Die Erfindung: Mais + Kartoffeln = Bio Sackerl (Bio Tüte)

Frédéric Mauch hat vor ein paar Jahren BioApply gegründet, um die Flut der Plastiksäcke einzudämmen. Über diese Erfindung der Innovativen umweltfreundlichen Verpackung habe ich bereits mal hier im Land der Erfinder berichtet.

Heute verkauft die Firma aus Gland ihre biologisch abbaubaren Alternativen aus Maisstärke an grosse Namen wie Swiss Bakers, Wenger, Claro, Edelweiss, Switcher, Solar Impulse, Alinghi, LeShop.

bag inventor

Denn was auf den ersten Blick aussieht wie ein «normaler» Plastiksack, ist in der Tat ein Produkt aus Biokunststoff, hergestellt aus der Stärke von Kartoffeln und Mais. Der Bioplastiksack fühlt sich weicher und seidiger an als das auf Erdöl-Basis gefertigte Pendant, benötigt bei der Herstellung aber 40% weniger Energie, 10% weniger Wasser und setzt 10% weniger CO2 frei. Zudem sind die Bioplastiktaschen vollständig biologisch abbaubar, sie sind innerhalb von 12 Wochen zersetzt. Säcke aus Erdölplastik hingegen überdauern in der Natur 400 Jahre – dabei werden sie in der Regel nur einmal kurz gebraucht. Mauch sagt: « Für die Umwelt sind sie veritable Zeitbomben.»

Im Zusammenhang mit seinem ökoverantwortlichen Angehen und als Alternative zu konventionellem Wegwerfbesteck stellt BioApply eine Palette von biologisch abbaubarem, kompostierbarem Einwegbesteck pflanzlicher Herkunft vor. Die mit Sorgfalt von BioApply ausgewählten Produkte profitieren von Labeln, die eine Rückverfolgung ihrer Herkunft sowie eine respektvolle Produktion für den Menschen und seine Umwelt garantieren.
Ökologie, Benutzerfreundlichkeit und Effizienz sind die Grundlagen, die die Wahl der Palette von 13 Besteckprodukten, dessen Rohstoffe sowie Endprodukte OK Compost zertifiziert und geführt sind.

So hat Jungunternehmer Mauch neue Innovation – biologisch abbaubare Flipflops im Auge: Im Juni liess BioApply sein Spritzguss-geeignetes Granulat patentieren. Das verdanken wir auch der Unterstützung des Kantons Waadt und der Förderagentur des Bundes für Innovation, sagt Mauch, der sein Start-up ausschliesslich mit privaten Mitteln finanzierte. Inzwischen hat BioApply neben den vier Mitarbeitern in Gland auch zehn Vertreter in Europa, in den USA und in den Arabischen Emiraten, und es erreichte letztes Jahr mit 1 Mio. Fr. Umsatz die schwarzen Zahlen und budgetiert für dieses Jahr doppelt so viel.
Laut Branchenverband European Bioplastics liegt der Anteil von Biokunststoffen weltweit aktuell bei 10%. Innert zehn Jahren soll der Anteil von Bio auf einen Drittel steigen.

Als Pionierunternehmung in der Herstellung und dem Aufstieg von biologisch abbaubaren Produkten hat sich BioApply, gegründet in der Schweiz im Jahr 2006, die Entwicklung von ökologischen Alternativen zu Plastik und Produkten auf Ölbasis zum Ziel gesetzt; seit seinen Anfängen in den Kampf für ökoverantwortliches Verhalten miteinbegriffen, ist BioApply in der Produktion von Säcken, Verpackungen und biologisch abbaubaren Anwendungen spezialisiert. BioApply bevorzugt seit 5 Jahren biologisch abbaubare und kompostierbare Materialien pflanzlicher Herkunft sowie die Forschung und Entwicklung von dauerhaften Lösungen.

Erfinderische Seilzugsystem für Solarflügel

Eine weltweit wohl einzigartige Photovoltaikanlage hat der Schweizer Hersteller Flumroc AG auf seinem Betriebsgelände in Flums installiert: Die Module sind auf Seilen gelagert und können durch diese permanent der Sonne nachgeführt werden. In einer einjährigen Forschungs –und Messphase soll nun ermittelt werden, ob die beweglichen Module auch tatsächlich den erhofften Mehrertrag bring

Die seilbasierte „Solar Wings“-Anlage basiert auf dem zum Patent angemeldeten Konzept des gleichnamigen Liechtensteiner Herstellers. Derzeit sind auf dem Werksgelände 320 Module beweglich auf zwei Seilen montiert. Die Anlage bietet Platz für 160 weitere Elemente, die voraussichtlich 2011 installiert werden. Dann würde die Leistung von den derzeitig installierten 75,2 kWp auf 112,8 kWp und der erwartete Jahresertrag von 90.000 kWh auf 135.000 kWh steigen.

flumroc
Auf komplizierte Einzelsteuerung und viel Beton kann man mit der neuen Technik verzichten. Nebst den Metallträgern und den Seilen braucht es nur einen kleinen Computer, der an den Fäden zieht. Der Rechner hat dabei den Lauf der Sonne im Hinterkopf und führt die Anlage kontinuierlich nach.

«Unser System ermöglicht, das darunterliegende Kulturland weiter zu nutzen», erklärt Seilbahnbauer Roland Bartholet einen weiteren Vorteil der Erfindung. Idealerweise liessen sich die Solar Wings etwa über Parkplätzen aufspannen, aber auch über unwegsamem Gelände oder auf Gebäuden. Ein Pilotprojekt mit 650 Kilowatt Leistung ist jüngst realisiert worden – im deutschen Waldshut über einer Deponie.

solar
Sehr bald werden weitere Projekte in Südeuropa umgesetzt mit bis zu zehn Megawatt Leistung. Zum Vergleich: Die Gesamtleistung aller Solaranlagen in der Schweiz liegt bei rund 30 Megawatt. Am Standort Flums soll darum bis Mai eine neue 2700 Quadratmeter grosse Produktionshalle entstehen, um mit der Nachfrage Schritt halten zu können. Gemeinsam mit der Rheintaler Firma Solar Wings AG wird das System dann hier produziert und vermarktet. Solartechnik gilt als weltweiter Wachstumsmarkt mit jährlich 35 Prozent Steigerung. Nach Angaben von Swisssolar, Schweizer Solarenergie-Fachverband, werden damit global aktuell 30 Milliarden Dollar umgesetzt. Swissolar ist der Branchenverband für alle Anwendungsformen der Energie von der Sonne mit rund 250 Mitgliedern.

In der Schweiz beträgt der Umsatz 1,5 Milliarden Franken, wobei 95 Prozent auf den Export entfallen. In Deutschland betrug die Steigerung der Photovoltaik-Leistung im letzten Jahr 1500 Megawatt, in der Schweiz bescheidene zwei Megawatt. Mit seiner Erfindung positioniert sich der traditionelle Seilbahnbauer Bartholet jetzt in diesem Wachstumsmarkt, wie es heisst.

ZIBOB – The Invention Revolution on Snow!

Der neue Zibob von Zione erobert die Skiregionen in Europa und Übersee. Ob auf der Piste oder im Neuschnee, der Zibob ist das Beste was es auf dem Schlittelmarkt zur Zeit zu kaufen gibt! Jeder Fahrer kann zudem an den über 20 Events in ganz Europa und Nord-Amerika teilnehmen.
Hans-Peter Köhle ist der Erfinder des neuartigen Schlittens mit dem Sitz der Firma in dem Schweizer Untervaz.

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Zibob ist kompakt, sehr leicht (1,7 kg), einfach zu transportieren und ist eine Weltneuheit. Zibob ist der erste Plastikrodel mit Rennsport-erprobten Carving-Eigenschaften. Zibob ist einfach zu lernen und lässt sich mit minimaler Gewichtsverlagerung steuern. Der sogenannte Zipfel dient als Haltegriff beim Richtungsändern.

Um den Zibob® zu stoppen benützt der Fahrer seine Füsse, für einen raschen Stopp zieht der Fahrer am Haltegriff, lehnt sich mit seinem Körpergewicht nach hinten und bremst den Zibob im Schnee.

zibob

Durch das neue Design und der Entwicklung unserer Techniker haben wir einen völlig neuen Unterbau des Zibobs gestaltet, mit zwei Carving-Kuven an der Aussenseite des Bobs. Diese ermöglichen dem Fahrer durch minimale Gewichtsverlagerung das Steuern (Carven). Es ist nicht mehr nötig die Umsetzung eine Richtungsänderung mittels übermässiger Kraftanwendung über den Haltegriff zu erzielen.

Durch die neue entwickelte Sitzposition ist es möglich das Zibob®-Feeling von 6 bis 99 Jahren zu erleben.

Nespresso-Erfinder Eric Favre lanciert Kapseltee für China

Habe bereits im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen über dem Nespresso-Erfinder Eric Favre berichtet, jetzt kommt seine Neue Innovation – Ein Kapseltee für China, mit einer Maschine für zahlungskräftige Mittelschicht als Konkurrenz zur Teetradition .

Nach dem Erfolg mit Kaffee aus Kapseln haben Hersteller verschiedener Systeme die Teetrinker im Visier. Nestlé führte im letzten Frühling in Frankreich ein eigenes Tee-System ein. Nun stellte der Westschweizer Eric Favre jetzt in der chinesischen Hauptstadt Peking eine neue Teekapsel-Maschine namens „Tpresso“ vor welche er mit seinem Unternehmen Monodor SA, auf dem Markt bringen möchte.

Eric Favre mit einem Tpod (spezielle Teekanne) auf seiner Teekapsel-Präsentation in Peking am 12. Januar 2011. 12. Januar 2011 Foto: AFP

Eric Favre mit einem Tpod (spezielle Teekanne) auf seiner Teekapsel-Präsentation in Peking am 12. Januar 2011. 12. Januar 2011 Foto: AFP

Für die Kapseln werden ganze Blätter unter Vakuum mit einer speziellen Maschine zerschnitten und beim Aufguss dann vom Wasser in der Kapsel angefeuchtet. Eine Kapsel ergibt etwa drei bis vier Tassen Tee und soll umgerechnet zwischen 1,17 und 2,35 Euro kosten. Die dazu passende Maschine schlägt mit rund 625 Euro zu Buche und funktioniert ähnlich wie die bereits bekannten Kaffeekapselmaschinen – laut Favre ist sie ein „regelrechter Computer“, der u.a. die für Tees wichtige Zubereitungstemperatur regelt.

Neun verschiedene Teekapselsorten gibt es bisher, u.a. die bei den Chinesen besonders beliebten grünen, weißen und schwarzen Teesorten. Foto: Monodor

Neun verschiedene Teekapselsorten gibt es bisher, u.a. die bei den Chinesen besonders beliebten grünen, weißen und schwarzen Teesorten. Foto: Monodor


Tpresso zielt vor allem auf den asiatischen Markt ab.

Die Kapselmaschine ist laut Favre ein Computer. Die für den Teegenuss sehr wichtige Zubereitungstemperatur regelt sie automatisch. Der Geschmack und die gesunden Inhaltsstoffe des Tees sollen so erhalten bleiben. An der ausgefeilten Technik für Maschine und Kapseln haben Favre und seine Frau Anna-Maria nach ihren Worten 30 Jahre gearbeitet.

Tpresso ist bewusst betont chinesisch. Zum Tee-Set gehören neben der Maschine eine Teekanne, Tpot genannt, und spezielle Teegläser mit der Bezeichnung TCup. Die Teegläser hat der Franzose Jacques Pascot entworfen, der sich mit dem Design von Weingläsern einen Namen gemacht hat, wie in NZZ Online berichtet.

Anders als die Europäer, die vor allem die englischen Gepflogenheiten des Frühstückstees und des «Afternoon Tea» kennen, lassen sich die Chinesen viel Zeit bei der Teezeremonie, zu der auch die sorgfältige Zubereitung gehört. Die Chinesen trinken die grünen, weissen und schwarzen Teesorten pur.

Anna-Maria Favre und ihr Mann sind sehr optimistisch mit Ihrer Erfindung, Sie hätten die berühmtesten Tee-Experten Chinas und die Eigentümer der schönsten Teegärten von ihrer Erfindung überzeugen können.

Erfindung gegen Stromverschwendung

Die Firma Getatron GmbH aus Amriswil ist im Jahre 2000 aus der damaligen Einzelfirma Getatron Elektronik gegründet worden. Sie ist im Besitz der Familie Künzle. Das Unternehmen hat sich auf Entwicklungen von elektronischen Schaltungen und Steuerungen spezialisiert. Mit den eigenen, innovativen und zukunfts-weisenden Geräten der Marke ECOMAN wurde eine erfolgreiche und starke Marktposition geschaffen. Die Produktfamilie ECOMAN bringt Innovationen und Erfindungen für Energiespar- und Sicherheits-Geräte auf den Markt, die zu einen effizienten Einsatz der Energie dienen und zusätzlich für eine erhöhte Sicherheit beitragen. Den Grundstein für den Erfolg legte der Erfinder und Inhaber Urs Künzle. Für seine Innovationen bekam er bereits diverse Auszeichnungen.

ecoman
Eine von Erfindungen ist ECOMAN TV+.

TV-Geräte sind in den meisten Fällen permanent auf Bereitschaft geschaltet, um die Fernbedienung jederzeit benutzen zu können. Das ist bequem, widerspricht aber dem Energiespargedanken. Urs Künzles Erfindung löst dieses Problem auf einfache Weise. Es handelt es sich um einen Schalter, der den Fernseher automatisch vom Stromnetz trennt, nachdem er mit der Fernbedienung in den Stand-by-Modus geschaltet worden ist. In gleicher Weise lässt sich der Fernseher wieder in den Betriebsmodus hochfahren. Die Installation sei einfach, ja geradezu kinderleicht, versichert Urs Künzle und tritt sogleich den Wahrheitsbeweis an: Das Zusatzgerät in der Grösse einer Zigarettenschachtel wird in der Tat wie ein normales Verlängerungskabel einfach zwischen Netzsteckdose und Fernseher eingekuppelt.

Gleich mehrfaches Sparpotential und das mit einer auto-matischen Standby- und Betriebsstrom-Erkennung. Es können mehrere Geräte der Unterhaltungselektronik gleichzeitig ange-schlossen werden. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge schlummern in der Schweiz beispielsweise viele TV-Geräte, SAT-Receiver und HiFi-Anlagen täglich 20-23 Stunden im Standby-Modus. Die jährlichen Stromkosten für den unnötigen Standby-Betrieb von ca. 91 SFR oder 61 EUR lassen sich mit dem ECOMAN TV+ mühelos einsparen. Die Unterhaltungsgeräte können einzeln oder in Kombination bis zu einer maximalen Belastung von 460 Watt angeschlossen werden. Der ECOMAN TV+ bietet mit den hochwertigen eingebauten Sicherheits-massnahmen für die angeschlossenen Geräte und auch für die Umwelt die bestmöglichste Sicherheit.

Philrouge Premium Schlaf Innovation

Einen Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. In Bezug auf Belastung, Stützkraft und Feuchtigkeitsregulierung wird im Alltag kein anderer Haushaltsgegenstand so sehr beansprucht. Grund genug, nur hochwertige Materialien sorgfältig zu verarbeiten!

Hinter Philrouge steht ein traditionsreiches Unternehmen. Die Firma DOC AG aus St.Gallen produziert Bettsysteme seit 1948. Der Einsatz von hochwertigen Materialien, laufend optimierten Produktionsverfahren und gut geschulten Mitarbeitern sind verantwortlich für Konstanz und hohe Qualität.

Philrouge Premium ist Schlafkomfort erster Güte dank innovativer Schweizer Schlaftechnologie. Feinanpassung an der Oberfläche, optimierte Körperstütze aus dem Matratzeninnern.

philrouge

philrouge Deluxe wird nach traditioneller Art, mit viel überliefertem Fachwissen und Liebe zum Detail, von Hand gefertigt. Ergonomie, Komfort und Natürlichkeit stehen dabei im Vordergrund. So wird der speziell geformte Matratzenkern von philrouge Deluxe aus reinem Naturlatex gewonnen. Die Unterteilung in sieben Zonen mit jeweils unterschiedlichen Materialstrukturen sorgt für eine ausgeglichene, ergonomisch vorteilhafte Stützfunktion. Um ein angenehmhmes Bettklima zu schaffen, wird der Kern mit einem ausgeklügelten System von Belüftungskanälen versehen. Unmittelbar auf und unter dem Matratzenkern liegenmnmnmehrere Schichten aus hochwertigem Rosshaar, dämmmmender Baumwolle und Molton. Die verschiedenen Materialien werden nicht wie heute sonst allgemein üblich miteinander verleimt, sondern sorgfältig von Hand abgesteppt.

Der Kern: Micro-Cell Schaumstoff (RG 60 kg/m3) mit AFS (Active AirFlowSystem). Mehrzonen-Körperanpassung. Erhältlich in den Härtegraden: soft, medium, dura.

Innenhülle: Merinowolle und Wildseide versteppt mit Baumwolldamast. Wirkt angenehm kühl.

Easy-Top (abnehmbar): Elastischer Bezug aus Lyocell-Doppelgewirke, versteppt mit Kapillarfaser. Beste Werte in der Absorption und im Wegtransport von Feuchtigkeit, dadurch ausgeglichenes Bettklima.

Beste Voraussetzungen für einen gesunden, erholsamen Schlaf.

Die Mamutec Paraloc Innovation

Paraloc revolutioniert den Segelsport. Mit dieser innovativen Technlogie der Schweizer Firma Ullmann AG aus Abtwil beginnt eine neue Tauwerkära in der Seilherstellung. Das patentierte, parallel geflochtene Tauwerk unterscheidet sich grundlegend von den bisherigen Technologien. Die unterschiedlichen Fasertypen (Polyester, Dyneema, Vectran) können wie bei herkömmlichen Kern-Mantel-Seilen je nach gewünschter Eigenschaft kombiniert werden. Bei der Paraloc Technologie jedoch werden die Kern und Mantelfasern zusätzlich durch das Parallelflechtverfahren direkt miteinander verbunden. Durch die verflochtenen Kern und Mantelfasern entsteht ein Tauwerk mit einzigartigen Vorteilen:
– kein Mantelrutsch
– weniger Dehnung
– hohe Abrieb- und Reissfestigkeit
in den Klemmen

Ulmann AG

Bei der Paraloc Technologie werden die Kern und Mantelfasern parallel miteinander verfl ochten. Ein Teil der tragenden Kernfasern befindet sich somit im Mantelbereich und umgekehrt. Zusätzlich wird der fasertechnische Verbund von Kern und Mantel durch Querfasern verstärkt. Die Seilstruktur bildet dadurch eine Einheit, bei der sich die einzelnen Elemente gegeneinander nicht verschieben können und ein Mantelrutsch oder Mantelstauchen verhindert wird.

mamutec

mamutec AG, das führende Schweizer Unternehmen für textile Schmalband- und Seiltechnologie, blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und der Herstellung von Seilen und Tauwerk zurück. 1862 als Seilerei gegründet, wurde der schnell wachsende Handwerksbetrieb 1919 zur Seilerwarenfabrik AG Lenzburg und später zur Arova-Mammut AG. Seit März 2000 ist der Geschäftsbereich «Seil- und Hebetechnik» unter dem Namen mamutec als eigenständiges Unternehmen in der Schweiz, in Ungarn und in den USA präsent. Die Firma setzt weltweit ein Zeichen der innovativen Marktführerschaft für Seile und Gurten im Rettungswesen, in der Arbeitssicherheit und im Wassersport. Mit der Entwicklung der neuen ParalocTechnologie lanciert mamutec erstmals eine eigene Tauwerklinie für den Segelsport.

GolfScooter – die Golfer Erfindung

Der GolfScooter ist nicht für Golfer gedacht, die zu bequem sind zum Gehen! Wer aber aus körperlichen Gründen nicht mehr eine volle Runde gehen kann, für den kommt der GolfScooter wie gerufen.

Es fing an mit Beschwerden beim Gehen: Rückenweh, Hüftgelenk weh. Nach spätestens neun Löchern war an einen guten, lockeren Golfschwung nicht mehr zu denken, der Score ging den Bach runter. In Südafrika, wo der Schweizer Erfinder Golfer René Chatelain im Winter auf einem Golfplatz lebt, war das Problem schnell gelöst: Ein eigener Golfcart. Aber hier in seinem Club? Jedesmal einen Golfcart mieten war Ihm zu teuer, einen eigenen kann man aus Platzgründen nirgends unterstellen und aufladen. Dann sah er in Oubaai, Südfrika Ernie Els’ Bruder Dirk auf einem Segway. Die Lösung? Kaum! 5000 Euro und zu gross, um ohne aufwändige Demontage im Auto zu transportieren. Das brachte Ihm auf die Idee eines Elektro-Rollers. Schon als Kind war er der «King of Trottinett», wie die Roller in der Schweiz heissen. Eines Nachts kam Ihm plötzlich ein Geistesblitz, wie der Golfbag am Roller befestigt werden müsste: Diagonal, damit man ihn gleich als Ständer nutzen kann. Er schilderte seine Gedanken dem Münchner Bernd Koschier, der mit Elektrofahrzeugen aller Art handelt. Ein paar Monate später hatten seine Partner in Taiwan die Idee aufgegriffen und einen zweirädrigen e-Scooter auf dem Markt gebracht. Aus der Sicht des Erfinders hat ein zweirädriges gegenüber den dreirädrigen Modellen die Vorteile des geringeren Gewichts, des kleineren Platzbedarfs beim Transportieren und in der Garage und beim Fahren an Schräglagen. Mit dem Prototyp und dem fertigen Modell aus Taiwan hat er auf jeden Fall beste Erfahrungen gemacht.

golfscooter

Der GolfScooter ist (noch) nicht strassentauglich, ohne Golfbag-halter ist er aber auch auf Campingplätzen, Yachthäfen, an Messen und anderen Privatgeländen ein wertvoller Personen-Transporter.

Erfinder Tipp:
Für die Golfer Pausen empfehlen wir BigTee, welcher auch im Erfinderladen Berlin zu finden ist.
bigtee
BigTee hat das Potential eine echte Bereicherung für die Ausstattung von Golfclubs zu werden. Der Erfinderladen sucht im Moment für sein Golf Portfolio weitere Erfindungen und Innovative Neue Produkte aus dem Golfsport-Sektor.

1 Jahr swisscleantech

Am 13. Dezember 2010 hat swisscleantech sein einjähriges Jubiläum gefeiert.
swisscleantech bündelt als liberaler und nachhaltiger Wirtschaftsverband die Kräfte der Schweizer Cleantech Unternehmen, vertritt ihre Interessen in der Politik, baut die Verbindung der Marke Schweiz mit Cleantech auf, und bietet konkrete Dienstleistungen, Referenzprojekte und andere Mitgliedschaftsvorteile.

Zahlreiche Mitglieder, Parlamentarier und viele weitere Cleantech Interessierte sind der Einladung ins Hotel Bellevue Palace in Bern gefolgt. Die eindrücklichen Referate von Schweizer Cleantech Pionieren rundeten ein ereignisreiches Schweizer Cleantech Jahr ab. Ebenfalls mit von der Partie waren 11 Tesla Elektrosportwagen, das Elektro-Schalenmotorrad X-Tracer, ein Model des solarbetriebenen Katamarans von Planet Solar und Texx Energy mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge.

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Der Abend begann mit dem lautlosen Eintreffen von 11 Tesla Elektrosportwagen auf dem Bundesplatz, wo diese von Parlamentariern erwartet wurden. Weiter ging es im Hotel Bellevue Palace mit einem Referat von Nick Beglinger, Präsident von swisscleantech. Im Anschluss an die UNO Klimakonferenz in Cancun betonte er die Wichtigkeit einer selbstbewussten Schweizer Klimapolitik für die Glaubwürdigkeit des Cleantech Standortes Schweiz. In diesem Sinne wird sich swisscleantech weiterhin für ein CO2-Reduktionsziel bis 2020 von minus 20% im Inland und minus 20% im Ausland einsetzen (20%/20%, 2020).

TESLA
Ein wichtiges Cleantech Ereignis im 2010 war die Veröffentlichung des Masterplans Cleantech Schweiz durch die Bundesämter UVEK und EVD. Die zentralen Punkte daraus wurde von Eric Scheidegger, Direktor SECO den Anwesenden vorgestellt. Anschliessend führte Walter Stulze von NOSE in die Hintergründe zum neuen swisscleantech Logo ein.

Danach präsentierten gleich drei Pioniere der nachhaltigen Mobilität ihre bemerkenswerten Projekte. Roger Riedener hat mit PERAVES AG den preisgekrönten X-Tracer entwickelt, das Team PlanetSolar SA, vertreten durch Pascal Goulpé, ist zur Zeit auf Weltumrundung mit dem solarbetriebenen Katamaran und Bertrand Piccard von Solar Impulse will mit seinem Solarflugzeug bald die Welt umrunden. In einer eindrücklichen Ansprache rief er die Politik auf, die wahren Kosten von fossiler Energie zu sehen und folglich konsequent auf Erneuerbare und Energieeffizienz zu setzen.

Der Abend wurde feierlich abgerundet durch die Jazzabelles und ein ausgiebiges Dinner. swisscleantech möchte sich bei allen Anwesenden für die schöne Feier und die grosse Unterstützung im 2010 bedanken.

Erfinder Tipp:
Mein erster Bericht über swisscleantech vom 20.10.2010

„Schweizer Idee“ Topten für energieeffiziente Geräte

Energieeffizente Geräte einfach und schnell finden – das ist das Ziel von Topten.
Ursprünglich in der Schweiz entstanden, weitet sich die Idee der Online-Plattform nun nach Amerika und China aus. Damit wird die Schweizer Initiative Topten definitiv global. Zusammen mit den 16 Europäischen Seiten deckt Topten nun Länder ab, die insgesamt für rund 40% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Damit haben über zwei Milliarden Menschen Zugang zu den klimafreundlichsten Geräten.

topten
Die energieeffizientesten Geräte auf einer Online-Plattform versammeln und so für die Konsumentinnen und Konsumenten mit einem Klick auffindbar machen – das ist die Idee von Topten. Ab sofort gibt es Topten auch in Amerika und China. Bereits in Betrieb ist die Online-Plattform zudem in 16 europäischen Ländern. Damit profitieren nun über zwei Milliarden Menschen von einer Idee, die in der Schweiz entstanden ist. Gegründet wurde Topten im Jahr 2000 mit der Unterstützung des Bundesamtes für Energie, des Elektrizitätswerks Zürich und des WWF Schweiz. Heute decken die Topten-Plattformen ein Gebiet ab, das für rund 40 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.

„Für die meisten Konsumenten ist der Aufwand, sich im Dschungel der Geräte zurechtzufinden, einfach zu gross“, sagt Topten-Erfinder Eric Bush. „Mit Topten reduzieren Konsumenten den Suchaufwand auf ein Minimum, kaufen die umweltfreundlicheren Produkte und motovieren damit die Industrie, noch bessere Produkte zu entwickeln.“ Und Felix Meier, Leiter Konsum und Wirtschaft beim WWF Schweiz, ergänzt: „Wer Topten-Geräte kauft, erhält nicht nur eine tiefere Energierechnung, sondern leistet einen substantiellen Beitrag zum Klimaschutz.“ Denn alleine mit mehr Energieeffizienz liessen sich die CO2-Emissionen in den kommenden Jahrzehnten um mindestens einen Drittel reduzieren. Und das ohne jede Komforteinbusse. „Es freut uns, dass wir jetzt mit Topten auch die amerikanischen Konsumenten und den boomenden Markt in China erreichen“, so Meier.

Unterstützt von einer internationalen Gruppe von unabhängigen Organisationen wurde Topten im Jahr 2000 in der Schweiz gegründet. Dank der Unterstützung der Europäischen Kommission (Intelligent Energy Europe) sind bis jetzt 18 nationale Topten-Plattformen online. Jede nationale Website bietet eine Auswahl von verschiedenen Produkte-Kategorien, auf denen die energieeffizientesten und besten Geräte auf ihrem Markt zu finden sind. Die topten.info ist die Plattform für internationale Zusammenarbeit.