1st ICT Investor’s Day

Der 1st ICT Investor’s Day ist ein Treffpunkt für ICT-Startups auf Geldsuche und ICT-Investoren.
Termin: Montag, 15.11.2010 um 17:00, Konferenzzentrum im Hallenstadion
Der ICT Investor’s Day ist eine hoch effiziente Präsentationsplattform und Tischmesse, konzentriert auf wenige Stunden an einem frühen Abend. Kostenlos für Startups und Investoren.

Der ICT Investor’s Day ist eine «Matchmaking»-Veranstaltung: Sie haben die Chance, Investoren mit Branchenerfahrung kennen zu lernen. Dazu präsentieren Sie Ihr Projekt vor den Teilnehmern und können anschliessend weitere Kontakte knüpfen / vertiefen.

Sie können sich für den ICT Investor’s Day anmelden, wenn Ihr Projekt den Bereichen IT / Telekom / Web zugeordnet werden kann, wenn es gut skalierbar ist und wenn Sie vor der ersten oder zweiten Finanzierungsrunde stehen. Sie müssen mindestens einen funktionierenden Prototypen vorweisen können und idealerweise erste Schritte im Markt gemacht haben. Ihr Kapitalbedarf sollte zwischen CHF 50’000 und CHF 2’000’000 liegen. Das Team sollte vollständig sein. Ein Businessplan muss vorliegen und im Idealfall haben Sie sich bereits vor Investoren präsentiert.

Wenn Ihr Projekt die genannten Bedingungen erfüllt, so melden Sie Ihr Projekt bis 24.10.2010 über die Plattform startfinance.ch an (links «Matching Plattform» wählen und dann registrieren; anschliessend Projekt eingeben, «Projekt erfassen». Beim Feld «Wettbewerb» müssen Sie angeben «ICT Investor’s Day», andernfalls wird Ihre Eingabe nicht angeschaut). Sollten mehr als acht Anmeldungen eintreffen, so wird eine Vorjury aus den Mitgliedern der Fachgruppe ICT Innovation acht Startups aussuchen. Die definitive Einladung für eine Präsentation erfolgt bis zum 31.10.2010.

Der Anlass wird unterstützt von: Business Angels Schweiz / Ciklum AG / CREALOGIX E-Business AG / Standortförderung des Kantons Zürich / StartZentrum Zürich. Organisiert wird er durch SwissICT.

SwissICT ist der führende Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie.
Rund 3’000 Mitglieder profitieren von den Vorzügen des professionell geführten Fachverbands, vom grossen Netzwerk und den weitreichenden Dienstleistungen.

Hier geht es zur Anmeldung – zum 1st ICT Investor’s Day.

Und hier haben wir auch die ICT Facebook Gruppe.

STARTUPS.CH AWARD – hervorragende Geschäftsideen werden belohnt

Gastbeitrag von Michele Blasucci lic. iur. HSG, (Geschäftsführer von STARTUPS.CH AG)

STARTUPS.CH startete vor 5 Jahren mit einem Kapital von CHF 50‘000. Heute ist es die grösste Plattform für Firmengründungen in der Schweiz und ist in der Lage, selber 3 x CHF 50’000 an junge Unternehmer(innen) auszuschütten, damit diese Ihre Idee umsetzen oder zumindest mit der Umsetzung starten können.

Wer kennt das Gefühl nicht, zu glauben, man sei gerade auf einen grossartigen Gedanken gestossen, doch liesse sich dieser – realistisch betrachtet – sowieso nicht erfolgreich umsetzen. In den meisten Fällen mag dies auch zutreffen, sonst wäre jeder bereits sein eigener Chef geworden. Doch ebenso kann es auch vorkommen, dass die Idee nur im Kopf herumschwirrt und irgendwann vergessen geht. Ärgerlich, wenn man diese Idee zu einem späteren Zeitpunkt durch eine andere Person umgesetzt sieht und diese damit das grosse Geld verdient.

Die Abwägung, ob eine Geschäftsidee und das damit verbundene Unternehmen in der Wirtschaft erfolgreich sein und überleben wird oder ob ihre Umsetzung fehl am Platz ist, kann im Einzelfall sehr schwierig sein. Dabei spielt selbstverständlich auch das vorhandene Geld eine wichtige Rolle. Vermögende Personen sind in einer privilegierten Lage, ein Scheitern ist für diese besser zu verkraften als für eine(n) Jungunternehmer(in) mit geringem Kapital. An dieser Stelle will der STARTUPS.CH AWARD Abhilfe schaffen: drei Jungunternehmer(innen) haben die Chance, bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee mit je CHF 50‘000 unterstützt zu werden.

Der STARTUPS.CH AWARD ist ein Wettbewerb, bei welchem Kreativität und Über-zeugungskraft mehr zählt als Glück. Jede in der Schweiz wohnhafte Person ist teil-nahmeberechtigt. Erforderlich ist, dass die Idee noch nicht umgesetzt wurde, d.h. es darf noch kein Unternehmen gegründet worden sein. Die Geschäftsidee muss in Form eines Business-Plans bis am 31. Juli 2010 (auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch) eingereicht werden. Die besten Bewerber(innen) präsentieren anschliessend im Final vor einer Expertenjury ihre Geschäftsideen. Die drei besten Jungunternehmer(innen) gewinnen je CHF 50‘000 in Bar- und Sachwerten für die Realisation ihrer Geschäftsidee. Auch die anderen Teilnehmer können etwas gewinnen, insbesondere Gutscheine für die eigene Firmengründung: Das Preisgeld beläuft sich gesamthaft auf CHF 250‘000.
Mitmachen lohnt sich somit auf jeden Fall!

Übersicht Termine STARTUPS.CH AWARD

31. Juli 2010 Einsendeschluss für die Businesspläne (Poststempel)
27. August 2010 Präsentation der Businesspläne vor der Expertenjury
30. August 2010 bis Öffentliches E-Voting auf STARTUPS.CH
08. September 2010
10. September 2010 STARTUPS.CH CONVENTION 2010, Winterthur
Bekanntgabe der Gewinner Deutschschweiz
17. September 2010 STARTUPS.CH CONVENTION 2010, Lausanne
Bekanntgabe der Gewinner Westschweiz
24. September 2010 STARTUPS.CH CONVENTION 2010, Locarno
Bekanntgabe der Gewinner Tessin

Gastautor Steckbrief:
Blasucci

Michele Blasucci lic. iur. HSG,

Geschäftsführer seit Gründung der STARTUPS.CH AG – Seither wurden mehr als 1’000 Jungunternehmen erfolgreich über STARTUPS.CH gegründet.

Neben der Leitung von STARTUPS.CH AG, ist Herr Blasucci auch der Geschäftsführer von BKK Finance AG,

Die Erfindung von Dectris Kameras

Am Wirtschaftstreffen Swiss Economic Forum 2010 sind anfang Juni drei Jungunternehmen ausgezeichnet worden. Der 12. Swiss Economic Award ging dieses Jahr an einen Weinhändler, einen Hersteller von neuartigen Kochtöpfen sowie an ein Röntgenkamera- Entwickler.

Die Badener Firma Dectris AG setzte sich in der Kategorie Hightech durch. Dectris entwickelt und verkauft Röntgenkameras. Sie kommen zurzeit vor allem in der Spitzenforschung mit Röntgenstrahlem zum Einsatz.

dectris
Die Röntgenkameras von DECTRIS, einem Spin-off des Paul Scherrer Institut, basieren auf einer neuartigen Technologie, welche es erlaubt, einzelne Röntgenquanten zu zählen. Durch diese Methode übertreffen die DECTRIS-Systeme die Konkurrenzprodukte an Empfindlichkeit bei Weitem und weisen wesentlich höhere Bildfrequenzen auf. Die Kameras, die unter Reinraum-Bedingungen gefertigt werden, gelangen momentan vor allem in der Spitzenforschung mit Röntgenstrahlen zum Einsatz. Die Forscher sind begeistert über die Messergebnisse, die sie mit den Kameras erzielen. 2009 wurden 70 Systeme ausgeliefert, 95% davon ins Ausland (EU, USA, Asien). Ziel ist es, bis in 5 Jahren Geräte für den Medizinmarkt zu entwickeln.

Die Kameras von Dectris, könnten auch die Zukunft der Fotografie mitbestimmen

Der Swiss Economic Award hat sich in den letzten Jahren als wichtigste und bedeutendste Auszeichnung für Jungunternehmen in der Schweiz etabliert. Der mit insgesamt 75 000 Franken dotierte Förderpreis zeichnet erfolgreiche Jungunternehmen mit Sitz in der Schweiz aus, die vor nicht mehr als sechs Jahren gegründet worden sind und sich durch überdurchschnittliche unternehmerische Leistungen auszeichnen.

ThinkSwiss

Das mehrjährige Programm „ThinkSwiss – Brainstorm the Future“ positioniert die Schweiz als weltoffenes Land, welches reich an Wissen, voller Talente, High-Tech Möglichkeiten und Kreativität ist. Ziel ist, das Netzwerk in der amerikanischen Hochschullandschaft und zu amerikanischen Meinungsführern auszubauen sowie den Wissensaustausch zu fördern.
Thinkswiss

Die Themengefässe, welche jeweils aus schweizerischer und amerikanischer Sicht beleuchtet werden, sind

– Climate Change
– Life Science
– Finance
– Public Transport
– Design&Materials

Das Programm Think Swiss soll Optimale Nutzung von Synergien ermöglichen. Der Schwerpunkt der Schweizer Landeskommunikation ist die Positionierung der Schweiz als Referenzland für eine moderne Umwelt- und Verkehrspolitik und als Standort für Spitzentechnologie im Umwelt-, Energie- und Verkehrsbereich. Hier geht es zu der ThinkSwiss Facebook Gruppe und zu einem eigenen ThinkSwiss Youtube Kanal.

 Legende: Die Schweiz will sich als hochentwickeltes, international ausgerichtetes Land präsentieren.

Legende: Die Schweiz will sich als hochentwickeltes, international ausgerichtetes Land präsentieren.


Das im Februar 2007 lancierte Programm ThinkSwiss – Brainstorm the Future ist Departements übergreifend verankert:

Finanzielle Trägerschaft und Initialisierung
Präsenz Schweiz (EDA) sowie dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung (EDI)
Koordination der Programminhalte und Entscheide über Anzahl und Art von Projekten
Exekutiv-Komitee, welches vierteljährlich via Telefonkonferenz diskutiert und entscheidet – jeweils unter Einbezug der Antragsteller für Projekte
Programmleitung ThinkSwiss
Eine Person, welche in der Botschaft in Washington integriert ist. Für die Projektumsetzung benötigtes Zusatzpersonal wird jeweils über das Projektbudget finanziert – benötigtes Zusatzbudget über Sponsoringbeiträge gedeckt.
Akteure
Schweizerische Botschaft und Konsulate in den USA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, EDA), Swissnex in Boston und San Francisco (Staatssekretariat für Bildung und Forschung, SBF/EDI), Swiss Business Hubs (Seco/EDI).

Der Austausch von Wissen zwischen Universitäten und Unternehmen beider Länder soll vertieft werden. Anhand von 12 Leitthemen wie Klimaerwärmung, Menschenrechte und Konfliktforschung, E-Voting, Leonhard Euler, Life Sciences, Robotics und High-Tech-Materialien soll es zu einem Dialog kommen zwischen Meinungsführern und innovativen Köpfen aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Erfindungen haben gewonnen …

16.06.2010 – 16:00 Uhr . Spanien : Schweiz 0 : 1
Sieg für die Schweiz – Verlosung am 20.06.2010, 13:00 Uhr – (Drei Erfindungen für drei Leser die Kommentar hinterlassen haben.)

Die Gewinner der erste Verlosung durch den Sieg der Schweiz über Spanien mit 1:0.

Gewonnen haben:
E. Kränzlin – Schweizer Trikots für Kickerfiguren

schweizer kicker trickots

Schweizer Kicker Trickots

P. Sohns – Maßstab mit Magnetkopfanschlag

Maßstab mit Magnetkopfanschlag

Maßstab mit Magnetkopfanschlag


Laurelia – Stuhlsocken
Stuhl Socken

Stuhlsocken

Herzlichen Glückwunsch, die Erfindungen kommen in den nächsten Tagen mit der Post zu euch.

Sie können weiter mitspielen und Erfindungen gewinnen mit der Schweizer Fußballmannschaft !

25.06.2010 – 20:30 Uhr . Schweiz : Honduras
Beim einem Sieg der Schweizer gibt es die nächste Verlosung am 26.06.2010 – (Drei Erfindungen für drei Leser die Kommentar hinterlassen haben.)

Die Schweiz ist Europameisterin der Innovation

Im European Innovation Scoreboard (EIS) für 2009 ist die Schweiz Spitze. Sie hat ihre Leistungen im Innovationsbereich gegenüber dem Vorjahr noch verbessert und liegt im Innovationsvergleich bei den meisten Indikatoren über dem innereuropäischen Mittel. Nachdem der Standort 2007 noch den zweiten Platz belegt hatte, bestätigt der in Brüssel veröffentlichte Index eine Konsolidierung auf sehr hohem Niveau.

schweizerfahne
Zusammen mit der Schweiz gehören Dänemark, Finnland, Deutschland, Schweden und das Vereinigte Königreich zur Spitze der innovativsten Länder Europas. Sie weisen hinsichtlich ihrer Innovationsleistung im innereuropäischen Vergleich klar überdurchschnittliche Leistungen auf, wie dem EIS zu entnehmen ist. Insgesamt sind die Ergebnisse für die Schweiz überaus erfreulich. Die Spitzenresultate im Innovationsvergleich zeigen klar die Stärken einer im weltweiten Wettbewerb beweglichen Wirtschaft, die auf einer leistungsfähigen Wissensbasis aufbauen kann.

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate der Innovationsleistung von 3,3% liegt die Schweiz klar vor Deutschland (2,6%) und Finnland (2,5%). Gegenüber 2008 hat sie sich sogar um 0,5 Prozent gesteigert. Der Zugang und die Verfügbarkeit von Geldern zur Finanzierung von Innovationsvorhaben hat sich in der Schweiz ungeachtet der Wirtschaftskrise weiter verbessert. Dies dank einem starken Angebot an Risikokapital. Die Schweizer Forschung profiliert sich immer mehr in der Kooperation zwischen Privatem und Öffentlichem. Die öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) liegen im europäischen Durchschnitt; zwei Drittel der F&E-Gelder werden durch die Privatwirtschaft ausgegeben.

Besonders gute Leistungen erzielte die Schweiz in der Entwicklung von Hightechprodukten, in den Bereichen der Forschung und geistiges Eigentum. Diese besondere Stärke zur Schaffung neuen Wissens wird unter anderem an der Zahl geschützter Patente, Markenzeichen und Designs abgelesen. Die Schweiz konnte zudem ihre führende Stellung beim Indikator «öffentlich private wissenschaftliche Zusammenarbeit», der anhand der Dichte wissenschaftlicher Gemeinschaftspublikationen von Forschenden aus dem privaten und öffentlichen Sektor berechnet wird, noch steigern.

Das EIS wurde 2001 auf Initiative der Europäischen Kommission geschaffen. Dank des Summary Innovation Index (SII), der mittlerweile auf 29 Indikatoren basiert, wird jeweils eine Rangliste erstellt, welche die 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie Kroatien, Island, Norwegen, die Türkei und die Schweiz umfasst. Die Ergebnisse sind aus zwei Gründen wichtig. Einerseits können damit die Innovationsleistungen der untersuchten Länder verglichen werden, andererseits geben sie Auskunft über das mittel- und langfristige Wachstums-, Produktivitäts- und Wettbewerbspotenzial der verschiedenen Länder.

Der Report ist erhältlich hier.

Quelle: Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT)

Die Genfer Erfindermesse

Heute in zwei Wochen – vom 21. bis 25. April 2010 findent die 38. Internationale Messe für Erfindungen im Genf . Das jährliche Treffen der Geistesgrössen dieser Welt hat nicht unter der Krise gelitten, im Gegenteil, es hat eine Rekordbeteiligung erreicht, laut dem Messeveranstalter.

genfer erfinder messe
„Nach der starken Krise, die paradoxalerweise die Erfinder beflügelte, hat diese Messe wieder Institute zurück gewonnen, die wegen mangelnder Finanzen im Jahr 2009 nicht anwesend waren“ bemerkt Jean-Luc Vincent, Präsident und Gründer der Erfindermesse. 2010 wird ein Rekordjahr mit 800 Ausstellern aus 45 Ländern.
„Beinahe 1.000 Erfindungen werden als Weltpremieren zu entdecken sein und alle Bereiche der menschlichen Aktivitäten umfassen“ fährt Jean-Luc Vincent fort. Viele Länder sind mit starken Delegationen vertreten, insbesondere Russland, Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Polen und die asiatische Länder.

Ich werde natürlcih auch zu diesem Termin in Genf sein und freue mich auf die Neuen Innovationen und Erfindungen über welche ich berichten werde, diverse termine im Bereich Tehnologietransfer und Kooperatioenen varnehmen werde.
Nach der letzten besuchten Erfindemesse Seoul International Invention Fair 2009 bin ich schon sehr gespannt wie sich diese Erfindermesse in Genf machen wird.

Investieren in Schweizer Startups

investiere.ch aus Zürich ermöglicht Privatpersonen Direktinvestitionen in nicht-börsennotierte Unternehmen.

investiere.ch richtet sich an alle Privatpersonen, die in Schweizer Startup-Unternehmen investieren wollen oder sich grundsätzlich für innovative Geschäftskonzepte interessieren.

Ihr Kozept spricht dabei Investoren an, die ein breiteres Verständnis des Investitionsbegriffes haben. Neben Renditeerwägungen spielen für diesen Investor weitere Aspekte eine Rolle, etwa der direkte Kontakt mit dem jeweiligen Unternehmen bzw. Unternehmer oder die Freude zu den ersten zu gehören, die Innovationen von morgen bereits heute unterstützen.
investiere in erfindungen
Das Angebot von investiere.ch geht über eine reine Internetplattform hinaus. Die Dienste setzen schon vor der Zusammenführung von Unternehmern und Investoren ein. Das Team führt zunächst unter Einbezug von Experten eine sorgfältige Due Diligence durch und trifft so eine Auswahl der besten Unternehmen. Im weiteren Verlauf moderiert das Team die Interaktion zwischen Investor, Koinvestoren und Unternehmern. Investorentreffen ermöglichen den persönlichen Kontakt zum Unternehmer. Die aktuelle Ausgabe von VDI Nachrichten – berichtete ausführlich auch zur diesem Thema.
Investiere.ch wird von Verve Capital Partners GmbH, Zürich betrieben und die zwei Gründer Steffen Wagner und Lukas Weber betreiben auch den Blog the investor’s paradigm um das Thema Private Equity.

Schweiz drauf… Schweiz drin?

Eine Ausstellung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum zur «Marke Schweiz» thematisiert die Swissness Gesetzesvorlage im Polit-Forum Käfigturm in Bern.

schweiz-marke
Der Bundesrat hat am 18. November 2009 die Botschaft zum Gesetzgebungsprojekt „Swissness“ verabschiedet. Die Vorlage stärkt den Schutz der Herkunftsbezeichnung „Schweiz“ und des Schweizerkreuzes im Inland und erleichtert die Rechtsdurchsetzung im Ausland. Damit legt sie die Grundlage dafür, dass der Wert der „Marke Schweiz“ auch für die Zukunft erhalten bleibt. Diese Gesetzesrevision ist allerdings nicht unumstritten.

Die Ausstellung „Schweiz drauf… Schweiz drin?“ widmet sich diesem aktuellen Thema. Sie deckt anhand konkreter Beispiele die aktuellen Missstände auf und setzt sich mit der Frage auseinander, was ein Schweizer Produkt oder eine Schweizer Dienstleistung ausmacht.

Ergänzend zur Ausstellung finden acht Begleitveranstaltungen mit Gesprächsrunden und Vorträgen statt, welche die Kerninhalte der Gesetzesrevision thematisieren sowie das Thema Swissness vertieft behandeln (s. beiliegendes Programm).

Mit Business Angels Innovationen finanzieren

Gastbeitrag von Jan Fülscher lic.oec.publ., (Geschäftsführer von Business Angels Schweiz)

Um mit Ideen und Erfindungen Geld verdienen zu können, braucht es Fleiss, Geduld, Geld und Glück, denn der Weg von der ersten Skizze bis zum Produkt im Handel ist sehr lange. Stellt sich die Frage, ob es nicht Abkürzungen gibt bei diesem Weg? Möglicherweise können Business Angels dabei helfen?

Business Angels und ihr Geschäftsmodell

Als «Business Angels» bezeichnet man Personen, die als Unternehmer erfolgreich waren und sind, gut verdient haben und nun Jungunternehmer mit Rat und Tat unterstützen. Professionelle Business Angels sind aber, anders als man vielleicht meinen könnte, keine barmherzigen Samariter, die alles wegschenken. Vielleicht der grösste Unterschied zu anderen Investoren besteht darin, dass Business Angels zu einem Zeitpunkt in ein Projekt investieren, wo die noch recht unklar sind und wo sich der effektive Erfolg frühestens in einigen Jahren einstellen wird.

Business Angels sind und bleiben Unternehmer und sie wägen Aufwand, Risiken und die Ertragschancen sorgfältig ab. Die optimalen Ertragschancen für einen Business Angel bestehen darin, dass das Projekt oder Unternehmen sehr erfolgreich wird und der Business Angel ein Vielfaches seiner Investition zurück erhält. Denn wenn er zum Beispiel 20% des Jungunternehmens für 200‘000 Franken erworben hatte und dieses Jungunternehmen später für 10 Millionen Franken verkauft wird – also zum zehnfachen des ursprünglichen Werts von einer Million Franken –, so hat sich der Wert der Investition auch verzehnfacht. Allerdings hat dieses Geschäftsmodell, welches auf den ersten Blick sehr verlockend aussieht, einen grossen Haken: Dieser enorme Gewinn tritt nur ein, wenn jemand tatsächlich dem Investor seine Anteile zu einem solchen Preis abkauft. Und das ist beileibe nicht immer der Fall, sondern geschieht nur in durchschnittlich 10% der Fälle. Bei den übrigen 90% findet sich entweder gar kein Käufer oder der angebotene Preis ist bei weitem nicht so hoch wie erhofft.

Erfolgreiche Business Angels wägen also bei jedem Finanzierungprojekt folgende Faktoren ab: Die Wahrscheinlichkeit, dass bei diesem Projekt später einmal ein Verkauf der Aktien möglich ist, der potentielle Verkaufspreis im Verhältnis zum Investitionsbetrag, die Möglichkeit, selbst zum Gelingen des Projektes beizutragen, das Zusammenpassen des Projektes mit dem Rest des Portfolios – und so weiter.

Innovatoren und Business Angels – eine «Win-Win-Situation»?

Grundsätzlich also haben Innovatoren und Business Angels die gleichen Ziele: Sie wünschen, dass das Unternehmen sehr erfolgreich wird. Bei der Umsetzung dieses Erfolgs aber scheiden sich die Geister: Sehr viele Innovatoren möchten ihre Gesellschaft aufbauen, mit ihr wachsen, während Business Angels in der Regel ihre Anteile nach einigen Jahren verkaufen wollen. Wo also anfänglich die Interessen übereinstimmen, so können sie im Erfolgsfall durchaus voneinander abweichen – eine heikle Situation. Mancher Investor sucht diese zu vermeiden, indem er seine Absichten sehr früh äussert und in den Verträgen festhält.

Innovationen durch Business Angels finanzieren lassen

Folgende Tipps sollen Ihnen dabei helfen, einen Business Angel für Ihr Projekt zu finden und diesen zu einer Investition zu bewegen.

1. Die meisten Personen, mit denen Sie reden werden, haben ganz viele Möglichkeiten, ihr Geld auszugeben und brauchen Sie nicht dafür. Es ist also an Ihnen, darzulegen, dass Sie ein tolles Angebot haben. Denken Sie sich in den Verhandlungspartner ein: Warum ist gerade Ihr Projekt es Wert, Zeit und Geld zu investieren?

2. Werden Sie sich darüber klar, was Sie genau benötigen. Eine Finanzierung? Für welchen Betrag? Oder suchen Sie jemanden, der Ihr Produkt herstellt? Jemanden, der bei Marketing und Verkauf hilft?

3. Überlegen Sie sich, was Sie für diese Hilfe zu geben bereit sind. Wenn Sie es nicht genau wissen oder nicht abschätzen können, dann bleiben Sie offen; Sie müssen aber möglicherweise einen grossen Teil Ihrer Rechte abgeben, wenn Sie viel Unterstützung brauchen.

4. Wenn Sie die obigen Punkte etwa abgesteckt haben, kann es nützlich sein, wenn Sie einen „reality check“ durchführen, also die ganze Sache mit einer unbeteiligten, aber sachverständigen Person besprechen. Solche Personen finden Sie mancherorts zum Beispiel über die Wirtschaftsförderung, über Gründerzentren, Technoparks, usw.

5. Sie benötigen wahrscheinlichen einen kleinen Businessplan. Wenn Sie diesen selbst schreiben können, um so besser; wenn Sie ihn schreiben lassen müssen, fragen Sie bei einer der Kontaktpersonen aus Punkt 4.

6. Geeignete Business Angels finden Sie häufig in Ihrem unmittelbarem Umfeld – Familie, Freunde, aber auch frühere Arbeitgeber, Kunden, Lieferanten, usw. Wenn die Suche hier erfolglos ist, können Sie immer noch versuchen, bei Business Angel Clubs Geld zu finden – es wird aber ungleich schwieriger sein, denn die Leute kennen Sie nicht.

7. Versuchen Sie, mindestens zwei potenzielle Geldgeber zu finden, damit Sie die Angebote vergleichen können und allenfalls auch mit beiden arbeiten können – dies verringert Ihre Abhängigkeiten von einer bestimmten Person und gibt Ihnen mehr Gestaltungs- und Verhandlungsspielraum.

8. Versuchen Sie, Ihr Angebot so zu gestalten, dass es gut zu den Interessen Ihres Gesprächspartners passt. Wenn es sich beispielsweise um einen Abnehmer Ihres Produktes handelt, so möchte er möglicherweise die Herstellung später selbst durchführen (Rückwärtsintegration). Wenn es sich um eine Person mit rein finanziellen Interessen handelt, so ist ihr Angebot am besten auch monetär gestaltet: Dividenden, Anteile am Erlös beim Verkauf der Gesellschaft, Umsatzanteile, …

9. Seien Sie sich vollständig im Klaren darüber, dass ihr Gesprächspartner vermutlich Dutzende von Angeboten auf dem Tisch hat. Er investiert seine Freizeit für Sie und er muss sich dafür entscheiden, sein Geld für einige Jahre, und vielleicht für immer, nicht mehr im Zugriff zu haben. Solche Entscheidungen brauchen Zeit. Manchmal mag es für Sie ein wenig demütigend sein, wenn Sie wieder und wieder anrufen müssen. Geben Sie nicht auf, bis Sie eine klare Antwort haben, aber lassen Sie ihm auch Zeit: Fragen Sie, wann Sie wieder anrufen dürfen, und halten Sie sich an die Abmachung – so zeigen Sie Ihre Verlässlichkeit.

10. Wenn Sie Ihr Projekt ohne externe Finanzierung durchführen können, so ist das ein guter Weg, auch wenn es ein wenig länger geht. Der Aufwand für die Beschaffung der Mittel wird sehr häufig unterschätzt und am Ende sind weitere Personen involviert, die mitreden wollen – nicht immer so, wie Sie es gerne hätten.

Gastautor Steckbrief:
Jan Fülscher

Jan Fülscher lic. oec. publ.,

begleitet Jungunternehmen und Innovationsinteressierte mit Rat und Tat von der Idee über die Finanzierung bis in die Wachstumsphase. Er hat mehrere Firmen aufgebaut/mitaufgebaut und ist an einigen Startups beteiligt. Jan Fülscher leitet die Business Angels Schweiz, einen grossen Business Angel Club, und ist als Juror, Coach, Referent und Experte an Wettbewerben, Stiftungen und Ausbildungsorganisationen der Schweizer Startup-Szene tätig.