Curodont: Schweizer Innovation revolutioniert die Zahnmedizin

Angegriffene Zähne reparieren, gesunde Zähne ein Leben lang kariesfrei halten?
Das ist möglich. Curodont Repair, ein Biotech-Produkt des Schweizer Technologie-Start-ups Credentis AG in Windisch, revolutioniert die Zahnmedizin.

curodont repair

Stellen Sie sich vor, Ihr Zahnarzt entdeckt bei der jährlichen Kontrolle eine beginnende
Karies. Und er greift nicht zu Spritze und Bohrer, um dieser den Garaus zu machen.
Stattdessen schickt er Sie zur Zahnreinigung und verordnet Ihnen danach eine schmerzlose
Behandlung mit einer flüssigen Substanz namens Curodont Repair. Und ein paar Monate
später ist ihr angegriffener Zahn wiederhergestellt. So als wäre nie etwas geschehen.
Zugegeben, das klingt nach Utopie. Denn die Meinung, dass sich ein kariöser Zahn nicht
mehr regenerieren lässt, ist noch immer fest in vielen Köpfen verankert. Doch die
Medizinaltechnik hat auch hier grosse Fortschritte gemacht, Curodont Repair ist der Beweis
dafür. Die natürliche Methode ist – wie eine klinische Studie an der Universität Leeds in
Grossbritannien ergeben hat – schmerzfrei, höchst wirksam und hat keine negativen
Folgeerscheinungen. Sie ist zugelassen und erhältlich für alle Zahnärzte in der Schweiz und
in der EU. Ganz neu wird die regenerative Behandlung auch in den 22 Zentren vom
zahnarztzentrum.ch angeboten. „Der Ansatz passt perfekt in unser minimalinvasives
Konzept“, so CEO Sara Hürlimann.

Bei der Credentis, einem innovativen Schweizer Start-up-Unternehmen in Windisch, freut
man sich über den Erfolg des Produktes. «Curodont Repair», da ist sich einer der Väter der
spektakulären Technologie, der Chemiker Dominik Lysek, sicher, «wird die Zahnmedizin
revolutionieren.» Und bei konsequenter und regelmässiger Mundhygiene dazu beitragen,
dass die Zähne bis ins hohe Alter kariesfrei bleiben und schmerzende Zahnhälse der
Vergangenheit angehören. Eine zeitgemässe Haltung, die auf Prophylaxe aufbaut.
Möglich wird dieses kleine Wunder durch die erfolgreiche Arbeit eines Forscherteams der
Universität Leeds in Grossbritannien. 1998 gelang ihnen die künstliche Herstellung einer
Struktur sehr ähnlich der Schmelzmatrix – dem Bauplan des Zahnschmelzes. Dies dank
eines Gerüstes aus «intelligenten» Eiweissmolekülen, genannt CUROLOX™
TECHNOLOGIE. Die Forscher imitierten dabei die Natur, denn um gesund zu bleiben,
regeneriert sich der Zahn durch Mineralien, die er im Speichel findet. Ist diese natürliche
Remineralisierung beeinträchtigt, sei es durch Krankheit, schlechte Essgewohnheiten oder
im fortschreitenden Alter, wird der Zahnschmelz zunehmend demineralisiert, brüchig und
damit anfällig für Karies.

Genau hier greift Curodont Repair ein. Die Substanz verbindet sich mit dem Zahnschmelz
und baut in der Tiefe des Defekts ein «Hilfsgerüst» aus Eiweissmolekülen auf. Jetzt können
sich wieder Mineralien aus dem Speichel einlagern. In der Folge verschwinden die ersten
Anzeichen einer Karies, wegen ihrer Farbe von den Fachleuten «White Spots» genannt, der
Schmelz baut sich auf natürliche Weise wieder auf. Der angegriffene Zahn gesundet.
Voraussetzung ist, dass die Karies in einem frühen Stadium erkannt wird. An einer
Weiterentwicklung zur Behandlung grösserer Löcher arbeiten die Forscher in Leeds noch.

Und so funktioniert es:
Zunächst ist eine gründliche professionelle Zahnreinigung sinnvoll, anschliessend wird der
Zahn noch einmal chemisch nachgereinigt. Erst jetzt wird Curodont Repair mit der Pipette
aufgetragen und diffundiert in den Defekt hinein. Der gesamte Prozess, der beim Zahnarzt
nur etwa 15 Minuten dauert, ist völlig schmerzfrei. Nach einigen Monaten sind weissliche
Farbveränderungen deutlich verblasst, der Zahn wird remineralisiert.
Eine unkomplizierte Behandlung mit grossartigem Resultat:
Zahn Erfindung aus der Schweiz

curodont repair

Erfindung der Woche: Flypcap

Es ist wieder so weit für die Erfindung der Woche und diese Erfindung kommt aus der Schweiz.

Bälle und Frisbees haben ein großes Manko – immer werden sie nicht mitgeschleppt und sind sie doch mit im Gepäck brauchen sie einfach Platz. Gut, dass mit diesem Problem ab sofort Schluss ist. Flypcap ist die neue Freizeittrendsportart und segelt lässig durch die Luft.

flypcap - schweizer erfindung

Flypcap ist eine Micro Flying Disc oder auch die kleinste Flugscheibe der Welt! Zwischen Daumen, Mittel und Zeigefinger eingeklemmt kann man den Flypcap mit etwas Übung über größere Distanzen flypen und fangen. Durch das patentierte Design der Lamellen wird die Kraft beim Flypen optimal in die Cap übertragen und so in Rotation gebracht und beschleunigt. Spielspaß ist mit der richtigen Technik garantiert.
Der Flypcap wird in der Schweiz mit höchster Sorgfalt aus einer speziellen Aluminium-Legierung hergestellt. Dabei garantieren Material und die präzise Herstellung optimale Flugeigenschaften und einen besonders langlebigen Spielspass.

Da Flypcap etwas völlig Neues ist, kannst du Techniken finden die selbst wir noch nicht kennen und deinen Moves einen eigenen Namen geben! Erfinde noch nie dagewesene Spiel- und Sportarten oder haue die Leute mit coolen Movies um!

Die zwei Schweizer Erfinder Matthias Scheibmayr und Michael Schacher haben uns erzählt, wie sie auf die großartige Idee gekommen sind.


Scheibmayr-Matthias-Schweizer Erfinder

„Den Ursprung des Flypcaps lässt sich auf das Spielen mit einem Kronkorken zurückführen. Damals ließen wir den Kronkorken mit einer speziellen Technik durch die Luft gleiten. Da ein Kronkorken in die kleinste Tasche passte und riesen Spielspass brachte, wurde er schnell zum Kultspiel im Freundeskreis. Leider ist ein Kronkorken nicht zum fliegen gebaut; Daher hat mein Freund die ersten aerodynamischen Prototypen auf seiner Drehbank erstellt, bis schlussendlich der perfekte Flypcap entstanden ist.“

Erhältlich ist das kleine Flugobjekt im erfinderladen, kann aber auch direkt im Onlineshop bestellt werden.

Die Erfinderhaus.de Erfahrungen zeigen: Frisbee war gestern – heute schnippt man Flypcap!

Frische Tortillas in Sekunden mit Flatev

In nur 35 Sekunden zum frischen Fladenbrot und genau so einfach, wie man per Kapsel seinen Espresso bekommt: Das ist die Erfindung des gebürtigen Mexikaners Carlos Ruiz, der mit seinem Team in dem Schweizer Start Up Flatev AG eine vollautomatische Tortilla-Maschine entwickelt hat. Die Maschine punktet vor allem beim Thema Frische, da selbst in Restaurants kaum hausgemachte Tortillas zu finden sind. Neben dem Geschmack und dem schicken Geräte-Design steht die soziale Komponente im Vordergrund: wie beim Raclette oder Fondue sitzt man beim Zubereiten des Essens zusammen. Zuletzt wurde ein Prototyp mit grossem Erfolg an einer Messe in San Francisco vorgestellt. Das Startup steht in Kontakt mit grossen Handelsketten in Amerika und plant im Frühling 2014 den Markteintritt in Kalifornien.

flatev

Momentan führt das Schweizer Startup Flatev AG verhandluhen mit Investoren, um 1,2 Millionen Franken aufzutreiben. Sie bauen einen neuen Prototypen, der sich vom ersten unterscheidet. Bei diesem werden mehrere Kapseln auf die Maschine gesteckt, und die fertigen Fladenbrote werden in einer Schublade der heissen Maschine gestapelt.

Flatev

Sie testeten den Markt in den USA im Juni und Juli. Zudem hat Flatev in der Schweizer Start-up-Nationalmannschaft an einem Geschäftsentwicklungsprogramm in Boston teilgenommen– zusammen mit 19 anderen Schweizer Jungunternehmen.

Sie werden von 5. bis 6. Steptember 2013 bei dem European Food Venture Forum teilnehmen in Dänemark.

Colltex – climbing skins

Nach verschiedenen Befestigungsarten kam 1968 das allererste selbsthaftende Skifell auf den Markt, entwickelt von Hans Fischli, dem Vater des heutigen Geschäftsführers der Colltex AG, Glarus (Schweiz). Er gab diesem ersten Haftfell den Namen colltex. Es war auf Anhieb ein Renner, denn darauf hatten alle Skitourenläufer gewartet: auf ein Fell, das so satt mit dem Skibelag verbunden ist,
dass sich kein Schnee darunterschieben kann. Seither ist colltex der Inbegriff für innovative Skihaftfelle.

colltex - climbing skins

2008 brachte colltex die einzigartige Silikonhaftschicht ct40 auf den Markt. ct40 haftet zuverlässig bei allen Temperaturen von –50°C bis +50°C. Auch die Fellkonstruktion, die Gewebetechnik, den Faserflor sowie die Spitzen- und Endbefestigung hat colltex laufend weiterentwickelt.

colltex – der Erfinder des Skihaftfells – präsentierte auf der letzten ISPO Messe – ROCKERSHAPE – das massgeschneiderte Skifell für die neusten gerockten Skis, das die perfekte Skitour garantiert: Dank ausgeklügelter Rocker-Schnitt-Technologie sorgt es für: noch weniger Gewicht, noch besseres Gleiten, noch besseren Grip und dafür, dass sich kein Schnee mehr zwischen Fell und Skispitze schieben kann.

colltex

Mit dem colltex race PdG, benannt nach der Patrouille des Glaciers, dem härtesten Skitourenrennen der Welt, werden die RennläuferInnen garantiert sehr schnell unterwegs sein, denn das neue Rennfell ist das schnellste und geschmeidigste colltex-Fell aller Zeiten. Nicht nur Leute, die an Wettkämpfen teilnehmen werden davon begeistert sein, auch „normale“ SkitourengeherInnen werden die positiven Eigenschaften schätzen. Die spezielle Länge bzw. Kürze des Faserflors und die eigenentwickelte Gewebeart sorgen nebst der Schnelligkeit für sicheren Halt beim Aufstieg. Wie alle neuen colltex-Felle ist auch das colltex race PdG mit einer wasserundurchlässigen Membran und dem Hightechmaterial edge+ ausgerüstet.

colltex race PdG

Seitliches Ausfransen und nasse Felle gehören damit der Vergangenheit an. Hier auch eine Bewertung von nzz – colltex race PdG Bewertung

Die fluorfreie Outdoor-Jacke

Die Wasserfesten und atmungsaktiven Jacken enthalten oft problematische Fluorverbindungen. Diese sind in der Natur praktisch nicht abbaubar. Mario Stucki, ein ETH-Student der Chemie- und Bioingenieurwissenschaft hat nun im Rahmen seiner Masterarbeit fluorfreie Nanopartikeln in Form von einer Membran entwickelt, die den Vergleich mit handelsüblichen Produkten nicht zu scheuen braucht und das in nur 16 Wochen.

Mario Stucki hat im Rahmen seiner Masterarbeit eine fluorfreie Outdoor-Jacke entwickelt. (Bild: Josef Kuster / ETH Zürich)

Mario Stucki hat im Rahmen seiner Masterarbeit eine fluorfreie Outdoor-Jacke entwickelt. (Bild: Josef Kuster / ETH Zürich)

Er verfasste seine Masterarbeit laut ETH Life am Labor für funktionelles Material-Engineering von Professor Wendelin Stark, dessen Gruppe unter anderem an nanoporösen Materialien forscht. Diese Materialien sind mit Löchern im Nanobereich durchsiebt und können als hochsensible Filter eingesetzt werden. Will man zum Beispiel im Biotechbereich oder bei der Wasseraufbereitung kleinste Partikel zurückhalten, sind nanoporöse Materialien oft die erste Wahl.

Weniger bekannt ist, dass auch atmungsaktive, wasserabstossende Textilien wie zum Beispiel Gore-Tex aus einer porösen Membran bestehen. Die Wirkungsweise ist dabei einfach: Wassertropfen sind rund 200 000 Mal grösser als die Poren der Membran und können diese deshalb nicht durchdringen. Körperfeuchtigkeit in Form des viel feineren Wasserdampfs hingegen passiert die Membran problemlos. «Alle atmungsaktiven Funktionstextilien arbeiten nach diesem Prinzip», erklärt Christoph Kellenberger, der als Doktorand die Masterarbeit von Mario Stucki betreut, «also sind wir auf die Idee gekommen, dass man unsere Materialien auch für Textilien verwenden könnte.» laut ETH Life.

Es freute sich nicht nur der Chemie- und Bioingenieurstudent Mario Stucki mit seinem Betreuer Christoph Kellenberger und dem Chef des Labors, Professor Wendelin Stark, sondern auch die Verantwortlichen der Textilfabrik Stotz Fabrics, die den Stoff für den Prototyp hergestellt hatte, und die Designerin Angela Wyss von Honschi, die es übernommen hatte, der Jacke einen speziellen Look zu verpassen laut Limmattaler Zeitung.

Kellenberger hofft, dass sein Schützling Stucki sich nach Beendigung seines Masterstudiums vielleicht als Assistent oder Doktorand um die Weiterentwicklung kümmert. Er ist überzeugt: «Es würde sich lohnen.» Moderne, fluorfreie Stoffe könnten schon aus Gründen des Umweltschutzes das Interesse der Konsumenten, aber auch von Umweltschutzbehörden auf sich ziehen.

Empa-Team steigert Wirkungsgrad von CdTe-Solarzellen

Flexible Dünnschichtsolarzellen, die sich von «Rolle zu Rolle» produzieren lassen, sind ein viel versprechender Weg zu günstigem Solarstrom. Wissenschaftler der Empa erzielten nun einen Durchbruch auf dem Weg zur Industrialisierung von Cadmiumtellurid-Solarzellen (CdTe) auf Metallfolie: Dem Team gelang es, den Wirkungsgrad von unter acht auf 11,5 Prozent zu steigern, indem sie die Zellen mit Kupfer dotierten, wie sie in der aktuellen Ausgabe von «Nature Communications» berichten.

Um Solarstrom zu weitherum erschwinglichen Preisen zur Verfügung stellen zu können, arbeiten Ingenieure und Wissenschaftler weltweit an der Entwicklung kostengünstiger Herstellungsverfahren. Flexible Dünnschichtsolarzellen haben ein enormes Potenzial, da sie deutlich weniger Material benötigen und durch Rolle-zu-Rolle-Herstellungsverfahren in grossen Mengen produziert werden können. Eine dieser Technologien beruht auf Cadmiumtellurid (CdTe), das Sonnenlicht in Elektrizität umwandelt. Mit dem aktuell zweitgrössten Marktanteil (hinter Silizium-basierten Solarmodulen) sind CdTe-Solarzellen in der Herstellung bereits heute am günstigsten. Die starren CdTe-Zellen auf Glas, auch «Superstrat»-Solarzellen genannt, haben jedoch einen Nachteil: Sie benötigen ein transparentes Trägermaterial, das Sonnenlicht zur Licht absorbierenden CdTe-Schicht durchlässt – und schränken somit die Auswahl der Trägermaterialien massiv ein.

Liesse sich der mehrschichtige Aufbau der CdTe-Solarzellen umkehren, könnte man auch flexible Folien, etwa aus Metall, als Trägermaterial nutzen – und dadurch die Herstellungskosten noch weiter senken. In dieser so genannten Substrat-Konfiguration dringt das Licht von der «anderen» Seite in die Zelle ein, ohne dabei das Trägermaterial durchdringen zu müssen. Das Problem ist jedoch, dass in der Substrat-Konfiguration aufgebaute CdTe-Solarzellen auf Metallfolie bislang nur äusserst bescheidene Wirkungsgrade, weit unter acht Prozent, aufweisen. Zum Vergleich: Eine im Labormassstab hergestellte starre Superstrat-CdTe-Solarzelle auf Glas erreichte vor kurzem eine Rekordeffizienz von 19,6 Prozent. (Handelsübliche CdTe-Module in der Superstrat-Konfiguration erreichen Wirkungsgrade zwischen 11 und 12 Prozent.)

CdTe - solazellen

CdTe-Solarzellen auf einer flexiblen Metallfolie (links) und Elektronenmikroskop – Aufnahme (EM) des Zellaufbaus in der Substrat – Konfiguration (rechts) mit dem elektrischen Frontkontakt (oberste Schicht), der zentralen CdTe-Schicht und dem rückseitigen Kontakt aus Metall (unterste Schicht), deponiert auf einem Glasträger. (Glas ermöglicht schärfere EM-Aufnahmen und wurde deshalb als Trägermaterial benutzt.)

Kupfer-«Doping» von Solarzellen
Eine Möglichkeit zur Steigerung des niedrigen Wirkungsgrades von CdTe-Solarzellen in der Substrat-Konfiguration ist die p-Dotierung (engl. doping) der Halbleiterschicht mit Metallen wie Kupfer (Cu). Dies würde sowohl die Dichte der «Löcher» (positive Ladungsträger) als auch deren Lebensdauer erhöhen und somit zu einer Zunahme der photovoltaischen Leistung, der Menge des in elektrische Energie umgewandelten Lichts, führen. Eigentlich die perfekte Lösung, wenn CdTe nicht so schwer zu dotieren wäre. «Es wurde bisher immer wieder vergeblich versucht, CdTe-Solarzellen in der Substrat-Konfigurationen zu dotieren», erklärt Ayodhya Nath Tiwari, Leiter des Labors für Dünnfilme und Photovoltaik an der Empa.

Sein Team beschloss trotzdem, es nochmals zu versuchen, indem die Forscher Kupfer durch Hochvakuum-Bedampfung auf die CdTe-Schicht auftrugen. Anschliessend erhitzten sie die Proben, damit die Cu-Atome in das CdTe eindringen konnten. Die Wissenschaftler erkannten bald, dass sie die Kupfermenge genauestens kontrollieren mussten: Verwendeten sie zu wenig Kupfer, liess sich die Effizienz nicht steigern; wenn sie die Zellen «überdotierten», ebenso.

Die elektronischen Eigenschaften verbesserten sich jedoch massiv, als Lukas Kranz, ein Doktorand in Tiwaris Labor, gemeinsam mit Christina Gretener und Julian Perrenoud, die Menge der Cu-Aufdampfung genau so einstellte, dass sich eine monoatomare Schicht auf dem CdTe ergab. «Die Wirkungsgrade stiegen dramatisch von knapp unter einem Prozent auf über 12 Prozent an,» so Kranz. Der Höchstwert lag bei 13,6 Prozent für eine CdTe-Solarzelle auf Glas; auf Metallfolien erreichte das Empa-Team Wirkungsgrade von bis zu 11,5 Prozent.

Die 20-Prozent-Grenze als Fernziel
Zurzeit sind die höchsten Wirkungsgrade von flexiblen CdTe-Solarzellen auf Metallfolie noch immer tiefer als diejenigen flexibler Superstrat-Zellen auf speziellen (und daher teuren) transparenten Polyimidfolien, die Tiwaris Team 2011 entwickelte. Aber, so Co-Autor Stephan Bücheler, Gruppenleiter in Tiwaris Labor: «Unsere Ergebnissen deuten darauf hin, dass sich mit der Substrat-Technologie der Wirkungsgrad in Zukunft noch deutlich weiter steigern lässt.» Ein erstes Ziel wären 15 Prozent. «Ich bin allerdings davon überzeugt, dass das Material das Potenzial für Wirkungsgrade von über 20 Prozent hat.» Als nächstes werde man sich darauf konzentrieren, die so genannte Fensterschicht über dem CdTe, einschliesslich des elektrischen Frontkontakts, dünner zu gestalten. Dadurch würde diese weniger Licht absorbieren und mehr Sonnenlicht in die CdTe-Schicht durchlassen. «Die optischen Verluste reduzieren», wie Tiwari es nennt.

Die Studie wurde vom Schweizer Nationalfonds (SNF) und dem Kompetenzzentrum Energie und Mobilität des ETH-Bereichs (CCEM-Dursol) unterstützt.

Die Erfindung von Würfelzucker

Als Erfinder des Würfelzuckers gilt der Schweizer Jacob Christoph Rad (1799–1871).
Er war Leiter einer Zuckerfabrik im Tschechischen Dačice und experimentierte mit verschiedenen Ideen und Prozessen und erfand dann eine Form und einen Prozess, mit dem man praktische kleine Zuckerstücke herstellen konnte.

Für die Herstellung baute Rad ein Model aus Blechstreifen, das einer heutigen Schale für Eiswürfel ähnelte und für das er 23.Januar.1843 ein Patent erhielt.
Der feuchte Zucker wurde in das Model gefüllt und getrocknet; anschließend konnte der Würfelzucker entnommen werden.

Würfelzucker Erfindung

Hergestellt wurde Zucker vor der Erfindung in Form von Hutzucker. Das waren große Stücke Kristallzucker in Kegelform, die nach dem Erkalten der Zuckermasse steinhart waren. Solch ein Zuckerhut kam in Größen bis zu 1,50 m Höhe auf den Markt und war teuer. Wurde Zucker im Haushalt etwa für einen Kaffee oder Tee benötigt, waren aus diesem Kegel kleinere Stücke herauszulösen. Man bediente sich dazu eines Werkzeugs, das in Gestalt von Zuckerhammer, Zuckerhacke, Zuckerbrecher oder Zuckerzange angeboten wurde. Beim Zerkleinern der harten Masse traten immer wieder mal Verletzungen an den Händen auf. Rads Frau Juliane soll sich selbst verletzt haben, als sie Zuckerstückchen anfertigte und Sie deutete an, er solle sich endlich etwas einfallen lassen, was das Bearbeiten des Zuckers für Hausfrauen vereinfache.

Aus kleinen Bemerkungen und Ideen können Große Erfindungen entstehen.

Die HYT Uhren Erfindung

Die Uhren des Bieler Unternehmens HYT zeigen die Zeit mit Flüssigkeit an.

Die Erfinderalchimisten bzw. Hydro Mechanical Horologists von HYT setzen die Utopie in Realität um, indem sie Mechanik und Fluidtechnik in einer Armbanduhr vereinen. Sie sind ebenso leidenschaftlich unkonventionell wie den strengen Regeln der hohen Uhrmacherkunst treu – und scheuen sich auch nicht, diese über den Haufen zu werfen.

Indem sie die kühne Herausforderung gemeistert haben, die Zeit fliessend anzuzeigen, lösen sie nicht nur eine Revolution in der Welt der Uhrmacherei aus, sondern setzen auch alle früheren Erkenntnisse ausser Kraft, weil sie zwei im Prinzip völlig gegensätzliche Welten zusammenbringen. Seit den Klepsydren der Pharaonen konnte das Gesetz der Schwerkraft nicht ausser Kraft gesetzt werden, um die Energie des Wassers in einer Arm banduhr zu nutzen. HYT hat es geschafft.

HYT Uhr Erfindung

Das Leitmotiv: mechanisch-fluidisch oder ultra-hybrid. Das Rezept: avantgardistische uhrmacherische Entwicklungen, auf die Spitze getriebene Ingenieurkunst, Hightech- Materialien, emotionsgeladenes Design. Erster Höhepunkt von HYT: die H1, eine Uhr, die von hoher Uhrmacherkunst zeugt und für sich alleine die Identität der Marke verkörpert. Innovationsdurst, makellose Ausführung, kompromisslose Qualität – denn bei HYT steht immer das Produkt selbst im Mittelpunkt.

Aber auch ein Zeitmesser, der einen neuen Weg des intuitiven Ablesens einschlägt. Ein mechanischer Höhenflug, der von einem völlig neuartigen Ansatz zeugt. Eine gewagte Architektur, die jedoch nichts dem Zufall überlässt. Jedes Element ist bis ins kleinste Detail sorgfältig durchdacht und hergestellt. Das mitreissende und rebellische Design zeichnet sich durch unverkennbare Merkmale aus und unterstreicht den ausdrucksstarken Charakter und die aussergewöhnliche Kreativität dieses Meisterstücks.

Das Labor für Hydromechanik von HYT ist ein Brutkasten für Innovation, der sich dem stetigen Weiterstreben im Bereich der Hybridisierung verschrieben hat. Die H1 geht nahtlos als Legende in die hohe Uhrmacherkunst des neuen Jahrtausends ein.

Entstanden ist die Erfindung zur Uhr mit Flüssigkeit parallel in zwei Köpfen. Vincent Perriard, früher Chef der Uhrenmarke Concord, hatte vor Jahren einmal die Idee, Mechanik und Flüssigkeit in einem Uhrwerk zu verbinden. Im Jahr 2010 lernte er den Genfer Lucien Vouillamoz kennen. Der Erfinder und Entwickler hatte bereits seit einigen Jahren an einer Uhr mit flüssiger Anzeige getüftelt.
Eine HYT-Uhr kostet zwischen 43’000 und 65’000 Franken.


HYT CEO Vincent Perriard Interview Basel World 2013

Fond für Schweizer Jungunternehmen

Die SECA (Swiss Private Equity & Corporate Finance Association) und die CTI Invest die Schweizer Plattform für Wagniskapital lancieren die Initiative des Swiss Investment Fund (SIF). Mit insgesamt 500 MillionenSchweizer Franken, die von Privaten stammen, sollen Schweizer Jung-Unternehmen Kapital zur Finanzierung ihrer Innovationen erhalten.

Schweiz Ist die weltweite Top Position in Gefahr?
Die Schweiz belegt seit Jahren in verschiedenen Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit weltweit eine der führenden Positionen.
Die auf den ersten Blick komfortable Situation täuscht allerdings etwas darüber hinweg, wenn man sich die aktuellen Entwicklungen detailliert vor Augen führt.
Das Fazit einer aktuellen Umfrage der CTI Invest in der Schweiz ist eindeutig: 8 von 10 Unternehmensgründer beklagen sich, dass Kapital schwer oder nur mit grösstem Aufwand zu beschaffen ist. Das von der Europäischen Kommission im März 2013 publizierte Innovation Union Scoreboard kommt zu einer ähnlichen Schlussfolgerung. Während der Schweiz die besten Noten für deren Bildungssystem und Forschung ausgesprochen werden, liegt die Messgrösse zur Verfügbarkeit von Kapital stark unter dem europäischen Durchschnitt und verschlechtert sich zusehends.
Dies ist ein ungemütliches Zeichen, gerade weil die Entwicklung von neuen Technologien viel Kapital verschlingt. Eine Abwanderung der talentiertesten Arbeitskräfte mit samt deren Know-how droht der Schweiz.
Machen wir wirklich einfach zu wenig aus unseren Möglichkeiten?

The Swiss Venture Platform

Hohe Abhängigkeit von einigen Grossunternehmen
Einerseits dürfte der Wohlstand zu einer gewissen Trägheit geführt haben, andererseits sind Schweizer nicht gerade ein Volk von Unternehmern. Die Schweiz verfügt zwar über viele dynamische, gute kleine und mittlere Unternehmen, jedoch haben diese wenig bis kaum Expansionspläne. Zudem erfolgt ein erheblicher Teil der Patentanmeldungen, bei deren Statistik die Schweiz Jahr für Jahr vorne liegt, durch Konzerne.

Die hohe Abhängigkeit der Schweizer Wirtschaft von einigen sehr grossen Firmen bleibt bestehen und die Situation ist angesichts der Turbulenzen, welche beispielsweise im Bankensektor durch den Steuerstreit und die Bankgeheimnis Debatte herrschen, nicht gerade beruhigend. Innovation und Wagniskapital eng verknüpft Innovationen, also die Verwandlung von Wissen in Nutzen sprich Produkte, sind Ursprung des Wachstums einer jeden Volkswirtschaft. Insbesondere in Ländern, wie der Schweiz, ohne wesentliche Rohstoffvorkommen und ohne weiteren natürlichen Ressourcen, ist eine innovationsgetriebene Wirtschaft von allergrösster Bedeutung. Hinzu kommt ein kleiner Heimmarkt, womit das Wachstumspotential von hiesigen Firmen beschränkt ist. Wagniskapital oder auch Risikokapital, im angelsächsischen Sprachraum Venture Capital genannt, wird von meist auf eine bestimmte Branche spezialisierten Finanzintermediären in die Entwicklung von Produkten für den globalen Markt investiert. Entsprechend beziffern sich denn auch die investierten Gelder auf Beträge im Millionenbereich. Studien zeigen, dass Unternehmen, die mit Wagniskapital finanziert werden, schneller wachsen, mehr Innovationen auf den Markt bringen und effizienter ihre verfügbaren Mittel einsetzen. Darin liegt auch das grösste Potential für eine Volkswirtschaft mit dem Resultat dem Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und der Schaffung sowie Sicherung von hiesigen Arbeitsplätzen für heutige und zukünftige Generationen.

Hohe Diskrepanz zwischen staatlichen Bildungsausgaben und Kapital für Innovationen
Ein Blick in die Statistik der Finanzierungen von Jung -Unternehmen der vergangenen Jahre zeigt, dass wir unseren Schweizer Unternehmens Nachwuchs vernachlässigen. Gerade
einmal rund 300 Millionen Schweizer Franken wurden 2012 in 70 Schweizer Start-ups investiert. Im Vergleich dazu stehen den Schweizer Hochschulen, als vorgelagerter Teil der
Wertschöpfungskette der Innovationsentwicklung, rund 9 Milliarden Schweizer Franken jährlich an Geldern zur Verfügung. Also genau dort, wo es darum geht, Wissen in Nutzen umzusetzen, und einen Teil jener von der Gesellschaft in die Bildung ihrer Mitglieder über Jahre investierten Mittel wieder an die Volkswirtschaft zurückzugeben, fehlt es massiv an Kapital

Finanzierungssituation spitzt sich zu es fehlen Kapital und zusehends Spezialisten
Die Situation verschärft sich zusehends, denn die sonst schon begrenzten Mittel werden noch knapper. Die Schweiz zählt lediglich noch etwas mehr als ein Dutzend von auf Wagniskapital spezialisierten Finanzintermediären. Die Banken haben sich als Folge der Finanzkrise fast vollends aus dem Geschäft zurückgezogen. Für kleinere Spezialisten steht der mögliche Ertrag aus dem noch zur Verfügung stehenden Kapital kaum mehr im Verhältnis mit dem dafür notwendigen Aufwand. Das Geschäft erfordert hohe Kompetenzen und ist daher wenig skalierbar. Zudem haben die Schweizer Spezialisten einen weiteren gewichtigen Nachteil. Als Nicht EU Mitgliedsstaat hat die Schweiz keinen Zugang zum bereits seit Jahren bestehenden European Investment Fund (EIF). Für Jung Unternehmen dauert die Kapitalbeschaffung extrem lange und ist sehr aufwändig das Risiko, das operative Geschäft zu vernachlässigen, ist nicht unwesentlich. In frühen Phasen der Unternehmensentwicklung schaffen es die Jung Unternehmen noch und in angemessener Zeit das Kapital zu beschaffen, jedoch ist das Volumen bescheiden und wird oft durch Bekannte der Unternehmensgründer oder durch andere Anschub Hilfen aufgebracht. Sobald jedoch Kapital in höherer Summe benötigt wird, ist es kaum vorhanden. Bereits fortgeschrittene Innovationen drohen zu verschwinden und dafür geleistete Aufwände verloren zu gehen.

Massives Risiko von Wissens und Wachstumsabwanderung
An qualitativ guten Innovationen dürfte es in der Schweiz kaum liegen. Im vergangenen Jahr wurden die bedeutendsten Finanzierungen fast ausnahmslos von ausländischen Lead Investoren getätigt, einige davon mit in der Branche weltweit besten Ruf. Es ist zwar zu begrüßen, dass ausländische reputierte Investoren gewonnen werden konnten, jedoch droht die Gefahr die beschäftigungswirksame Innovationstätigkeit einhergehend mit einem oftmals rasanten Ausbau bei diesen Jung Firmen ans Ausland zu verlieren. Die Schweiz läuft Gefahr einen massiven Wissens und Wachstumsverlust zu erleiden.

500 Millionen Investitionsvolumen
Die SECA und die CTI Invest initiieren das Projekt des Swiss Investment Fund, mit welchem das Schweizer Innovationssystem revitalisiert und mehr private Gelder in Wagniskapital gelenkt werden sollen. 500 Millionen Schweizer Franken sind als Fondsgrösse vorgesehen, die in ein Portfolio von 15 bis 20 Wagniskapitalfonds mit breitem Industriefokus in früherer und späterer Entwicklungsphase investiert werden. Dabei übernimmt der Swiss Investment Fund bewusst nicht die Mehrheit eines einzelnen Fonds. Der Rest des Kapitals muss vom einzelnen Wagniskapitalmanager selbst eingebracht werden. Die vom Swiss Investment Fund zugesagten Mittel sind in der Schweiz zu investieren, wobei es danach dem einzelnen Manager überlassen ist, in welche Länder und Regionen er den verbleibenden Teil allozieren möchte. Potentiell entsteht ein Investitionsvolumen von 1 Milliarde Schweizer Franken.

Mit Renditefokus und professionell verwaltet von Dachfondsmanagern
Der Renditefokus steht im Vordergrund, womit auch die Selektion der einzelnen Fonds von professionellen Dachfondsmanagern vorgenommen wird. Damit bietet sich dem Investor eine attraktive Investitionsgelegenheit: die Partizipation am Wachstum der aussichtsreichsten Schweizer Jung Unternehmen, eine Anlage verwaltet von qualifizierten Managern und einer Diversifikation, welcher einem Dachfonds eigen ist. Als nächster Schritt ist die Erarbeitung eines Businessplanes vorgesehen, wozu ein Advisory Board gegründet wurde, welches die Schweizer Jung Unternehmerlandschaft sowie das Investorenumfeld gut repräsentiert.

Die Chance jetzt und hier anpacken
Viel wurde in der Vergangenheit diskutiert. Angesichts der Entwicklungen ist unmittelbares Handeln angezeigt, wollen wir auch in Zukunft zu den besten der Welt gehören. Die Schweiz als verhältnismäßig kleines Land mit Bildung als einzigem Rohstoff tut gut daran, ihr wertvollstes Gut „Innovation“ zu fördern, nicht zuletzt der hiesigen Arbeitsplätze willen. Nutzen wir die Hervorragen den Rahmenbedingungen, die die Schweiz punkto Ausbildungsniveau, Infrastruktur und Lebensqualität bereits bietet, und kreieren wir die Blue Chips von morgen!

Über die SECA
Die SECA (Swiss Private Equity & Corporate Finance Association) repräsentiert die schweizerischen Private Equity, Venture Capital und Corporate Finance Gebiete. Die SECA hat das Ziel, die Private Equity und Corporate Finance Aktivitäten gegenüber den massgebenden Zielgruppen und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Zudem werden der Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern und deren Kundschaft gefördert. Die Förderung der beruflichen Fortbildung sowie die Entwicklung von ethischen Verhaltensregeln und deren Umsetzung sind weitere Aufgabengebiete.

Über die CTI Invest
The association founded in May 2003 acts as the leading financing platform in Switzerland, where entrepreneurs may find early and later stage capital and also access to experience and the network of the investor members during the foundation and rampup in Switzerland and abroad. The investors are offered the opportunity to make investments into Swiss High Tech companies, mainly out of the CTI Startup coaching (www.ctistartup.ch) and/or companies of the portfolio of the fellow members. In addition also Video Podcasts of the presented companies are made available on the Extranet for the members.

130 Jahre der modernen Sportuhr Alpina

Alpina ist eine Schweizer Uhrenmarke welche 1883 als Alpina Union Horlogerie S.A. von Gottlieb Hauser in Biel gegründet wurde.

An sich war das ein ganz neuartiges Uhren Konzept – ich würde sagen das war einer der ersten Uhren-Cluster.
Dabei handelte sich um ein Geschäftskonzept eines Netzwerkes von Händlern und Herstellern, welche die Beschaffung von und den Grosshandel mit qualitativ hochwertigen Armband- und Taschenuhren sowie deren Teilen und Werken zum Ziel hatte. In kurzer Zeit kamen zahlreiche weitere Uhrmacher und Zulieferer dazu um Teile ein- oder zu verkaufen. 1901 brachten Sie Ihre ersten Uhrwerk raus.
Der Markenname Alpina wurde 1901 patentiert und auf die besten Qualitätsuhren der Marke geschrieben.

alpina uhr

1905 zählten mehr als 20 Unternehmen zur Genossenschaft.
1909 gibt es auch einen Uhr-Ableger in Glashütte mit Namen „Präcisions-Uhrenfabrik Alpina“. Die hier gefertigten Uhren sind mit Schweizer Werken ausgestattet.
1917 wird die Deutsche Uhrmachergenossenschaft Alpina durch den Zusammenschluß der Uhrenfabriken Biel-Genf und Glashütte in Eisenach gegründet. Deren Stammsitz wird 1927 nach Berlin verlegt.

Die Alpina Union Horlogère wird im Jahre 1972 zur Alpina Watch International umfirmiert. In den 70er und 80er jahren trifft die Quarzkrise auch diese Firma, wie so viele andere, schwer. Zeitweilig gibt es nur noch ein deutsches Vertriebsbüro in Köln. Im Jahre 2000 verschwindet die Marke dann ganz vom Markt.

alpina geneve

In der Schweiz liegt noch Interesse für die berühmte Marke vor. So wird die Marke Alpina 2002 von Frederique Constant in Genf erworben. Deren Inhaber, das Ehepaar Aletta und Dr. Peter Stas, hatten bereits mit einem aus eigenen Kräften bewerkstelligten rasanten Aufstieg ihrer eigenen Marke Erfolg gemacht.

Bis heute setzt Alpina alles daran, extrem zuverlässige Sportuhren zu bauen, die professionellen Ansprüchen und dem Vermächtnis des visionären Gründers von vor 130 Jahren, Gottlieb Hauser, gerecht werden.
Dabei wird das Image der Marke wieder auf den „Geist des Alpinismus“ zurückorientiert.

Das Schweizer Unternehmen Alpina Watch International S.A. besteht mit Sitz in Plan-les-Ouates, einem Vorort von Genf und verkauft unter dem Markennamen Alpina Geneve mechanische und Quarz-Armbanduhren.