Druckbeton für Gebäude und Verbesserung von krebsbekämpfenden Medikamenten gewinnen CHF 130’000.

Die Venture Kick-Jury vergibt an MOBBOT und Araris Biotech je 130’000 Franken, um die Markteinführung des Materialwissenschaften- und Biotechnologie-Spin-offs zu beschleunigen. Die Innovationen der Schweizer Startups in den Bereichen Ingenieurwesen und Medikamentenentwicklung kommen der Bau- und Pharmaindustrie zugute.

MOBBOT: Massgeschneiderter Betondruck Die mobilen Roboter von MOBBOT drucken massgeschneiderte Betonkomponenten auf Baustellen direkt vor Ort, Die schnelle 3D-Drucktechnologie des Freiburger Startups spart Bauunternehmen Zeit und Ressourcen, indem sie vor Ort arbeiten. Das mit den berühmten orangefarbenen KUKA-Roboterarmen entwickelte System stellt massenindividuelle Betonprodukte direkt auf der Baustelle her. Durch die Verwendung herkömmlicher Materialien und ohne teure Schalungen oder individuelle Formen reduziert die Technologie von MOBBOT die Kosten der Bauherren um 40 Prozent und beschleunigt die Lieferung auf einen Tag statt auf einen Monat, sagt Gründerin und CEO Agnès Petit. MOBBOT war im März ein Gewinner der Venture Leaders Technology, als Petit nach Silicon Valley reiste, um ihre Technologie bei US-Investoren zu präsentieren. Das Startup wird die Prototypenentwicklung abschließen und erste Verkäufe an Testkunden in diesem Jahr anstreben. “Venture Kick hat uns geholfen, unser Geschäftsmodell auf wiederkehrende Umsätze zu fokussieren und uns Visibilität bei Investoren zu verschaffen. Mit der finanziellen Unterstützung werden wir MOBBOT auf Konferenzen und Messen der Bauindustrie präsentieren, Kunden besuchen und unsere Marketingaktivitäten verstärken”, sagte Petit. www.venturekick.ch/MOBBOT .

Linkes Bild: MOBBOT Gründer und CEO Agnès Petit, und CTO Thomas Ribeaud. Rechtes Bild: Araris Biotech Mitbegründer Isabella Attinger-Toller (VP Translational Research) Und Philipp Spycher, CEO. Araris

Araris Biotech: Verbesserte antikörpervermittelte Wirkstoffabgabe Araris hat eine Technologie zur Verbesserung der aktuellen Antikörper-Medikamenten-Konjugate (ADCs) entwickelt und konzentriert sich auf Anwendungen zur Krebsbekämpfung. Durch die Anlagerung von Medikamenten an Antikörper wird eine präzise Verabreichung von toxischen Chemotherapeutika an Krebsgewebe sichergestellt, während gesunde Teile des menschlichen Körpers verschont bleiben. Mit ihrer patentierten ADC Linker-Technologie ist die Medikamentenbefestigung einfach, streng kontrolliert und hat das Potenzial, verschiedene Medikamentenkombinationen aufzunehmen. Dies hat nicht nur erhebliche positive Auswirkungen auf die Leistung des ADC in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit, sondern wird auch die Produktion vereinfachen. ”Wir glauben, dass Araris das Potenzial hat, eine leistungsstarke Medikamentenentwicklungsplattform in grosse kommerzielle Märkte einzuführen und die hohen, unerfüllten medizinischen Bedürfnisse mit proprietären ADCs zu erfüllen. Wir werden helfen Einschränkungen der konventionellen ADCs, die sich derzeit in der klinischen Prüfung befinden, zu überwinden”, sagt CEO und Mitbegründer Philipp Spycher. www.venturekick.ch/araris.

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.
Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018.
Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom. www.venturekick.ch

Alle von Venture Kick unterstützten Start-up-Projekte .

SmartLife Care gewinnt den German Innovation Award 2019

Die Weltneuheit Allegra wurde mit dem German Innovation Award 2019 in der Kategorie Excellence in Business to Consumer – Medical & Health ausgezeichnet. Das weltweit erste sprachgesteuerte Notrufgerät «Allegra», kann via Sprachsteuerung aktiviert werden und dient gleichzeitig als DAB+ Radio und besticht durch ein stylisches, nicht stigmatisierendes Design. Das Notrufgerät überzeugte die Jury, weil es funktional und nachhaltig ist und für die Nutzerinnen und Nutzer einen echten Mehrwert bietet.

Allegra ist nicht nur ein Notrufgerät, das ein selbständiges Leben zu Hause ermöglicht, sondern sorgt durch das integrierte DAB+ Radio auch jederzeit für Unterhaltung. Das Aussehen wurde bewusst an einem modernen Radio und nicht am typischen Notrufgerät ausgerichtet. In der Entwicklung wurde auf möglichst viele verschiedene Bedürfnisse Rücksicht genommen. Die Tasten sind optimiert für Menschen mit Sehbehinderung. Das Orientierungslicht bietet Menschen mit Hörproblemen Unterstützung. Die Sprachauslösung der Alarme dient als zusätzliche Sicherheit und ermöglicht Menschen mit Bewegungseinschränkungen, einen Hilferuf zu aktivieren. Für die Sprachsteuerung wurden über 300 Schweizer Seniorenstimmmuster aufgenommen.

Das Allegra ist nur eines von 4 Notrufgeräten welche von SmartLife Care in den letzten Jahren zusammen mit 10 verschiedenen Notrufknöpfen und verschiedenen Abos speziell für den Schweizer Markt entwickelt wurde.

SmartLife Care durfte am 28.05.2019 im Deutschen Technikmuseum in Berlin an der Award Ceremony den renommierten Preis entgegen nehmen.

Über den German Innovation Award

Der German Innovation Award wurde im Juni 2018 erstmalig von der Stiftung Rat für Formgebung vergeben. Ziel ist es, Innovationen für ein breites Publikum sichtbar zu machen und für eine erfolgreiche Positionierung am Markt zu sorgen. Über die Vergabe des »German Innovation Award 2019« entscheidet eine unabhängige und sachverständige Jury. Die Jurymitglieder setzen sich zusammen aus Innovationsexperten aus Industrie, Wissenschaft und Venture Banking.  Der Rat für Formgebung wurde vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und wird von der deutschen Industrie gestiftet. Seit 1953 zeichnen die Wettbewerbe des Rat für Formgebung Design-, Marken- und Innovationsleistungen von internationalem Rang aus.

Firmenportrait:

SmartLife Care wurde im Jahr 2010 von der Swisscom gegründet und wird seit 2017 als eigenständiges Gemeinschaftsunternehmen von Swisscom und Helvetia geführt. Das Unternehmen entwickel und vertreibt Notrufgeräte. Das Angebot von SmartLife Care richtet sich primär an Seniorinnen und Senioren, es wird jedoch auch von Spitex-Diensten und Personen mit fragiler Gesundheit gerne genutzt, etwa von chronisch Kranken oder nach Spitalentlassungen. Seit 2019 ist SmartLife Care offizieller Partner der Spitex Schweiz.

Die Schweizer QWSTION Tasche

Die Marke QWSTION  wurde 2008 in der Schweiz von 5 Freunden gegründet: Sebastian Kruit, die beiden Industriedesigner Christian Kaegi und Fabrice Aeberhard sowie Grafikdesigner Matthias Graf und Hannes Schoenegger.

Die Idee war es, die QWSTION Tasche sowohl ins Büro als auch auf dem Fahrrad mitnehmen zu können, ohne das diese designtechnisch aus dem Kontext fällt. Die gängige Norm stellen Sie dabei immer wieder aufs Neue in Frage, besonders wenn es um Design, Funktion und Herstellung geht.

Sie fingen an Taschen herzustellen, weil Sie nicht fanden, wonach Sie suchten: eine vielseitige Alltagstasche, welche zu verschiedenartigen Situationen passt sowie mehr Funktion als eine klassische Ledertasche sowie unterschiedliche Trageoptionen bietet.

Die Schweizer Erfinder entwerfen, entwickeln und fertigen die Prototypen selbst im hauseigenen Designstudio in Zürich. Dadurch ist es möglich, neue Ideen in Sachen Design und Funktion in einem sehr frühen Stadium zu testen und zu verbessern. So entsteht die letztlich beste QWSTION Tasche für den Endkunden. Sie sind davon überzeugt, dass dadurch letztlich bessere Produkte entstehen.

Ihre Herangehensweise ist durch die Tradition des Schweizer-Designs beeinflusst, welche zeitlose Entwürfe mit praktischen Details verbindet. QWSTION steht für nachhaltige und flexible Lösungen für die persönliche Mobilität.

Der QWSTION-Store in Zürich ist auch der Ort an dem die Taschen entstehen.

Das Unternehmen macht eine Transparente Herstellung. Design in Zürich, Produktion in China. Um die Herstellung kümmert sich seit 2009 eine sorgfältig ausgewählte und unabhängige Manufaktur in der Nähe von Hong Kong. Die Inhaber Mrs. Wan und Mr. Lai bringen ein kompetentes Team sowie über 30 Jahre Erfahrung und Leidenschaft mit, was sich in jeder QWSTION Tasche widerspiegelt. Außerdem ist ihre Manufaktur durch BSCI (Business and Social Compliance Initiative) auditiert. Diese EU-Initiative arbeitet daran, dass europäische Standards in Bezug auf Arbeitsbedingungen und ökologische Aspekte auch in Nicht-EU Staaten Einzug finden. Mit einer QWSTION Tasche setzt jeder von uns ein klares Statement und unterstützt eine faire Textilproduktion.            

Die Öffnung wurde so designt, dass Du Deine QWSTION Tasche schnell und einfach be- und entladen kannst, egal ob im Zug, Flugzeug, unterwegs mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Deine QWSTION Tasche ist dank ihrer wasserabweisenden Beschichtung wasserresistent und somit auch für einen Segel-Trip oder einen Besuch im Schwimmbad ideal.

In Deiner geräumigen QWSTION Tasche hast Du viel Platz für alles was im Alltag unverzichtbar ist; Smartphone, Geldbeutel, Schreibzeug, Regenschirm. Deine Wertsachen kannst Du dabei in einem versteckten Fach sicher unterbringen. Zudem verfügt jede QWSTION Tasche sogar über ein separates, gepolstertes Fach für Deinen Laptop.

Als Rucksack oder Schultertasche: eine Antwort für beides .

Die QWSTION Produkte findest du auf Fair Couture, da das Unternehmen die Ideen und Ziele der Marke teilen, unterstützen und damit dem Plastikwahnsinn sowie den giftstoffreichen Billigtaschen entgegenwirken wollen.

Startup TwistOut gewinnt German Innovation Award 2019

Ökologischer Rohrreinigungsstab überzeugt Jury in der Kategorie „Heating & Bathroom“

Berlin, 29. Mai 2019. Das in der Schweiz ansässige Startup TwistOut gewann gestern Abend in Berlin den German Innovation Award 2019; dies in der Kategorie „Heating & Bathroom“.

TwistOut ist ein biologisch abbaubarer Holz-Rohrreinigungsstab, der in Europa hergestellt wird. Dank seiner speziellen Oberflächenbeschaffenheit werden die Rückstände in Abflussrohren von Duschen, Waschbecken oder Badewannen in Sekundenschnelle herausgezogen. Der Abflussstab erzielt ein besseres Ergebnis als anorganische Abflussreiniger und schont dabei chemie- und plastikfrei unsere Umwelt. Video zur Funktionalität  https://www.twistout.ch/ch/videos.

Der bereits im Jahr 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufene Rat für Formgebung zeichnet mit diesem Preis internationale Innovationen und Lösungen aus, die sich vor allem durch einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheidet. Mehr Informationen hier: https://www.german-innovation-award.de/preistraeger/preis/gewinner/twistout/ .

TwistOut ist im Einzelhandel, bei Onlineanbietern, im größten deutschen Drogeriemarkt, in Baumärkten und Unverpackt-Läden in der DACH-Region und in den Niederlanden erhältlich. Die Händlerliste ist hier ersichtlich: https://www.twistout.ch/ch/händlersuche

Jutta Jertrum, die aus Süddeutschland stammende Gründerin und Geschäftsführerin sagt: „Ich schätze diese Auszeichnung sehr und freue mich natürlich über solch eine Anerkennung. Der Erhalt des German Innovation Award bestärkt mich in meinem Tun und auf dem weiteren Weg. Als nächster Schritt folgt meine Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen Schweiz“. Es bleibt also spannend“.

Die Ausstrahlung der Höhle der Löwen Schweiz mit Teilnahme von TwistOut erfolgt am 25. Juni 2019 auf TV24.

Mensch und Technik bewegen

In genau einem Jahr, am 2. und 3. Mai 2020, öffnen sich die Tore der swiss Arena bei Zürich für die Fortsetzung des Cybathlon. Teams auf allen Kontinenten bereiten sich schon jetzt intensiv vor, um sich im nächsten Jahr in neuen, noch schwierigeren Aufgaben zu messen.

Als der damalige ETH-Bachelorstudent Bernhard Winter vor rund fünf Jahren die Idee für einen treppensteigenden Rollstuhl hatte, hätte er sich nicht träumen lassen, dass aus dem Studierendenprojekt eine eigene Firma wird. Heute arbeitet ein Team von zehn Mitarbeitenden am ersten marktfähigen Modell – Ende 2019 will das ETH-Spin-off Scewo mit der Auslieferung beginnen. Der erste Cybathlon, den die ETH Zürich 2016 in Kloten veranstaltete, hat aber nicht nur junge studentische Tüftler dazu angeregt, dran zu bleiben und sich intensiv mit den alltäglichen Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen auseinanderzusetzen. Auch etablierte Firmen wie beispielsweise die isländische Prothesen-Firma Össur wird den Cybathlon bereits zum zweiten Mal zum Anlass nehmen, ihre robotischen Hilfsmittel in alltagsnahen Situationen auf die Probe zu stellen und sich mit anderen zu messen.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Hinter den Kulissen sind die Vorbereitungen für die zweite Auflage des Cybathlon längst in vollem Gang. Ein Jahr vor dem Wettkampf sind zwei Drittel der 96 Startplätze bereits belegt: Die 66 Teams aus 26 Nationen bereiten sich intensiv auf das Rennen vor. Rund 70 Prozent der Teams stammen aus einem universitären Umfeld, bei den anderen 30 Prozent handelt es sich um privatwirtschaftliche Unternehmen oder NGOs. Allen gemein ist, dass sie sich immer aus einer Person mit einer körperlichen Behinderung, dem sogenannten Piloten, und einem Entwicklerteam zusammensetzen. Die Schweiz wird nächstes Jahr mit allen drei Landesteilen vertreten sein. Aus dem Umfeld der ETH Zürich treten nächstes Jahr gleich vier Teams an: das ETH-Spin-off Scewo im Parcours mit motorisierten Rollstühlen, das Studierendenprojekt Varileg enhanced in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) in der Disziplin Exoskelett und zwei Forschungsprojekte in den Disziplinen Beinprothesen und virtuelles Rennen mit Gedankensteuerung – Letzteres in Zusammenarbeit mit Forschenden der Technischen Universität Nanyang in Singapur.

Dass der Anlass bereits im Vorfeld Forschende und Menschen mit einer körperlichen Behinderung aus aller Welt zusammenbringt, freut den ETH-Präsidenten Joël Mesot besonders: «Eine der Kernaufgaben der ETH Zürich ist es, neue Erkenntnisse und Technologien für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Der Cybathlon zeigt, dass es sich lohnt, dabei neue Wege zu gehen.» Um den weltweiten Austausch zu intensivieren, führt die ETH gemeinsam mit anderen internationalen Hochschulen zwischen den eigentlichen Events die sogenannten Cybathlon Series durch. Diese Rennen konzentrieren sich jeweils auf einzelne Disziplinen und bieten den Teams die Möglichkeit die Parcours unter Wettkampfbedingungen zu testen. Die Cybathlon Series finden ab Anfang Mai in Kawasaki, Japan, in Karlsruhe, Deutschland und in Graz, Österreich statt.

Ausgeklügelte Aufgabenstellungen

Aufgrund des grossen Interesses an der Premiere findet der Wettkampf neu an zwei Tagen am Wochenende vom 2. und 3. Mai 2020 statt. Der erste Tag beinhaltet die Qualifikationsrennen, der zweite die Finalläufe. Aber nicht nur die organisatorische, sondern auch die inhaltliche Ausgestaltung des Wettbewerbs wurde überarbeitet. «Unser Ziel ist es, Technologien zu fördern, die alltagstauglich sind und von den Menschen auch gerne benutzt werden. Dafür ist der stete Austausch mit Menschen mit Behinderungen und den Entwicklern essentiell», sagt Roland Sigrist, Geschäftsleiter Cybathlon.

So wurde im Armprothesen-Parcours beispielsweise eine Aufgabe eingebaut, bei der die Piloten in eine Jacke schlüpfen müssen – denn selbst die raffinierteste Prothese ist nicht alltagstauglich, wenn sie zu gross und damit eine Jacke zu schwierig an- oder auszuziehen ist. Neu wird es in der Kategorie Armprothesen auch eine Aufgabe sein, Gegenstände zu erfühlen. Dies soll die Entwicklung von Prothesen mit sensorischem Feedback weiter fördern. Piloten in der Disziplin Beinprothesen müssen neuerdings beim Treppensteigen zusätzlich Gegenstände auf einem Tablett balancieren. Damit soll verhindert werden, dass die Teilnehmer vor allem auf das gesunde Bein setzen – wie man das punktuell beim Cybathlon 2016 beobachten konnte. Damit sollen Beinprothesen gefördert werden, die dem Träger eine möglichst körpersymmetrische Gangart erlauben.

 

Presenting Partner vom CYBATHLON

Der Cybathlon ist ein Non-Profit Projekt, das unter dem Dach der ETH Zürich organisiert und zusätzlich durch die grosszügige Unterstützung verschiedener Partner ermöglicht wird. Von den Presenting Partnern 2020 waren maxon motor, EKZ und die Universitätsklinik Balgrist bereits 2016 als Unterstützer der ersten Stunde mit dabei. Die ETH Zürich freut sich für den Cybathlon 2020 zusätzlich die Schulthess Klinik als Presenting Partner mit an Bord zu haben.

Verbessertes IVF-Screening und ultraschnelle aerodynamische Simulationssoftware-Startups gewinnen CHF 130’000

Das jüngste Venture Kick-Finale gewährte Unternehmern 130.000 Franken, die ein Gerät entwickeln, mit dem Millionen von Menchen Kinder bekommen können und Software, mit der die Aerodynamik von Auto- und Flugzeugkonstruktionen 1000-mal schneller als der derzeitige Stand der Technik analysiert werden kann.

Marco Grisi und Gaurasundar Conley von Annaida Technologies und Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua von Neural Concept haben 130.000 Franken Startkapital aus dem nationalen Unterstützungsprogramm von Venture Kick gewonnen.

“Venture Kick hat uns bereits geholfen, uns den nötigen Kick zu geben, um unseren unternehmerischen Geist zu wecken. Jetzt wird es uns einen noch größeren Kick geben, der uns die Mittel gibt, um unsere Pläne umzusetzen.”, Sagte Gaurasundar Marc Conley, CEO Co- Gründer von Annaida Technologies.
“Das Feedback des Trainers ist sehr kritisch, aber immer positiv.”, Sagte Pierre Baqué, Mitbegründer von Neural Concept.

Annaida Technologies Sàrl: Verbessertes IVF-Screening (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Etwa 1 von 10 Paaren in den Industrieländern nutzt die In-vitro-Fertilisation, um zu begreifen, und die europäischen Kliniken führen jährlich 660.000 IVF-Zyklen durch.
Weltweit wird IVF bis 2020 eine 20-Milliarden-Dollar-Industrie sein. Patienten geben über 1 Milliarde US-Dollar für das Screening von Embryonen aus, um herauszufinden, welche davon am lebensfähigsten sind. Gegenwärtige Methoden, durch Untersuchung unter dem Mikroskop oder durch Biopsie von bis zu 15 Prozent der Embryozellen, sind langsam und führen im Durchschnitt zu 35 Prozent der Schwangerschaft zu erfolgreichen Schwangerschaften.
 
Gaurasundar Conley, CEO & Marco Grisi CTO von Annaida Technologies

Marco Grisi, Technologe von Annaida, studierte Mikrotechnik und Magnetresonanz am Institut für Mikrotechnik EPFL in Lausanne, entwickelte eine schnellere, genauere Technologie, die empfindlich genug ist, um sie an einem menschlichen Embryo einzusetzen. Das Startup-Gerät – wie ein MRI-Scanner, der auf etwa einen Fünftel Millimeter Größe geschrumpft ist – ermöglicht es den IVF-Kliniken, ihre Analyse innerhalb einer Stunde vor Ort durchzuführen.

Grisi und Mitbegründer und CEO nutzten die Unterstützung von Venture Kick, um mit Branchenakteuren und Meinungsführern auf Konferenzen und Instituten weltweit in Kontakt zu treten und ihr Know-how in der Embryologie zu entwickeln.
“Dank dieser Möglichkeiten arbeiten wir jetzt mit unserem Partner für die nächsten medizinischen Studien zusammen. Daher war Venture Kick für die Entwicklung unseres Spin-Offs von entscheidender Bedeutung”, sagt Grisi.
2019 sollte das Startup (benannt nach den Großmüttern der Gründer) eine Saatgutrunde abschließen und eine Studie mit menschlichen Embryonen bei einer IVF-Klinik im Kanton Waadt beginnen. “Kickers Camp ist wichtig, damit Sie Ihre Prioritäten auf die wichtigsten Geschäftselemente konzentrieren können. Sie legen Technologie beiseite und stellen Kundenbedürfnisse und Zahlungsbereitschaft in den Mittelpunkt”, so Conley.

Neural Concept Sàrl (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Die Autohersteller geben jährlich etwa 10 Millionen US-Dollar für Software aus, um die aerodynamische Leistung ihrer Konstruktionen digital zu simulieren. Insgesamt werden rund drei Milliarden US-Dollar für digitale Simulationen von allen industriellen FuE-Unternehmen, insbesondere von Auto- und Flugzeugherstellern weltweit, ausgegeben. Die derzeitige Technologie ist langsam und benötigt zwischen 6 und 24 Stunden, um ein Design zu analysieren, wodurch die Anzahl der Konstrukteure begrenzt wird.
 
Pierre Baqué, CEO von Neural Concept

Die Mitgründer von Neural Concept, Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua, setzen Deep-Learning-Technologien ein, die für 3D-Modelle im Computer Vision Lab von EPF Lausanne entwickelt wurden. Ihre Simulationen können in 100 Millisekunden durchgeführt werden, sodass Ingenieure ihre Forschungs- und Entwicklungszyklen beschleunigen und bessere Produkte kostengünstiger herstellen können. Die Technologie der Ausgründung wird auch die Arbeit der Flugzeugdesigner beschleunigen.

Seit dem Bestehen der vorherigen Venture Kick-Jury und Ausbildung hat das Startup Bridge- und Innogrant-Stipendien erhalten. “Das Kickers Camp war für uns wirklich ein Schlüsselelement in Bezug auf die Art und Weise, wie wir unsere Botschaft strukturieren und über unser Unternehmen sprechen. Jetzt wollen wir uns stärker auf die Vorteile konzentrieren, die wir bringen, und nicht auf die Technologie und wie wir sie bringen”, sagte Pierre Baqué .
Das Startup hat bereits eine laufende Produktvalidierung mit sechs Kunden in Europa und den USA durchgeführt und schließt derzeit eine Finanzierungsrunde ab.
 
Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

Tarasa Erfindung – ein Pflaster entfernt Tattoos

Tarasa ist ein Schweizer Start-up, das bei nolax, einem Schweizer Inkubator mit nachgewiesener Erfolgsgeschichte im Bereich Medizinprodukte, entwickelt wird. Robertino Engel leitet das Start-up Tarasa. Die Tarasa Erfindung ist ein neuartiges Pflaster, das Tattoo-Pigmente aus der Haut extrahiert. Mit diesem komplett neuen Ansatz wird ein Tattoo einfacher und günstiger entfernt als mit bisherigen Methoden – und erst noch ohne Schmerzen.

Ein Verfahrenspatent wurde erteilt und die Machbarkeit des Verfahrens in zwei Vorstudien nachgewiesen. Nolax prüft derzeit einen möglichen Verkauf des Patents und des Know-hows an einen strategischen Käufer.Das Tätowieren ging in der Vergangenheit von einer Subkultur zu einem Massenphänomen über Jahrzehnte. Nach jüngsten Studien sind 3 von 10 Erwachsenen in den USA und 1 von 10 Deutschen tätowiert. Mit der steigenden Anzahl von Tätowierungen nimmt auch die Zahl derer, die ihre Tätowierungen bereuen, ebenfalls zu.

In den USA geben 23% der tätowierten Personen an, Tätowierungs bedauern zu haben
In Deutschland liegt dieser Anteil bei 11% (GfK, 2014; Harris Interactive, 2016).
Die heute verwendeten Entfernungsmethoden sind vom Kunden nicht zufriedenstellend.
Die Laserentfernung, die heute als Standard gilt, ist ineffizient, teuer, schmerzhaft und mit gesundheitlichen Problemen verbunden (Fritzemeier, 2007; Technavio, 2017; Serup, Hutton Carlsen & Sepehri, 2013). Während des Laserprozesses werden Tintenpigmente in Partikel zerlegt, und diese bleiben dauerhaft im Körper (Bäumler, 2013; Sepehri et al., 2017). Eine Chemische Entfernung, ist eine weniger etablierte Alternative, verursacht eine Wunde, die mit der Gefahr verbunden ist von Infektionen und Narben (Fritzemeier, 2007; Hoffmann, 2015; Kluger 2015). Die Tarasa-Methode ermöglicht die Extraktion von Tätowierpigmenten aus der Haut in einem sicheren, effizienten, schmerzlosen und kostengünstigen Prozess.

 

Die Entfernung von Tätowierungen ist ein großer und schnell wachsender Markt.
Der Umsatz des weltweiten Marktes für Tattooentfernungen betrug 1,37 Milliarden Dollar
im Jahr 2016 und wird voraussichtlich bis 2021 auf 2,84 Milliarden Dollar anwachsen
CAGR von 15,85% (Technavio, 2017).

Ein Verfahrenspatent wurde im August 2016 eingereicht, im Februar 2018 veröffentlicht
und im März 2019 erteilt (Engel & Lang, EP3284505B1).

Dieses garantiert die Ausschließlichkeit von Tarasas Ansatz bis 2036.
Darüber hinaus wurde im Juli 2017 ein PCT-Patent angemeldet, für den
weltweiten Schutz.

 

 

Gaia Membranes und Viventis Microscopy gewinnen die letzte Phase von Venture Kick

Innovative Batteriemembranen für eine effiziente Energiespeicherlösung und eine Mikroskopietechnologie für Langzeit-Live-Imaging gewinnen je CHF 130’000.

“Mit dieser erneuten Unterstützung können wir die Ausweitung unserer Produktion beschleunigen und bis Ende 2019 unser erstes Produkt auf den Markt bringen”, sagte Elian Pusceddu, Mitbegründer und CEO von Gaia Membranes. Das Start-up wird Ionenaustauschermembranen nach einem zum Patent angemeldeten Verfahren entwickeln und herstellen, dass die Produktionskosten im Vergleich zu konkurrierenden Materialien deutlich reduziert und so die Entwicklung effizienter Energiespeicherlösungen ermöglicht.

Viventis Microscopy vermarktet ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem, um die mit bestehenden Mikroskopen verbundenen Einschränkungen zu beseitigen. Das Startup bietet eine einzigartige Lösung für die langfristige Live-Bildgebung von lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden. “Venture Kick wird es uns ermöglichen, unser Demonstrationsmikroskop zu finanzieren und es potenziellen Kunden und internationalen Messen zur Verfügung zu stellen. Dies ist von grundlegender Bedeutung für die Steigerung unserer Sichtbarkeit und Marktdurchdringung”, sagt Andrea Boni, Mitbegründerin und COO von Viventis Microscopy.

Gaia Membranes, ein Spin-off des Paul Scherrer Instituts, gegründet von Eli Pusceddu und Fabio Oldenburg (Aargau).

Fabio Oldenburg, COO von Gaia Membranes

Lithium-Ionen-Batterien, die Energiespeichertechnologie der Wahl für Unterhaltungselektronik und Elektrofahrzeuge, stehen vor kritischen Problemen wie schneller Ladeverschleiss und kurzer Lebensdauer, leicht entflammbarer und explosiver Chemie und kostspieligem End-of-Life Management. Bisher hatten Vanadium-Redox-Batterien (VRFBs) – eine neuartige Technologie, die sich leichter anpasst als Lithium-Ionen-Batterien – aufgrund ihrer relativ niedrigen Lade-Entlade-Effizienz von 75 % im Vergleich zu fast 90 % bei Lithium-Ionen-Batterien Schwierigkeiten im Wettbewerb.
Gaia Membranes hat das Ziel, den Status quo zu ändern und die VRFBs zur kostengünstigsten Technologie zur Energiespeicherung zu machen. Wie? Ihr erstes Ionenaustauschmembranprodukt erhöht die Effizienz von VRFBs um bis zu 15% und schließt die Lücke zu Lithium-Ionen-Batterien. Darüber hinaus ermöglicht die vielseitige Membrantechnologie die Entwicklung von Produkten, die die Effizienz von Brennstoffzellen, Wasserelektrolysegeräten und anderen verwandten Anwendungen verbessern. Diese Marktsegmente für Ionenaustauscher-Membranen weisen das höchste Wachstum in einem Markt von 1,4 Milliarden US-Dollar auf.
Das Team bereitet sich nun auf die Produktionssteigerung vor und startet Pilotprojekte.
www.gaiamembranes.com

Viventis Microscopy, ein Spin-off der EPF Lausannes, gegründet von Andrea boni und Petr Strnad (Lausanne).
Hochauflösende Online-Imaging-Lösungen sind eine echte Notwendigkeit, um unser Verständnis von zellulären Prozessen in der pharmazeutischen Forschung zu verbessern. Die gängigsten Technologien verwenden die Fluoreszenzmikroskopie, die aufgrund ihrer relativ hohen Phototoxizität nicht für die Langzeitabbildung von lebenden lichtempfindlichen Proben geeignet ist. Alternative Lösungen sind begrenzt, wenn es um die Beobachtung größerer Proben geht, eine Notwendigkeit, 3D-Zellkulturen richtig zu beobachten.

Petr Strnad, Andréa Boni, Mitbegründer von Viventis Mikroskopie

Viventis Microscopy stellt ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem mit beispielloser Abbildungskapazität vor. Die Technologie ermöglicht die Live-Bildgebung von bis zu 6 Tagen für lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden (künstlich kultiviertes Gewebe, das aussieht wie ein Organ), was die Medikamentenentwicklung beschleunigt.
Viventis beabsichtigt sich als starker und innovativer Player im 750-Millionen-Dollar-Markt für die Bildgebung von lebenden Zellen zu etablieren. Das Unternehmen hat bereits mehrere mikroskopische Systeme an führende, europäische Forschungseinrichtungen geliefert und plant, sich in den Segmenten Biotechnologie und Pharma zu etablieren, die 3D-Kultursysteme wie Organoide in ihrer Forschung einsetzen.
www.viventis-microscopy.com

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

Innovationsförderung und Standortpromotion – BaselArea.swiss

33 neu angesiedelte Firmen schaffen hunderte Arbeitsplätze in der Region Basel

 

Die Innovationsförderung und Standortpromotion BaselArea.swiss hat 2018 beachtliche Erfolge feiern können. 33 Firmen konnten davon überzeugt werden, in die Wirtschaftsregion Basel zu expandieren. Das sind sieben mehr als im Vorjahr. Die neu angesiedelten Firmen wollen in den kommenden Jahren mehr als 430 Arbeitsplätze schaffen. Vielversprechend entwickelte sich neben der Standortpromotion auch die Innovationsförderung. So hat BaselArea.swiss im vergangenen Jahr 72 Unternehmensgründungen gefördert sowie die Zahl der Beratungen für Unternehmen mehr als verdreifacht.

 

Die Anstrengungen von BaselArea.swiss in der gemeinsamen Innovationsförderung und Standortpromotion der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura machen sich weiter bezahlt. Im vergangenen Jahr hat BaselArea.swiss dafür gesorgt, dass 33 Firmen Geschäftstätigkeiten neu in die Wirtschaftsregion Basel verlagert haben. Das sind sieben mehr als im Vorjahr. 16 Firmen sind aus Europa zugezogen, neun davon aus Deutschland. Zudem hat BaselArea.swiss sechs Schweizer Unternehmen bei der Suche nach einem geeigneten Standort in der Region Basel unterstützt.

 

Unter den neu angesiedelten Firmen sind 19 in den Life Sciences und in der Chemiebranche tätig. Hervorzuheben sind insbesondere Skyhawk Therapeutics aus den USA und BeiGene aus China. Das globale Pharmaunternehmen aus Peking eröffnete in Basel seinen europäischen Sitz. Insgesamt haben die neu im Wirtschaftsraum Basel ansässigen Firmen bereits 139 Arbeitsplätze geschaffen, 296 weitere haben die Unternehmen für die kommenden Jahre in Aussicht gestellt. Das grosse Interesse an der Region Basel als Firmenstandort zeigte sich ausserdem an den über 400 Beratungen im In- und Ausland sowie den 67 Besuchen von Investoren und Unternehmensdelegationen, die BaselArea.swiss 2018 organisiert hat.

 

Starkes Engagement in der Innovation

 

Neben der Standortpromotion hat sich auch das zweite Standbein von BaselArea.swiss, die Innovationsförderung, überaus erfreulich entwickelt. 72 Start-ups wurden von BaselArea.swiss bei der Gründung unterstützt, womit sich die Zahl der Unternehmensgründungen gegenüber dem Vorjahr um neun erhöhte. Es handelte sich dabei primär um Firmen in den Branchen Life Sciences und ICT.

 

Eine deutliche Zunahme zeigte sich bei der Nachfrage nach Beratung und Mentoring. 556 Mal haben Unternehmen diese Dienstleistung von BaselArea.swiss in Anspruch genommen, was im Vergleich zum Vorjahr mehr als einer Verdreifachung entspricht. Grosser Beliebtheit erfreuten sich auch die Veranstaltungen von BaselArea.swiss, an denen rund 6’000 Teilnehmenden eine Plattform geboten wurde, um sich zu vernetzen und neue Ideen zu generieren.

 

Ausserdem hat BaselArea.swiss seine drei Initiativen weiter ausgebaut: Im Bereich Healthcare Innovation hilft «DayOne» mit, dass sich vielversprechende Start-ups rasch entwickeln und dazu beitragen, Basel als weltweit führenden Standort für Gesundheitsinnovationen zu etablieren, im Bereich Therapeutic Innovation beschleunigt «BaseLaunch» die Entwicklung innovativer Start-ups, indem unter anderem finanzielle Unterstützung offeriert wird, und im Bereich Industrial Transformation bietet die «Industry 4.0 Challenge» Jungunternehmen und KMUs eine Plattform, ihre digitalen Lösungen in der Produktionstechnologie vorantreiben zu können.

Neue Impulse für die Schweiz mit Sasserath Herrmann Baumann Plus AG

Unternehmen ganzheitlich und nachhaltig in die Zukunft führen. Ein klares Versprechen, mit dem die neue Marken- und Transformationsberatung Sasserath Herrmann Baumann Plus AG in Zürich an den Start geht. Als Impulsgeber an der Schnittstelle von Marke, Kultur, Innovation und Kundenerlebnis, will sie Schweizer Unternehmen voranbringen.

Die Gründer vereinen reichlich Erfahrung und Renommée: die beiden Zürcher Marken- und Transformationsexperten Alex Herrmann (43) und Tobias Baumann (40) sammelten in den letzten 15 Jahren vielseitige Erfahrungen in der Entwicklung und Implementierung von Marken-, Kommunikations- und Innovationsstrategien. Gemeinsam mit ihrem Mitgründer, dem Berliner Entrepreneur und international bekannten Markenpionier Marc Sasserath (52), werden sie zukünftig Schweizer Unternehmen bei den anspruchsvollen und vielschichtigen Herausforderungen der Markenführung und Transformationsgestaltung begleiten. Dabei verbinden sie lokale Marktkenntnisse mit einer internationalen Perspektive.

„Ein Traum wird wahr. Die Gründung der eigenen Beratung ist etwas ganz Besonderes. Und wenn es dann noch gelingt, alte Weggefährten und einzigartige Experten für dieses Vorhaben zu gewinnen, ist das eine grossartige Ausgangslage. Nach zahlreichen Stationen im In- und Ausland war für mich der Moment gekommen, in der Schweiz einen etwas anderen Beratungsansatz zu etablieren. Einen Beratungsansatz, der den heutigen und zukünftigen Herausforderungen von Unternehmen besser gerecht wird“, freut sich Alex Hermann, Gründer und Managing Partner von SHB+.

„Auch die Unternehmen in der Schweiz müssen sich dem Wandel stellen und Wege finden, um zukunftsfähig zu bleiben. Dabei gilt es den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und Komplexität zu reduzieren. Ein ideales Instrument hierfür ist die Marke. Sie dient in Transformationsprozessen als Projektionsfläche für die Lösungsfindung und als Leitstern für die Implementierung. Dementsprechend nimmt die Marke in unserer Arbeit eine zentrale Stellung ein – auch wenn das Wirkungsfeld von SHB+ klar darüber hinausgeht“, so Tobias Baumann, Gründer und Managing Partner von SHB+.

„Die Schweiz ist einer der attraktivsten Märkte weltweit und das Zuhause zahlreicher aussergewöhnlicher Marken. Einige davon durfte ich bereits beraten und so die Schweiz kennen und schätzen lernen. Mit meinen Partnern Alex Herrmann – mit dem ich in der Vergangenheit lange zusammengearbeitet habe – und Tobias Baumann möchte ich für Schweizer Unternehmen ein relevantes und besonderes Angebot gestalten und ihnen Zugang zu einem Ökosystem an einzigartigen Partnern und Kompetenzen ermöglichen. Damit Unternehmen, die von Sinn und dem Wunsch nach Impact getrieben sind, erfolgreich sein können“, sagt Marc Sasserath, Gründer und Chairman von SHB+.

Alex Herrmann, Managing Partner SHB+

Die Vielfalt ganzheitlicher Markenführung ist für Alex Herrmann Programm. Im Ausland und in der Schweiz sammelte er Erfahrungen in der strategischen und operativen Markenentwicklung. Er war unter anderem Markenberater bei Publicis Sasserath, Strategischer Planer bei Wirz/BBDO und Chefstratege von MetaDesign und arbeitete für Kunden wie e.on, FC. St. Pauli, Ikea, Migros, Die Mobiliar, B. Braun, Carl F. Bucherer oder Swisscom. Seine Expertise gibt der Schweizer nicht nur im Beratungsalltag, sondern auch als Referent und Coach weiter. Er ist Studienleiter des CAS Markenmanagement und Kommunikation an der Universität Bern und lehrt regelmässig an Hochschulen.

Tobias Baumann, Managing Partner SHB+

Als interdisziplinärer Stratege bewegt sich Tobias Baumann gekonnt an den Schnittstellen von Geschäftsentwicklung, Marke, Marketing und Kommunikation. Vom Business Development und Produktmanagement eines Technologieunternehmens wechselte er auf Beratungsseite und begleitet seither grosse und mittelständische Unternehmen in strategischen Fragestellungen. Der Schweizer war unter anderem viele Jahre als Stratege bei Jung von Matt und bei Scholz & Friends tätig und war zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung von Hotz Brand Consultants. Er arbeitete für Kunden wie Coca Cola, Credit Suisse, Generali, Gübelin, SRF, Emmi, Socar, Sunrise, UPC und USM Haller.

Marc Sasserath, Chairman SHB+

Der Unternehmer, Markenstratege und klinische Organisationspsychologe ist CEO und Gründungspartner der Markenberatung Sasserath Munzinger Plus mit Offices in Berlin und Mailand sowie Chairman von SK+ Sasserath Kienbaum Plus in London. Zuvor war er u.a. Executive Chairman der UDG United Digital Group, CEO und Gründer der Publicis Sasserath Brand Consultancy oder Strategiechef von McCann-Erickson und von BBDO. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit ist er u.a. als Beirat von betterplace.org, als Partner und Mentor des Axel Springer und Porsche Accelerators APX, der Initiative IWIL und von Henkel X tätig. Der INSEAD und HEC-Absolvent ist heute Affiliate Professor für Entrepreneurship an der ESCP Wirtschaftshochschule Berlin/ Paris.

Über Sasserath Herrmann Baumann Plus

Was wir tun: Wir sind Sasserath Herrmann Baumann Plus oder kurz: SHB+. Als Marken- und Transformationsberatung machen wir Ihr Unternehmen beziehungs- und zukunftsfähig. Wir helfen Ihnen dabei, Potenziale zu erkennen, Klarheit zu schaffen und Veränderung voranzutreiben. Hierfür arbeiten wir als Impulsgeber an der Schnittstelle von Marke, Kultur und Innovation. Agil und zielgerichtet. Anspruchsvoll aber unkompliziert. Damit Strategien greifen und Massnahmen Wirkung zeigen. Ganz gleich, wie gross oder klein das Unternehmen ist. Und ob sie hier in der Schweiz oder weltweit agieren.

Unser Ökosystem: Von Strategie und Research, über Organisationsentwicklung und Technologie bis zu Design und Kreation: Je nach Bedarf ergänzen wir unser Team und arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen. Auf Wunsch finden wir in unserem Netzwerk und unseren Schwesterfirmen Sasserath Munzinger Plus in Berlin und Mailand sowie Sasserath Kienbaum Plus in London, die richtigen Experten, um Unternehmen voranzubringen. Experten, die unter anderem für Marken wie Bahlsen, L’Oréal, Deutsche Telekom, Porsche Design, Penny/REWE Group, Nürnberger Versicherung, APX, betterplace.org oder den FC St. Pauli arbeiten.

Website: www.shbplus.com