Erfindung gegen Stromverschwendung

Die Firma Getatron GmbH aus Amriswil ist im Jahre 2000 aus der damaligen Einzelfirma Getatron Elektronik gegründet worden. Sie ist im Besitz der Familie Künzle. Das Unternehmen hat sich auf Entwicklungen von elektronischen Schaltungen und Steuerungen spezialisiert. Mit den eigenen, innovativen und zukunfts-weisenden Geräten der Marke ECOMAN wurde eine erfolgreiche und starke Marktposition geschaffen. Die Produktfamilie ECOMAN bringt Innovationen und Erfindungen für Energiespar- und Sicherheits-Geräte auf den Markt, die zu einen effizienten Einsatz der Energie dienen und zusätzlich für eine erhöhte Sicherheit beitragen. Den Grundstein für den Erfolg legte der Erfinder und Inhaber Urs Künzle. Für seine Innovationen bekam er bereits diverse Auszeichnungen.

ecoman
Eine von Erfindungen ist ECOMAN TV+.

TV-Geräte sind in den meisten Fällen permanent auf Bereitschaft geschaltet, um die Fernbedienung jederzeit benutzen zu können. Das ist bequem, widerspricht aber dem Energiespargedanken. Urs Künzles Erfindung löst dieses Problem auf einfache Weise. Es handelt es sich um einen Schalter, der den Fernseher automatisch vom Stromnetz trennt, nachdem er mit der Fernbedienung in den Stand-by-Modus geschaltet worden ist. In gleicher Weise lässt sich der Fernseher wieder in den Betriebsmodus hochfahren. Die Installation sei einfach, ja geradezu kinderleicht, versichert Urs Künzle und tritt sogleich den Wahrheitsbeweis an: Das Zusatzgerät in der Grösse einer Zigarettenschachtel wird in der Tat wie ein normales Verlängerungskabel einfach zwischen Netzsteckdose und Fernseher eingekuppelt.

Gleich mehrfaches Sparpotential und das mit einer auto-matischen Standby- und Betriebsstrom-Erkennung. Es können mehrere Geräte der Unterhaltungselektronik gleichzeitig ange-schlossen werden. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge schlummern in der Schweiz beispielsweise viele TV-Geräte, SAT-Receiver und HiFi-Anlagen täglich 20-23 Stunden im Standby-Modus. Die jährlichen Stromkosten für den unnötigen Standby-Betrieb von ca. 91 SFR oder 61 EUR lassen sich mit dem ECOMAN TV+ mühelos einsparen. Die Unterhaltungsgeräte können einzeln oder in Kombination bis zu einer maximalen Belastung von 460 Watt angeschlossen werden. Der ECOMAN TV+ bietet mit den hochwertigen eingebauten Sicherheits-massnahmen für die angeschlossenen Geräte und auch für die Umwelt die bestmöglichste Sicherheit.

Die Mamutec Paraloc Innovation

Paraloc revolutioniert den Segelsport. Mit dieser innovativen Technlogie der Schweizer Firma Ullmann AG aus Abtwil beginnt eine neue Tauwerkära in der Seilherstellung. Das patentierte, parallel geflochtene Tauwerk unterscheidet sich grundlegend von den bisherigen Technologien. Die unterschiedlichen Fasertypen (Polyester, Dyneema, Vectran) können wie bei herkömmlichen Kern-Mantel-Seilen je nach gewünschter Eigenschaft kombiniert werden. Bei der Paraloc Technologie jedoch werden die Kern und Mantelfasern zusätzlich durch das Parallelflechtverfahren direkt miteinander verbunden. Durch die verflochtenen Kern und Mantelfasern entsteht ein Tauwerk mit einzigartigen Vorteilen:
– kein Mantelrutsch
– weniger Dehnung
– hohe Abrieb- und Reissfestigkeit
in den Klemmen

Ulmann AG

Bei der Paraloc Technologie werden die Kern und Mantelfasern parallel miteinander verfl ochten. Ein Teil der tragenden Kernfasern befindet sich somit im Mantelbereich und umgekehrt. Zusätzlich wird der fasertechnische Verbund von Kern und Mantel durch Querfasern verstärkt. Die Seilstruktur bildet dadurch eine Einheit, bei der sich die einzelnen Elemente gegeneinander nicht verschieben können und ein Mantelrutsch oder Mantelstauchen verhindert wird.

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mamutec AG, das führende Schweizer Unternehmen für textile Schmalband- und Seiltechnologie, blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und der Herstellung von Seilen und Tauwerk zurück. 1862 als Seilerei gegründet, wurde der schnell wachsende Handwerksbetrieb 1919 zur Seilerwarenfabrik AG Lenzburg und später zur Arova-Mammut AG. Seit März 2000 ist der Geschäftsbereich «Seil- und Hebetechnik» unter dem Namen mamutec als eigenständiges Unternehmen in der Schweiz, in Ungarn und in den USA präsent. Die Firma setzt weltweit ein Zeichen der innovativen Marktführerschaft für Seile und Gurten im Rettungswesen, in der Arbeitssicherheit und im Wassersport. Mit der Entwicklung der neuen ParalocTechnologie lanciert mamutec erstmals eine eigene Tauwerklinie für den Segelsport.

Die innovativen Lautsprecher Audiospotlight

Nervige Beschallung in Warenhaus oder Baumarkt, unpraktische Audioguides in Ausstellungen und Museen – damit soll jetzt Schluss sein, meint Heinz L. Rosenberg, Chef des Schweizer Telekommunikationsspezialisten RISC aus Bergdietikon. Denn Rosenberg bringt das bereits seit einigen Jahren in den USA erfolgreich eingesetzte Richtlautsprecher-System Audio Spotlight nun auch in die Schweiz sowie nach Deutschland und Österreich.

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Die innovativen Lautsprecher, die Informationen sowie Werbebotschaften gezielt an den Mann und die Frau bringen, sind ab sofort unter Audio-Focus erhältlich. Werbeprofis und Veranstalter sollten zuschlagen, denn die Innovation aus den USA – die Audio Spotlights wurden am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt – ist garantiert ein Blickfang in jedem Laden und an jedem Messestand.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Wer z.B. in ein Museum geht, bräuchte mit Audio Spotlights keinen Audioguide mehr mit sich herumzutragen. Besucher stellen sich einfach in den gekennzeichneten Bereich vor dem Ausstellungsstück und werden gezielt informiert, ohne andere Kunstfreunde zu stören. Oder, wie stressfrei liefe der Einkauf im Warenhaus ab, wenn Präsentationen etc. nur in der direkten Umgebung der Geräte hörbar wären?

lautsprecher
„Noch tun sich die Audio Spotlights auf dem europäischen Markt schwer“, wundert sich Rosenberg. Dabei sind die Richtlautsprecher in den USA schon echte Renner. Audio-Spotlight-Hersteller Holosonic etwa kann so bekannte Marken wie Cisco, Motorola, das Boston Museum of Science, Guggenheim oder Walt Disney zu seinen Kunden zählen. „RISC wendet sich als autorisierter Audio-Spotlight-Reseller insbesondere an Industrie und Integratoren sowie die Digital-Signage-Branche“, erklärt Rosenberg.

Und so funktionieren die Audio Spotlights: Während konventionelle Lautsprecher den Schall in einem weiten Bereich abstrahlen, arbeiten Richtlautsprecher mit gebündelten Ultraschallwellen und erzeugen in einem schmalen Kegel hörbare Töne. Stimmen, Musik etc. sind also nur an einem ganz bestimmten Punkt hörbar. Entwickelt hat das System der US-Wissenschaftler und Holosonic-Gründer Joseph Pompei.

Die erfinderische metallorganische Brennstoffzelle

ETH-Professor Hansjörg Grützmacher und seine Research Group haben zusammen mit italienischen Forschern eine neuartige metallorganische Brennstoffzelle entwickelt. Diese produziert neben elektrischer Energie auch Feinchemikalien aus erneuerbaren Rohstoffen – abfallfrei.

Hansjörg Grützmacher hält eine gut faustgrosse, rechteckige Apparatur aus transparentem Kunststoff in der Hand. An der Stirnseite sitzt eine rechteckige Vertiefung, auf der Oberseite ragen zwei Anschlüsse, der eine golden, der andere silbern, heraus. Zwei überdimensioniert wirkende Klammern halten die zwei Teile, aus denen die Apparatur besteht, zusammen. Was man diesem Gerät nicht ansieht: Es ist der Prototyp einer neuartigen so genannt metallorganischen Brennstoffzelle, welche Grützmachers Gruppe in Zusammenarbeit mit einem italienischen Forschungsteam entwickelt hat.

Prototyp der metallorganischen Brennstoffzelle (Bild: Peter Rüegg / ETH Zürich)

Prototyp der metallorganischen Brennstoffzelle (Bild: Peter Rüegg / ETH Zürich)

Diese Brennstoffzelle wird zwar nicht die Energieprobleme der Welt lösen, sagt der ETH-Professor, doch dass man damit aus nachwachsenden Rohstoffen abfallfrei Feinchemikalien herstellen kann, betrachte ich als enormen Fortschritt. Die neue Brennstoffzelle leistet tatsächlich Aussergewöhnliches. Mit ihr lassen sich einerseits abfallfrei Feinchemikalien herstellen, andererseits generiert sie auch CO2-freie, elektrische Energie. Ziel einer umweltfreundlichen Chemie müsse sein, dass bei der Produktion von Chemikalien weniger oder keine Abfallprodukte entstehen. Denn diese sind teils sehr giftig, die Entsorgung ist dementsprechend aufwändig und problematisch, findet Grützmacher.

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Die neue metallorganische Brennstoffzelle arbeitet nach einem völlig anderen Prinzip als bisherige Typen. Sie basiert auf einem speziellen molekularen Komplex, der das Metall Rhodium enthält. Dieser Komplex ist molekular in das Anodenmaterial eingebettet. Die Anode einer Brennstoffzelle nimmt frei werdende Ladungen auf und leitet diese an die Kathode weiter, welche diese wieder abgibt. Dabei wird Strom erzeugt. Das Spezielle an der metallorganischen Brennstoffzelle ist, dass der molekulare Komplex in der Anode als Katalysator wirkt und seine Funktion auf einfache Weise optimiert werden kann. Das Trägermaterial der Anode ist Kohlenstoffpulver, auf welches der molekulare Komplex fein verteilt aufgebracht wurde.

Der aktive Katalysator bildet und verändert sich schrittweise während der chemischen Reaktion, die in der Brennstoffzelle abläuft. Dadurch entstehen aus dem Metallkomplex verschiedene Katalysatoren, die für die einzelnen Reaktionsschritte spezifisch sind. So wird ein Alkohol, wie Ethanol, in ein entsprechendes Aldehyd umgewandelt, im nächsten Schritt in die entsprechende Carbonsäure, wie etwa Essigsäure. Mit Hilfe dieses speziellen Katalysators können aber nicht nur Alkohole, sondern auch Zucker, wie Glucose, umgesetzt werden. Die Ausgangsstoffe, also die eingesetzten Alkohole, können Produkte natürlicher Vergärungen oder Beiprodukte aus der Biodiesel-Herstellung sein.

Dass solche Reaktionen möglich sind, war den Chemikern bereits bekannt. Grützmacher und seine Mitarbeiter mussten bei diesen Umsetzungen jedoch ein Opfermolekül verwenden, welches das bei der Reaktion formal entstehende Wasserstoff-Molekül aufnimmt. Die zündende Idee, dieses Problem zu umgehen, kam dem ETH-Professor und seinem italienischen Kollegen Claudio Bianchini beim Olivenpflücken in der Toscana: Statt des Opfermoleküls könnte eine Elektrode, die Anode, eingesetzt werden, um die Ladungen aus der Reaktion aufzunehmen und direkt in Strom umzuwandeln.

Hansjörg Grützmacher sieht für die metallorganische Brennstoffzelle grosses Potenzial. So konnte im experimentellen Rahmen beispielsweise aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenes 1,2-Propandiol, ein Dialkohol, sehr selektiv zu Milchsäure umgewandelt werden. Milchsäure wird im grossen Stil industriell erzeugt, um daraus etwa bioabbaubare Polymere herzustellen. Nur: Bei den meisten Verfahren fällt bei jeder Tonne Milchsäure ungefähr eine Tonne Calciumsulphat an, das aufwändig entsorgt werden muss. Die neuartige Brennstoffzelle hingegen setzt die Ausgangsstoffe restlos um.

Grützmacher sieht aber auch andere Anwendungen. Miniaturisiert könnte die metallorganische Brennstoffzelle als Antrieb für Herzschrittmacher verwendet werden. Sie könnte zudem einen Beitrag leisten, den Metallbedarf von Katalysatoren zu senken. Für deren Bau werden oft seltene Erden oder Edelmetalle wie Platin verwendet. Dieses ist nicht nur teuer, sondern auch selten. Wenn es gelingt, einen Katalysator molekular aufzubauen, würde das die Materialeffizienz wesentlich verbessern, betont der Chemiker ETH Life. Ziel sei es, eine Brennstoffzelle zu entwickeln, deren Elektrode ohne Metalle oder zumindest nur mit erdhäufigen Metallen auskomme, sagt er. Kandidaten sind beispielsweise Mangan, Eisen oder Cobalt. In der metallorganischen Brennstoffzelle verwendeten die Forscher bis anhin Rhodium, ein Metall, das zwar oft in heutigen Katalysatoren eingesetzt wird, dessen Verfügbarkeit jedoch begrenzt ist.

Die metallorganische Brennstoffzelle hat allerdings auch Nachteile. Die chemischen Reaktionen laufen langsamer ab als in Lösung, da sie, bedingt durch den Aufbau einer Brennstoffzelle, nur an Oberflächen stattfinden. Die Herstellung grosser Feinchemikalien-Mengen wird deshalb länger dauern als auf herkömmliche Weise. Zudem funktioniert das System vorerst nur mit wässrigen Lösungen. Es ist jedoch vorstellbar, auch nicht-wässrige Lösungsmittel zu verwenden. Wir stehen allerdings erst ganz am Anfang und in näherer Zukunft müssen wir überhaupt erst einmal verstehen, wie sich eine Änderung der Prozessparameter auf die Effizienz allgemein auswirkt, sagt Grützmacher. Diverse Publikationen finden Sie hier zu dem Thema.

Schweizer Elektroauto Mindset

Mindset soll im November 2011 endlich auf die Strasse rollen: Das Schweizer Elektroauto wird seit drei Jahren hoch gehandelt. Doch Finanzierungsprobleme haben den Serienstart stets verhindert. Ein US-Investor ermöglicht nun die Produktion der ersten 1.500 Exemplare.

In aller Munde, auf allen einschlägigen Veranstaltungen stolz präsentiert – doch auf den Strassen war er bislang nicht zu finden: das Elektroauto Mindset, made in Switzerland. Genauso bekannt wie das Automobil ist mittlerweile Mindset-Gründer Lorenzo R. Schmid, der es als David nie unterliess, den Automobilkonzernen in der Rolle des Goliath auf die Füsse zu treten. Bislang nur verbal. Das soll sich ab November 2011 ändern, wenn der erste Mindset die Werke des Partners Xenatec verlässt und in sieben Sekunden von null auf hundert kommen soll.
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Nach langer Investorensuche ermöglicht nun eine Finanzierungs-Vereinbarung über einen Maximalbetrag von 183 Millionen Franken (136 Millionen Euro) mit der US-amerikanischen Finanzierungsgruppe Global Emerging Markets (GEM) die Produktion der ersten 1.500 Exemplare. Nicht in der Schweiz: Xenatec sitzt in Weinsberg bei Heilbronn. Das Xenatec Coupé auf Basis der Maybach 57S Limousine für 900.000 Franken (675.000 Euro) hat erst im Oktober für Furore gesorgt. Und nun muss Xenatec lernen, dem Anspruch von Mindset gerecht zu werden. Xenatec-Vertriebsrepräsentant und -Mitinhaber Peter Mähling sagt: „Bis zum 25. Februar werden wir gemeinsam mit Mindset schauen, wie die Ressourceneffizienz auch in der Produktion auf ein Optimum gesteigert werden kann.“ Doch er ist fest der Meinung, der Aufwand lohne: „Die Nachfrage ist vorhanden – nur das geeignete Auto fehlt.“
Mindset hat es plötzlich eilig

Die Ressourceneffizienz ist nicht die einzige Herausforderung laut nachhaltigkeit.org. Bei der Probefahrt ruckelt das Auto noch, es surrt etwas ungleichmässig und die Armaturen kommen arg minimalistisch daher. Der Chauffeur beschwichtigt: „Das müssen wir noch überarbeiten.“ Dadurch, dass man nun ankündigt, in einem Jahr mit der Serienproduktion loszulegen, haben sich die Unternehmer selbst unter Druck gesetzt. Ende November ziehen sie zunächst ins beschauliche Zweidlen-Glattfelden nahe Winterthur um. Schmid: „Von hier aus sind unsere baden-württembergischen Partner, der ganze deutsche Markt und auch Zürich in Windeseile erreichbar.“
Alles muss nun schnell gehen. „Das wird knapp“, sagt ein Ingenieur. Aber nach der langen Anlaufphase wollen Schmid und Co. nun keine Zeit mehr verlieren. Denn die Konkurrenz schläft nicht: „Wir sehen natürlich, welche Anstrengungen Smart und andere Autohersteller leisten. Doch was bis dato auf den Markt kam, waren entweder Seifenkisten, potthässliche Dinger oder technische Krüppel.“

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Schönheit ist Geschmacksfrage. Doch die Harmonie der Formen hat dem Mindset schon seit seiner Geburt Fans eingebracht. Geschaffen wurde er von einem Meister seines Fachs – dem ehemaligen VW-Chefdesigners Murat Günak. Günaks Design und dessen Rolle als Mindset-Geschäftsführer kam 2007 einer Sensation gleich. Von Wolfsburg brachte er die Aufmerksamkeit der Medien an den Vierwaldstättersee, wo der Mindset in klimatisierten Vitrinen präsentiert wurde. Autojournalisten bewunderten die grossen 22-Zoll-Räder mit den schmalen 155er-Reifen und das ausladende Hinterteil des Autos. Doch dann blieben Geldgeber aus, Differenzen in der Chefetage kamen hinzu. Günak ist heute in Frankreich bei der Konkurrenz mia electric tätig. Das Unternehmen hat die Elektroauto-Sparte des Fahrzeugherstellers Heuliez übernommen und mit Günak den preiswerten Elektro-Minibus Mia entwickelt.

Mindset hat sich namhafte Industriepartner ins Boot geholt – auch aus der Schweiz: Mit der Brusa Elektronik AG in Sennwald sind die führenden Spezialisten der Leistungselektronik für Stromfahrzeuge dabei. Arno Mathoy von Brusa bestätigt, man habe lange auf ein solches Automobil gewartet, doch exklusiv gibt es keine der Motorenkomponenten: „Sonst ist ja der Skaleneffekt nie erreicht“, sagt er. BMW und andere Hersteller setzen auch auf Brusa.

Desweiteren sorgt die swissauto Wenko AG aus Burgdorf bei Bern dafür, dass die Reichweite des Elektroautos auf über tausend Kilometer verlängert werden kann – durch einen sehr kleinen Verbrennungsmotor. Damit wird Mindset optional zu einer Art Hybrid.

Nun braucht Schmid nur noch den Erfolg. Die Konkurrenz jedenfalls hat nicht gewartet: Der Tesla-Roadster fährt schon durch Zürich und die nächste Tesla-Generation ist in Vorbereitung.

Atomic: Die HAWX Innovation

Eine Schweizer Erfindung revolutioniert positiv den Skischuh. Dies funktioniert nur, wenn der Skischuh mit dem Fuss eine wirkliche Einheit bildet und die Skischuhe praktisch nicht mehr spürbar sind. Mit dem neuen Skischuh HAWX gibt ATOMIC den Füssen dieses Gefühl der Freiheit und Perfektion. Kernstück des revolutionären Schuhkonzepts bildet die I-Flex-Technologie, welche die Gebrüder Heierling in Davos in Zusammenarbeit mit Schweizer Hochschulen entwickelt haben. ATOMIC beweist damit einmal mehr seine Innovationskraft und bestätigt seine Marktführerschaft im Bereich Wintersport-Technologie.

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Skischuhe haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Von Materialien, Farben und Produktnamen einmal abgesehen, sind Form und Aufbau eher zu den Ursprüngen der ersten Hartschalenschuhe zurückgekehrt. Die letzte Revolution war der Schritt vom Leder- zum Hartschalenschuh im Jahre 1968.

Mit dem HAWX-Skischuh von ATOMIC folgt die nächste echte Veränderung: Das revolutionäre Schuhkonzept verbessert Flexibilität und Wohlbefinden der Füsse spürbar. Dank der erhöhten Beweglichkeit werden ein- und aussteigen und das Gehen deutlich erleichtert. Diese innovative Flexibilität gewinnt der Skischuh dank einer Schweizer Erfindung der Gebrüder Heierling aus Davos. Sie haben die I-Flex- Technologie entwickelt, die auf einer beweglichen Schale im Bereich des Vorderfusses beruht.

Die neue, auch optisch erkennbare Flexzone aus speziell entwickelten, flexiblen Kunststoffen sorgt dafür, dass der Schuh dort flext, wo es bisher undenkbar war. Der Fuss kann sich mit dem Schuh natürlich bewegen und gibt die Spannung im richtigen Moment an den Ski zurück. Höchste Fahrdynamik und -performance sind so garantiert. Das ganze System funktioniert automatisch: Mit dem Beugen des Kniegelenks wird die I-Flex-Zone aktiviert und der Fuss führt seine natürliche Bewegung im Sprunggelenk und im Zehengrundgelenk aus. Die Musukulatur wird damit stärker angeregt und ermöglicht eine höhere Kontrolle und verbesserte Position über dem Ski in jeder Kurve. Beim Lösen der Spannung reagiert die I-FlexZone wie eine Rückstellfeder. Damit erreicht man nicht nur schneller wieder die Neutrallage über dem Ski, sondern auch einen dynamischeren und präziseren Kurvenwechsel. Mit der I-Flex-Technologie ist eine Antwort auf die Carving-Revolution gegeben. Die Curving-Technologie hat auch die Skischuh-Entwicklung auf den Kopf gestellt.

An der ISPO Winter gewann ATOMIC mit dem HAWX den ISPO-Award für die beste Innovation im Bereich Footwear.
Die neuen, revolutionären HAWX von ATOMIC werden in vier Modellvarianten angeboten: H110, H100, H90 und H80. Sie sind ab sofort in allen grösseren Sportgeschäften der Schweiz erhältlich und kosten je nach Modell zwischen 500 und 700 Franken.