen Swiss Economic Award. 2009 in Uster gegründet, ist das Jungunternehmen heute bereits in den Kantonen Zürich, Bern, Luzern, Schwyz, Solothurn und Zug tätig. Die private Spitex ermöglicht es Kunden, schwierige Lebensphasen mit hochstehender Betreuung und Pflege in vertrauter Umgebung zu verbringen.

VirtaMed AG
In der Sparte Hightech/Biotech setzte sich die VirtaMed AG durch. Mit den hochmodernen Simulatoren für endoskopische Chirurgie des seit 2007 aktiven Jungunternehmens haben Ärzte die Möglichkeit, ausserhalb des Operationssaals und ohne Gefährdung von Patienten effizientes Training mit originalen Operationsinstrumenten zu absolvieren.

Carnosa AG
Die Carnosa AG entschied das Rennen in der Sparte Produktion/Gewerbe für sich. Das Jungunternehmen aus Langenthal besetzt mit seinen Produkten – Frischfleisch, pfannenfertige und Convenience-Produkte, Hamburger, Schinken, Wurstwaren und Spezialitäten – erfolgreich die Nische «Was dem Kleinen zu gross und dem Grossen zu klein ist».

Zertifiziertes Jurierungsverfahren
Die Ausschreibung für den bedeutendsten Jungunternehmerpreis der Schweiz war erneut ein grosser Erfolg: Für den Swiss Economic Award 2013 haben sich 200 Jungunternehmen aus der ganzen Schweiz registriert, 90 davon haben ein vollständiges und gültiges Dossier zuhanden der Jury eingereicht. Aus diesen evaluierte die Vorjury 15 Unternehmen – jeweils fünf aus den drei Kategorien Dienstleistung, Hightech/Biotech und Produktion/Gewerbe. Eine zwölfköpfige Expertengruppe besuchte die Kandidaten und bestimmte nach eingehender Prüfung für jede Kategorie drei Finalisten.
Die siegreichen Unternehmen wurden in einem dritten und letzten Schritt von den 15 Jurymitgliedern unter der Leitung von Carolina Müller-Möhl bestimmt. Das qualitativ hochstehende dreistufige Jurierungsverfahren mit einem Gesamtarbeitsaufwand von rund 1500 Stunden wurde 2012 von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) validiert und zertifiziert und dürfte im Vergleich zu anderen Unternehmerpreisen einzigartig sein.

Das Ziel des Swiss Economic Award besteht darin, unternehmerisches Gedankengut und die Akzeptanz von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern in der Gesellschaft zu fördern.
Zum Wettbewerb sind alle Unternehmen zugelassen, die vor nicht mehr als sechs Jahren gegründet wurden und ihren Sitz in der Schweiz haben. Neben dem lukrativen Preisgeld profitieren die Unternehmen stark von der nachhaltigen Erhöhung ihrer Bekanntheit durch die hohe Medienpräsenz rund um die Verleihung des Swiss Economic Award. Das Preisgeld von insgesamt 75 000 Franken wird von den Award-Partnern UBS, Swisscom und PricewaterhouseCoopers gestiftet.

Mehr Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier.

Young Enterprise Switzerland Wettbewerb 2013 gewinnt CaraPOW

Im Hauptbahnhof Zürich fand vom 31. Mai bis 1. Juni der von Young Enterprise Switzerland (YES) organisierte Nationale Wettbewerb 2013 statt. Dabei präsentierten die besten 25 Schülerunternehmen aus der ganzen Schweiz ihre Geschäftsideen und wetteiferten um zahlreiche Auszeichnungen.
Am Samstagabend wurde das Team CaraPOW (Kantonsschule Sursee) von der Jury zum Schweizer Schülerunternehmen des Jahres gewählt.

Am jährlich stattfindenden Nationalen Wettbewerb treffen sich jeweils die besten Schülerteams der Schweiz, um ihr Miniunternehmen einem breiten Publikum vorzustellen und ihre Produkte zu verkaufen. Als solches ist der Anlass fester Bestandteil des Unternehmerjahres der Schüler und beinhaltet wichtige Lernziele wie den Kompetenzerwerb in den Themenfeldern Organisation, Kommunikation, Präsentation und Verkauf. Dieses Jahr nahmen über 150 Teams am Programm teil, wovon nun die besten 25 am Finale in Zürich teilnehmen durften.

CaraPOW überzeugt in sämtlichen Bewertungsfeldern
Neben den wertvollen Erfahrungen, welche die Schüler als Unternehmer sammeln können, steht beim Nationalen Wettbewerb auch das kompetitive Element im Zentrum. Eine professionelle Jury beurteilte nach vorgegebenen Kriterien die Messestände der Miniunternehmen, die Geschäftsberichte, die Bühnenpräsentationen sowie Panelinterviews. Zusätzlich vergaben ausgewählte Partner von YES (u.a. UBS AG, KPMG, Coop) Awards für herausragende Leistungen in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Teamwork.

carapow

Den Preis als Nationaler Sieger 2013 verlieh die Jury an die Unternehmung caraPOW. Das reine Frauenteam der Kantonsschule Sursee produziert ein flüssiges Caramelaroma zum kalorienfreien aromatisieren von Milch. Es genügen wenige Tropfen um eine feine Caramelmilch zu erhalten. Die Jury lobte dabei insbesondere die Rationalität, Zielstrebigkeit sowie den enormen Einsatz der jungen Unternehmerinnen und zeigte sich von dieser Frauenpower beeindruckt.

Beeindruckender Unternehmergeist der Jugendlichen
Die Darbietungen sowie auch die Messestände aller 25 Schülerteams befanden sich auf einem hohen Niveau. Dies stellten auch die zahlreichen Zuschauer und Gäste (unter ihnen auch der Präsident von YES, Ruedi Noser) fest. Noser zeigte sich beeindruckt vom Ideenreichtum der Jugendlichen: „Es fasziniert mich zu sehen, wie die Schüler offen an ein Problem herangehen und zu innovativen Lösungen kommen. Dies stimmt mich zuversichtlich für die unternehmerische Zukunft unseres Landes.“

Für die sechs siegreichen Schülerinnen von CaraPOW geht die unternehmerische Reise nun weiter nach London. Dort werden die jungen Kantonsschülerinnen im Juli die Ehre haben, die Schweiz am Europäischen Wettbewerb zu vertreten und sich mit den besten Miniunternehmen Europas zu messen. Die Schweizer Jungunternehmer schneiden im Europäischen Vergleich jeweils sehr gut ab. In den letzten dreizehn Jahren hat die Schweiz an internationalen Wettbewerben elf Mal eine Auszeichnung gewonnen. Dies ist ein eindeutiges Indiz für die hohe Qualität der Schweizer Miniunternehmen und lässt auch die Schülerinnen aus Sursee optimistisch auf das bevorstehende Ereignis vorausschauen.

Schweiz: Europameister der Innovation

Das eu­ropäi­sche Innovati­ons­barome­ter zeigt: Auch 2013 hat die Schweiz die grösste Innovati­ons­kraft Eu­ropas. Das Schwei­zer Modell könnte in Zukunft vermehrt als Orientierungs­hilfe für Eu­ropa dienen.

In bemerkenswert kurzer Zeit hat die Globalisierung der Wirtschaft die Weltwirtschaftsordnung verändert. Neue Chancen und Möglichkeiten sind entstanden. Europa kann sich in diesem Wettbewerbsumfeld nur behaupten, wenn es seine Innovationskraft steigert und effektiver auf die Bedürfnisse und Präferenzen der Verbraucher reagiert.

Innovation 2013

Die Europäische Union birgt ein außergewöhnliches Innovationspotenzial in sich. Europa blickt auf eine langjährige Tradition im Bereich bahnbrechender Erfindungen zurück, es verfügt über einen Reichtum an kreativen Köpfen und kann auf seiner kulturellen Vielfalt aufbauen. Europa hat den Grundstein für einen der größten Binnenmärkte weltweit gelegt, in dem innovative Produkte und Dienstleistungen großräumig vermarktet werden. Seit jeher verfügt es über einen starken und verantwortungsbewussten öffentlichen Sektor, den es nutzen sollte.

Die Europäische Kommission gestaltet, beeinflusst und implementiert – wo erforderlich – Politiken und Programme, um Europas Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Die Kommission versucht sicherzustellen, dass Innovation tiefgründig verstanden und umfassend angegangen wird und trägt damit zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen bei.

Die Eu­ropäi­sche Kommissi­on hat kürzlich ihr Innovati­ons­barome­ter für das Jahr 2013 veröff­entlicht, das die Innovati­ons­kraft der ein­zelnen Mit­glieds­staa­ten misst. Das Ranking wird schon wie im vergan­genen Jahr von Schweden angeführt, knapp vor Deutsch­land und Däne­mark. Die Schlusslich­ter im Innovati­ons­ranking bilden Bulgari­en und Rumäni­en.

Die erwei­ter­te Ska­la zeigt: Die Schweiz verfügt mit Ab­stand über die grösste Innovati­ons­kraft in Eu­ropa. Bei 15 von 25 Indika­to­ren belegt die Schweiz ei­nen Platz un­ter den bes­ten Drei, wie zum Bei­spiel bei den Inves­titionen in For­schung und Ent­wicklung, der Anzahl und Qualität der wis­senschaftli­chen Publikationen oder der Patent­an­träge. Die starke Innovati­ons­kraft wird allgemein als ein Fak­tor des wirt­schaftli­chen Erfolgs der Schweiz an­gese­hen. Der vom World Economic Forum jährlich publizier­te Global Competitiv­en­ess Report kommt zu ei­nem ähnli­chen Schluss.

Eu­ropa debattiert momen­tan über das passen­de Rezept, um wieder auf den Wachstumspfad zurückzukeh­ren. Die Stei­gerung der Innovati­ons­kraft wird dabei als notwendi­ger Fak­tor be­trach­tet. Die Schweiz, die es im­mer wieder schafft, ihre Innovati­ons­kraft in wirt­schaftli­ches Wachs­tum umzumün­zen, kann bei diesem Ziel als Vorbild dienen.

Insbesonde­re wird in Brüs­sel über die Einführung ei­nes dua­len Bildungs­systems diskutiert, das jun­gen Leu­ten vermehrt Qualifikationen vermit­teln soll, die den tatsächl­i­chen Bedürfnis­sen des Arbeits­markts ent­spre­chen. Die Jugend­arbeits­losigkeit in den südli­chen Ländern Eu­ropas erreicht dra­mati­sche Höhen. Das duale Aus­bildungs­sys­tem könnte helfen, die arbeits­losen Jugend­li­chen wieder in den Arbeits­markt zu inte­grie­ren.

economie­suisse or­ganisiert zu­sammen mit SwissCore und der Schwei­zeri­schen Missi­on am 24. April 2013 in Brüs­sel ei­nen In­formati­ons­anlass un­ter dem Ti­tel «Unveiling the Innovati­on Myth». Die Ver­an­stal­tung möch­te die eu­ropäi­sche Öff­entlichkeit, Un­ternehmen und die politi­schen Ent­scheidungs­trä­ger über das Erfolgsmodell Schweiz in­formie­ren und die Fra­ge erört­ern, wie Innovati­on erfolg­reich gefördert wer­den kann. Mehr In­formati­onen zum Innovati­ons­briefing fin­den Sie hier.

Innovation Union Scoreboard 2013: Download PDF

faceshift und TransCure Biosciences gewinnen venture kick

Im grossen Finale von venture kick setzten sich die beiden Startups faceshift und TransCure Biosciences gegen ihre Mitstreiter durch. Die Gewinner werden von der Startup Förderinitiative venture kick mit dem maximalen Betrag von 130’000 Franken unterstützt.

venture kick 2013

Einen Avatar für jeden? Das ist dank der an der ETH in Zürich entworfenen und an der EPFL umgesetzten Software von faceshift möglich. Was vor einigen Jahren noch als Utopie anmutete, ist heute Realität: Eine einfache Kamera mit Bewegungs- und Tiefensensor genügt, um mithilfe der Software von faceshift einen echten Avatar zu erzeugen, der Ausdruck oder Grimassen des Aufgenommenen in Echtzeit imitiert. Führende Studios in der Game- und Filmindustrie arbeiten bereits mit der innovativen Software und das Startup ist auf dem besten Weg, Hollywood im Sturm zu erobern.

faceshift

Verblüffende Animationen in Echtzeit
Der ehemalige venture leader und CEO Thibaut Weise investiert das Preisgeld aus dem venture kick Finale denn auch in den Aufbau einer Präsenz in den USA. Eine hochkarätige Persönlichkeit mit einem weitverzweigten Beziehungsnetz zu den führenden Adressen in der Filmindustrie wurde bereits verpflichtet. „Die Förderinitiative venture kick unterstützte uns bereits in der Ideenphase. Dank dem Startkapital und Coaching von venture kick ist daraus Schritt für Schritt eine professionelle Firma gewachsen, die den internationalen Markt aufrollen will – und kann. Darauf bin ich stolz!“, so Weise.

transcure biosciences

Erfolgreich im Kampf gegen Aids und Immunkrankeiten
Das Startup TransCure Bioscience entwickelte eine einzigartige Methode eines „vermenschlichten Immunsystems“. Auf der Suche nach neuen Behandlungsmethoden gegen Aids und Erkrankungen des Immunsystems, können mithilfe dieser Expertise zuverlässige Resultate erzielt werden. TransCure Bioscience wurde 2011 in Genf von den Professoren Patrick Nef und Karl-Heinz Krause von der Universität Genf gemeinsam mit Professor Michael Pepper von der Universität Pretoria und Professor Roberto Speck vom Universitätsspital Zürich gegründet. Das Jungunternehmen hat seine Auftragsbücher für 2013 bereits mit zahlreichen Studien der Pharmabranche gefüllt, jetzt stehen Verhandlungen mit internationalen Venture Capital Firmen an, um die Test-Kapaziät auszubauen und neue Test-Plattformen für Hepatitis, Malaria und Krebs zu entwickeln. „venture kick sicherte uns neben der finanziellen Unterstützung die Anerkennung in unserer Branche und validierte unsere Strategie“, äussert sich CEO Patrick Nef erfreut über die Auszeichnung.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 269 Gründerprojekte von 10,33 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘000 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 400 Millionen Franken investiert.
Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungen an Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forscher oder Professoren von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier und DEBIOPHARM GROUP. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.