Die SmoColi Innovation – Bakterien als Rauchmelder

Studierende der ETH Zürich haben an der diesjährigen «iGEM Competition» für synthetische Biologie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge den ersten Platz in ihrer Kategorie erreicht. Als Wettbewerbsbeitrag entwickelten sie E. Coli Bakterien, welche die Rauchkonzentration in einem Raum messen und ab einem gewissen Wert Alarm schlagen.

Beim iGEM-Wettbewerb gehe es darum, interessante Konzepte in einer innovativen Verpackung zu präsentieren, sagt Michael Eichenberger, Student der Biotechnologie an der ETH Zürich. Er ist Mitglied im Team SmoColi, das am diesjährigen Wettbewerb für synthetische Biologie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge teilgenommen hat. Für seine Arbeit wurde das Team der ETH Zürich bereits in der Vorrunde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und erhielt von der Fachjury durchwegs positives Feedback für seine bahnbrechende Idee. Auch das Ziel, bei der Endrunde den Sieg in ihrer Kategorie nach Hause zu tragen, erreichten die Studierenden vom Departement für Biosysteme. Das Team aus Basel wird von Sven Panke und Jörg Stelling, beide Professoren am Departement für Biosysteme (D-BSSE), unterstützt, welche die Teilnahme der ETH Zürich am Wettbewerb seit sechs Jahren organisieren.

ETHZ_SmoColi

Der Wettbewerbsbeitrag von SmoColi waren genetisch veränderte E. Coli Bakterien, die in der Lage sind, bestimmte chemische Bestandteile von Zigarettenrauch wahrzunehmen, und ab einer bestimmten Konzentration mittels fluoreszierenden Proteinen Alarm zu schlagen. Die Bakterien befinden sich in einem Kanal mit Flüssigkeit und leuchten grün, falls Rauch detektiert wird. Diese leuchtende Bandbreite verschiebt sich im Kanal abhängig von der Rauchkonzentration. Wenn die Konzentration eine bestimmte Grenze überschreitet, werden die Bakterien rot: Der Rauchalarm ist ausgelöst. Die Idee sei der Gruppe beim Brainstorming für die europäische Vorrunde in Amsterdam gekommen. Als wir an Amsterdam dachten, dachten wir automatisch an Coffeeshops und an Rauch, erklären die Studierenden.

ETH Team SmoColi Team: Sabine Österle, Lukas Widmer, Sebastian Murmann, Laura Buzdugan, Michael Eichenberger und Irena Kuzmanovska

ETH Team SmoColi Team: Sabine Österle, Lukas Widmer, Sebastian Murmann, Laura Buzdugan, Michael Eichenberger und Irena Kuzmanovska


SmoColi setzt sich aus drei Studierenden des Studiengangs Computational Biology and Bioinformatics, zwei Studierenden der Biotechnologie und einer Studentin der interdisziplinären Naturwissenschaften zusammen. Die Studierenden der Bioinformatik kümmerten sich vor allem um die Modellierung des bakteriellen «Rauchdetektors» am Computer, während die Biotechnologen und die interdisziplinäre Naturwissenschaftlerin im Labor arbeiteten. Die zeitliche Belastung durch den Wettbewerb sei gross, sagen die Studierenden. Denn neben den vielen Nächten im Labor mussten die Mitglieder von SmoColi auch das normale Pensum ihres Studiums bewältigen.
Präsentieren und sensibilisieren

Die synthetische Biologie, bei der mittels genetischer Veränderungen Organismen mit neuen Funktionen geschaffen werden, ist eine relativ junge Disziplin der Biologie. Die grundsätzliche Idee der synthetischen Biologie ist, die Ingenieurwissenschaften mit der Biologie zu verbinden. Der iGEM-Wettbewerb will die Forschung in diesem Bereich bekannter machen, erklären die Studierenden. Deshalb präsentierten sie ihr Projekt im Rahmen des iGEM-Wettbewerbs dem Publikum.

Ob sie nach dem Wettbewerb in Boston weiter an ihrer Idee forschen werden, lassen die Studierenden im Moment noch offen. Das hängt davon ab, was wir nach dem Master machen werden, sagt Sebastian Murmann, Student der Biotechnologie. Der iGEM-Wettbewerb habe aber die Neugier in ihnen geweckt, sich weiterhin in der wissenschaftlichen Forschung zu betätigen.

ETH Lausanne Forscher präsentieren den ersten Tastbildschirm

Die Schweizer Forscher der ETH Lausanne haben einen neuartigen Tastbildschirm entwickelt. Fährt der Benutzer mit der Hand über einen solchen Monitor, spürt er in bestimmten Zonen eine Unebenheit. Ein Bild wird so zu einem regelrechten Relief.

«Mit dieser Technologie geben wir dem Benutzer wirklich das Gefühl, eine taktile Oberfläche zu berühren», wird EPFL-Forscher Christophe Winter in einem Communiqué der Hochschule zitiert. Bisherige Bildschirmoberflächen könnten nur mit Bild und Ton auf Berührungen reagieren.

A touchscreen you can really feel
Die neue Erfindung dagegen bringt mit dem Tastsinn eine neue Dimension ins Spiel. Sie eignet sich laut den ETH Lausanne Forschern für Smartphones und Computer aber auch für Geldautomaten. Gerade Menschen mit einer Sehbehinderung könnte die neue Technik den Zugang zu solchen elektronischen Medien erleichtern.

Aber auch für alle anderen könnten Tastbildschirme zum Beispiel die Lektüre von Dokumenten und Internetseiten interessanter gestalten, indem sie die Aufmerksamkeit auf bestimmte Elemente lenken. Und Videospielen verleiht sie vielleicht dereinst eine zusätzliche Dimension.

Die Technik beruht auf einem Material, das bei elektrischer Spannung anfängt zu vibrieren. Diese Vibrationen, deren Intensität die Forscher kontrollieren können, sind zwar für den Menschen nicht wahrnehmbar. Sie schaffen aber eine feine Luftschicht zwischen Finger und Bildschirmoberfläche, die der Benutzer als Relief wahrnimmt.

Vorderhand ist der Tastbildschirm noch ein Prototyp. Die Forscher arbeiten derzeit an verschiedenen Weiterentwicklungen. Sie suchen vor allem nach Lösungen, um die Auswahl und die Feinheit jener Zonen auf dem Monitor zu verbessern, die als Relief erscheinen sollen.

Alfredo Häberli : der Swiss designer

Alfredo Häberli ist vor allem dafür bekannt, dass er Alltagsgegenstände gestaltet. Sein Credo: „Beobachten ist die schönste Form des Denkens.“

Für die finnische Firma Iittala entwarf er zum Beispiel das Tafelservice Origo und die Trinkglas-Serie Essence. Bekannt sind aber auch Möbel, wie z.B. der Sessel Take a Line for a Walk für Moroso oder der Stuhl Segesta für Alias. Andere Objekte entstanden noch in Zusammenarbeit mit Christophe Marchand, so zum Beispiel das Sofa Zurigo für Zanotta oder das Regalsystem SEC für Alias.

alfredo haeberl

Alfredo Häberli wurde 1964 geboren in Buenos Aires und verbrachte seine Kindheit in Argentinien. 1977 zog er mit seinen Eltern in die Schweiz um, wo er die „Höhere Schule für Gestaltung“ in Zürich besuchte und 1991 mit dem Diplom im Fach Industrial Design abschloss. Seit 1988 arbeitet er für das Zürcher „Museum für Gestaltung“ immer wieder als Kurator für zahlreiche Ausstellungen. Sein eigenes Studio gründete Häberli im Jahr 1993, zu seinen ersten Kunden gehörten namhafte Firmen wie Alias, Authentics, Edra, Driade, Luceplan, Thonet und Zanotta. Später kamen Auftraggeber wie Asplund, Camper, Cappellini, Classicon, Iittala, Joop!, Leitner, Moroso und Volvo hinzu. Häberlis Spektrum reicht von Leuchten und Möbeln sowie nützlichen kleinen Objekten bis zum Shopdesign. Im Jahr 2001 begann sein Lehrauftrag als Dozent für Innenarchitektur an der „Hochschule für Gestaltung und Kunst“ in Basel. Für seine Arbeit erhielt er internationale Auszeichnungen wie die Carte Blanche der französischen Designförderung VIA oder den Swiss Industrial Designer Preis.

Schweizer Erfindung: ISA-Komfort-Sattelstütze

Der Schweizer Designer und ehemalige Radrennfahrer Andy Muff hat unter ISA (Integrated Size Adjustment) eine Komfort-Sattelstütze mit integrierter Drehfederung entwickelt. Diese bewirkt, dass sich die horizontale Sattelposition bei Druck auf den vorderen Sattelbereich vorne nach unten neigt und so Druckspitzen und Vibrationen auf Genitalbereiche von Fahrer/in deutlich mindert, was den Komfort erhöht.

isa erfindungen

Nach den längenverstellbaren Lenkervorbauten und Sattelstützen präsentiert der Schweizer Fahrradkonstrukteur Andy Muff unter der Marke ISA nun auch eine Sattelstütze mit integrierter Drehfederung. Diese bewirkt, dass sich die horizontale Sattelposition bei Druck auf die Sattelnase vorne nach unten neigt. Bei Unebenheiten der Fahrbahn soll diese Sattelstütze Schläge und Vibrationen absorbieren und durch diese Bauweise werde die Druckbelastung auf den Scham-/Dammbereich der Piloten deutlich vermindert. Auf Druck im mittleren oder hinteren Sattelbereich reagiere die Stütze nicht, womit das Fahrrad seinen sportlichen Charakter beibehalte.

isa innovation

Die neue ISA-Komfort-Sattelstüze stellte Entwickler Andy Muff erstmals auf der Eurobike 2011 am Stand A9-209 der Öffentlichkeit vor. Im Moment bereitet Muff die Serienfertigung des Produkts vor und ist dafür im Gespräch mit möglichen Lizenznehmern und Produktionspartnern.

Der frühere Elite-Rennfahrer baute bereits mit 21 Jahren seinen ersten Rahmen in Italien von Hand. Nach dem Ende seiner Rad-sportkarriere blieb Muff dem Fahrrad treu und arbeitete als Importeur, Entwickler und Consultant für mehrere Fahrrad- und Zubehörhersteller in Europa und Asien. Seit 2006 entwickelt Andy Muff die sportlich-ergonomischen Rennräder und Bikes seiner eigenen Marke „C2 Concept Cycle„.

orette – eine Hörhilfe für Geniesser

orette entstand in einer Zusammenarbeit zwischen dem Erfinder Walter Ernst und dem Designer Christophe Marchand und richtet sich an Menschen, die mehr hören wollen. Die charmante Hörhilfe überrascht in privaten und öffentlichen Bereichen mit einem klaren, fokussierten Klangbild. Leicht und angenehm zu tragen, erweitern die parabelförmigen Schalen die Hörmuscheln und verstärken speziell im hohen Frequenzbereich den von vorne einwirkenden Nutzschall.

orette innovation

Gleichzeitig werden störende Hintergrundgeräusche etwas abgeschirmt. Dies bestätigen die Entwicklungsmessungen in den Labors der EMPA (Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) in Dübendorf. Je nach Frequenz kann eine spürbare Verbesserung des individuellen Hörempfindens nachgewiesen werden. Ganz ohne Batterie und Akku optimiert orette die Wahrnehmung beim Konsum von Medienbeiträgen, in persönlichen Gesprächen und fördert die Konzentration am Arbeitsplatz. Ein Abend vor dem Fernseher, der Besuch von Vorträgen, Führungen und Konzerten, das Spielen eines Musikinstruments oder das Lauschen von Geräuschen in der Natur werden zum neuen auditiven Erlebnis.

orette

Klare Formgebung, leichte Materialien, einfache Handhabung und eine verblüffende Wirkung machen die patentierte Schweizer Erfindung zur innovativen Verbindung aus Designobjekt, Accessoire und Alltagshilfe. Die Hörhilfe mit Charakter ist wahlweise in Schwarz oder Weiss verfügbar und enthält jeweils zwei unterschiedliche, höhenverstellbare Bügel, welche optimalen Tragekomfort garantieren.

Die weltweit patentierte orette wird in einer Startauflage von 1000 Stück im Kunststoffspritzwerk der Weinfelder Sturo AG produziert sowie die hochwertige Kartonverpackung bei der Model AG hergestellt. Kosten tut das in den Farben Schwarz und Weiss erhältliche Hörgerät 54 Franken.

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Raclette die Küchen Erfindung

Jetzt dauert es nicht mehr lange und die gemütlichen und ruhigen Abende zu Hause lösen die lustigen Grillpartys im Garten und auf dem Balkon ab. Trotzdem müssen Hausfrau oder Hobbykoch nicht fernab der Gäste in der Küche stehen. Fondue und Raclette machen ein gemeinsames Kocherlebnis möglich.
Das Wort „Raclette“ kommt aus dem französischen und heißt „schaben, kratzen“. Durch erste, klosterhandschriftliche Überlieferungen ist bekannt, dass das oder die Raclette bereits im Mittelalter für die Alphirten der Schweizer Kantone Nidwalden und Obwalden, unter dem Namen „Bratchäs“, eine nahrhafte Speise war.

Da haben die Schweizer Erfinder wirklich tolle Erfindungen gemacht mit so köstlichen Gourmetgerichten wie Fondue und Raclette. Von der Schweizer Firma Spring gibt es Geräte in sehr variantenreicher Formen. Heute stelle ich euch das Raclette vor.

Die Raclettes von Spring gibt es als Modell Raclette 2+ oder Modell Raclette 8.

Raclette-von-Spring
Für romantische Abende zu Zweit eignen sich die Raclette Modelle+2 von Spring. Das Basismodul bietet Platz für zwei Pfännchen und hat natürlich auch die übliche Grillplatte. Das Interessante am Raclette+2 von Spring ist, dass es bis zu einer 10-er Runde ausgebaut werden kann.

Die kleinen Geräte lassen sich per Kabel miteinander verbinden. So kann aus einem intimen 2-er Modell im Handumdrehen eine Kochutensilie für 10 Personen entstehen lassen

Das Raclette Modul+2 beinhaltet folgende teile:

– Die Grillplatte ist antihaftbeschichtet aus Aluminium-Guss
– Der Mittelteil ist aus pulverbeschichtetem Aluminium Guss
– Das Unterteil und die Pfannenablage wurden aus satiniertem Edelstahl gefertigt
– Zum Lieferumfang gehören: zwei kleine Pfannen, zwei Spachtel, ein Elektrokabel mit zwei Metern Länge
– Farben: Sand, Weiß, Schwarz und Rot

Modell Raclette 8 von Spring

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Natürlich bietet Spring auch das klassische Raclette für mehrere Personen. Aber Spring wäre nicht Spring, wenn nicht auch hier eine Besonderheit eingebaut wäre. Die Grillplatte besteht aus zwei Seiten, aus der normalen Grillseite, auf der man, wenn man sie umdreht, Crêpes backen kann.

Das beinhaltet das Raclette 8

– Das Gehäuse besteht aus pulverbeschichtetem Stahl
– Die Grillplatte ist aus antihaftbeschichtetem Aluminium Guss und verbirgt auf der anderen Seite zwei Crêpeformen
– Zum Lieferumfang gehören: acht kleine Pfannen, acht Spachtel, ein Elektrokabel mit zwei Metern Länge
– Farben: Edelstahl, schwarz oder rot

Auf der Internetseite von Spring sehen Sie, welche Produkte neben Raclette und Fonduesets noch hergestellt werden.

Swiss ICT Awards 2011

Die „Swiss ICT Awards 2011“ wurden im Rahmen der diesjährigen Durchführung des „Swiss ICT Forum“ von Dienstag, 18. Oktober 2011 im KKL Kultur- und Kongresszentrum Luzern vergeben. Für ihr spannendes und interessantes Wirken wurden die Gewinner mit einer beeindruckenden Gala geehrt.

SwissICT_Award
Die diesjährigen „Oscars der ICT-Industrie“ sind vergeben. Die Gewinner der „Swiss ICT Awards 2011“ wurden am Dienstag, 18. Oktober 2011 im KKL Luzern verkündet und geehrt. Dies im Rahmen einer Gala, an der Thomas Flatt, Präsident SwissICT, mehr als 400 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Verbänden begrüssen durfte. Die Preisverleihung, zu deren Eröffnung Peter Fischer, Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes, zur Thematik „Chancen des ICT-Standortes Schweiz“ sprach, wurde von Reto Brennwald moderiert und vom „Bühnenpoet“ Simon Libsig bereichert.

Die von SwissICT, der Hochschule Luzern sowie dem GRID Lucerne durchgeführte Veranstaltung zählt zu den Jahres-Highlights des ICT-Sektors und hat zum Ziel, herausragende Schweizer ICT-Unternehmen und -Persönlichkeiten für ihr innovatives und unternehmerisches Wirken zu würdigen und einem breiten Publikum vorzustellen. Vergeben wurden die Preise in den Kategorien Newcomer, Champion und Public.

Enterprise Awards – Ehrung für joiz AG und Noser Engineering AG
In der Newcomer-Kategorie standen junge ICT-Unternehmen im Wettbewerb, die dank sehr innovativen Lösungen das Potenzial aufweisen, zukünftig eine bedeutende Rolle einzunehmen. Als Sieger dieser Kategorie ging das Start-up-Unternehmen joiz AG hervor, ein rasch wachsendes Unternehmen, das Internet, soziale Netzwerke, Mobilität und TV zu einer neuen integralen Plattform verschmilzt und so namentlich jüngere Zuschauer erfolgreich adressiert. Alle drei Vektoren – TV, Online, Mobile – sind in Echtzeit miteinander synchronisiert. Dies bedingte eine völlig neuartige Architektur und Integration von Informationssystemen.

In der Kategorie Champion standen sich als Finalisten sehr erfolgreiche ICT-Firmen gegenüber, die sich durch Innovation, Erfolg und Nachhaltigkeit auszeichnen. Zuoberst aufs Podest geschafft hat es in dieser Kategorie Noser Engineering AG, ein etabliertes Software-Dienstleistungsunternehmen in der technischen Informatik für lokale, europäische und multinationale Unternehmen. Das Unternehmen ist aktives Gründungsmitglied der Open Handset Alliance (Android) und offeriert eine 25-jährige Erfahrung in komplexen Enbedded-Lösungen.
In Ergänzung zur Wahl der Gewinner durch die Fachjury wurde auch dieses Jahr ein „Public Award“ vergeben. Die Ausmarchung in dieser Kategorie erfolgte im Vorfeld der Veranstaltung mittels Online-Abstimmung und hat joiz zu einer zweiten Auszeichnung verholfen.

People Award – Ehrung für Prof. Dr. Markus Gross und Laurent Haug
In Ergänzung zu den vergebenen Enterprise- und Public-Awards wurden auch in diesem Jahr zwei prägende ICT-Persönlichkeiten der schweizerischen ICT-Industrie gewürdigt. Die mit „People Award“ bezeichneten Auszeichnungen gewonnen haben Prof. Dr. Markus Gross (Champion) und Laurent Haug (Newcomer).

Laurent Haug ist Jung-Unternehmer aus der Romandie, Gründer und Präsident der in Europa und Asien tätigen Lift Conference sowie Gründer der in Sierre domizilierten Lift Lab. Er wirkt als Forscher und Kommunikator, der die Umgestaltung unserer Gesellschaft aufgrund technologischer Innovationen analysiert, interpretiert und zukünftige Trends aufzeichnet.

Markus Gross wurde für seine Forschungstätigkeit am Departement Informatik und bei Disney Research Zurich mit dem diesjährigen «Swiss ICT Award» geehrt (Bild: SwissICT).

Markus Gross wurde für seine Forschungstätigkeit am Departement Informatik und bei Disney Research Zurich mit dem diesjährigen «Swiss ICT Award» geehrt (Bild: SwissICT).

Dr. Markus Gross ist Professor für Informatik an der ETH Zürich, Leiter des Computer Graphics Laboratory und Direktor des Disney Research Zurich. Seit mehr als 20 Jahren ist er in der erfolgreichen Grundlagenforschung in den Bereichen Computergrafik, Bilderzeugung und -anzeige, geometrische Modellierung und Computeranimation tätig. Prof. Dr. Markus Gross ist im Vorstand zahlreicher internationaler Forschungseinrichtungen, Gesellschaften und Organisationen. Als fachkundiger Unternehmer hat er Cyfex AG, Novodex AG, LiberoVision AG und Dybuster AG mitbegründet.

Jury-Vorsitzender Adolf J. Dörig betonte, dass es sich bei den Ausgezeichneten des „People Awards“ um Persönlichkeiten handelt, die durch ihre erfolgreiche fachliche, kommunikative und unternehmerische Arbeit national und international wirken. In diesem Sinne sind sie effektive internationale Botschafter des vielschichtigen und erfolgreichen ICT-Sektors der Schweiz.

Innovatives Unterhemd – holt Körperwärme zurück

Haut soll durch Kleidung atmen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit darf dabei nicht zu viel Körperwärme entweichen. Die Schoeller Textil AG aus dem schweizerischen Sevelen geht diesen Spagat mit der technischen Textil Innovation energear an.

Qi – zwei Buchstaben, die für das Wichtigste überhaupt stehen: die Lebensenergie. Jedes Lebewesen gibt permanent Energie an seine Umwelt ab – in Form von Ferninfrarotstrahlen. Eine speziell für energear entwickelte Titan-Mineralien-Matrix bewirkt, dass körpereigene Ferninfrarotstrahlen vom Textil teilweise zurückreflektiert werden. Hierfür wurde die seit Jahrhunderten bekannte natürliche Eigenschaft bestimmter Mineralien genutzt, Ferninfrarotstrahlen zu reflektieren.

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Wahlweise als Membran integriert oder aufgedruckt soll eine Titan-Mineral-Matrix Infrarotstrahlung im Wellenlängenbereich reflektieren, die der menschliche Körper als Wärmestrahlung abgibt. Laut Schöller genügt es, 30 % eines Kleidungsstücks mit dem waschmaschinenfesten energeas-Print zu bedecken, um positive Effekte zu erzielen: mehr Leistung, mehr Konzentration und weniger Frieren.

energear

Die Wirkung – Durch energear wird die körpereigene Ferninfrarotstrahlung teilweise dem Körper zurückgeführt. Dies kann den Energiehaushalt positiv beeinfl ussen, was verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben kann: Gesteigerte Leistungsfähigkeit, Vermeidung frühzeitiger Ermüdung und schnellere Regeneratio, Verbesserte Balance, Erhöhte Konzentrationsfähigkeit und gesteigertes Wohlbefinden – Die Wirkung kann von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.

Die Anwendung von energear ist überall da sinnvoll, wo diese positive energetische Wirkung auf den Körper nützlich ist:
– Im Sportsektor: Bekleidung für Bergsport und Motorrad, Rad- und Laufbekleidung und viele mehr
– Im Freizeitbereich: Unterwäsche und Freizeitbekleidung
– Im Arbeits- und Militärbereich: Berufsbekleidung und Uniformen
– Im Wohnbereich: Textilien für den Schlafkomfort

Warum das Rad neu erfinden? Know-how für erfolgreiche und nachhaltige Produkte können ausgewählte Lizenzpartner direkt nutzen. Schoeller Technologies AG ist ein Tochterunternehmen (Gründung 2000) der Schoeller Textil AG und hält die Rechte am geistigen Eigentum (Patente und Handelsmarken) der von Schoeller entwickelten Textiltechnologien.

search.ch hat eine Neue innovative Startseite

Die Startseite des grössten Schweizer Such- und Serviceportals search.ch ist seit heute, Montag, dem 17. Oktober 2011 noch schneller und einfacher zu bedienen. Dafür geht search.ch einen ganz neuen Weg und präsentiert all seine Dienste auf einen Blick als Übersicht mit Icons.

search.ch
Bei der Gestaltung der neuen Seite wurden die Nutzer stark miteingebunden. Sie hatten einen Monat lang die Möglichkeit über zwei verschiedene Varianten der neuen Startseite abzustimmen. Mit einer klaren Mehrheit von 59 Prozent haben sich die Teilnehmer für die komplett neue Gestaltung der Startseite entschieden und damit für eine Menuführung, wie man sie von Smartphones kennt. Diese Form von Übersicht ist ein neuer, innovativer und revolutionärer Ansatz für eine Website und wurde von den Nutzern mit sehr positiven Rückmeldungen gutgeheissen. Der neue Webauftritt ist nun für Web und Mobile sowie für Tablet PCs nahezu identisch. Dank der grossen Symbole lässt sich die neue Startseite von search.ch auch per Touchscreen ganz einfach bedienen. Die Icons der neuen Startseite wurden zusammen mit der Web-Designerin Rahel Vils von Virtually Handmade ausgearbeitet.

Die Startseite ist ab heute live und bietet einen klaren und schnellen Überblick über alle Dienste von search.ch. Dies entspricht genau dem, was search.ch für ihre Nutzer ist: gezielt, einfach und schnell. Die Startseite kann wie bisher immer noch individuell eingerichet werden. So können sich die akutell rund 1,86 Millionnen Nutzer beispielsweise die Abfahrtszeiten ihrer Tram- oder Busstation oder das Wetter ihres Wohnortes anzeigen lassen.

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search.ch AG mit dem Sitz im Zug, ist ein Tochterunternehmen von Tamedia und der schweizerischen Post. Search.ch bietet Ihnen gezielt, einfach und schnell Informationen und Tools für die tägliche Planung und Organisation Ihres geschäftlichen und privaten Lebens.

Die Etiketten Entwickler

Als führender Schweizer Anbieter für innovative Lösungen von Selbstklebe- und Spezialetiketten beliefert die Zürcher Selfix AG hierzulande fast alle Wirtschaftsbranchen. Die neuste Idee, ein biologisch abbaubarer Klebstoff, befindet sich in Entwicklung.

Es gibt heute allein mehr als 300 verschiedene Papierarten – von glänzend über strukturiert bis matt, von satiniert über gestrichen bis pigmentiert. Riesig ist auch die Vielfalt an Klebstoffen, die von Selfix AG in Otelfingen eingesetzt werden. An die 200 unterschiedliche Selbstklebeverbunde hat Selfix im Einsatz und verarbeitet dabei eine Vielzahl von unterschiedlichen Materialien.

selfix
Etikette ist also nicht immer gleich Etikette und wie so oft profiliert man sich auch in dieser Branche mit Neuentwicklungen und Innovationen. Selfix tut das seit Jahrzehnten mit Erfolg. Rund 20% des Umsatzes macht das Unternehmen mit Innovationen, die meistens aus dem Tagesgeschäft heraus und aufgrund von konkreten Kundenanfragen entstehen. Man teste im firmeneigenen Labor ständig neue Materialien. Dazu muss man die neusten Drucktechnologien und Druckträger bestens kennen und über profundes Know-how in Sachen Papier, Kunst- und Klebstoff verfügen.

selfix innovation
Selfix, ist ein führender Anbieter auf seinem Fachgebiet, produziert im Zürcherischen Furttal auf insgesamt neun Druckmaschinen im Zweischichtbetrieb, wobei der Schwerpunkt im Buchdruck- und Flexodruckverfahren liegt. Dort und in Chêne-Bourg GE beschäftigt das Unternehmen insgesamt 40 Angestellte und arbeitet für Kunden in fast allen Wirtschaftsbranchen.

Besonders viele Kunde kommen aus der Lebensmittel- und in der Getränkeindustrie, aus dem Detailhandel, aus der Logistik sowie aus den öffentlichen Verwaltungen und Spitälern.
Selfix muss vom Kunden stets genau erfahren, wofür er die Etikette verwenden will. Das ist zuweilen eine echte regelrechte Detektiv Arbeit, weil sich viele Kunden bei den Etiketten der Bedeutung der Details gar nicht bewusst sind. Es ist selbstredend ein Unterschied, ob eine Etikette zum Beispiel auf einer Pet-Flasche mit Kondenswasser kleben soll oder etwa auf einem rauen Untergrund, dafür aber sehr hoch hitzebeständig sein muss. Da gelte es dann, die richtigen Fragen zu stellen und die Kundschaft so auch auf neue Ideen zu bringen. Sehr methodisch gehe man da jeweils vor und habe deshalb auch ganz selten Reklamationen. So entstehen Innovationen und neue Erfindungen. Selfix versteht sich als Komplettanbieter in der Branche und entwickelt laufend neue Produkte wie Booklets, 3-D-Etiketten, sogenannte Sleeves, Sicherheitsetiketten oder solche mit Blindschrift oder Glitzereffekten. Ein Innovations-Highlight in der Vergangenheit war zum Beispiel «Solublefix», ein Selbstklebematerial, das permanent auf dem Substrat haftet, sich aber vollständig auflöst, sobald es mit Wasser in Kontakt kommt.

Es wird heute zum Beispiel in Spitalküchen eingesetzt zur Beschriftung von Patientenmahlzeiten. Neuartige Gesamtlösungen, die spezifisch für einen Kunden kreiert wurden, bietet man später auch anderen potenziellen Kunden an, um so zusätzliche Wertschöpfung zu generieren. Am besten funktioniert das immer, wenn Sie eine Präsentation machen und ein Muster abgeben können. Denn nur so kann sich der Kunde das Produkt konkret vorstellen. Auf das weiter wachsende Umweltbewusstsein und die Notwendigkeit in dem Bereich zu handeln, hat die Selfix AG ebenfalls mit verschiedenen Projekten reagiert. Zum Beispiel steckt man in der Entwicklungsphase für einen vollständig biologisch abbaubaren Klebstoff oder man hat Alternativen entwickelt zum aus langen Eukalyptusfasern bestehenden Glassinpapier als Abdeckpapier. Glassinpapier ist der glänzende Teil, auf dem die Selbstklebeetiketten kleben.

Geschäftsführer von Selfix ist Kurt Fischer, der das KMU vor 30 Jahren mit einer handvoll Angestellten übernahm und Schritt für Schritt weiterentwickelte.

Innovationen spielt bei Selfix eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie mehr Bruttogewinn abwerfen als die gängigen Etikettensorten, die Selfix weiterhin in beträchtlichen Mengen herstellt und verkauft. Und noch etwas zwingt Selfix zu ständiger Innovation: Global tätige und selbst innovative Kunden wie Swatch, Coca Cola oder Caran d’Ache erwarten das ganz einfach von ihren Lieferanten.