Der Basel Inkubator

Der Basel Inkubator bietet Spin-offs aus der Universität Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie auch anderen Start-up Firmen:
— Günstige Infrastruktur (Büro- und Laborräume)
— Coaching

Der Basel Inkubator, ( Gründerzentrum ) ein für die Schweiz einmaliges Unterstützungsprogramm, blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück. Seit Eröffnung vor einem Jahr nutzen bereits zwölf junge Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Informatik und Nanotechnologien das Angebot. Ihnen stehen im Stücki Business Park in Basel 17 Büroplätze, zwei Labors, repräsentative Meetingräume und eine moderne Büroinfrastruktur zu äusserst günstigen Konditionen zur Verfügung. Das Infrastrukturangebot und die professionelle Begleitung verringern die Risiken, denen junge Firmengründerinnen und -gründer oft ausgesetzt sind.

Basel-Inkubator

Sieben Firmen stammen aus der Universität Basel, zwei aus der Fachhochschule Nordwestschweiz und eine aus dem Basler ETH-Institut «Department of Biosystems Science and Engineering». Bei zwei weiteren handelt es sich nicht um Hochschul-Spin-offs, denn solange genügend Platz vorhanden ist, können sich auch andere Firmen beim «Basel Inkubator» bewerben. Die Jungunternehmer/innen haben im «Basel Inkubator» drei Jahre Zeit, um in ihrer Branche Fuss zu fassen. Sie profitieren von einem intensiven Coaching durch Branchenprofis sowie vom Zugang zum Basler Netzwerk aus Investoren und Insidern der Life Sciences.

Der Basel Inkubator füllt eine Lücke, denn für Jungunternehmen gab es bisher vor der eigentlichen Gründung der Firma und bevor ein Businessplan vorliegt, kein entsprechendes Angebot. Für spätere Phasen stehen Möglichkeiten wie zum Beispiel kommerziell arbeitende Businessparks offen.

Der Basel Inkubator ist eine gemeinsame Initiative der Universität Basel , der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) , des Kantons Basel-Stadt und von „EVA – the Basel life sciences start-up agency„, die den Basel Inkubator im Mandat leitet.

DACH-Tech Tour bringt Technologie-Gründer und Investoren zusammen

Die diesjährige „DACH Tech Tour“ findet vom 25. – 27. Mai in Berlin und Zürich statt. Ziel der seit vielen Jahren von der „European Tech Tour Association“ mit dem Sitz in Genf, in ganz Europa durchgeführten Tech Tour Veranstaltungen ist es, jeweils 25 Start-ups eines Landes im Technologie/Internetumfeld einer ausgewählten, internationalen Delegation aus VC Investoren, Industriefirmen, Beratern etc. vorzustellen. Die Tech Tour wird mit einem Gala Dinner in Berlin am 25. Mai eröffnet, zu dem neben den präsentierenden Start-ups auch mehr als 300 Gäste aus dem lokalen Investoren und Start-up Umfeld geladen werden. Den Abschluss der diesjährigen Tech Tour bildet ein Abendessen in Zürich am 27. Mai. Die Tech Tour ist eine hervorragende Gelegenheit sich und seine Firma in einem relevanten, internationalen Umfeld zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen.

dach_2011

An jeder dieser Stationen erwarten die Gäste dann Präsentationen der vorsortierten Start-ups und genau für diese Präsentationen suchen die Veranstalter High-Tech-Start-ups, die sich zutrauen, vor solcher Gesellschaft zu bestehen. Doch die Anforderungen sind nicht ohne: ca. 60 Prozent der 25 Start-ups, die die Chance bekommen zu präsentieren, sollen sich bereits in einem Stadium befinden, das eine internationale Expansion zulässt. Der Rest der Gründungen wird aus Start-ups bestehen, die sich in der Seed-, Early- oder späteren Stage befinden. Wer sich fit fühlt, diese Herausforderung anzunehmen, der muss nun nur noch einen Anmeldebogen ausfüllen und einen Executive Summary, eine Präsentation und ein Unternehmensprofil auf der Tech Tour-Seite hochladen. Die Bewerbung kann hier online durchgeführt werden. Bitte im Feld „Event you would like to register for“ die Veranstaltung „DACH Tech Tour 2011″ auswählen und das gesamte Online Formular zur Registrierung ausfüllen und auch wichtig idt die „Application Deadline“.

Die European Tech Tour ist übrigens ein groß angelegtes Spektakel, was in nahezu jeder Europäischen Region Einzug hält: Frankreich und Benelux, Die britischen Inseln, Südeuropa, Skandinavien und Nordeuropa sowie Osteuropa und Israel – überall finden Tech Tours, teilweise mit eingeschränkter Thematik statt.

Als Antwort auf das wachsende Interesse an aufstrebenden Technologieunternehmen in ganz Europa wurde die European Tech Tour Association 1998 in Genf gegründet. Sie ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, bestehend aus führenden Vertretern der High-Tech-Branche. Die Organisation hat erkannt, dass kontinuierliches Wachstum in Europa davon abhängt, wie gut es gelingt, die innovativen Ideen von heute in die Spitzentechnologien von morgen zu verwandeln.

EU-Patent soll Erfindern bei den Kosten helfen

Mehr als zehn Jahre wurde gestritten, nun wird das einheitliche EU-Patent zumindest in 25 EU-Ländern – darunter Deutschland und Österreich – kommen. Das Gemeinschaftspatent soll die Kosten senken, die den Firmen und Erfindern heute durch Übersetzungen in den EU-Staaten entstehen. Von 2012 an könnte es gelten. Das wird natürlich auch Interessant sein für die Schweizer Erfinder.

Erfindungen werden in der EU derzeit entweder durch nationale Patente oder durch sogenannte europäische Patente geschützt. Letztere erteilt das Europäische Patentamt (EPA). Diese müssen von jedem Mitgliedstaat, in dem der Patentschutz gelten soll, bestätigt werden. In der Fachsprache heißt das Validieren. Dafür können die Länder eine Übersetzung in ihre Landessprache verlangen – was viel Geld kostet.

Der Schutz einer Erfindung ist teuer: Laut EU-Kommission kostet ein europäisches Patent, das in 13 Ländern anerkannt ist, derzeit 20.000 Euro. Davon entfallen fast 70 Prozent auf Übersetzungen. Zum Vergleich: Ein US-Patent bekommt man schon für weniger als ein Zehntel des Betrags, umgerechnet knapp 2000 Euro. Mit der neuen Regelung sollen in der EU die Kosten auf ein Drittel sinken. Zugleich hat das Patent in allen beteiligten Mitgliedstaaten Wirkung.

Mit dem EU-Patent profitieren „Die Erfinder“ – kleine Unternehmen und öffentliche Forschungseinrichtungen. Sie kämen preiswerter an Patentschutz. Die EU-Kommission hofft so auf mehr Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Interessant ist das EU-Patent vor allem für Deutsche. 59.583 Patente wurden allein 2009 beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet.

Spanien und Italien sehen ihre Landessprachen benachteiligt. Deshalb wehren sie sich seit Jahren dagegen, dass nur noch Englisch, Französisch und Deutsch offizielle Patentsprachen sein sollen. Das Patent wird daher in beiden Ländern nicht gültig sein.

Die EU-Kommission will nach Worten von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am 30. März Gesetzesvorschläge zum einheitlichen Patentschutz und zum Sprachenreglement vorlegen. Auch eine von Italien und Spanien angekündigte Klage vor dem EuGH werde daran nichts ändern, da sie keine aufschiebende Wirkung habe, hieß es. 2012 könnte das EU-Patent dann kommen.

Hier Überblick über das Erteilungsverfahren und der Weg zum europäischen Patent.

Go Beyond der Schweizer Business Angel Netzwerk

Ich starte jetzt eine Artikelserie über die Schweizer Business Angel Szene. Den Gastbeitrag von Jan Fülscher dem Geschäftsführer von Business Angels Schweiz haben Sie hier bereits gelesen. Heute stell ich euch kurz Go Beyond vor.

gobeyond_logo
Go Beyond hat sich Early stage investing verschrieben, das Niederlassungen in Zürich und Genf besitzt. Go Beyond ist ein länderübergreifendes Business-Angel-Netzwerk, das auch verschiedene fest strukturierte Coinvestment-Modelle für Business Angels anbietet. Sie starteten 2005 mit den Operativen geschäft in London, Paris Zürich und Genf und sind Unter dem Go Beyond Netzwerk zu finden. Die Gründerin von Go Beyond ist Brigitte Baumann . Was Go Beyond von anderen Business-Angels-Netzwerken in der Schweiz unterscheidet, ist der hohe Frauenanteil. Während im Branchendurchschnitt nur 3% aller Business Angels weiblich sind, sind es bei Go Beyond 33%. Eine Frauenquote ist aber das Letzte, was Brigitte Baumann anstrebt. Die gebürtige Französin war eine Topmanagerin bei American Express in Europa und den USA. Nach ihrem Ausstieg aus der Konzernwelt und dem Zuzug in die Schweiz verspürte sie den Drang, lokale Unternehmer mit ihrem Know-how und Netzwerk zu unterstützen. Wichtig ist Baumann die Diversität: «Traditionelle Business Angels sind in der Regel gestandene Unternehmer, die nach ihrem Rückzug mit der Unternehmerwelt in Kontakt bleiben wollen. Solche gibt es auch bei uns. Doch mindestens ein Drittel sind junge Studienabgänger des IMD Lausanne, die auf diesem Weg zum Unternehmertum finden.» Und dafür braucht man kein Millionär zu sein: Mit 15 000 Fr. pro Jahr kann man Business Angel von Go Beyond werden. «Dieser Betrag sollte allerdings nicht mehr als 5 bis 10% des Vermögens ausmachen», schränkt Baumann ein. Die Anlageentscheide erfolgen dann im Team.

gobeyond

venture apéro – Thema: erfolgreicher Markenaufbau für Jungunternehmen

Zusammen mit der Mobiliar, Generalagentur Belp und Agentur Münsingen organisiert das IFJ Institut für Jungunternehmen einen Spezialanlass der «venture apéro» Reihe im Restaurant Schlossgut in Münsingen: Am 2. Februar 2011 haben Jungunternehmer/innen, KMU-Unternehmer/innen und unternehmerisch Interessierte die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und von einem spannenden Referat zu profitieren.

Viele Startups sind sich nicht bewusst, dass sie bei der Gründung eine Marke aufbauen. Der Wert einer starken Marke wird dabei oft unterschätzt – vor allem von Neugründern. Kreativ, effektiv und konsequent sollte das Erscheinungsbild sein. Doch wie erreicht man das? Thomas Kupferschmied hilft mit seiner Agentur «Werkstatt für gediegene Kommunikation» gerade Jungunternehmen, die in der Aufbauphase oft nur ein schmales Budget für Kommunikationsmassnahmen haben. Deswegen wird es umso wichtiger sein, diese auch sinnvoll und zielgruppenkonform einzusetzen.

venture aperos
Als Designer und Creative Director wird er an dem Abend viele Fragen beantworten, wie z.B: Was beinhaltet die Corporate Identity? Wie kann man eine starke Marke aufbauen? Und was braucht es um die Bekanntheit zu steigern? Ein Abend voller Inspirationen – denn schliesslich hat auch das grösste Unternehmen als Marke klein angefangen.

Der Spezialanlass ist inkl. anschliessendem Apéro kostenlos und findet von 18.30 bis 21.00 Uhr im Restaurant Schlossgut statt. Die beschränkte Teilnehmerzahl macht eine Anmeldung erforderlich.

Die nächsten venture apéro Termine inder Schweiz.

Mehr Informationen über das IFJ und die venture apéros
«Zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Menschen treffen: Unter diesem Motto veranstaltet das Institut für Jungunternehmen seit 1996 «venture apéros» – inzwischen sind diese Anlässe die grössten Referats- und Networking-Plattformen für Schweizer Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Seit 1989 begleitet das IFJ Neugründerinnen und Neugründer – vom Start bis zum erfolgreichen Unternehmen. Die um das Institut entstandene Startup-Szene ist inzwischen mehr als 59 000 Jungunternehmen stark. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ Businessplan-Workshops, Businessplan-Software, Startup Parks an Messen, Networking-Events und diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen.

Die Mobiliar, Generalagentur Belp
Wir kennen das Gebiet, seine Menschen und deren Mentalität. Denn: Wir leben in der Region, gehören zu ihr und sind ein Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Unsere Generalagentur schafft Arbeitsplätze. Drei junge Menschen absolvieren bei uns eine kaufmännische Lehre. In der Region bezahlen wir unsere Steuern und Schadenzahlungen kommen den hier ansässigen Betrieben zugute. Auch in Zukunft bleiben wir für unsere Kundinnen und Kunden im Raum Belp präsent.

Ideenmanagement 2011

Gastbeitrag von Matthias Müller, (Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Brainstorm GmbH)

„Das Geld liegt auf der Strasse, nur bücken muss man sich selbst“
Dabei gibt es viele Orte, an denen das Geld zu finden ist. Der Einkäufer sagt: „der Gewinn liegt im Einkauf“ (auch der hat Recht), der Verkauf findet das Geld in der Gewinnmaximierung im Verkauf, stimmt auch, ist aber oft nicht möglich. Wieder andere sagen … ,, …. “ Ich will hier nicht alle Möglichkeiten die es gibt aufzählen. Eine sicherlich bedeutende Geldquelle liegt in den Köpfen der Mitarbeiter. Die Nutzung der Ideen zur Verbesserung von Prozessen in der Fertigung, in der Verwaltung, in der Logistik, d. h. generell in den Abläufen im Unternehmen aber auch Ideen zur Verbesserung der Produkte bezüglich Bedienung, Funktionen und Features usw. erzielen viele positive Effekte.

Neben den berechenbaren Einsparpotentialen, die Mitarbeiterideen bewirken, sind viele nicht berechenbare, bzw. nicht mit vertretbarem Aufwand berechenbare Ersparnisse in den Köpfen der Mitarbeiter „verborgen“. Dabei muss man bedenken, dass diese Ersparnisse für ein Unternehmen nahezu kostenlos erhaltbar sind, d. h. dem Gewinn durch die Umsetzung von Mitarbeiterideen stehen kaum, oder nur geringe Aufwände gegenüber. Um eine Ersparnis durch Verbesserungsvorschläge von zum Beispiel 100.000,- € zu erzielen, muss bei einer Umsatzrendite von 10% ein Umsatz von 1 Mio. € erzielt werden. Da Verbesserungsvorschläge meist mehrere Jahre wirksam sind, erzielen Unternehmen diesen „Zusatzgewinn“ mehrere Jahre hintereinander und dies in den Folgenjahren ohne zusätzliche Aufwendungen.

Legt man die Statistiken des dib (Deutsches Institut für Betriebswirtschaft in Frankfurt) zu Grunde, werden im Schnitt aller Deutschen Unternehmen pro 100 Mitarbeiter jährlich 60 Verbesserungsvorschläge gemacht, die eine durch-schnittliche Ersparnis von 1.378,- € pro Vorschlag erzielen. D. h. dass ein durchschnittliches Unternehmen mit 500 Mitarbeitern pro Jahr eine Ersparnis durch Verbesserungsvorschläge von mehr als 400.000,- € erzielen kann. Zwar bestehen zwischen den verschiedenen Branchen erhebliche Unterschiede, ebenso wie grundsätzlich zwischen Unternehmen, die in der Industrie oder im Nicht-Industrie-Bereich angesiedelt sind.

Die durchschnittliche Anzahl Ideen pro 100 Mitarbeiter in Industrieunternehmen beträgt 76 Ideen. Die durchschnittliche Anzahl Ideen pro 100 Mitarbeiter im Nicht-Industrie-Bereich beträgt 37. Wobei die Anzahl Ideen bei Banken, Versicherungen oder Krankenhäusern auf bis zu 4 Ideen pro 100 Mitarbeitern herunter geht. Bei dieser Untersuchung verfügten fast 50% aller Unternehmen über weniger als 1.000 Mitarbeiter, um nicht in den Glauben zu verfallen, dass ein professionelles Ideenmanagement nur bei „großen“ Unternehmen sinnvoll ist. Was sind die gar nicht so geheimen „Geheimrezepte“ der Unternehmen, um sich nach diesen Geldern effizient zu bücken?

5 Elemente, die Ideenmanagement in Unternehmen erfolgreich machen:

1. Geschwindigkeit (der Abläufe durch Einsatz entsprechender Hilfsmittel)
2. Transparenz (der Prozesse)
3. Unterstützung (durch die eingesetzte Lösung)
4. Motivation (der Mitarbeiter durch Anreizsysteme)
5. Optimale Usability (der Lösung)

Geschwindigkeit:
Der Mitarbeiter, der seine eingereichte Idee schnell und mit Priorität bearbeitet sieht, erfährt dadurch eine Wertschätzung, die für sein Selbstwertgefühl wichtig ist. Das Unternehmen, das Mitarbeitern diese Wertschätzung vermittelt, kann dadurch Mitarbeiter binden. Diese Mitarbeiter werden deshalb auch weitere Ideen zur Verbesserung des „eigenen Unternehmens“ abgeben.
Eine hohe Geschwindigkeit der Abläufe ist auch deshalb wichtig, damit der Mitarbeiter, der Ideen einreicht, den Bezug zu seiner Idee bei Rückfragen nicht verliert. Erhält der Einreicher einer Idee nach 3 Monaten eine Rückfrage von einem, an der Beurteilung beteiligten Gutachter, ist oft der aktuelle Anlass für die eingereichte Idee nicht mehr präsent.

Transparenz:
Anders als 1872, als das heutige Ideenmanagement von Alfred Krupp als „Betriebliches Vorschlagswesen“ ins Leben gerufen wurde, sollten heute Prozesse und Konditionen offen gehandelt werden. Wer ist an einer Idee beteiligt? Wer erhält welche Prämie usw. sollte Vorrang vor verheimlichten Prämien oder anonym abgegebenen Vorschlägen usw. haben. Dazu muss die Unternehmensphilosophie entsprechend angepasst werden. Mitarbeiter, die ihre Ideen nicht dem eigenen Vorgesetzten geben können, weil dieser weder das Ideenmanagement unterstützt oder gut heißt, noch dem Mitarbeiter die Prämie für eine gute Idee gönnt, müssen der Vergangenheit angehören.

Unterstützung
Betriebsvereinbarungen lesen sich manchmal wie die deutschen Steuergesetze –kompliziert, unverbindlich und unlogisch. D. h. unverständliche Abläufe, Berechnungs- und Bewertungsschemata die auch nach mehrfachem Lesen unklar bleiben und das jedes Mal wieder, wenn eine Idee zu beurteilen ist. Die eingesetzten Systeme müssen den Bearbeitern jede Hilfe zur Verfügung stellen, die zur schnellen, nachvollziehbaren und auch von verschiedenen Gutachtern gleich reproduzierbaren Ergebnissen führen. Rechen- und Bewertungsschemata müssen also klar sein, so wie auch Rückfragen an Ideeneinreicher oder Nachrichten an andere Bearbeiter unkompliziert möglich sein müssen.

Motivation
Alle Beteiligten, hier vor allem die Gutachter sind motiviert Ideen zu bearbeiten, wenn sie Unterstützung bei der Bearbeitung erhalten, oder ebenso an einem Bonussystem beteiligt sind. Erhält der Ideeneinreicher eine Prämie für die Ersparnis, die er entdeckt hat, so kann der Gutachter eine Prämie für seine Leistung erhalten, das ist in seinem Fall die schnelle Reaktionszeit zur Bearbeitung einer Idee. Denn schnelle Reaktionszeit wiederum motiviert den Einreicher, weitere Ideen einzugeben, was wiederum dem Einreicher, dem Gutachter (wenn er wieder schnell ist) und dem Unternehmen zu Gute kommt.

Optimale Usability
Speziell in der Fertigung sind Mitarbeiter häufig noch wenig mit modernen Techniken, dem Internet usw. vertraut. Diesen Mitarbeitern, die sowohl unter den Einreichern zu finden sind, wie auch unter den Gutachtern muss jede Unterstützung durch eine entsprechende Lösung geboten werden. Ohne EDV und entsprechende Software ist die schnelle Bearbeitung der Ideen nicht möglich. Einreicher sind eher motiviert, EDV-Systeme zu nutzen, weil sie damit sicher sein können, dass Ideen nicht unter den Tisch fallen, dass sie die Ideen auch ohne Vorgesetzten direkt an den Ideenmanager leiten können (wenn die Betriebsvereinbarung das sogenannte Mischmodell zwischen Zentralen- und Vorgesetzten Modell zulässt) und dass ihre Idee in kürzester Zeit bearbeitet wird. Gutachter, die selten Ideen zu bewerten haben, die außerdem wenig oder gar keine EDV-Erfahrung haben, müssen erst eine nicht unerhebliche Hemmschwelle vor der EDV-Nutzung überwinden.
Die optimale Ergonomie einer Anwendungssoftware ist hier unbedingte Voraussetzung, dass eine Softwarelösung für das Ideenmanagement eingesetzt wird. Dazu ist es erforderlich, dass Experten für die Gestaltung der Nutzeroberfläche hinzugezogen werden.

Die Softwareentwickler, die die Software geschrieben haben sind dafür weniger geeignet, da diese die Software in allen Lebenslagen bedienen könnten, da diese sozusagen deren „eigenes Baby“ ist. Nur Außenstehende können unvoreinge-nommen eine Lösung so gestalten, dass völlig EDV unerfahrene Nutzer die Lösung verwenden wollen.
Dazu machen sich die Profis der Softwareergonomie das Wissen zu Nutze, wie z. B. Programme, die weit verbreitet sind, bedient werden. Wer EDV sehr selten nutzt, vielleicht nur dazu, etwas bei E-Bay zu er- oder versteigern, kennt bestimmte Nutzungsprinzipien. Diese gilt es zu berücksichtigen, um die Anwenderfreundlichkeit eines Systems optimal zu gestalten.
Das Wissen der Menschen verdoppelt sich inzwischen innerhalb weniger Jahre. EDV Systeme haben einen wesentlichen Anteil daran. Alle verbreiteten Softwaresysteme entwickeln sich deshalb mit einer hohen Geschwindigkeit in Richtung bessere Bedienbarkeit und intuitivem Verstehen der Prozesse.

Die Software der Brainstorm GmbH in München, ein Unternehmen, das Software für das Ideen- und Innovationsmanagement entwickelt, wird deshalb alle 5 Jahre völlig überarbeitet. Gängige Bedienprinzipien der weltweit am häufigsten eingesetzten Softwareprogramme von Microsoft und Apple, sowie die gängigen Anwendungen wie eBay, Amazon und Auto- oder Immobilien-Scout werden in die Brainstorm Software übernommen. Ebenso wird die Optik in aktuelles und ansprechendes Design gewandelt. Damit stellen wir sicher, dass unsere Lösungen ein Höchstmaß an Verständlichkeit, einfacher Bedienung und ansprechender Optik beinhalten, um allen Anwendern das Arbeiten mit unseren Lösungen so angenehm und einfach wie möglich zu machen.
Die Software der Brainstorm ist für den Einsatz im KVP (Kontinuierlicher Verbesserungs Prozess) gemacht. Konsequenter Weise unterliegt die Software deshalb selbst einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, in den Kunden und Interessenten in Workshops und Kreativsitzungen mit eingebunden werden.

Die DSM, nähe Basel, ein Unternehmen der Chemiebranche, setzt trideo, die Ideenmanagement Software der Brainstorm im 3ten Jahr sehr erfolgreich ein.
Auszug aus einem Brief an die Mitarbeiter: „ … , deshalb hat die Werkleitung beschlossen, das Verbesserungswesen zu reaktivieren. Ein gut funktionierendes Ideenmanagement ist eine wahre „Frischzellen-Kur“ für die Innovationsleistung eines Unternehmens. Ein modernes Ideenmanagement, gestützt durch eine transparente Kommunikation, leistet einen positiven Schub hin zu mehr Motivation, Identifikation und Engagement – letztlich zu mehr Zufriedenheit und Spass am Arbeitsplatz. “Mit der neuen Ideenmanagementlösung der Brainstorm übernimmt unser Werk einmal mehr eine Leaderrolle innerhalb des Konzerns ein. Die Werkleitung unterstützt das neue Ideenmanagement voll und ganz!“

Auf Anfrage an mm@brainstorm-gmbh.de erhalten Sie den Zugang zu unserer Testversion „trideo“ Workflowlösung für das Ideenmanagement, um sich selbst davon ein Bild zu machen.

Gastautor Steckbrief:
Matthias Mueller

Matthias Müller,

Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Brainstorm GmbH, München
Gesellschaft für die Entwicklung von Anwenderprogrammen und Portalen für das Ideen- und Innovationsmanagement

Medtronic Eureka – Innovationen in der Medizintechnik

Medtronic hat gestern das europäische Webportal Medtronic Eureka für Innovationen in der Medizintechnik gestartet. Es soll Ärzte und Erfinder im Bereich Medizintechnik bei
der Verwirklichung ihrer innovativen Ideen unterstützen.

Medtronic EUreka
Jede neue Idee, die über das Medtronic Eureka-Portal eingereicht wird, wird durch ein kleines Team dafür ausgebildeter Fachleute fair bewertet. Dieser vereinfachte Vorgang bedeutet einen langfristigen Ansatz zur Bewertung von Ideen aus Europa – vor dem Hintergrund der tatsächlichen Bedürfnisse können Ideen durch alle therapeutischen Gebiete von Medtronic hindurch geprüft werden. Erfinder werden innerhalb von etwa drei Monaten nach der Einreichung ihrer Idee über die erste Entscheidung von Medtronic informiert.

Wenn kein Interesse seitens Medtronic vorliegt, können die Erfinder sich damit einverstanden erklären, die gleiche Idee auch von MD Start bewerten zu lassen. Dies ist ein unabhängiges Gründerzentrum für medizinische Geräte mit Sitz in der Schweiz. Dieser zweistufige Ansatz wurde entwickelt, um den eingereichten Erfindungen die bestmöglichen Chancen zu geben.

Erfinder Tipps:
Für geschütze Innovationen und Erfindungen kann ich den Erfindern Empfehlen in der deutschen Sprache patent-net.de. Patent-net ist ein Ideen-Marktplatz, auf dem die Nutzer Ideen und Erfindungen online vermarkten können. Für die Internationale Vermarktung von geschützten Innovationen und Erfindungen Empfehle ich inpama.com. Auf Inpama.com kann jeder Erfinder völlig kostenlos und unverbindlich seine Ideen auf Englisch einem internationalen Publikum vorstellen. Basierend auf Patent-net.de wird hier eine Plattform geboten, wo man seine Erfindung mit Bildern, Videos und Dokumenten vorstellen kann. Wie bei Patent-net.de gilt auch hier, dass nur geschützte Ideen eingestellt werden können.

„Tag der Erfinder“ am 9. November

In Europa wird am 9. November, dem Geburtstag der Erfinderin und
Hollywood-Schauspielerin Hedy Lamarr, der „Tag der Erfinder“ gefeiert. Die geborene Wienerin gilt als prototypische Erfinderin, die eine Idee hatte und diese mit allen Mitteln umzusetzen versuchte. (sie erfand das Frequenzsprungverfahren das heute noch immer genutzt wird, wenn wir z.B.ein Handy in Betrieb nehmen)
Warum ein Tag der Erfinder ?
An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltägliche Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt.
Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders. Vielleicht kann dieser eine Tag im Jahr dazu beitragen, Menschen wie z.B. Karl Friedrich Benz und Johannes Gutenberg zu gedenken und den ein oder anderen verkannten Erfinder entsprechend zu würdigen.
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Initiiert wurde dieser Tag von uns (Gerhard Muthenthaler und Marijan Jordan), welche als Erfinderberater seit 13 Jahren mit Erfindern zusammenarbeiten. Viele Ideen und Geschichten um Erfindungen sind uns dabei begegnet. Den Menschen dahinter und generell Erfindungen zu würdigen gaben uns den Anlaß, diesen Tag ins Leben zu rufen.

Hedy Lamarr

Hedy Lamarr

Die Idee des „Tag der Erfinder“ wurde von Universitäten, Instituten und Erfinderverbänden aufgegriffen, die um diesen Tag verschiedenste Veranstaltungen gestalten, um Mut zu eigenen Ideen zu machen und heutige Erfinder und Visionäre mit anderen Augen zu sehen. Denn: Gute Ideen setzen sich durch!
Weitere Veranstaltungen zum Tag der Erfinder finden Sie hier. TW1 hat zur Feier des Tages der Erfinder einen umfassenden Erfinder Programmschwerpunkt.
Hinweise zu weiteren Veranstaltungen nehmen wir auf und verkünden sie gerne!

Rückblick Erfindermesse Iena 2010

Am 31. Oktober war der letzte Tag der internationalen Fachmesse iENA in Nürnberg. Hier wurden Ideen, Erfindungen und Neuheiten präsentiert.

Unter den Ausstellern befand sich auch ein einziger Schweizer Erfinder, Marcel Häuselmann aus Mühlrberg. Seine Erfindung ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Backblechen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Backblechen umfassend eine
Wanne mit einem Wannenboden und Wannenwandung, wobei die Wanne so bemessen ist,
dass ein Backblech in die Wanne einlegbar ist.

Schweizer Erfinder Marcel Häuselmann und Marijan Jordan

Schweizer Erfinder Marcel Häuselmann und Marijan Jordan

Fast jede Küchenspüle ist zu klein um Backofenbleche, Anrichteplatten, Roste, Schneidebretter u.a. Grossteile zu reinigen. Ein grösseres Waschbecken wäre für 95% aller Küchen die Lösung. Die Lösung ist ein grösserer Kunststoffgeschirrkorb der mit einer gleich hohen Wanne untersetzt wird. Dies ist ein multifunktioneller Geschirrkorb der auch als Abwasch und Einweichwanne genutzt werden kann und es ist kein zusätzlicher Platzverbrauch in der Küche notwending.

iena 2010

Herr Häuselmann sucht für seine geschütze Erfindung einen Lizenznehmer welcher die Produktion und den Vertrieb übernehmen würde.

Mein Fazit zu der Messe allgemein:
Verglichen mit anderen Erfindermessen schneidet Nürnberg schlecht ab. Der Messekatalog beinhaltet die Adresse, nicht aber eine Emailadresse des Erfinders. Wie zeitgemäß und passend für eine Messe die sich rühmt hunderte Aussteller aus aller Welt zu haben. Da kann ich ja dann eine Postkarte nach Taiwan schicken.
Interessenten aus der Wirtschaft sucht man vergebens. Wie auch, ist doch die Messe mit der Consumenta gekoppelt welche sich an Endkonsumenten richtet.
Die Erfinder mit welchen ich gesprochen habe waren enttäuscht und das zu Recht.
Mein Tipp: Stellt eure Ideen kostenlos bei Patent-net (deutschsprachig) oder Inpama (englisch) ein und besucht Nürnberg für den Weihnachtsmarkt statt der IENA.

Erfinderladen Berlin in den Medien

Mein Kollege von Land der Erfinder Deutschland hat schon 2 mal hier und hier über die großartige Resonanz unserer Arbeit und vor allem des Erfinderladens geschrieben.

Heute, anlässlich eines schönen Artikels in der Financial Times Deutschland möchte ich eine Zusammenfassung der letzten Wochen abgeben.

Also da war mal die Stuttgarter Zeitung mit einem großen Beitrag gefolg von einem Radiobericht auf Radio Berlin (Stream).
Gleich darauf war die Märkische Oderzeitung zu Gast und hat mich mit unserer genialen Zitiq-Tasche abgelichtet. (Was macht man nicht alles für seine Erfinder)
Für ein Radioniterview von rbb und einen Liveeinstieg von Radio Fritz liegten mir keine Audiodateien vor, dafür diese Bild.

radio fritz im erfinderladen

Radio Fritz im Erfinderladen

Nach einem weiteren Radiointerview unserer fleißigen Shop Managerin Brit, diesmal auf Radio NRJ (Stream) kam der bisher exotischste Artikel über uns im men’s uno aus Taiwan:

auch in taiwan kennt man nun den erfinderladen

Auch in Taiwan kennt man nun den Erfinderladen

Gleichzeitig berichtete in Deutschland die Münsterische Zeitung und einige Contentpartner mit einem in unserem Erfinderladen gedrehten Video.

In der Zeitschrift Die Geschäftsidee haben wir dann noch Gründern tiefe Einblicke in unsere tägliche Arbeit und die Schwierigkeiten unseres Jobs gegeben.

Was mir auffällt sind die fehlenden Berichte aus der Schweiz. Und damit mein Aufruf an alle Blogger und Journalisten. Helft unsere Erfindungen bekannt zu machen.
Ein guter Aufhänger dafür könnte der Tag der Erfinder sein, welcher am 9. November gefeiert wird.
Wir bedanken uns im Namen unserer Erfinder, deren Produkte durch diese Medienaufmerksamkeit die große Chance bekommen einem breiten Publikum vorgestellt zu werden.

Für alle die über uns auf dem Laufenden bleiben wollen lege ich unsere Facebookgruppe ans Herz. Immer wenn wir runde Mitgliederzahlen feiern können, verschenken wir ein paar Produkte aus dem Laden.