Erfinderladen Samstag: Bandee – innovativer Begleiter für unterwegs

Erfinderladen Samstag: Hier wird jeden Samstag eine Erfindung aus dem Erfinderladen vorgestellt. Heute: Bandee – innovativer Begleiter für unterwegs.

Bandee – kein Bandit oder einer der vier Dalton Brüder, sondern eine praktische leichte Handytasche für unterwegs, die viel mehr kann als nur ein Handy tragen! Man stelle sich vor: beim Sport oder in der Stadt unterwegs und das Nötigste „in der Hand“. Mensch von heute ist meist mit Portemonnaie, Handy und mp3-Player, Digitalkamera oder ähnlich großen Gegenständen unterwegs. Doch wieso den halbleeren riesigen Rucksack herumtragen oder die zu kleinen Hosentaschen überstrapazieren? Das bandee schafft praktische Abhilfe. Diese innovative Tasche besitzt auf der Vorderseite zwei Fächer/ Taschen für Handy und mp3-Player oder ähnliches, die mit einem Klettverschluss befestigt sind und zusätzlich durch einen dahinter befindlichen Klippverschluss vor dem Abreißen bewahrt werden.
BandeeInnenliegend gibt es drei kleine geräumige Aufbewahrungsfächer mit Reißverschluss um Geld, Ausweis, Fahrschein u.a. sicher aufzubewahren. Um sich bandee umzuschnallen, genügt es die Tasche über die Schultern zu werfen oder den Klettverschluss zu nutzen mit dem bandee auch passend an die Körperform adaptiert werden kann.
Bandee wurde von Dieter Guldin und Tobias Dreyer erfunden- beide gewannen bereits zahlreiche Design-Preise, darunter auch den red dot Design Award und den Promotional Gift Award. In einem Interview erklärt Dieter Guldin (Archäologe), dass sie das Produkt selber vertreiben und dass es „[…] ein spannendes Projekt [ist]. Obwohl es rattenschwer ist, eine Marke aufzubauen und ein neues Produkt am Markt zu platzieren, habe ich mich daran festgebissen.”
Besonders Sportler freuen sich über bandee, denn oft tragen sie keinen Gürtel zur Sportbekleidung. Die Taschen sind zu klein- wohin mit dem Handy, dem Schlüssel, dem Kleingeld? Die beiden Erfinder kombinierten Design mit Funktion und heraus kam eine Tasche, die nicht nur für Jogger und Skater praktisch ist, sondern für alle- sogar bei einer Partie Crossboccia hier, hier oder hier. Des Weiteren auch ideal für Wanderungen am Strand, beim Fahrrad fahren oder beim Hund ausführen. Das Produkt wird stetig weiterentwickelt. Zum Beispiel wurden die beiden Erfinder von Hundebesitzern darauf aufmerksam gemacht, „dass eine Lekkerlitasche für bandee sehr praktisch wäre“. Was man auf dem ersten Blick nicht denken mag, sind doch die zahlreichen Anwendungsgebiete. Dieter Guldin erwähnt in diesem Zusammenhang, zum Beispiel Rollstuhlfahrer, die ein bandee tragen. „Das bandee ist eines der wenigen Taschenprodukte welches problemlos im Rollstuhl getragen werden kann“. Zudem könnten die bandees auch von Hotels an ihre Gäste für den Stadtspaziergang verliehen werden.
„Es gibt sicher noch viele Anwendungsbereiche die wir gar nicht ahnen, da kann man gespannt sein worauf unsere Kunden noch kommen“. Spätestens wenn die Zeit kommt, um mal wieder längere Zeit draußen zu verbringen lässt sich das praktische bandee nicht mehr verleugnen!

In verschiedenen Farben: schwarz, rot, grün, blau u.a. in jeweils den Größen S oder L gibt es bandee jetzt auch im Onlineshop oder im erfinderladen für 29,95 €.

Die BamBoo Mobilitäts Innovation

Seit 1992 zeigt Frank Rinderknecht, der Chef von Rinspeed, jährlich eine neue Erfindungs Studie auf dem Genfer Autosalon 2011. Dieses Jahr heißt der Prototyp Bamboo und ist ein Elektroauto und wird vom 03. bis 13. März 2011 auf der Genfer Messe zu sehen sein.

Zurich Financial Services Group hat eine Kooperation mit dem innovativen Schweizer Autohersteller Rinspeed angekündigt. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, besser zu verstehen, wie Menschen in Zukunft Auto fahren und wie sich die Versicherungsbedürfnisse dadurch verändern. Im Rahmen der Kooperation unterstützt Zurich die Entwicklung von „BamBoo„, einer Community-Plattform rund ums Autofahren. Laut einer Mitteilung wird das BamBoo-Konzept im März am diesjährigen Automobilsalon in Genf vorgestellt. Die Plattform wird in Fahrzeugen mit Internetzugang und über Smartphones verfügbar sein.

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Mitglieder der BamBoo-Community werden beispielsweise über bestehende soziale Netzwerke eine sichere Mitfahrgelegenheit suchen können. Weiter wird es möglich sein, den CO2-Ausstoss eines Fahrzeugs laufend zu messen und auszuwerten, wichtige Fahrdaten vor und während eines Schadenereignisses zu registrieren oder Autos zu orten. Neue umweltfreundliche Technologien und Materialien spielen bei Fahrzeugen eine immer wichtigere Rolle. In Zukunft wird der Versicherungsschutz für ein Auto wohl nicht mehr so sehr von den Pferdestärken abhängen, sondern vermehrt vom technischen Innenleben.

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Die Kooperation mit Rinspeed eröffnet Zurich den Zugang zu einer Wissensplattform, auf der sie sich mit Experten aus den Bereichen Autobau, IT, Telematik und Kommunikation austauschen kann. Zurich wird im Gegenzug ihr Versicherungs- und Risikomanagement Know-how einbringen.“ l

GetYourGuide AG die Web2.0 Reiseplattform

Die GetYourGuide AG ist ein Spin-off der Eidgenossischen Technischen Hochschule (ETH), Zürich. Gegründet wurde GetYourGuide im Januar 2008 und hat ihren Sitz im Technopark Zürich. Seit 2009 wird GetYourGuide durch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie der Schweizer Förderagentur für Innovation (KTI) unterstützt.

GetYourGuide ist mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Red Herring Top 100 Europe Finalist 2010, als eines der „100 besten nützlichsten Schweizer E-Shops 2010“ und als Swiss Venture Leader 2010.

GetYourGuide Gründer von links nach rechts: Tobias Rein, Jochen Mattes; kneeling: Pascal Mathis, Martin Sieber

GetYourGuide Gründer von links nach rechts: Tobias Rein, Jochen Mattes; kneeling: Pascal Mathis, Martin Sieber


GetYourGuide ist die führende deutschsprachige Reiseplattform, auf der Sie weltweit Touren, Ausflüge, Tickets zu Attraktionen und Aktivitäten für Ihren nächsten Urlaub oder Wochenendausflug buchen können.

Egal ob Sie an Sightseeing, Segway-Touren oder Aktivitäten mit dem Mittelpunkt Essen interessiert sind, GetYourGuide bietet Ihnen die weltweit grösste Auswahl an spannenden Erlebnissen. Sie finden hier Touren zum Thema Geschichte in London, Fotografie-Touren in Paris und sogar eine Sex and the City Tour in New York!

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Für abenteuerlustige Kunden bietet GetYourGuide Erlebnisse wie Haifischtauchen in Kapstadt oder Kanufahren in Melbourne. Falls Sie sich aber lieber entspannen möchten, können Sie einen Besuch der blauen Lagunen in Island or eine sanfte Bootsfahrt in Bangkok buchen.

GetYourGuide arbeitet nur mit geprüften und erfahrenen Anbietern zusammen, mit denen Sie Warteschlangen vermeiden, Orte erkunden, Geschichten hören und Sachen erleben können, die für Sie auf eigene Faust nicht möglich wären. Auf GetYourGuide buchen Sie direkt von lokalen Anbieter zum garantiert besten Preis und falls Sie Ihr gebuchtes Angebot innerhalb von 3 Tagen woanders günstiger finden, erstatten Ihnen GetYourGuide den vollen Differenzbetrag zurück. Vermeiden Sie ausverkaufte Aktivitäten und sparen Sie Zeit durch kluges Vorausplanen. Überlassen Sie Ihren Urlaub nicht dem Zufall und erleben sie mehr

Suisse Toy Awards 2011

Der SVS hat den Suisse Toy Award als ersten Spielwarenpreis in der Schweiz aufgebaut. Zum jährlich stattfindenden Suisse Toy Award sind alle in der Schweiz tätigen Importeure und Hersteller von Spielwaren zugelassen.

Damit die Gewinner und Finalisten in den Weihnachtskatalogen kommuniziert werden können, wird die Jurierung 2011 wieder im Vorfeld der Suisse Toy durchgeführt.
Die Gewinner werden Mitte August 2011 benachrichtigt. Die Übergabe der Suisse Toy Awards findet dieses Jahr an der Eröffnung der Publikumsmesse Suisse Toy am Mittwoch, 28. September 2011 in Bern statt. Das Detailprogramm wird später bekannt gegeben.

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Alle in der Schweiz tätigen Spielwarenimporteure, -hersteller und -lieferanten können am Wettbewerb teilnehmen. Eine Mitgliedschaft im SVS ist nicht Bedingung. Auch Unternehmen, die nicht an der Messe Suisse Toy in Bern ausstellen, können am Wettbewerb teilnehmen. Ein Unternehmen kann eine unbeschränkte Anzahl Produkte anmelden. Jedes Produkt kann jedoch nur für eine Kategorie angemeldet werden. Für alle Teilnehmer winkt: Publikation auf der Website von Maky, Aufruf im Migros-Magazin (fast 3 Millionen Leser/innen), Beachtung bei über 15’000 Kindern und Eltern (2010), Unabhängige Beurteilung durch die Zielgruppe.

Die Nominierten gewinnen: Veröffentlichung mit Bild und Text im Kindermagazin Maky (ausser Family Games), Aufruf zum Testing durch Maky und Migros-Magazin, Öffentliches Testing in zwei stark frequentierten Einkaufszentren, Veröffentlichung in verschiedenen Schweizer Medien, Vermarktung mit Hilfe des Finalist-Labels auf unbegrenzte Zeit, Nennung an der Medienkonferenz der Suisse Toy 2011, Ausstellung an prominenter Stelle während der ganzen Suisse Toy 2011, Kennzeichnung an der Suisse Toy durch Finalist-Ständer, Finalist-Label in allen grossen Weihnachtskatalogen (insgesamt über 6 Mio. Auflage)

Und so funktioniert es:

1. Runde: Das Migros-Magazin und die Kinderzeitschrift Maky/Rataplan rufen im Mai zum Online Voting unter www.maky.ch auf. Im Internet werden alle eingereichten Produkte mit einem Bild und einem neutralen Kurztext von maximal 300 Zeichen vorgestellt. Die Redaktion liegt bei Maky. Um abstimmen zu können, muss jedes Kind Name, Alter, Geschlecht und Wohnort angeben. Jedes Kind darf je Kategorie nur ein Lieblings-Spielzeug wählen. Die erste Runde dauert vom 1. bis 31. Mai 2011.

2. Runde: Die Zähler werden wieder auf Null gestellt. Es werden keine Ranglisten kommuniziert. Alle nominierten Spielsachen gelangen in die zweite Bewertungsrunde. Das Kinder- und Jugendmagazin Maky wird die nominierten Spielsachen im Juli-Heft mit Bild und Kurzbeschrieb zusammen mit einem Bewertungstalon publizieren sowie auf die Website maky.ch verweisen, auf der wiederum die Produkte bewertet werden können.

Zudem werden alle Kinder eingeladen, die nominierten Spielsachen an einem offenen Testing Ende Juli in je einem Einkaufszentrum in der Deutschschweiz und der Romandie auszuprobieren und zu beurteilen. Dies gilt für die Kategorien Boys, Girls, Electronics und Learning&Creativity. Die Nominierten der Kategorien Baby Dreams und Little Kids werden altersgerecht in einer betreuten Kinderkrippe in Zürich getestet. Die Stimmen der Toy Tester erhalten in der Endbewertung 50 Prozent Gewichtung. Die Spiele der Kategorie Family Games lassen die Schweizer Ludotheken von Testfamilien in nur einer Runde testen und bewerten.

Für die Bewertung gibt es keinerlei Kriterien, ausser der, dass nur die dem Geschlecht und Alter entsprechenden Kategorien und sämtliche drei je Kategorie nominierten Produkte bewertet werden müssen. Eine Prädikatisierung ist explizit nicht die Idee des Suisse Toy Awards. Die Juroren aller Runden nehmen am Wettbewerb teil. Zu gewinnen gibt es 18 Spielwaren: Nämlich alle nominierten Produkte (die drei bestbewerteten Spielwaren je Kategorie).

Die sieben Gewinnerprokte gewinnen:
• Präsentation an der Medienkonferenz der Suisse Toy 2011
• Auszeichnung mit dem goldenen Suisse Toy Award
• Vermarktung mit dem Winner-Label auf unbegrenzte Zeit
• Besondere Auszeichnung als Gewinner am Suisse Toy-Stand
• Publikation mit Bild und Text als Gewinner im Kindermagazin Maky
• Publikation mit Bild und Text als Gewinner im SVS Toy Directory 2012/13
• Publikation auf www.suissetoyaward.ch
• Veröffentlichung in verschiedenen Schweizer Medien
• Veröffentlichung im Migros-Magazin (wenn bei Spielzeug Migros erhältlich)
• Winner-Label in allen grossen Weihnachtskatalogen
(insgesamt über 6 Mio. Auflage)

Folgende sieben Kategorien gibt es:
Baby Dreams Spielsachen für Kleinkinder bis 3 Jahren.
Little Kids Spielsachen für Mädchen und Buben von 3 bis 5 Jahren.
Girls Spielsachen für Mädchen von 5 bis 10 Jahren.
Boys Spielsachen für Buben von 5 bis 10 Jahren.
Learning & Creativity Lern- und Kreativitäts-Spielsachen und -Spiele für Kinder von 5 bis 12 Jahren.
Electronics Elektronisches Spielzeug für Kinder ab 6 Jahren.
Family Games Gesellschaftsspiele für Spieler und Spielerinnen jeden Alters.

Einer von den Siegern in der Kategorie “Grown ups” aus dem Jahr 2009 war die Schweizer Firma Yagopool mit Peter Brönnimann über welche ich hier bereits berichtet habe.

Joiz – die Erfinder von crossmedialen Fernsehen

Musik, Lifestyle, Gesellschaft und Games sind die Inhalte, mit denen sich Joiz beschäftigen will. Neuer ist die Art, wie Joiz das tun will. Als crossmedialer TV-Sender in HD-Qualität wollen die Macher die Fernsehwelt mit dem (mobilen) Web und den sozialen Medien verbinden. Facebook und Twitter sollen die Bewegtbilder als Backchannel begleiten und die Interaktion zwischen Joiz und den Zuschauern und unter den Zuschauern ermöglichen. Joiz will am 28. März 2011 crossmedial auf Sendung gehen.

Die crossmediale Plattform produziert interaktive, medienübergreifende Unterhaltungsprogramme für die Kernzielgruppe der 15- bis 29-Jährigen. Dabei werde klassisches Fernsehen mit Web und Mobile sowie sozialen Medien verknüpft. «Joiz ist die Antwort auf das veränderte Mediennutzungsverhalten der jungen Generation und bietet Werbetreibenden eine einzigartige Möglichkeit, diese Zielgruppe auf den heute parallel genutzten Distributionsvektoren anzusprechen», beschreibt CEO und Mitgründer Alexander Mazzara das Projekt.

Ziel des Schweizer Startup Joiz AG aus Zürich ist die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, denn 90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen täglich Fernsehen und Web gleichzeitig – Letztgenanntes per Notebook oder Smartphone. Dies ergab eine im März veröffentlichte Studie – bezahlt wurde sie von der European Interactive Advertising Association und Microsoft.
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Auf der Website werden alle Beiträge zum Ansehen bereit stehen, also ein Videoportal im Stile von SF. Zuschauer werden Videos und Bilder hochladen, twittern, Status-Updates auf Facebook veröffentlichen, Mehrinformationen finden, abstimmen und chatten können. Sehr wichtig für die Joiz Erfinder wird ein Bereich auf der Website sein, der parallel zum TV-Bild in Echtzeit Mehrinformationen, Votings und Chats anbietet.

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Was die Interaktion betrifft, hat der Sender ABC in den USA vor vier Monaten als Erstes eine iPad-App herausgebracht, die zu TV-Inhalten beispielsweise Zusatzinformationen zu einer Schauspielerin auf einem zweiten Screen, eben dem iPad, lieferte. Man konnte sich per Facebook Connect einloggen, um sich mit Freunden zu vernetzen. Ausserdem gab es zu einem Film beispielsweise noch eine Umfrage zur politischen Gesinnung – passend zu dem Film. Hatte man die App gestartet, analysierte sie einen mit der Sendung ausgestrahlten, für den Menschen unhörbaren Ton. Das Ganze erinnert an die hierzulande verwendete Radio-Control-Uhr. So konnte der Sender herausfinden, wo man war und das Programm passend zur Zeitzone gestalten. Vorteil für den Sender: Man konnte so relativ sicher sein, dass jemand wirklich zuschaut. Über die App selbst konnte man die Sendungen aber nicht gucken.

Interessant sind die neuen Möglichkeiten für die Werbewirtschaft. Interagieren die Zuschauer mit dem TV-Kanal z.B. über Facebook, dürften die entsprechenden Profildaten zur Verfügung stehen. Joiz – und damit die Werbetreibenden – dürfte also einiges mehr über das eigene Publikum wissen als andere Fernsehsender.

Hinter Joiz stehen einige Dutzend Jahre TV-Erfahrung bei SF DRS, Sat 1 und anderen Medienanbieter. Mitgründer Kurt Schaad ist der VR-Präsident, Alexander Mazzara ist Joiz-CEO und ebenfalls Mitgründer. Creathor Venture, ein Venture Capital-Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg und Zürich, hat vergangenen Herbst mehrere Millionen Franken in Joiz investiert.

Hier geht es zum Interview mit Verwaltungsratspräsident Kurt Schaad und hier zum Interview mit CEO Alexander Mazzara.

Joiz hat auch eine eigene Facebook Fan Gruppe und Twitter und natürlich einen Youtube Kanal.

“Tag der Erfinder” Heute: Niklaus Wirth

Niklaus Wirth wurde am 15. Februar 1934 in Winterthur geboren. Heute ist sein 77 Geburtstag. Er ist ein Schweizer Informatiker und Erfinder der Programmiersprache Pascal, eine der bekanntesten Programmiersprachen. Pascal hatte von Anfang an im universitären Bereich sehr großen Erfolg, was sich u. a. auch in der Programmiersprache Ada niederschlug, die sehr stark an der Syntax von Pascal angelehnt ist. Ich Erinnere mich noch an meine Studienzeit der Computerwissenschaften auf der Universität Salzburg.

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1959 Diplom-Elektroingenieur an der ETH Zürich, 1960 M.Sc. an der Université Laval in Kanada, promovierte Niklaus Wirth 1963 an der University of California in Berkeley. Nach Assistenzprofessuren an der Stanford University und der Universität Zürich kehrte er 1968 an die Eidgenössische Technische Hochschule zurück, wo er bis 1999 als Professor für Informatik lehrte und forschte.

Die Sprache wurde von Niklaus Wirth als Lehrsprache entwickelt. Sie wurde deshalb so einfach und strukturiert wie möglich gestaltet. Ihre große Verbreitung in der professionellen Programmierung fand sie als Borland/Turbo Pascal (später Delphi) – gegenüber dem Ur-Pascal wesentlich erweiterte und verbesserte Versionen.

Pascal zeichnet sich durch eine strikte und einfach verständliche Syntax sowie durch den Verzicht auf kontextabhängige Interpretationen des Codes aus. Somit erlaubt Pascal im Vergleich zu Sprachen wie C und Fortran eine gute Lesbarkeit und, verglichen mit Fortran, auch eine bessere Unterstützung von strukturierter Programmierung.

Ein wichtiges Konzept, das Wirth zur Anwendung brachte, ist die starke Typisierung (engl. „strong typing“): Variablen sind bereits zur Übersetzungszeit einem bestimmten Datentyp zugeordnet, und dieser kann nicht nachträglich verändert werden. Typenstrenge bedeutet, dass Wertzuweisungen ausschließlich unter Variablen gleichen Typs erlaubt sind. In Pascal gibt es von diesem strikten Zwang lediglich wenige Ausnahmen.

Heute findet Pascal im universitären Bereich (Entwicklung/Ausbildung) und in sicherheitskritischen Bereichen (z. B. Verkehrstechnik, Energieversorgung, Medizintechnik, Raumfahrt, Militär, teilweise im Banken- und Versicherungswesen) Anwendung. Dies beruht hauptsächlich auf der guten Prüfbarkeit und Wartbarkeit des Codes und der klaren Zuordnung der Variablen. So ist die 2005 eingeführte Betriebsleittechnik IV der Transrapid-Versuchsanlage Emsland in Pascal programmiert. Eine pascalähnliche Notation wird von jeher in der Informatik und Mathematik zur Darstellung von Algorithmen benutzt.

Wirth erhielt zahlreiche Ehrungen u.a. im Jahre 1984 den ACM Turing Award als erster und bisher einziger deutschsprachiger Informatiker (Stand 2009), sowie 1988 den IEEE Computer Pioneer Award.

Erfinder Tipp: 09.11 ist der Tag der Erfinder. An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltäglicher Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt. Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders. Vielleicht kann dieser eine Tag im Jahr dazu beitragen, Menschen wie z.B. Karl Friedrich Benz und Johannes Gutenberg zu gedenken und den ein oder anderen verkannten Erfinder entsprechend zu würdigen.
Ich werde versuchen jeden Grossen Erfinder mit seinem Geburtstag hier zu erwähnen. – um den “Tag der Erfinder” am 9. November damit zu ehren.

YIN YANG von Nicolas Thomkins


Die graphische Darstellung von Yin und Yang in Form des chinesischen Taiji-Symbols veranschaulicht das duale Prinzip der asiatischen Philosophie, wonach nur in der Harmonie der Gegensätze Ausgewogenheit erreicht werden kann. Das Design der Chaiselongue Yin Yang, entworfen von dem Schweizer Designer Nicolas Thomkins, greift auf diese Philosophie zurück und wurde dafür ausgezeichnet. mit dem red dot design award 2007.

Die Idee kam Designer Nicolas Thomkins am Strand von Olango, auf der Insel Cebu. Mit einem Stock zeichnete er den ersten Entwurf in den Sand: Ein Möbel aus zwei Elementen, als seien sie von der Natur geformt – wie von Wasser geschliffene Steine oder von Wind modellierte Dünen.

Die eingearbeiteten Sitzmulden sind hinreißend komfortabel und bieten jeweils Platz für eine Person. 4.000 Meter Faser umhüllen das unkonventionelle Möbel. Eine Herausforderung, die auch die besten Flechtkünstler in der Dedon-Manufaktur auf der Phlippineninsel Cebu erst einmal lösen mussten: In enger Zusammenarbeit zwischen Designer und Entwicklungsteam wurde ein Kunstwerk geschaffen, das zwei Elemente in fließender Form vereint.


YIN YANG vereint die dynamischen Gegensätze der ältesten chinesischen Philosophie in einem harmonischen Zusammenspiel von Farbe und Form – die bronzen- und platinfarbene Faser spiegelt diese Harmonie im Wechsel konvexer und konkaver Flächen wider. Umspielt von vier Kilometern


Erfinder Tipp:
Geschenkt! Die Blogaktion von Erfinderladen.com

deck4 die schweizer Produkt und Erfindungen Designer

Deck 4 ist ein Unternehmen geführt von Lukas und Sandra Imfeld. Beides diplomierte Industrie Designer FH mit beruflicher Vorbildung aus dem Bereich Handwerk und Planung.
Seit 2004 gestaltet, konzipiert und entwickelt Deck 4 Produkte für unterschiedliche Bereiche. Eine weitere Kompetenz von Deck 4 ist die umfassende Gestaltung des Produktumfeldes, wie Printmedien, Auftritte an Messen oder Auftritt im Web.
Wer kreative Arbeiten sowie Nachhaltigkeit schätzt und Ihre Sichtweise des Designs kennen lernen will, ist bei Deck 4 herzlich willkommen.

Ihre Schwerpunkte sind Industrie, Möbel, Ausstellungs, Grafik und web Design.

Möbel sind wie Mode und Schmuck alte Begleiter des Menschen. Einrichtungsgegenstände geben unverkennbar Auskunft über Stil und Lebensart. Oft sind sie auch Ausdruck von grundlegenden Überzeugungen. Nachhaltigkeit und Funktionalität bilden für die Entwürfe von Deck 4 wesentliche Grundpfeiler. So ist es uns möglich, Projektziele bis in die Produktion und Fertigung zu übertragen.

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Im Rahmen des Vorarlberger Wettbewerbes handwerk + form entstand ein Möbel das Sitz und Tritt zugleich ist.

Wichtig für die Marktfähigkeit von Möbeln ist, neben dem Design eine gute Grundüberlegung von der einfachen Fertigung bis zum Vertrieb und Montage. Für Deck 4 bedeutet dies, die Herausforderung anzunehmen, formschön und doch kostenbewusst zu gestalten.

Anderen Referenz ist Z.B Produktdesign sowie Marketingkonzept für das leichteste Picknick Messer der Welt.

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Über diese Feather-Light Swiss Knife Erfindung habe ich bereits bei Land der Erfinder berichtet.

Die Nanosilber Innovation

Nanosilber ist keine neue Erfindung der Nanotechnologien, sondern bereits seit mehr als 100 Jahren in verschiedenen Produkten im Einsatz. Dies zeigt eine neue Empa-Studie. Schon damals wurde die antimikrobielle Wirkung winziger Silberteilchen genutzt, die als kolloidales Silber bekannt waren.

Etliche Nanomaterialien stehen derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Besonders Silbernanopartikel werden sowohl von Wissenschaft als auch von Behörden detailliert untersucht. Die Annahme dahinter: dass es sich bei Nanosilber um eine völlig neue Substanz handelt. Die Empa-Forscher Bernd Nowack und Harald Krug zeigen zusammen mit Murray Height von der Firma HeiQ in einer vor kurzem in der Fachzeitschrift «Environmental Science & Technology» veröffentlichten Studie, dass Nanosilber keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist. Bereits 1889 wurden Silberpartikel mit einem Durchmesser von nur sieben bis neun Nanometer erwähnt. Verwendet wurden diese in Heilmitteln oder in Bioziden, um das Wachstum von Bakterien auf Oberflächen zu vermeiden. Zum Beispiel in antibakteriellen Wasserfiltern oder in Algiziden für Swimmingpools.

	Die Elektronenmikroskopaufnahme zeigt Silbernanopartikel in Algaedyn, einem Desinfektionsmittel für Swimmingpools.

Die Elektronenmikroskopaufnahme zeigt Silbernanopartikel in Algaedyn, einem Desinfektionsmittel für Swimmingpools.


Bekannt waren die Nanoteilchen als «kolloidales Silber». Doch gemeint ist damals wie heute das Gleiche: extrem kleine Silberpartikel. Neu ist lediglich die Verwendung der Vorsilbe «Nano». «Doch», so Bernd Nowack, «Nano bedeutet weder, dass etwas neu, noch, dass es von vorneherein schädlich ist.» Als das «kolloidale Silber» in den 1920er-Jahren in grossen Mengen auf den Markt kam, löste das zahlreiche Studien und entsprechende Regulierungen seitens der Behörden aus. Schon damals war den Entdeckern der Nanopartikel also deren Bedeutung und Wirkungsweise bewusst. «Das bedeutet aber nicht, dass die möglichen Auswirkungen der Nanopartikel auf Mensch und Umwelt verharmlost werden sollten», sagt Nowack. Wichtig sei, die Materialeigenschaften von Nanosilber genau zu charakterisieren und nicht einfach die Vorbehalte gegenüber Nanosilber zu glauben.

Unter Nanopartikeln sind Teilchen mit einer Grösse von unter 100 Nanometer zu verstehen. Aufgrund ihrer extremen «Kleinheit» besitzen Nanoteilchen andere Eigenschaften als grössere Partikel desselben Materials. So weisen Nanopartikel pro Volumeneinheit eine viel grössere Oberfläche auf. Dadurch sind sie beispielsweise häufig reaktiver. Nanosilber gibt zudem, bei geringerem Materialeinsatz, mehr Silberionen ab als solides Silber. Die gelösten Silberionen wirken auf Bakterien toxisch und töten diese ab. Ob Nanosilber ein Risiko für Mensch und Umwelt darstellt, ist Gegenstand von derzeit laufenden Untersuchungen.

Zurzeit sind Hunderte von Produkten im Umlauf, die Silbernanopartikel enthalten, zum Beispiel Kosmetika, Lebensmittelverpackungen, Desinfektions- und Reinigungsmittel, aber auch antibakterielle Socken und Unterwäsche. Weltweit werden pro Jahr rund 320 Tonnen Nanosilber eingesetzt. Einiges davon gelangt über das Abwasser in den Wasserkreislauf. Welche Wirkung die Silberpartikel auf Flüsse, Böden und die darin lebenden Organismen haben, ist noch nicht im Detail geklärt. Ein in der Fachzeitschrift «Science» erschienener Kommentar von Bernd Nowack diskutiert die Implikationen der neuesten Studien zu Nanosilber in Kläranlagen. Mehr als 90 Prozent wird gebunden und reichert sich im Klärschlamm in Form von Silbersulfid an. Dieses Silbersalz ist extrem schwerlöslich und um Grössenordnungen weniger giftig als freie Silberionen. Dabei spielt die ursprüngliche Form des Silbers im Abwasser – ob als metallische Nanopartikel, ob gelöst als Silberionen oder als unlöslicher Silbersalzniederschlag – offenbar keine Rolle. «Was die Umweltauswirkungen angeht, dürfte sich Nanosilber in Konsumgütern nicht von anderen Formen von Silber unterscheiden und für Ökosysteme nur ein geringes Problem darstellen», sagt Nowack. Geklärt werden müsse aber noch, in welcher Form das nicht gebundene Silber im Abfluss der Kläranlagen vorliege und was mit dem Silbersulfid in natürlichen Gewässern geschehe, ob es etwa stabil ist oder wieder in andere Silberformen umgewandelt wird.

Turbal AG: Wasserturbinen für Kleinkraftwerke

Mit dem zweiten Platz bei dem KMUPrimus 2010 Wettbewerb zeichnete die St.Galler Kantonalbank das Jonschwiler Unternehmen Turbal AG aus. Konsequent umweltgerecht fertigt das 1960 gegründete Familienunternehmen selbst entwickelte, leistungsstarke Wasserturbinen für Kleinkraftwerke an. Erneuerbare Energien sind ihr Kerngeschäft und garantieren eine erfolgreiche Zukunft. Ihre ökologische Leistung ist offenbar: So entspricht zum Beispiel die Leistung aller 300 gelieferten Turbal-Anlagen der letzten zwanzig Jahre der Leistung eines halben Atomkraftwerkes.

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Beeindruckende Zahlen weist auch die Turbal AG vor. In den letzten sechs Jahren verdreifachte der Betrieb mit 40 Mitarbeitenden den Umsatz.

Dank einem arbeitsteiligen Geschäftsmodell mit dem österreichischen Konzern Andritz Hydro hat die Turbal Zugang zu einem weltweiten Vertriebsnetz gewonnen, während Andritz Hydro umgekehrt alle kleinen Turbinen bei Turbal produzieren lässt. Turbal kann so ihrerseits die Stärken des Kleinbetriebes in die Partnerschaft einbringen, nämlich handwerkliche Qualität, Flexibilität und Kosteneffizienz. Damit blieb die Turbal ein flexibler, kostengünstiger Kleinbetrieb, der seine Turbinen in höchster Qualität produzieren und über die Andritz weltweit vertreiben kann. Darüber hinaus ist sie in der Lage, in der Region hochwertige Arbeitsplätze anzubieten. Von Huldreich Hugentobler vor 50 Jahren gegründet, produzierte Turbal erst Maschinen und Prototypen in Kleinserien für die Bühler-Gruppe, setzte dann auf Wasserturbinen. Mittlerweile sind bereits die zweite und dritte Generation der Familie am Werk.

Die St.Galler Kantonalbank zeichnet jedes Jahr unternehmerische Topleistungen aus, die sich durch Innovationskraft, Nachhaltigkeit und durch einen substanziellen Beitrag zur Standortattraktivität abheben. Der Preis wird an Unternehmen verliehen, deren wirtschaftliche Aktivitäten auch gesellschaftlich von Bedeutung sind – also dem Wohlergehen der Region und seiner Bevölkerung dienen: ökonomisch, ökologisch und sozial.

Erfinder Tipp: Für die folgende Erfindung eines Wasserwirbelkraftwerkes von einem Schweizer Erfinder, suchen wir einen Hersteller und Partner der diese Innovation und Verbesserung gemeinsam mit uns Umsetzen kann.