Die Neuartige Finanzierungsplattform für Startups – investiere.ch

Die Schweizer Firma Verve Capital Partners AG hat einen neuen Typ von Venture-Capital-Firma etabliert: die web-basierte Finanzierungs-Plattform für Start-ups investiere.ch. Das Geschäftsmodell kombiniert bewährte Methoden traditioneller Venture-Capital-Firmen mit den Stärken von sozialen Medien. Das dreiköpfige Unternehmerteam konnte nun rund 450’000 Euro Eigenkapital für den Ausbau ihrer Plattform aufbringen.

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investiere.ch eröffnet Privatinvestoren einen Zugang zu Direktinvestitionen in die meistversprechenden Schweizer Jungunternehmen. Statt einen typischen Venture-Capital-Fonds zu schaffen, richtet sich das Team von investiere.ch an neuen Bedürfnissen des Marktes aus. Die Plattform bietet den Kunden ein Online-Portfolio an, das aus sorgfältig geprüften kapitalsuchenden Jungunternehmen besteht. Daraus können die Kunden jene Firmen frei auswählen, in die sie investieren möchten. Mit geringen Mindestinvestitionen von durchschnittlich 8’000 Euro spricht investiere.ch eine stetig steigende Zahl von Privatinvestoren an. Seit der Markteinführung im Februar 2010 gewann die Plattform 700 Investoren, die insgesamt bereits mehr als 800’000 Euro in fünf junge Unternehmen investiert haben.

investiere
Der Markteintritt von investiere.ch vor über einem Jahr war wegweisend: Er markiert den Beginn eines Trends hin zu neuen Plattformen der Unternehmensfinanzierung im deutschsprachigen Raum. Dabei differenziert sich investiere.ch durch ihre klare strategische Ausrichtung: Über die Plattform werden nur qualitativ hochstehende und eigenfinanzierte Transaktionen abgewickelt. Um die hohen Qualitätsstandards zu unterstreichen, erhält investiere.ch die Hälfte der Gebühren in Form von Unternehmensanteilen und bindet so den eigenen Erfolg klar an jenen der ausgewählten Jungunternehmen.

Die am 13. April abgeschlossene Finanzierungsrunde stellt die Akzeptanz des Geschäftsmodells von investiere.ch zusätzlich unter Beweis: Rund 450’000 Euro an Eigenmitteln brachte investiere.ch auf – während die eine Hälfte von strategischen Partnern stammt, wurde die andere Hälfte mithilfe einer nur zweiwöchigen Aufschaltung ihres Angebotes auf der eigenen Plattform aufgebracht. Das neue Kapital wird eingesetzt, um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren und die Automatisierung des Investitionsprozesses weiter voranzutreiben. Darüber hinaus plant investiere.ch, ihre Dienstleistungspalette zu erweitern. Steffen Wagner, Mitgründer von investiere.ch kommentiert: «Nachdem wir eine neue Quelle von Privatinvestoren, eine wertvolle Pipeline von Start-ups sowie ein starkes Netzwerk von Due-Diligence-Experten erschlossen haben, konzentrieren wir uns nun auf ein weiteres wesentliches Element des Venture-Capital-Systems: Wir richten unser Augenmerk nun auf Dienstleistungen, die den Austausch und die Kooperation zwischen Unternehmern und Investoren fördern, und zwar während der gesamten Frühphasenentwicklung der Jungunternehmen.»

Die Verve Capital Partners AG betreibt investiere.ch, ein innovatives Finanzierungsangebot zur Schliessung der im Frühphasenbereich vorherrschenden Risikokapital-Finanzierungslücke.

Verve Capital Partners ist in Zug (Schweiz) domiziliert und wurde im Dezember 2007 gegründet mit der Zielsetzung, innovative Finanzierungskonzepte für kleine und mittlere Firmen (KMU) zu entwickeln und umzusetzen sowie Privatanlegern Zugang zu Direktinvestitionen in nichtbörsennotierte Unternehmen zu verschaffen. Seit Februar 2010 betreibt die Firma investiere.ch – eine neue, agile Finanzierungsform, die bewährte Methoden traditioneller Venture-Capital-Firmen mit den Stärken von e-Finance und Sozialen Medien verbindet.
Verve Capital Partners erbringt ihre Dienstleistungen mit einem starken Netzwerk von Unternehmern, Investoren, Experten und Partnern.

Skype Gründer Zennström bei venture ideas in Zürich

Richtig Unternehmerluft schnuppern und sich von der Idee eines eigenen Unternehmens begeistern lassen. Das geht nirgends so gut wie bei venture ideas. Zum 11. Mai findet sich dafür an der ETH Zürich ein bekannter Unternehmer mit Weltformat ein: Niklas Zennström, Mitgründer von Skype und heutiger CEO vom Atomico Ventures. Als Teil des Open Office Programms der Investmentfirma mit weltweit sechs bis acht Besuchen pro Jahr in ausgewählten Städten, wird der bekannte Entrepreneur und Investor in diesem Rahmen exklusiv nach Zürich kommen. Für innovative Startups, Geschäftsleute und Studenten eine sehr gute Gelegenheit wichtige Kontakte zu knüpfen.

Wie startet man mit seinem Startup so richtig durch? Und wie komme ich an Gründungskapital? Die Beispiele und Geschichten erfolgreicher Jungunternehmer dienen immer wieder der Inspiration für die Senkrechtstarter von morgen. Für den heutigen «venture ideas» Event am 11. Mai können zwei Startup-Vertreter der Spitzenklasse präsentiert werden: Stéphane Doutriaux, Gründer des Erfolgsstartups Poken und Niklas Zennström, Mitgründer von Skype und CEO von Atomico Ventures, werden einige ihrer Erfolgsgeheimnisse verraten und in einer Podiumsdiskussion die Fragen des Publikums beantworten. Ausserdem können natürlich interessante Kontakte geknüpft werden. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im ETH Hauptgebäude im Raum E7 von 17.00 – 18.30 Uhr mit anschliessendem Apéro statt.

Niklas Zennström ist das beste Beispiel für einen Investor und Entrepreneur in einer Person und erschien 2006 im Times Magazine als einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Bekannt wurde er durch die Mitentwicklung und Gründung von Skype. Dort war er bis 2007 als CEO tätig. Als Gründer von Atomico Ventures ist er heute CEO einer international tätigen Venture Capital Firma, die in innovative High-Tech-Startups investiert. Als Teil des Open Office Programms, das die Investmentfirma zuletzt nach Helsinki, Kopenhagen, Dublin oder Asien gebracht hat, macht Zennström nun Halt in Zürich. Dort soll das Netzwerk um weitere interessante Startups, Business Angels und Entscheider erweitert werden. Denn für Atomico Ventures braucht ein Startup nicht aus dem Silicon Valley zu kommen. So sind die Investoren oft selbst auf der Suche nach den besten Ideen der Welt, noch bevor sie überhaupt für Kapital angefragt werden. Entrepreneurship soll damit flächendeckend unterstützt und aktiv dafür ermutigt werden. Dies wird auch eins der Hauptanliegen von Niklas Zennström an jenem Abend an der ETH Zürich sein. Aber auch für technische oder unternehmerische Fragen aus dem Publikum wird er sich Zeit nehmen.

Neben Niklas Zennström wird auch Stéphane Doutriaux, CEO and Gründer von Poken zu Wort kommen. Seit der Gründung im Jahr 2007 hat Poken aus Lausanne die Welt des Networkings mit seinem Gadget, welches Kontaktdaten der Besitzer austauschen kann, revolutioniert. Mit der digitalen Visitenkarte hat Doutriaux schon zahlreiche Startup-Awards gewonnen, wie den Swiss ICT Awards oder Techcrunch Europe Awards.

Hier der Link zur Anmeldungen für das Event von venture ideas, Heute am 11.05.2011.

venturelab

venturelab ist das kostenlose Startup-Training der Kommission für Technologie und Innovation KTI. Das Angebot trägt unterschiedlichsten Bedürfnissen Rechnung und reicht von Motivationsevents für unternehmerisch Interessierte über Semesterkurse für Hochschulangehörige bis zu intensiven Strategie-Workshops für Hightech-Startups. Die 20 besten Startups reisen jährlich als Schweizer Startup-Nationalmannschaft für ein zehntägiges Business-Development-Programm nach Boston. Seit der Lancierung im Mai 2004 hat venturelab mehr als 2’115 Kursmodule in allen Landesteilen der Schweiz durchgeführt. Insgesamt haben über 16’000 Hochschulangehörige und innovative Unternehmer/innen in den Workshops von venturelab an ihren Startup-Projekten gearbeitet. Einzigartig an allen Ausbildungsmodulen ist die unmittelbare Nähe zur Praxis: Die Startups werden von erfahrenen Unternehmern als Trainer begleitet. Das garantiert, dass das vermittelte Know-how im Startup-Alltag direkt umgesetzt werden kann.

DACH-Tech Tour bringt Technologie-Gründer und Investoren zusammen

Die diesjährige „DACH Tech Tour“ findet vom 25. – 27. Mai in Berlin und Zürich statt. Ziel der seit vielen Jahren von der „European Tech Tour Association“ mit dem Sitz in Genf, in ganz Europa durchgeführten Tech Tour Veranstaltungen ist es, jeweils 25 Start-ups eines Landes im Technologie/Internetumfeld einer ausgewählten, internationalen Delegation aus VC Investoren, Industriefirmen, Beratern etc. vorzustellen. Die Tech Tour wird mit einem Gala Dinner in Berlin am 25. Mai eröffnet, zu dem neben den präsentierenden Start-ups auch mehr als 300 Gäste aus dem lokalen Investoren und Start-up Umfeld geladen werden. Den Abschluss der diesjährigen Tech Tour bildet ein Abendessen in Zürich am 27. Mai. Die Tech Tour ist eine hervorragende Gelegenheit sich und seine Firma in einem relevanten, internationalen Umfeld zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen.

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An jeder dieser Stationen erwarten die Gäste dann Präsentationen der vorsortierten Start-ups und genau für diese Präsentationen suchen die Veranstalter High-Tech-Start-ups, die sich zutrauen, vor solcher Gesellschaft zu bestehen. Doch die Anforderungen sind nicht ohne: ca. 60 Prozent der 25 Start-ups, die die Chance bekommen zu präsentieren, sollen sich bereits in einem Stadium befinden, das eine internationale Expansion zulässt. Der Rest der Gründungen wird aus Start-ups bestehen, die sich in der Seed-, Early- oder späteren Stage befinden. Wer sich fit fühlt, diese Herausforderung anzunehmen, der muss nun nur noch einen Anmeldebogen ausfüllen und einen Executive Summary, eine Präsentation und ein Unternehmensprofil auf der Tech Tour-Seite hochladen. Die Bewerbung kann hier online durchgeführt werden. Bitte im Feld „Event you would like to register for“ die Veranstaltung „DACH Tech Tour 2011″ auswählen und das gesamte Online Formular zur Registrierung ausfüllen und auch wichtig idt die „Application Deadline“.

Die European Tech Tour ist übrigens ein groß angelegtes Spektakel, was in nahezu jeder Europäischen Region Einzug hält: Frankreich und Benelux, Die britischen Inseln, Südeuropa, Skandinavien und Nordeuropa sowie Osteuropa und Israel – überall finden Tech Tours, teilweise mit eingeschränkter Thematik statt.

Als Antwort auf das wachsende Interesse an aufstrebenden Technologieunternehmen in ganz Europa wurde die European Tech Tour Association 1998 in Genf gegründet. Sie ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, bestehend aus führenden Vertretern der High-Tech-Branche. Die Organisation hat erkannt, dass kontinuierliches Wachstum in Europa davon abhängt, wie gut es gelingt, die innovativen Ideen von heute in die Spitzentechnologien von morgen zu verwandeln.

Schweizer Crowdfunding Plattform „c-crowd“ gestartet

Kapitalsuchenden Projekten bietet c-crowd AG aus Zürich die Möglichkeit, sich eine alternative Finanzierungsquelle mit der Hebelwirkung der interessierten Öffentlichkeit zu eröffnen.

c-crowd ist eine neuartige, Internet basierte Plattform, welche attraktive Projekte und Kapital auf eine effiziente Art und Weise zusammenführt. Auf c-crowd.com bekommen Kapital suchende Projekte die Möglichkeit, sich einer breiten Masse (crowd) von möglichen Kapitalgebern vorzustellen. Somit bietet die Plattform eine echte und wirkungsvolle Alternative zu konventionellen und kostenintensiven Finanzierungswegen, weil die Projekte mittels Spenden, Investitionen oder Darlehen direkt von Privatpersonen auf der Basis standardisierter Prozesse und Verträge finanziert bzw. co-finanziert werden, unabhängig von Banken und anderen Institutionen. Mit einer umfangreichen Online-Präsenz und unterstützt durch regelmäßige offline Events spricht c-crowd.com bewusst eine breite Kundschaft an.

Jede natürliche oder juristische Person mit einem Projekt und dementsprechendem Finanzierungsbedarf kann sich an c-crowd.com wenden.

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Um ein Projekt einreichen zu können, muss sich der Projektinitiator zuerst bei c-crowd.com kostenlos registrieren. Danach kann der Projektinitiator das Projekt einreichen, zusammen mit einem definierten Katalog an Informationen und Dokumenten. Nach Eingang der Informationen prüft c-crowd das Company-Projekt bzw. Charity-Projekt auf dessen Plausibilität sowie die c-crowd Zulassungskriterien, bevor das Projekt auf der c-crowd.com Plattform der Öffentlichkeit (bzw. den Premium-Mitgliedern) vorgestellt wird. Dadurch soll dem Anspruch von potentiellen Geldgebern (Investoren) für eine professionelle und einfache Finanzierung Rechnung getragen werden.

Die Präsentation der Projekte auf c-crowd.com erfolgt in einem einheitlichen Design, welches dem Geldgeber die Möglichkeit gibt, diese miteinander zu vergleichen. Um dem Geldgeber den Entscheid, Geld zu spenden bzw. zu investieren, so einfach und effizient wie möglich zu gestalten, arbeitet c-crowd.com mit standardisierten Prozessen und stellt Muster für die erforderlichen rechtlichen Dokumente (z.B. Emissionsprospekt, Zeichnungsschein und Aktionärsbindungsvertrag bzw. Spendenbestätigungen) ohne zusätzliche Kosten für den Projektinitiator oder den Geldgeber zur Verfügung.

c-crowd.com nimmt selber keine Investitionen/Spenden entgegen sondern führt den Kapitalgeber direkt mit dem Projektinitiator zusammen. Nach erfolgtem Kapitalfluss verrechnet die c-crowd AG dem Projektinitiator eine Gebühr auf das vermittelte Kapital. Das Aufschalten des Projektes auf die c-crowd Plattform ist mit einem einmaligen Unkostenbeitrag von Fr. 299.- verbunden welcher mit der Gebühr auf das vermittelte Kapital wieder verrechnet wird.

Nur so kann c-crowd den Anforderungen von Kapitalgebern gerecht werden. Neben Philipp Steinberger, selbständiger Berater für Unternehmensfinanzierungen, gehören der Internet-Unternehmer Marc P. Bernegger sowie der Rechtsanwalt Oliver Rappold zum Gründer-Team der c-crowd AG.
Komplettiert wird der Verwaltungsrat durch den Internet-Investor Martin Saidler, der sich im März 2011 via seiner Beteiligungsgesellschaft Centralway Holding AG an der c-crowd AG beteiligt hat.

Go Beyond der Schweizer Business Angel Netzwerk

Ich starte jetzt eine Artikelserie über die Schweizer Business Angel Szene. Den Gastbeitrag von Jan Fülscher dem Geschäftsführer von Business Angels Schweiz haben Sie hier bereits gelesen. Heute stell ich euch kurz Go Beyond vor.

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Go Beyond hat sich Early stage investing verschrieben, das Niederlassungen in Zürich und Genf besitzt. Go Beyond ist ein länderübergreifendes Business-Angel-Netzwerk, das auch verschiedene fest strukturierte Coinvestment-Modelle für Business Angels anbietet. Sie starteten 2005 mit den Operativen geschäft in London, Paris Zürich und Genf und sind Unter dem Go Beyond Netzwerk zu finden. Die Gründerin von Go Beyond ist Brigitte Baumann . Was Go Beyond von anderen Business-Angels-Netzwerken in der Schweiz unterscheidet, ist der hohe Frauenanteil. Während im Branchendurchschnitt nur 3% aller Business Angels weiblich sind, sind es bei Go Beyond 33%. Eine Frauenquote ist aber das Letzte, was Brigitte Baumann anstrebt. Die gebürtige Französin war eine Topmanagerin bei American Express in Europa und den USA. Nach ihrem Ausstieg aus der Konzernwelt und dem Zuzug in die Schweiz verspürte sie den Drang, lokale Unternehmer mit ihrem Know-how und Netzwerk zu unterstützen. Wichtig ist Baumann die Diversität: «Traditionelle Business Angels sind in der Regel gestandene Unternehmer, die nach ihrem Rückzug mit der Unternehmerwelt in Kontakt bleiben wollen. Solche gibt es auch bei uns. Doch mindestens ein Drittel sind junge Studienabgänger des IMD Lausanne, die auf diesem Weg zum Unternehmertum finden.» Und dafür braucht man kein Millionär zu sein: Mit 15 000 Fr. pro Jahr kann man Business Angel von Go Beyond werden. «Dieser Betrag sollte allerdings nicht mehr als 5 bis 10% des Vermögens ausmachen», schränkt Baumann ein. Die Anlageentscheide erfolgen dann im Team.

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Swiss Equity fair – Die Investorenkonferenz für Wachstumsunternehmen

Wer Kontakte zu nationalen und internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren sucht, ist an der Swiss Equity fair am 9. Dezember 2010 richtig. Interessierte erwartet ein spannendes Programm mit verschiedenen Referaten rund um das Thema Kapital und Finanzierung. Für Startups ist der Anlass kostenlos. Hier das Programm.

Das Swiss Equity Magazin organisiert dieses Jahr zum sechsten Mal eine halbtägige Investorenkonferenz für Wachstumsunternehmen. Ziel des Anlasses ist es, Kontakte zwischen kapitalsuchenden Wachstumsunternehmen und nationalen sowie internationalen Private Equity- und Venture Capital-Investoren zu vermitteln.

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Spannende Referate und Präsentationen
Zum Auftakt der Swiss Equity fair steht Joachim Schoss, Gründer von Scout 24, am Rednerpult. Neben vier Investoren und einer Investitionsplattform präsentieren sich die vier Startups, die an den regionalen Vorausscheidungen der Swiss Equity fair teilgenommen und gewonnen haben. Mit dabei ist beispielsweise das Aargauer Unternehmen HeiQ Materials, das sich auf die Herstellung und den Handel mit Oberflächenbehandlungsmaterialien spezialisiert hat. Diesen Sommer sorgte HeiQ mit seinem Vlies, das Öl aufsaugen und von Wasser trennen kann, für weltweites Medienecho. Das System wurde bei der Katastrophe im Golf von Mexiko getestet.

Startup-Unternehmen können kostenlos an der Swiss Equity fair teilnehmen und werden gebeten, sich bis am 2. Dezember anzumelden. Der Anlass startet um 8:30 Uhr an der SIX Swiss Exchange in Zürich und dauert bis 13.45 Uhr. Der Stehlunch nach den Präsentationen bietet dabei die ideale Gelegenheit, wichtige Kontakte zu Investoren und Kapitalgeber zu knüpfen.

über die Swiss Equity fair
Das Swiss Equity magazin organisiert zusammen mit SECA und CTI Invest den SECA Annual Congress mit dem Programmteilen Swiss Equity fair und Schweizer Private Equity & Corporate Finance Kongress. Die Konferenz richtet sich an Investoren, Analysten sowie alle Entscheidungsträger Schweizer Start-up-Unternehmen.

An der Swiss Equity fair präsentieren sich bis zu 18 Start-up-Firmen aus den Bereichen der regionalen Equity fairs, von CTI Invest sowie anderen Förderagenturen.

1st ICT Investor’s Day

Der 1st ICT Investor’s Day ist ein Treffpunkt für ICT-Startups auf Geldsuche und ICT-Investoren.
Termin: Montag, 15.11.2010 um 17:00, Konferenzzentrum im Hallenstadion
Der ICT Investor’s Day ist eine hoch effiziente Präsentationsplattform und Tischmesse, konzentriert auf wenige Stunden an einem frühen Abend. Kostenlos für Startups und Investoren.

Der ICT Investor’s Day ist eine «Matchmaking»-Veranstaltung: Sie haben die Chance, Investoren mit Branchenerfahrung kennen zu lernen. Dazu präsentieren Sie Ihr Projekt vor den Teilnehmern und können anschliessend weitere Kontakte knüpfen / vertiefen.

Sie können sich für den ICT Investor’s Day anmelden, wenn Ihr Projekt den Bereichen IT / Telekom / Web zugeordnet werden kann, wenn es gut skalierbar ist und wenn Sie vor der ersten oder zweiten Finanzierungsrunde stehen. Sie müssen mindestens einen funktionierenden Prototypen vorweisen können und idealerweise erste Schritte im Markt gemacht haben. Ihr Kapitalbedarf sollte zwischen CHF 50’000 und CHF 2’000’000 liegen. Das Team sollte vollständig sein. Ein Businessplan muss vorliegen und im Idealfall haben Sie sich bereits vor Investoren präsentiert.

Wenn Ihr Projekt die genannten Bedingungen erfüllt, so melden Sie Ihr Projekt bis 24.10.2010 über die Plattform startfinance.ch an (links «Matching Plattform» wählen und dann registrieren; anschliessend Projekt eingeben, «Projekt erfassen». Beim Feld «Wettbewerb» müssen Sie angeben «ICT Investor’s Day», andernfalls wird Ihre Eingabe nicht angeschaut). Sollten mehr als acht Anmeldungen eintreffen, so wird eine Vorjury aus den Mitgliedern der Fachgruppe ICT Innovation acht Startups aussuchen. Die definitive Einladung für eine Präsentation erfolgt bis zum 31.10.2010.

Der Anlass wird unterstützt von: Business Angels Schweiz / Ciklum AG / CREALOGIX E-Business AG / Standortförderung des Kantons Zürich / StartZentrum Zürich. Organisiert wird er durch SwissICT.

SwissICT ist der führende Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie.
Rund 3’000 Mitglieder profitieren von den Vorzügen des professionell geführten Fachverbands, vom grossen Netzwerk und den weitreichenden Dienstleistungen.

Hier geht es zur Anmeldung – zum 1st ICT Investor’s Day.

Und hier haben wir auch die ICT Facebook Gruppe.

STARTUPS.CH AWARD – hervorragende Geschäftsideen werden belohnt

Gastbeitrag von Michele Blasucci lic. iur. HSG, (Geschäftsführer von STARTUPS.CH AG)

STARTUPS.CH startete vor 5 Jahren mit einem Kapital von CHF 50‘000. Heute ist es die grösste Plattform für Firmengründungen in der Schweiz und ist in der Lage, selber 3 x CHF 50’000 an junge Unternehmer(innen) auszuschütten, damit diese Ihre Idee umsetzen oder zumindest mit der Umsetzung starten können.

Wer kennt das Gefühl nicht, zu glauben, man sei gerade auf einen grossartigen Gedanken gestossen, doch liesse sich dieser – realistisch betrachtet – sowieso nicht erfolgreich umsetzen. In den meisten Fällen mag dies auch zutreffen, sonst wäre jeder bereits sein eigener Chef geworden. Doch ebenso kann es auch vorkommen, dass die Idee nur im Kopf herumschwirrt und irgendwann vergessen geht. Ärgerlich, wenn man diese Idee zu einem späteren Zeitpunkt durch eine andere Person umgesetzt sieht und diese damit das grosse Geld verdient.

Die Abwägung, ob eine Geschäftsidee und das damit verbundene Unternehmen in der Wirtschaft erfolgreich sein und überleben wird oder ob ihre Umsetzung fehl am Platz ist, kann im Einzelfall sehr schwierig sein. Dabei spielt selbstverständlich auch das vorhandene Geld eine wichtige Rolle. Vermögende Personen sind in einer privilegierten Lage, ein Scheitern ist für diese besser zu verkraften als für eine(n) Jungunternehmer(in) mit geringem Kapital. An dieser Stelle will der STARTUPS.CH AWARD Abhilfe schaffen: drei Jungunternehmer(innen) haben die Chance, bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee mit je CHF 50‘000 unterstützt zu werden.

Der STARTUPS.CH AWARD ist ein Wettbewerb, bei welchem Kreativität und Über-zeugungskraft mehr zählt als Glück. Jede in der Schweiz wohnhafte Person ist teil-nahmeberechtigt. Erforderlich ist, dass die Idee noch nicht umgesetzt wurde, d.h. es darf noch kein Unternehmen gegründet worden sein. Die Geschäftsidee muss in Form eines Business-Plans bis am 31. Juli 2010 (auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch) eingereicht werden. Die besten Bewerber(innen) präsentieren anschliessend im Final vor einer Expertenjury ihre Geschäftsideen. Die drei besten Jungunternehmer(innen) gewinnen je CHF 50‘000 in Bar- und Sachwerten für die Realisation ihrer Geschäftsidee. Auch die anderen Teilnehmer können etwas gewinnen, insbesondere Gutscheine für die eigene Firmengründung: Das Preisgeld beläuft sich gesamthaft auf CHF 250‘000.
Mitmachen lohnt sich somit auf jeden Fall!

Übersicht Termine STARTUPS.CH AWARD

31. Juli 2010 Einsendeschluss für die Businesspläne (Poststempel)
27. August 2010 Präsentation der Businesspläne vor der Expertenjury
30. August 2010 bis Öffentliches E-Voting auf STARTUPS.CH
08. September 2010
10. September 2010 STARTUPS.CH CONVENTION 2010, Winterthur
Bekanntgabe der Gewinner Deutschschweiz
17. September 2010 STARTUPS.CH CONVENTION 2010, Lausanne
Bekanntgabe der Gewinner Westschweiz
24. September 2010 STARTUPS.CH CONVENTION 2010, Locarno
Bekanntgabe der Gewinner Tessin

Gastautor Steckbrief:
Blasucci

Michele Blasucci lic. iur. HSG,

Geschäftsführer seit Gründung der STARTUPS.CH AG – Seither wurden mehr als 1’000 Jungunternehmen erfolgreich über STARTUPS.CH gegründet.

Neben der Leitung von STARTUPS.CH AG, ist Herr Blasucci auch der Geschäftsführer von BKK Finance AG,

Investieren in Schweizer Startups

investiere.ch aus Zürich ermöglicht Privatpersonen Direktinvestitionen in nicht-börsennotierte Unternehmen.

investiere.ch richtet sich an alle Privatpersonen, die in Schweizer Startup-Unternehmen investieren wollen oder sich grundsätzlich für innovative Geschäftskonzepte interessieren.

Ihr Kozept spricht dabei Investoren an, die ein breiteres Verständnis des Investitionsbegriffes haben. Neben Renditeerwägungen spielen für diesen Investor weitere Aspekte eine Rolle, etwa der direkte Kontakt mit dem jeweiligen Unternehmen bzw. Unternehmer oder die Freude zu den ersten zu gehören, die Innovationen von morgen bereits heute unterstützen.
investiere in erfindungen
Das Angebot von investiere.ch geht über eine reine Internetplattform hinaus. Die Dienste setzen schon vor der Zusammenführung von Unternehmern und Investoren ein. Das Team führt zunächst unter Einbezug von Experten eine sorgfältige Due Diligence durch und trifft so eine Auswahl der besten Unternehmen. Im weiteren Verlauf moderiert das Team die Interaktion zwischen Investor, Koinvestoren und Unternehmern. Investorentreffen ermöglichen den persönlichen Kontakt zum Unternehmer. Die aktuelle Ausgabe von VDI Nachrichten – berichtete ausführlich auch zur diesem Thema.
Investiere.ch wird von Verve Capital Partners GmbH, Zürich betrieben und die zwei Gründer Steffen Wagner und Lukas Weber betreiben auch den Blog the investor’s paradigm um das Thema Private Equity.

Mit Business Angels Innovationen finanzieren

Gastbeitrag von Jan Fülscher lic.oec.publ., (Geschäftsführer von Business Angels Schweiz)

Um mit Ideen und Erfindungen Geld verdienen zu können, braucht es Fleiss, Geduld, Geld und Glück, denn der Weg von der ersten Skizze bis zum Produkt im Handel ist sehr lange. Stellt sich die Frage, ob es nicht Abkürzungen gibt bei diesem Weg? Möglicherweise können Business Angels dabei helfen?

Business Angels und ihr Geschäftsmodell

Als «Business Angels» bezeichnet man Personen, die als Unternehmer erfolgreich waren und sind, gut verdient haben und nun Jungunternehmer mit Rat und Tat unterstützen. Professionelle Business Angels sind aber, anders als man vielleicht meinen könnte, keine barmherzigen Samariter, die alles wegschenken. Vielleicht der grösste Unterschied zu anderen Investoren besteht darin, dass Business Angels zu einem Zeitpunkt in ein Projekt investieren, wo die noch recht unklar sind und wo sich der effektive Erfolg frühestens in einigen Jahren einstellen wird.

Business Angels sind und bleiben Unternehmer und sie wägen Aufwand, Risiken und die Ertragschancen sorgfältig ab. Die optimalen Ertragschancen für einen Business Angel bestehen darin, dass das Projekt oder Unternehmen sehr erfolgreich wird und der Business Angel ein Vielfaches seiner Investition zurück erhält. Denn wenn er zum Beispiel 20% des Jungunternehmens für 200‘000 Franken erworben hatte und dieses Jungunternehmen später für 10 Millionen Franken verkauft wird – also zum zehnfachen des ursprünglichen Werts von einer Million Franken –, so hat sich der Wert der Investition auch verzehnfacht. Allerdings hat dieses Geschäftsmodell, welches auf den ersten Blick sehr verlockend aussieht, einen grossen Haken: Dieser enorme Gewinn tritt nur ein, wenn jemand tatsächlich dem Investor seine Anteile zu einem solchen Preis abkauft. Und das ist beileibe nicht immer der Fall, sondern geschieht nur in durchschnittlich 10% der Fälle. Bei den übrigen 90% findet sich entweder gar kein Käufer oder der angebotene Preis ist bei weitem nicht so hoch wie erhofft.

Erfolgreiche Business Angels wägen also bei jedem Finanzierungprojekt folgende Faktoren ab: Die Wahrscheinlichkeit, dass bei diesem Projekt später einmal ein Verkauf der Aktien möglich ist, der potentielle Verkaufspreis im Verhältnis zum Investitionsbetrag, die Möglichkeit, selbst zum Gelingen des Projektes beizutragen, das Zusammenpassen des Projektes mit dem Rest des Portfolios – und so weiter.

Innovatoren und Business Angels – eine «Win-Win-Situation»?

Grundsätzlich also haben Innovatoren und Business Angels die gleichen Ziele: Sie wünschen, dass das Unternehmen sehr erfolgreich wird. Bei der Umsetzung dieses Erfolgs aber scheiden sich die Geister: Sehr viele Innovatoren möchten ihre Gesellschaft aufbauen, mit ihr wachsen, während Business Angels in der Regel ihre Anteile nach einigen Jahren verkaufen wollen. Wo also anfänglich die Interessen übereinstimmen, so können sie im Erfolgsfall durchaus voneinander abweichen – eine heikle Situation. Mancher Investor sucht diese zu vermeiden, indem er seine Absichten sehr früh äussert und in den Verträgen festhält.

Innovationen durch Business Angels finanzieren lassen

Folgende Tipps sollen Ihnen dabei helfen, einen Business Angel für Ihr Projekt zu finden und diesen zu einer Investition zu bewegen.

1. Die meisten Personen, mit denen Sie reden werden, haben ganz viele Möglichkeiten, ihr Geld auszugeben und brauchen Sie nicht dafür. Es ist also an Ihnen, darzulegen, dass Sie ein tolles Angebot haben. Denken Sie sich in den Verhandlungspartner ein: Warum ist gerade Ihr Projekt es Wert, Zeit und Geld zu investieren?

2. Werden Sie sich darüber klar, was Sie genau benötigen. Eine Finanzierung? Für welchen Betrag? Oder suchen Sie jemanden, der Ihr Produkt herstellt? Jemanden, der bei Marketing und Verkauf hilft?

3. Überlegen Sie sich, was Sie für diese Hilfe zu geben bereit sind. Wenn Sie es nicht genau wissen oder nicht abschätzen können, dann bleiben Sie offen; Sie müssen aber möglicherweise einen grossen Teil Ihrer Rechte abgeben, wenn Sie viel Unterstützung brauchen.

4. Wenn Sie die obigen Punkte etwa abgesteckt haben, kann es nützlich sein, wenn Sie einen „reality check“ durchführen, also die ganze Sache mit einer unbeteiligten, aber sachverständigen Person besprechen. Solche Personen finden Sie mancherorts zum Beispiel über die Wirtschaftsförderung, über Gründerzentren, Technoparks, usw.

5. Sie benötigen wahrscheinlichen einen kleinen Businessplan. Wenn Sie diesen selbst schreiben können, um so besser; wenn Sie ihn schreiben lassen müssen, fragen Sie bei einer der Kontaktpersonen aus Punkt 4.

6. Geeignete Business Angels finden Sie häufig in Ihrem unmittelbarem Umfeld – Familie, Freunde, aber auch frühere Arbeitgeber, Kunden, Lieferanten, usw. Wenn die Suche hier erfolglos ist, können Sie immer noch versuchen, bei Business Angel Clubs Geld zu finden – es wird aber ungleich schwieriger sein, denn die Leute kennen Sie nicht.

7. Versuchen Sie, mindestens zwei potenzielle Geldgeber zu finden, damit Sie die Angebote vergleichen können und allenfalls auch mit beiden arbeiten können – dies verringert Ihre Abhängigkeiten von einer bestimmten Person und gibt Ihnen mehr Gestaltungs- und Verhandlungsspielraum.

8. Versuchen Sie, Ihr Angebot so zu gestalten, dass es gut zu den Interessen Ihres Gesprächspartners passt. Wenn es sich beispielsweise um einen Abnehmer Ihres Produktes handelt, so möchte er möglicherweise die Herstellung später selbst durchführen (Rückwärtsintegration). Wenn es sich um eine Person mit rein finanziellen Interessen handelt, so ist ihr Angebot am besten auch monetär gestaltet: Dividenden, Anteile am Erlös beim Verkauf der Gesellschaft, Umsatzanteile, …

9. Seien Sie sich vollständig im Klaren darüber, dass ihr Gesprächspartner vermutlich Dutzende von Angeboten auf dem Tisch hat. Er investiert seine Freizeit für Sie und er muss sich dafür entscheiden, sein Geld für einige Jahre, und vielleicht für immer, nicht mehr im Zugriff zu haben. Solche Entscheidungen brauchen Zeit. Manchmal mag es für Sie ein wenig demütigend sein, wenn Sie wieder und wieder anrufen müssen. Geben Sie nicht auf, bis Sie eine klare Antwort haben, aber lassen Sie ihm auch Zeit: Fragen Sie, wann Sie wieder anrufen dürfen, und halten Sie sich an die Abmachung – so zeigen Sie Ihre Verlässlichkeit.

10. Wenn Sie Ihr Projekt ohne externe Finanzierung durchführen können, so ist das ein guter Weg, auch wenn es ein wenig länger geht. Der Aufwand für die Beschaffung der Mittel wird sehr häufig unterschätzt und am Ende sind weitere Personen involviert, die mitreden wollen – nicht immer so, wie Sie es gerne hätten.

Gastautor Steckbrief:
Jan Fülscher

Jan Fülscher lic. oec. publ.,

begleitet Jungunternehmen und Innovationsinteressierte mit Rat und Tat von der Idee über die Finanzierung bis in die Wachstumsphase. Er hat mehrere Firmen aufgebaut/mitaufgebaut und ist an einigen Startups beteiligt. Jan Fülscher leitet die Business Angels Schweiz, einen grossen Business Angel Club, und ist als Juror, Coach, Referent und Experte an Wettbewerben, Stiftungen und Ausbildungsorganisationen der Schweizer Startup-Szene tätig.