Die Logitech Maus Innovationen

Die allererste Maus wird im Jahre 1963 am Stanford Research Institute von Douglas C. Engelbart und William English entwickelt. Die viereckige und grosse Holzbox verfügte über eine kleine Taste und erregt bei seiner offiziellen Vorstellung 1968 wenig Aufmerksamkeit. Mangels grafischer Benutzeroberflächen ist ein solches Peripheriegerät zu dieser Zeit noch unnötig. 17. November 1970 erhält Engelbart endlich das Patent auf seine Erfindung.

Das Unternehmen Logitech, das im Jahre 1981 auf einem Bauernhof im Schweizer Apples gegründet wurde und schon kurz danach enge Beziehungen zum Silicon Valley aufbaute, brachte 1985 ihre erste Maus in den Einzelhandel und erreichte 1998 die Marke von einhundert Millionen verkauften Mäusen. Bereits sieben Jahre später lieferte Logitech seine fünfhundertmillionste Maus aus. Heute vertreibt Logitech Mäuse in mehr als 100 Ländern weltweit und fertigt im Durchschnitt 376.000 Stück pro Tag bzw. 7,8 Millionen pro Monat und 2008 Logitech feierte die milliardste Maus.

Eingeschworen auf Innovation und Qualität, entwickelt Logitech Peripheriegeräte, die dem Menschen helfen sollen, einen leichteren Zugang zur digitalen Welt zu finden. 1981 brachten Sie ein damals ganz neues Eingabegerät auf den Markt, das dem Benutzer eine intuitive Interaktion mit dem Computer ermöglichte – die Maus. Sehr schnell wurde das Unternehmen zum weltweit führenden Maushersteller, und über die Jahre haben Sie immer wieder neue Geräte herausgebracht, um mit den sich wandelnden Bedürfnissen der PC- und Laptop-Benutzer Schritt zu halten.

logitech

Im Verlauf der Zeit hat das Unternehmen seine Expertise im Produktdesign ausgeweitet, sodass Ihre Palette inzwischen neben Mäusen auch eine Vielfalt anderer Geräte umfasst. Sie alle bilden die unmittelbare Schnittstelle, den „letzten Zentimeter“ zwischen dem Benutzer und der Spielkonsole, dem digitalen Musik- oder Unterhaltungssystem.

Logitech-Produkte sind in fast allen Ländern der Welt erhältlich. Bei den Peripheriegeräten (teils mit Kabel, teils ohne) liegt die Betonung im Wesentlichen in den Segmenten PC-Navigation, Gaming, Internetkommunikation sowie Steuerung für digitale Musik- und Heimunterhaltungsanlagen.

logitech_erfindung

Der Entwicklung Ihrer Produkte geht zunächst eine sorgfältige Analyse der Gewohnheiten Ihrer Kunden im Umgang mit digitalen Geräten voraus. Anhand dieser Untersuchungen erarbeiten Ihre Spezialisten dann ein Design, das dem Benutzer eine leichtere Handhabung ermöglicht – immer unter den Gesichtspunkten Zweckdienlichkeit, Komfort, Spaß, Produktivität und allgemeines Gefühl.

Hier geht es zu der Facebook Fanpage von Logitech.

Die Swiss Protection Sock Erfindung

Das Schweizer Unternehmen The Swiss Barefoot Company aus Landschlacht, Kanton Thurgau, hat die Swiss Protection Sock erfunden und diese Patentrechtlich geschützt.

the swiss barefoot company
Die Swiss Protection Sock (SPS) wurde für Menschen konzipiert, die gerne barfuss gehen und sich dabei keine schwer heilenden und infektionsanfällige Schnittverletzungen zuziehen wollen. Sie ist die MAËL Version für „Softground“ aus gestricktem Gewebe mit einer eingeschweißten Polyester Noppensohle. Die Swiss Protection Sock ist geeignet für Garten, Wiesen, Strand, Schwimmen, Wassersport, z. B. Tauchen, Slagline(cut resistant).

SWISS PROTECTION SOCK
Durch die Verwendung eines besonderen, schnittschützenden Strickgutes, können sich Träger der SPS weitgehend vor dem Risiko schützen, zufällig von an scharfen, am Boden liegenden Gegenständen wie Glasscherben, Korallen oder Blechresten verletzt zu werden.

Neben freizeitaktiven Menschen bietet die Swiss Protection Sock auch solchen Personen Schutz, die gerne barfuss gehen, für die aber Schnittwunden an den Füssen ein besonderes Gesundheitsrisiko bedeuten: Betroffen sind insbesondere Bluter, Personen, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen müssen und Diabetiker des Typs 1

Technische Details
Die Swiss Protection Sock ist aus einem Gewirke von Kevlar 50%, Polyester 32%, Spandex 8% und Cotton 10% gestrickt. Die Sohlenverstärkung besteht aus auflaminierten Eco freundlichem PVC. Kevlar Fäden sind herstellungsbedingt immer gelb und können kaum eingefärbt werden: Daher können Designvariationen im oberen Teil realisiert werden.

Verwendung
Es bedarf anfangs etwas Geschicklichkeit die einzelnen Zehen, beginnend mit der Großzehe in ihr Fach zu schieben, das betrifft besonders aus anatomischen Gründen den kleinen Zehen. Das Design wurde so gestaltet, dass die Swiss Protection Sock für aber für die meisten Füße verwendbar ist. Nach dem Gebrauch, speziell auch in Salzwasser ,soll man die Swiss Protection Sock mit Seife oder Feinwaschmittel in kaltem Wasser waschen.

“Outdoor on soft ground“
Sandwege, Waldwege, Sandstrand, Garten
Wassersport, Boardsports, Schwimmen (schnittschützenden gegenüber Muscheln, Korallen, Steinen)

Swiss Protection Sock ist nicht geeignet für:
Teerstrassen, Wege mit spitzen Hindernissen, Felswege beschränkt
Wassersport bei Seeigelvorkommen (nicht stichfest)
Da keine Sohle, nicht als Fußbekleidung zum längeren Laufen und Wandern mit abreibendem Bewegungsablauf geeignet

Aus haftungsrechtlichen Gründen bitten wir diese Beschreibung zu beachten.

Innovatives farbiges Parkett

Mit der Vintage Edition bringt der Schweizer Parketthersteller Bauwerk Parkett ein innovatives Produkt auf den Markt. Das führende Unternehmen für Parkettböden in St. Margrethen zeigt, was in Sachen Holzböden zukunftsweisend ist.

Starke Farben, orientalische Muster oder Zeitungsgrafik: Bei der Vintage Edition von Bauwerk Parkett trifft Nostalgie auf modernes Design. Über allem schwebt ein Hauch von Patina, sodass die Holzböden Geschichten erzählen und ein Statement setzen.

«Mit der Vintage Edition haben wir Designs gestaltet, die mit einer Strömung nicht nur im Interieurbereich, sondern in der gesamten Lifestyle Welt einhergehen», sagt Andreas Merz, Leiter Marketing von Bauwerk Parkett und Produktmanagement der Bauwerk Gruppe.

Bauwerk_Parkett_Vintage

Die Idee des Unikats steht im Zentrum
Im Markt allgemein ähneln Produkte einander immer mehr, so auch in der Bodengestaltung. Mit der Vintage Edition will Bauwerk Parkett Parkettböden neu interpretieren, aber deren Authentizität erhalten. Denn ein Holzboden ist eine langfristige Investition und gehört nicht zu dem Teil des Interieurs, das man aufgrund einer Mode oder einer kurzfristigen Strömung auswählt. So wurden mit der Vintage Edition Produkte entwickelt, die durch einen hohen Anspruch an Qualität in Verbindung mit dem Wunsch nach Individualität und charakterlichem Ausdruck geprägt sind. Die Idee des Unikats steht im Zentrum. «Wir wollen die Gleichmacherei aufbrechen und zeigen, dass Holz auch Ecken und Kanten haben darf», so Andreas Merz.

Zusammenarbeit mit Virginia Maissen von Gustave
Mit Virginia Maissen von der Creative-Agentur Gustave aus Zürich hat Bauwerk Parkett die Vintage Edition umgesetzt.

Virginia Maissen
Wichtig für Bauwerk Parkett war, dass Gustave das urbane, gestalterische und kreative Zürich symbolisiert und auch einbringt. Aus dieser Zusammenarbeit ist eine Edition entstanden, die im Markt für Parkettböden völlig neu ist, nämlich Böden für Individualisten, für Menschen, die mit Kreativität etwas Eigenes gestalten möchten.

2047 Möglichkeiten der Bodengestaltung
Und natürlich ist die Vintage Edition nicht nur für Individualisten im Privatbereich eine Bereicherung besonders spannend sind die Designs auch für eigenwillige Bars, Hotels oder Boutiquen. Ob multicolor verlegt oder dezent mit kleinen Akzenten: Durch Kombinationen ergeben sich 2047 unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Das Künstleratelier bekommt mit einem Vintage-weissen Leiterboden einen interessanten «old touch», das Restaurant verströmt mit blau-weissem Holzboden einen Hauch St-Tropez, und das Kino wird mit einem vielfarbigen Parkett zum fröhlichen Ort der Begegnung.
«Mit dem richtigen Boden treffen Sie eine Aussage zu Ihrem Lebensstil», sagt Andreas Merz zu Ihrem Anspruch an Wertigkeit, aber auch zu Ihrem Style.

Bauwerk_Parkett_Vintage Innovation

Individuelles Parkett-Design mit dem Bauwerk-Parkett-App
Ab Januar 2012 kann im App Store gratis eine App von der Bauwerk Parkett AG heruntergeladen werden. Diese App ermöglicht Interessenten unzählige Varianten, um den eigenen Boden zu gestalten.

Bauwerk Parkett wurde vor 70 Jahren in St. Margrethen in der Schweiz gegründet. Das Traditionsunternehmen ist der Erfinder des modernen 2-Schicht-Parketts zur vollflächigen Verklebung. Bauwerk beschäftigt 650 Mitarbeiter und stellt seine 2-Schicht-Böden ausschliesslich in den Werken in St. Margrethen in der Schweiz und in Salzburg her. Bei der Herstellung der hochwertigen Produkte für den Objekt und Privatbau kommen nur Rohstoffe aus kontrollierter Herkunft zum Einsatz. Außerdem sind die Böden frei von kritischen oder umweltbelastenden Stoffen und als Naturprodukt garantiert CO2-neutral. Aufgrund ihrer hygienisch pflegeleichten sowie nahezu lautlos begehbaren Oberfläche und der klimaausgleichenden Eigenschaften sorgen sie für ideale Wohngesundheit. Die Stäbe und Dielen werden mit großer Sorgfalt verarbeitet und anschließend nach traditioneller Handwerkskunst einzeln verlegt. Hierin zeigt sich die jahrelange Kompetenz des Unternehmens und des Handwerks. Seine besondere Beschaffenheit macht Parkett zum begehrenswerten Fußboden, denn jedes Element wird so zum unverwechselbaren Unikat und dem größten Möbelstück im Raum.

Die neuesten Sieger der Startup-Initiative venture kick

Uepaa(!!) aus Zürich und ActLight aus Lausanne sind die neuesten Sieger der Startup-Initiative venture kick, die sich vor einem Experten- und Investorengremium in der dritten Runde durchsetzen konnten und gewinnen CHF 130‘000. Uepaa(!!) entwickelt eine Rettungs-App für Alpinsportler, ActLight sorgt für eine neue Generation von Solarmodulen.

venturekick

Welches innovative Startup-Projekt hat die besten Chancen für einen Durchbruch auf dem Markt? Genau das wollten in Lausanne vier erfolgsversprechende Jungunternehmen in der Startphase beweisen. Durchgesetzt haben sich ActLight und Uepaa(!!), die sich nun über ein zusätzliches Startkapital von 130‘000 Franken freuen können.

Ein «Rettungsengel» für alle Alpinisten
Rund 25 Millionen Menschen sind in den Alpen jedes Jahr unterwegs, die meisten davon ohne ausreichende Vorkehrungen für den Notfall. Und genau dann zählt jede Sekunde. Mathias Haussmann, Gründer und CEO von Uepaa(!!) – Swiss Alpine Technology, entwickelt mit seinem Mitgründer Dr. Franck Legendre eine Applikation für Smartphones, die zukünftig Menschen in Not in den Bergen aufspüren kann selbst dann, wenn der Betroffene keinen Netzempfang hat oder unter dem Schnee liegt.

Mathias Haussmann, Gründer und CEO von Uepaa(!!) mit seinem Mitgründer Dr. Franck Legendre

Mathias Haussmann, Gründer und CEO von Uepaa(!!) mit seinem Mitgründer Dr. Franck Legendre

Ein an der ETH Zürich entwickelte Netzwerk-Technologie macht‘s möglich, dass sich verschiedene Smartphones im Umkreis automatisch verbinden können, so dass ein Notruf an einen Rettungsdienst abgesetzt werden kann, auch wenn kein Mobilfunknetz vorhanden ist. Mit dem System konnte das Team in den letzten Wochen bei zahlreichen Businessplan Wettbewerben begeistern und schon zahlreiche Investoren und Partner an Land ziehen, wie z.B. Mammut oder die Rega. Just in diesen Tagen konnte Haussmann sogar den Abschluss einer erfolgreichen Finanzierungsrunde in Millionenhöhe vermelden.

ActLight: Die Zukunft der Solartechnik
Herkömmliche Solarzellen brauchen bis heute noch sehr viel Platz und haben zudem massive Schwierigkeiten bei ungünstigen Lichtverhältnissen wenn sie für elektrische Kleingeräte eingesetzt werden. Das Startup ActLight um Mitgründer und CEO Serguei Okhonin hat für dieses Problem kleinste Solarmodule entwickelt, die dank eines integrierten Halbleiter-Chips eine bis zu 1000x stärkere Leistung hervorrufen und das auf kleinstem Raum. Perfekt für Anwendungen, z.B. in der Umweltüberwachung, Energieregelung oder dem Medizinwesen.

Serguei Okhonin, Gründer und CEO von ActLight mit seinem Mitgründer Fredrik Uddegard

Serguei Okhonin, Gründer und CEO von ActLight mit seinem Mitgründer Fredrik Uddegard


Auch ActLight konnten in diesem Monat bereits bei Investoren punkten, ausserdem zeigen namhafte Grossfirmen Interesse an der Innovation. Im Oktober letzten Jahres erst gegründet, stand das Jungunternehmen darauf schon im Finale des Swiss Technology Awards. Jetzt heisst es für ActLight den Prototyp und weitere Finanzierung voranzutreiben, um den geplanten Produkt-Launch für 2014 zu verwirklichen.

Dank venture kick bei Finanzierungsrunden im Vorteil
Zwei neue Gewinner also, die am Ende ihrer 9-monatigen Zeit bei venture kick auch bei Investoren punkten konnten. Mathias Hausmann blickt gerne zurück: «Ohne venture kick wäre ich mit Uepaa(!!) definitiv nicht da, wo ich heute stehe. Die erste Frühphasen-Finanzierung, aber vor allem auch das extrem gute Coaching in den Trainingscamps trugen massgeblich dazu bei, dass ich jetzt per Ende Januar nicht nur die Firma gründen kann, sondern gleichzeitig auch eine Finanzierungsrunde A über CHF 1.5 Millionen abschliessen konnte. Insgesamt war es also der beste «Kick», den ich bisher bekommen habe!» Fredrik Uddegard, Mitgründer von ActLight, fügt hinzu: «venture kick war ein hervorragender Weg, um unsere Strategien festzulegen. Somit hat das Programm entscheidend dazu beigetragen, dass wir mit unseren globalen Partnern schon jetzt so weit fortschreiten konnten.»

Mehr über venture kick
Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung, die AVINA STIFTUNG und die FONDATION 1796 finanzieren die private Initiative venture kick. Die ope-rative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Teilnahmeberechtigt sind Ideen-träger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhoch-schulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.
Seit der Lancierung im Herbst 2007 wurden über 7,5 Millionen Franken ausgeschüttet und aus rund 900 Bewerbungen über 200 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und beim Start zusätzlich gecoacht. In dieser Zeit sind 151 innovative Firmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits 1700 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich auf 240 Millionen Franken.

Design Preis Schweiz 2011

In der Markthalle Langenthal wurde der Design Preis Schweiz 2011 zum elften Mal verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden aus 34 Nominationen in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. Die Gäste aus der Welt des Designs, der Kultur, der Wirtschaft und Politik die aus allen Landesteilen angereist sind, waren ein weiterer Beleg dafür, dass Design ein treibender Innovations- und Wirtschaftsfaktor für die Schweiz ist.Zusätzliche Ehre und Unterstützung erhielt die Schweizer Design Szene durch den Auftritt von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, der das Thema Design von einer interessanten Perspektive aus beleuchtete.Nach 10 Jahren Aufbauarbeit bricht die Kuratorin Heidi Wegener auf zu neuen Abenteuern und übergibt an Michel Hueter.

designpreis 2011

Die folgenden Preise wurden an diese Preisträger vergeben:

MERIT die Auszeichnung für eine kontinuierliche schweizerische Designleistung geht an
Daniel und Markus Freitag

MARKET A
CHF 10’000
Schauspielhaus Zürich 2009/10
Cornel Windlin

MARKET B
CHF 40’000
Senior Design Factory
Debora Biffi, Benjamin Moser

NEWCOMER
CHF 15’000
Quick Dive
Andreas Pudel

RESEARCH
CHF 10’000
Farbe und Licht
Ulrich Bachmann, Ralf Michel, Florian Bachmann, Marcus Pericin
Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK

Textile Design Award by SWISS TEXTILES & ZUMSTEG FOUNDATION A)
CHF 50’000
Annette Douglas Textiles ACOUSTICS ®
Annette Douglas

Textile Design Award by SWISS TEXTILES & ZUMSTEG FOUNDATION B)
CHF 50’000
FABRIC project
Stéphanie Baechler

RADO Product Design Award
CHF 25’000
POP-PRODUCTS PARTS OF PASSION
Patrik Vögtli

PFISTER Interior Design Award
CHF 25’000
con.temporary furniture
DESIGN BUREAU COLIN SCHÄLLI

designpreis.ch-2011
Alle nominierten und prämierten Projekte werden Präsentiert bei der Ausstellung von 5. November bis 18. Dezember 2011 im depot for design, Mühleweg 14, Langenthal. Die Austellung ist Verlängert bis 29. Januar 2012.
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 15–19 Uhr.
Geführte Besichtigung jeden Samstag um 15 Uhr. Gruppen auf Anfrage.

Werden Sie ein Facebook Fan von designpreis.ch,

DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung 2011

Andreas Hierlemann, Professor und Vorsteher des Departements Biosysteme der ETH Zürich in Basel, hat schon immer im Grenzbereich verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen geforscht. Unlängst ist er für seine interdisziplinäre Forschung mit dem renommierten Dechema-Forschungspreis ausgezeichnet worden.

Er ist ein Grenzgänger zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen und findet seine Herausforderungen mit Vorliebe dort, wo sich die Fachgebiete berühren. Andreas Hierlemann, Professor für Biosystems Engineering, führt eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe und – als Vorsteher des Departements Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich in Basel – ein Departement, an dem Interdisziplinarität grossgeschrieben wird und die Basis für die gesamte Forschungstätigkeit ist.

Prof. Andreas Hierlemann (rechts) anlässlich der Preisverleihung. (Bild: Jose Poblete / Dechema)

Prof. Andreas Hierlemann (rechts) anlässlich der Preisverleihung. (Bild: Jose Poblete / Dechema)

Für seine Arbeiten an den Schnittstellen von Mikroelektronik, Chemie und Biologie ist Prof. Hierlemann vor wenigen Wochen mit dem renommierten deutschen Dechema-Preis der Max-Buchner Forschungsstiftung ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 20‘000 Euro dotiert und wird jährlich von der deutschen Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema) vergeben.

Ein echtes Kopplungsstück
Sinnbild für Hierlemanns interdisziplinäre Forschung sind die von ihm entwickelten Computerchips, mit denen die elektrischen Signale von biologischen Zellen in Zellkultur gemessen werden können. So gross wie ein Einfrankenstück ist die Zellkulturschale, die auf einer Elektronikleiterplatte befestigt ist. An deren Rand sind Anschlüsse für eine Computerverbindung sichtbar, und in der Mitte der Schale befindet sich ein 2 mal 2 Millimeter grosses Sensorfeld mit – für das blosse Auge unsichtbar – 11‘000 honigwabenartig angeordneten Elektroden.

Forscher können in dieser Schale Zellen wachsen lassen, die elektrische Signale erzeugen, etwa Nervenzellen, und deren Signale messen. Von den 11‘000 Elektroden können sie 126 gleichzeitig ansteuern und somit bis zu126 Zellen abhorchen. Zudem ist es mit dem Chip möglich, eine einzelne Zelle mit einem elektrischen Puls anzuregen, und die durch den Puls hervorgerufenen Nervenzellenaktivität zu messen. Der Chip ist somit ein Interface, ein in beide Richtungen übertragendes Kopplungsstück zwischen belebter und digitaler Welt. Entwickelt worden ist er in enger Zusammenarbeit unter anderem von Elektroingenieuren, Mikrotechnologen und Zellbiologen.

Alles aus einer Hand
«Es ist ein grosser Vorteil des D-BSSE, dass diese interdisziplinäre Zusammenarbeit hier sehr einfach möglich ist», sagt Andreas Hierlemann. «Unter den Forschungsgruppen, die mit solchen Chips arbeiten, sind wir weltweit wahrscheinlich die einzigen, bei denen die ganze Bandbreite der Arbeiten, vom Elektronikdesign bis zu den biologischen Experimenten, in derselben Arbeitsgruppe gemacht wird.» Damit hätten sie sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn der Forscher, der die Elektronik des Chips entwickelt habe, direkt neben dem Biologen sitze, der damit Experimente durchführe, sei es sehr viel einfacher, den Chip laufend weiterzuentwickeln.

Die Entwicklung des Chips begann vor rund zehn Jahren. Mittlerweile kommt dieser auch an anderen Hochschulen und in der Industrie zum Einsatz. Eine Forschungsgruppe an der Universität Lyon nutzt den Chip beispielsweise zur Erforschung von Zahnschmerz, und die Pharmafirma Roche untersucht damit die Grundlagen von Gehirnerkrankungen, wie etwa der Schizophrenie.

Sehr hohe Auflösung
Forscher legen dazu Dünnschnitte des Gehirns von gesunden und kranken Ratten auf den Chip und können so quasi bildlich festhalten, wie sich die Ausbreitung elektrischer Signale im Gehirn gesunder und kranker Ratten unterscheidet. Auch können sie untersuchen, ob sich die Signalausbreitung in einem kranken Gehirn mit pharmakologischen Mitteln derjenigen von einem gesunden Gehirn angleichen lässt. Den Forschern steht so ein bildgebendes Verfahren zur Verfügung mit einer extrem hohen Zeit- und Ortsauflösung bis hin zu Komponenten einzelner Zellen.

In der Grundlagenforschung und beim Testen pharmakologischer Wirkstoffkandidaten sieht Hierlemann das Hauptanwendungsgebiet für seinen Chip. Derzeit stehen dabei Zusammenarbeiten mit Forschungspartnern im Vordergrund. Um den Chip zu kommerzialisieren, sei es noch zu früh, sagt der ETH-Professor. Er und seine Mitarbeiter sind derzeit daran, den Chip zu verbessern. Konkret soll die Messfläche und die Zahl der Elektroden verdoppelt werden, und es soll künftig möglich sein, 1000 anstatt nur 126 Elektroden gleichzeitig auszulesen.

Interdisziplinärer Werdegang
Nicht nur Hierlemanns Forschungsarbeit ist von Interdisziplinarität geprägt. Diese zieht sich auch wie ein roter Faden durch seinen akademischen Werdegang. Er studierte Chemie, fühlte sich aber von Anfang an zur physikalischen Chemie hingezogen, dem Grenzbereich von Chemie und Physik. In Forschungsaufenthalten in den USA kam die Mikrosensorik zu seinem Tätigkeitsgebiet hinzu. Hierlemann entwickelte Mikrosensorsysteme, mit denen chemische Stoffe in der Gasphase gemessen werden können. Er interessierte sich dabei immer stärker für die technologische Seite solcher Sensoren. Und seit er an der ETH Zürich tätig ist, verlagerte er seinen Fokus allmählich von chemischen Systemen hin zur Biologie und zu lebenden Zellen. Dass seine Arbeit nun mit dem Dechema-Preis ausgezeichnet worden sei, sei für ihn eine grosse Anerkennung, sagt er.

Der Artikel ist erschienen bei ETH Life von Fabio Bergamin.

DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung
Dieser Preis wird vergeben für herausragende Forschungsarbeiten, die die Technische Chemie, die Verfahrenstechnik, die Biotechnologie und das Chemische Apparatewesen betreffen. Dabei werden besonders Arbeiten jüngerer Forscher berücksichtigt, die von grundsätzlicher Bedeutung sind und eine enge Verflechtung von Forschung und praktischer Anwendung zeigen

Die Neptune’s BBQ Fork Erfindung

Sehr schöne, kleine und leichte Grillgabel zum Aufstecken auf einen Stecken und zur Nutzung über offenem Feuer oder Holzkohle. Hier kann man das Grillgut nicht nur Aufspießen, sondern auch seitlich einklemmen. Das verhindert den ungewollten ‚Verlust‘ über dem Feuer und man kann den Spieß gut über dem Feuer drehen. Diese Erfindung ist wieder eine Schweizer Idee von dem Swiss Advance – Think Industry Ltd. aus dem Schweizer Zug von dem begeisterten Bergsteiger Erfinder und Unternehmer Peter Meyer.

Die Neptune‘s Grill Fork ist das perfekte Tool für alle, die den rauchig, würzigen Geschmack des Grillguts lieben, zubereitet über einem offenen Lagerfeuer. Die Grillgabel muss einfach auf einen Stock geschoben werden und ihr bevorzugtes Fleisch oder Gemüse auf die Gabel gespießt werden und sie wird es in jeder Position sicher über dem Feuer halten bis es von jeder Seite gar ist.

Die Neptune's BBQ Fork Erfindung

Die Neptune's BBQ Fork Erfindung


Vorteil ist, dass man das Essen nicht nur auf die Grillgabel aufspießen, sondern auch einklemmen kann. Dadurch kann man die verschiedensten Dinge über dem Feuer rösten. Eine weitere Besonderheit ist, dass das Tool rotationssymetrisch ist. Das Grillgut lässt sich wesentlich einfacher am Stock drehen und verhindert eine plötzliche Umwuchtung.

Diese Erfindung und noch mehr Schweizer Erfindungen für einen Ausflug in der Natur findet Ihr bei Swiss Advance.
Die Marke Swiss Advance steht für innovative Produkte im Outdoorbereich, die aber auch für zuhause oder den Arbeitsplatz geeignet sind. Sie entwickeln und produzieren Ihre Produkte, um den Menschen die Schönheit der Natur näher zu bringen und entdecken zu lassen. Dies ist auch ein Grund dafür, dass alle Produkte ausschliesslich in der Schweiz hergestellt werden.

Colorix Sàrl gewinnt BCN Innovation Preis 2011

Colorix Sàrl gewinnt den Preis «BCN Innovation 2011» im Wert von CHF 500’000.-. Der Preis belohnt eine Strategie gezielter Produktentwicklung.

Colorix ist ein Schweizer Unternehmen, welches in der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Farbmessgeräten tätigt ist seit 2005. Die handlichen Systeme im Taschenformat finden in vielen Berufssparten Anwendung (Innendekoration, Malerbetriebe, Architektur, Graphische Industrie, Qualitätskontrolle usw).

Jeder, der Farben messen und spezifizieren muss, kann dank Colorix Technologie und ihren Vorteilen echte Farbwerte sofort messen und übertragen.

colorix
Das handliche Farbmessgerät «ColorCatch» ist ein Colorimeter im Taschenformat, das die Farben einer Oberfläche misst und innerhalb gespeicherten Farbskalen (RAL, NCS®©, usw) den naheliegensten Farbton anzeigt. 2010 entstand daraus «ColorCatch 3», das weltweit erste Farbmessgerät, welches via Bluetooth® mit iPhone, iPad und iPod touch funktioniert und bald auch für Android Systeme kompatibel sein wird.

Parallel dazu stellte das Start-Up ihre eigene App für iPhone unter «Colorix.com Pro» im App Store vor. Diese App Anwendung ermöglicht es die Farbe eines fotographierten Gegenstands sofort zu ändern, wie z.B. ein Gebäude, Kleidungsstück oder Fahrzeug. Das intelligente Programm erkennt mit präziser Genauigkeit die Begrenzung der Farbflächen.

colorix erfindung

Die beiden Firmengründer, David Maurer (CEO) und Didier Barth (CTO), die beide aus dem HE-Arc hervorgingen, sind die Erfinder, die als erste die Anwendung von Bluetooth® als Zubehör zu Apple Produkten entwickelt und realisiert haben.

Dank dem Preis «BCN Innovation 2011» kann das Unternehmen sein bisher einzigartiges Konzept in der Colormetrie rasch verfeinern und seinen technologischen Vorsprung ausbauen. Der von Colorix Sàrl angestrebte Markt beläuft sich in Europa auf ca. CHF 880 Mio. Dank neuer Entwicklungen und dem Ausbau neuer Märkte plant das Unternehmen bis 2015 über 30 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Schweizer E:Bike Stromer

Am 9. November dem „Tag der Erfinder“ ist der Deal perfekt. International Sport Holding (ISH), Besitzerin des Schweizer Velounternehmens BMC (Team von Cadel Evans, Sieger der Tour de France 2011) übernimmt Stromer, Binggeli hält 30% der Anteile und wird CEO.

Stromer

Das erfolgreiche Schweizer E:Bike Stromer hebt unter neuer Flagge zur Eroberung der internationalen Märkte ab. Die ISH Gruppe (International Sport Holding) von Andy Rihs (BMC, Bergamont) baut den Stromer in ihr weltweites Netz ein. Thomas Binggeli beteiligt sich an der ISH und leitet sie ab sofort als Delegierter des Verwaltungsrates. Er bleibt Mehrheitsaktionär von Thömus und gibt die operative Führung an seinen Bruder Markus Binggeli ab.

In den USA will das Unternehmen weiter wachsen. Die Aussichten sehen gut aus, denn immer mehr Amerikaner setzen beim Pendeln zum Job auf ein Elektrofahrrad. Auch die Babyboomer-Generation entdeckt ihre Liebe zur komfortablen Fortbewegung mit Extraschub.

stromvelo

Seit 2008 ergänzt der komplett in der Schweiz entwickelte Stromer das Angebot von Thömus. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, das elegante E:Bike fährt auch auf der internationalen Bühne von Preis zu Preis.

Der internationale Markt wurde weltweit auf den Stromer aufmerksam. Das Beispiel von Schauspieler Leonardo Di Caprio, welcher gleich acht Stromer kaufte, um in New York schneller vor Ort zu sein, ist nur ein Beispiel.

Für die erfolgreiche Fahrt rund um die Welt benötigt der Stromer einen starken Partner. Mit Andy Rihs (69) und Thomas Binggeli (37) haben sich nun zwei «velobesessene» Unternehmer gefunden. Der Stromer soll im Schosse der ISH-Gruppe den nötigen Schub für den internationalen Auftritt erhalten.

Der Schulterschluss von Andy Rihs mit Thomas Binggeli in der ISH-Gruppe, ermöglicht eine schweizerische Velo-Manufaktur, in welcher Innovation, schweizerische Präzision und modernste Bike-Technologie zusammenfinden.

Thömus kann sich unter der operativen Führung von Markus Binggeli voll auf die traditionellen Stärken konzentrieren: ein übersichtliches und starkes Angebot an modernstem Hightech vom Bauernhof, «aus der Region für die Region», aber auch darüber hinaus. Die Thömus Familie, Mitarbeitende, Kunden, Partner, Fans, Freunde, kurz die Thömus Community wird mit Freude, Eifer und Engagement an der Entwicklung ihrer Bikes weiterarbeiten. Der Weg Kunde-Hersteller bleibt kurz und herzlich. Mit der Eröffnung des neuen Thömus Shops an der Effingerstrasse 1 in Bern wird dieser Weg für die Kunden noch einiges kürzer.

Markus Binggeli (32), der seit 15 Jahren bei Thömus im Einsatz ist, freut sich über seine neue Verantwortung: «Back to the roots mit vollem Schub für unsere Thömus Kunden! Mit dem Shop in Bern, dem Bike Park und dem neuen Produktionszentrum in Oberwangen haben wir uns grosse Ziele gesteckt!»

Wer gewinnt den ZKB Pionierpreis TECHNOPARK 2012 ?

Im kommenden Frühjahr wird zum 22. Mal der ZKB Pionierpreis TECHNOPARK® vergeben. Der Preis würdigt technologische Innovationen, die dank unternehmerischer Pionierleistung kurz vor dem Markteintritt stehen. Zwischen Dezember und März hat die Jury die schöne, aber auch schwierige Aufgabe, den Sieger auszuwählen.
Der ZKB Pionierpreis TECHNOPARK®, einer der drei wichtigsten Innovationspreise der Schweiz, prämiert ein technisches Projekt an der Schwelle zum Markteintritt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und soziale Relevanz auszeichnet.

Der Preis ist mit dem 10’000fachen Wert der Zahl Pi Quadrat, nämlich CHF 98’696.04, dotiert.

zkb pionierpreis technopark

Der Name Pionierpreis bringt so zwei Qualitäten zum Ausdruck: den Pioniergeist werdender Unternehmer sowie das mathematische Zeichen Pi (3,141592), welches als Symbol für Wissenschaft und Technik gilt und als Lösung der „Quadratur des Zirkels“ in der Antike steht. Neben dem Erhalt der Preissumme will die Auszeichnung auch eine Ermutigung für die Preisträger sein, ihnen als Referenz dienen und zu vermehrter Publizität verhelfen.

Folgende „Top 15“ haben sich für das Rennen um den Preis positioniert:

Agile Wind Power AG entwickelt ein vertikal und langsam drehendes Antriebsprinzip für Windkraftanlagen. Dank des hohen Leistungskoeffizienten des Antriebs ist es so möglich, vertikal drehende Windkraftturbinen als Grossanlagen mit entsprechend hohen Leistungen auszulegen.

Biognosys AG hat eine Technologie entwickelt, mit der man die Menge verschiedener Proteine in einer Probe exakt bestimmen kann. Biognosys arbeitet an einer
Weiterentwicklung dieser Technologie, die es ermöglichen wird, für jede Person ein vollständiges elektronisches Abbild aller Proteine zu speichern – mit unbegrenzten Möglichkeiten für die personalisierte Diagnostik.

BioVersys AG entwickelt Moleküle, welche auf genetischer Ebene die bakteriellen Resistenzen gegen Antibiotika ausschalten. Dadurch gelingt es, Antibiotika, welche ihre Wirkung durch die Resistenzen verloren haben, wieder zu reaktivieren. ChromaCon AG hat eine Aufreinigunstechnologie entwickelt, mit der sich einerseits herkömmliche und verbesserte Versionen biotechnologischer Arzneimittel günstiger herstellen und andererseits neue Wirkstoffe isolieren lassen, welche vorher nicht ökonomisch herstellbar waren.

Climeworks AG verfolgt das Ziel, eine Technologie zu kommerzialisieren, mit welcher CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Das eingefangene CO2 wird zunächst an Abnehmer in der Schweiz und in Europa verkauft und später verwendet, um synthetische flüssige Treibstoffe herzustellen. Diese werden aus CO2, Wasser und erneuerbarem Strom produziert und ermöglichen eine ökologische und effiziente Speicherung von erneuerbarer Energie. Sie können zudem ohne weitere Zusätze in den heutigen Autos und Flugzeugen eingesetzt werden.

Das ETH Spin-off Cytosurge GmbH entwickelt und verkauft die patentierte FluidFM Technologie, mit dem Ziel „die kleinste Spritze der Welt“ für jedes Forschungslabor in der Industrie und Akademie verfügbar zu machen.

IBM Zürich hat in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich AQUASAR, den weltweit ersten Prototypen eines heisswassergekühlten energieeffizienten Hochleistungsrechners mit Abwärmenutzung entwickelt, welches den Energieverbrauch von grossen Datenzentren halbieren könnte.

Kandou Technologies S.A. reduziert mit ihrer Technologie den Energieverbrauch melektronischer Geräte bei gleichzeitiger Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit. Ihre Technologie basiert auf einer völlig neuen Art der Kommunikation zwischen internen Komponenten elektronischer Geräte wie etwa RAM und CPU.

Als Spin-off der ETH Lausanne verfügt KB Medical über Know-how in der Entwicklung von neuartigen Operationsmethoden in der Neurochirurgie. Mit der Entwicklung des Neuroglide, einem hochpräzisen Operationsroboter für Wirbelsäuleneingriffe, werden zukünftig die verbunden Risiken und Erholungszeiten der Patienten massiv gekürzt.

Das Unternehmen L.E.S.S. entwickelt, produziert und vermarktet die nächste Generation verteilter Beleuchtungssysteme. Die neue Beleuchtungsnanofaser ermöglicht einen niedrigeren Energieverbrauch für die Hintergrundbeleuchtung von Displays. Zudem bieten sich neue Designmöglichkeiten für Anwendungen, die Kompaktheit und eine hohe Beleuchtungshomogenität erfordern, zum Beispiel in der Medizinbranche.

nanotion ag entwickelt und vertreibt innovative analytische Sensoren zur Kontrolle nanotechnologisch hergestellter Konsumgüter, um die Sicherheit und Qualität der Produkte für den Benutzer sicherzustellen und gleichzeitig den industriellen Produktionsprozess in Echtzeit optimieren zu können.

Qvanteq AG entwickelt eine neuartige Stent-Technologie, um die nachteiligen Effekte zum reduzieren, welche mit den heute verwendeten Koronarstents in Verbindung gebracht
werden. Koronarstents sind kleine Gittergerüste in Röhrenform, welche in Herzkranzgefässen gegen Herzinfarkte eingesetzt werden.

Spinelab AG hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Elaspine™ spezialisiert. Elaspine™ ist ein Implantat System zur bewegungserhaltenden Stabilisierung der degenerativ erkrankten Lendenwirbelsäule.

Swisscleandrive AG macht sich zur Aufgabe, zukunftsfähige Antriebe zu entwickeln. Mit der Lösung der Firma kann fast jedes Auto zu einem Plug-in Hybrid mit elektrischem Antrieb umgebaut werden. Im Alltag fährt es dann rein elektrisch mit Ökostrom und es bleibt trotzdem nie mit leeren Batterien stehen. Die Technologie nutzt die Vorteile des elektrischen Antriebs im Auto und umgeht dessen Schwachpunkte durch konzeptionelle Lösungen.

Winterthur Instruments GmbH produziert Messsysteme für die Prozess- und Qualitätskontrolle von industriellen Beschichtungen. Die Kunden von Winterthur Instruments sparen durch den Einsatz der Messsysteme sowohl Produktionszeit als auch Beschichtungsmaterialien und steigern somit die Qualität ihrer Produkte. Anwender für die Messsysteme finden sich in der Automobil-, Luftfahrt-, Med-Tech-, Architektur- und Energie-Industrie.

Ich werde veruschen in den nächsten Wochen diese Unternehmen und Ihre Innovationen hier einzeln vorzustellen.

Über den TECHNOPARK® ZÜRICH
Der privat finanzierte TECHNOPARK® Zürich ist das führende Technologietransfer- und Jungunter¬nehmerzentrum der Schweiz. Sein Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze. Unter einem Dach finden hier Hoch- und Fachhochschulen, Start-ups sowie etablierte Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Disziplinen zusammen und vernetzen ihre Kompetenzen. Im Haus ansässige Forschungseinrichtungen und Technologiegeber wie die ETH Zürich, das CSEM Zürich und die Hochschule für Technik Zürich unterstützen die praxisnahe Überführung neuer Technologien in den Markt. Die TECHNOPARK® Immobilien AG ist Eigentümerin, Vermieterin und Betreiberin der Liegenschaft. Die Stiftung TECHNOPARK® Zürich selektioniert, unterstützt und fördert Jungunternehmen im Aufbauprozess und verfolgt vielfältige Projekte zur Umsetzung der Grundidee. Detailinformationen sind unter www.technopark.ch zu finden.