Suisse Toy Awards 2011

Der SVS hat den Suisse Toy Award als ersten Spielwarenpreis in der Schweiz aufgebaut. Zum jährlich stattfindenden Suisse Toy Award sind alle in der Schweiz tätigen Importeure und Hersteller von Spielwaren zugelassen.

Damit die Gewinner und Finalisten in den Weihnachtskatalogen kommuniziert werden können, wird die Jurierung 2011 wieder im Vorfeld der Suisse Toy durchgeführt.
Die Gewinner werden Mitte August 2011 benachrichtigt. Die Übergabe der Suisse Toy Awards findet dieses Jahr an der Eröffnung der Publikumsmesse Suisse Toy am Mittwoch, 28. September 2011 in Bern statt. Das Detailprogramm wird später bekannt gegeben.

suisse toy award 2011

Alle in der Schweiz tätigen Spielwarenimporteure, -hersteller und -lieferanten können am Wettbewerb teilnehmen. Eine Mitgliedschaft im SVS ist nicht Bedingung. Auch Unternehmen, die nicht an der Messe Suisse Toy in Bern ausstellen, können am Wettbewerb teilnehmen. Ein Unternehmen kann eine unbeschränkte Anzahl Produkte anmelden. Jedes Produkt kann jedoch nur für eine Kategorie angemeldet werden. Für alle Teilnehmer winkt: Publikation auf der Website von Maky, Aufruf im Migros-Magazin (fast 3 Millionen Leser/innen), Beachtung bei über 15’000 Kindern und Eltern (2010), Unabhängige Beurteilung durch die Zielgruppe.

Die Nominierten gewinnen: Veröffentlichung mit Bild und Text im Kindermagazin Maky (ausser Family Games), Aufruf zum Testing durch Maky und Migros-Magazin, Öffentliches Testing in zwei stark frequentierten Einkaufszentren, Veröffentlichung in verschiedenen Schweizer Medien, Vermarktung mit Hilfe des Finalist-Labels auf unbegrenzte Zeit, Nennung an der Medienkonferenz der Suisse Toy 2011, Ausstellung an prominenter Stelle während der ganzen Suisse Toy 2011, Kennzeichnung an der Suisse Toy durch Finalist-Ständer, Finalist-Label in allen grossen Weihnachtskatalogen (insgesamt über 6 Mio. Auflage)

Und so funktioniert es:

1. Runde: Das Migros-Magazin und die Kinderzeitschrift Maky/Rataplan rufen im Mai zum Online Voting unter www.maky.ch auf. Im Internet werden alle eingereichten Produkte mit einem Bild und einem neutralen Kurztext von maximal 300 Zeichen vorgestellt. Die Redaktion liegt bei Maky. Um abstimmen zu können, muss jedes Kind Name, Alter, Geschlecht und Wohnort angeben. Jedes Kind darf je Kategorie nur ein Lieblings-Spielzeug wählen. Die erste Runde dauert vom 1. bis 31. Mai 2011.

2. Runde: Die Zähler werden wieder auf Null gestellt. Es werden keine Ranglisten kommuniziert. Alle nominierten Spielsachen gelangen in die zweite Bewertungsrunde. Das Kinder- und Jugendmagazin Maky wird die nominierten Spielsachen im Juli-Heft mit Bild und Kurzbeschrieb zusammen mit einem Bewertungstalon publizieren sowie auf die Website maky.ch verweisen, auf der wiederum die Produkte bewertet werden können.

Zudem werden alle Kinder eingeladen, die nominierten Spielsachen an einem offenen Testing Ende Juli in je einem Einkaufszentrum in der Deutschschweiz und der Romandie auszuprobieren und zu beurteilen. Dies gilt für die Kategorien Boys, Girls, Electronics und Learning&Creativity. Die Nominierten der Kategorien Baby Dreams und Little Kids werden altersgerecht in einer betreuten Kinderkrippe in Zürich getestet. Die Stimmen der Toy Tester erhalten in der Endbewertung 50 Prozent Gewichtung. Die Spiele der Kategorie Family Games lassen die Schweizer Ludotheken von Testfamilien in nur einer Runde testen und bewerten.

Für die Bewertung gibt es keinerlei Kriterien, ausser der, dass nur die dem Geschlecht und Alter entsprechenden Kategorien und sämtliche drei je Kategorie nominierten Produkte bewertet werden müssen. Eine Prädikatisierung ist explizit nicht die Idee des Suisse Toy Awards. Die Juroren aller Runden nehmen am Wettbewerb teil. Zu gewinnen gibt es 18 Spielwaren: Nämlich alle nominierten Produkte (die drei bestbewerteten Spielwaren je Kategorie).

Die sieben Gewinnerprokte gewinnen:
• Präsentation an der Medienkonferenz der Suisse Toy 2011
• Auszeichnung mit dem goldenen Suisse Toy Award
• Vermarktung mit dem Winner-Label auf unbegrenzte Zeit
• Besondere Auszeichnung als Gewinner am Suisse Toy-Stand
• Publikation mit Bild und Text als Gewinner im Kindermagazin Maky
• Publikation mit Bild und Text als Gewinner im SVS Toy Directory 2012/13
• Publikation auf www.suissetoyaward.ch
• Veröffentlichung in verschiedenen Schweizer Medien
• Veröffentlichung im Migros-Magazin (wenn bei Spielzeug Migros erhältlich)
• Winner-Label in allen grossen Weihnachtskatalogen
(insgesamt über 6 Mio. Auflage)

Folgende sieben Kategorien gibt es:
Baby Dreams Spielsachen für Kleinkinder bis 3 Jahren.
Little Kids Spielsachen für Mädchen und Buben von 3 bis 5 Jahren.
Girls Spielsachen für Mädchen von 5 bis 10 Jahren.
Boys Spielsachen für Buben von 5 bis 10 Jahren.
Learning & Creativity Lern- und Kreativitäts-Spielsachen und -Spiele für Kinder von 5 bis 12 Jahren.
Electronics Elektronisches Spielzeug für Kinder ab 6 Jahren.
Family Games Gesellschaftsspiele für Spieler und Spielerinnen jeden Alters.

Einer von den Siegern in der Kategorie “Grown ups” aus dem Jahr 2009 war die Schweizer Firma Yagopool mit Peter Brönnimann über welche ich hier bereits berichtet habe.

venture apéro – Thema: erfolgreicher Markenaufbau für Jungunternehmen

Zusammen mit der Mobiliar, Generalagentur Belp und Agentur Münsingen organisiert das IFJ Institut für Jungunternehmen einen Spezialanlass der «venture apéro» Reihe im Restaurant Schlossgut in Münsingen: Am 2. Februar 2011 haben Jungunternehmer/innen, KMU-Unternehmer/innen und unternehmerisch Interessierte die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und von einem spannenden Referat zu profitieren.

Viele Startups sind sich nicht bewusst, dass sie bei der Gründung eine Marke aufbauen. Der Wert einer starken Marke wird dabei oft unterschätzt – vor allem von Neugründern. Kreativ, effektiv und konsequent sollte das Erscheinungsbild sein. Doch wie erreicht man das? Thomas Kupferschmied hilft mit seiner Agentur «Werkstatt für gediegene Kommunikation» gerade Jungunternehmen, die in der Aufbauphase oft nur ein schmales Budget für Kommunikationsmassnahmen haben. Deswegen wird es umso wichtiger sein, diese auch sinnvoll und zielgruppenkonform einzusetzen.

venture aperos
Als Designer und Creative Director wird er an dem Abend viele Fragen beantworten, wie z.B: Was beinhaltet die Corporate Identity? Wie kann man eine starke Marke aufbauen? Und was braucht es um die Bekanntheit zu steigern? Ein Abend voller Inspirationen – denn schliesslich hat auch das grösste Unternehmen als Marke klein angefangen.

Der Spezialanlass ist inkl. anschliessendem Apéro kostenlos und findet von 18.30 bis 21.00 Uhr im Restaurant Schlossgut statt. Die beschränkte Teilnehmerzahl macht eine Anmeldung erforderlich.

Die nächsten venture apéro Termine inder Schweiz.

Mehr Informationen über das IFJ und die venture apéros
«Zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Menschen treffen: Unter diesem Motto veranstaltet das Institut für Jungunternehmen seit 1996 «venture apéros» – inzwischen sind diese Anlässe die grössten Referats- und Networking-Plattformen für Schweizer Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Seit 1989 begleitet das IFJ Neugründerinnen und Neugründer – vom Start bis zum erfolgreichen Unternehmen. Die um das Institut entstandene Startup-Szene ist inzwischen mehr als 59 000 Jungunternehmen stark. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ Businessplan-Workshops, Businessplan-Software, Startup Parks an Messen, Networking-Events und diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen.

Die Mobiliar, Generalagentur Belp
Wir kennen das Gebiet, seine Menschen und deren Mentalität. Denn: Wir leben in der Region, gehören zu ihr und sind ein Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Unsere Generalagentur schafft Arbeitsplätze. Drei junge Menschen absolvieren bei uns eine kaufmännische Lehre. In der Region bezahlen wir unsere Steuern und Schadenzahlungen kommen den hier ansässigen Betrieben zugute. Auch in Zukunft bleiben wir für unsere Kundinnen und Kunden im Raum Belp präsent.

Tage der Technik 2010 – Quo vadis nachhaltige Mobilität

Der an der Empa durchgeführte Teil der schweizweiten Veranstaltung «Tage der Technik» stiess auf reges Interesse. Dabei ging es um die Zukunft des Automobils, im Zentrum standen Themen wie E-Mobilität und Gashybrid-Fahrzeuge. Einige Elektroautos konnten die Gäste sogar Probe fahren.

Die Tage der Technik 2010 stehen im Zeichen der nachhaltigen Mobilität. An der Zentralveranstaltung am 27. Oktober stellen die Initianten Swiss Engineering STV, SATW und Empa die Frage: “Quo vadis, Automobil?“ Zusätzlich bieten zahlreiche Partner aus Hochschule und Industrie ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen wie „Ein Blick unter die Motorhaube der Zukunft“ bei Tesla oder „Innovation für die nachhaltige Mobilität“ an der ZHAW.

Mobilität ist einer der zentralen Wirtschaftsfaktoren, gleichzeitig aber ein kritischer Faktor einer nachhaltigen Entwicklung. Wie lässt sich Mobilität sichern, ohne dass der Verkehr langfristig Mensch und Umwelt übermässig belastet und auf eine nachhaltige Energieversorgung umgestellt werden kann? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer nachhaltigen Mobilität. Die Bemühungen müssen sich einerseits auf die Nachfrageseite und andererseits auf eine Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger Reduktion der Schadstoffe insbesondere im Bereich des motorisierten Individualverkehrs konzentrieren.

tesla-roadster
Lautlos saust die neuste Version des Elektrosportwagens Tesla Roadster die Strasse hinunter. Mit 205 PS beschleunigt er in 3,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer, erreicht 210 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit und hat eine durchschnittliche Reichweite von 350 Kilometern. Neben diesem Elektroauto der Superlative wurden an der Zentralveranstaltung der diesjährigen «Tage der Technik» unter dem Motto «Quo vadis, Automobil?» ausserdem Kleinwagen wie ein Elektrosmart oder ein Hybrid-Fiat 500 vorgestellt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Probe fahren konnten. Doch nicht nur das «Rahmenprogramm», auch die zahlreichen ExpertInnen, die in ihren Vorträgen Antworten zum Thema lieferten, trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei. «Das Interesse war enorm, wir hatten fast 250 Gäste und mussten aus Platzgründen sogar Leuten absagen», zeigt sich Gabriele Dobenecker, Leiterin der Empa-Abteilung «Marketing, Wissens- und Technologietransfer» und Co-Organisatorin der Konferenz, zufrieden.

Mauro Pellegrini, Zentralpräsident des Schweizer Berufsverbandes der Ingenieure und Architekten, der die Tage der Technik seit 2005 ausrichtet, betrachtete nachhaltige Mobilität aus dem Blickwinkel eines Ingenieurs und wies dabei auch auf die Verantwortung seines Berufsstandes hin: «Wir Ingenieure und Wissenschaftler sind gefordert, Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft richtig zu informieren. Wir müssen die heutige Situation ungeschminkt darstellen und die Gesellschaft für eine nachhaltige Mobilität sensibilisieren.»

Die Zürcher Stadträtin Ruth Genner präsentierte Lösungsansätze für eine nachhaltige städtische Mobilität, zum Beispiel flächendeckende Tempo-30-Zonen sowie die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel, insbesondere Fuss-und Veloverkehr. Zum Thema Elektromobilität und Ladeinfrastruktur in der Stadt Zürich erläuterte der Leiter des ewz-Verteilnetzes Lukas Küng, dass vor allem die Herkunft der Elektrizität eine Rolle spielt, da Strom, der mit fossilen Brennstoffen produziert wurde, die Umwelt stärker belastet als Solarstrom oder Strom aus Wasserkraft.

Und schliesslich stellte Christian Bach, Leiter der Empa-Abteilung «Verbrennungsmotoren», verschiedene Ansätze zur effizienten CO2-Reduktion vor. Bach vertrat den Standpunkt, dass im Mobilitätsmarkt der Zukunft verschiedene Antriebstechnologien nebeneinander existieren werden – je nach Bedürfnis beziehungsweise «Mobilitätstyp»: Elektroautos für den Stadtverkehr, Gashybride für den privaten Langstreckenverkehr und Dieselfahrzeuge für den Schwerverkehr. Zudem zeigte er, dass umweltfreundlichere Lösungen, wie zum Beispiel Gas-Hybrid-Fahrzeuge, in einer «Total-Cost-Of-Ownership»-Betrachtung, nicht teurer als konventionelle Benziner sind.

swisscleantech – die nachhaltig Innovative Strategie

Der Wirtschaftsverband swisscleantech hat am Freitag die Cleantech Strategie Schweiz präsentiert, welche verbindliche Klimaziele und verlässliche Rahmenbedingungen für die Wirtschaft fordert.
Die schweizerische Wirtschaft soll ihre weltweite Konkurrenzfähigkeit mit der Fokussierung auf nachhaltige Produktionsmethoden und Dienstleistungen verstärken.
Dem wachsenden Wirtschaftsverband, der von Nick Beglinger initiiert und präsidiert, gehören inzwischen rund 150 Mitglieder an.

swisscleantech bündelt als liberaler und nachhaltiger Wirtschaftsverband die Kräfte der Schweizer Cleantech Unternehmen, vertritt ihre Interessen in der Politik, baut die Verbindung der Marke Schweiz mit Cleantech auf, und bietet konkrete Dienstleistungen, Referenzprojekte und andere Mitgliedschaftsvorteile.

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Das Ziel der Cleantech Strategie Schweiz ist es, aufzuzeigen, wie die Schweiz vom global stark wachsenden Cleantech Markt profitieren und sich international als Cleantech Leader profilieren kann. Mit einer konsequenten Umsetzung der Strategie wird die eigene Versorgungssicherheit gefördert, attraktive Stellen geschaffen und der hohe Lebensstandard gesichert. Gleichzeitig kann die Schweiz einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung auf globaler Ebene leisten. Die Cleantech Strategie richtet sich an Politik und Wirtschaft. Sie wurde erarbeitet, um die angekündigten Massnahmen des Bundes, welche im Masterplan Cleantech anfangs November veröffentlicht werden, zu unterstützen und wichtige Handlungsoptionen aufzuzeigen.

In Ihrem Vorwort forderten Bertrand Piccard und Nick Beglinger, dass die Chancen im expandierenden Cleantech Markt aktiv genutzt werden.

Konkret hat swisscleantech das Ziel, wie in dieser Cleantech Strategie beschrieben, die Schweiz als Cleantech Land zu positionieren. Denken Menschen im Ausland an die Schweiz, dann sollen sie unser
Land neben Käse und Uhren auch mit Cleantech in Verbindung bringen. swisscleantech wurde Ende 2009 von Nick Beglinger, Christian Häuselmann und dem Team der Foundation for Global Sustainability sowie diversen Partnerorganisationen gegründet. Die heute beteiligten Personen gehören zu den Pionieren von Cleantech in der Schweiz. swisscleantech baut sein Gründernetzwerk systematisch auf und bietet auch konkrete Mitglieder Services und Referenzprojekte an.

swisscleantech hat auch eine eigene Facebook Gruppe.

Little Black Dress gewinnt STARTUPS.CH AWARDS 2010

Unter dem Label ‚LBD – Little Black Dress’ interpretieren die beiden Designerinnen Eliane Diethelm und Joanna Skoczylas das kleine Schwarze neu.

little black dress
Die Kollektionen bestehen aus atemberaubenden Cocktail- und Abendkleidern sowie aus eleganten Variationen, die dem Alltag einen besonderen Chic verleihen. Natürlich in schwarz und den Farben der Saison. Little Black Dress verarbeitet hochwertige Stoffe aus der Schweiz, Italien und Spanien und produziert ausschliesslich in der Schweiz. An der Josefstrasse 45 in der Stadt Zürich existiert bereits ein Shop. Ziel des jungen Teams ist es, in Zukunft auch im Ausland Fuss in der Modebranche zu fassen. Zunächst sollen aber weitere Boutiquen in der Schweiz eröffnet werden, welche die Kollektion von Little Black Dress verkaufen.

Das Unternehmen gehört in der Deutschschweiz zu den Gewinnern des STARTUPS.CH AWARDS 2010.

Der STARTUPS.CH AWARDS richtet sich ausschliesslich an noch nicht gegründete Startups. Die besten Chancen haben Startups, die mit geringen finanziellen Mitteln starten können (insbesondere Startups aus der Gastronomie-, Dienstleistungs- oder IT-Branche). Mit dem Preisgeld von CHF 50‘000 soll das Projekt grundsätzlich in die Praxis umgesetzt werden können – ohne, dass noch erheblich mehr finanzielle Mittel aufgebracht werden müssen.

Mehr über STARTUPS.CH in dem Land der Erfinder Gastbeitrag von Michele Blasucci lic. iur. HSG, (Geschäftsführer von STARTUPS.CH AG).

DESIGNGUT – schön gestaltet, schonend produziert

DESIGNGUT ist eine Designmesse in Winterthur, die vom 1. bis zum 3. Oktober 2010 stattgefunden hat. Ihr Claim heisst: schön gestaltet, schonend produziert. Dies liegt im Trend, was aktuelle Schlagworte wie Ökoschick oder Slow Design zeigen. Die Aussteller sind Designschaffende aus den Bereichen Mode, Accessoires, Schmuck, Keramik und Möbeldesign aus der Schweiz. Sie fertigen Objekte, die einerseits eine hohe Design- und Materialqualität aufweisen und möglichst nachhaltig produziert werden. Ziel der DESIGNGUT ist es, jungen Designern eine attraktive Plattform und den direkten Kontakt zum Publikum zu bieten. So wird nicht nur die Designszene unterstützt, sondern es profitieren auch die zahlreichen einheimischen Zulieferfirmen und Produktionsstätten.

designgut
Der Begriff Nachhaltigkeit ist breit und umfasst viele unterschiedliche Kriterien. Die Entscheidung, ob und wie nachhaltig ein Produkt ist, fällt deshalb nicht leicht. Deshalb setzen wir auf Produktdeklaration. Dabei machen die Aussteller detaillierte Angaben über Materialherkunft, Produktionsstandort, Produktionsweise und über allgemeine Kriterien ihrer Kollektionen. Die Besucher finden an der DESIGNGUT somit erstmals hochwertige Objekte mit exakter Produktdeklaration, die direkt am Stand ersichtlich ist.

Unter den Austeller sind so namhafte Labels wie beispielsweise der Tösstaler Edelschreiner Tossa , die Modemacherin Ida Gut oder das exklusive Taschenlabel Griesbach mit ihrer aktuellen Herbst/Winter-Kollektion.

tossa

tossa

coffeebag

coffeebag

brockunst

brockunst

eigenman

eigenman

Schon der erste Messetag war viel versprechend: Kaum waren die Türen zur ersten Designmesse für nachhaltige Produkte geöffnet, war der Saal gut besetzt und die Stimmung gut. „Es kommt mir vor, als hätte es diesen Anlass schon immer gegeben“, brachte Remo Rey von Winterthur Tourismus die Stimmung auf den Punkt. Viel dazu beigetragen hat das Ambiente des Raums, aber auch die edel-schlichten Messestände und natürlich die Aussteller selbst. Auch diese, 36 an der Zahl, zeigten sich überzeugt vom Konzept und vom Publikum. „Es stimmt alles und Casinotheater-Stil ist einzigartig“, sagte Beat Hübscher von Tossa. Rund 2’500 Besucherinnen und Besucher bummelten am schönen Herbstwochenende durch die Halle, liessen sich inspirieren und kauften fleissig.

Initiiert wurde das Projekt von Christina Müller, einer Kennerin der lokalen und schweizerischen Designszene. Die Modedesignerin, Kostümbildnerin und Produktmanagerin führt seit 1996 ihr eigenes Atelier. Unter dem Label Stromline fertigt und vertreibt sie eine eigene Accessoires-Linie. Durch ihre Tätigkeit und ihren Arbeitsort im Sulzerareal, wo zahlreiche kreative Designschaffende eingemietet sind, hat sie über die Jahre wertvolle Kontakte in der lokalen und nationalen Designszene aufgebaut. Designgut hat auch eine eigene Designgut Facebook Fanpage.

Vieleicht kommt die eine oder die andere Innovation auch in den Erfinderladen, welcher auch diverse Produkte wie die Schweizer Lom Loms betreibt.

Lom Loms

Lom Loms

Erowa erfinderische Werkzeuge

Die Meilensteine in der EROWA AG Geschichte sprechen von der erfinderischen Energie und der Zielorientierung. Kontinuität ist das oberste Ziel der EROWA Unternehmensphilosophie. Sie verstärkt gleichzeitig die Vielzahl Ihrer internationalen Beziehungen. EROWA aus Büron, hat ihren Ursprung im Werkzeug- und Formenbau, ist heute aber hauptsächlich in der Präzisionsmechanik tätig.

EROWA, zusammengesetzt aus den Worten EROsion, Werkzeugbau und Automation beschreibt seit der Gründung 1970 die einzuschlagende Richtung. 1983 wurde das erste universelle Spannsystem für den Werkzeug und Formenbau patentiert und auf den Markt gebracht. 1987 stellten wir den ersten Roboter für den automatischen Wechsel von Werkstücken und Elektroden vor. Konsequent wurden diese Produkte weiterentwickelt.

erowa
Dank innovativen, praxisorientierten System- lösungen und einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen (Service, Beratung, Engineering, Schulung), ist aus dem Klein- betrieb eine international tätige, erfolgreiche Unternehmensgruppe geworden. In der Schweiz, den Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Schweden, Spanien, Italien, USA, Japan, Singapur, China und zahlreichen Vertretungen in weiteren Ländern, sind insgesamt über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Streben nach grösserer Effizienz hat das EROWA Entwicklungsteam stets nach neuen Lösungen gesucht. Marksteine der EROWA Entwicklungsgeschichte sind geprägt von weitsichtiger Zielstrebigkeit. Kontinuität steht als oberstes Ziel der EROWA Firmenphilosophie und ist gleichzeitig Garant zur Festigung der vielseitigen internationalen Beziehungen.

Das leicht verständliche EROWA FMC (Flexible Manufacturing Concept) vereinfacht die Prozesse in der Fertigung und holt den maximalen Nutzen aus den modernen Fertigungstechnologien. Um im harten Konkurrenzkampf zu bestehen, sind die qualitativen Anforderungen gestiegen. Bei sinkenden Preisen muss immer noch ein angemessener Profit erzielt werden, um weiter fortbestehen zu können. Zudem muss bezüglich Lieferzeit und Design schnell auf Kundenwünsche eingegangen werden können. Bei der Bewältigung der scheinbar widersprüchlichen Aufgaben ist EROWA FMC ein wesentlicher Bestandteil.

ThinkSwiss

Das mehrjährige Programm „ThinkSwiss – Brainstorm the Future“ positioniert die Schweiz als weltoffenes Land, welches reich an Wissen, voller Talente, High-Tech Möglichkeiten und Kreativität ist. Ziel ist, das Netzwerk in der amerikanischen Hochschullandschaft und zu amerikanischen Meinungsführern auszubauen sowie den Wissensaustausch zu fördern.
Thinkswiss

Die Themengefässe, welche jeweils aus schweizerischer und amerikanischer Sicht beleuchtet werden, sind

– Climate Change
– Life Science
– Finance
– Public Transport
– Design&Materials

Das Programm Think Swiss soll Optimale Nutzung von Synergien ermöglichen. Der Schwerpunkt der Schweizer Landeskommunikation ist die Positionierung der Schweiz als Referenzland für eine moderne Umwelt- und Verkehrspolitik und als Standort für Spitzentechnologie im Umwelt-, Energie- und Verkehrsbereich. Hier geht es zu der ThinkSwiss Facebook Gruppe und zu einem eigenen ThinkSwiss Youtube Kanal.

 Legende: Die Schweiz will sich als hochentwickeltes, international ausgerichtetes Land präsentieren.

Legende: Die Schweiz will sich als hochentwickeltes, international ausgerichtetes Land präsentieren.


Das im Februar 2007 lancierte Programm ThinkSwiss – Brainstorm the Future ist Departements übergreifend verankert:

Finanzielle Trägerschaft und Initialisierung
Präsenz Schweiz (EDA) sowie dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung (EDI)
Koordination der Programminhalte und Entscheide über Anzahl und Art von Projekten
Exekutiv-Komitee, welches vierteljährlich via Telefonkonferenz diskutiert und entscheidet – jeweils unter Einbezug der Antragsteller für Projekte
Programmleitung ThinkSwiss
Eine Person, welche in der Botschaft in Washington integriert ist. Für die Projektumsetzung benötigtes Zusatzpersonal wird jeweils über das Projektbudget finanziert – benötigtes Zusatzbudget über Sponsoringbeiträge gedeckt.
Akteure
Schweizerische Botschaft und Konsulate in den USA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, EDA), Swissnex in Boston und San Francisco (Staatssekretariat für Bildung und Forschung, SBF/EDI), Swiss Business Hubs (Seco/EDI).

Der Austausch von Wissen zwischen Universitäten und Unternehmen beider Länder soll vertieft werden. Anhand von 12 Leitthemen wie Klimaerwärmung, Menschenrechte und Konfliktforschung, E-Voting, Leonhard Euler, Life Sciences, Robotics und High-Tech-Materialien soll es zu einem Dialog kommen zwischen Meinungsführern und innovativen Köpfen aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Die „König Fußball“ Innovationen

Die Fußbälle sind schon längst keine einfachen „Lederbälle“ mehr, sondern Hightech-Produkte. Seit 1970 werden alle offiziellen Fußbälle bei den Welt- und Europameisterschaften von adidas hergestellt – hier geht es zu den Turnierbällen in der wandel der Zeit.
Bei der Entwicklung des offiziellen Matchballs für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika setzte Sportartikelhersteller Adidas völlig neue Technologien ein, um mit dem „Jabulani“ den „rundesten Ball aller Zeiten“ herzustellen.

Der offizielle Spielball JABULANI für die Fussballweltmeisterschaft 2010.

Der offizielle Spielball JABULANI für die Fussballweltmeisterschaft 2010.

Der Name: JABULANI entstammt der Bantusprache isiZulu, eine der elf offiziellen Sprachen der Republik Südafrika, die von fast 25 % der Bevölkerung gesprochen wird. „JABULANI“ bedeutet wörtlich übersetzt „feiern“ oder „zelebrieren“.

Mit nur acht neuartigen, thermisch verschweißten und erstmals sphärisch geformten 3D Panels erreicht der JABULANI eine bisher nie dagewesene Rundheit. Das neu entwickelte „Grip’n’Groove“ Profil sorgt für ein außergewöhnlich stabiles Flugverhalten und eine perfekte Griffigkeit bei allen klimatischen Bedingungen.

Elf verschiedene Farben kommen beim „Jabulani“ zum Einsatz. Diese elf Farben stehen stellvertretend für die elf in Südafrika offiziell gesprochenen Sprachen, die elf südafrikanischen Stämme und die elf Spieler in einer Mannschaft. Außerdem ist der „Jabulani“ der elfte offizielle WM-Ball aus dem Hause adidas.
Daher wurden zu den elf Farben auch elf feine Linien, die das Schlüsselelemt im Design umrunden, verwendet. Das Erscheinungsbild wurde in Anlehnung an die Außenhaut des Soccer-City-Stadions in Johannesburg gewählt, wo neben dem Eröffnungsspiel und dem Finale sechs weitere Partien stattfinden.

Zahlreiche Fußballprofis waren an den Tests zur Ballentwicklung beteiligt. Die adidas Partner AC Milan, der FC Bayern München, die Orlando Pirates and Ajax Cape Town haben den adidas JABULANI schon im Jahr 2008 getestet und zur Verbesserung der Oberflächenstruktur und der Materialzusammensetzung beigetragen. Diese Einbeziehung der adidas Spieler wird auch in Zukunft dazu beitragen, die besten Fußballprodukte auf den Markt zu bringen. Bereits heute arbeitet das adidas innovation team (ait.) an einem außergewöhnlichen Ball für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien.

kicker trikot
Und kleine Erinnerung: Erfindungen gewinnen mit der Schweizer FußballmannschaftHeute:16.06.2010 – 16:00 Uhr . Spanien : Schweiz
Bei einem Sieg der Schweizer gibt es die erste Verlosung am 20.06.2010 – (Drei Erfindungen für drei Leser die Kommentar hinterlassen haben, oder es grade machen…)