Reverso die Erfindung der Drehuhr

Jaeger-LeCoultre ist eine Schweizer Luxus-Uhrenmanufaktur, die zum Richemont-Konzern gehört. Der Firmensitz ist in Le Sentier, Schweiz. Die Erfinderische Reverso Uhr mit dem Wendemechanismus feiert dieses Jahr den 80 Geburtstag.

reverso erfindung

Während die Erfindung der berühmten, inzwischen zur Ikone gewordenen Reverso von dem Franzosen Cesar de Trey stammt, und die Schweizer Uhrmacher in Le Sentier, dem Sitz der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre, diese Idee realisierten, kam der ursprüngliche Gedankenanstoß von britischen Offizieren, die in den 1930-er Jahren in Indien stationiert waren. Sie beauftragten Cesar de Trey damit, eine elegante Uhr zu entwickeln, die starken Stößen während eines rauen Spiels auf dem Polofeld standhalten kann.

Heute, 80 Jahre nach der Einführung der ersten Reverso im Jahre 1931, hat die Uhr-Ikone mit dem Wendegehäuse sowohl Sammler als auch neue Liebhaber mit ihrem schlichten Stil, ihrer Anpassungsfähigkeit und ihren – von der Manufaktur Jaeger-LeCoultre selbst entwickelten – Komplikationen fasziniert. Die Verbindung zwischen den Briten und der Reverso war während ihrer Geschichte stets eng, was vor allem die speziell gravierten, emaillierten und mit Juwelen besetzten Gehäuseböden der Jaeger-LeCoultre Heritage Gallery zeigen, die Wappen berühmter britischer Schulen tragen: Das Eton College, das Harrow College und die University of St. Andrews sind nur einige wenige, die Gravuren anfertigen ließen. Wunderschöne emaillierte Zeitmesser, die vom British Racing Drivers Club, dem schottischen Orden von der Distel, dem Royal Airforce Cranwell College, dem Royal Sussex Regiment, den Life Guards (britische Armee), den Gurkha Rifles in Auftrag gegeben wurden. Und die Geheimnisvollste von allen – ist eine eigens für König Eduard VIII. angefertigte Reverso.

Im Jahr 2011 feiert Jaeger-LeCoultre den 80. Geburtstag der Reverso. Am 21. Mai gibt die Marke in ihrer 5. Saison als offizieller Zeitnehmer des weltberühmten Cowdray Park Polo Club den Startschuss für die Polosaison. Dabei ist während des internationalen St.-Regis-Testspiels der Jaeger-LeCoultre-Markenbotschafter Adolfo Cambiaso, Mannschaftskapitän des südamerikanischen Teams an der Seite von Nacho Figueras, St. Regis Connoisseur, gegen das englische Team von Audi.

Die Chronograph Innovation – FORTIS Spaceleader by Volkswagen Design

Designer von Volkswagen haben in Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Schweizer Uhrenhersteller FORTIS einen neuen Hightech Chronograph entwickelt.

Den FORTIS Spaceleader Chronograph by Volkswagen Design. Der Automatik-Chronograph vereint Zukunftsideen des Automobilkonzerns Volkswagen, mit hochwertigen Präzisionsuhrwerken der Schweizer Marke FORTIS. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bereits zu Beginn des Jahres wurde ihm der „iF product design award“, der „red dot design award“ und der „GOOD DESIGN Award“ verliehen.

FORTIS Spaceleader Chronograph by Volkswagen Design erfinder
Die Kreativen von Volkswagen bekamen den Auftrag ein Konzept für den neuen Spaceleader der Traditonsmarke FORTIS zu erstellen.

FORTIS Spaceleader Chronograph by Volkswagen Design
Durch die Übertragung von automobilspezifischen Gestaltungsformen der Zukunft, auf das Designkonzept des Chronographen, gelang es, den Begriff der „Armbanduhr” in eine neue Dimension zu fassen. Das Ergebnis: Ein mikro-mechanisches Präzisionsuhrwerk, eingebettet in schwarzem Kautschuk und einer Schmetterlingsfaltschließe. Ein hochglanzpoliertes Stahlgehäuse, sowie beidseitig entspiegeltes Saphirglas. Kurz: Der FORTIS Spaceleader by Volkswagen Design.

Schon vor der offiziellen Präsentation des FORTIS Spaceleader, wurde er mit drei der renommiertesten Design Awards ausgezeichnet. Zum einen bekam er den begehrten „iF product design award 2010″, welcher seit 1953 als Markenzeichen für gute Gestaltung steht. Zudem den „red dot design award – honourable mention 2010″ und den „GOOD DESIGN Award” des Athenaeum Museum Chicago, dem ältesten der drei erwähnten Preise. Er wurde bereits 1950 begründet und seither in verschiedenen Kategorien für exzellentes Design vergeben. Damit empfiehlt sich die auf 2012 Einheiten limitierte Edition nicht nur für reine Uhrenliebhaber, sondern dürfte auch Querdenker und Individuallisten begeistern.

Innovative Fertigungslösungen aus einer Hand

Die Georg Kaufmann Formenbau AG, aus Busslingen in der Schweiz positioniert sich neu und fasst die Spritzgiess-Verfahrenstechnik sowie alle Entwicklungs-Dienstleistungen bei Georg Kaufmann Innovation zusammen. Anlass für die Neuausrichtung ist die weiter steigende Fertigungsintegration in der Kunststoffverarbeitung.

Bei Georg Kaufmann Innovation entstehen aus Material-, Prozess- und Werkzeuginnovationen neue Technologien zum Herstellen wegweisender Produkte. Jeder Kunde erhält eine integrierte Fertigungslösung aus einer Hand, die seine Wertschöpfung steigert. Dafür setzt das gut vernetzte Entwicklungsteam unkonventionelle Ideen in praxisnahe Fertigungslösungen um, bei denen vor allem auch die speziellen Anforderungen und Rahmenbedingungen des Kunden berücksichtigt sind.

georg kaufmann innovation
Das Komplettpaket der Georg Kaufmann Innovation reicht von Vorentwurf und Konzipierung über die Entwicklung und Ausgestaltung des Herstellprozesses bis zum Start der Serienfertigung. In diesem Paket enthalten sind die Koordination aller Aufgaben, die Abstimmung der Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten Partner sowie das Zusammenführen aller Dienstleistungen zur Realisierung von Entwicklung und Herstellprozess. Der Vorteil dieser Arbeitsweise ist: Im Ablauf von Vorentwurf und Prozessentwicklung treten nur noch wenige Schnittstellen auf, der Gesamtprozess bleibt übersichtlich und die Baugruppen der Fertigungsanlage sind optimal aufeinander abgestimmt. Diese Fertigungsintegration ist der Schlüssel, die Qualität und Produktivität zu steigern und zugleich die Fertigungskosten zu senken. Für eine erfolgreiche Umsetzung erfordert sie intensive Vorarbeiten – und genau diese Arbeit leistet Georg Kaufmann Innovation.

georg kaufmann innovation plan
Wie bisher ist Georg Kaufmann Tooling auf Entwicklung und Bau von Präzisionswerkzeugen zum Herstellen hochwertiger Kunststoffteile spezialisiert und in der Lage, die Technologien der Georg Kaufmann Innovation in die Praxis umzusetzen.

Eines allerdings ist sich seit der Gründung gleich geblieben: Wo Fragen auftauchen, wird nach Antworten gesucht, aus Problemen werden Lösungen kreiert und Ideen werden zu qualitativ hoch stehenden Produkten entwickelt. Wobei man sich dabei nicht zwangsläufig als Einzelkämpfer versteht. Vielmehr wird je nach Aufgabe oder Projekt angestrebt, von Anfang an ins Netzwerk mit Designern, Entwicklern und Produzenten eingebunden zu sein. Und hier bereits in der Planungsphase engagiert, aktiv und innovativ einen eigenen, starken Beitrag zu leisten. Nicht von ungefähr zählt die persönliche Beratung zu den Stärken des Unternehmens.

Colotube high end Röhrenverstärker

colotube heisst der exklusivste high end Röhrenverstärker der Schweiz: in Klang und Design entspricht der Trioden Röhrenverstärker 300B SE Monoblock höchsten Ansprüchen. Entwickelt und von Hand verdrahtet in einer Manufaktur in der Lysser Südkurve, hat ein colotube Röhrenverstärker eine Sinus Ausgangsleistung von 10 Watt. Als Markenbotschafterin konnte Graziella Rogers, Miss Earth Schweiz 2009, gewonnen werden.

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Der außerordentlich gute Klang von Röhrenverstärkern ist unbestritten. Sie klingen lebendig und produzieren räumliche Tiefe. Ihr Klangbild ist unaufdringlich angenehm und im Hinblick auf die entwickelte Dynamik scheinen sie keinerlei Einschränkungen zu kennen. Mit colotube kommt jetzt ein Schweizer Röhrenverstärker auf den Markt, der zudem durch sein edles Design besticht. Von der mit Laser Technologie bearbeiteten Chromstahlabdeckung bis zu den Edelholz Seitenteilen aus Wenige steckt viel Schweizer Handarbeit darin. Die Röhrenfassungen sind aus Teflon. Sie fangen die Vibrationen auf, die vom Transformator oder den Schallwellen der Lautsprecher die feinen Gitterdrähte der Röhren beeinflussen könnten.
Alle Röhren werden heute in Handarbeit von Emission Labs in Prag hergestellt. Dabei wird originalgetreu gebaut jedoch mit qualitativ hochstehenderen Materialien als damals. Jede Röhre ist nummeriert und hat ein eigenes Messprotokoll.

colotube invention

colotube

Um die reine Verstärkung zur Vollendung zu bringen wird nur eine Treiber- und eine Endstufen-Röhre eingesetzt. Handgezogenem Feinsilberdraht mit einer Reinheit von 999.99 – in Teflon eingebettet – bildet den Signalweg. Die Endstufen Röhre EML 300B ist direkt vergleichbar mit der legendären 300B von Western. Die neue Konstruktion der Heizung hat auch den Brumm auf ein absolutes Minimum reduziert.
Die Treiber Röhre EML 20A Mesh ist eine direkt geheizte Triode mit einer Verstärkung von 20. Durch ihre Grösse wurde die niedrigste mögliche Verzerrung erreicht. Durch das perfekte Zusammenspiel der direkt geheizten Treiber Röhre EML 20 A und der Endstufen Röhre EML 300B werden die ungeraden Verzerrungen nahezu ausgelöscht. Es bleiben einzig die geraden Verzerrungen, welche unsere Ohren, als warm und weich wahrnimmt.
In dieser Entwicklung liegt das Geheimnis des einzigartigen Klangs eines colotube Röhrenverstärkers, der nur beim Hersteller in Lyss bezogen werden kann. Zwei Monoblöcke kosten CHF 24‘700 inklusive Lieferung und Installation in der Schweiz. Garantie: 10 Jahre (exklusiv Röhren).

colotube ist ein Werte basiertes Schweizer Familienunternehmen mit Sitz in Lyss.

Die Westiform Textil-Line Innovation

Westiform Holding AG aus Niederwangen in Bern ziehen mit der Textil-Line Produktfamilie sämtliche Blicke auf sich. Eine perfekte, energieeffiziente Ausleuchtung kombiniert mit hochwertigem Textildruck lässt Ihre Sujets nahezu real wirken.
Elegant in der Optik, praktisch im Einsatz: Die Textil-Line Produktfamilie ist in zwei Ausführungsvarianten erhältlich: Als Textil-Line Leuchttransparente eignen sie sich für die Wandmontage oder können von der Decke abgehängt werden, als Textil-Line Pylone werden sie freistehend verwendet. Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Beide Varianten sind jeweils nur vier Zentimeter dünn und können in fast jeder Grösse und Form hergestellt werden.

Textil-Line Leuchttransparent als Pylon freistehend

Textil-Line Leuchttransparent als Pylon freistehend

Beste Power LEDs mit Lichtlenkung sorgen für eine intensive Farbwirkung, homogene Ausleuchtung und eine natürliche Wiedergabe von Haut- und Pastelltönen. Der Energieverbrauch ist minimal: Im Vergleich zur Ausleuchtung mit Fluoreszenzlampen sparen Sie bis zu 60 Prozent Energie. Dadurch entsteht weniger Abärme, was die Lüftungs- und Klimaanlagen entlastet. Optional können Sie eine Helligkeitssteuerung wählen, die sogar automatisiert werden kann. Auch können einzelne Motiv-Partien animiert werden.

Textil-Line Leuchttransparent als aufmerksamkeitsstarke Schaufenster Dekoration

Textil-Line Leuchttransparent als aufmerksamkeitsstarke Schaufenster Dekoration

Bei einem Bildwechsel kann das bedruckte Textiltuch einfach und schnell ausgetauscht werden, Sie brauchen dafür kein Werkzeug. Die Textil-Line Leuchttransparente und Pylone sind mühelos zu handhaben und lassen Ihre Werbebotschaft in bestem Licht erstrahlen.

Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung von höchst energieeffizienten, umweltsensitiven- und optimierten Systemen, wie der von uns entwickelten Produktinnovation ConturaLED. Bei der Herstellung unserer Produkte wird zudem auf die Verwendung von möglichst ökologischen Materialien geachtet.

Die Westiform Geschichte:
Westiform ist ein Schweizer Familieunternehmen mit mehr als einem halben Jahrhundert Erfahrung in der Lichtwerbung und Beschriftung. Die Wurzeln von Westiform gehen auf das Jahr 1959 zurück, als die Familie Imfeld die Neon-Abteilung der amerikanischen Firma Westinghouse kaufte. Heute zählt Westiform weltweit mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterhält Filialen in Österreich, Frankreich und Japan sowie ein europa- und weltweit dichtes Netz an Partnerfirmen. Ein Innovationsteam entwickelt die Produkte von morgen, die energiesparend, benutzerfreundlich und nachhaltig sind. 87 Prozent der Aktien sind im Familienbesitz. Gründer Niklaus Imfeld ist Verwaltungsratspräsident, drei seiner vier Kinder arbeiten im Unternehmen.

Die Marenco Swisshelicopter Innovation

Ein futuristischer Helikopter aus Schweizer Produktion mit vielen Innovationen soll den Weltmarkt erobern. Das Glarner Unternehmen Marenco Swisshelicopter AG hat den Prototypen an der weltweit bedeutendsten Helikopter-Messe in den USA vorgestellt. Der Erstflug ist für das nächste Jahr geplant.

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Der Firmenchef Martin Stucki ist zuversichtlich, mit dem je nach Konfiguration bis zu achtplätzigen Helikopter an die Spitze des Weltmarkts für einmotorige Leichthelikopter vorzustossen. Den weltweiten Bedarf in den nächsten zehn Jahren schätzt Marenco auf mindestens 7500 Maschinen.

Der Grund für die Zuversicht liegt nach Angaben der Helikopter-Bauer im Umstand, dass der Swisshelicopter in seiner Klasse weltweit die erste vollständige Neuentwicklung seit 35 Jahren ist. Alle aktuellen Konkurrenzmodelle seien Weiterentwicklungen älterer Konstruktionen.

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Dank seines Technologievorsprungs soll der Swisshelicopter schneller und stärker als die Mitbewerber sein und dabei leiser, sparsamer und wirtschaftlicher. Zudem soll er völlig neue Massstäbe bei der Ergonomie und Bedienungsfreundlichkeit für den Piloten setzen und dank modularem Kabinenaufbau grosse Flexibilität für verschiedenste Einsätze bieten.

Die Testphase mit zwei bis drei Prototypen ist für nächstes Jahr geplant. Die Serienproduktion wird voraussichtlich 2014 oder 2015 anlaufen. Im ersten Jahr will Marenco zehn Maschinen fertigen laut nzz.ch. Der Stückpreis wird sich auf zwei bis drei Millionen Franken belaufen.

Die Schweizer Innovation Startup-Nationalmannschaft 2011

Die neuen Gewinner des venturelab-Wettbewerbs venture leaders stehen fest. Zwanzig innovative Jungunternehmen haben nun im Juni 2011 die Chance als „Schweizer Startup-Nationalmannschaft“ von einem zehntägigen Business-Development-Programm in Boston (USA) zu profitieren. Dort werden sie ihre Geschäftsideen amerikanischen Investoren und Industrievertretern präsentieren und sich mit US-Startups messen.

venturelab

Rund 100 Bewerberinnen und Bewerber machten sich dieses Jahr Hoffnung, als Teil der Schweizer Nationalmannschaft nach Boston zu reisen, um dort kostenlos ein zehntätiges Business-Development-Programm zu absolvieren. Der Startup-Wettbewerb venture leaders ist das jährliche Programm-Highlight von venturelab, dem nationalen Startup-Training der Kommission für Technik und Innovation KTI. Damit werden innovative Startups mit internationalem Wachstumspotenzial gezielt gefördert. Für die Auserwählten hat die Reise einen finanziellen Wert von 10‘000 Franken, der ideelle Wert ist aber für viele unbezahlbar.

Am 7. Juni 2011 reisen die zwanzig von der Jury ausgewählten Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer für zehn Tage nach Boston (USA). Dort haben sie die Chance, sich intensiv mit der Kommerzialisierung ihrer Hightech-Produkte in den USA zu befassen und sich bereits in einem frühen Entwicklungsstadium auf einer internationalen Bühne zu profilieren. Beat Schillig, verantwortlich für die Gesamtleitung von venturelab in der Deutschschweiz: «Was sich für Startups besonders auszahlt sind die vielen Kontakte zu Insidern aus der Industrie und Investoren. Die Schweiz gilt in Europa als Innovationsführer und unsere Startup-Elite kann im direkten Vergleich mit den Amerikanern gut mithalten. Damit das so bleibt, ist es sehr wichtig, dass sich unsere talentierten Jungunternehmen früh international vernetzen.» Neben der Möglichkeit zum Networking erwartet die Gewinner auch ein viertägiger Entrepreneurship-Kurs mit Top-Referenten. Organisiert wird venture leaders in Zusammenarbeit mit swissnex Boston. Auch Ernst&Young ist innerhalb seines Programms «Entrepreneur of the Year» daran beteiligt.

Zahlreiche Startup-Gründer wie beispielsweise Stéphane Doutriaux von Poken oder Paul Sevinç von Doodle haben bereits von venture leaders profitiert. Viele von ihnen waren daraufhin bei Finanzierungsrunden erfolgreich und haben sich eindrücklich entwickelt. Alexander Ilic, Mitgründer und CEO von Dacuda, welche dieses Jahr mit dem Vertriebspartner LG die erste Scannermaus der Welt auf den Markt bringt, war 2010 einer der Gewinner von venture leaders: «Man bekommt in kurzer Zeit extrem viel Inspiration und sagenhafte Kontakte. Jeder nahm sehr viele Inputs für die weitere Entwicklung seines eigenen Business mit nach Hause. Für viele von uns gab es zudem spannende Folgemeetings mit potenziellen Partnern und Investoren.»

Von den rund 100 Bewerbungen, die bis Anfang März eingetroffen sind, wurden 40 ausgewählt, deren Vertreter vor einer Expertenjury ihr Geschäftsmodell präsentieren konnten. Bewertet wurde dabei weniger die bisherige Leistung, sondern das künftige Potenzial von Unternehmerpersönlichkeit und Unternehmen, Innovationskraft und Marktchancen. Jordi Montserrat, verantwortlich für venturelab in der Romandie, war von dem hohen Niveau begeistert: «Unsere Jurymitglieder werden jedes Jahr von den Startups positiv überrascht. Doch in diesem Jahr meinten sie noch einen weiteren Qualitätssprung gesehen zu haben. Das zeigt, dass die Schweizer Startups auf dem richtigen Weg sind.»

Den grossen Erfolg des Programms belegen die Daten, die anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von venture leaders im letzten Jahr erhoben wurden. Von den insgesamt 187 Gewinnern gründeten 115 eine Firma. Total wurden mehr als 1‘000 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen sowie ein Finanzierungsvolumen von 210 Millionen Franken generiert. Diverse Gewinner beliessen es nicht bei einer Firmengründung, sondern gründeten weitere Unternehmen, insgesamt 28 an der Zahl. Die Resultate der Umfrage zeigen, dass das Programm vor allem hinsichtlich des unternehmerischen Spirits einen grossen Einfluss auf die Teilnehmenden hat.

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner von venture leaders 2011:

Dominik Bell, Aeon Scientific AG, Medtech (ETH Zürich)
Ferngesteuerte Mikroinstrumente für neue Diagnose- und Behandlungsmethoden
www.aeon-scientific.com

Andrea Girardello, AppAware, ICT (ETH Zürich)
Android Applikation, die in einer Art Hitparade die beliebtesten Apps von Freunden oder einer Stadt anzeigt
www.appaware.org

Reto Wettstein, BizTelligence, ICT (Uni Zürich)
High-Tech Informationssysteme, die Kundenströme in Ladenlokalen sichtbar machen
www.biztelligence.net

Michael Sauter, Compliant Concept GmbH, Medtech (EMPA Dübendorf)
Neues Therapiebettsystem für die Prävention und Therapie von Dekubitus
www.compliant-concept.ch

Marcus Kuhn, connex.io, ICT (Uni St. Gallen)
Technologie für die Synchronisation aller Kontaktdaten von Handy, Mail und Social Media in ein einheitliches Adressbuch
www.connex.io

Dominik Lysek, credentis, MedTech
Produkte zur Remineralisation von Zahnschmelz für die Prävention und Behandlung von Karies
www.credentis.com

Ricardo Beira, DistalMotion, MedTech (EPF Lausanne)
Chirurgische Plattform für eine neue Generation von mini-invasiver Chirurgie
www.distalmotion.com

Fabrizio Lo Conte, eSMART Technologies, Electronics / Mechanics (EPF Lausanne)
Umfassende Lösungen zur intelligenten Steuerung des Hauses und um gleichzeitig Energie zu sparen
(im Moment keine Webseite verfügbar)

Michael Dupertuis, GEROCO SA, CleanTech (HEIG-VD)
Senkung des Energieverbrauchs zu Hause oder im Büro dank dem Produkt Ecowizz
www.geroco.com

Jan-Mathieu Donnier, GlobalVision Communication, ICT
Online-Applikationen im Bereich 360° Bilder und Videos
www.globalvision.ch

Temitope Ola, Koemei SA, ICT (EPF Lausanne)
Auf der Cloud-Technologie basierende Spracherkennungslösung für Mehrpersonengespräche
www.koemei.com

Irene Schiller, Malcisbo AG, Biotech (ETH Zürich)
Entwicklung einer neuen Generation von Impfstoffen, die auf Glukose basieren
www.malcisbo.ch

Michael Iten, Marmota, Electronics / Mechanics (ETH Zürich)
Glasfasersensoren zur geotechnischen Überwachung von Grossbaustellen
www.marmota.com

Andreas Kunzmann, Optical Additives GmbH, Micro / Nano Technology
Neue Technologie zur Nutzung jeder Oberfläche als Solarzelle
www.optical-additives.com

David Bonzon, Pandora Underwater Equipment, Electronics / Mechanics (EPF Lausanne)
Tauchgeräte zur automatischen Kontrolle des Aufstiegs für mehr Sicherheit
(im Moment keine Webseite verfügbar)

Stella Schieffer, Polyport, ICT (ETH Zürich)
Alternative zu bestehenden Logistikdiensten, die bestehende Reisebewegungen effizienter und nachhaltiger nutzt.
www.polyport.org

Christian Brühlmann, ProteoMediX AG, Biotech (ETH Zürich)
Diagnostische Tests für die Diagnose und Prognose von Prostata-Krebs sowie die Selektion von effektiven Therapien
www.proteomedix.com

Simone Rizzi, QGel SA, Biotech (EPF Lausanne)
Produkte für die Forschung und Entwicklung in Pharma und Biotechnologie
www.qgelbio.com

Thorsten Schwenke, THELKIN GmbH, Electronics / Mechanics (ZHAW)
Mechanische Prüfsysteme für orthopädische Implantate und andere medizintechnische Produkte
www.thelkin.com

Nils A. Reinke, Winterthur Instruments GmbH, Electronics / Mechanics (ZHAW)
Messsysteme für die berührungslose und zerstörungsfreie Prüfung von industriellen Beschichtungsprozessen
www.winterthurinstruments.ch

venturelab ist das kostenlose Startup-Training der Kommission für Technologie und Innovation KTI. Das Angebot trägt verschiedenen Bedürfnissen Rechnung und reicht von Motivationsevents für unternehmerisch Interessierte über Semesterkurse für Hochschulangehörige bis zu intensiven Strategie-Workshops für Hightech-Startups. Einzigartig an allen Ausbildungsmodulen ist die unmittelbare Praxis-Relevanz: Die Startups werden von erfahrenen Unternehmern als Trainer begleitet. Das garantiert, dass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann. Seit der Lancierung im Mai 2004 hat venturelab mehr als 2’115 Kursmodule in allen Landesteilen der Schweiz durchgeführt. Insgesamt haben über 16’000 Hochschulangehörige und innovative Unternehmer/innen in den Workshops von venturelab an ihren Startup-Projekten gearbeitet.

Ich werde mit der Zeit, wenn ich es noch nicht bereits gemacht habe diese Schweizer Gewinn Unternehmer auch hier im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen, detaillierter vorstellen.

Trigalight – Innovative Schweizer Technologie

traser® H3 ist die firmeneigene Uhrenmarke von MG-Microtec AG. Das Schweizer Unternehmen ist weltweit unbestrittener Marktleader in der Herstellung von kleinstformatigen GTLS (gaseous tritium light sources) Lichtquellen, die 100 mal stärker leuchten, als vergleichbare Leuchtsysteme.

Das unter der Bezeichnung trigalight® vermarktete Leuchtsystem ist selbstleuchtend, das heisst, es gibt sein Licht ab, ohne dass es Batteriestrom (Knopfdruck) oder eine andere Aufladung benötigt (zum Beispiel Sonnenlicht). Die aussergewöhnliche Leuchtkraft dieser Lichtquelle hält für über 20 Jahre an.

Das mittelständische Familienunternehmen MG-Microtec AG mit Sitz in Niederwangen bei Bern beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Die Herstellung des selbstleuchtenden Leuchtsystems trigalight® ist das Resultat jahrzehntelanger intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Radiolumineszenz. Das MG-Microtec AG ist die zur Zeit weltweit einzige Herstellerin dieser Uhren-Beleuchtungstechnologie. trigalight® kommt ohne Batteriestrom oder Aufladung durch Tageslicht aus, ist wartungsfrei und hat eine garantierte Leuchtkraft von mindestens 10 Jahren.

trigalight® sind winzige, luftdicht verschlossene Glasröhrchen, die auf der Innenseite mit einem phosphorisierenden Leuchtstoff beschichtet sind. Sie enthalten eine geringe Menge gasförmiges Tritium.
Die vom Tritiumgas emittierten Elektronen aktivieren den Leuchtstoff permanent.

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trigalight® ist selbstleuchtend, das heisst, es gibt sein Licht ab, ohne dass es Batteriestrom, eine andere Aufladung oder einen Knopfdruck benötigt. trigalight® müssen nie aufgeladen werden und benötigen keine Servicearbeiten.

Es gibt auch eine trigalight Iphone App und natürlich eine Facebook Fanpage.

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Die Vorteile der Innovation liegen an der Hand. Trigalight ist eine Investition und Innovation mit Zukunft.

Sindex – die Schweizer Messe für Technologie

SINDEX heisst die neue Schweizer Messe für Technologie, die erstmals vom 4. bis 6. September 2012 in Bern durchgeführt wird. An der SINDEX trifft sich die komplette Schweizer Technologiebranche. Als Organisatorin tritt die BEA bern expo AG auf, sie hat zusammen mit dem Swiss Technology Network und Branchenvertretern das Messekonzept ausgearbeitet.

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Die BEA bern expo AG und das Swiss Technology Network (swissT.net) reagieren mit der Lancierung der SINDEX auf das Bedürfnis der Branche nach einer umfassenden
Plattform für die Technologiebranche. Die SINDEX spiegelt vom 4. bis 6. September 2012 das Zusammenwachsen und die Vernetzung von Technologien der Schweizer Wirtschaft wider.
Die Messe zeigt Trends, Innovationen und Schlüsseltechnologien der Branche von morgen: Von Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen der Automation, Elektronik und Elektrotechnik, von einzelnen Komponenten bis hin zu Gesamtlösungen.

Anlässlich der Generalversammlung swissT.net vom 30. Juni präsentierte das swissT.net sowie die Messeveranstalterin das Messekonzept der SINDEX. Die Schweizer Messe für Technologie wird ab dem Jahr 2012 alle zwei Jahre auf dem Messeplatz der BEA bern expo in Bern stattfinden. Die wichtigsten Unternehmen der Branche stehen hinter der Messe und haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Max Würmli, Head of Industry Automation and Drive Technologies der Siemens Schweiz AG meint: «Die Schweiz braucht eine starke Technologie-Messe als Plattform für den Dialog mit den Kunden und als Katalysator für die Weiterentwicklung der Branche. Eine starke Berücksichtigung der Ausstellerinteressen, vertreten durch swissT.net und GOP, attraktive Rahmenbedingungen und die Nähe zu der Westschweiz, all dies bietet die BEA bern expo AG mit der SINDEX.

Norbert Renz, Geschäftsführer der Bosch Rexroth Schweiz AG meint zu der Messe: «Als Mitglied in swissT.net und GOP fordern wir seit Jahren eine Messe die eine umfassende Plattform für die Technologiebranche der Schweiz bietet. Die BEA bern expo AG hat gegenüber anderen Veranstaltern mit ihrem innovativen Konzept klar überzeugt. Als besondere Trümpfe erachten wir das Bekenntnis zur intensiven Zusammenarbeit mit den Ausstellerverbänden und das attraktive Gesamtpaket inklusive der Nähe zur Westschweiz und zur Politik. Wir bekennen uns zu diesem Messekonzept und werden die SINDEX unterstützen.

Erfinderische Seilzugsystem für Solarflügel

Eine weltweit wohl einzigartige Photovoltaikanlage hat der Schweizer Hersteller Flumroc AG auf seinem Betriebsgelände in Flums installiert: Die Module sind auf Seilen gelagert und können durch diese permanent der Sonne nachgeführt werden. In einer einjährigen Forschungs –und Messphase soll nun ermittelt werden, ob die beweglichen Module auch tatsächlich den erhofften Mehrertrag bring

Die seilbasierte „Solar Wings“-Anlage basiert auf dem zum Patent angemeldeten Konzept des gleichnamigen Liechtensteiner Herstellers. Derzeit sind auf dem Werksgelände 320 Module beweglich auf zwei Seilen montiert. Die Anlage bietet Platz für 160 weitere Elemente, die voraussichtlich 2011 installiert werden. Dann würde die Leistung von den derzeitig installierten 75,2 kWp auf 112,8 kWp und der erwartete Jahresertrag von 90.000 kWh auf 135.000 kWh steigen.

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Auf komplizierte Einzelsteuerung und viel Beton kann man mit der neuen Technik verzichten. Nebst den Metallträgern und den Seilen braucht es nur einen kleinen Computer, der an den Fäden zieht. Der Rechner hat dabei den Lauf der Sonne im Hinterkopf und führt die Anlage kontinuierlich nach.

«Unser System ermöglicht, das darunterliegende Kulturland weiter zu nutzen», erklärt Seilbahnbauer Roland Bartholet einen weiteren Vorteil der Erfindung. Idealerweise liessen sich die Solar Wings etwa über Parkplätzen aufspannen, aber auch über unwegsamem Gelände oder auf Gebäuden. Ein Pilotprojekt mit 650 Kilowatt Leistung ist jüngst realisiert worden – im deutschen Waldshut über einer Deponie.

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Sehr bald werden weitere Projekte in Südeuropa umgesetzt mit bis zu zehn Megawatt Leistung. Zum Vergleich: Die Gesamtleistung aller Solaranlagen in der Schweiz liegt bei rund 30 Megawatt. Am Standort Flums soll darum bis Mai eine neue 2700 Quadratmeter grosse Produktionshalle entstehen, um mit der Nachfrage Schritt halten zu können. Gemeinsam mit der Rheintaler Firma Solar Wings AG wird das System dann hier produziert und vermarktet. Solartechnik gilt als weltweiter Wachstumsmarkt mit jährlich 35 Prozent Steigerung. Nach Angaben von Swisssolar, Schweizer Solarenergie-Fachverband, werden damit global aktuell 30 Milliarden Dollar umgesetzt. Swissolar ist der Branchenverband für alle Anwendungsformen der Energie von der Sonne mit rund 250 Mitgliedern.

In der Schweiz beträgt der Umsatz 1,5 Milliarden Franken, wobei 95 Prozent auf den Export entfallen. In Deutschland betrug die Steigerung der Photovoltaik-Leistung im letzten Jahr 1500 Megawatt, in der Schweiz bescheidene zwei Megawatt. Mit seiner Erfindung positioniert sich der traditionelle Seilbahnbauer Bartholet jetzt in diesem Wachstumsmarkt, wie es heisst.