ETH Lausanne Forscher präsentieren den ersten Tastbildschirm

Die Schweizer Forscher der ETH Lausanne haben einen neuartigen Tastbildschirm entwickelt. Fährt der Benutzer mit der Hand über einen solchen Monitor, spürt er in bestimmten Zonen eine Unebenheit. Ein Bild wird so zu einem regelrechten Relief.

«Mit dieser Technologie geben wir dem Benutzer wirklich das Gefühl, eine taktile Oberfläche zu berühren», wird EPFL-Forscher Christophe Winter in einem Communiqué der Hochschule zitiert. Bisherige Bildschirmoberflächen könnten nur mit Bild und Ton auf Berührungen reagieren.

A touchscreen you can really feel
Die neue Erfindung dagegen bringt mit dem Tastsinn eine neue Dimension ins Spiel. Sie eignet sich laut den ETH Lausanne Forschern für Smartphones und Computer aber auch für Geldautomaten. Gerade Menschen mit einer Sehbehinderung könnte die neue Technik den Zugang zu solchen elektronischen Medien erleichtern.

Aber auch für alle anderen könnten Tastbildschirme zum Beispiel die Lektüre von Dokumenten und Internetseiten interessanter gestalten, indem sie die Aufmerksamkeit auf bestimmte Elemente lenken. Und Videospielen verleiht sie vielleicht dereinst eine zusätzliche Dimension.

Die Technik beruht auf einem Material, das bei elektrischer Spannung anfängt zu vibrieren. Diese Vibrationen, deren Intensität die Forscher kontrollieren können, sind zwar für den Menschen nicht wahrnehmbar. Sie schaffen aber eine feine Luftschicht zwischen Finger und Bildschirmoberfläche, die der Benutzer als Relief wahrnimmt.

Vorderhand ist der Tastbildschirm noch ein Prototyp. Die Forscher arbeiten derzeit an verschiedenen Weiterentwicklungen. Sie suchen vor allem nach Lösungen, um die Auswahl und die Feinheit jener Zonen auf dem Monitor zu verbessern, die als Relief erscheinen sollen.

Recycling-Paradies die Recycling-Förderung durch innovatives Entsorgen

Karin Bertschi, die Umwelt-Pionierin und frisch gekürte Vize-Aargauerin des Jahres ist Gewinnerin des schweizerischen Nachhaltigkeitspreises Prix Evenir 2011. Sie setzt sich schon seit Kindesbeinen für die Umwelt ein und sammelte schon als kleines Mädchen im Bereich Recycling Erfahrungen indem sie im elterlichen Betrieb mithalf. Der Prix Evenir zeichnet Projekte aus, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte vereinen und sich damit für eine nachhaltigere Gesellschaft einsetzen. Der von der Erdöl-Vereinigung gestiftete und mit 50‘000 Franken dotierte Preis wurde in diesem Jahr an die junge Unternehmerin Karin Bertschi und ihr innovatives Projekt, das Recycling-Paradies, verliehen.

Portrait_Karin Bertschi

Karin Bertschi hebt das Recycling auf eine neuartige, kundenfreundliche Stufe – und dies ganz ohne den Müllhaldenmief, der andere private oder staatliche Entsorgungshöfe bisweilen umgibt. Das Recycling soll keine lästige Pflichtaufgabe sein, sondern mit guten Gefühlen verbunden oder „stöckelschuhtauglich“ sein, wie Karin Bertschi es gerne umschreibt. Neben dem Wohlfühl-Ansatz mit einer verbesserten Infrastruktur der Sammelstelle engagiert sich die junge Geschäftsführerin aber in überdurchschnittlichem Masse auch im sozialen Bereich.
Als die Nachfrage nach einer besseren Entsorgungsmöglichkeit in der Region immer grösser wurde, realisierte Karin Bertschi eigenständig das Projekt „Recycling-Paradies“. Mit gewaltigem Erfolg: Über 2000 Menschen besuchen mittlerweile jede Woche die moderne Entsorgungsstätte und Gemeindeverantwortliche aus der ganzen Schweiz suchen die Firma auf, um beraten zu werden und sich inspirieren zu lassen.

Recycling-Paradies_Schweiz
Das Recycling-Paradies unterscheidet sich von den meist eher bescheidenen behördlichen Anlagen. Es ist gross, nimmt über 30 Entsorgungs- und Recyclinggüter an und ist jedermann zugänglich. Die saisonale Dekoration und die leichte Musik schaffen eine besonders freundliche Atmosphäre. Die Behälter sind bequem, auf Bauchhöhe zugeschnitten und durch übersichtliche Beschriftung mit grossen Bildern gut sichtbar. Die grosszügige, vierspurige Ein- und Ausfahrt (Durchfahrsystem) und die witterungsgeschützte Halle machen das Entsorgen zu einem richtig komfortablen Erlebnis. Ebenfalls ungewöhnlich sind die langen Öffnungszeiten: Das Recycling-Paradies ist 54 Stunden pro Woche offen.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem „Kinder-Paradies“, der speziell für Kinder konzipierte Bereich innerhalb der Entsorgungshalle – ein absolutes Novum in der Branche. Darin befinden sich extra-kleine Sammelboxen, jede Menge Lehrbücher und eine Spielecke. So werden nicht nur Eltern beim Entsorgen Ihrer Materialien entlastet, sondern das Interesse der Kleinsten fürs Thema Recycling wird bewusst geweckt. „Die Sensibilisierung der Bevölkerung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, steht im Zentrum unserer Mission. Recycling fängt beim Kleinsten an. Die zukünftigen Generationen müssen lernen, mit den Ressourcen richtig umzugehen.“
Recycling-Paradies
Das Recycling-Reich im Wynental empfängt regelmässig Schulklassen, Kindergärten und angemeldete Gruppen von nah und fern. Während einer kostenlosen Führung können diese mehr über Umweltschutz und Ressourcenschonung erfahren – sie erleben Entsorgung und Recycling zum Anfassen nahe. Bereits über 650 Kinder und Jugendliche haben seit Eröffnung von diesem Angebot profitiert. Neben dem ökologischen Aspekt engagiert sich die 21jährige Karin Bertschi auch in sozialer Hinsicht, indem sie im Recycling-Paradies zum Beispiel sozial schwache und geistig leicht behinderte Menschen beschäftigt.

„Die gesammelten Mengen sind eindrücklich: Von Juni 2010 bis Juni 2011 haben wir beispielsweise 60 Tonnen Büchsen, 56 Tonnen PET-Flaschen und 315 Tonnen Papier gesammelt. Das macht uns stolz, denn es beweist dass wir tatsächlich stark zur Erhöhung der Recyclingquote in der Region beitragen“, meint Karin Bertschi. Auf die Frage, was ohne das Recycling-Paradies mit dem ganzen Material passieren würde, entgegnet die Jungunternehmerin:“Ein grosser Teil würde in den Kellern verrotten weil man nicht weiss wohin damit oder die nächste Abgabestelle zu weit entfernt ist. Ein anderer Teil würde wohl im normalen Müll verschwinden und einfach verbrannt werden.“

Die Folgen wären auf die Länge nicht tragbar. „Wir wollen handeln, unsere Vorzeige-Sammelstelle multiplizieren und den Schweizer Markt erobern“, stellt die Geschäftsfrau in Aussicht. „Etwas Gutes für die Umwelt zu tun ist mir sehr wichtig – und was gibt es schöneres als wenn man gleichzeitig Spass daran hat?“

Recycling erlebt in der Schweiz einen Boom. Deshalb sind innovative Entsorgungskonzepte wie jenes des Recycling-Paradieses nötig, um die Rücklaufquote von derzeit 51 Prozent weiter zu erhöhen. Durch die vermehrte Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen durch Recycling kann ein substantieller Beitrag zur Verkleinerung des Abfallbergs geleistet werden. Gleichzeitig wird der Erhalt der endlichen natürlichen Ressourcen gefördert.

list – open innovation and crowdsourcing

Research & Development platforms

Marketing, Design & Idea platforms

Collective Intelligence & Prediction platforms

HR & Freelancers platforms

Open innovation software

Intermediary open innovation services

O
Creative Co-creation

O
Corporate Initiatives

Product Ideas crowdsourcing

Branding & Design crowdsourcing

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Peer Production & P2P

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Public Crowdsourcing

Scleany die Mini-Reinigungsanhänger Innovation für Handydisplays

Erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem Erfinderladen vorgestellt. Heute an einem Sonntag: die Erfindung Scleany.

Scleany

Wir lieben unsere Handydisplays, die uns alles groß und bunt anzeigen und die einfache Bedienung über Touchscreen. Doch natürlich sind auf dem Display ständig wieder Fingerabdrücke. Dafür ist der Scleany eine praktische und auch noch dekorative Lösung. Der Scleany ist ein Mini-Reinigungsanhänger aus Mikrofasermaterial um Ihr Handydisplay unterwegs zu reinigen. Sie können den Anhänger unkompliziert an Ihrem Handy befestigen, er misst nur etwa drei Zentimeter im Durchmesser.

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Wenn Sie es verspielt mögen, lassen Sie Tatze, Blume, Erdbeere oder Pilz von Ihrem Handy baumeln. Oder entscheiden Sie sich für die schlichte Variante in Schwarz oder Rot. Sie können damit z.B. lästige Fingerabdrücke oder Staub spurlos wegwischen und ihr Display wieder in vollem Umfang genießen. Genauso praktisch ist er für Fotoapparat oder Brille.

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Scleany kann mit dem Gummiband problemlos am Handy, am Schlüsselbund, an der Tasche oder sonst wo angehängt werden. Außerdem beinhaltet die Packung auch einen speziellen Stecker mit dem man das Scleany praktischerweise in den Audiokanal des Mobiltelefons stecken kann. So ist optimale Flexibilität gegeben, da man es jeder Zeit herausnehmen und überall verwenden kann!
Bleibt noch zu erwähnen, dass die süßen Scleany-Anhänger sogar bei bis zu 30 °C (ohne Weichspüler) gewaschen werden können.

Die Scleanys gibt es jetzt bei uns im Erfinderladen und im Onlineshop auf www.erfinderladen.com für 4,99€.

9. November ist Tag der Erfinder

In Europa wird heute am 9. November, dem Geburtstag der Erfinderin und Hollywood-Schauspielerin Hedy Lamarr, der “Tag der Erfinder” gefeiert. Die geborene Wienerin gilt als prototypische Erfinderin, die eine Idee hatte und diese mit allen Mitteln umzusetzen versuchte. (sie erfand das Frequenzsprungverfahren das heute noch immer genutzt wird, wenn wir z.B.ein Handy in Betrieb nehmen)
Warum ein Tag der Erfinder ?
An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltägliche Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt.
Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders. Vielleicht kann dieser eine Tag im Jahr dazu beitragen, Menschen wie z.B. Karl Friedrich Benz und Johannes Gutenberg zu gedenken und den ein oder anderen verkannten Erfinder entsprechend zu würdigen.
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Initiiert wurde dieser Tag von uns (Gerhard Muthenthaler und Marijan Jordan), welche als Erfinderberater seit 14 Jahren mit Erfindern zusammenarbeiten. Viele Ideen und Geschichten um Erfindungen sind uns dabei begegnet. Den Menschen dahinter und generell Erfindungen zu würdigen gaben uns den Anlaß, diesen Tag ins Leben zu rufen.

Hedy Lamarr

Hedy Lamarr

Die Idee des “Tag der Erfinder” wurde von Universitäten, Patentämtern und Erfinderverbänden, Museen aufgegriffen, die um diesen Tag verschiedenste Veranstaltungen gestalten, um Mut zu eigenen Ideen zu machen und heutige Erfinder und Visionäre mit anderen Augen zu sehen. Denn: Gute Ideen setzen sich durch!
Also in diesem Sinne “Happy Inventors Day” !

Fairy Tale – Das andere Lesezeichen

Erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem Erfinderladen vorgestellt. Heute an einem Sonntag: die Erfindung Fairy Tale .

Fairy_Tale

Im Herbst wo es jetzt so kalt und trüb ist, am besten ist es auf der Couch zu liegen und ein Buch zu lesen. Diese kleinen Lesezeichen werden Ihr Herz erobern! Sie haben die Form von großen Büroklammern mit ausgestreckten Händen, Füßen oder Schwanz. Wenn Sie sie in ein Buch stecken und es zuklappen, sehen die Lesezeichen darin aus wie Fantasiewesen oder Märchenfiguren, die im Buch gefangen wurden. Markieren Sie Ihre Lieblingsstellen mit diesen kleinen Wesen, sodass Sie sie sofort finden und immer wieder lesen können.

Natürlich kann man sie auch – Wie verrückt! – einfach als Büroklammern verwenden. Sie beleben und verschönern den Schreibtisch und Ihre Papiere.

Fairy_Tale_Erfindung

Die Fairy Tale Lesezeichen sind aus rostfreiem Stahl dünn gearbeitet und wurden mit dem red dot design award 2011 ausgezeichnet.

Die kleinen Lesezeichen-Wesen aus Korea sind um die halbe Welt zu uns in den Erfinderladen gekommen. Wir haben Sie vor einem guten Jahr in Seoul entdeckt. Dort gibt es das 5er Pack für 10,90 € – dieses enthält je zwei Lesezeichen mit Händen und Füßen und eins mit Schwanz – und das 10er Pack für 14,90 € – dieses enthält vier Lesezeichen mit Händen und je drei mit Schwanz bzw. Füßen. Sie können sie auch in unserem Erfinderladen Onlineshop kaufen und wir schicken sie Ihnen nach Hause.

Helvida die Innovative Krankenkassenberatung für die Schweiz

gesponserter Artikel

Jede in der Schweiz wohnhafte Person untersteht dem Versicherungsobligatorium. Jede Person, die sich in der Schweiz aufhält, muss sich somit innerhalb von drei Monaten versichern. Dabei kann der Versicherte die Krankenkasse frei wählen. Dieser muss ihn unabhängig von seinem Alter und seinem Gesundheitszustand akzeptieren, ohne Vorbehalte oder Karenzfristen.

Es ist jeden bekannt dass man sich im Krankenversichererdschungel mit Krankenkassenprämien, Versicherungsmodellen, Franchise und deren Vergleich nicht zurechtzufinden kann. Besonders für Personen ohne grosse Vorkenntnisse auf diesem Gebiet wird die Suche zur einer Herausforderung die oft sehr Zeitintensiv und gewiss nicht zufriedenstellend ist. Man will schliesslich das Beste haben und auch wissen was das Kosten soll und nicht irgendwelche Kostenintensive Überraschungen erleben.

Helivida.ch ist eine neutrale Plattform, die unabhängig alle Angebote der Schweizer Krankenversicherer listet und vergleicht. Die Nutzung des Dienstest ist derzeit kostenlos und wird erst zu einem späteren Zeitpunkt Gebühren generieren, die aber jederzeit kostentransparent sein werden. Mit Hilfe des sogenannten “Serious Game” Ansatzes wird man innovativ, intelligent und spielerisch durch den Dschungel der Prämien und Vergleiche der Krankenversicherer begleitet und man lernt und erfährt eine persönliche und Massgeschneiderte Beratung die sehr lehrreich ist und durch den Spielerischen Effekt der Oberfläche nicht aufdringlich vorkommt.

Mit einigen wenigen Klicks erhält man bereits ein Angebot für eine Grundversicherung und einen Prämienvergleich basierend auf Wohnort und sein Alter. Die Dienstleistung dieser Plattform richtet sich an Personen mit dem Wohnsitz in der Schweiz.
Um den Überblick zu behalten, empfiehlt sich die Verwendung eines Prämienrechners. Damit erhält der Versicherte eine Liste der Prämien 2012 und zwar von allen Kassen die in seinem Wohnort verfügbar sind.

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Ganz zu Beginn kann man sich entscheiden, ob man eine “Beratung” oder sein Krankenkassenmodell “Sofort Vergleichen” möchte.

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Hier geht es jetzt zur Beratung. Da die Krankenkassenprämien von Kanton zu Kanton verschieden sind, möchte Helvida als Erstes wissen, wo man wohnt und welchen Jahrgang man hat. In meinem Fall 3011 Bern und Baujahr 1973.

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Nun erscheinen die verschiedenen Modelle wie Hausarztmodell, Gesundheitspraxis, Telmed, Spezialist oder auch Unfallversicherung. Wenn man mit der Maus über das jeweilige Modell fährt, so erscheint ein Informationskasten mit der Erklärung, Kosten und dem Sparpotenzial.

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Hier gibt es die Möglichkeit die Höhe des Franchises festzulegen. Hier sieht man auf einen Blick, wo die Vor- und Nachteil der gewählten Franchises liegt, und welche für meine Grundversicherung am besten wäre.

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Hier sieht man die verschiedenen Angebote der Krankenkassen.

Mein Fazit: Mit wenig Zeit und Wissensaufwand erhält man auf der benutzerfreundlichen Plattform von Helvida.ch eine sehr ausführliche Beratung, Wissen sowie das beste Angebot für seine Gesundheit. Einfach vergleichen und Prämien sparen.

Swiss Technology Award 2011

Im Rahmen des 6. Swiss Innovation Forum wurden heute im Novartis Campus in Basel die innovativsten Unternehmen der Schweiz mit dem Swiss Technology Award 2011 ausgezeichnet. Die Gewinner heissen Optical Additives GmbH, BioVersys AG und Schoeller Textil AG. Sie setzten sich in drei Kategorien gegen 96 Mitbewerber aus der ganzen Schweiz durch. An der Preisverleihung nahmen über 650 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik teil.

swiss innovation forum

Mit dem Swiss Technology Award werden herausragende Leistungen im Bereich von Innovation und Technologie ausgezeichnet, die ein überdurchschnittliches Marktpotenzial und grosse Wachstumschancen für die Zukunft aufweisen. Der Innovationspreis wurde in den vergangenen Jahren neu konzipiert und wird in den drei Kategorien «Inventors», «Start-up» und «Maturity Stage» verliehen.
Aus den 96 Bewerbungen wurden neun Unternehmen als Finalisten nominiert. Ein hochkarätiges 14-köpfiges Gremium unter Jurypräsident Prof. Dr. Fritz Fahrni bestimmte in einem zweistufigen Jurierungsverfahren die drei Sieger des Swiss Technology Award 2011: Kategorie «Inventors»: Optical Additives GmbH: Ein Pulver, das die Welt verändert Kategorie «Start-up»: BioVersys AG: Antibiotika-Resistenzen einfach ausschalten Kategorie «Maturity Stage»: Schoeller Textil AG: iLoad® – das wiederbeladbare drug delivery textile

Der Swiss Technology Award ist mehr als ein Pokal: Die Preisgewinner erhalten ein individuell massgeschneidertes Paket an Leistungen – darunter zum Beispiel die Teilnahme an einer internationalen Messe, ein professionelles Video-Porträt, Medienpräsenz, Marketingsupport und Unterstützung bei der Finanzierung.

Seit 1987 ermöglicht der Swiss Technology Award innovativen Ideen den Sprung auf die Märkte. 373 Preisträger wurden seither gekürt. Ab 2007 wurde der prestigeträchtige Award in das Swiss Innovation Forum integriert. An der führenden nationalen Plattform für Innovation, Kreativität und Design nehmen heute über 650 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik teil. Sie
kommen dabei in den Genuss von hochkarätigen Referaten, Diskussionen und Workshops rund um das Thema «Rulebreaking».

swiss technology award 2011

Sieger Kategorie «Inventors»: Optical Additives GmbH
Ein Pulver, das die Welt verändert
Das von der Optical Additives GmbH entwickelte Pulver ZeoFRET® ist ein neuer, revolutionärer Zusatzstoff für transparente Kunststoffe. Mit ZeoFRET® angereicherte Oberflächen verwandeln sich in effiziente Lichtsammler, welche das gesammelte Licht auf kleine Solarzellen konzentrieren, die es in elektrischen Strom umwandeln. Gegenüber herkömmlichen Lösungen besticht ZeoFRET® durch höhere Effektivität und Flexibilität, einfachere Anwendung und tiefere Gesamtkosten. ZeoFRET® ist sowohl bei der Herstellung oder Beschichtung von grossen Oberflächen als auch von Gehäusen mobiler Geräte jederArt einsetzbar – überall dort, wo Strom gewonnen werden soll. Seit der Gründung von Optical Additives GmbH im 2006 forscht das 5-köpfige Team von Dr. Andreas Kunzmann an den optischen Eigenschaften verschiedener Materialien. Mit ZeoFRET® liegt nun ein patentierter Zusatzstoff vor, der die Energiegewinnung in neue Dimensionen bringen soll.

Sieger Kategorie «Start-up»: BioVersys AG
Antibiotika-Resistenzen einfach ausschalten
Resistente bakterielle Krankheitserreger stellen weltweit, besonders in Krankenhäusern, ein immer grösseres Gesundheitsrisiko dar. BioVersys hat eine Methode entwickelt, um chemische Moleküle zu identifizieren, welche spezifisch Resistenzen gegen Antibiotika auf genetischer Ebene im Bakterium «ausschalten». Dadurch ist es möglich Antibiotika zu reaktivieren, welche ihre Wirkung durch die Resistenz bereits verloren hatten. Zwei Produktkandidaten befinden sich aktuell in frühen Lead Entwicklungsphasen und zeigen das grosse Potenzial der Technologie, lebensrettende Medikamente zu entwickeln.

Sieger Kategorie «Maturity Stage»: Schoeller Textil AG
iLoad® – das wiederbeladbare drug delivery textile
Ganzheitliche Gesundheit ist ein Megatrend. Sie wird zum wirtschaftlichen Schlüsselfaktor für viele Branchen und Unternehmen. Schoeller hat eine Technologie entwickelt, die sich mit der Verbesserung von Faktoren wie «Wohlbefinden», «Prävention» oder «Therapie» im textilen Umfeld befasst. Bei dieser Neuheit mit Namen «iLoad®» handelt es sich um textile Trägermaterialien, die individuell mit wohltuenden sowie therapeutisch wirkenden Substanzen befüllt und wiederbeladen werden können. Die Abgabe von Medikamenten ist mit iLoad® ebenfalls möglich. iLoad® soll zunächst für «medical wellness»,
Arbeitsbekleidung und Sport zum Einsatz kommen.

Award Partner
Der Swiss Technology Award wird durch folgende Partner aus der Wirtschaft, Kantone sowie Bildungsund Förderungsinstitutionen unterstützt:
Aargau Services, Standortmarketing
Amt für Wirtschaft Kanton Appenzell Ausserrhoden
Bundesamt für Energie BFE
Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Standortförderung
Wirtschaftsförderung Kanton Bern
Rektorenkonferenz der Schweizer Fachhochschulen KFH
i-net BASEL
ETH-Rat
EMPA
ETH Zürich
Paul Scherrer Institut PSI
Schweiz. Akademie der Technischen Wissenschaften SATW
Standortpartner: Kanton Basel Stadt

Hier geht es zu der Swiss Innovation Facebook Gruppe.

Schweizer Proteomik-Leader Biognosys

Biognosys, ETH Ausgründung und Proteomik-Pionierin, erhält Risikokapital von erfahrenen Investoren, darunter Syngenta Ventures. Biognosys kann als erstes Unternehmen jedes Protein in biologischen Proben exakt und schnell messen. Dies eröffnet völlig neue Chancen für präzisere Diagnosen, personalisierte Medizin und intelligenten Pflanzenschutz.

Biognosys AG, die 2008 aus der ETH Zürich ausgegründete Pionierin für für personalisierte Protein-Analyste mittels Massenspektrometrie, meldete heute den Abschluss einer Series A Finanzierungsrunde von 2.7 Millionen Schweizerfranken mit erfahrenen Risikokapitalgebern. An der Runde beteiligten sich Hellmut Kirchner, 1983 Mitgründer des ersten deutschen Venturefonds TVM, Redalpine Capital I, welche 2009 die Seedrunde anführte, ZKB start-up finance, der Venturearm der Zürcher Kantonalbank, einige Privatinvestoren und Syngenta Ventures, die Corporate Venture Einheit des Agro-Chemie-Konzerns Syngenta. Ignacio Martinez wird Syngenta Ventures in Biognosys’ Aufsichtsrat vertreten. Ebenfalls dort Einsitz nehmen Hellmut Kirchner und Harry Welten, der bereits in mehreren Börsen notierten Biotech- und Pharmaunternehmen als Finanzchef gedient hat.

BIOgnoSYS_startup

“Der Abschluss dieser Finanzierungsrunde widerspiegelt das Vetrauen ins Biognosys Team und unsere Targeted-Proteomics-Technologie,” sagt Biognosys CEO Oliver Rinner. “Syngenta Ventures und die weiteren neuen Investoren sind eine grossartige Bereicherung für unser Unternehmen. Mit dem Abschluss der Series A Runde sind wir für die nächste Wachstumsphase finanziell bestens gerüstet.”

Personalisierte Medizin bis intelligenter Pflanzenschutz
Biognosys bietet eine Technologieplattform für Diagnostik-, Pharma-, Biotech- und Medizinaltechnik-Firmen. 2010 hat das ETH Spin-off für seine Targeted-Proteomics-Plattform zur Identifizierung und Messung von Proteinen bereits renommierte Kunden gewonnen wie Novartis, Pfizer, Integrated Diagnostics und Philips. Seit kurzem erforscht Biognosys auch mögliche Anwendungen im Bereich intelligenter Pflanzenschutz.

BIOgnoSYS

Biognosys AG wurde 2008 aus der ETH Zürich ausgegründet von den ETH Forschern Johan Malmström, Oliver Rinner, Philipp Antoni und Prof Ruedi Aebersold, der den wissenschaftlichen Beirat des Spin-offs präsidiert. 2010 hat das Team zur sensationellen Entschlüsselung des kompletten humanen Proteoms beigetragen und sich die Kommerzialisierungsrechte gesichert. Biognosys ist führend in der massenspektrometrischen Proteinmessung. Ihre Plattform der 2. Generation für personalisierte Proteomik, so genanntes scheduled multiple reaction monitoring (MRM), kann Proteine jedes Organismus bei unterschiedlichen Bedingungen auf einer Multiplex Skala quantifizieren und hat das Potenzial, alle Life Science Bereiche zu revolutionieren. Biognosys bietet Technologietransfer, Forschungszusammenarbeit und Tools für Forscher, die tiefere Kosten und bessere Produkte anstreben.