SmarterStand.ch bringt Smarter Stand auch in die Schweiz

Den portabelsten iPad Stand zu Apple’s Smart Cover und Smart Case gab es bisher nur in den Vereinigten Staaten und England zu kaufen
Hast Du es satt, dass dein iPad mit Apple’s Smart Cover nur in zwei Winkeln, entweder zu flach oder zu steil steht? Beim Tippen fällt es um? Den optimalen Blickwinkel erreichst Du nur wenn du es mit beiden Händen hältst?

Schluss damit!
Mit Smarter Stand steht dein iPad so wie du es gerade willst
Mit Smarter Stand steht dein iPad stabil
Mit Smarter Stand hast Du beide Hände frei

Smarter Stand

Zwei Smart Clips erlauben Dir die Faltstellen deines Smart Cover zu versteifen. Dein iPad kannst Du nun in völlig neuen und komfortablen Positionen nutzen. Sogar ein Schutzschild für mehr Privatsphäre kannst Du damit einrichten (zweites Bild unten, v.l).

Ipad Smarter Stand

Das einzigartige und minimalistische Gadget stört weder die Funktionalität des Smart Covers, noch wiegt es mehr als ein paar Gramm. Die Smart Clips können permanent am Cover gelassen werden. So wird das Smart Cover zum portabelsten iPad Stand.

Smarter Stand für IPAD

Smarter Stand funktioniert mit Apple’s Smart Cover und Smart Case, für alle iPads ab der zweiten Generation als auch fürs iPad mini und ist in zehn Farben erhältlich.

Preise und Verfügbarkeit
Smarter Stand ist ab sofort in zehn verschiedenen Farben im Onlineshop www.smarterstand.ch verfügbar.
Preis CHF 21.-
Der Versand ist kostenlos.
Die Farben sind: hellblau, dunkelgrau, grün, dunkelblau, rosa, schwarz, rot, weiss, hellgrau und transparent.

Über SmarterStand
Die zwei Jungunternehmer hinter SmarterStand.ch waren dermassen überzeugt von Smarter Stand, dass sie das Produkt in die Schweiz bringen wollten. Einer der Gründer drückt es folgendermassen aus: „Es kann ja nicht sein, dass eines der wichtigsten iPad-Gadgets im Land mit der höchsten Dichte an Apple-Produkten fehlt!“
Kurzerhand organisierten sie die Exklusivrechte für den Vertrieb von Smarter Stand in der Schweiz und riefen den Onlineshop www.smarterstand.ch ins Leben.
Smarter Stand startup
Smarter Stand wurde übrigens auf der Crowd-Funding Seite www.kickstarter.com iniziert. Der Erfinder aus Kalifornien, Dotan Saguy, finanzierte dort innert wenigen Tagen sein Projekt. Statt der benötigten USD 10‘000 erreichte er eine Finanzierung von USD 157‘000.-

Die Peakhunter App für Gipfeljäger

Viele kennen das Gipfelbuch, das meist beim Gipfelkreuz in einem wetterfesten Behälter wartet, bis Wanderer, Bergsteiger oder Kletterer es zur Hand nehmen und sich darin eintragen.

Eine kostenlose App namens Peakhunter für Apple und Android Smartphones virtualisiert dieses Prinzip. Nur wer sich genau am Gipfel befindet, kann sich ins virtuelle Buch eintragen. Peakhunter schafft so die Verbindung zwischen digitalem Zeitalter und klassischem Outdoor-Erlebnis. Die App verifiziert die Position mittels GPS (Ortungs-Chip in Smartphones).

Peakhunter mont-blanc

Peakhunter funktioniert auch da, wo Mobilfunkanbieter versagen. Einträge können offline (ohne Netz) gemacht werden und später mit peakhunter.com synchronisiert werden, wenn wieder Netz verfügbar ist. Für jedes Land können Offline-Gipfeldaten geladen werden. Die Gipfel werden so auch ohne Internetzugang auf einer Karte angezeigt. Die Karte bietet Kompass, Distanzraster und eine Gipfelsuche. Gipfelbücher lassen sich bequem durchschauen.

peakhunter
Peakhunter macht es einfach, Buch zu führen, welche Berge wann erfolgreich bestiegen wurden. Wenige “Klicks” und der Eintrag ist auch bei eisiger Kälte schnell erfasst. Details können später in gemütlicherer Umgebung hinzugefügt werden – in der App oder auf peakhunter.com.

eintrag-auf-peakhunter

Jeder Eintrag kann auf Facebook und Twitter gepostet oder per E-Mail als Gifpelgruss versendet werden.

Die Peakunter sind weltweit fleissig: Über 15’000 Einträge auf mehr als 8’800 Gipfeln. Ein Hunter meinte: “Hätte so manches Gipfelchen nicht bestiegen ohne Peakhunter.”. Ein anderer: “Coole App! Macht Spass und vor allem süchtig.”. Der Bewertungsschnitt im App Store liegt bei 4.5 von 5 Sternen. Da auch neue Gipfel erfasst werden können, entsteht so die erste globale Gipfeldatenbank.

peakhunter APP
Die Peakhunter GmbH ist ein Startup-Unternehmen aus Appenzell, am Fuss der Alpsteinkette. Die einzigartige Plattform ist aus Philipp Ringlis Leidenschaft für die Bergwelt entstanden. Der Grafiker liess sich bei einer Kletterpartie auf den Hundstein (AI) inspirieren: „Ich konnte meinen letzten Eintrag im Gipfelbuch nicht finden und wünschte mir eine Möglichkeit, alle von mir erklommenen Gipfel sammeln zu können“. Emanuel Vinzent hat die Plattform programmiert: „Es macht Spass, die Einträge aus aller Welt zu durchstöbern. Sie geben mir Anregungen für zukünftige Touren.“

Demnächst lässt sich auch anhand von Gipfellisten jagen. Im Englischen nennt sich diese sportliche Disziplin “peak bagging”, und ist hierzulande noch wenig bekannt. Peakhunter plant Challenges (Wettbewerbe) auf Gipfellisten mit attraktiven Preisen durchzuführen.

Hightech-Gel gegen Erosion und schmerzende Zähne

Empfindlich auf Süsses und Saures? Schmerzen beim Bleachen? Dank Intensivpflege mit CURODONT™ PROTECT, einem neuartigen Zahngel, wird Zahnschmelz geschützt, und schmerzende Zahnhälse werden unempfindlich.

Sich verstohlen vor dem Spiegel anlächeln und das, was man sieht, toll finden? Genau so geht es den meisten, die gerade aus der Dentalhygiene kommen. Glatt sind die Zähne und wunderbar weiss und gepflegt. Ach, könnte das doch immer so bleiben! Doch schon ein paar Wochen später hat der Alltag dem Gebiss wieder zugesetzt, der tägliche Genuss von Kaffee, Tee oder Rotwein macht sich optisch bemerkbar. Und, was schlimmer ist, die beispielsweise in Cola und Fruchtsäften enthaltenen Zucker und Säuren haben den Zahnschmelz wieder attackiert.

curodont protect

Der regelmässige Gang zur Dentalhygiene und Bleachen sind daher für viele selbstverständlich. Auch wenn das mitunter, aus verschiedenen Gründen, ganz schön schmerzhaft sein kann. Vor allem die Bleaching-Substanzen greifen eventuell freiliegende Zahnhälse und den Zahnschmelz an. Die Zahnoberfläche wird aufgeraut, es entstehen mikroskopisch kleine Kanäle, die den Zahn empfindlich auf Heiss oder Kalt, Süss oder Sauer machen. Jeder zweite Jugendliche, so eine Studie von 2010, hat Karieserfahrung, und über die Hälfte der Bevölkerung leidet an Hypersensibilität der Zähne.

Hightech-Gel

Was bislang fehlte, war eine effiziente, nachhaltige Behandlung zum Schutz der Zähne nach dem Reinigen und Bleachen. CURODONT™ PROTECT schliesst nun diese Lücke. Das hochwirksame Gel, das von der Dentalhygienikerin nach der Reinigung oder dem Bleachen aufgetragen wird, kann mehr als jedes andere Zahnpflegegel. Denn es versorgt den Zahn nicht nur mit Fluorid und Calciumphosphat, sondern schützt den Zahnschmelz dank der neuartigen CUROLOX™ TECHNOLOGIE dauerhaft.

Revolutionär neu an CURODONT™ PROTECT ist, dass es die Fähigkeit besitzt, auf dem Zahn einen festen und stabil haftenden Film zu bilden. Das verschafft nicht nur ein wunderbar glattes Gefühl auf der Zahnoberfläche, auf diese Weise entsteht auch ein biologischer Schutzschild, der den Zahn gegen Säure-Attacken schützt und die natürliche Remineralisierung von Schmelz und Dentin fördert. Damit werden die durch Alterung oder etwa Bleachen entstandenen mikroskopisch kleinen Kanäle, die durchs Dentin zum Nerv führen und für die Zahnempfindlichkeit verantwortlich sind, mit naturanalogem, also dem Organismus ähnlichem Material verschlossen. Die Folge davon ist, dass der Zahn nicht mehr auf Heiss und Kalt, Süss oder Sauer reagiert. Derart «versiegelt», kann er sich erholen, wird widerstandsfähiger und dadurch weniger anfällig auf Karies.

Illustration: Patric Sandri

Illustration: Patric Sandri


Wie ist das möglich? CURODONT™ PROTECT ist, wie auch das professionell einsetzbare, höchst effiziente CURODONT™ REPAIR, das Ergebnis der erfolgreichen Arbeit eines Forscherteams der Universität Leeds in Grossbritannien. 1998 gelang ihm die Herstellung der Struktur eines künstlichen Zahnschmelzes dank eines Gerüstes aus kleinen,
«intelligenten» organischen Molekülen, genannt CUROLOX™ TECHNOLOGIE. Die Forscher imitierten dabei die Natur. Dort fungiert die Schmelzmatrix als Gerüst, an dem sich der mineralisierte Zahn bildet. Im Lebenszyklus des Zahns regeneriert sich dieser durch Mineralien, die er vom Speichel bezieht – so bleibt er gesund. Ist diese natürliche
Remineralisierung gestört, sei es durch Krankheit, schlechte Essgewohnheiten oder durch die in fortschreitendem Alter oft auftretende Trockenheit der Mundhöhle, wird der Zahnschmelz demineralisiert, brüchig und damit anfällig für Karies.

Insofern ergänzt CURODONT™ PROTECT die Arbeit von CURODONT™ REPAIR auf sinnvolle Weise. Während CURODONT™ REPAIR vom Zahnarzt zum Wideraufbau eines bereits leicht von Karies angegriffenen Zahnes eingesetzt wird, hilft CURODONT™ PROTECT auch zu Hause, Zahnschmelz und Dentin dauerhaft vor äusseren Säure-Angriffen und damit vor Karies zu schützen und Überempfindlichkeiten zu desensibilisieren. Die Anwendung ist übrigens denkbar einfach: Nach der professionellen
Behandlung in der Dentalhygiene oder beim Zahnarzt wird das Gel entweder noch in der Praxis oder aber zu Hause aufgetragen, eine Minute einwirken gelassen und anschliessend gespült. Fertig.

Curodont Protect wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt Der 38. Jahreskongress des Berufs- und Fachverbandes Swiss Dental Hygienists wird am 15. und 16. November 2013 im MCH Beaulieu in Lausanne durchgeführt.
«Immersion in Periodontology», so das diesjährige Motto des Kongresses, ist eines der wichtigen und zentralen Themen der Dentalhygienikerinnen.

Es bezieht sich auf den Fortschritt, den neue Behandlungsmöglichkeiten und Produkte in den 100 Jahren seit Bestehen des Berufes ermöglicht haben.
Curodont Protect, eines der innovativsten Produkte der letzten Zeit, wird anlässlich des Kongresses am Stand Nr. 12 des Schweizer Distributors MS Dental AG zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

In der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 30.10.2013 wurden die diesjährigen Finalisten des Swiss Technology Awards bekannt gegeben. Credentis AG ist einer der Finalisten in der Kategorie Start-up. Die Bekanntgabe des Gewinners und die Verleihung findet am 20. November im Rahmen des Swiss Innovation Forums in Basel statt.

Rezept für hocheffiziente Solarzellen in Nature Materials

Verstehen, was eine Dünnschichtsolarzelle effizient macht

Empa-Wissenschaftler haben ein neues Herstellungsverfahren für hocheffiziente, flexible Dünnschicht-solarzellen aus CIGS-Halbleitern (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) entwickelt. Damit haben sie einen Wirkungsgrad von 20.4% für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie erreicht. Da die Solarzellen auf flexiblen Plastikfolien aufgebracht sind, könnten sie sich industriell kostengünstig im «Rolle-zu-Rolle»-Verfahren herstellen lassen.

Hocheffiziente und flexible CIGS - Solarzellen auf Polyimidfolie entwickelt mit einem neuen Prozess.

Hocheffiziente und flexible CIGS – Solarzellen auf Polyimidfolie entwickelt mit einem neuen Prozess.

Um Solarstrom günstig anbieten zu können, versuchen Wissenschaftler und Ingenieure seit langem, eine preiswerte Solarzelle zu entwickeln, die einerseits hocheffizient ist, andererseits einfach und in grossen Mengen produziert werden kann. Nun ist dem Team von Empa-Forscher Ayodhya N. Tiwari ein grosser Schritt nach vorn gelungen: Die Forscher stellen eine neue Herstellungsmethode für CIGS-Solarzellen vor, bei der winzige Mengen von Natrium und Kalium in die CIGS-Schicht eingebaut werden. Durch die spezielle Behandlung ändert sich die chemische Zusammensetzung der komplizierten Sandwichstruktur – und damit deren elektronische Eigenschaften, wie unter anderem detaillierte elektronenmikroskopische Untersuchungen ergaben. Die Einzelheiten der neuen Methode wurden nun als «Advance Online Publication» im renommierten Fachblatt «Nature Materials» veröffentlicht.

Dadurch konnten die Empa-Forscher den Wirkungsgrad für die Energieumwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität bei CIGS-Dünnschichtsolarzellen auf flexiblen Plastikfolien erneut deutlich steigern – auf einen neuen Rekordwert von 20.4%, was eine markante Verbesserung darstellt im Vergleich zum bisherigen Rekord von 18.7%, den das gleiche Team im Mai 2011 aufgestellt hatte. Damit können die CIGS-Zellen – endlich – mit den besten polykristallinen Siliziumsolarzellen mithalten. Bis vor kurzem waren die Empa-CIGS-Zellen gar die effizientesten weltweit; Ende Oktober hat nun ein deutsches Forscherteam am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart CIGS-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 20.8% vorgestellt, allerdings mit deutlich höheren Temperaturen bei der Produktion und auf (starrem) Glas als Trägermaterial. Der knapp überbotene Rekordwert zeigt: CIGS-Dünnschichttechnologien sind ein «heisses» Forschungsthema – und die Empa mischt vorne mit.

Nachgiebige Materialien mit Durchschlagskraft

Das junge Empa-Spin-off «Monolitix AG» hat sich auf nachgiebige Mechanismen spezialisiert. Diese sind reibungs- und verschleissfrei und ausserdem leichter, hygienischer und günstiger als herkömmliche Gelenkmechanismen. Die Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Gebieten sind enorm. Mit ihren ersten Produkten machen sich die Jungunternehmer nun daran, den Markt zu erobern.

Gegenstände mit Gelenken umgeben uns von früh bis spät. «Wir begegnen ihnen in tausenderlei Formen», erklärt Flavio Campanile, Luftfahrtingenieur und Verwaltungsratspräsident des Empa-Spin-offs Monolitix. «Ohne Gelenke wäre alles starr: Das Auto liesse sich nicht lenken, die Bremse am Velo sich nicht betätigen.» Der «Trick»: Anstatt die für einen Mechanismus erforderliche Bewegung durch klassische Lager und Gelenke zu ermöglichen, wird bei den so genannten Festkörpermechanismen bewusst auf diese Elemente verzichtet. Stattdessen wird das Material kontrolliert und reversibel verformt. Bildlich gesprochen: Anstelle einer Greifzange aus mehreren Teilen, die das traditionelle Gelenkprinzip verkörpert, rückt Campanile eine Pinzette aus einem einzigen, elastisch verformbaren Bauteil ins Zentrum.
Hier die gängigsten Gelenkvarianten:
die gängigsten Gelenkvarianten

Monolithische Systeme mit vielen Vorteilen
«Die Vorteile von monolithischen Systemen liegen auf der Hand», erläutert Campanile: Gelenklose Mechanismen sind reibungs- und verschleiss- und daher auch wartungsfrei. Das kann die laufenden Kosten von Maschinen und Instrumenten drastisch reduzieren. Bei hohen hygienischen Anforderungen, wie etwa in der Medizintechnik oder in der Lebensmittelindustrie, sind sie von Vorteil, weil sie leichter gereinigt und sterilisiert werden können. Zudem können bei Festkörpermechanismen die Montagekosten drastisch reduziert werden oder gar ganz entfallen. Das führt zu wesentlich günstigeren Produktionsprozessen.

monolitix erfindung

Und schliesslich können nachgiebige Mechanismen auch Funktionen erfüllen, die mit konventionellen Systemen nicht denkbar sind: Flugzeugflügel beispielsweise, deren Geometrie sich – wie die Vorbilder in der Natur – kontinuierlich verändern und die Nutzung der aerodynamischen Kräfte optimieren. Denkbar sind auch Heckspoiler für Formel-1-Boliden, die bei gleichem Widerstand höheren Abtrieb generieren und dadurch dafür sorgen, dass das Fahrzeug mit höherer Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist. Nachgiebige Konzepte eignen sich auch hervorragend für Rotorenblätter an schwer zugänglichen Windrädern oder für Wälz- und Gleitlager in Solarkraftwerken, die Schlamm, Sand oder Staub ausgesetzt sind und unter Extrembedingungen funktionieren müssen.

Als Campaniles Doktoranden René Jähne und Alexander Hasse an der ETH Zürich sich mit dem Thema befassten, nahm die Geschäftsidee Konturen an. Während der Dissertationen entstanden erste Prototypen für die Medizintechnik. Die Ideen sprudelten nur so. Über Jahre hinweg forschte das Dreierteam an der Empa in der Abteilung «Mechanics for Modelling and Simulation» und entwickelte dabei Verfahren zur Analyse von flexiblen Elementen und deren Verformungen sowie Algorithmen für die Formoptimierung. Ihre Ergebnisse sind in Softwaremodule, Datenbanken und Patente eingeflossen. Die Zeit, eine eigene Firma zu gründen, kam 2010.

Greifsysteme im Katalog und innovative Ideen aus der Profischmiede
Schon bevor sie ins glaTec, das Gründerzentrum der Empa in Dübendorf, einzogen, konnten sie ihren ersten Kunden vorweisen: Backwarenhersteller HUG verwendet ihre Robotergreifer, um kleine Mürbeteig-Tortenböden sorgfältig, schnell und hygienisch vom Produktionsband zu nehmen und in die Verpackung zu legen. Für Campanile und Co. besteht die Aufgabe darin, mit ihren zahlreichen Ideen neue Kunden zu begeistern und sie dafür zu gewinnen, gemeinsam neuartige Produkte zu entwickeln. Der Leiter der Produkteentwicklung von Monolitix, René Jähne, erklärt: «Für uns als kleine Firma wäre es zu teuer, im Alleingang komplexe Produkte für einen bestimmten Markt zu entwickeln und zu vertreiben.» Sie bieten zwar eine kleine, aber feine Serie von Greifsystemen per Katalog an. Viel mehr Erfolg verspricht er sich jedoch davon, aktiv auf Hersteller von Maschinenbauteilen, Werkzeugen und Instrumenten zuzugehen. Jähne: «So lernen wir bei jedem Projekt, die Bedürfnisse einzelner Partner und deren Märkte besser kennen.» In den Gesprächen erhalten die Kunden im Gegenzug Einblick in die Ingenieursarbeit von Monolitix. Dabei wird schnell klar: Der Entwurf eines nachgiebigen Systems kann letztlich nur multidisziplinär und mit viel Knowhow entstehen.

Die neue Technologie sei gefragt, stellen die Gründer stolz fest, und verweisen darauf, dass Monolitix finanziell bereits auf eigenen Beinen steht. Was eher ungewöhnlich ist für ein so junges Unternehmen. Gemäss Businessplan soll Monolitix innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem KMU mit rund 40 Angestellten wachsen. Wenn sich die Dinge so rasant weiterentwickeln wie bisher, ein durchaus realistisches Ziel.

Erfindung der Woche: Büroschlaf

Alle (Halb-)Jahre wird die Uhr umgestellt und jedes Mal fragt man sich wieder, ob VOR oder doch ZURÜCK? Die einzige Eselsbrücke, die da oft hilft, ist, dass ich die Gartenmöbel im Herbst ZURÜCK in die Laube stelle und sie im Frühjahr herVORkrame.

büroschlaf

Leider merkt auch unser Körper die Umstellung bzw. wird der Schlafrhythmus gestört. Aber es stehen keine fixen Urlaubstage parat, um sich langsam daran zu gewöhnen. Bereits am Montag soll man in voller Frische in der Arbeit erscheinen. Wie schön wäre es doch, trotz Arbeit ab und zu einfach mal die Augen zu schließen und sich ein kurzes Powernap zu gönnen? Unsere Erfindung der Woche von der Ideenschmiede jordan muthenthaler könnte insofern nicht passender sein. Denn mit Büroschlaf (Das Schlafkissen für ihren Büro-A4-Ordner) steht einer Runde Schlaf definitiv nichts mehr im Wege.

bueroschlaaf

Wir haben die Erfinder gefragt wie sie auf die tolle Idee gekommen sind.
“Die unwahre Geschichte ist die, dass wir schon seit Jahren ein Schläfchen zu Mittag machen und zu diesem Zwecke ein Kissen in einem Rechnungsordner versteckt haben. Als man uns dann erwischt hat, haben wir uns mit dem Testen eines Prototyps rausgeredet. Aber wie gesagt, das ist ein unwahres und hartnäckiges Gerücht. In Wahrheit haben wir natürlich monatelang gefeilt, erfunden, gegrübelt und geforscht um den Alltag für alle Büroarbeiter dieser Welt einfacher zu machen.”

Wer ist eigentlich jordan muthenthaler?
jordan muthenthaler ist eine Aneinanderreihung von zwei altehrwürdigen Familiennamen, nämlich den unsrigen. Die Vornamen haben wir aus Diskretionsgründen weggelassen. Denn wer der Menschheit Erfindungen wie Büroschlaf, Milkpuzzle, Heisenbergs Bath Salts, Der Schweizer Messer oder Marienerscheinung schenkt, könnte ja nirgends mehr hingehen ohne von Fans umringt zu sein. In der digitalen Welt sind wir zutraulicher und man kann sich gerne unter www.facebook.com/JordanMuthenthaler als Fan outen.

Büroschlaf gibt es in verschiedenen Ausführungen im erfinderladen oder im online-shop, für €15,95.

Die Limmex Notruf-Uhr Erfindung: jetzt auch für Sportler

Limmex erweitert sein Portfolio und bringt zwei neue Modelle auf den Markt. Die beiden Uhrenmodelle sind insbesondere auf die Bedürfnisse von Sportlern ausgerichtet: Sie sind besonders leicht und mit hochwertigen, weichen Silikonbändern ausgestattet, sodass weder Schweiss noch Regen der Uhr etwas anhaben können.

Egal ob Gelegenheits-Jogger oder durchtrainierter Sportler: Beim Sport möchte man oft kein Smartphone mitführen, ist aber gleichwohl in gewissen Situationen auf fremde Hilfe angewiesen. Gut, wenn man bei einer Verletzung nur einen Knopf der Armbanduhr drücken muss, um einen Notruf abzusetzen. Daraufhin ruft die Uhr vorher festgelegte Telefonnummern nacheinander an. Sobald jemand den Notruf entgegen nimmt, kann man dank Lautsprecher und Mikrofon seine Position mitteilen und Hilfe anfordern.

Sportmodelle für sorgenfreien Outdoor-Spass
Gerade beim Outdoor-Sport, wo Menschen für längere Zeit in der Natur unterwegs sind, ist ein grosses und schweres Smartphone oft störend. Dieses könnte jedoch dringend gebraucht werden, besteht doch eine erhöhte Unfallgefahr. Deshalb kann ein zuverlässiges Notrufsystem im Ernstfall Leben retten. Die bestehenden Limmex-Modelle sind mit Lederarmbändern ausgestattet und aus diesem Grund für intensive sportliche Aktivitäten weniger geeignet. Auf den Wunsch vieler Kunden hat Limmex nun reagiert und zwei Modelle mit hochwertigen Silikonbändern in schlichten Design entworfen.
Eine spritzwasserfeste Notruf-Uhr mit Silikonarmband ist aber nicht nur für Sportler ideal, sondern auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen und für ältere Menschen. Der Grund: Sie sind darauf angewiesen, dass die Limmex Notruf-Uhr auch in Bad und Dusche einwandfrei funktioniert.

Design als wichtiger Faktor für den Erfolg
Auch die neuen Modelle werden im Herzen der Schweizer Uhrenindustrie produziert. «Das Design unterscheidet Limmex von herkömmlichen Notrufsystemen: Niemand sieht der Uhr an, dass es sich um ein Produkt handelt, das Leben retten kann. Der Gewinn des renommierten Red Dot Design Awards im Frühjahr sowie das positive Kundenfeedback haben uns darin bestätigt, auch bei den neusten Modellen höchstes Augenmerk auf gutes Design zu legen», beschreibt Pascal Stübi, Mitgründer und Produktentwickler von Limmex, die Arbeit der letzten Monate.

Die beiden neuen Modelle im Detail

Limmex weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02»

Limmex: weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02»

Die neuen Modelle mit gut ablesbarem Ziffernblatt und zwölf arabischen Ziffern haben ein hochwertiges Silikonband, das selbst gekürzt werden kann.
Beide Modelle, weiss «Liberty 01» und schwarz «Liberty 02», sind ab Anfang November für 495 Franken bei Partnerhändlern sowie unter www.limmex.com erhältlich.

Starkes Wachstum
Der Aufbau des weltweiten Vertriebs der Limmex-Uhren geht sehr gut voran und seit neuestem sind die Limmex-Uhren auch in Schweden verfügbar. «Die Nachfrage nach der Limmex Notruf-Uhr ist aufgrund des überzeugenden Produktkonzepts sehr gross. Kontinuierlich kommen weitere Länder dazu. In Kürze werden Limmex-Uhren auch in den USA verfügbar sein», freut sich Martin Reber, CEO der Limmex AG. «Zudem arbeiten wir neben der Erweiterung des Produktangebotes in unterschiedlichen Ländern auch an der Entwicklung neuer Funktionen für unsere Notruf-Uhren.»

Erfindung der Woche: Wipe Coin

In einer britischen Studie konnten auf Handy-Touchdisplays bis zu 18 Mal mehr Bakterien und Viren nachgewiesen werden, als auf einem Spülknopf einer öffentlichen Herrentoilette. Na Mahlzeit!
Gott sei Dank haben wir da die passende Erfindung der Woche für euch. Der WipeCoin schützt und pflegt euer Display nicht nur, sondern reinigt es auch vor gefährlichen Bakterien. Er wird einfach in die dafür vorgesehene Hülle geklemmt und ist somit in jeder Situation griffbereit.

Die Erfinder Klems und Taherivand haben uns eine kleine Geschichte zu ihrem Produkt erzählt.

WipeCoin

„Nicht nur einfache Fingerabdrücke und Fett, sondern vor allem schmieriger Dreck, Bakterien und Viren besiedeln die Touchscreens und Oberflächen unserer mobilen Endgeräte. Was tun?

Wasser – für das teure Gerät viel zu gefährlich!

Taschentücher – verschmieren nur

Reinigungstücher – Lösungsmittel greifen die Oberflächen der Geräte an.

Auf der Kleidung will man den Dreck sicher auch nicht haben. Das alles passte ganz und gar nicht zum edlen iPhone! Deshalb musste eine praktische Lösung her.

Klems & TaherivandWir tüftelten und fanden eine tolle Lösung das Produkt zu 100% in Deutschland zu fertigen. Alle Bestandteile der Produkte werden nun ausschließlich in Karlsruhe und Umgebung mit der Hilfe von innovativen Mittelständlern aus Baden Württemberg hergestellt.

Der extrem belastbare Coin wird mittels umweltverträglichem Hightech-Ultraschallschweißverfahren mit dem antimikrobialen Mikrofasertuch verbunden und enthält keine Klebstoffe oder schädliche Lösungsmittel und ist vollständig recyclebar.“

Wenn du also auch die Schnauze voll hast von lästigen Fingerabdrücken und Fettfleckenam Handydisplay dann auf in den nächsten erfinderladen und WipeCoin kaufen. Du kannst aber auch ganz bequem von der Couch aus im Online-Shop bestellen.

Hate it or Love it !

Graues Wetter? Gefällt mir nicht! Regen? Gefällt mir nicht! Goldener Herbst? Love it!
Rechnungen bezahlen hingegen? Hate it! Um jetzt auch in der Realität auszudrücken, was sonst nur auf virtueller Ebene stattfindet, gibt es die vielfältigen Gefällt mir Stempel oder Gefällt mir nicht Stempel.

love-it-stempel

hate_it_stempel

Neben dem einfachen Gefällt mir oder Gefällt mir nicht, können User des Spiels “Realität 2.0.- Angekommen im Alltag” jetzt allem und jedem ihren Stempel aufdrücken. Love it, F**** it , Hate it, Gfoit-ma Stempel, oder doch Jefällt-ma gibt es jetzt für 7,90€ im erfinderladen oder onlineshop.

Erfindung der Woche: nougat aid

Sonntag ist der schönste Morgen der Woche. Ausruhen, entspannen und die Seele baumeln lassen und für einen tollen Start in den Tag sorgt ein riesiges Frühstück. Der Mann saust noch schnell zum nächsten Bauern um frische Eier und eine Flasche warme Milch zu holen, während sich die Frau um die Semmeln und das frisch gebackene Brot kümmert.

Nougat-aid

Alle sitzen zufrieden um den Frühstückstisch, doch wer öffnet diese Woche die Nougatcreme? Es werden Zahnstocher gezogen, denn diese Fuzzelarbeit mag keiner so gerne freiwillig übernehmen. Mit unserer Erfindung der Woche steht einem streitlosen Sonntag nichts mehr im Wege. Mit einem Dreh und ohne Probleme kommt man zur gewünschten Nougatcreme.

Die Erfinder Britta Vogelpohl & Matthias Düpjan haben uns erzählt wie sie auf die tolle Erfindung gekommen sind.

Britta Vogelpohl

Britta Vogelpohl

„Wir saßen Sonntagsmorgens gemeinsam am Frühstückstisch und haben mal wieder ein neues Nutella-Glas geöffnet. Beim Öffnen sind wir wie schon so oft über das altbekannt Problem gestolpert, warum sich die Folie so schwierig und umständlich vom Glas entfernen lässt.

Matthias Düpjan

Matthias Düpjan

Noch am Frühstückstisch haben wir uns überlegt, wie ein Produkt aussehen müsste. Aus unseren Ideen wurden Skizzen und daraus anfassbare Prototypen. Nachdem wir mit dem Design und der Funktion zufrieden waren, haben wir den Kontakt zu Patentanwälten, lokalen Werkzeugbauern, Zulieferern und Agenturen zwecks Umsetzung gesucht. Nach fast einem Jahr, vielen Herausforderungen und zahlreichen Nutellagläsern, auch aus unterschiedlichen Ländern, waren wir endlich am Ziel.“

nougat-aid – mit einem Dreh zur Nougatcreme