SnowFree – die Traubenreste Innovation soll Schnee zum Schmelzen bringen

Ein neues Produkt könnte es möglich machen, für die Schneeräumung weniger Salz einzusetzen: Das Schmelzmittel SnowFree ist biologisch und basiert auf Traubenfleisch und -kernen. Diesen Winter soll es in Frankreich getestet werden, wie SnowFree am letzten Mittwoch mitteilte. Reste aus der Weinherstellung könnten sich als ökologische Alternative zu Streusalz etablieren.

Das Schmelzmittel werde in Form eines Granulates mit 0,5 bis 3 Millimetern Durchmesser angeboten. Das organische Produkt sei biologisch abbaubar und reduziere die Umweltauswirkungen der Schneeräumung auf ein Minimum. Es ermögliche, 70 Prozent weniger Salz zu verwenden.

winterdienst_Erfindung
Das Produkt wird diesen Winter in Ostfrankreich im Departement Saône-et-Loire im Burgund getestet. In der Schweiz ist gegenwärtig kein Einsatz geplant, hiess es bei der Pressestelle von SnowFree.

Die Effizienz von SnowFree ist einer leistungsstarken, kontinuierlichen exothermen Reaktion zu verdanken, bei der eine große Wärmemenge freigesetzt wird, so dass Schnee und Glatteis schnell schmelzen. Je nach der gewählten Dosierung ist der Temperaturanstieg mindestens doppelt so hoch wie bei einem herkömmlichen Schmelzmittel.

Zudem beträgt die Langzeitwirkung von SnowFree selbst bei wiederholten Schneefällen oder Frostperioden über vier Wochen. Form und Zusammensetzung des Granulats sind so konzipiert, dass es nur die erforderliche Salzmenge freisetzt, um die eutektische Temperatur zu erreichen und so den Schmelzvorgang zu optimieren. Das restliche Salz verbleibt in den Körnchen und wird später freigesetzt.

Der Erfinder des Schmelzmittels heisst Florent Théotiste. Dem Parfumhersteller kam die Idee, nachdem er festgestellt hatte, dass der Schnee auf einem Weinberg schneller schmolz als auf einem angrenzenden Feld. SnowFree will neben Frankreich auch die Märkte in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Skandinavien, Kanada und den USA erobern. Angestrebt werden Partnervereinbarungen mit Unternehmen, die bereits Salzproduktionskapazitäten haben.

BioVersys Erfindung kann Antibiotika-Resistenzen einfach ausschalten

Resistente bakterielle Krankheitserreger stellen weltweit, besonders in Krankenhäusern, ein immer grösseres Gesundheitsrisiko dar. BioVersys hat eine Methode entwickelt, um chemische Moleküle zu identifizieren, welche spezifisch Resistenzen gegen Antibiotika auf genetischer Ebene im Bakterium ausschalten. Dadurch ist es möglich Antibiotika zu reaktivieren, welche ihre Wirkung durch die Resistenz bereits verloren hatten. Zwei Produktkandidaten befinden sich aktuell in frühen Lead-Entwicklungsphasen und zeigen das grosse Potenzial der Technologie, lebensrettende Medikamente zu entwickeln.

BioVersys

BioVersys AG zielt auf eine Klasse transkriptioneller Regulatoren, welche den bakteriellen Verteidigungsmechanismus gegen Antibiotika (Resistenz) kontrollieren. Das Unternehmen entwickelt eine neue Klasse von therapeutischen Wirkstoffen namens TRIC (Transcriptional Repressor Inhibiting Compounds), welche in der Lage sind die bakterielle Resistenz einfach auszuschalten. Durch die Gabe von BioVersys’ geschützten Erfindung TRIC-Therapeutika in Verbindung mit bereits existierenden Antibiotika, wird die Wirksamkeit dieser Antibiotika wieder hergestellt. Durch die Anwendung ihrer TRIC Technologie hat die BioVersys bereits eine Serie von Molekülen identifizieren und charakterisieren können, die spezifisch eine Antibiotikaresistenz in Tuberkulose Bakterien aufheben. Das aktuelle Portfolio des Unternehmens wird nun auf Erreger, welche Krankenhausinfektionen auslösen, ausgeweitet.

„Die Meldungen von neuen Superkeimen, welche mit Genen ausgestattet sind, die Resistenz gegen praktisch alle Arten von Antibiotika vermitteln, zeigt den akuten Bedarf an neuen Strategien um Antibiotikaresistenzen zu überwinden. BioVersys vereint eine technologisch hochinteressante Therapie-Strategie mit dem kommerziellen Nutzen existierende und sichere Antibiotika zu reaktivieren um in diesem Gebiet mit akutem medizinischem Bedarf neue Akzente zu setzen“, meint Dr. Seng Chin Mah, Präsident des BioVersys Verwaltungsrates.

Bioversys Erfindung
Die wissenschaftliche Grundlage der Technologie stammt aus der Forschungsgruppe von Prof. Martin Fussenegger am Departement Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich in Basel.
„Es ist schön zu sehen, dass nach so kurzer Zeit nachdem das neue Departement der ETH Zürich in Basel angekommen ist, bereits das erste Spin-Off Unternehmen zum Wirtschaftsraum Basel dazu stösst.“ „EVA – the Basel life sciences Start-Up agency” übernahm bei der Finanzierung die Rolle des Lead-Investors. Die weiteren Investoren sind Privatpersonen aus dem Kreis des BioValley Business Angels Clubs BioBAC. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Dr. Peter Burckhardt, CEO der EVA meint: „BioVersys ist eine Bereicherung der Start-Up Szene. Das Jungunternehmen ist im Life Sciences Umfeld in der Region Basel bestens angesiedelt.“ Die BioVersys AG konnte inert kürzester Zeit eine Seed-Finanzierungsrunde in der Höhe von
CHF 2.5 Mio realisieren.

Das Unternehmen BioVersys AG aus dem Schweizer Basel unter der Leitung von Marc Gitzinger als Co-Gründer & CEO und Marcel Tigges als Co-Gründer & CSO ist 2008 gegründet worden.

Das Unternehmen hat bereits auch den Life Sciences Prize 2011 gewonnen. Sie sind die Sieger der Kategorie «Start-up» bei Swiss Technology Award 2011 wie hier im Land der Erfinder bereits berichtet. Sie sind auch nominiert für den ZKB Pionierpreis TECHNOPARK® 2011.

Der Schweizer E:Bike Stromer

Am 9. November dem „Tag der Erfinder“ ist der Deal perfekt. International Sport Holding (ISH), Besitzerin des Schweizer Velounternehmens BMC (Team von Cadel Evans, Sieger der Tour de France 2011) übernimmt Stromer, Binggeli hält 30% der Anteile und wird CEO.

Stromer

Das erfolgreiche Schweizer E:Bike Stromer hebt unter neuer Flagge zur Eroberung der internationalen Märkte ab. Die ISH Gruppe (International Sport Holding) von Andy Rihs (BMC, Bergamont) baut den Stromer in ihr weltweites Netz ein. Thomas Binggeli beteiligt sich an der ISH und leitet sie ab sofort als Delegierter des Verwaltungsrates. Er bleibt Mehrheitsaktionär von Thömus und gibt die operative Führung an seinen Bruder Markus Binggeli ab.

In den USA will das Unternehmen weiter wachsen. Die Aussichten sehen gut aus, denn immer mehr Amerikaner setzen beim Pendeln zum Job auf ein Elektrofahrrad. Auch die Babyboomer-Generation entdeckt ihre Liebe zur komfortablen Fortbewegung mit Extraschub.

stromvelo

Seit 2008 ergänzt der komplett in der Schweiz entwickelte Stromer das Angebot von Thömus. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, das elegante E:Bike fährt auch auf der internationalen Bühne von Preis zu Preis.

Der internationale Markt wurde weltweit auf den Stromer aufmerksam. Das Beispiel von Schauspieler Leonardo Di Caprio, welcher gleich acht Stromer kaufte, um in New York schneller vor Ort zu sein, ist nur ein Beispiel.

Für die erfolgreiche Fahrt rund um die Welt benötigt der Stromer einen starken Partner. Mit Andy Rihs (69) und Thomas Binggeli (37) haben sich nun zwei «velobesessene» Unternehmer gefunden. Der Stromer soll im Schosse der ISH-Gruppe den nötigen Schub für den internationalen Auftritt erhalten.

Der Schulterschluss von Andy Rihs mit Thomas Binggeli in der ISH-Gruppe, ermöglicht eine schweizerische Velo-Manufaktur, in welcher Innovation, schweizerische Präzision und modernste Bike-Technologie zusammenfinden.

Thömus kann sich unter der operativen Führung von Markus Binggeli voll auf die traditionellen Stärken konzentrieren: ein übersichtliches und starkes Angebot an modernstem Hightech vom Bauernhof, «aus der Region für die Region», aber auch darüber hinaus. Die Thömus Familie, Mitarbeitende, Kunden, Partner, Fans, Freunde, kurz die Thömus Community wird mit Freude, Eifer und Engagement an der Entwicklung ihrer Bikes weiterarbeiten. Der Weg Kunde-Hersteller bleibt kurz und herzlich. Mit der Eröffnung des neuen Thömus Shops an der Effingerstrasse 1 in Bern wird dieser Weg für die Kunden noch einiges kürzer.

Markus Binggeli (32), der seit 15 Jahren bei Thömus im Einsatz ist, freut sich über seine neue Verantwortung: «Back to the roots mit vollem Schub für unsere Thömus Kunden! Mit dem Shop in Bern, dem Bike Park und dem neuen Produktionszentrum in Oberwangen haben wir uns grosse Ziele gesteckt!»

Die SmoColi Innovation – Bakterien als Rauchmelder

Studierende der ETH Zürich haben an der diesjährigen «iGEM Competition» für synthetische Biologie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge den ersten Platz in ihrer Kategorie erreicht. Als Wettbewerbsbeitrag entwickelten sie E. Coli Bakterien, welche die Rauchkonzentration in einem Raum messen und ab einem gewissen Wert Alarm schlagen.

Beim iGEM-Wettbewerb gehe es darum, interessante Konzepte in einer innovativen Verpackung zu präsentieren, sagt Michael Eichenberger, Student der Biotechnologie an der ETH Zürich. Er ist Mitglied im Team SmoColi, das am diesjährigen Wettbewerb für synthetische Biologie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge teilgenommen hat. Für seine Arbeit wurde das Team der ETH Zürich bereits in der Vorrunde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und erhielt von der Fachjury durchwegs positives Feedback für seine bahnbrechende Idee. Auch das Ziel, bei der Endrunde den Sieg in ihrer Kategorie nach Hause zu tragen, erreichten die Studierenden vom Departement für Biosysteme. Das Team aus Basel wird von Sven Panke und Jörg Stelling, beide Professoren am Departement für Biosysteme (D-BSSE), unterstützt, welche die Teilnahme der ETH Zürich am Wettbewerb seit sechs Jahren organisieren.

ETHZ_SmoColi

Der Wettbewerbsbeitrag von SmoColi waren genetisch veränderte E. Coli Bakterien, die in der Lage sind, bestimmte chemische Bestandteile von Zigarettenrauch wahrzunehmen, und ab einer bestimmten Konzentration mittels fluoreszierenden Proteinen Alarm zu schlagen. Die Bakterien befinden sich in einem Kanal mit Flüssigkeit und leuchten grün, falls Rauch detektiert wird. Diese leuchtende Bandbreite verschiebt sich im Kanal abhängig von der Rauchkonzentration. Wenn die Konzentration eine bestimmte Grenze überschreitet, werden die Bakterien rot: Der Rauchalarm ist ausgelöst. Die Idee sei der Gruppe beim Brainstorming für die europäische Vorrunde in Amsterdam gekommen. Als wir an Amsterdam dachten, dachten wir automatisch an Coffeeshops und an Rauch, erklären die Studierenden.

ETH Team SmoColi Team: Sabine Österle, Lukas Widmer, Sebastian Murmann, Laura Buzdugan, Michael Eichenberger und Irena Kuzmanovska

ETH Team SmoColi Team: Sabine Österle, Lukas Widmer, Sebastian Murmann, Laura Buzdugan, Michael Eichenberger und Irena Kuzmanovska


SmoColi setzt sich aus drei Studierenden des Studiengangs Computational Biology and Bioinformatics, zwei Studierenden der Biotechnologie und einer Studentin der interdisziplinären Naturwissenschaften zusammen. Die Studierenden der Bioinformatik kümmerten sich vor allem um die Modellierung des bakteriellen «Rauchdetektors» am Computer, während die Biotechnologen und die interdisziplinäre Naturwissenschaftlerin im Labor arbeiteten. Die zeitliche Belastung durch den Wettbewerb sei gross, sagen die Studierenden. Denn neben den vielen Nächten im Labor mussten die Mitglieder von SmoColi auch das normale Pensum ihres Studiums bewältigen.
Präsentieren und sensibilisieren

Die synthetische Biologie, bei der mittels genetischer Veränderungen Organismen mit neuen Funktionen geschaffen werden, ist eine relativ junge Disziplin der Biologie. Die grundsätzliche Idee der synthetischen Biologie ist, die Ingenieurwissenschaften mit der Biologie zu verbinden. Der iGEM-Wettbewerb will die Forschung in diesem Bereich bekannter machen, erklären die Studierenden. Deshalb präsentierten sie ihr Projekt im Rahmen des iGEM-Wettbewerbs dem Publikum.

Ob sie nach dem Wettbewerb in Boston weiter an ihrer Idee forschen werden, lassen die Studierenden im Moment noch offen. Das hängt davon ab, was wir nach dem Master machen werden, sagt Sebastian Murmann, Student der Biotechnologie. Der iGEM-Wettbewerb habe aber die Neugier in ihnen geweckt, sich weiterhin in der wissenschaftlichen Forschung zu betätigen.

Logomotion – Lässig durch die Stadt

Von den Zutaten her ist das Elektrogefährt der Schweizer Firma e-Motion GmbH ein klassisches Mofa: Sitz, Pedale und Gepäckträger. Doch was für ein lässiges. Mit gemütlichen 30 km/h fährt man durch die Stadt. Das Energiegehalt des Lithium-Eisen-Ohosphat-Baterie (12Ah) genügt für 60 km Reichweite. Wie bereits im letzten Jahr hier im Land der Erfinder über diese Mobilitäts Erfindung berichtet, hat sich in der Zwischenzeit viel getan.

logomotion

Das bequeme e-Mofa easy ride von Daniel Louis Meili (Idee, Konzept) und Christian Hadorn (Konstruktion) – damit wird „cruisen“ auch im Nahverkehr zum Vergnügen.
1’000 Watt Radnabenmotor mit Rekuperation, Tempomat, Scheibenbremsen hinten und vorne, Standlicht und Scheinwerfer, grosser stabiler Gepäckträger, höhenverstellbare Lenkstange; Mofa gemäss Schweizer Strassenverkehrsgesetz.
Mit sensationellen 1,9 kWh pro 100 km liegt der Verbrauch im Rappen-Bereich; weniger als ein halber Quadratmeter Solarzellen reicht für lebenslange Mobilität ohne Parkplatzsorgen!
Im Lieferumfang: Farbe blau (seidenglanz), zwei LiFePo4 Batterien zu 12 Ah, zwei Ladegeräte und zwei Interface für standortunabhängiges Laden. Mit Einzelzulassung und Lieferung nach Hause/Instruktion 5’850 Franken.
Optionen: Farbe/Pulverbeschichtung nach Wahl plus rund 180 Franken; Anhängerkupplung in Fahrzeugfarbe 130 Franken, Harassenhalter hinten in Fahrzeugfarbe 270 Franken, Taschenhalter vorne in Fahrzeugfarbe 80 Franken (Wünsche sind bei Fahrzeug-Bestellung anzugeben).

cityFlizzer

Das wendige e-Mofa city flizzer von Daniel Louis Meili (Idee, Konzept) und Christian Hadorn (Konstruktion) für fun, fun, fun in the city!
1’000 Watt Radnabenmotor mit Rekuperation, Tempomat, Scheibenbremsen hinten und vorne, Standlicht und Scheinwerfer, stabiler Gepäckträger; Mofa gemäss Schweizer Strassenverkehrsgesetz.
Mit sensationellen 1,9 kWh pro 100 km liegt der Verbrauch im Rappen-Bereich; weniger als ein halber Quadratmeter Solarzellen reicht für lebenslange Mobilität ohne Parkplatzsorgen!
Im Lieferumfang: Farbe schwarz (matt), zwei LiFePo4 Batterien zu 10 Ah, zwei Ladegeräte und zwei Interface für standortunabhängiges Laden. Mit Einzelzulassung und Lieferung nach Hause/Instruktion für nur 4’950 Franken.
Optionen: Farbe/Pulverbeschichtung nach Wahl plus rund 180 Franken.

Hightech und bequemes “Cruisen” sind keine Gegensätze mehr – moderne Mobilität darf auch Spass machen!

Schweizer Erfindung: ISA-Komfort-Sattelstütze

Der Schweizer Designer und ehemalige Radrennfahrer Andy Muff hat unter ISA (Integrated Size Adjustment) eine Komfort-Sattelstütze mit integrierter Drehfederung entwickelt. Diese bewirkt, dass sich die horizontale Sattelposition bei Druck auf den vorderen Sattelbereich vorne nach unten neigt und so Druckspitzen und Vibrationen auf Genitalbereiche von Fahrer/in deutlich mindert, was den Komfort erhöht.

isa erfindungen

Nach den längenverstellbaren Lenkervorbauten und Sattelstützen präsentiert der Schweizer Fahrradkonstrukteur Andy Muff unter der Marke ISA nun auch eine Sattelstütze mit integrierter Drehfederung. Diese bewirkt, dass sich die horizontale Sattelposition bei Druck auf die Sattelnase vorne nach unten neigt. Bei Unebenheiten der Fahrbahn soll diese Sattelstütze Schläge und Vibrationen absorbieren und durch diese Bauweise werde die Druckbelastung auf den Scham-/Dammbereich der Piloten deutlich vermindert. Auf Druck im mittleren oder hinteren Sattelbereich reagiere die Stütze nicht, womit das Fahrrad seinen sportlichen Charakter beibehalte.

isa innovation

Die neue ISA-Komfort-Sattelstüze stellte Entwickler Andy Muff erstmals auf der Eurobike 2011 am Stand A9-209 der Öffentlichkeit vor. Im Moment bereitet Muff die Serienfertigung des Produkts vor und ist dafür im Gespräch mit möglichen Lizenznehmern und Produktionspartnern.

Der frühere Elite-Rennfahrer baute bereits mit 21 Jahren seinen ersten Rahmen in Italien von Hand. Nach dem Ende seiner Rad-sportkarriere blieb Muff dem Fahrrad treu und arbeitete als Importeur, Entwickler und Consultant für mehrere Fahrrad- und Zubehörhersteller in Europa und Asien. Seit 2006 entwickelt Andy Muff die sportlich-ergonomischen Rennräder und Bikes seiner eigenen Marke „C2 Concept Cycle„.

HeatMapz App Innovation für Nutzergenerierte Partybewertungen in Echtzeit

Über die vom Zürcher Startup Xeebel veröffentlichte iPhone-App HeatMapz bewerten Partybesucher in Echtzeit die Stimmung am Veranstaltungsort und helfen so Unentschlossenen bei der Entscheidungsfindung.

HeatMapz ist speziell für die Anwendung rund um das Nachtleben entwickelt worden und ist bereits für über 20’000 Clubs und Bars in knapp zwei Dutzend Ländern, darunter neben Schweiz auch in Deutschland und Österreich verfügbar. Kern des Produktes ist das Xeebel Social-Couponing-System, welches von Grund auf, ein einfaches Handling mit mobilen Coupons erlaubt. Und dies in Echtzeit.

heat mapz

HeatMapz ist Enduser- und Businesslösung in einem. So wird HeatMapz von der Party-Community hauptsächlich via iPhone oder Android App genutzt, um zu sehen oder mit zu teilen wo gerade die beste Party statt findet oder wo sich gerade die Facebook Freunde befinden. Und natürlich können mit den Smartphone Apps die Coupons empfangen, gespeichert oder weiter verschenkt werden. Auch das Einlösen der Coupons in einem Club oder in einer Bar funktioniert ohne Aufwand mit dem Handy.

Wer in einem Club mit der HeatMapz-iPhone-App eincheckt, hat die Möglichkeiten, einen Kommentar sowie ein Foto hochzuladen und die Stimmung vor Ort anhand von drei Kriterien zu bewerten: Schlange, Publikum, Musik. Anhand des so generierten Balkendiagramms erhalten Partylustige aus der Ferne einen Echtzeit-Erfahrungsbericht, was ihnen die Ausgehentscheidung im besten Fall erleichtert. Die Nutzer ohne Facebook-Konto sind momentan allerdings von der Nutzung von HeatMapz ausgeschlossen – dies ist nämlich Voraussetzung für die Registrierung.

HeatMapz-Macher, der Startup Xeebel hat kürzlich in einer ersten Finanzierungsrunde 500.000 Franken (rund 400.000 Euro) aufgenommen.

Hier können Sie direkt ein HeatMapz Facebook Fan werden.

Raclette die Küchen Erfindung

Jetzt dauert es nicht mehr lange und die gemütlichen und ruhigen Abende zu Hause lösen die lustigen Grillpartys im Garten und auf dem Balkon ab. Trotzdem müssen Hausfrau oder Hobbykoch nicht fernab der Gäste in der Küche stehen. Fondue und Raclette machen ein gemeinsames Kocherlebnis möglich.
Das Wort „Raclette“ kommt aus dem französischen und heißt „schaben, kratzen“. Durch erste, klosterhandschriftliche Überlieferungen ist bekannt, dass das oder die Raclette bereits im Mittelalter für die Alphirten der Schweizer Kantone Nidwalden und Obwalden, unter dem Namen „Bratchäs“, eine nahrhafte Speise war.

Da haben die Schweizer Erfinder wirklich tolle Erfindungen gemacht mit so köstlichen Gourmetgerichten wie Fondue und Raclette. Von der Schweizer Firma Spring gibt es Geräte in sehr variantenreicher Formen. Heute stelle ich euch das Raclette vor.

Die Raclettes von Spring gibt es als Modell Raclette 2+ oder Modell Raclette 8.

Raclette-von-Spring
Für romantische Abende zu Zweit eignen sich die Raclette Modelle+2 von Spring. Das Basismodul bietet Platz für zwei Pfännchen und hat natürlich auch die übliche Grillplatte. Das Interessante am Raclette+2 von Spring ist, dass es bis zu einer 10-er Runde ausgebaut werden kann.

Die kleinen Geräte lassen sich per Kabel miteinander verbinden. So kann aus einem intimen 2-er Modell im Handumdrehen eine Kochutensilie für 10 Personen entstehen lassen

Das Raclette Modul+2 beinhaltet folgende teile:

– Die Grillplatte ist antihaftbeschichtet aus Aluminium-Guss
– Der Mittelteil ist aus pulverbeschichtetem Aluminium Guss
– Das Unterteil und die Pfannenablage wurden aus satiniertem Edelstahl gefertigt
– Zum Lieferumfang gehören: zwei kleine Pfannen, zwei Spachtel, ein Elektrokabel mit zwei Metern Länge
– Farben: Sand, Weiß, Schwarz und Rot

Modell Raclette 8 von Spring

Raclette-von-Spring_8
Natürlich bietet Spring auch das klassische Raclette für mehrere Personen. Aber Spring wäre nicht Spring, wenn nicht auch hier eine Besonderheit eingebaut wäre. Die Grillplatte besteht aus zwei Seiten, aus der normalen Grillseite, auf der man, wenn man sie umdreht, Crêpes backen kann.

Das beinhaltet das Raclette 8

– Das Gehäuse besteht aus pulverbeschichtetem Stahl
– Die Grillplatte ist aus antihaftbeschichtetem Aluminium Guss und verbirgt auf der anderen Seite zwei Crêpeformen
– Zum Lieferumfang gehören: acht kleine Pfannen, acht Spachtel, ein Elektrokabel mit zwei Metern Länge
– Farben: Edelstahl, schwarz oder rot

Auf der Internetseite von Spring sehen Sie, welche Produkte neben Raclette und Fonduesets noch hergestellt werden.

Innovatives Unterhemd – holt Körperwärme zurück

Haut soll durch Kleidung atmen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit darf dabei nicht zu viel Körperwärme entweichen. Die Schoeller Textil AG aus dem schweizerischen Sevelen geht diesen Spagat mit der technischen Textil Innovation energear an.

Qi – zwei Buchstaben, die für das Wichtigste überhaupt stehen: die Lebensenergie. Jedes Lebewesen gibt permanent Energie an seine Umwelt ab – in Form von Ferninfrarotstrahlen. Eine speziell für energear entwickelte Titan-Mineralien-Matrix bewirkt, dass körpereigene Ferninfrarotstrahlen vom Textil teilweise zurückreflektiert werden. Hierfür wurde die seit Jahrhunderten bekannte natürliche Eigenschaft bestimmter Mineralien genutzt, Ferninfrarotstrahlen zu reflektieren.

energear_innovation

Wahlweise als Membran integriert oder aufgedruckt soll eine Titan-Mineral-Matrix Infrarotstrahlung im Wellenlängenbereich reflektieren, die der menschliche Körper als Wärmestrahlung abgibt. Laut Schöller genügt es, 30 % eines Kleidungsstücks mit dem waschmaschinenfesten energeas-Print zu bedecken, um positive Effekte zu erzielen: mehr Leistung, mehr Konzentration und weniger Frieren.

energear

Die Wirkung – Durch energear wird die körpereigene Ferninfrarotstrahlung teilweise dem Körper zurückgeführt. Dies kann den Energiehaushalt positiv beeinfl ussen, was verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben kann: Gesteigerte Leistungsfähigkeit, Vermeidung frühzeitiger Ermüdung und schnellere Regeneratio, Verbesserte Balance, Erhöhte Konzentrationsfähigkeit und gesteigertes Wohlbefinden – Die Wirkung kann von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.

Die Anwendung von energear ist überall da sinnvoll, wo diese positive energetische Wirkung auf den Körper nützlich ist:
– Im Sportsektor: Bekleidung für Bergsport und Motorrad, Rad- und Laufbekleidung und viele mehr
– Im Freizeitbereich: Unterwäsche und Freizeitbekleidung
– Im Arbeits- und Militärbereich: Berufsbekleidung und Uniformen
– Im Wohnbereich: Textilien für den Schlafkomfort

Warum das Rad neu erfinden? Know-how für erfolgreiche und nachhaltige Produkte können ausgewählte Lizenzpartner direkt nutzen. Schoeller Technologies AG ist ein Tochterunternehmen (Gründung 2000) der Schoeller Textil AG und hält die Rechte am geistigen Eigentum (Patente und Handelsmarken) der von Schoeller entwickelten Textiltechnologien.

Die Erfindung der WC-Ente

Unzählige Patente, fünf Hauptprodukte – 4 davon marktführend in der Schweiz -, eine WC-ENTE erfunden in der Schweiz auf dem Siegeszug durch die Welt und ein junges Team, das innovativ und offen bleiben will. Die Düring AG baut ihre Position als Spezialistin im Bereich der Innovation für Toilettenreinigung und Kalkentfernung aus.

wc-ente
WC-Ente ist der Produktname eines Toilettenreinigers der schweizerischen Düring AG mit Sitz in Dällikon. Das wesentliche Charakteristikum der WC-Ente ist der gebogene Flaschenhals, mit dessen Hilfe der Anwender die Reinigungsflüssigkeit leichter unter dem Rand der Toilette aufbringen können soll.

Die Form ließ der damalige Geschäftsführer der Düring AG, der Drogist Walter Düring, bereits 1980 nach einem Holzprototypen patentieren. Gemeinsam mit seiner Frau Vera Düring brachte er das Produkt anschließend zur Serienreife. In den folgenden Jahren konnte rund um den Globus ein hoher Bekanntheitsgrad erzielt werden.

Bis zum Jahr 2006 wurden nach Angaben des Herstellers weltweit bereits 90 Millionen Exemplare des Reinigers verkauft. Knapp ¾ der weltweiten Produktion wird durch Lizenznehmer abgedeckt. Den Vertrieb für Deutschland übernahm bis 2010 der Henkel-Konzern, Lizenzinhaber zur Herstellung und zum Vertrieb des Produkts auf dem US-amerikanischen Markt unter dem Namen Toilet Duck ist die Firma S. C. Johnson & Son. Ab 1. Januar 2010 hat die Firma S. C. Johnson & Son auch die Herstellung und den Vertrieb für den deutschen Markt übernommen und dem Henkel-Konzern die Lizenz hierfür abgekauft.

Seit ihrer Gründung 1951 verfolgt die Düring AG stets das Ziel, hochwertige Produkte für den Haushalt zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Das Kerngeschäft liegt im Bereich der Toilettenreinigung und –pflege sowie in der Entkalkung im Haushaltbereich.
Den Grundstein des Unternehmens legte Maria Düring-Keller, als sie ein Entkalkungsmittel auf Salzsäurebasis entwickelte. Das Mittel bekam den Namen durgol®. So nahm die Düring AG am 15. April 1951 ihren Anfang. 1963 stieg der Sohn Walter Düring ins Geschäft ein. Die bedeutendste Erfindung gelang Walter Düring am 18. Juni 1980 mit der WC-ENTE®. Bereits fünf Jahre später wurde sie weltweit millionenfach verkauft. Heute beschäftigt die Familien-AG mit Sitz in Dällikon 36 Mitarbeiter. Die WC-ENTE® und andere Produkte unter der Enten-Marke werden in 27 Ländern in Lizenz produziert und in über 50 Ländern verkauft. Die WC-ENTE® wurde patentiert. Rund 60 Design-Patente und Marken schützen die Flasche, was die Konkurrenz nicht hindert, die Idee nachzuahmen. „Das spricht für unsere Erfindungen“, kommentiert Heinz Düring.