Handlicher Putzroboter für Photovoltaik-Anlagen

Immer mehr Dächer werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet, immer öfter auch von privaten Hauseigentümern. Damit die Anlagen ihre volle Leistung erbringen können, müssen sie regelmässig geputzt werden. Allerdings gibt es bislang kaum Geräte, die für den privaten Hausgebrauch geeignet sowie erschwinglich sind. Ein Putzroboter, den die Hochschule Luzern – Technik & Architektur und das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM) entwickeln, soll diese Lücke füllen.

Bild: Putzroboter, Hochschule Luzern - Martin Vogel

Bild: Putzroboter, Hochschule Luzern – Martin Vogel

Die Zahl der Photovoltaik-(PV)-Anlagen in der Schweiz nimmt seit einigen Jahren stark zu. Wurden bis 2006 gemäss Bundesamt für Energie (BFE) jährlich zwischen 60 und 250 neue PV-Anlagen installiert, waren es von 2007 bis 2010 zwischen 500 und 2ʼ000 Anlagen pro Jahr, 2011 kamen insgesamt gar 6ʼ500 hinzu. Zwar ist die Strom erzeugende Photovoltaik (anders als die Warmwasser aufbereitende Sonnenkollektoren-Anlage), nach wie vor eine teure Technologie – aufgrund des starken globalen Ausbaus und der technischen Entwicklungen sinken die Kosten jedoch kontinuierlich.

Schmutz verringert die Leistungskraft
Für Betreiber von PV-Anlagen stellt sich die Frage, wie sie die Anlagen sauber halten können. Werden sie nicht geputzt, verringert sich nach ungefähr fünf Jahren die Leistungsfähigkeit um bis zu 10 Prozent, Sand kann den Stromertrag gar um 35 Prozent mindern. Zwar gibt es schon roboterähnliche Putzgeräte, doch sind sie mehrheitlich für sehr grosse Anlagen entwickelt worden und entsprechend schwerfällig und teuer. «Für private Hauseigentümer mit kleineren PV-Anlagen fehlt bislang ein erschwingliches, handliches Hilfsmittel», sagt Philipp Glocker vom Forschungs- und Entwicklungszentrum Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM) in Alpnach. Um ein solches Putzgerät zu entwickeln, gelangte das CSEM an die Spezialisten und Spezialistinnen für Mechatronik der Hochschule Luzern, während das CSEM selbst sein Know-how in der Steuerungstechnik einbringt.

Bild: Putzroboter, Hochschule Luzern - Martin Vogel

Bild: Putzroboter, Hochschule Luzern – Martin Vogel

Energiesparende Kopplung von Putz- und Fortbewegung
Roboter wie zum Beispiel autonome Rasenmäher oder Staubsauger fahren meist auf Rädern, wobei die Mäh- bzw. Saug-Funktion einen zweiten, separaten Antrieb benötigt. Ziel des Putzroboter-Projekts ist es, Putz- und Fortbewegungsfunktion so zu koppeln, dass ein Antrieb für beide genügt und damit energiesparender ist. Dafür entwickelt der Projektleiter und Mechatronik-Ingenieur Marco De Angelis von der Hochschule Luzern mit seinem Team eine neue Bewegungsart, die in einem Prototyp erfolgreich umgesetzt wurde: «Die vier Rundbürsten des PV-Putzroboters sind über eine Kurvenscheibe jeweils mit einer Art Silikon-Raupe verbunden: Wird die Kurvenscheibe angetrieben, drehen sich die Bürsten und gleichzeitig drückt die kleine Erhöhung der Scheibe viele radial angeordnete Hebel so, dass diese die kreisförmige Silikon-Raupe in einer kontinuierlichen Bewegung Stück für Stück auf die zu putzende Fläche drücken.»

In der Kombination von vier Putzmodulen und dank der Haftwirkung des Silikons sollte der Roboter Steigungen bis zu 35° bewältigen, Spalten bis zu zwei Zentimetern überwinden und problemlos über die PV-Modulrahmen steigen können, die in der Regel einige Millimeter hoch sind. Zurzeit wird der Prototyp vom Forschungsteam weiter entwickelt und eine kommerzielle Produktion geprüft.

Die Schweizer Fruchtmesser Innovationen

Dem neu entwickelten Erdbeermesser von KUHN RIKON sieht man seinen Zweck auf den ersten Blick an. Die Schweizer Designerin Carmela Weder-Niederhauser hat auf einzigartige Weise die Zweckmässigkeit des Erdbeermessers mit einem coolen Design verbunden.

erdbeermesser erfindung

Dass handliche Erdbeermesser schneidet die Beere nicht nur mit Leichtigkeit, es ermöglicht ausserdem das saubere Entfernen des Stiels ohne unnötiges Wegschneiden von feinem Fruchtfleisch.
– Superscharfe Karbonstahlklinge für einfaches und präzises Schneiden
– Antihaftbeschichtet – Schnittgut bleibt nicht kleben
– Tool zum sauberen Entfernen des Stiels
– Warnung: Nicht für Kinder – Klinge ist scharf. Unsachgemässer Gebrauch kann zu Verletzungen führen.
Preis: CHF 17.90.

Das zweite praktische Fruchtmesser – auch eine Design Erfindung von Kuhn Rikon ist das Avocadomesser.
Der Schuhlöffel zum Fruchtgenuss: Das Avocadomesser mit flexibler, vorgeformter Klinge und clever integriertem Entkerner ist die Wunderwaffe zum Öffnen, Entkernen und Häuten dieser grünen Frucht. Sein Griff in stilisierter Form der Avocado zeugt nicht einfach von einer gehörigen Portion Humor, den die Designer aus der Schweiz beweisen, sondern ist auch ergonomisch, was die Arbeit mit diesem Werkzeug angenehm gestaltet.
Design Avocado-Messer
Diese Erfindung wurde ausgezeichnet mit dem Good Design Award 2012.
Preis: CHF 12.90.

Über Kuhn Rikon
Seit 1926 entwickelt und produziert KUHN RIKON Produkte, welche das Kochen erleichtern.
Eine sehr bekannte Erfindung, der Schnellkochtopf DUROMATIC wurde 1949 von Jacques Kuhn erfunden. Rasch wird er zum Marktführer und der Name zum Inbegriff für Dampfkochtöpfe überhaupt. Mit dem Erfolgsprodukt beginnt das Unternehmen seine Exporttätigkeit.
Seit 2004 beschäftigt Kuhn Rikon auch eigene Industriedesigner. Dass Sie damit auf dem richtigen Weg sind, bestätigen die renommierten Design Awards, mit welchen Ihre Produkte regelmässig ausgezeichnet werden. Selbst das Museum of Modern Art (MoMa) anerkennt diese Design-Leistung und vertreibt auserwählte Kuhn Rikon Produkte im eigenen Shop.

Innovative Softwarelösung optimiert den Pishing-Schutz

Immer noch werden Internetnutzer Opfer von Spam- und Pishing-Angriffen. Aktuelle Studien besagen, dass rund 70 bis 90 Prozent des weltweiten E-Mail-Volumens aus illegalen Mails bestehen. Vornehmlich handelt es sich dabei um Spam und Pishing. Der durch Pishing verursachte finanzielle Schaden bewegt sich alleine im Bundesgebiet im zweistelligen Millionenbereich; Tendenz steigend. Ständig werden neue Maschen bzw. Tricks initiiert, um an die begehrten Daten der User heranzukommen.

Bildquelle: pixelery / crestock.de

Bildquelle: pixelery / crestock.de

Nunmehr scheinen auch die sozialen Netzwerke rund um Facebook, Twitter und Co. nicht mehr vor den überfallartigen Pishing-Attacken sicher zu sein. Jedenfalls warnen Sicherheitsexperten vehement vor dort gelisteten Anwendungen, die den jeweiligen Nutzer via Benachrichtigung auf eine Webseite lockt, auf der dann die persönlichen Zugangsdaten quasi „gestohlen“ werden sollen.

Die Gefahren durch Pishing und Spam
Zwar eliminieren die in der Regel funktionell arbeitenden Spamfilter den Großteil dieser zweifelhaften E-Mails, ohne dass der jeweilige User respektive Empfänger davon etwas mitbekommt, dennoch erreichen immer noch viele Spam-Mails ihr Ziel. So haben Verbraucherschutzexperten und IT-Fachleute festgestellt, dass ca. 20.000 bis 50.000 eigenständige Pishing Seiten pro Monat registriert werden.

Das Hauptangriffsziel bilden die Vereinigten Staaten, in denen die Pishing-Attacken nach neuesten Schätzungen folgenschwere Schäden von mehreren Milliarden Dollar verursachen. In Deutschland wurden im Jahr 2011 nahezu 6.500 Pishing-Fälle nur in Bezug auf das Onlinebanking (durchschnittliche Schadenssumme: ca. 4.500 Euro) aktenkundig.

Pishing-Attacken dieser Art können auch ganz direkt die Klientel eines Unternehmens schädigen. Zudem beeinflusst zum Beispiel ein Spamversand mit Offerten eigener gestohlener oder gefälschter Produkte zum einen das unternehmerische Geschäftsergebnis und zum anderen die für Geschäftsabschlüsse wichtige Reputation.

Pishing-Attacken: verschiedene Möglichkeiten der Verschleierung
In Bezug auf die angewandte Methodik rund um die unerlaubte Beschaffung von Datenmaterial mittels Pishing-Attacken kommen verschiedene Verschleierungstaktiken zum Einsatz:

– E-Mail bzw. Pishing-Mail: Während der sichtbare Verweistext die Originaladresse anzeigt, verweist das unsichtbare Verweisziel auf eben eine Adresse der falschen bzw. gefälschten Webseite (Link-Spoofing).
– SMS (SmiShing): Ein fieser Trick ist hierbei, dass per SMS beispielsweise eine Abobestätigung eingeht, gleichzeitig aber eine Seite bzw. eine Internet-Adresse genannt wird, auf der sofort eine Abmeldung realisiert werden kann. Kaum ist der Empfänger aber auf dieser Seite gelandet, wird ihm ein Trojaner untergeschoben.
– Webpräsenz: Die Pishing-Initiatoren legen gefälschte Zielseiten mit ähnlich klingenden Bezeichnungen oder Namen analog der offiziellen Unternehmensseiten an; die entsprechenden Seiten mit dem Webformular sehen dabei nahezu identisch aus, so dass eine Fälschung nur schwerlich erkannt werden kann. Die Betrüger setzen diesbezüglich vornehmlich Maßnahmen wie das URL-Spoofing oder den homographischen Angriff ein.

Von generellen Schutzfunktionen und innovativen Software-Lösungen
Jeder User kann grundlegende Schutzmaßnahmen ergreifen wie z.B.:

– Deaktivierung des Java-Scripts und der HTML-Darstellung innerhalb des eigenen E-Mail-Programms.
– Kontinuierliche Aktualisierung des eigenen Antivirenprogramms.
– Auf Warnhinweise von E-Mail-Programmen und auch Browsern achten; in der Regel generieren diese einen auf einer so bezeichneten Blacklist basierenden Pishingschutz.
– Beim Onlinebanking darauf achten, dass das ausführende Kreditinstitut ein EV-SSL-Zertifikat nutzt.
– Zudem sollte bei Onlinebankingtransaktionen grundsätzlich das signaturgestützte HBCI-Verfahren mit Chipkarte verwendet werden.
– Auch das so genannte iTAN-Verfahren bietet einen vergleichsweise guten Schutz gegen Pishingattacken, wobei es gegen die artverwandten Man-in-the-middle-Angriffe wirkungslos bleibt.

Diese prinzipiell möglichen Schutzmaßnahmen sollte jeder User bei seinen Bemühungen rund um die Pishing-Abwehr berücksichtigen. Allerdings ist auch hier ein umfassender Schutz nicht garantiert. Der Anbieter Xqueue (www.xqueue.de) hat jetzt aber auf der in Köln stattfindenden Messe Dmexco 2013 eine Software-Lösung in Bezug auf Spam- und Pishingschutz präsentiert, die im Rahmen von neuen digitalen Technologien und Lösungen einen entsprechenden Schutz nachhaltig optimieren kann. So wird anhand dieses Programms ein Pishing-Radar in das eigene System integriert, der ankommende E-Mails per Volltext-Analyse auf Spam- bzw. Pishingfallen durchleuchtet. Zu Grunde gelegt bei der Überprüfung werden dabei bis zu 100 Millionen der aktuellsten Spam- bzw- Pishing-E-Mails.

Spam und Pishing sind nach wie vor eine echte Bedrohung sowohl für private Nutzer wie auch für Unternehmen. Wer dabei aber auf die grundlegenden Möglichkeiten achtet, die von den jeweiligen Programmen und Anwendungen als Schutzmaßnahme angeboten wird, steigert im gewissen Umfang die diesbezügliche Sicherheit. Einen umfassenden Schutz garantieren diese Maßnahmen indes nicht. Durch innovative Software-Lösungen wie beispielsweise den erwähnten Spam & Pishing Radar von Xqueue ist ein optimierter Schutz durchaus im Bereich des Möglichen.

Sicherheitsexperten sind sich diesbezüglich einig, dass durch Programme dieser Art die Schäden durch Pishingattacken eingeschränkt werden können. Denn: Obwohl sich laut des Hightech-Verbands Bitkom im vergangenen Jahr die Betrugsanzeigen aufgrund von Pishing-Attacken nahezu halbiert haben, ist noch längst keine Zeit für Entwarnung. Ganz im Gegenteil: Die Betrüger werden immer raffinierter in ihren Methoden und setzen nunmehr vermehrt auf Pishing-Viren.

Erfindung der Woche: transportabler Bierbanksitz

O’zapft is

Bereits am 21. September öffnete das Münchner Oktoberfest seine Pforten. Zahlreiche Menschen waren wieder dabei, wie der Bürgermeister das erste Fass anzapfte. Bei diesen Menschenmassen konnte man echt froh sein, wenn man noch einen Sitzplatz ergattern konnte. Das verweilen auf der Bierbank kann aber nach ein paar Stunden auch zur Qual werden.

transportabler bierbanksitz

Mit dem transportablen Bierbanksitz haben Rückenschmerzen und platt gesessene Hintern endlich ein Ende. Denn damit haben sie ihre Lehne immer mit dabei.

Leicht zu transportieren und damit ein idealer Begleiter für die Biergartensaison, der Sitz wiegt nur 600g. Ankommen, aufklappen, einhängen und die Sitzfläche aufkleben – fertig ist der bequeme Sitz mit Rückenlehne. Das Hinterteil wird nicht kalt und auch nicht nass, wenn die Bierbank vorher im Regen stand. Mit dieser tollen Erfindung bleibt man garantiert länger sitzen. Und wenn der Abend dann doch vorbei ist und die Lichter im Biergarten ausgehen, dann klappt man den Bierbanksitz einfach zusammen und trägt ihn wieder nach Hause. Bis zum nächsten Freiluft-Abenteuer.

transportabler_bierbanksitz

Der Erfinder Dieter Briechle erzählt und die Geschichte zum Produkt.

„Eine gemütlich Runde mit Freunden war der Auslöser. Wir haben zusammen gesessen, eine Flasche Wein getrunken und dabei musiziert.

Beim längeren Sitzen auf der Bierbank bekam ich dann schön langsam Rückenschmerzen. Da ich mit meinem Akkordeon gespielt habe wurden die Schmerzen immer schlimmer und ich musste eine Pause machen. Ich sehnte mir einen Sessel mit Lehne herbei und schon war die Idee im Kopf.

Mit viel Geduld und Idealismus habe ich dann den leichtesten Bierbanksitz Entworfen u. Produziert.“

Wenn ihr also für die nächsten Feste gerüstet sein wollt, der Sitz ist im erfinderladen erhältlich oder kann direkt im Onlineshop bestellt werden.

Das Startup Coffee Circle expandiert in die Schweiz

Die Schweiz ist seit September 2013 um ein Startup reicher. Das junge Unternehmen Coffee Circle aus Berlin verkauft nun auch dort seinen Bio Kaffee und befindet sich in guter Gesellschaft von einigen anderen Jungunternehmern mit innovativen Ideen. In der Schweiz finden Startups durch unterschiedliche Institutionen Hilfestellung, da längst erkannt worden ist, dass sie einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaft darstellen.

Logo_Coffecircle

Viel Herz und Verstand gepaart mit ein wenig Mut
Das Berliner Startup Coffee Circle hat gezeigt, was mit viel Engagement erreicht werden kann. Von einer neuen Art des Handels überzeugt, vertreibt es in Deutschland Bio-Kaffee aus Äthiopien (https://www.coffeecircle.ch/ ). Coffee Circle möchte, dass möglichst viele Verbraucher bewusst ihren Kaffee trinken und wissen, woher dieses Lebensmittel kommt und wie es behandelt worden ist. Im Rahmen des fairen Handels vertreiben sie ihren Gourmetkaffee, so dass die lokalen Bauern in Äthiopien direkt unterstützt werden. Durch die gleichzeitige Förderung von Entwicklungsprojekten zur Verbesserung der medizinischen Versorgung, der Bildung und der Landwirtschaft in diesem armen afrikanischen Staat werden weitere hilfreiche Impulse gegeben. Damit ist der Kaffee von Coffee Circle nicht nur ein biologisches Produkt, sondern zugleich eine gezielte, nachhaltige Entwicklungshilfe für Äthiopien. Seit September 2013 ist das Startup auch in der Schweiz vertreten und vertreibt dort seinen Kaffee. Zudem gibt es den Kaffeetrinkern durch eine kostenlose App die Möglichkeit, die besten Cafés in Basel zu finden. Weitere Produkte wie einen Clever Coffee Dripper für aromatischen Kaffee oder T-Shirts werden ebenfalls angeboten.

Die Gründer: Martin Elwert und Robert Rudnick

Die Gründer: Martin Elwert und Robert Rudnick


Der Nerv der Zeit
Das innovative Konzept von dem Startup Coffee Circle trifft den Nerv der Zeit. Immer mehr Menschen möchten einem nachhaltigen Lebensstil nachgehen und Bio-Produkte konsumieren. Allein in der Schweiz ist der Marktanteil von Bio-Produkten im vergangenen Jahr um 5,3 % gestiegen. Lokale Landwirte sehen diese Entwicklung ebenfalls, sodass die Anmeldung von Bio-Bauern in der Schweiz jedes Jahr steigt. Unterstützt wird Coffee Circle durch die elea Foundation for Ethics in Globalization aus Zürich, die Anteile an dem Startup hält. Elea selbst hat sich zum Ziel gemacht, durch direkte Initiativen die Situation von Betroffenen globaler Änderungen nachhaltig sowie deutlich aufzubessern. Dabei steht die Unterstützung von unternehmerischen Projekten für sehr arme Bevölkerungsschichten im Fokus. Innovative und zukunftsweisende Startups werden zudem von der Universität Zürich (https://bazonline.ch/wissen/bildung/Aufstiegschance-Startup/story/16647162) gefördert. Sie bieten angehenden Jungunternehmern eine Anlaufstelle, damit diese ihr Geschäftsmodell auf die Probe stellen können. Außerdem werden sie beraten und mit anderen Kontaktstellen sowie möglichen Geschäftspartner vernetzt.

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Das Startup Coffee Circle hat mit seiner Expansion in die Schweiz gezeigt, wie erfolgreich Jungunternehmer sein können. Aus einer Idee voller Ideale ist ein fairer Handel mit äthiopischem Bio-Kaffee geworden, der den Nerv der Zeit trifft und die Welt ein Stückchen besser macht. Die Wirtschaft hat die Wichtigkeit dieser neuen Produkte und Innovationen erkannt, sodass angehende Jungunternehmen für die Umsetzung ihrer guten Ideen um Unterstützung bitten können.

Erfindung der Woche: Strahlertaler

Momentan hat ja jeder schon mitbekommen – wird es Herbst und auch die Tage werden kürzer. Blöd nur, dass sich die Uhrzeit nicht anpassen lässt.

strahler taler

Alle Berufstätigen bzw. Schüler müssen sich bei Dämmerung auf den Weg machen und sollten nicht vergessen gut sichtbar unterwegs zu sein. Mit unserer Erfindung der Woche wird man nicht nur besser gesehen, sondern gibt auch alten KFZ-Kennzeichen einen neuen Sinn. Die kleinen Buttons reflektieren das Licht und sind ein echter Hingucker.

Wir haben bei Erfinder Peter Freund mal nachgefragt, wie er auf die Idee zu seinem Produkt gekommen ist:

Peter Freund

„Beim Anmelden des neuen Autos entdeckte ich Nummernschilder als “Rohstoff” für eine neue freundliche Erfindung. Das Reflektieren der Schilder war Ausgangspunkt für das neue Produkt. Jeder “Strahlertaler” ist ein Unikat, hat eine lange Reise hinter sich und erzählt Geschichten von Menschen und ihren Autos.

Strahlertaler gibt es im erfinderladen und im Online-Shop für 6,95€. Mit diesem Produkt fallt ihr garantiert auf und seid auch noch sicher im Straßenverkehr unterwegs!

Limmex Notruf-Uhr gewinnt Swisscom Business Award

Die Limmex Notruf-Uhr gewinnt den renommierten Swisscom Award. Dieser prämiert Innovationen im Telecom-Bereich, welche einen hohen Nutzen haben: die Notruf-Uhr kann auf Knopfdruck Leben retten. Dies ist für Limmex bereits die dritte Auszeichnung in diesem Jahr.

Swisscom Business Award

Preisvergabe aufgrund von hohem Praxisnutzen
Der jährlich vergebene Swisscom Business Award gilt als wichtigste Auszeichnung der Schweiz für Innovationen im Telecom-Bereich. Die Nomination erfolgt durch die Swisscom-Mitarbeiter, die Beurteilung wird durch ein unabhängiges Expertengremium vorgenommen.

Die Kriterien der Jury waren klar: Businessnutzen, ökologische Nachhaltigkeit und Technologie der Unternehmen wurden kritisch beurteilt. Die Limmex Notruf-Uhr überzeugte die Experten: „Die Limmex-Uhr entspricht einem echten Kundenbedürfnis“.

Notruf-Uhr mit integrierter Telefonfunktion
Auf Knopfdruck wählt die Uhr individuell hinterlegte Nummern – etwa von Familienmitgliedern, Freunden oder auch einer Notrufzentrale – nacheinander so lange an, bis jemand antwortet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Limmex-Uhr in verschiedenen Bereichen als Lösung für die persönliche Sicherheit etabliert, etwa für Sicherheitsdienste, Sportler, Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbständig wohnende ältere Menschen. Je nach Modell kosten die Uhren ca. CHF 500.-, verfügbar sind sie in Swisscom-Shops und bei verschiedenen weiteren Partnerorganisationen.

limmex

Dritte grosse Auszeichnung im Jahr 2013
Nicht nur in Bezug auf die Geschäftsentwicklung, sondern auch bezüglich Auszeichnungen ist das Jahr 2013 für Limmex hocherfreulich verlaufen. Im Februar hat Limmex den Hauptpreis des „M2M-Challenge“ am Mobile World Congress in Barcelona gewonnen, im Frühjahr folgte der Red Dot Design Award. „Dass wir als junges Unternehmen nun auch den Swisscom Business Award gewonnen haben, ist eine grosse Ehre. Und beflügelt uns bei der Weiterentwicklung unserer Vision – die Erhöhung der Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden,“ führt Martin Reber, CEO der Limmex AG,aus.

Schnelle Internationalisierung
Nach der Markteinführung von Limmex in Deutschland vor einem knappen Jahr sind die Notruf-Uhren seit Sommer 2013 auch in Frankreich und Schweden verfügbar. „Verschiedene weitere Länder werden in Kürze folgen. Ein zentraler Grund für den Erfolg ist das gute Design: Die Uhr wird im Gegensatz zu vielen bisherigen Sicherheitsprodukten gerne getragen, weil sie als solches nicht sofort erkannt wird und deshalb nicht stigmatisierend ist. Dies erzeugt eine hohe Nachfrage aus der ganzen Welt,“ freut sich Martin Reber.

Limmex AG entwickelt, produziert und vermarktet Lösungen im Bereich Personensicherheit. Dabei wird Schweizer Uhrenhandwerk mit einem intelligenten Notrufsystem verbunden. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Zürich, die Produktion im Herzen der schweizerischen Uhrenindustrie. Die Produkte, Preise, Kundenfeedbacks, Verkaufsstellen sowie diverse weitere Informationen finden sich auf www.limmex.com.

Curodont: Schweizer Innovation revolutioniert die Zahnmedizin

Angegriffene Zähne reparieren, gesunde Zähne ein Leben lang kariesfrei halten?
Das ist möglich. Curodont Repair, ein Biotech-Produkt des Schweizer Technologie-Start-ups Credentis AG in Windisch, revolutioniert die Zahnmedizin.

curodont repair

Stellen Sie sich vor, Ihr Zahnarzt entdeckt bei der jährlichen Kontrolle eine beginnende
Karies. Und er greift nicht zu Spritze und Bohrer, um dieser den Garaus zu machen.
Stattdessen schickt er Sie zur Zahnreinigung und verordnet Ihnen danach eine schmerzlose
Behandlung mit einer flüssigen Substanz namens Curodont Repair. Und ein paar Monate
später ist ihr angegriffener Zahn wiederhergestellt. So als wäre nie etwas geschehen.
Zugegeben, das klingt nach Utopie. Denn die Meinung, dass sich ein kariöser Zahn nicht
mehr regenerieren lässt, ist noch immer fest in vielen Köpfen verankert. Doch die
Medizinaltechnik hat auch hier grosse Fortschritte gemacht, Curodont Repair ist der Beweis
dafür. Die natürliche Methode ist – wie eine klinische Studie an der Universität Leeds in
Grossbritannien ergeben hat – schmerzfrei, höchst wirksam und hat keine negativen
Folgeerscheinungen. Sie ist zugelassen und erhältlich für alle Zahnärzte in der Schweiz und
in der EU. Ganz neu wird die regenerative Behandlung auch in den 22 Zentren vom
zahnarztzentrum.ch angeboten. „Der Ansatz passt perfekt in unser minimalinvasives
Konzept“, so CEO Sara Hürlimann.

Bei der Credentis, einem innovativen Schweizer Start-up-Unternehmen in Windisch, freut
man sich über den Erfolg des Produktes. «Curodont Repair», da ist sich einer der Väter der
spektakulären Technologie, der Chemiker Dominik Lysek, sicher, «wird die Zahnmedizin
revolutionieren.» Und bei konsequenter und regelmässiger Mundhygiene dazu beitragen,
dass die Zähne bis ins hohe Alter kariesfrei bleiben und schmerzende Zahnhälse der
Vergangenheit angehören. Eine zeitgemässe Haltung, die auf Prophylaxe aufbaut.
Möglich wird dieses kleine Wunder durch die erfolgreiche Arbeit eines Forscherteams der
Universität Leeds in Grossbritannien. 1998 gelang ihnen die künstliche Herstellung einer
Struktur sehr ähnlich der Schmelzmatrix – dem Bauplan des Zahnschmelzes. Dies dank
eines Gerüstes aus «intelligenten» Eiweissmolekülen, genannt CUROLOX™
TECHNOLOGIE. Die Forscher imitierten dabei die Natur, denn um gesund zu bleiben,
regeneriert sich der Zahn durch Mineralien, die er im Speichel findet. Ist diese natürliche
Remineralisierung beeinträchtigt, sei es durch Krankheit, schlechte Essgewohnheiten oder
im fortschreitenden Alter, wird der Zahnschmelz zunehmend demineralisiert, brüchig und
damit anfällig für Karies.

Genau hier greift Curodont Repair ein. Die Substanz verbindet sich mit dem Zahnschmelz
und baut in der Tiefe des Defekts ein «Hilfsgerüst» aus Eiweissmolekülen auf. Jetzt können
sich wieder Mineralien aus dem Speichel einlagern. In der Folge verschwinden die ersten
Anzeichen einer Karies, wegen ihrer Farbe von den Fachleuten «White Spots» genannt, der
Schmelz baut sich auf natürliche Weise wieder auf. Der angegriffene Zahn gesundet.
Voraussetzung ist, dass die Karies in einem frühen Stadium erkannt wird. An einer
Weiterentwicklung zur Behandlung grösserer Löcher arbeiten die Forscher in Leeds noch.

Und so funktioniert es:
Zunächst ist eine gründliche professionelle Zahnreinigung sinnvoll, anschliessend wird der
Zahn noch einmal chemisch nachgereinigt. Erst jetzt wird Curodont Repair mit der Pipette
aufgetragen und diffundiert in den Defekt hinein. Der gesamte Prozess, der beim Zahnarzt
nur etwa 15 Minuten dauert, ist völlig schmerzfrei. Nach einigen Monaten sind weissliche
Farbveränderungen deutlich verblasst, der Zahn wird remineralisiert.
Eine unkomplizierte Behandlung mit grossartigem Resultat:
Zahn Erfindung aus der Schweiz

curodont repair

Erfindung der Woche: Flypcap

Es ist wieder so weit für die Erfindung der Woche und diese Erfindung kommt aus der Schweiz.

Bälle und Frisbees haben ein großes Manko – immer werden sie nicht mitgeschleppt und sind sie doch mit im Gepäck brauchen sie einfach Platz. Gut, dass mit diesem Problem ab sofort Schluss ist. Flypcap ist die neue Freizeittrendsportart und segelt lässig durch die Luft.

flypcap - schweizer erfindung

Flypcap ist eine Micro Flying Disc oder auch die kleinste Flugscheibe der Welt! Zwischen Daumen, Mittel und Zeigefinger eingeklemmt kann man den Flypcap mit etwas Übung über größere Distanzen flypen und fangen. Durch das patentierte Design der Lamellen wird die Kraft beim Flypen optimal in die Cap übertragen und so in Rotation gebracht und beschleunigt. Spielspaß ist mit der richtigen Technik garantiert.
Der Flypcap wird in der Schweiz mit höchster Sorgfalt aus einer speziellen Aluminium-Legierung hergestellt. Dabei garantieren Material und die präzise Herstellung optimale Flugeigenschaften und einen besonders langlebigen Spielspass.

Da Flypcap etwas völlig Neues ist, kannst du Techniken finden die selbst wir noch nicht kennen und deinen Moves einen eigenen Namen geben! Erfinde noch nie dagewesene Spiel- und Sportarten oder haue die Leute mit coolen Movies um!

Die zwei Schweizer Erfinder Matthias Scheibmayr und Michael Schacher haben uns erzählt, wie sie auf die großartige Idee gekommen sind.


Scheibmayr-Matthias-Schweizer Erfinder

„Den Ursprung des Flypcaps lässt sich auf das Spielen mit einem Kronkorken zurückführen. Damals ließen wir den Kronkorken mit einer speziellen Technik durch die Luft gleiten. Da ein Kronkorken in die kleinste Tasche passte und riesen Spielspass brachte, wurde er schnell zum Kultspiel im Freundeskreis. Leider ist ein Kronkorken nicht zum fliegen gebaut; Daher hat mein Freund die ersten aerodynamischen Prototypen auf seiner Drehbank erstellt, bis schlussendlich der perfekte Flypcap entstanden ist.“

Erhältlich ist das kleine Flugobjekt im erfinderladen, kann aber auch direkt im Onlineshop bestellt werden.

Die Erfinderhaus.de Erfahrungen zeigen: Frisbee war gestern – heute schnippt man Flypcap!

Kusuru – Schweizer Startup für Abenteueraktivitäten

Start von Kusuru als neuer Online-Marktplatz für Abenteueraktivitäten mit grösstem Angebot in der Schweiz; internationale Expansion steht bevor.

Der neue Online-Marktplatz für Abenteueraktivitäten „Kusuru“ ging letzte Woche „live“ und ist unter www.kusuru.com verfügbar. Das von einem jungen, abenteuerbegeisterten Team gegründete Startup ermöglicht Abenteuer-Fans Aktivitäten wie Gleitschirmflüge, River Rafting, Skydiving, etc. von einer Vielzahl von Anbietern auf einer Internet plattform zu finden und direkt zu buchen. Zudem können Abenteurer sich direkt über Kusuru austauschen und die verschiedenen Abenteuer bewerten.

kusuru

Für Anbieter von Abenteuern bietet Kusuru einen auf Abenteueraktivitäten fokussierten Marktplatz, auf welchem sie ihr Angebot sowohl einem nationalen wie auch internationalen Kundenkreis zugänglich machen können.
Kusuru weist in der Schweiz bereits das grösste Angebot an Abenteueraktivitäten auf. In den nächsten Monaten wird das Angebot in der Schweiz weiter ausgebaut und parallel gegenüber Kunden vermarktet. Ebenfalls wird mit der Umsetzung der Expansionsstrategie zunächst in alle wichtigen europäischen Märkte sowie nach Nordamerika begonnen. Kusuru hat den Anspruch der global führende Online-Markplatz für Abenteueraktivitäten zu werden.

Über Kusuru
Kusuru ist ein Online-Marktplatz für die Buchung von aufregenden Abenteuern. Egal ob eine Safari in Afrika, ein Tauchkurs in Mexiko, ein Helikopterflug in den Grand Canyon oder ein Bungee-Sprung in der Schweiz – Kusuru will global Abenteueraktivitäten aus einer Hand anbieten können. Kusuru ist Swahili und kann mit “go beyond your limits” übersetzt werden. Ziel der Internetplattform ist Abenteuer einfacher zugänglich zu machen, so dass sich immer mehr Leute wagen, ihre Grenzen zu überwinden und aufregende Abenteuer zu erleben. Gleichzeitig bringen Sie Abenteueranbietern neue Kunden und ermöglichen eine vereinfachte Abwicklung von Buchungs und Bezahlungsprozessen.
Sie weisen das grösste Angebot von Abenteueraktivitäten in der Schweiz auf – schon bald wird Kusuru aber rund um den Globus aktiv sein. Ein intelligentes Zahlungssystem, ein transparentes Ratingsystem, die „social community“ sowie erstklassiger Kundenservice garantieren einen einfachen und reibungslosen Ablauf bei der Buchung eines Abenteuererlebnisses. Kusuru wurde im Januar 2013 gegründet und hat zur Zeit Büros in Zürich und Düsseldorf.

kusuru swiss startup

Über das Kusuru-Team
Kusuru wurde von Alex Bierhaus, Simon Lussi und Michel Wägli initiiert und aufgebaut. Während sich Alex Bierhaus als CTO um die technologische Entwicklung kümmert, sind Simon Lussi (CEO) und Michel Wägli (Chairman) für die operative, finanzielle und strategische Führung von Kusuru verantwortlich. Vor Kusuru haben beide für internationale Unternehmensberatungen gearbeitet. Alex Bierhaus war vor seiner Zeit bei Kusuru als selbstständiger IT-Berater tätig. Im April 2013 konnte Conrad von Grebel (Design) als weiterer Mitbegründer verpflichtet werden.
Zudem beschäftigt Kusuru 6 weitere Mitarbeiter in den Bereichen IT und Marktentwicklung. Zurzeit vergrössern wir unser Team schrittweise auf der Entwickler- und Kundenseite, so dass wir bis Ende des Jahres rund 10 Mitarbeiter beschäftigen werden.

Über den Markt von Kusuru
Abenteuer-Aktivitäten stellen weltweit einen sehr grossen (~USD 30 Mrd.) und attraktiven Markt dar: Der Abenteuermarkt ist anbieter- und kundenseitig stark fragmentiert. Die meisten Anbieter von Abenteuer sind kleinere Unternehmen mit häufig beschränkten Marketingstrukturen und Budgets zur weltweiten Vermarktung ihres Angebots. Deshalb bietet Kusuru diesen Anbietern eine kostengünstige Möglichkeit neue Kunden zu gewinnen.
Zudem bietet der Markt nur beschränkte Transparenz. Rund 70% der Kunden suchen ein Abenteuer online. Doch gibt es noch keinen Marktplatz, wo man einen transparenten Überblick über das gesamte Abenteuer-Spektrum erhält.