Die milKit Innovation – nie wieder platte Reifen

Vor einem Jahr gewannen Pius Kobler und Sven Rizzotti den STARTUPS.CH – Award. Nach der Firmengründung und einer geglückten Crowdfunding-Kampagne überzeugten die Jungunternehmer diesen Sommer auch die Jury bei Venture Kick. Jetzt bringt das erfolgsverwöhnte Zürcher Startup Sport Components AG die ersten Produkte auf den Markt.

milkit erfindung

Die Jungunternehmer Pius Kobler und Sven Rizzotti haben eine klare Vision: Ihr Startup Sport Components AG soll ein bedeutender Name im Tubeless-Fahrradmarkt werden. Mit innovativen Produkten und einem erstklassigen Service von Bikern für Biker wollen sie Tubeless weltweit zum Standard machen. Darüber hinaus plant das Zürcher Startup innovative Produkte für den weiteren Sportmarkt zu entwickeln. Neue Patente sind bereits angemeldet.

Von der Idee zum Produkt
„Tubeless ist ein geniales System mit vielen Vorteilen. Die Installation und Wartung waren aber bisher mühsam. Nach einem platten Reifen aufgrund ausgetrockneter Dichtmilch wollte ich das System unbedingt in den Griff bekommen,“ erklärt Pius Kobler, Erfinder von milKit und Mitgründer der Sport Components AG. milKit ist ein revolutionäres System zur Installation und Wartung von Tubeless-Reifen. Diese funktionieren ohne Gummischlauch – wie beim Autoreifen – und weisen daher bessere Eigenschaften auf als herkömmliche Reifen. Die Wartung dieser Reifen und der sich ständig darin befindenden Dichtmilch war bisher aufwändig und klebrig. milKit macht Tubeless einfach. Nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit und einer intensiven Testphase sind seit kurzem die ersten milKit Produkte weltweit im Online-Handel erhältlich:www.milKit.bike/shop .

milkit Innovation

Von Bikern unterstützt, von Unternehmern ausgezeichnet
Von kräftigem Rückenwind profitierte die Sport Components AG diesen Sommer gleich zweimal. Im Mai führten die Macher von milKit erfolgreich eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo durch. 600 Biker aus 36 Ländern unterstützten das Projekt mit insgesamt 30‘000 USD. Im Juli überzeugten Pius Kobler und Sven Rizzotti mit ihrer Idee die Jury der Schweizer Startup-Plattform Venture Kick und erhielten nach durchlaufen der drei Bewerbungsstufen Startkapital in der Höhe von insgesamt 130’000 CHF.

„Wir erhalten sehr positive Feedbacks von Kunden, potentiellen Partnern aus der Bike-Branche und erfahrenen Unternehmern“, erklärt Sven Rizzotti, Mitgründer der Sport Components AG. „Dies motiviert uns, die Weiterentwicklung voranzutreiben. Neue Patente sind bereits angemeldet.“

Joiz – die Erfindung vom crossmedialen Fernsehen

Musik, Lifestyle, Gesellschaft und Games sind die Inhalte, mit denen sich Joiz beschäftigen will. Neuer ist die Art, wie Joiz das tun will. Als crossmedialer TV-Sender in HD-Qualität wollen die Macher die Fernsehwelt mit dem (mobilen) Web und den sozialen Medien verbinden. Facebook und Twitter sollen die Bewegtbilder als Backchannel begleiten und die Interaktion zwischen Joiz und den Zuschauern und unter den Zuschauern ermöglichen. Joiz AG ist unter den TOP 100 – Die besten Schweizer Startups 2014 mit dem Platz 8.

Die crossmediale Plattform produziert interaktive, medienübergreifende Unterhaltungsprogramme für die Kernzielgruppe der 15- bis 29-Jährigen. Dabei werde klassisches Fernsehen mit Web und Mobile sowie sozialen Medien verknüpft. «Joiz ist die Antwort auf das veränderte Mediennutzungsverhalten der jungen Generation und bietet Werbetreibenden eine einzigartige Möglichkeit, diese Zielgruppe auf den heute parallel genutzten Distributionsvektoren anzusprechen», beschreibt CEO und Mitgründer Alexander Mazzara das Projekt.

Ziel des Schweizer Startup Joiz AG aus Zürich ist die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, denn 90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen täglich Fernsehen und Web gleichzeitig – Letztgenanntes per Notebook oder Smartphone. Dies ergab eine im März veröffentlichte Studie – bezahlt wurde sie von der European Interactive Advertising Association und Microsoft.
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Auf der Website werden alle Beiträge zum Ansehen bereit stehen, also ein Videoportal im Stile von SF. Zuschauer werden Videos und Bilder hochladen, twittern, Status-Updates auf Facebook veröffentlichen, Mehrinformationen finden, abstimmen und chatten können. Sehr wichtig für die Joiz Erfinder wird ein Bereich auf der Website sein, der parallel zum TV-Bild in Echtzeit Mehrinformationen, Votings und Chats anbietet.

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Was die Interaktion betrifft, hat der Sender ABC in den USA vor vier Monaten als Erstes eine iPad-App herausgebracht, die zu TV-Inhalten beispielsweise Zusatzinformationen zu einer Schauspielerin auf einem zweiten Screen, eben dem iPad, lieferte. Man konnte sich per Facebook Connect einloggen, um sich mit Freunden zu vernetzen. Ausserdem gab es zu einem Film beispielsweise noch eine Umfrage zur politischen Gesinnung – passend zu dem Film. Hatte man die App gestartet, analysierte sie einen mit der Sendung ausgestrahlten, für den Menschen unhörbaren Ton. Das Ganze erinnert an die hierzulande verwendete Radio-Control-Uhr. So konnte der Sender herausfinden, wo man war und das Programm passend zur Zeitzone gestalten. Vorteil für den Sender: Man konnte so relativ sicher sein, dass jemand wirklich zuschaut. Über die App selbst konnte man die Sendungen aber nicht gucken.

Interessant sind die neuen Möglichkeiten für die Werbewirtschaft. Interagieren die Zuschauer mit dem TV-Kanal z.B. über Facebook, dürften die entsprechenden Profildaten zur Verfügung stehen. Joiz – und damit die Werbetreibenden – dürfte also einiges mehr über das eigene Publikum wissen als andere Fernsehsender.

Hinter Joiz stehen einige Dutzend Jahre TV-Erfahrung bei SF DRS, Sat 1 und anderen Medienanbieter. Mitgründer Kurt Schaad ist der VR-Präsident, Alexander Mazzara ist Joiz-CEO und ebenfalls Mitgründer. Creathor Venture, ein Venture Capital-Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg und Zürich, hat vergangene Jahre mehrere Millionen Franken in Joiz investiert.

Joiz hat auch eine eigene Facebook Fan Gruppe und Twitter und natürlich einen Youtube Kanal.

Schweizer Flatev – die Tortilla-Maschine

In nur 35 Sekunden zum frischen Fladenbrot und genau so einfach, wie man per Kapsel seinen Espresso bekommt: Das ist die Erfindung des gebürtigen Mexikaners Carlos Ruiz, der mit seinem Team in dem Schweizer Start Up Flatev AG eine vollautomatische Tortilla-Maschine entwickelt hat. Die Maschine punktet vor allem beim Thema Frische, da selbst in Restaurants kaum hausgemachte Tortillas zu finden sind. Neben dem Geschmack und dem schicken Geräte-Design steht die soziale Komponente im Vordergrund: wie beim Raclette oder Fondue sitzt man beim Zubereiten des Essens zusammen. Zuletzt wurde ein Prototyp mit grossem Erfolg an einer Messe in San Francisco vorgestellt. Das Startup steht in Kontakt mit grossen Handelsketten in Amerika und plant im Frühling 2014 den Markteintritt in Kalifornien.

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Momentan führt das Schweizer Startup Flatev AG verhandluhen mit Investoren, um 1,2 Millionen Franken aufzutreiben. Sie bauen einen neuen Prototypen, der sich vom ersten unterscheidet. Bei diesem werden mehrere Kapseln auf die Maschine gesteckt, und die fertigen Fladenbrote werden in einer Schublade der heissen Maschine gestapelt.

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Sie testeten den Markt in den USA im Juni und Juli. Zudem hat Flatev in der Schweizer Start-up-Nationalmannschaft an einem Geschäftsentwicklungsprogramm in Boston teilgenommen– zusammen mit 19 anderen Schweizer Jungunternehmen.

Die Schweizer Erfindung: Cremeschnittenschneider

Was gibt es Leckereres als eine Crèmeschnitte aus bestem Blätterteig, mit Vanillecrème gefüllt und mit einem Hauch Zuckerguss überzogen. Eine Crèmeschnitte in mundgerechte Stücke zu zerlegen, war bisher jedoch eine echte Herausforderung.
Das hat jetzt ein Ende – dank dem Crèmeschnittenschneider, für den der Schweizer Erfinder Roland Kyburz aus Erlinsbach an der Erfindermesse in Genf eine Silbermedaille gewonnen hat. Mit dem praktischen Gerät wird Crèmeschnitten-Zerlegen zum Kinderspiel, die saubere Art Crèmeschnitten zu geniessen.

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Das „Design-Besteck“, eine Mischung aus Halter und Messer, blockiert die Schnitte und schneidet sie elegant in Stücke, die dann mit der Gabel am Besteck elegant gegessen werden können.

Die Crèmeschnittenschneider Erfindung ist Online bei der Kyburz Bestecke GmbH und bald vielleicht in dem Erfinderladen in Berlin erhältlich.

Ecowizz – die Innovation für Ihren Stromverbrauch

Sie werden überrascht sein, wie viel Strom unnötig von Ihren Elektrogeräten verbraucht wird! Der günstigste Strom ist der, den Sie nicht verbrauchen. Freilich muss man herausfinden, an welchen Stellen sich dieser unnötige Verbrauch verbirgt.
Für diese Lösung sorgt das Schweizer Startup Geroco S.A. aus Martigny mit seinem Produkt Ecowizz.
Mit der Erfindung von Geroco für die Reduktion des Energieverbrauchs im eigenen Haushalt bis zu 15 Prozent Energie zu sparen, leisten die Erfinder einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg zu einem schonenderen Umgang mit der Umwelt.

Mit Ecowizz ist das ganz einfach! Der Verbrauch der an den Steckdosen angeschlossenen Geräte wird in Echtzeit anhand einer benutzerfreundlichen und innovativen Website auf Ihrem Smartphone, Ihrem Computer oder Ihrem Tablet-PC dargestellt. Über Ihren Web-Account können Sie ebenso Ihren gesamten Verbrauchsverlauf abrufen.

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Schließen Sie einfach Ihre Ecowizz-Steckdosen an Ihre stromfressenden Geräte an, den Rest übernehmen die Steckdosen! Die Ecowizz-Steckdosen messen den Verbrauch Ihrer Elektrogeräte und zeichnen ihn automatisch auf. Die Daten werden dann auf Ihren Computer übertragen (über einen USB-Stick, der im Lieferumfang enthalten ist); hierfür kommt eine Drahtlostechnologie mit sehr geringem Stromverbrauch zum Einsatz: ZigBee.
Mit Hilfe der Funktionen „Standby-Abschaltung“ und „Programmierung“ von Ecowizz können Sie ohne Komforteinbußen Ihre Stromrechnung um 10 bis 15 % verringern:

– Die Funktion „Standby-Abschaltung“ erkennt und unterbindet automatisch den Standby-Verbrauch Ihrer Elektrogeräte.
– Die Funktion „Programmierung“ schaltet Ihre Geräte aus bzw. unterbindet den Standby-Betrieb zu den von Ihnen gewünschten Zeiten (Nacht, Urlaub, Wochenende usw.).

Sparen Sie zusätzlich zu den technischen Hilfsmitteln durch die Tipps der Community. Gemeinsam kommt man immer leichter voran als allein. Das Ecowizz-Portal bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit anderen Mitgliedern der Community zu teilen oder Fachleute im Energiebereich um Rat zu fragen. Werden Sie auch ein Facebook Fan.

Wie bereits im letzten Jahr berichtet im Land der Erfinder – mit dieser Erfindung können Sie selbst was gutes für Natur und Umwelt tun.

Die MatchPoint Snow Innovation

Mit MatchPoint Snow bietet Colygon AG eine Plattform, auf der Mitarbeiter ihre Arbeit effizienter erledigen, informiert bleiben und Kontakte, Informationen und Wissen im Unternehmen schneller finden und nutzen können. Snow setzt zudem für SharePoint Lösungen neue Massstäbe punkto Usability, Governance und Kosten-/Nutzenverhältnis.

Ab 30. Januar 2014 stellt Colygon MatchPoint Snow, die erste, vollständig integrierte und in der Schweiz entwickelte SharePoint-basierte Enterprise Collaboration Plattform gratis zur Verfügung. Die Plattform gründet vollständig auf einer inhaltsbezogenen, interaktiven Informationsarchitektur und bietet personalisierte, rollenbasierte Sichten sowie eine intuitive Benutzeroberfläche à la Facebook. Kunden wie Shell, Migros, Kuoni oder Swiss Life nutzen die Vorteile von MatchPoint bereits produktiv im Einsatz.

„Mit MatchPoint Snow können unsere Kunden endlich alle Vorteile von SharePoint nutzen, ohne die Kosten und Risiken einer aufwendigen Implementation tragen zu müssen – und das erst noch gratis!“ sagt Jürg Wyttenbach, CEO Colygon zu der neuen Plattform. Und Patrick Püntener, Mitbegründer und Sales Director von Colygon kommentiert: „Der soziale Ansatz von Snow sowie die Möglichkeit, eine Plattform im Baukastenprinzip zu erstellen, machen Snow zu einer mächtigen Grundlage für wissens-basierte Organisationen. Snow steigert die Effizienz in kollaborativen Prozessen und fördert die Benutzerakzeptanz von SharePoint.“

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Nutzerfreundlich und rollenbasiert aufgebaut
Snow ist eine echte Alternative zum traditionellen Intranet mit einem komplett neuen Ansatz: Es vereint Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen sowie mit Externen unter Einbezug moderner Social Software Ansätze. Statt sich an der Organisationsstruktur zu orientieren, baut MatchPoint Snow auf vier Haupt-Perspektiven auf: Timeline, Workspaces, Content und People. Dadurch ist die Informationsarchitektur komplett gegen Reorganisationen gefeit.

Snow deckt eine ganze Reihe weiterer Themen ab, die sonst in SharePoint Projekten jedes Mal neu erarbeitet werden müssen und sehr hohe Beratungs- und Entwicklungskosten verursachen. Wichtige Konzepte wie Persona-basiertes Interaction Design, Information Logistics, Lifecycle Management, Governance und Informationsarchitektur werden in Snow als konfigurierbare Komponenten implementiert. So werden Benutzer dank den innovativen „Snow Wizards“ direkt zu den für sie wichtigen Themen geleitet. Und die MatchPoint „Snowflakes“ sind einfach zu erstellende und implementierende Komponenten im Baukasten-System, welche die individuelle Anpassung und Erweiterung der Plattform erleichtern.

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Schnell implementiert und hochskalierbar
Dank extrem kurzen Implementierungs-Phasen und einer hochskalierbaren Informations-Architektur, können MatchPoint Snow Kunden bereits innerhalb eines Monates live gehen. Der globale, integrierte Governance Layer ist Metadaten basiert. Er vereinfacht damit nicht nur die Verwaltung der Plattform erheblich, sondern stellt auch langfristig Kontrolle und Konsistenz sicher. So behebt Colygon eine grosse Schwäche der SharePoint Plattform, die vor allem in grossen Umgebungen zu exorbitanten Unterhaltskosten führen kann.

Dank der einzigartigen Nutzung von Web 3.0 Technologie ist MatchPoint Snow in der Lage, semantische Verknüpfungen zwischen Inhalten und deren Geschäftsbezug (Business Context) herzustellen. Diese Verbindungen auf mehreren Dimensionen führen zu wesentlich genaueren Suchresultaten. So kann ein Benutzer einen Inhalt nicht nur über den Titel oder ein Stichwort finden, sondern auch über seinen Bezug zu einem Standort, einer Abteilung, einem Kunden oder einem Produkt. Inhaltsübersichten werden automatisch rollen- und prozessabhängig auf jeden einzelnen Mitarbeiter zugeschnitten.

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Über Colygon:
Colygon wurde 2011 von Patrick Püntener in Basel mit gegründet und beschäftigt heute 12 Mitarbeiter in Entwicklung, Vertrieb und Marketing. Das Unternehmen bietet mit dem MatchPoint Framework und dem neuen MatchPoint Snow eine integrierte Enterprise Collaboration Plattform auf Basis von Microsoft SharePoint an.

Basierend auf dem aus der Fertigungsindustrie bekannten Konzept der „Mass Customization“, reduziert MatchPoint Kosten und Risiken bei der Implementierung und Anpassung von SharePoint Applikationen . Das Unternehmen zählt bereits namhafte Organisationen wie Migros, Shell und Swiss Life zu ihren Kunden und expandiert unter der Leitung von CEO Jürg Wyttenbach zurzeit stark ins europäische Ausland.

Der Erfinder von Pascal – Niklaus Wirth ist 80 Jahre

Niklaus Wirth ist ein Schweizer Informatiker und Erfinder der 15. Februar 1934 geboren ist in Winterthur. Er entwickelte unter anderem Pascal, eine der bekanntesten Programmiersprachen. Eine ganze Generation von Informatikern und ich selbst auch, hat damit das Programmieren erlernt. Am 15.02.2014 feierte der Pionier und Erfinder seinen 80. Geburtstag. Er arbeitet noch immer fleissig an möglichst einfachen und eleganten Programmen.

Niklaus Wirth war seit 1968 ordentlicher Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) der ETH Zürich und emeritierte im Ende April 1999.

Niklaus Wirth

Niklaus Wirth diplomierte 1959 als Elektroingenieur an der ETH. Danach studierte er an der Université Laval, Kanada. Er doktorierte 1963 an der University of California in Berkeley mit Hilfe eines Stipendiums der Ford Foundation bei Professor H. D. Huskey. Von 1963 bis 1967 lehrte er als Assistenzprofessor an der Stanford University und danach an der Universität Zürich. 1968 wurde er zum Professor für Computerwissenschaften (später Informatik) an die ETH Zürich gewählt. Seine Interessen galten der Software-Technik und ihren Werkzeugen, vorab den Programmiersprachen. 1970 definierte er die Sprache Pascal, 1980 Modula-2 und 1988 Oberon. Er ist Konstrukteur des Rechners Lilith, 1986 des Rechners Ceres. Später befasste er sich mit dem Bau von Werkzeugen für den Schaltungsentwurf mit programmierbaren Bauteilen.

Niklaus Wirth ist Mitglied der Association for Computing Machinery (acm), der Computer Society (IEEE), der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), der US National Academy of Engineering, der Berlin-Brandenburgischen Akademie und des Ordens Pour le mérite. Er ist Ehrendoktor der Universitäten von York, Linz, Laval (Quebec) und Novosibirsk, der Open University sowie der ETH Lausanne. 1984 erhielt er den acm Turing Award und 1987 den Computer Pioneer von IEEE.

Während 31 Jahren entwickelte Niklaus Wirth an der ETH Zürich neue Programmiersprachen, baute die ersten Personal Computer (PC) der Schweiz, bildete eine erste Generation von Schweizer Informatikern aus und schrieb mehrere weltweit übersetzte Standardwerke. Seit seiner Pensionierung vor 14 Jahren liegt Wirths Forschungsreich nicht mehr in Zürich, sondern in der Werkstatt seines Einfamilienhauses auf der Forch: Auf dem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme und ein kleiner Desktop-Computer. Daran angeschlossen ein sogenanntes Development Board, eine Platine vollgepackt mit Elektronik, über welche sich Mikrochips modifizieren und programmieren lassen. Die vergangenen zweieinhalb Jahre hat Wirth hier praktisch täglich an einer Neufassung von «Oberon» gearbeitet, seiner 1988 zusammen mit dem PC «Ceres» entwickelten Programmiersprache. Seit seinem «Ruhestand» verging praktisch kein Tag, an dem sich Wirth nicht weiter mit Informatik beschäftigt hätte.

mixabox – in drei Schritten zum idealen Geschenk

Schenken macht Freude! Das ist das Motto der Macher von mixabox.ch – und dieses pflegen die schon seit Jahren. Denn was gibt es Schöneres, als mit einem persönlichen Geschenk, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?

mixabox

Die kombinierte Geschenke wie Boxen, Sets oder Körbe werden häufig nur mit längeren Vorlaufzeiten oder lediglich zu bestimmten Jahreszeiten – wie beispielsweise an Weihnachten – angeboten. Online lassen solche Geschenke nur selten oder gar keine Individualisierung zu.

mixabox idee

Das wollen die mixabox.ch Erfinder ändern! Deshalb haben sie sich entschlossen, ein eigenes Online-Geschenk-Portal zu lancieren. Sie ermöglichen Ihren Kunden einen hohen Grad an Individualisierung. Dennoch soll die Bestellung mit wenigen Klicks und in kurzer Zeit abgeschlossen sein. Ihre Lösung ist individuell und bequem in einem!

Stelle in wenigen Minuten deine persönliche Geschenkbox zusammen. Ob als Geschenk für den Partner oder die Partnerin, für liebe Freunde oder auch für Bekannte z.B. aus dem Büro – auf mixabox.ch findest du immer passende Geschenke. Und was nicht passt, wird passend gemacht. Wähle eine bereits von uns zusammengestellte Themen-Box oder lass deiner Fantasie freien Lauf. Mit mixabox ist beides möglich.

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Hinter dem Online-Geschenk-Portal stehen Adrian Sfintesco und Nicole Grossenbacher, die sich bestens mit Betriebswirtschaft und Marketing auskennen. Ihre Leidenschaft heisst: stilvoll schenken! Deshalb setzen Sie alles daran, dir sorgfältig ausgewählte und qualitativ hochstehende Geschenkartikel auf mixabox.ch anzubieten.

Erfindung der Woche: Fly-Goodbye-Gun

Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen sinken und so manche Insekten kämpfen um´s Überleben. Einige haben den Kampf bereits aufgegeben, andere wiederum nutzen die letzten sonnigen Tage um Energie zu tanken. Voller Lebensfreude zeigen sie uns noch einmal was sie drauf haben und schwirren uns mit Vorliebe im Gesicht herum. Die ausgewählte Schweizer Erfindung der Woche (Fly-Goodbye-Gun) bietet einen Alternative zur qualvollen Fliegenklatsche.

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Wir haben mit dem Schweizer Erfinder Herrn Silvin Jancic gesprochen und er hat uns die ganze Geschichte zum Produkt erzählt.

„Wir Wohnen auf dem Land – frische Luft, Wald, Wiesen, Blüten, Tiere. Ich liebe Tiere, auch Fliegen und Wespen, aber nur wenn sie mich beim Essen in Ruhe lassen. Fliegen wühlen mit Vorliebe im Mist und möchten dann auch mein Mittagsessen mit mir teilen, habe ich nicht so gerne. Wespen sind OK, sie mögen aber, genauso wie ich, gerne Wassermelonen. Nicht toll, denn so ein Wespenstich auf der Zunge oder noch weiter im Hals ist nicht ganz ohne Risiken. Wir essen sehr gerne draußen auf dem Balkon, Fliegen und Wespen leisten uns Gesellschaft (wir wohnen ja auf dem Lande). Eines Tages, haben wir hohen Besuch gehabt, es wurde das unbezahlbare Porzellan von der Großmutter raus gekramt und darauf serviert. Eine Fliege hat ihre Flügel auf dem Rand von meinem unbezahlbaren Porzellan-Teller gepflegt. Da die Fliegenklatsche griffbereit war, habe ich vergessen, das ich Tierliebhaber bin: Fliege war hin, Teller war hin, Stimmung natürlich auch. Da kam die zündende Idee: statt zerquetschen, soll man die Fliegen erschießen. So wurde die fly-goodbye Gun erfunden. Fliegen oder Wespen werden nicht erschossen, sondern nur in die Fangpatrone eingesaugt. Die Fangpatrone kann man aus der Gun herausnehmen, das mitgelieferte Vergrößerungsglas darauf montieren und die eingefangenen Monster bei 10facher Vergrößerung betrachten. Später können sie wieder in die große Freiheit entlassen werden.

Schweizer Erfinder Silvin

Im Gegensatz zum Schrotflinte-Schießen auf eine Ente, oder mit Scharfschützengewehr auf ein großes Tier, ist die Fliegen-Jagd mit der fly-goodbye ein echter Sport. Es bedarf viel List, eine ruhige Hand und Nerven aus Stahl. Man muss natürlich zuerst einiges über die Fliegen wissen. Wichtigstes Hilfsmittel der Fliegen ist ihr Facettenauge, das nicht nur einen fast unbegrenzten Rundumblick ermöglicht, sondern auch 300 Einzelbilder pro Sekunde unterscheiden kann. Beim Menschen verschwimmen bereits etwa 20 Bilder pro Sekunde zu einem Film. Zudem arbeitet das Zentralnervensystem der Insekten zehnmal so schnell wie das des Menschen. Kein Wunder also, dass die Startvorbereitungen einer Fliege nur rund 200 Millisekunden dauern. Das genügt, dass der Schlag, den ein Mensch ausführt, meist zu spät kommt.

Fliegen sind es also gewohnt, üblichen Bedrohungen dank ihrer hervorragenden Reaktionsfähigkeit zu entkommen. Sie flüchten erfahrungsgemäß aber erst, wenn sie sich bedroht fühlen. Bedroht fühlen sie sich, wenn man in ihrer Nähe schnelle Bewegungen macht. Wenn man sich also langsam Fliegen annähert, lassen diese das bis auf ca. 1 cm zu. Und genau das ist das Erfolgsprinzip von fly-goodbye.

Nach Betätigen des Abzugs schnellt das Fangrohr blitzschnell (ca. 1,5 cm) nach vorne und baut gleichzeitig einen starken Sog auf. Gegen diesen Sog hat die Fliege keine Chance. Sie wird in die Fangpatrone eingesogen und bleibt hinter dem patentierten fly-gate gefangen.“

Wenn du jetzt also auch Lust auf Fliegenforschung hast dann hol die die Fly Goodbye im erfinderladen oder bestell sie einfach direkt im Onlineshop.

Schweizer Design Preis 2013: Zwei Forschungsprojekte der Hochschule Luzern – Design & Kunst nominiert

Gleich zwei Forschungsprojekte, an denen die Hochschule Luzern – Design & Kunst beteiligt war, sind für den diesjährigen Schweizer Design Preis nominiert. Im Projekt «E-Broidery» wurden Vorhänge produziert, die dank LEDs leuchten, ohne ihre textilen Eigenschaften zu verlieren. Im Projekt «Interior-Stickereien» gelang es erstmals, Echtholzfurniere zu besticken.

LEDs sind in jedem Haushalt anzutreffen, sei es im Fernseher, im Wecker oder in der Taschenlampe.
Ein neues Verfahren erlaubt es nun, paillettengrosse LEDs direkt auf Stoffe zu sticken, und zwar mittels eines besonders dünnen und leitfähigen Garns. Dabei behalten die Stoffe ihre textilen Eigenschaften, bleiben weich, form- und sogar waschbar. Entwickelt wurde diese Technik von der St. Galler Traditionsstickerei Forster Rohner AG.
Für die kommerzielle Anwendung suchte das Unternehmen den Kontakt zur Hochschule Luzern – Design & Kunst und zum Langenthaler Unternehmen Création Baumann, das spezialisiert ist auf textile Inneneinrichtungen. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) unterstützte das Projekt «E-Broidery» mit 750’000 Franken.

Leuchtende Vorhänge als Novum am Markt
Isabel Rosa Müggler, Textildesignerin am Kompetenzzentrum (CC) Products & Textiles, leitete das Projekt «E-Broidery» seitens der Hochschule Luzern. Sie befasste sich mit ihrem Team vor allem mit den ästhetischen Fragestellungen, die die neue Technologie hervorruft. «Wir untersuchten beispielsweise, welchen Einfluss die Abstände der einzelnen LEDs auf die Wahrnehmung und Optik haben.» Zusammen mit Création Baumann wurde dann am konkreten Lichtdesign gefeilt. Entstanden sind Vorhänge, die im Herbst unter dem Namen «eLumino» auf den Markt kommen. Zudem wird bereits an einem Nachfolgeprojekt gearbeitet: Bei diesem sollen weitere Möglichkeiten der LEDs genutzt werden, wie etwa Farben oder dynamische Lichteffekte. Das Projekt «E-Broidery» ist für den Design Preis Schweiz 2013 in der Kategorie Newcomer nominiert.

KTI-Projekt «E-Broidery»: eLumino Kollektion – LED-Stoffe im besten Licht. (Foto: Création Baumann)

KTI-Projekt «E-Broidery»: eLumino Kollektion – LED-Stoffe im besten Licht.
(Foto: Création Baumann)

Holzstickereien in der Kategorie Research nominiert
Im Projekt «Interior-Stickereien» wurde ein Verfahren entwickelt, um die klassische St. Galler Spitze auf Echtholzfurniere sticken zu können. Auch dieses Projekt wurde von Isabel Rosa Müggler geleitet. Sie und weitere Designerinnen der Hochschule Luzern – Design & Kunst erprobten, wie die Stickerei auf verschiedene nichttextile Materialien übertragen werden kann und erkannten das grösste Potenzial bei dem Test mit Holzfurnier.
Die IGS Innovationsgesellschaft Sticker, der sechs Schweizer Unternehmen angehören, setzte die entwickelte Stickerei technisch um. Zudem konnte der Büromöbelhersteller Sitag als Partner aus der Holzbranche für das Projekt gewonnen werden. «Diese Methode lässt neue, vielfältige Möglichkeiten des Customizing mit einem besonderen ästhetischen Reiz entstehen und schafft Spielraum für Exklusivität und Individualität», sagt Wiebke Bröckling, Marketingverantwortliche der Sitag. Aus der Zusammenarbeit sind verschiedene bestickte Furniere für Büromöbel entstanden.

KTI-Projekt «Interior-Stickereien» mit textilen und nicht-textilen Anwendungen. (Foto: Johannes Eisenhut)

KTI-Projekt «Interior-Stickereien» mit textilen und nicht-textilen Anwendungen.
(Foto: Johannes Eisenhut)

Ebenfalls stieg die ag möbelfabrik horgenglarus mit einer Stuhlkollektion ins Projekt ein. Sie ersetzte das Geflecht der Rückenlehne des Stuhls «Lyra» mit einer floralen Stickerei. Von der KTI gab es für das Projekt Fördergeld in Höhe von 190’000 Franken. «Interior- Stickereien» wurde Ende März 2013 abgeschlossen und ist für den diesjährigen Schweizer
Design Preis in der Kategorie Research nominiert.

Vernissage und Preisverleihung am 1. November 2013
Der Schweizer Design Preis wird alle zwei Jahre und heuer bereits zum zwölften Mal vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, Bestleistungen aus der Schweiz auszuzeichnen und zu fördern. Vernissage und Preisverleihung finden am 1. November 2013 in Langenthal statt und sind öffentlich. Eingereicht wurden rund 300 Projekte, von denen 34 nominiert sind. Acht Projekte werden mit einem Gesamtpreisgeld von 225’000 Franken ausgezeichnet.