Die Schweizer Innovation Startup-Nationalmannschaft 2011

Die neuen Gewinner des venturelab-Wettbewerbs venture leaders stehen fest. Zwanzig innovative Jungunternehmen haben nun im Juni 2011 die Chance als „Schweizer Startup-Nationalmannschaft“ von einem zehntägigen Business-Development-Programm in Boston (USA) zu profitieren. Dort werden sie ihre Geschäftsideen amerikanischen Investoren und Industrievertretern präsentieren und sich mit US-Startups messen.

venturelab

Rund 100 Bewerberinnen und Bewerber machten sich dieses Jahr Hoffnung, als Teil der Schweizer Nationalmannschaft nach Boston zu reisen, um dort kostenlos ein zehntätiges Business-Development-Programm zu absolvieren. Der Startup-Wettbewerb venture leaders ist das jährliche Programm-Highlight von venturelab, dem nationalen Startup-Training der Kommission für Technik und Innovation KTI. Damit werden innovative Startups mit internationalem Wachstumspotenzial gezielt gefördert. Für die Auserwählten hat die Reise einen finanziellen Wert von 10‘000 Franken, der ideelle Wert ist aber für viele unbezahlbar.

Am 7. Juni 2011 reisen die zwanzig von der Jury ausgewählten Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Chance, sich intensiv mit der Kommerzialisierung ihrer Hightech-Produkte in den USA zu befassen und sich bereits in einem frühen Entwicklungsstadium auf einer internationalen Bühne zu profilieren. Beat Schillig, verantwortlich für die Gesamtleitung von venturelab in der Deutschschweiz: «Was sich für Startups besonders auszahlt sind die vielen Kontakte zu Insidern aus der Industrie und Investoren. Die Schweiz gilt in Europa als Innovationsführer und unsere Startup-Elite kann im direkten Vergleich mit den Amerikanern gut mithalten. Damit das so bleibt, ist es sehr wichtig, dass sich unsere talentierten Jungunternehmen früh international vernetzen.» Neben der Möglichkeit zum Networking erwartet die Gewinner auch ein viertägiger Entrepreneurship-Kurs mit Top-Referenten. Organisiert wird venture leaders in Zusammenarbeit mit swissnex Boston. Auch Ernst&Young ist innerhalb seines Programms «Entrepreneur of the Year» daran beteiligt.

Zahlreiche Startup-Gründer wie beispielsweise Stéphane Doutriaux von Poken oder Paul Sevinç von Doodle haben bereits von venture leaders profitiert. Viele von ihnen waren daraufhin bei Finanzierungsrunden erfolgreich und haben sich eindrücklich entwickelt. Alexander Ilic, Mitgründer und CEO von Dacuda, welche dieses Jahr mit dem Vertriebspartner LG die erste Scannermaus der Welt auf den Markt bringt, war 2010 einer der Gewinner von venture leaders: «Man bekommt in kurzer Zeit extrem viel Inspiration und sagenhafte Kontakte. Jeder nahm sehr viele Inputs für die weitere Entwicklung seines eigenen Business mit nach Hause. Für viele von uns gab es zudem spannende Folgemeetings mit potenziellen Partnern und Investoren.»

Von den rund 100 Bewerbungen, die bis Anfang März eingetroffen sind, wurden 40 ausgewählt, deren Vertreter vor einer Expertenjury ihr Geschäftsmodell präsentieren konnten. Bewertet wurde dabei weniger die bisherige Leistung, sondern das künftige Potenzial von Unternehmerpersönlichkeit und Unternehmen, Innovationskraft und Marktchancen. Jordi Montserrat, verantwortlich für venturelab in der Romandie, war von dem hohen Niveau begeistert: «Unsere Jurymitglieder werden jedes Jahr von den Startups positiv überrascht. Doch in diesem Jahr meinten sie noch einen weiteren Qualitätssprung gesehen zu haben. Das zeigt, dass die Schweizer Startups auf dem richtigen Weg sind.»

Den grossen Erfolg des Programms belegen die Daten, die anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von venture leaders im letzten Jahr erhoben wurden. Von den insgesamt 187 Gewinnern gründeten 115 eine Firma. Total wurden mehr als 1‘000 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen sowie ein Finanzierungsvolumen von 210 Millionen Franken generiert. Diverse Gewinner beliessen es nicht bei einer Firmengründung, sondern gründeten weitere Unternehmen, insgesamt 28 an der Zahl. Die Resultate der Umfrage zeigen, dass das Programm vor allem hinsichtlich des unternehmerischen Spirits einen grossen Einfluss auf die Teilnehmenden hat.

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner von venture leaders 2011:

Dominik Bell, Aeon Scientific AG, Medtech (ETH Zürich)
Ferngesteuerte Mikroinstrumente für neue Diagnose- und Behandlungsmethoden
www.aeon-scientific.com

Andrea Girardello, AppAware, ICT (ETH Zürich)
Android Applikation, die in einer Art Hitparade die beliebtesten Apps von Freunden oder einer Stadt anzeigt
www.appaware.org

Reto Wettstein, BizTelligence, ICT (Uni Zürich)
High-Tech Informationssysteme, die Kundenströme in Ladenlokalen sichtbar machen
www.biztelligence.net

Michael Sauter, Compliant Concept GmbH, Medtech (EMPA Dübendorf)
Neues Therapiebettsystem für die Prävention und Therapie von Dekubitus
www.compliant-concept.ch

Marcus Kuhn, connex.io, ICT (Uni St. Gallen)
Technologie für die Synchronisation aller Kontaktdaten von Handy, Mail und Social Media in ein einheitliches Adressbuch
www.connex.io

Dominik Lysek, credentis, MedTech
Produkte zur Remineralisation von Zahnschmelz für die Prävention und Behandlung von Karies
www.credentis.com

Ricardo Beira, DistalMotion, MedTech (EPF Lausanne)
Chirurgische Plattform für eine neue Generation von mini-invasiver Chirurgie
www.distalmotion.com

Fabrizio Lo Conte, eSMART Technologies, Electronics / Mechanics (EPF Lausanne)
Umfassende Lösungen zur intelligenten Steuerung des Hauses und um gleichzeitig Energie zu sparen
(im Moment keine Webseite verfügbar)

Michael Dupertuis, GEROCO SA, CleanTech (HEIG-VD)
Senkung des Energieverbrauchs zu Hause oder im Büro dank dem Produkt Ecowizz
www.geroco.com

Jan-Mathieu Donnier, GlobalVision Communication, ICT
Online-Applikationen im Bereich 360° Bilder und Videos
www.globalvision.ch

Temitope Ola, Koemei SA, ICT (EPF Lausanne)
Auf der Cloud-Technologie basierende Spracherkennungslösung für Mehrpersonengespräche
www.koemei.com

Irene Schiller, Malcisbo AG, Biotech (ETH Zürich)
Entwicklung einer neuen Generation von Impfstoffen, die auf Glukose basieren
www.malcisbo.ch

Michael Iten, Marmota, Electronics / Mechanics (ETH Zürich)
Glasfasersensoren zur geotechnischen Überwachung von Grossbaustellen
www.marmota.com

Andreas Kunzmann, Optical Additives GmbH, Micro / Nano Technology
Neue Technologie zur Nutzung jeder Oberfläche als Solarzelle
www.optical-additives.com

David Bonzon, Pandora Underwater Equipment, Electronics / Mechanics (EPF Lausanne)
Tauchgeräte zur automatischen Kontrolle des Aufstiegs für mehr Sicherheit
(im Moment keine Webseite verfügbar)

Stella Schieffer, Polyport, ICT (ETH Zürich)
Alternative zu bestehenden Logistikdiensten, die bestehende Reisebewegungen effizienter und nachhaltiger nutzt.
www.polyport.org

Christian Brühlmann, ProteoMediX AG, Biotech (ETH Zürich)
Diagnostische Tests für die Diagnose und Prognose von Prostata-Krebs sowie die Selektion von effektiven Therapien
www.proteomedix.com

Simone Rizzi, QGel SA, Biotech (EPF Lausanne)
Produkte für die Forschung und Entwicklung in Pharma und Biotechnologie
www.qgelbio.com

Thorsten Schwenke, THELKIN GmbH, Electronics / Mechanics (ZHAW)
Mechanische Prüfsysteme für orthopädische Implantate und andere medizintechnische Produkte
www.thelkin.com

Nils A. Reinke, Winterthur Instruments GmbH, Electronics / Mechanics (ZHAW)
Messsysteme für die berührungslose und zerstörungsfreie Prüfung von industriellen Beschichtungsprozessen
www.winterthurinstruments.ch

venturelab ist das kostenlose Startup-Training der Kommission für Technologie und Innovation KTI. Das Angebot trägt verschiedenen Bedürfnissen Rechnung und reicht von Motivationsevents für unternehmerisch Interessierte über Semesterkurse für Hochschulangehörige bis zu intensiven Strategie-Workshops für Hightech-Startups. Einzigartig an allen Ausbildungsmodulen ist die unmittelbare Praxis-Relevanz: Die Startups werden von erfahrenen Unternehmern als Trainer begleitet. Das garantiert, dass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Seit der Lancierung im Mai 2004 hat venturelab mehr als 2’115 Kursmodule in allen Landesteilen der Schweiz durchgeführt. Insgesamt haben über 16’000 Hochschulangehörige und innovative Unternehmer/innen in den Workshops von venturelab an ihren Startup-Projekten gearbeitet.

Ich werde mit der Zeit, wenn ich es noch nicht bereits gemacht habe diese Schweizer Gewinn Unternehmer auch hier im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen, detaillierter vorstellen.

Genfer Erfindermesse 2011

Die 39. internationale Erfindermesse im Genf findet vom 6. bis 10. April 2011 im Messezentrum Genf in der Schweiz statt. In diesem Jahr werden mehr als 780 Aussteller aus 45 Ländern zum internationalen Treffpunkt der Geistesgrößen dieser Welt erwartet. Der Präsident der Genfer Messe für Erfindungen, Jean-Luc Vincent erwartet rund 60.000 Besucher, darunter mehrere tausend Unternehmensführer, Finanziers, Journalisten, Sachverständige und das interessierte Publikum aus aller Welt. Wie bereits letztes Jahr hier im Land der Erfinder berichtet werde ich wieder über die Messe und deren Besucher berichten.

genfer messe 2011

Unter dem Patronat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, des Kantons, der Stadt Genf und der Weltorganisation für geistiges Eigentum – WIPO-OMPI, erhält die Internationale Messe für Erfindungen, Genf die bedeutendste Unterstützung und Privilegien, die eine Ausstellung überhaupt geniessen kann. Diese von den Behörden gewährte Unterstützung ist der Beweis der Notwendigkeit und der Qualität der Messe, die als die bedeutendste aller bestehenden Messen für Erfindungen anerkannt ist. Mit über 40 teilnehmenden Ländern ist sie ausserdem auch die internationalste Messe für Erfindungen.

Schweizer Erfinder und Unternehmer die dieses Jahr bei der Messe als Austeller Ihre Erfindungen vorstellen wollen, können sich auch bei mir per Email melden und ich werde Ihre Erfindung auch hier im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen vorstellen.

Trigalight – Innovative Schweizer Technologie

traser® H3 ist die firmeneigene Uhrenmarke von MG-Microtec AG. Das Schweizer Unternehmen ist weltweit unbestrittener Marktleader in der Herstellung von kleinstformatigen GTLS (gaseous tritium light sources) Lichtquellen, die 100 mal stärker leuchten, als vergleichbare Leuchtsysteme.

Das unter der Bezeichnung trigalight® vermarktete Leuchtsystem ist selbstleuchtend, das heisst, es gibt sein Licht ab, ohne dass es Batteriestrom (Knopfdruck) oder eine andere Aufladung benötigt (zum Beispiel Sonnenlicht). Die aussergewöhnliche Leuchtkraft dieser Lichtquelle hält für über 20 Jahre an.

Das mittelständische Familienunternehmen MG-Microtec AG mit Sitz in Niederwangen bei Bern beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Die Herstellung des selbstleuchtenden Leuchtsystems trigalight® ist das Resultat jahrzehntelanger intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Radiolumineszenz. Das MG-Microtec AG ist die zur Zeit weltweit einzige Herstellerin dieser Uhren-Beleuchtungstechnologie. trigalight® kommt ohne Batteriestrom oder Aufladung durch Tageslicht aus, ist wartungsfrei und hat eine garantierte Leuchtkraft von mindestens 10 Jahren.

trigalight® sind winzige, luftdicht verschlossene Glasröhrchen, die auf der Innenseite mit einem phosphorisierenden Leuchtstoff beschichtet sind. Sie enthalten eine geringe Menge gasförmiges Tritium.
Die vom Tritiumgas emittierten Elektronen aktivieren den Leuchtstoff permanent.

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trigalight® ist selbstleuchtend, das heisst, es gibt sein Licht ab, ohne dass es Batteriestrom, eine andere Aufladung oder einen Knopfdruck benötigt. trigalight® müssen nie aufgeladen werden und benötigen keine Servicearbeiten.

Es gibt auch eine trigalight Iphone App und natürlich eine Facebook Fanpage.

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Die Vorteile der Innovation liegen an der Hand. Trigalight ist eine Investition und Innovation mit Zukunft.

Sindex – die Schweizer Messe für Technologie

SINDEX heisst die neue Schweizer Messe für Technologie, die erstmals vom 4. bis 6. September 2012 in Bern durchgeführt wird. An der SINDEX trifft sich die komplette Schweizer Technologiebranche. Als Organisatorin tritt die BEA bern expo AG auf, sie hat zusammen mit dem Swiss Technology Network und Branchenvertretern das Messekonzept ausgearbeitet.

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Die BEA bern expo AG und das Swiss Technology Network (swissT.net) reagieren mit der Lancierung der SINDEX auf das Bedürfnis der Branche nach einer umfassenden
Plattform für die Technologiebranche. Die SINDEX spiegelt vom 4. bis 6. September 2012 das Zusammenwachsen und die Vernetzung von Technologien der Schweizer Wirtschaft wider.
Die Messe zeigt Trends, Innovationen und Schlüsseltechnologien der Branche von morgen: Von Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen der Automation, Elektronik und Elektrotechnik, von einzelnen Komponenten bis hin zu Gesamtlösungen.

Anlässlich der Generalversammlung swissT.net vom 30. Juni präsentierte das swissT.net sowie die Messeveranstalterin das Messekonzept der SINDEX. Die Schweizer Messe für Technologie wird ab dem Jahr 2012 alle zwei Jahre auf dem Messeplatz der BEA bern expo in Bern stattfinden. Die wichtigsten Unternehmen der Branche stehen hinter der Messe und haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Max Würmli, Head of Industry Automation and Drive Technologies der Siemens Schweiz AG meint: «Die Schweiz braucht eine starke Technologie-Messe als Plattform für den Dialog mit den Kunden und als Katalysator für die Weiterentwicklung der Branche. Eine starke Berücksichtigung der Ausstellerinteressen, vertreten durch swissT.net und GOP, attraktive Rahmenbedingungen und die Nähe zu der Westschweiz, all dies bietet die BEA bern expo AG mit der SINDEX.

Norbert Renz, Geschäftsführer der Bosch Rexroth Schweiz AG meint zu der Messe: «Als Mitglied in swissT.net und GOP fordern wir seit Jahren eine Messe die eine umfassende Plattform für die Technologiebranche der Schweiz bietet. Die BEA bern expo AG hat gegenüber anderen Veranstaltern mit ihrem innovativen Konzept klar überzeugt. Als besondere Trümpfe erachten wir das Bekenntnis zur intensiven Zusammenarbeit mit den Ausstellerverbänden und das attraktive Gesamtpaket inklusive der Nähe zur Westschweiz und zur Politik. Wir bekennen uns zu diesem Messekonzept und werden die SINDEX unterstützen.

Die Glatz Innovation mit Tradition

Bei Glatz hat Innovation Tradition und zwar seit 1895. Seit jeher suchen die Spezialisten nach Lösungen, hervorragende Arbeit noch besser zu machen. Mit einigem Erfolg. Alexo, in den 30-er Jahren entworfen, gilt noch heute als Design-Ikone. Und als Glatz den Freiarmschirm entwickelte, waren viele skeptisch. Heute jedoch gehören Freiarmschirme zum Standardrepertoire idealer Schattenlösungen.

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Bei der Entwicklung von Innovationen konzentriert sich Glatz AG aus Frauenfeld auf die optimale Schattenlösung, Funktionalität, Qualität und grosses Design. Innovationen sind eine Daueraufgabe. Sich ändernde Kundenbedürfnisse und neue technische Möglichkeiten sind für Glatz stets Anlass, bestehende Produkte zu perfektionieren und neue Produkte zu entwickeln.
Glatz
Die Zeiten ändern sich. Und damit die Bedürfnisse. Glatz bezieht sich auf neue Entwicklungen und arbeitet laufend an Innovationen. So entsprechen Technik, Materialien und Design stets den höchsten Ansprüchen unserer Zeit.

Zugegeben. Sonnenschein hat jeder von uns wahrscheinlich viel lieber, als Regen. Doch zu viel Sonne vertrübt leicht und sehr schnell die schönen Stunden. Ein Sonnenschirm ist da eine gute Lösung. Besonders einer, der mehr bietet, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Denn auch bei Sonnenschirmen steckt der grosse Unterschied in kleinen Details. Manche davon bestätigen sich erst, wenn sie länger in Gebrauch sind. Zum Beispiel die Bedienbarkeit, die Wahl zwischen Mittelstock- oder Freiarmschirm, die Lichtempfindlichkeit der Stoffe, der UV-Schutz nach Australian Standard…

Glatz konzipiert Sonnenschirme streng nach ergonomischen Prinzipien. Die Bedienung ist auf die natürlichen Bewegungsabläufe der Menschen abgestimmt. So lassen sich Glatz Sonnenschirme stets bequem bedienen. Das übrigens über viele Jahre. Dafür sorgt die clevere Konstruktion der Schweizer Ingenieure.

1972 entwickelt Dölf Glatz den ersten Grossschirm mit patentiertem Servomechanismus, die sich weltweit durchsetzten. Heute führt Markus Glatz das Unternehmen in vierter Generation und etabliert es als führender Anbieter von Sonnenschirmen aller Grössen.

«Made by Glatz» garantiert eine führende Qualität. Denn in Produktion, Technologie, Innovation und Vermarktung orientiert sich Glatz an internationalen Standards. Und vereint dies mit dem Schweizer Bewusstsein für qualitativ hochstehende Prozesse. Kontinuierliche Qualitätskontrolle, aber auch die laufende Prüfung, welche neuen Technologien zu einer weiteren Qualitätssteigerung beitragen können, machen Glatz Produkte zu dem, was sie heute sind.

Wer an der Spitze der Entwicklung neuer Produkte steht, läuft stets Gefahr, nachgeahmt zu werden. Einerseits ist das das Zeichen der grossen Attraktivität. Anderseits suchen Kunden die Sicherheit, ein Original zu erwerben. Darum schützt Glatz seine Produkte durch eine Reihe von Patenten und Marken in der Schweiz, in Europa und Übersee.

EU-Patent soll Erfindern bei den Kosten helfen

Mehr als zehn Jahre wurde gestritten, nun wird das einheitliche EU-Patent zumindest in 25 EU-Ländern – darunter Deutschland und Österreich – kommen. Das Gemeinschaftspatent soll die Kosten senken, die den Firmen und Erfindern heute durch Übersetzungen in den EU-Staaten entstehen. Von 2012 an könnte es gelten. Das wird natürlich auch Interessant sein für die Schweizer Erfinder.

Erfindungen werden in der EU derzeit entweder durch nationale Patente oder durch sogenannte europäische Patente geschützt. Letztere erteilt das Europäische Patentamt (EPA). Diese müssen von jedem Mitgliedstaat, in dem der Patentschutz gelten soll, bestätigt werden. In der Fachsprache heißt das Validieren. Dafür können die Länder eine Übersetzung in ihre Landessprache verlangen – was viel Geld kostet.

Der Schutz einer Erfindung ist teuer: Laut EU-Kommission kostet ein europäisches Patent, das in 13 Ländern anerkannt ist, derzeit 20.000 Euro. Davon entfallen fast 70 Prozent auf Übersetzungen. Zum Vergleich: Ein US-Patent bekommt man schon für weniger als ein Zehntel des Betrags, umgerechnet knapp 2000 Euro. Mit der neuen Regelung sollen in der EU die Kosten auf ein Drittel sinken. Zugleich hat das Patent in allen beteiligten Mitgliedstaaten Wirkung.

Mit dem EU-Patent profitieren „Die Erfinder“ – kleine Unternehmen und öffentliche Forschungseinrichtungen. Sie kämen preiswerter an Patentschutz. Die EU-Kommission hofft so auf mehr Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Interessant ist das EU-Patent vor allem für Deutsche. 59.583 Patente wurden allein 2009 beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet.

Spanien und Italien sehen ihre Landessprachen benachteiligt. Deshalb wehren sie sich seit Jahren dagegen, dass nur noch Englisch, Französisch und Deutsch offizielle Patentsprachen sein sollen. Das Patent wird daher in beiden Ländern nicht gültig sein.

Die EU-Kommission will nach Worten von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am 30. März Gesetzesvorschläge zum einheitlichen Patentschutz und zum Sprachenreglement vorlegen. Auch eine von Italien und Spanien angekündigte Klage vor dem EuGH werde daran nichts ändern, da sie keine aufschiebende Wirkung habe, hieß es. 2012 könnte das EU-Patent dann kommen.

Hier Überblick über das Erteilungsverfahren und der Weg zum europäischen Patent.

EVTEC – Die Schweizer Elektroauto Tüftler

Die Schweizer Elektroingenieure Markus Kramis und Roland Bucher haben zusammen das ETH Spin-off EVTEC AG gegründet. Das Unternehmen mit dem Sitz in Emmenbrücke berät Kunden bei der Konzeption von Elektrofahrzeugen. Auf Wunsch stellt EVTEC den E-Auto Prototyp auch gleich selber her.

Besonders stolz sind Markus Kramis und Roland Bucher darauf, dass sie das ETH Spin-off EVTEC ganz ohne finanzielle Hilfe gegründet haben. Die Jungunternehmer erhielten schon Aufträge, bevor es EVTEC überhaupt gab. Für das Unternehmen mit Sitz im Kanton Luzern arbeitet mittlerweile ein Team von Ingenieuren mit umfangreicher Erfahrung in den Bereichen Elektronik und Regelungstechnik. das Unternehmen berät ihre Kunden bei der Konzeption von Elektrofahrzeugen. Das EVTEC-Team kennt sich aus auf dem Markt und hilft dabei, die verschiedenen Komponenten des Fahrzeugs nach individuellen Bedürfnissen zusammenzustellen. Wünschen die Kunden den Bau eines Prototypen, können dies die Elektro- und Maschineningenieure der EVTEC zusammen mit ihren Fertigungspartnern ebenfalls übernehmen.

David Dyntar, Professor am Institut für Werkmaschinen und Fertigung, hat die Studenten Markus Kramis und Roland Bucher vor fünf Jahren von der Fachhochschule Luzern für ihre Diplomarbeit an die ETH geholt. Die Elektrotechnikstudenten unterstützen angehende Maschineningenieure der ETH beim Bau eines Elektroautos für den Akademischen Motorsportverein Zürich. Dabei hat Markus Kramis seine Faszination für den Bau von schönen und sportlichen Elektroautos entdeckt.

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Bucher und Kramis haben bei Folgeprojekten beratend mitgewirkt und die ETH-Studenten beim Bau von Elektro-Rennautos betreut. Die Ingenieure haben sich dabei zu Elektrofahrzeug-Spezialisten entwickelt und Kontakte zu anderen Fachspezialisten und Fertigungspartnern geknüpft. So auch zur Firma Protoscar, für deren Elektro-Sportwagen Lampo II das EVTEC-Team die ganze Elektronik geliefert hat. Protoscar war auch am diesjährigen Genfer Autosalon präsent und hat dem jungen Spin-off EVTEC die Möglichkeit geboten, an ihrem Stand präsent zu sein. Dort konnten sich die Jungunternehmer auch über die neusten Entwicklungen in ihrer Branche informieren.

Markus Kramis sagt aber, dass die meisten neuen Ideen während des täglichen Geschäfts entstehen. Auch die Zusammenarbeit mit der ETH ist für EVTEC wertvoll. Im Rahmen des SunCar-Projekts am Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik hat Kramis einen Lehrauftrag übernommen. EVTEC unterstützt zudem weiterhin Projekte, die das Departement für Maschinenbau und Verfahrenstechnik zusammen mit dem AMZ Racing-Team realisiert.

Im Moment entwickeln die beiden Ingenieure zusammen mit Protoscar eine neue Ladestation für den Hausgebrauch. Dieser Home Charge Device soll später in Serie produziert werden und könnte sich zu einem wichtigen Produkt für EVTEC entwickeln. Für Kramis steht jedoch fest, dass die Zukunft in der Elektromobilität liegt, weil Elektromotoren einen höheren Wirkungsgrad haben als Verbrennungsmotoren: Elektromotoren erreichen einen Wirkungsgrad zwischen 90 und 95 Prozent, derjenige des Benzinmotors hingegen liegt nur bei 35 Prozent und der des Dieselmotors bei maximal 45 Prozent. Auch Hybridelektrofahrzeugen räumt EVTEC ein hohes Marktpotenzial ein. Bei diesen Autos ist ein Verbrennungsmotor eingebaut, der dann benutzt wird, wenn die Akkus des Elektromotors leer sind.

Der ETH Spin-off EVTEC setzt bei der Konzeption von Elektrofahrzeugen auf sportliches Design. (Bild: zVg EVTEC)

Der ETH Spin-off EVTEC setzt bei der Konzeption von Elektrofahrzeugen auf sportliches Design. (Bild: zVg EVTEC)

Noch sind Elektrofahrzeuge für die meisten Autofahrer zu teuer. Ausserdem gibt es in der Schweiz nicht genügend öffentliche Ladestationen, um die Stromversorgung der Elektrofahrzeuge zu sichern. Das EVTEC-Team hat diese Lücke schmerzlich gespürt, als es mit dem Lampo II nach einem Treffen im Tessin bei Protoscar nach Hause fuhr. Der Gotthardtunnel war gesperrt, weshalb das Team über den Pass fahren musste. Dieser Umweg führte dazu, dass die Akkus leer waren, bevor die nächste Ladestation in Reichweite war. Das EVTEC-Team behielt jedoch die Nerven und fand eine unkonventionelle Lösung: Es lud die Akkus mit Strom aus der Steckdose eines Selecta-Automaten.

Vasco Lenzi, Maschinenbaustudent der ETH Zürich, der ein dreimonatiges Praktikum bei EVTEC macht, frohlockt schon jetzt: «In 30 Jahren, wenn fast alle Menschen Elektroautos besitzen, können wir auf langjährige Erfahrung in diesem Business zurückblicken und unsere Dienstleistungen werden bestimmt sehr gefragt sein» laut ETH Life.

BubbleBum – Der portable, faltbare und liebenswerte Autokindersitz

BubbleBum der preisgünstige und farbenfrohe Kindersitz ist leicht, aufblasbar und kann überall hin mitgenommen werden. Kinder und Mütter können ihn ganz einfach im Rücksack oder in der Handtasche verstauen – die perfekte Lösung für den Urlaub, Mietwagen, Taxis, Reisebusse, Schulausflüge und Fahrgemeinschaften. Ideal für Kinder zwischen 3 und 11 Jahren. Das Produkt wird von der Bonsana AG aus Ebmatingen betrieben und ist patentrechtlich geschützt.

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Mit diesem einzigartigen, sicheren System brauchen Sie nie wieder einen sperrigen Kindersitz mit sich herum zu tragen. 500 Gramm leicht passt BubbleBum bequem ins Handgepäck und kann jederzeit schnell und einfach aufgeblasen werden. So ist Ihr Kind wirklich nie ohne Kindersitz unterwegs.

Der Kindersitz BubbleBum ist geeignet für die Gruppe 2-3 Kinder ab 3-11 Jahren (15–36 kg) und erfüllt die strenge ECE-Norm R44/04 für Sicherheit. BubbleBum darf AUSSCHLIESSLICH in Verbindung mit einem 3-Punkt-Gurt für Erwachsene verwendet werden, der die Vorschriften der ECE-Regelung Nr. 16 bzw.einer entsprechenden Norm erfüllt.
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Mit dem neuen Gesetz dürfen Kinder bis zum 12 Altersjahr nur in einem speziellen Kindersitz mitfahren, zuvor waren es 7 Jahre. Verstösse gegen den verschärften «Sitzli»-Zwang, der am 1. April 2010 in Kraft trat, werden rigoros gebüsst. . Allein im Kanton Zürich gab es seit April bis Anfang Februar «rund 500 Bussen wegen Mitführens eines nicht gesicherten Kindes», sagt Werner Schaub, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich. Das sind fast zwei Strafzettel pro Tag.
Im Kanton Basel-Stadt hat sich die Zahl der Strafzettel wegen dem neuen Kindersitz-Gesetz beinahe verdoppelt: «2010 gab es 127 Bussen, 2009 waren es 68 Bussen», sagt Martin Schütz, Sprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt. Das berichtet die Zeitung 20min.

Hier geht es zu der BubbleBum Facebook Gruppe.

Gritec AG die Hightech Tüftler

Im Februar 1990 wurde in Schiers, im Graubünden, der Grundstein der GRITEC AG gelegt. Die Vision der Gründer lautete: «Realisation von High Tech Lösungen in der Bündner Bergwelt». Die Vision ist heute Realität.
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GRITEC entwickelt und realisiert als Technologiepartner hoch stehende Maschinen, Geräte und Anlagen für namhafte Kunden in allen wichtigen Schweizer Industrieregionen und im Grenzgebiet. Eine erweiterte internationale Orientierung wird mit den globalen Aktivitäten Ihrer Kunden und Partner die Herausforderung der Zukunft sein. z.B. als Technologiepartner der ETH Zürich am Projekt «Die virtuelle Maschine, Konfiguration, Simulation, Visualisierung». Von der Design-Studie bis zur serienfähigen Industrialisierung entwickelt GRITEC Technologie-Produkte für den Profi- und den Consumer-Einsatz.

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Einer der Erfindungen ist die Sewitech/Rapid – Innovation für Sicherheit für die Berglandwirtschaft. Hier hat Gritec die Komplette Entwicklung von der Idee bis zur Serienreife gemacht mit einem Innovativen Hydrostatantrieb für höchste Sicherheit.
Die Innovation beinhaltet auch Sensorgesteuerte Neigung der Antriebseinheit zwecks ergonomischer Bedienung und optimaler Schwerpunktslage im steilen Gelände auch für Variable Frontendgeräte.

Neben der eigentlichen Produktentwicklung gehören auch organisatorische, beratende und Qualität sichernde Tätigkeiten zu Ihren Schwerpunkten. Was sind die Risiken einer neuen Entwicklung? Wie sehen die Auswirkungen der Innovation (z.B. auf den Markterfolg) aus? Welche Ressourcen sind notwendig?

Mit der Fertigungsarbeit wird der Technischen Erfidnung Leben eingehaucht, das auf modernste Weise kontrolliert, ausgefeilt und unter Berücksichtigung der Fertigungsaspekte und -kosten modifiziert wird. Weiterführend stehen unterschiedliche Simulationswerkzeuge zur Verfügung, die bereits beim Prototyp einen hohen Entwicklungsstand erlauben. Das Produkt wird laufend optimiert und mit der Mechanik, dem Design, der Elektrik sowie der Elektronik vernetzt zu einer durchdachten Lösung gebracht. Hier sind die Kontaktdetails.

Fontself – mit der Handschrift Innovation im Internet

E-Mails und andere Nachrichten im Internet können künftig in Ihrer eigenen Handschrift geschrieben werden. Die jungen Grafiker Franz Hoffman, Marc Escher und Fernando Saturno aus dem Kanton Waadt haben ein eigenes Programm entwickelt, welches die Handschrift auf den Computer bringt. Der Fontself Designer kann genutzt werden, um eigenen Buchstaben, Icons oder Smilies zu entwerfen. Die zur Auswahl stehenden Schriften sind sehr farbenfroh. Die Nachfrage ist sehr gross.

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Fontself ist kostenlos, Anmeldung mit der eMail-Adresse ist erforderlich und Viele Beispiele gibt es auch auf dem eigenen Blog.

Die Fontself Applikation ist nicht ausschliesslich für professionelle Nutzer gedacht. Vielmehr sollen damit vor allem junge Leute angesprochen werden, denen die bestehenden Ausdrucksmöglichkeiten nicht reichen wie Z.B bei Facebook. Das die Idee von Fontself gut ankommt bestätigen auch die 28.000 Fans auf der eigenen Facebook Gruppe. Daneben zielt Fontself längerfristig auch auf User, die ihren Webauftritt personalisieren und professionell gestalten möchten, etwa Blogger oder Musiker, und dabei nicht viel Sinn fürs technische haben.
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Fontself ist einer der Gewinner der IMD 2010 Startup Competition, waren 2009 unter den Teilnehmern bei Venture Leaders und haben 2008-2010 CTI Start-up Support erhalten.