Was ist ein Patent?

Ein Patent meldet man in der Schweiz bei dem Eidgenössischem Institut für Geistiges Eigentum in Bern. Neu ist eine Erfindung, wenn sie nicht zum „Stand der Technik“ gehört. Durch ein Patent können Sie technische Erfindungen schützen: z.B Erzeugnisse sowie Herstellungsverfahren.

Als Inhaber eines Patents können Sie Dritten verbieten, Ihre Erfindung gewerblich zu nutzen – zum Beispiel die geschützten Erzeugnisse herzustellen und zu verkaufen und das bis zu 20 Jahren in den Ländern, in denen Sie Ihre Erfindung geschützt haben.

marijan jordan patentrecherche

Sie können Ihr Patent aber auch wie andere Güter handeln: es verkaufen oder anderen Nutzungsrechte an Ihrer Erfindung einräumen durch eine Patentlizenzierung.

Die Kosten für die Patentanmeldung beträgt 200.- CHF, sowie 500.- CHF später für die Prüfungsgebühr. Ab dem fünften Jahr nach der Anmeldung sind Jahresgebühren zu bezahlen: für das 5. und 6. Jahr nach der Anmeldung 100.- CHF, für das 7. und 8. Jahr nach der Anmeldung 200.- CHF und ab dem 9. Jahr nach der Anmeldung 310.- CHF (Stand 1.7.2008).


Ab Anmeldedatum beginnt die Prioritätsfrist. Sie haben nun genau zwölf Monate Zeit, Ihre Erfindung im Ausland anzumelden und dabei das Anmeldedatum der Schweizer Erstanmeldung zu beanspruchen. In dieser Zeit von 12 Monaten, sag ich immer, kann man mit der Vermarktung der Erfindung starten um die richtigen Partner zu finden und dem Weg der realisirung zum Produkt zu gehen. Hier soll man sich bereits eben die Gedanken machen -wie und hat überhaupt eine anmeldung in Ausland noch einen Sinn.

Eine schweizerische Patentanmeldung beinhaltet die beiden Formulare «Antrag auf Erteilung eines Erfindungspatentes» und «Erfindernennung» sowie die Technischen Unterlagen.

Aufgrund des Patent-Zusammenarbeitsvertrag Schweiz-Liechtenstein gilt für diese beiden Länder im Bereich des Patentwesens einheitliches Recht. Ein Patent für die Schweiz entfaltet seine Wirkung auch in Liechtenstein und umgekehrt: Beide Länder können nicht einzeln bestimmt werden.

18 Monate nach der Anmeldung (oder nach dem frühesten Prioritätsdatum) wird die Patentanmeldung elektronisch auf www.swissreg.ch publiziert, gegebenenfalls mit dem vom Anmelder bestellten Recherchenbericht.

Erfinder Tipp:
Leitfaden für Innovative und Kreative
Schutz in der Schweiz
Schweizer Patentanwälte
Patent-net – Der Marktplatz für geschützte Innovationen
Recherchieren Sie, bevor Sie anmelden.

Debiopharm Group unterstützt venture kick

Die Debiopharm Group™ (Debiopharm) unterstützt als neues Fördermitglied den nationalen pre-Seed Fonds venture kick, der vielversprechende Geschäftsideen aus Schweizer Hochschulen fördert. Es ist das erste Privatunternehmen, das sich neben den fünf Stiftungen – Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER Stiftung, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG und der Fondation 1796 der Privatbankkanzlei Lombard Odier Darier Hentsch & Cie – im Rahmen der Initiative für die Entstehung neuer Firmen engagiert.

Debiopharm

Seit der Gründung im Jahr 1979 fühlen sich die Gründer von Debiopharm verpflichtet, die Entwicklung von Innovation, Unternehmertum und der Wirtschaft in der Schweiz, vor allem im in der Suisse Romande, voranzutreiben. Die Beteiligung an venture kick steht somit im Einklang mit anderen Startup-Programmen, wie Genilem, Eclosion, FIT und START, die das Unternehmen unterstützt.

Innovation ist der Schlüssel zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit

Laut Thierry Mauvernay, Delegierter des Verwaltungsrats von Debiopharm handelt es sich um eine lohnende Investition in die Zukunft der Schweiz: «Die Schweiz ist eine wunderbare Plattform für Innovationen und das nicht nur im Gesundheitsbereich, in dem wir tätig sind. In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, die Jungunternehmen zu unterstützen, die die Arbeitsplätze von morgen schaffen werden. Unsere Universitäten und Hochschulen sind voll von Talenten und Projekten, die die Zukunft der Schweiz mitgestalten können. Debiopharm ist begeistert sich an der venture kick Initiative samt ihren Stiftungen zu beteiligen und somit einen Beitrag mit dem Ziel zu leisten, die Schweizer Innovation weiter voranzutreiben.»
Eine Partnerschaft um auch in Zukunft den «Standort» Schweiz zu festigen
Pascale Vonmont, Vorstand des Strategie-Ausschusses von venture kick und stellvertretende Direktorin der Gebert Rüf Stiftung, betont die Bedeutung von Partnerschaften zwischen privaten und öffentlichen Gesellschaften sowie den Stiftungen: «Wir sind sehr erfreut, Debiopharm unter den Gebern für venture kick zu begrüssen. Heute ist es unerlässlich zusammenzuarbeiten, wenn man eine echte und nachhaltige Auswirkung auf die Gesellschaft haben will. Die venture kick Initiative ist eine der besten Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen mehreren Akteuren. Allerdings ist es auch wichtig, dass sich in der Zukunft noch mehr Partner bei uns engagieren, um unsere Anstrengungen weiter fortführen zu können.»


Eine Verlinkung mit der Industrie, um Startups zu stärken

Beat Schillig und Jordi Montserrat, beide Managing Partner von venture kick, begrüssen die Unterstützung durch einen Industrie-Player – eine Verbindung, die auch von den Experten und venture kick Jurymitgliedern gutgeheissen wird: «Schon von Beginn an mit den Realitäten von Industrie-Vertretern konfrontiert zu werden, hilft den kommenden Jungunternehmern dabei, ihre Projekte noch stabiler und somit erfolgreicher zu gestalten. Dieser grossartige Beitrag eines privaten Unternehmens – besonders in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit – verdient unsere absolute Anerkennung. Die Bereitschaft in einer kritischen Zeit, sich auf die Entwicklung von Unternehmen zu verpflichten, die zu unserem zukünftigen Wirtschaftswachstum beitragen, ist ein perfektes Beispiel für den Unternehmergeist, der die Schweiz antreibt.»
venturekick_logo

Bereits über CHF 8.5 Mio. an Startkapital ausgeschüttet

Die Gebert Rüf Stiftung, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung, die AVINA STIFTUNG, die Fondation 1796 und jetzt auch Debiopharm finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen mit Sitz in St. Gallen, Zürich und Lausanne. venture kick steht für die Früherkennung und Promotion von vielversprechenden Geschäftsideen an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen zu verdoppeln. Um dies zu erreichen werden bis zu 130‘000 Franken an Startkapital zur Verfügung gestellt.
Vier Gewinner erhalten je 10’000 Franken und qualifizieren sich für die zweite Runde drei Monate später. Dort geht es um 20’000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Teams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann nach weiteren sechs Monaten die letzten 100’000 Franken zu gewinnen. Die Förderbeiträge werden à fonds perdu ausgerichtet. Die Auszahlung der letzten 100‘000 Franken erfolgt allerdings erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in den sogenannten „kickers camps“ intensiv begleitet.
venture kick setzt sich dafür ein, dass ein Innovationstransfer stattfindet. Zu viele Forscher und Studenten scheitern bei ihren Versuchen, eine Geschäftsidee auf Basis ihrer Forschung zu konkretisieren aufgrund von vagen Ideen, unvollständigen Konzepten oder einfach nur wegen fehlendem Know-how, wie man einen überzeugenden Businessplan schreibt. venture kick schliesst diese Lücke im Schweizer Innovationsprozess durch die Bereitstellung von Pre-Seed-Kapital.

Seit der Lancierung von venture kick im Herbst 2007 wurden mehr als 8.5 Millionen Franken ausgeschüttet und 233 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und beim Start zusätzlich gecoacht. In dieser Zeit sind 171 innovative Firmen in den Bereichen Medtech, Biotechnologie und Informatik mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits 1600 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen beziffert sich auf über 250 Millionen Franken. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/Innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Erfinderhaus sucht Produkte für Tele-shopping channel QVC

Teleshopping ist Teil unsres Alltags. Wusstet ihr, dass der führende Teleshopping Händler QVC schon seit 1986 besteht? Teleshoppping und Erfindungen haben übrigens einiges gemeinsam. Weil viele Haushaltsprodukte, Werkzeuge und Alltagsdinge ohne Teleshopping nie bekannt geworden wären. Teleshopping-Sender haben diese Dinge sozusagen entdeckt und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir, die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH suchen ebenfalls nach neuen Projekten, Ideen und Erfindungen, die dringend auf den Markt gehören! Unsere Aufgaben sind gleichfalls, diese Dinge zu fördern und durch unsere Erfahrung seit 15 Jahren im Patentmarketing die Erfinder zu unterstützen. Aus diesem Grund sind Erfinderhaus und QVC Partner und suchen jetzt gemeinsam nach zukünftigen Verkaufsschlagern!

Du hast ein fertiges Produkt oder auch eine besonders gute Produktidee und bist der Meinung, dass sie sich für den Verkauf über Teleshopping eignet? Dann nichts wie los – sende uns aussagekräftiges Informationsmaterial zu!

Dein Produkt ist noch nicht durch ein Schutzrecht abgesichert? Bei ungeschützten Produktideen gibt’s von uns vor der Zusendung selbstverständlich eine Geheimhaltungserklärung.

Lass Deine Idee nicht mehr länger in der Schublade! Dieser Aufruf geht an alle Erfinder die sich nicht mit komplizierten Listungsverträgen oder einer eigenen Produktion herumschlagen wollen.
Jetzt melden, am besten direkt bei mir auf die Email Adresse jordan@erfinderhaus.de .

Patentdatenbanken und die Patentrecherche

Unter einer Patentrecherche verstehe ich die Suche in der Patentliteratur die in Form von Patentschriften, Offenlegungsschriften, Gebrauchsmusterschriften vorliegen kann. Das ist notwendig, um festzustellen, ob eine bestimmte Innovation patentiert ist oder nicht. So eine Patentrecherche, welche den Stand der Technik kennzeichnet ist auch hilfreich bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Patentanmeldung.

marijan jordan patentrecherche

Oft ist aber eine Marktrecherche, mit den tatsächlichen Produkten auf dem Markt sogar hilfreicher wenn es um die Aktualität einer Innovation geht, da wie wir wissen manchmal die Produkte schneller sind als die Offenlegung einer Patentschrift. Ziel einer Patentrecherche ist auch die Recherche nach alternativen oder vorteilhaften technischen Lösungen, da das Problem im Vordergrund steht und es werden dazu Lösungen gesucht.

Ich verwende diverse Tools und Patentdatenbanken. Heute möchte ich hier kurz ein paar vorstellen, welche wirklich sehr nützlich sind.
Ich finde solche Patentrecherchen enthalten eine Fülle an Informationen zu Firmen und Technologien und den Patentanwälten welche mit den Unternehmen die Schutzrechte angemeldet haben. Diese Informationen nutze ich zum Beispiel sehr oft wenn ich einen Lizenzpartner für meine Erfindungen suche, so dass ich im Voraus erkennen kann, welche Unternehmen basieren Ihre Unternehmenspolitik auf Technologievorsprung, Aufbau eigener Patentfamilien und Ihren Unternehmenswert auf Schutzrechtsäulen aufbauen.

Swissreg – ist das offizielle Publikationsorgan des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum.
Espacenet – ist die Patentdatenbank vom Europäische Patentamt
DEPATISnet – ist vom Deutschen Patent- und Markenamt
Server des USPTO – ist die Patentdatenbank der United States Patent and Trademark Office
PAJ – ist die Patent Abstracts of Japan
CIPO – Canadian Patent Database
WIPO – PCT – World Intellectual Property Organization, (WIPO) PCT Database
Die STN von FIZ bietet die Möglichkeit, alle Zeitschriftenartikel, Konferenzberichte, Patentdokumente und andere Volltexte über einen einzigen Anbieter in elektronischer oder gedruckter Form zu bestellen. Wenn ich Marken, Logos & Slogans suche verwende ich tmdb. Ich finde Sie sehr einfach und bequem. Für Marken gibt es noch ZB Compumark, ohim/oami (The Office of Harmonization for the Internal Market) für Marken und Geschmacksmuster die in den Mitgliedsstaaten der EU geschützt wurden. Zur Einsicht von Verfahrensstand (nur deutschsprachige Patente und Gebrauchsmuster sowie Geschmacksmuster und Marken).

Hier noch ein paar Patentdatenbanken die man kennen sollte: Boliven, MicroPatent von Thomson Reuters, Delphion, Questel, oder Genios oder WTI, Derwent World Patent Index (DWPI).
Unter IP Newsflash kann zu einer Veröffentlichungsnummer kostenlos Stand der Technik recherchiert werden.

Hier finden Sie die notwenigen Infos und Hilfe über die Patentklassifikationen, Markenklassifikation, Geschmacksmusterklassifikation für Ihre suche.

TECHNOPARK® und KTI Start-up lancieren TECHNOPARK® ACADEMY

Der TECHNOPARK® Zürich, der erfolgreiche Jungunternehmen, etablierte Firmen sowie Forschungsgruppen unter einem Dach zusammenführt und vernetzt, bietet eine neue Dienstleistung an: Die TECHNOPARK® ACADEMY. Start-ups und Spin-offs haben die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen in kompakten Nachmittags-Workshops anzugehen. Die von der KTI unterstützten Veranstaltungen werden in Kleingruppen von Pracademics geführt. Unternehmen der TECHNOPARK®-Welt, der Swiss Parks sowie des KTI Start-up-Programms können zu Vorzugspreisen daran teilnehmen.

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Innovative High Tech-Jungunternehmen verfügen über exzellentes technologisches Know how. Was hingegen häufig fehlt sind Kenntnisse in wichtigen Bereichen wie PR/Marketing, Finanzierungsformen, Arbeits- und Kooperationsverträge oder Führungsfragen. Diese Lücke schliesst nun die TECHNOPARK® ACADEMY mit ihrem Angebot. Sie konzipiert und organisiert kompakte Workshops, die für Jungunternehmen in der Wachstumsphase von grösster Wichtigkeit sind. Ziel ist, Theorie und Praxis zu verbinden, um einen konkreten Umsetzungsnutzen zu generieren. Die Workshops werden von ausgewiesenen Fachleuten – sogenannten Pracademics, das sind Experten mit akademischem Hintergrund und Praxiserfahrung im Jungunternehmertum – geleitet.
Die Workshops bauen auf einen Theorieteil auf und werden durch Fallstudien, praxisnahe Übungen sowie die Analyse von Benchmarks und Success Stories ergänzt. Diese Methodik stellt sicher, dass der Praxisbezug sofort hergestellt werden kann. Mit KTI Start-up (Kommission für Technologie und Innovation KTI) konnte eine wichtige Partnerin gewonnen werden. Gemeinsam können die beiden Träger mit der TECHNOPARK® ACADEMY sicherstellen, dass der Wissens- und Könnens-Transfer in Jungunternehmen in der Schweiz erfolgreich stattfindet. Die Workshops werden erstmalig in der Woche vom 25. Juni 2012 angeboten.

Über KTI Start-up
Die KTI hat als Förderagentur des Bundes den Auftrag, Innovation mit finanziellen Mitteln, Beratung und Netzwerken zu fördern und dabei zu unterstützen, dass aus wissenschaftlicher Forschung wirtschaftliche Leistung entsteht. Sie fördert Innovation in und für die Schweizer Volkswirtschaft und Unternehmertum durch eine breite Palette von Weiterbildungs- und Coaching- Angeboten. Mit Projektförderung unterstützt die KTI F&E-Projekte, die gemeinsam mit Hochschulen realisiert werden, und mit Netzwerken und Plattformen hilft sie den Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu optimieren.

Über den TECHNOPARK® ZÜRICH
Der TECHNOPARK® Zürich ist ein rein privat finanziertes Technologietransfer- und Jungunternehmerzentrum. Die Stiftung TECHNOPARK® Zürich selektioniert, berät und unterstützt im Aufbauprozess und verfolgt vielfältige Projekte zur Umsetzung des Konzeptes TECHNOPARK®. Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze, die bei der Überführung neuer Technologien in den Markt entstehen. Dazu werden Hochschulen, Jung- und etablierte Unternehmen unterschiedlichster Branchen unter einem Dach zusammengeführt und Kompetenzen vernetzt. Die TECHNOPARK® Immobilien AG ist Eigentümerin, Vermieterin und Betreiberin der Liegenschaft.

Der Schweizerische Marketing-Tag

Gegen 900 Fach- und Führungskräfte haben in Luzern am Schweizerischen Marketing-Tag am 6. März 2012 teilgenommen. Nebst hochkarätigen Referaten wie Lord Sebastian Coe (OK-Präsident der Olympischen Sommerspiele 2012 in London), Erfolgsautor und Philosoph Dr. Richard David Precht oder Marketing-Genie Prof. Nirmalya Kumar setzte Swiss Marketing einmal mehr Massstäbe. Dazu Viel Networking und bester Unterhaltung erlebten Sie live die Verleihung der Schweizer „Marketing-Oscars“. Diese gingen 2012 an Organisationen aus den Kantonen Aargau, Zürich und Bern; ein Sonderpreis nach Schaffhausen. Ein weiteres Highlight: Der Auftritt von Beinahe-Supertalent Ricky Kam.

Der Schweizerische Marketing-Tag 2012

Charmant, witzig, clever: Moderatorin Susanne Wille war einmal mehr ein Genuss (und eine Augenweide)

Charmant, witzig, clever: Moderatorin Susanne Wille war einmal mehr ein Genuss (und eine Augenweide)

Was sind Marktinnovationen? Wie funktionieren Sie? Wie erschafft man sich einen eigenen Markt? Und wie entwickeln sich bestehende, konkurrenzfähige Märkte weiter? Wie kann der Zielmärkte-Mix verbessert werden? Antworten auf diese Fragen gab es am Schweizerischen Marketing-Tag auch auf dem Webcasts.

Uwe Tännler, Präsident von Swiss Marketing, begrüsste die Teilnehmenden zum Event mit dem Titel Macher, Macht und Märkte. Es folgte das Grusswort von Jan Remmert, Mitglied der Geschäftsleitung von Post Mail. Das erste Referat hielt der Mann, der die Olympischen Sommerspiele 2012 nach London brachte: Lord Sebastian Coe berichtete, wie man einen solchen Mega-Event organisiert und welche wirtschaftlichen Einnahmequellen sich ergeben. An seine eigene Erfolgsgeschichte anknüpfend, erklärte er, wie man durch Begeisterung selbst Top-Positionen ansteuern kann.

Der Schweizerische Marketing-Tag

Macher, die Marketing leben
Wie Macher Macht erlangen und neue Märkte entdecken, ist eine Frage der Einstellung. Aber auch eine der Sichtweise, wie Prof. Nirmalya Kumar eindrücklich erläuterte: «From market driven to market driving» bedeutet, aktiv zu einer treibenden Kraft zu werden, statt sich treiben zu lassen. Erfolg und Macht haben mit Selbstwert, Ethik, Verantwortung und Wertschätzung zu tun. Mit dem richtigen Fingerspitzengefühl schafft man es, neue Märkte zu erschaffen. Dies konnte das Publikum den weiteren inspirierenden Referaten entnehmen. Der Philosoph und Bestseller-Autor Dr. Richard David Precht zeigte auf, wie Moral und Ethos in unserer Gesellschaft und in der Wirtschaft verankert werden können. Philipp Justus, CEO von zanox, gab Einblicke in die Online-Welt und Prof. Dr. Claus Hipp referierte über Ethik in der Wirtschaft. Im persönlichen Gespräch mit Moderatorin Susanne Wille gab Jean Claude Biver Geheimnisse des Hublot-Erfolgsrezeptes preis.

Event mit Einfluss und Supertalent
Der Schweizerischen Marketing-Tag präsentierte sich auch 2012 als starker Impulsgeber der Schweizer Marketing-Welt. Mit hochkarätigen Referenten setzte Swiss Marketing einmal mehr Massstäbe. Rund 900 Teilnehmende konnten im KKL Luzern in angenehmer Atmosphäre Kontakte knüpfen, netzwerken und sich austauschen. Und last but not least erfreute sich der Schweizerische Marketing-Tag im KKL Luzern auch wegen des ausgezeichneten Rahmen- und Unterhaltungsprogramms wieder grosser Beliebtheit. Dieses Jahr bestand es aus einer besonderen Überraschung: Das 6-jährige Wunderkind Ricky Kam verzauberte die Halle mit seinen Piano-Klängen, ebenso wie im letzten Winter bei „Das Supertalent“.

Der Schweizerische Marketing-Tag event

Marketing-Oscar der Schweiz 2012 verliehen
Zwischen den Referaten wurden am Vormittag die Swiss Marketing Trophys überreicht. Diesen Preis verleiht der Berufsverband Swiss Marketing seit 1977 für herausragende Marketing-Projekte mit Einsatz, Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit und Vision.
Die interdisziplinäre Fachjury hatte auch in diesem Jahr keine leichte Aufgabe zu erfüllen. Neun Projekte waren für die Marketing-Trophy 2012 nominiert; gewonnen haben schliesslich Coop, die Mammut Gruppe (Seon AG, gewann zusätzlich den Publikumspreis), das Zürcher Kammerorchester und der Verband Swisscable (Bern). Den Sonderpreis erhielt die Firma Georg Fischer Rohrleitungssysteme (Schaffhausen). Ausgezeichnet wurden also ganz unterschiedliche Organisationen, die aber eines gemeinsam haben: Sie setzen Massstäbe in Sachen Marketing.

Die Marketing-Trophy-Gewinner 2012 in der Übersicht:

Kategorie Grossunternehmen
Sieger: Coop
Projekt: Hello Family Club
Ziel: Stärkung der Marktposition bei jungen Familien mit Kindern
Werbemittel: Flyer, Infostände, Fahnen, Kassenkleber, Instore Radiospots, TV-Spots, POS-Kampagne, Medienmitteilung mit Vorabbericht im Sonntagsblick, Reportage in der Coopzeitung, usw.
Involvierte Agentur: Valencia Kommunikation AG

Kategorie Mittelunternehmen
Sieger: Mammut Sports Group, Seon AG
Projekt: Mammut 2.0
Ziel: Das Markenimage authentisch repositionieren und die Markenbekanntheit national und international steigern
Werbemittel: Dialog Marketing, Web 2.0, Kundenevents, Plakate, Anzeigen, Messen und Produktliteratur
Involvierte Agentur:

Kategorie Kleinunternehmen
Sieger: Zürcher Kammerorchester (ZKO)
Projekt: Grosse Gefühle
Ziel: Mehr junges Publikum und lange Schlangen vor den Billettkassen
Werbemittel: Crossoverprojekte, Social Media, Fachpresse, Plakat, Kinospots, Newsletter, Flyer
Involvierte Agentur: Euro RSCG, Zürich

Kategorie Non Profit Organisationen
Sieger: Swisscable – Verband für Kommunikationsnetze (Sitz: Bern)
Projekt: Ihr Kabelnetz – Das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten
Ziel: Potenz der Kabelnetzbetreiber kommunizieren; gemeinsamer, öffentlicher Auftritt unter nationalem Gütesiegel
Werbemittel: Crossmediale Image Kampagne, Online-Auftritt auf zentraler Informationsplattform, Werbe- und Marketing-Toolbox für die einzelnen Kabelnetzanbieter
Involvierte Agentur: Euro RSCG, Zürich

Sonderpreis
Der Sonderpreis zeichnet ein Marketing-Konzept aus, das durch hervorragende Ideen oder innovative Teilaspekte auffällt, den strengen Regeln der Marketing-Trophy aber nicht vollumfänglich entspricht.
Sieger: Georg Fischer Rohrleitungssysteme (Schweiz), Schaffhausen
Projekt: MAXIMISER – Eine neue Generation Membranventile. Maximaler Komfort mit 100% mehr Durchfluss.
Ziel: Zurückgewinnen der Marktführerschaft im Bereich Membranventile bis 2013
Werbemittel: Rolldisplays, Plakate, Muster, Starter Kits, Messen, Kundenseminare, Internet, Inserate

Publikumspreis
Sieger: Mammut Sports Group, Seon AG

Besuchen Sie hier die Facebook Fanpage von Schweizerischen Marketing-Tag.

Erfinderhaus auf der GENIAL Erfindermesse OWL 2012

Ideen Erfindungen Innovationen – dafür steht nicht nur die GENIAL Erfindermesse, sondern im Besonderen auch das Erfinderhaus, das sich auf dieser Messe für Erfinder, Hochschulen, SIGNO Clubs und Gemeinschaftsbeteiligungen erstmals zeigen wird.

Dabei präsentiert das Erfinderhaus vom 22. bis 23. März 2012 seine Dienstleistung und wird neben innovativen Produkten einige interessante Prototypen aus dem Erfinderladen vorstellen.

Von der Idee zum Erfolg
„Erfinderhaus ist ein Patentvermarkter und bietet Dienstleistungen für Erfinder an. Wir unterstützen Sie, egal in welchem Stadium sich Ihre Idee befindet. Bei fertigen Produkten können wir eine Platzierung in zwei Läden vornehmen, da wir auch den Erfinderladen in Berlin und Salzburg zusammen mit einem gut besuchten Onlineshop bertreiben,“ fasst Sven Achter, Geschäftsführer der Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH, das breit gefächerte Leistungsspektrum des Unternehmens zusammen. Seit bereits über einem Jahrzehnt unterstützt das Erfinderhaus Erfinder bei der Umsetzung innovativer Ideen und positioniert Produkte sinnvoll am internationalen Markt. Dabei bieten die Erfinderläden in Salzburg und Berlin wie auch der Online-Shop, unter https://www.erfinderladen.com , eine einzigartige Verkaufssituation, die sowohl Testmarkt als auch Showroom ist, und interessante Produktneuheiten einem neugierigen Kundenkreis präsentiert. Unterstützend dazu sind für Erfinder aus aller Welt Blogzines und Onlinemarktplätze geschaffen worden.

Heureka! – innovative Produkte
Damit lästige Fliegen kein Grillereignis mehr nerven, gibt es Fly-Goodbye. Mit dieser Fliegensammelpistole gehören Quälgeister schnell der Vergangenheit an und das Beste daran: es macht Riesenspaß! Mit dabei sollte auch der mobile Bierbanksitz sein, mit dem auch auf Bierbänken ein entspanntes Zurücklehnen garantiert ist. Kein Durchblick nach der Dusche? – mit einem Wisch des Spiegelstreichs ist die Sicht wieder frei. Ebenfalls mit dabei sind der TeaDiver, ein Tiefseetaucher als Tee-Ei, oder die beliebten Stempel, die je nach Lust und Laune ein „Love It“, „Gefällt mir“ oder etwas bissigere Kommentare hinterlassen… Besonders interessant in Bezug auf Produktentwicklung wird der Car-Grill.

Zu finden ist das Erfinderhaus-Team am Donnerstag, dem 22. März, von 12 bis 21 Uhr, und Freitag, dem 23. März, von 9 bis 17 Uhr in der Stadthalle Gütersloh.

GENIAL Erfindermesse OWL
Auch dieses Jahr treffen sich Fachbesucher und allgemein Interessierte wieder in der Stadthalle Gütersloh zur GENIAL Erfindermesse OWL. Neben Erfindern, die die Möglichkeit nutzen ihre kreativen Produktneuheiten vorzustellen, schätzen auch Hersteller das Angebot an Innovationen auf der Messe. Patente können gekauft und Lizenzen vergeben werden. Die GENIAL Erfindermesse OWL ist damit die ideale Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und Neuheiten zu entdecken.

Das Förderprogramm Innotour ist lanciert

Die totalrevidierten Gesetzesgrundlagen über die Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus (Innotour) treten am 1. Februar 2012 in Kraft. Ab diesem Datum können beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Finanzhilfegesuche eingereicht werden.

innotour

Nach den positiven Erfahrungen im Vollzug und nach der zweimaligen Verlängerung des befristeten Gesetzes wird Innotour aufgrund der sehr guten Evaluationsergebnisse in ein unbefristetes Gesetz überführt. Gleichzeitig wird, abgestimmt auf die Wachstumsstrategie des Bundesrates für den Tourismusstandort Schweiz, eine Modernisierung vorgenommen. Für die Finanzierung von Innotour hat das Eidg. Parlament einen Verpflichtungskredit von 20 Millionen Franken für die Jahre 2012-2015 bewilligt.

Innotour wird die beiden bisherigen Förderschwerpunkte Innovation und Zusammenarbeit beibehalten und um einen dritten Förderschwerpunkt, den Wissensaufbau (inkl. Wissensdiffusion), ergänzt.
Die Innovationsförderung bleibt die wichtigste Stossrichtung von Innotour. Im Vordergrund steht die Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten und die Verbesserung bestehender Dienstleistungen. Bei der Förderung der Zusammenarbeit geht es darum, gemeinsam neue Produkte zu entwickeln und wettbewerbsfähige Strukturen zu schaffen. Beim Wissensaufbau sollen Schwerpunkte bei der Verbesserung der Aus- und Weiterbildung, der Nutzung des Erfahrungswissens sowie beim Informationsaustausch im Schweizer Tourismus gesetzt werden.

Innotour konzentriert die Förderung auf nationaler Ebene. Dies bedeutet, dass die Mehrheit der Mittel für Vorhaben mit nationaler Ausrichtung und für nationale Koordinationsaufgaben eingesetzt wird. Mit der Einführung des neuen Instrumentes der Modellvorhaben werden auch weiterhin regionale und lokale Vorhaben gefördert. Hiermit wird eine komplementäre Ausrichtung der Förderinstrumente Innotour und Neue Regionalpolitik (NRP) umgesetzt.

Gesuche um Finanzhilfen können ab dem 1. Februar 2012 beim SECO eingereicht werden. Detaillierte Informationen über die Neu-Konzeptionierung von Innotour sowie über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Einreichung von Finanzhilfegesuchen sind unter www.inno-tour.ch auffindbar.

Die wichtigsten Voraussetzungen und Beurteilungskriterien für Gesuche:
– Innotour konzentriert die touristische Innovations- und Kooperationsförderung sowie den Wissensaufbau auf der nationalen Ebene.
– Regionale oder lokale Vorhaben müssen den Kriterien von Modellvorhaben des Bundes entsprechen.
– Die Projektträger finanzieren mindestens 50% des Vorhabens.
– Einzelbetriebliche Subventionen sind nicht möglich. Es können nur Verbundprojekte von mehreren Unternehmen/Organisationen unterstützt werden. Vorhaben müssen auf überbetrieblicher Ebene geplant und umgesetzt werden.
– Das Vorhaben muss bereits gestartet sein oder innerhalb von 6 Monaten begonnen werden.
– Die Vorhaben müssen einen Lösungsbeitrag für die dringenden Bedürfnisse des Schweizer Tourismus leisten (z.B. Kooperationen, die zu Kosteneinsparungen führen).
– Vorhaben müssen in der Regel einen quantifizierten Nutzen ausweisen.
– Reine Werbemassnahmen werden nicht unterstützt.

Das unterschriebene Formular ‚Finanzhilfegesuch‚ sowie sämtliche Unterlagen (vgl. Ziffer 4) müssen in elektronischer Form an tourismus@seco.admin.ch gesendet werden.
Adresse für Rückfragen:
Davide Codoni, SECO, Direktion für Standortförderung, Tourismus, Tel. +41 (31) 322 28 33

Mit venture challenge zum Erfolgsunternehmer

Google, Facebook & Co. haben es vorgemacht: bahnbrechende Innovationen entstehen meist aus den Hochschulen heraus. Im Februar beginnen nun wieder an den Standorten Basel, Bern und Zürich die venture challenge Kurse. Während eines ganzen Semesters wird dort in Kleingruppen an konkreten Startup-Projekten gearbeitet, zum ersten Mal an der ETH Zürich auch in Englisch. Interessierte Hochschulangehörige mit Geschäftsideen können sich ab sofort anmelden.

Die Schweiz hat ein Rekordjahr an Firmengründungen hinter sich. Viele herausragende Jungunternehmen kommen dabei immer wieder von den Hochschulen. Um den Start für potentielle Gründer zu vereinfachen, wird an der Universität Basel, Universität Bern, Universität Zürich und an der ETH Zürich der venturlab-Kurs venture challenge angeboten. Der Zulauf ist enorm: 436 Studierende konnten im letzten Jahr dadurch das erste unter-nehmerische Know-how tanken. Und auch das Ergebnis kann sich sehen lassen: Viele der behandelten Projekte münden jedes Jahr in konkrete Firmengründungen.

Praktisches Startup-Coaching von A-Z
Teilnehmen dürfen alle aus dem Hochschulumfeld, die eine innovative Geschäftsidee oder einfach nur Lust haben, ein ganzes Semester praxisnahe Startup-Luft zu atmen. In dem Training werden die wichtigsten betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Wissensgrundlagen zum Aufbau eines Unternehmens vermittelt, sowie Businessplan und Verkaufskonzepte erstellt. Ebenso auf dem Programm stehen Marktanalyse, Business-Strategien, Produktent-wicklung, Marketing, Kommunikation, Finanzen, Finanzierung, Unternehmensführung und Präsentationstechniken. Für Philipp Kirchhoff vom Unispital Basel war der Kurs im letzten Jahr somit optimal, um sich wirtschaftliche Grundkenntnisse anzueignen

Perfekt für Studierende ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund
Während der 14 Wochen konnte der junge Chirurg neben praktischem Wissen auch viel Motivation tanken: «Dieser Elan und Spirit hat mich jedes Mal mehr motiviert, für mein Projekt zu kämpfen und die Vision für meine Unternehmung weiterzuentwickeln. Die Referenten waren nicht nur hochprofessionell, sondern dank ihres tollen Engagements auch unterhaltsam, praxisnah und sehr wertschätzend. Ausserdem konnte ich durch die vielen Perspektiven und Inhalte meine Kontakte in einem mir bis dahin völlig unbekannten Umfeld schnell ausbauen. Kurz gesagt: Der Kurs ist für alle Startup-Begeisterten ein Muss.»

Venturelab

Frühere venture challenge Projekte auch global erfolgreich
Dass sich bei dem Startup-Training schon viele erfolgreiche Gründer-Teams zusammen-gefunden haben und somit den Grundstein für eine internationale Unternehmerkarriere legen konnten, beweisen u.a. Redbiotec, GetYourGuide, Lemoptix und Dacuda. Letztere konnten letztes Jahr mit der Weltneuheit einer Scannermaus einen globalen Launch feiern. Lemoptix zählt dank ihren innovativen Mikroprojektoren zu den weltweit führenden Unternehmen im Zukunftsmarkt. Zwei der mittlerweile immer zahlreicher werdenden Beispiele, die zeigen, was für ein Potential in den Projekten von venture challenge schlummert.

Die venture challenge Termine für Bern, Basel und Zürich
Die Kurse starten an der Universität Bern am 20. Februar 2012 (jeweils montags), an der ETH Zürich am 21. Februar (jeweils dienstags), an der Universität Basel am 22. Februar (jeweils mittwochs) und an der Universität Zürich am 23. Februar (jeweils donnerstags). Zusätzlich findet ab dem 28. Februar jeden Dienstag an der ETH Zürich noch ein Training auf Englisch statt. Pro Kurs können 25 Personen aufgenommen werden. Anmeldungen für Personen aus dem Hochschulumfeld sind ab sofort möglich unter www.venturelab.ch/vchallenge.

Mehr über venturelab
venturelab will in der Schweiz eine neue Gründerwelle auslösen und einen substanziellen Beitrag zur Schaffung wertschöpfungsintensiver Arbeitsplätze in zukünftigen Wachstumsbranchen leisten.
Seit 2004 führt venturelab als nationales Programm der Kommission für Technologie und Innovation KTI massgeschneiderte Ausbildungsmodule zur Sensibilisierung von Studierenden und zur individuellen Förderung von Startup-Projekten im Hightech-Umfeld durch. Die Kurse sind kostenlos – aber nicht gratis: Wer dabei sein will, muss nicht nur eine Geschäftsidee, sondern auch den Willen zur Umsetzung mitbringen. Für die operative Durchführung des Trainingsprogramms ist das IFJ Institut für Jungunternehmen zuständig.

100 Millionen Franken Innovationsprogramm mit über 1.000 Innovationsprojekten

Mit einer Flut von Gesuchen ist die Anmeldefrist für das 100 Millionen Innovationsprogramm des Bundes gegen den starken Franken abgelaufen. Bis am 15. Dezember gingen insgesamt 1’014 Gesuche für über 550 Millionen Franken bei der KTI ein. Bewilligt wurden bisher Projekte für 99 Millionen Franken, bis Ende Jahr wird auch noch die restliche 1 Million vergeben. Der enorme Gesuchsandrang hat zur Folge, dass die KTI auf zahlreiche Vorhaben nicht mehr eintreten kann. Die betroffenen Gesuchsteller haben aber die Möglichkeit, ihre Anträge im Rahmen der ordentlichen KTI-Förderung 2012 einzureichen.
Bundesrat und Parlament haben Ende September ein Sonderprogramm gegen die Auswirkungen des starken Frankens lanciert. Für Innovationsmassnahmen wurden der KTI zusätzliche 100 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Die KTI hat sofort ein Sonderprogramm ausgeschrieben. Firmen unter wechselkursbedingtem Margendruck sollen Innovationsprojekte in Zusammenarbeit mit anerkannten Forschungsinstitutionen schnell und zu besonders günstigen Bedingungen umsetzen können.

Dieses Sonderprogramm ist auf ein enormes Echo in der Wirtschaft gestossen. Insgesamt sind innert nur zwei Monaten rund 1‘000 Gesuche für über 550 Millionen Franken eingetroffen. Das sind mehr Gesuche als sonst im Verlauf eines ganzen Jahres. Die Innovationsvorhaben reichen vom Elektrohybridmotor für Kommunalfahrzeuge bis zum Solarziegelstein.

Die Nachfrage übersteigt damit den zur Verfügung gestellten Sonderkredit um ein Mehrfaches. Jedes Gesuch wird von einem Expertenteam eingehend geprüft und nur qualitativ hochstehende werden bewilligt. Angesichts der sehr kurzen Zeit bis Ende Jahr mussten diese in der Reihenfolge ihres Eingangs behandelt werden. Der Kredit wird in den nächsten Tagen ausgeschöpft sein. Hunderte von Gesuchen bleiben so leider unbehandelt.

Die betroffenen Gesuchsteller haben nun die Möglichkeit, neue Anträge im Rahmen der ordentlichen KTI-Förderung für 2012 einzureichen. Dabei bietet ihnen KTI bis Ende Januar Unterstützung bei einer Neukonzeption der Projekte. Für deren Beurteilung werden wieder die üblichen Vorgaben gelten: Insbesondere die hälftige Beteiligung der Industriepartner und die ordentlichen Tarifansätze der Forschungspartner.

Bundesrat und Parlament hatten die Massnahme bewusst begrenzt und befristet, um der unter dem Franken leidenden Exportwirtschaft einen Innovationsimpuls zu versetzen. Das grosse Interesse zeigt, dass das Sonderprogramm dem Bedarf der Unternehmen und den Möglichkeiten der Forschung sehr gut entspricht. Gefördert werden insbesondere Projekte mit schneller Wirkung am Markt oder risikoreiche Vorhaben, die eine Firma wegen der unfairen Margenerosion zurückstellen musste.

Präsident KTI, Walter Steinlin sagte: „Das überwältigende Echo auf das Sonderförderungsprogramm zeigt, dass die Schweiz zu Recht zu den innovativsten Ländern der Welt gehört. Ich glaube, dass wir mit den bewilligten Projekten wirklich einen Vitaminstoss geben können. Jene, die nicht mehr zum Zug kommen, ermutige ich, sich nächstes Jahr um einen ordentlichen Förderbeitrag zu bewerben.“

KTI – Kommission für Technologie und Innovation

Als Förderagentur für Innovation des Bundes unterstützt die KTI die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung (aF&E) und die Promotion des Unternehmertums, sowie den Aufbau von Jungunternehmen. Mit thematischen und regionalen Netzwerken und Plattformen hilft sie den Wissens- und Technologietransfer (WTT) zu optimieren.

Die KTI hilft den Entrepreneurs in spe im Programm „venturelab“ mit massgeschneiderten Ausbildungsmodulen. Diese vermitteln ihnen Rüstzeug und Methodik, um eine zündende Geschäftsidee mit einer neuen Firma erfolgreich umzusetzen. Jungunternehmerinnen und -unternehmer können sich des weiteren für ein professionelles Coaching bewerben. Gefördert werden wissensintensive und technologiebasierte Unternehmen mit grossem Marktpotential.

Die KTI unterstützt gezielt und leistungsorientiert den Transfer von Wissen und Technologien zwischen den Hochschulen und der Industrie. Professionell geführte F&E- und WTT-Netzwerke bieten den KMU Dienstleistungen bei der Vermittlung von Technologiewissen durch die Hochschulen und beim Anbieten von Lösungen für die unternehmensspezifischen Bedürfnisse. Innovativen Schweizer Unternehmen und Forschenden sollen zudem Entwicklungschancen durch den Zugang zu internationalen Programmen und Netzwerken, wie z.B. EUREKA, ERANet und EU-FP7 oder den europäischen Technologieplattformen (ETP) geboten werden.