Die CAScination AG GPS Innovation für die Leberchirurgie

Das Schweizer Startup CAScination AG aus Boll bei Bern, hat das einzige kommerziell verfügbare Navigationssystem für die Leberchirurgie im europäischen Markt entwickelt und auf dem markt gebracht.

Dem Unternehmen ist es gelungen, ein Navigationssystem zu entwickeln, das bei der Entfernung von Tumoren in der Leber Unterstützung leistet.
Haben sich mehrere Tumore in der Leber gebildet, ist es oft nicht mehr möglich, diese chirurgisch zu entfernen. Matthias Peterhans, der Erfinder und CEO von dem junngen Startup meint dazu: «Man muss sich das so vorstellen: Bilden sich mehrere Ableger an verschiedenen Orten, liegen diese oft zwischen wichtigen Blutgefässen der Leber. Bei der operativen Entfernung solcher Tumore mit der heute erreichbaren chriurgischen Präzision würden sich durch die durchgeschnittenen Gefässe grosse Ausfallgebiete ergeben. Die verbleibenden Leberanteile genügen dann nicht mehr zur Regeneration der Leber und deshalb kann nicht operiert werden.»

CAScination AG

Mit iVisc erhalten die Chirurgen ein System, mit dem sie die Tumore während der Operation per Monitor genauestens lokalisieren können. Peterhans: «Indem wir dem Chirurgen nun während der Operation anzeigen, wo diese Risikogebiete liegen und seine Instrumente an den Gefässen vorbei direkt zum Tumor führen, wird nur herausgeschnitten was wirklich nötig ist. Durch die erhöhte Präzision ermöglich unser Navigationsystem also die Behandlung einer neuen Patientengruppe, die bisher als chirurgisch nicht behandelbar galt.»

Ein grosser Vorteil des Systems liegt auch darin, dass sich iVisc problemlos in eine bestehende Operationssaalumgebung integrieren lässt und die Spitäler nebst iVisc also keine weiteren Apparaturen anschaffen müssen, um von navigierter Chirurgie profitieren zu können. Der Kostenpunkt spricht auch in anderen Belangen für iVisc. Durch die erhöhte Präzision und verbesserte Orientierung während der Operation ist davon auszugehen, dass schonender operiert wird, dadurch weniger Komplikationen auftreten und sich Patienten dementsprechend schneller erholen. Chirurgie ist im Vergleich zu den anderen Behandlungsmöglichkeiten relativ billig und durch die erhöhte chirurgische Behandelbarkeit ist daher eine markante Reduktion der Gesundheitskosten pro Fall zu erwarten.

In der kurzen Zeit seit Firmengründung im August 2009 hat Matthias Peterhans eine ganz neue Sichtweise auf sein Projekt erhalten. «In der Forschung stellen sich vor allem Fragen zur technologischen Machbarkeit und der Anwendbarkeit von High-Tech im Operationssaal. Aus der Sicht einer Firma stehen aber Punkte wie Unique Selling Propositions und Nutzen für den Kunden im Vordergrund. Es ist sehr interessant mein PhD-Projekt nun auch aus dem Blickwinkel eines Unternehmers zu betrachten und so weiter zu entwickeln.» Den Schritt ins Unternehmertum hat er bis jetzt keineswegs bereut: «Unternehmer sein ist spannend und intensiv – es stellen sich jeden Tag neue Aufgaben und Herausforderungen. Ich habe während den ersten Monaten mit CAScination viel gelernt und es macht Freude zu sehen, wie sich unser Startup-Projekt rasant entwickelt.»

Damit begeisterten die beiden Wissenschaftler auch die venture kick Jury und sicherten sich weitere 20‘000 Franken.

Schweizer Skylift – Erfinderkunst des Fliegens

Der Schweizer Erfinder und Ingenieur Andreas Reinhard will mit seinem Projekt «Skylift» eine Aussichtsplattform auf unglaublichen 1500 Meter Höhe über Meer bauen. Die Plattformen sollen wie Heliumballons in der Luft schweben. Das Projekt «Skylift» hat bereits zwei Interessenten: Die arabischen Staaten Katar und Abu Dhabi.

Das Schweizer Projekt «Skylift» soll dereinst die Fussballfans 2022 an der WM in Katar erfreuen.

Die Idee von Andreas Reinhard soll wie folgt aussehen: Die Talstation ist in einem Aquarium unter Wasser. Von dort startet der Skylift in der Form eines Fisches und entschwindet sanft dem Wasser. Seit über 30 Jahren überrascht Andreas Reinhard die Fachwelt immer wieder mit unkonventionellen Erfindungen.

So versorgte Reinhard beispielsweise 1979 in der Solvayhütte am Matterhorn die Notstromanlage der REGA mit speziellen Solarzellen. Damit stellte er den Notfunk der REGA als erster im Hochgebirge sicher.

Seit Jahren beschäftigt er sich zudem mit dem Traum vom Fliegen und Erfindungen rund ums Fliegen. Seine Idee eines aufblasbaren Flugzeugs ging um die Welt. Gross eingeschlagen hat ebenfalls die Erfindung des Anzuges für Kampfjetpiloten. Die Eurofighterbesatzungen der deutschen Luftwaffe fliegen seit einigen Jahren damit.

10vor10 vom 22.12.2010

Die opvizor IT-Infrastruktur Innovation

Bei der Virtualisierung kann man viel falsch machen. Das Online-Tool opvizor soll Fehler im Vorfeld erkennen, bewirbt das Schweizer Startup aus Zug icomasoft AG sein Produkt. Die öffentliche Beta startet jetzt.

Mit einer Lösung zur Fehleranalyse und -verhinderung in VMware-Umgebungen wollen die Gründer und IT Erfinder Diego Boscardin und Dennis Zimmer aus Zug weltweit punkten. Die private Betaphase mit mehr als 30 Testern sei erfolgreich abgeschlossen, nun könne die Public Beta gestartet werden.

opvizor
Die Cloud-Plattform erkenne Probleme in der virtualisierten IT-Infrastruktur, bevor diese zu Instabilität oder Leistungseinbrüchen führten, bewerben die Schweizer ihren »Support-Vermeider«. Der Service stehe kostenlos zum Test bereit und könne schon im Voraus erkennen, wann und aus welchem Grund sich die virtualisierte IT-Infrastruktur verlangsamen oder das System ausfallen werde. Es erkenne Fehler in VMware-Umgebungen und korrigiere sie, bevor sie virulent würden.

Die Cloud-Lösung bedürfe keiner lokalen Installation, Datentransfer und die Datenablage seien mit AES 256 verschlüsselt. Jeder Kunde könne ein Ablaufdatum hinterlegen, nachdem seine Daten in der Cloud gelöscht werden.

»Die Public Beta-Phase dauert voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2011. Die finale Version von opvizor wird in einer Freeware- und in kostenpflichtigen Versionen im ersten Halbjahr 2011 erhältlich sein«, meldet das Unternehmen – stolz, seinen eigenen Zeitplan überboten zu haben und hoffend, ass möglichst viele Administratoren und IT-Entscheider mittesten.
Das Unternehmen ist finanziert worden von der Wiener Venture Capital Gesellschaft gamma capital partners AG.

In dem Video zeigen die Gründer, wie es funktioniert.

Die erfinderische metallorganische Brennstoffzelle

ETH-Professor Hansjörg Grützmacher und seine Research Group haben zusammen mit italienischen Forschern eine neuartige metallorganische Brennstoffzelle entwickelt. Diese produziert neben elektrischer Energie auch Feinchemikalien aus erneuerbaren Rohstoffen – abfallfrei.

Hansjörg Grützmacher hält eine gut faustgrosse, rechteckige Apparatur aus transparentem Kunststoff in der Hand. An der Stirnseite sitzt eine rechteckige Vertiefung, auf der Oberseite ragen zwei Anschlüsse, der eine golden, der andere silbern, heraus. Zwei überdimensioniert wirkende Klammern halten die zwei Teile, aus denen die Apparatur besteht, zusammen. Was man diesem Gerät nicht ansieht: Es ist der Prototyp einer neuartigen so genannt metallorganischen Brennstoffzelle, welche Grützmachers Gruppe in Zusammenarbeit mit einem italienischen Forschungsteam entwickelt hat.

Prototyp der metallorganischen Brennstoffzelle (Bild: Peter Rüegg / ETH Zürich)

Prototyp der metallorganischen Brennstoffzelle (Bild: Peter Rüegg / ETH Zürich)

Diese Brennstoffzelle wird zwar nicht die Energieprobleme der Welt lösen, sagt der ETH-Professor, doch dass man damit aus nachwachsenden Rohstoffen abfallfrei Feinchemikalien herstellen kann, betrachte ich als enormen Fortschritt. Die neue Brennstoffzelle leistet tatsächlich Aussergewöhnliches. Mit ihr lassen sich einerseits abfallfrei Feinchemikalien herstellen, andererseits generiert sie auch CO2-freie, elektrische Energie. Ziel einer umweltfreundlichen Chemie müsse sein, dass bei der Produktion von Chemikalien weniger oder keine Abfallprodukte entstehen. Denn diese sind teils sehr giftig, die Entsorgung ist dementsprechend aufwändig und problematisch, findet Grützmacher.

metallorganische-brennstoffzelle

Die neue metallorganische Brennstoffzelle arbeitet nach einem völlig anderen Prinzip als bisherige Typen. Sie basiert auf einem speziellen molekularen Komplex, der das Metall Rhodium enthält. Dieser Komplex ist molekular in das Anodenmaterial eingebettet. Die Anode einer Brennstoffzelle nimmt frei werdende Ladungen auf und leitet diese an die Kathode weiter, welche diese wieder abgibt. Dabei wird Strom erzeugt. Das Spezielle an der metallorganischen Brennstoffzelle ist, dass der molekulare Komplex in der Anode als Katalysator wirkt und seine Funktion auf einfache Weise optimiert werden kann. Das Trägermaterial der Anode ist Kohlenstoffpulver, auf welches der molekulare Komplex fein verteilt aufgebracht wurde.

Der aktive Katalysator bildet und verändert sich schrittweise während der chemischen Reaktion, die in der Brennstoffzelle abläuft. Dadurch entstehen aus dem Metallkomplex verschiedene Katalysatoren, die für die einzelnen Reaktionsschritte spezifisch sind. So wird ein Alkohol, wie Ethanol, in ein entsprechendes Aldehyd umgewandelt, im nächsten Schritt in die entsprechende Carbonsäure, wie etwa Essigsäure. Mit Hilfe dieses speziellen Katalysators können aber nicht nur Alkohole, sondern auch Zucker, wie Glucose, umgesetzt werden. Die Ausgangsstoffe, also die eingesetzten Alkohole, können Produkte natürlicher Vergärungen oder Beiprodukte aus der Biodiesel-Herstellung sein.

Dass solche Reaktionen möglich sind, war den Chemikern bereits bekannt. Grützmacher und seine Mitarbeiter mussten bei diesen Umsetzungen jedoch ein Opfermolekül verwenden, welches das bei der Reaktion formal entstehende Wasserstoff-Molekül aufnimmt. Die zündende Idee, dieses Problem zu umgehen, kam dem ETH-Professor und seinem italienischen Kollegen Claudio Bianchini beim Olivenpflücken in der Toscana: Statt des Opfermoleküls könnte eine Elektrode, die Anode, eingesetzt werden, um die Ladungen aus der Reaktion aufzunehmen und direkt in Strom umzuwandeln.

Hansjörg Grützmacher sieht für die metallorganische Brennstoffzelle grosses Potenzial. So konnte im experimentellen Rahmen beispielsweise aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenes 1,2-Propandiol, ein Dialkohol, sehr selektiv zu Milchsäure umgewandelt werden. Milchsäure wird im grossen Stil industriell erzeugt, um daraus etwa bioabbaubare Polymere herzustellen. Nur: Bei den meisten Verfahren fällt bei jeder Tonne Milchsäure ungefähr eine Tonne Calciumsulphat an, das aufwändig entsorgt werden muss. Die neuartige Brennstoffzelle hingegen setzt die Ausgangsstoffe restlos um.

Grützmacher sieht aber auch andere Anwendungen. Miniaturisiert könnte die metallorganische Brennstoffzelle als Antrieb für Herzschrittmacher verwendet werden. Sie könnte zudem einen Beitrag leisten, den Metallbedarf von Katalysatoren zu senken. Für deren Bau werden oft seltene Erden oder Edelmetalle wie Platin verwendet. Dieses ist nicht nur teuer, sondern auch selten. Wenn es gelingt, einen Katalysator molekular aufzubauen, würde das die Materialeffizienz wesentlich verbessern, betont der Chemiker ETH Life. Ziel sei es, eine Brennstoffzelle zu entwickeln, deren Elektrode ohne Metalle oder zumindest nur mit erdhäufigen Metallen auskomme, sagt er. Kandidaten sind beispielsweise Mangan, Eisen oder Cobalt. In der metallorganischen Brennstoffzelle verwendeten die Forscher bis anhin Rhodium, ein Metall, das zwar oft in heutigen Katalysatoren eingesetzt wird, dessen Verfügbarkeit jedoch begrenzt ist.

Die metallorganische Brennstoffzelle hat allerdings auch Nachteile. Die chemischen Reaktionen laufen langsamer ab als in Lösung, da sie, bedingt durch den Aufbau einer Brennstoffzelle, nur an Oberflächen stattfinden. Die Herstellung grosser Feinchemikalien-Mengen wird deshalb länger dauern als auf herkömmliche Weise. Zudem funktioniert das System vorerst nur mit wässrigen Lösungen. Es ist jedoch vorstellbar, auch nicht-wässrige Lösungsmittel zu verwenden. Wir stehen allerdings erst ganz am Anfang und in näherer Zukunft müssen wir überhaupt erst einmal verstehen, wie sich eine Änderung der Prozessparameter auf die Effizienz allgemein auswirkt, sagt Grützmacher. Diverse Publikationen finden Sie hier zu dem Thema.

Le Web 2010 – Startup Contest Gewinner ist SmallRivers

Auf Europas wichtigster Internet-Konferenz „Le Web“ in Paris 8. und 9. Dezember 2010 diskutierten 2500 Gründer, Investoren, Blogger und Journalisten über die Zukunft des Internets. Die wichtigsten Themen: Facebook Connect, Foursquare und Googles neue Suche.

smallrivers

Am Startup-Contest der Webkonferenz Le Web in Paris konnte sich der Dienst Paper.li des Schweizer Startups SmallRivers aus Lausanne durchsetzen und teilt sich zusammen mit zwei weiteren Startups den ersten Platz. Die Jury, die aus insgesamt 400 eingereichten Startup-Konzepten am Ende deren sechzehn begutachtete, hatte die Kriterien Technologie, Originalität und Viralität zu bewerten. Paper.li, ein Dienst, der analog einer Tageszeitung versucht, aus dem Twitter-Stream eines einzelnen Nutzers relevante News zu filtern, wurde dabei zum Sieger in der Kategorie Viralität erkoren. Hier ein Beispiel von BloggingTom der paper.li bereits erfolgreich im Einsatz hat.

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Das französische Location-Based-Social-Network Super Marmite, das es Nutzern erlaubt, Mahlzeiten im Internet anzubieten und zu verkaufen, belegte den ersten Platz in der Kategorie Originalität. Der erste Platz in der Kategorie Technologie ging an das israelische Startup Waze, das eine Navigations-App für Smartphones herstellt, welche gefüttert durch die Informationen von anderen Nutzern beispielsweise Status in Realzeit wiedergibt.

Ein wichtiges Thema der Internet-Konferenz „Le Web“ war die neue, schlaue Google-Suche: Google arbeitet an einem neuen Suchverfahren: „Contextual Discovery„. Damit sollen dem Nutzer Informationen angezeigt werden, ohne dass er vorher einen Suchbegriff eingegeben hat. Die Funktion ist für mobile Geräte gedacht und und zeigt Infos zum jeweiligen Standpunkt an. Beispiel: im Restaurant die passende Speisekarte.

3D Sound Technologie aus der Schweiz

Als weltweit führender Anbieter von 3D Sound Technologien hat Sonic Emotion den Surround Sound auf ein neues Niveau gehoben.

Mit der Mission, durch Sound Emotionen hervorzurufen, konzentriert sich die Schweizer sonic emotion auf die Entwicklung von 3D Sound Technologien, welche die Hörzone massiv vergrössern und reales Hören egal wo im Raum möglich machen.
Der Erfolg in den beiden Sparten Consumer Technologien und Professioneller Systeme, welche state-of-the-art 3D Sound Systeme entwickeln und in Theatern, Clubs, Museen, Kinos und Themenparks installieren, hat den Ruf und die weltweite Präsenz der Firma enorm gesteigert seit ihrer Gründung 2002.

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Der sonic wave I 3D Sound Prozessor steuert alle Lautsprecher in einem Raum an, um virtuelle Soundquellen ausserhalb des Raumes zu reproduzieren. Wenn diese Soundquellen in weiter Entfernung platziert werden, kann die Charakteristik von ebenen Wellen reproduziert werden. Mit ebenen Wellen bleibt der Winkel, von welchem ein Zuhörer eine Soundquelle wahrnimmt, im ganzen Raum konstant. Somit ist der Sweet Spot bei Surround Sound überall, was allen Zuhörern ein räumliches Klangerlebnis ermöglicht. Hier ein paar Pressemeldungen von .

Mit ihrem Hauptsitz in Zürich, Entwicklungsbüro in Frankreich und Verkaufsbüros in China, Hong Kong und Japan hat sonic emotion eine neue Ära des 3D Hörens eröffnet.

Dieter Meier von der Schweizer Erfolgsband Yello ist Förderer von Sonic Emotion. Die 3D-Audio-Technologie der kleinen Firma hat ihn überzeugt. Im Interview spricht er über die Zukunftschancen der Entwicklung und wie er sie vorantreiben will.
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BamBoo die Schweizer Bambus Auto Innovation

Rinspeed ist ein kleines Schweizer Unternehmen, das regelmässig auf dem Genfer Automobilsalon mit ihren teils spektakulären Konzeptfahrzeugen und Ideen für Aufsehen sorgt.

Auf klare Formensprache und als „spartanisch“ zu bezeichnendes Design setzt der Schweizer Autodesign-Individualist und Erfinder Frank M. Rinderknecht bei seiner jüngsten Kreation für den Genfer Automobilsalon 2011. Deren Name „BamBoo“ ist zugleich Programm: Das viersitzige Auto ähnelt einem erwachsen gewordenen Golfcar oder Strandbuggy, diverse Teile des Innenraums sind tatsächlich aus dem Naturmaterial Bambus gefertigt. Besonderer Clou: An Bord des Buggys der Neuzeit befindet sich auch ein faltbares Zweirad für die letzte Meile.

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„Wessen Blick nicht vernebelt ist durch PS-Orgien, Chromlametta und Höchstgeschwindigkeitsrausch“, der bekomme „den Kopf frei für neues und luftiges Denken. Kein Schnick. Kein Schnack“, informiert der den ersten Bildern beiliegende Waschzettel. Ein Anspruch, der mit dem unkonventionellen Mobil auf den ersten Blick zweifellos erfüllt wird. Ob das „Bambusmobil“ in Sachen Alltagstauglichkeit allerdings mit den modernen Serienautos unserer Zeit mithalten könnte, wäre noch zu beweisen. Wie bereits gesagt auch im übertragenen Sinne: Nomen est omen. Bambus eben.
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Allerdings geht es dem Schweizer, der sein Geld in den 80er Jahren zunächst mit Sonnensegeln verdiente, mit seiner Firma Rinspeed um etwas ganz anderes. Seit 1991 hat es sich der eigensinnige Eidgenosse zur Aufgabe gemacht, auf jedem Genfer Salon eine Studie vorzustellen, die mit gängigen Konventionen des Automobildesign bricht und inspiriert. Was Rinderknecht auch mit seinem jüngsten Baby namens „BamBoo“ augenscheinlich wieder einmal gelungen ist.

Die BamBoo Design Innovation ist auf dem Genfer Automobilsalon vom 3. bis 13. März 2011 zu besichtigen und wird für reichliche Bewunderung sorgen.

Swissies – Die Schweizer Gesundheitsschuhe für Kinder

Als Gesellschafter und früherer CEO von MBT (Masai Barefoot Technology) ist Michael Garzon seit fast 10 Jahren auf Schuhe spezialisiert. In dieser Zeit wurde Michael von vielen Kunden nach gesunden Kinderschuhen gefragt. Da Kinderfüsse andere Ansprüche haben als Füsse von Erwachsenen, hat es einige Zeit gedauert diese Schuhe zu entwickeln. Nun ist es geschaft und die völlig neuartigen Kinderschuhe sind erfunden Swissies worden.

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Swissies sind die ersten Kinderschuhe mit einer einzigartigen Sohle, die einen veränderlichen und beweglichen Untergrund schafft, der sowohl Nerven, als auch Muskeln fördert und trainiert. Die weiche federnde Sohle macht den Kindern Spass und mehr Lust auf Bewegung. Swissies aktivieren die Nerven im Fuss und fördern damit die gesunde Entwicklung von Kopf bis Fuss.
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Hinter swissies steht ein hochmotiviertes und fleissiges Team aus Experten für gesunde Schuhe, Produktionstechnologie, Design, Vertrieb, Kundenservice und Online-Knowhow. Für den Start der schweizer Erfindung sind zwei Österreichische Venturecapitalgeben Beteiligt und zwar die ueber.mut holding gmbh mit Christian Lutz aus Dornbirn und die next.march aus Wien.

Maxon Motor gewinnt Schweizer Innovationspreis 2010

Maxon Motor AG aus Sachseln erhält den Innovationspreis 2010 der Zentralschweizer Handelskammer (HKZ) für den neuen Präzisionsmotor für Extrembedingungen, dem maxon EC 22 HD. Dieser hält 200°C, 100 G und 1’700 bar aus.

maxon motor
«Es ist in erster Linie der einmalige Mix an Kompetenzen bezüglich Elektrotechnik, Mechanik, Miniaturisierung und Werkstoffverwendung, welcher überzeugt.» schildert Werner Steinegger, Jury-Präsident der HKZ. Mit dem EC 22 HD (Heavy Duty) lanciert maxon motor als weltweit erster Anbieter einen Standardmotor für extrem raue Einsatzbedingungen. Für die ausserordentlich hohen Anforderungen in der Tiefbohrtechnik entwickelt, eröffnet der Antrieb neue Möglichkeiten in einer Vielzahl von Anwendungen, welche ebensolch hohe Ansprüche stellen. Für Felix Howald, Direktor der HKZ, ein weiterer Sieger-Aspekt: «Die Innovation made by maxon motor ist marktreif und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.»

Die verschiedenen Varianten des EC 22 HD sind für den Betrieb in Luft oder Öl ausgelegt. So ist die Typenleistung abhängig vom umgebenden Medium und beträgt 80 Watt in Luft und, aufgrund der wesentlich höheren Wärmeabfuhr, 240 Watt in Öl. Sie sind für Umgebungstemperaturen von über 200°C und atmosphärische Drücke bis zu 1’700 bar ausgelegt. Zudem sind die Ø 22 mm-Motoren resistent gegen Vibrationen bis zu 25 grms sowie gegen Schläge und Stösse bis zu 100 G (die 100-fache Erdbeschleunigung) – als Vergleich dazu; ein Formel-1-Fahrzeug wird mit ca. 2 G, Kampfflugzeuge sind mit bis ca. 13 G belastet. Die maxon motor AG gewinnt Innovationspreis bereits zum zweiten Mal.

Der Innovationspreis der Zentralschweizerischen Handelskammer ist der traditionsreichste Unternehmenspreis in der Zentralschweiz. Er wird seit 1986 jährlich verliehen. Öffentliche Anerkennung erhält, wer innovative und einzigartige Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse entwickelt und zur Marktreife bringt. Im Kern geht es um Originalität und Komplexität sowie aussergewöhnliche unternehmerische Leistungen. Basis der Preisvergabe bilden Faktoren wie volkswirtschaftliche Bedeutung und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

«Die Innovationskraft der Maxon Motor AG wird durch die Tatsache dokumentiert, dass das Unternehmen den ältesten Preis dieser Art nach 1996 bereits zum zweiten Mal erhält.» schreibt die HKZ in ihrem Communiqué. Damals hat der Antriebsspezialist eine preisoptimierte DC-Motorenreihe mit dem Namen A-max entwickelt. Dabei ist es ihm gelungen, Variantenvielfalt beizubehalten, gleichzeitig aber eine sinnvolle Automatisierung zu erreichen. Mit der A-max-Reihe konnte maxon motor sein Wachstum weiter ankurbeln.

Forum der Schweizer Aussenwirtschaft

Die Uhrenmarke Hublot hat weltweit Erfolg. Treibende Kraft dahinter ist CEO Jean-Claude Biver, der finanziellen Einsatz mit Köpfchen kombiniert hat. Wie hat er das geschafft? Und was können wir von Management-Vordenker Kjell A. Nordström lernen? Er zeigt, warum und wie man mit unkonventionellem Denken Erfolg hat und warum es ohne nicht geht. In eine ähnliche Richtung geht der Psychologe Prof. Peter Kruse, der seine Erkenntnisse zur Hirnforschung für die Unternehmenswelt nutzbar macht.

neuland

Für alle Unternehmen, die erfolgreich exportieren wollen, gibt es ein wichtiges Datum: den 7. April 2011. An diesem Tag bekommen Sie am Schweizer Aussenwirtschaftsforum der Osec eine geballte Ladung Know-how präsentiert. Schweizer Exporteure berichten, wie sie es in neuen Märkten geschafft haben, und Experten aus aller Welt geben Ihnen wertvolle praktische Tipps en masse. In Referaten mit Biss, spannenden Panel-Diskussionen, vertiefenden Workshops und vielversprechenden Networking-Pausen spüren Sie den Puls der Schweizer Exportwirtschaft. Werden Sie Zeuge der Verleihung des Osec Export Awards für die besten Projekte, gekürt von einer hochkarätigen Jury. Nehmen Sie an diesem Tag Tuchfühlung mit der hochstehenden Export-Community auf und nehmen Sie so viele wertvolle Erfahrungen und Kontakte mit, wie Sie nur tragen können. Spüren Sie Ihre schlummernden Exportchancen auf und entdecken Sie Neuland – Ihr Chancenland.

Das Forum der Schweizer Aussenwirtschaft war auch 2010 der Treffpunkt für die Schweizer Exportindustrie. Über 700 erfolgreiche Unternehmensvertreter, profilierte Experten aus der Forschung und hochkarätige Politiker tauschten sich über Trends und Entwicklungen in der Weltwirtschaft aus.
Hier ein Rückblick aus dem Jahr 2010.