Förderagentur Innosuisse entwickelt sich positiv

Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung – ist aus Sicht des Bundesrates gut auf Kurs. Insbesondere beim Kerngeschäft, der Projektförderung, konnte sie sich sehr positiv entwickeln. So wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2019 auch dank intensiven Kommunikationsmassnahmen ein deutlicher Anstieg der Projekteingaben erreicht. Der Bundesrat hat deshalb am 22. April 2020 den Bericht der Innosuisse über die Erreichung der strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2019 zur Kenntnis genommen und den Geschäftsbericht 2019 genehmigt.

Der 2018 erfolgte Übergang zur öffentlich-rechtlichen Anstalt hat bei Innosuisse zu grundlegenden Anpassungen bei der Governance und den Prozessen geführt. Die zu Beginn spürbare Verunsicherung bei einigen Akteuren im Innovationssystem gegenüber der neu aufgestellten Förderorganisation hat sich im Verlaufe des zweiten Geschäftsjahres gelegt.

Auch das Fördergeschäft 2019 im Bereich Innovationsprojekte hat sich wieder normalisiert. Sowohl in Bezug auf die Anzahl eingegangener und bewilligter Gesuche als auch auf die Höhe der Zusprachen (165 Millionen Franken) sind die Werte wieder vergleichbar mit dem letzten Geschäftsjahr der Vorgängerorganisation, der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Auch die Evaluationsdauer eines Gesuchs entspricht dem vorgegebenen Ziel, wonach Gesuchsteller innerhalb von 6–8 Wochen nach Eingabe einen Entscheid erhalten.

2019 hat Innosuisse die Instrumente zur Unterstützung des Unternehmertums weiter ausgebaut. Im Start-up-Coaching hat sich die Nachfrage seit Ablösung der KTI mittlerweile verdoppelt. Im Berichtsjahr hat Innosuisse insgesamt 60 Coaches akkreditiert. Über die verschiedenen Coaching-Angebote begleitet Innosuisse insgesamt rund 500 Start-ups. Die angebotenen Sensibilisierungs- und Ausbildungskurse im Bereich Unternehmertum wurden weitergeführt und von fast 3600 Teilnehmenden besucht.

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds sowie mit kantonalen und regionalen Akteuren wurde weiter konkretisiert und intensiviert. Über ein Drittel der akkreditierten Innosuisse-Mentoren ist gleichzeitig an einer regionalen Innovationsförderinstitution tätig, was die Zusammenarbeit zwischen der Innosuisse und den kantonalen und regionalen Akteuren erleichtert und den KMU ein umfassendes Dienstleistungsangebot ermöglicht. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalfonds bietet Innosuisse zudem das Programm BRIDGE an. An der Schnittstelle von Grundlagenforschung und wissenschaftsbasierter Innovation werden junge und erfahrene Forscherinnen und Forscher unterstützt.

Auf internationaler Ebene hat der Bund der Innosuisse Aufgaben der internationalen Innovationsförderung übertragen. So betreut die Innosuisse beispielsweise die Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte EUREKA sowie Partnerschaftsprogramme mit der Europäischen Union wie Eurostars.

Im Rahmen des Aktionsplanes Digitalisierung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung lancierte Innosuisse das Impulsprogramm «Fertigungstechnologie». Die 44 im Jahr 2019 bewilligten Projekte umfassen ein breites Spektrum an Innovationsthemen – von «additiv gefertigten hydraulischen Ventilen für Roboteranwendungen unter rauen Bedingungen» über das «3D-Drucken von Polymeren für die Medizintechnik» bis hin zur «Digitalisierung von Wertschöpfungsketten in der Maschinenindustrie» und Blockchain-Anwendungen im Dienstleistungsbereich. Zusätzlich wurden einige Projekte gefördert, um innovative Lösungen zur Erhöhung der Resilienz und der IT-Security zu erarbeiten – Stichwort Cyber Sicherheit.

Innosuisse weist im Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 7,1 Millionen Franken aus. Nach Abbau des Gewinnvortrags per 1.1.2019 und der Anpassung der Bewertungsreserven beträgt das Gesamtergebnis 2,7 Millionen Franken, das gemäss Beschluss des Bundesrates den auf 10% des Budgets limitierten gesetzlichen Reserven zugewiesen wird. Trotz der hohen Beitragszusprachen 2019 konnte der Finanzierungsbeitrag des Bundes wegen der geringen Verpflichtungen aus dem tiefen Gesuchseingang 2018 und der durch die Verfahren gegebenen Zeitspanne zwischen Beitragsentscheiden und Beitragsauszahlung nicht ausgeschöpft werden. Er liegt 35,1 Millionen Franken unter dem Voranschlag.

Innosuisse ist die Schweizerische Agentur zur Förderung wissenschaftsbasierter Innovation im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Innosuisse ist in ihrer Organisation und Betriebsführung selbstständig und führt eine eigene Rechnung. Der Bundesrat führt die Innosuisse mit strategischen Zielen. Die Aufsicht des Bundesrates erfolgt unter anderem durch die jährliche Überprüfung der Erreichung der strategischen Ziele auf Basis der Berichterstattung des Verwaltungsrates.

Links:

Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
https://www.innosuisse.ch 

Erfinderberatung – Deutschland – Österreich – Schweiz
https://www.erfinderberatung.com

MicroFarm Filtersystem und das wind-to-water-energy Konzept

Das MicroFarm Filtersystem und das wind-to-water-energy Konzept ermöglichen eine effiziente, kostengünstige und ökologische Ernte von Algenblüten, Mikroplastik und dergleichen im großen Maßstab. Zusätzlich kann das wind-to-water-energy Konzept außerhalb der Erntezeit zur Gewinnung und Speicherung von elektrischer Energie genutzt werden. Somit lässt sich das Gesamtkonzept nahtlos in bestehende Bereiche wie die Biokraftstoffherstellung und Power-to-X Technologie, als auch Pharmazie und Lebensmitteltechnologie integrieren.

Wirtschaftliches Potential
➢ Marktwert der Ostseealgenblüte ca. 3,8 Bio. €
➢ Geschätzter Tagesumsatz 1,3 Mio. €
➢ Über 50 Einsatzorte weltweit


Technische Merkmale
• Volumenstrom >20 m³/s
• Leistung >5 MW
• Kombinierte Querstromfiltration – Flotation


Vorteile
✓ Kostensenkung durch erneuerbare Energien
✓ CO2 neutrales Produkt
✓ Breite Veredlungskette / Anwendungsmöglichkeit
✓ Umwelt-, Natur- und Klimaschutz


Der Erfinder des MicroFarm Filtersystems, unser Herr Slomski , als Biotechnologe/ Verfahrenstechniker und angehender Systemtechniker mit Hang zur Nachhaltigkeit hat sich zur persönlichen Aufgabe gemacht, die sich bisher entgegengesetzt stehenden Interessen des Umweltmanagements und der Wirtschaftlichkeit in einer neuen Bewirtschaftungsweise zu vereinen.

Unsere Meere produzieren aufgrund der anthropogenen Eutrophierung Jahr für Jahr nahezu unerschöpfliche Mengen an Mikroalgen, die eine wertvolle, CO2 neutrale Ressource darstellen, mit einer ebenso breiten Veredlungskette, wie Anwendungsmöglichkeit. Allein in der Ostsee entstehen jedes Jahr mehr als 40 Mio. t Mikroalgen (5,6 Mio. t Trockenmasse) mit einem ungefähren Marktwert von 3,8 Bio. €. Weltweit sind weit über 50 Küstenregionen von diesem Phänomen betroffen, welches die marine Flora und Fauna vernichtet.

Der von Ihm entwickelte Apparat inkl. Verfahrensprinzip soll in seiner derzeitig geplanten Ausführung eine Tagesernte von ca. 2 t Algentrockenmasse, bzw. einen Tagesumsatz von ca. 1,3 Mio. € ermöglichen. 

Dabei ist anzumerken, dass die gesamte Erntemenge durch weitere Mikroorganismen und je nach Einsatzgebiet durch z.B. Mikroplastik wesentlich höher sein wird. Das geerntete Produkt wird eine komplexe Zusammensetzung aufweisen und kann z.B. mittels Bioraffineriesystemen veredelt werden.

Des Weiteren ist anzumerken, dass über 90% aller bekannten Mikroorganismen sich nicht mit herkömmlichen Methoden kultivieren lassen. Eine Ernte natürlich vergesellschafteter Kulturen ermöglicht ein völlig neues Forschungs- und Anwendungspotential.

Das Verfahrensprinzip beruht auf dem Einsatz erneuerbarer Energien und erlaubt es somit, die Energiekosten, die beim Filtern von mehr als 20.000 l Wasser pro Sekunde anfallen, zu minimieren. Das Verfahren birgt keine Gefahren für die Umwelt, da ausschließlich Meerwasser und Umgebungsluft genutzt werden. Zudem wird das gefilterte Wasser mit Sauerstoff angereichert, was der Hypoxie, die mit einer Algenblühte einhergeht, entgegenwirkt.

Außerhalb der zwei Mal im Jahr auftretenden Erntezeit kann das gesamte Systeme zur Strom- bzw. Energieerzeugung, sowie für den Energiespeichersektor genutzt werden. Dabei lassen sich andere Konzepte, wie das kommende „Power to Gas“ Prinzip und andere Ansätze mit diesem System problemlos verbinden.  

Weiterhin ist mit positiven Auswirkungen auf die marine Flora und Fauna, die Tourismusbranche und die Fischwirtschaft zu rechnen.

Um es abschließend zusammenzufassen, dieses Konzept ermöglicht nicht nur einen neuen Wirtschaftszweig, Wirtschaftswachstum, die Nutzung einer natürlich entstandenen, CO2 neutralen Ressource in großen Mengen, die ebenfalls als Energieträger genutzt werden kann, sondern auch die zusätzliche Verwendung als Stromerzeuger- und Speichersystem, das zusätzlich belastete Gewässer säubert und somit aktiven Natur-, Umwelt-, und Klimaschutz ermöglicht.
Dadurch wäre dieses Projekt ebenfalls ideal, um den momentanen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen entgegenzutreten.

Das Angebot beschränkt sich nicht nur auf den Erwerb einer Lizenz bzw. des Patentes, der Erfidner bietet Ihnen ebenfalls an, wenn es Ihr Wunsch ist, das Projekt z.B. beratend bis zur Einsatzreife zu begleiten, um sicherzustellen, dass die Umsetzung korrekt abläuft und um eventuelle Missverständnisse und Fragen auszuräumen.

Wir sind sehr gespannt und freuen uns natürlich weiter über dieses Thema zu schreiben.

Die Kontakt Email bei Interesse ist: jordan@erfinderberatung.com – Marijan Jordan .