DESIGNGUT 2012 – die Schweizer Nachhaltigkeits Design Ausstellung

DESIGNGUT ist eine dreitägige Designausstellung in Winterthur, die vom 2. bis 4. November 2012 im Casinotheater Winterthur stattfinden wird. Ihr Claim heisst: schön gestaltet, schonend produziert. Dies liegt im Trend, was aktuelle Schlagworte wie Ökoschick oder Slow Design zeigen. Die Aussteller sind Designschaffende aus den Bereichen Mode, Accessoires, Schmuck, Keramik und Möbeldesign aus der Schweiz. Sie fertigen Objekte, die einerseits eine hohe Design- und Materialqualität aufweisen und möglichst nachhaltig produziert werden. Ziel der DESIGNGUT ist es, jungen Designern eine attraktive Plattform und den direkten Kontakt zum Publikum zu bieten. So wird nicht nur die Designszene unterstützt, sondern es profitieren auch die zahlreichen einheimischen Zulieferfirmen und Produktionsstätten.

designgut 2011
Nachhaltigkeit
Der Begriff Nachhaltigkeit ist breit und umfasst viele unterschiedliche Kriterien. Die Entscheidung, ob und wie nachhaltig ein Produkt ist, fällt deshalb nicht leicht. Deshalb setzen sich die Macher von Designgut auf Produktdeklaration. Dabei machen die Aussteller detaillierte Angaben über Materialherkunft, Produktionsstandort, Produktionsweise und über allgemeine Kriterien ihrer Kollektionen. Die Besucher finden an der DESIGNGUT somit erstmals hochwertige Objekte mit exakter Produktdeklaration, die direkt am Stand ersichtlich ist.

designgut 2012 Hier die DESIGNGUT Aussteller aus dem Jahr 2011.
Im Rückblick ging DESIGNGUT 2011 zum zweiten Mal, gut über die Bühne vom 23. – 25. September. Trotz perfektem Herbst- und Wanderwetter nahmen sich gut 2500 Besucherinnen und Interessierte Zeit für die Messe im Casinotheater. Sie genossen das wunderschöne Ambiente des Hauses und schätzten die Objekte der kleinen, feinen Label. Auch die 53 Aussteller schätzten den entspannten Rahmen und den Mix von Gestalterinnen und Designern. Die Vielfalt der Designschaffenden war eindrücklich und reichte von im Trompe-l’oeil-Stil bedruckten Tischtüchern aus Baumwolle (Fil rouge) über Strick- und Nähsets mit Anleitung (Prêt-à-faire) bis hin zu Möbeln aus alten Schubladen kombiniert mit modernen Elementen (Zweitform). Vertreten waren weiter die Bereiche Mode, Schmuck und Keramik mit spannenden Kollektionen.

Hintergrund / Netzwerk
Die Macher von DESIGNGUT sind fundierte Branchenkenner und teilweise selbst Designschaffende oder Fachfrauen für Kommunikation und Projektmanagement. Das Netzwerk dieses Teams bildet die Basis des Projektes. Initiiert wurde das Projekt von Christina Müller, einer Kennerin der lokalen und schweizerischen Designszene.

Hier finden Sie die Online-Anmeldung für die Designgut 2012!
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Design Preis Schweiz 2011

In der Markthalle Langenthal wurde der Design Preis Schweiz 2011 zum elften Mal verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden aus 34 Nominationen in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. Die Gäste aus der Welt des Designs, der Kultur, der Wirtschaft und Politik die aus allen Landesteilen angereist sind, waren ein weiterer Beleg dafür, dass Design ein treibender Innovations- und Wirtschaftsfaktor für die Schweiz ist.Zusätzliche Ehre und Unterstützung erhielt die Schweizer Design Szene durch den Auftritt von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, der das Thema Design von einer interessanten Perspektive aus beleuchtete.Nach 10 Jahren Aufbauarbeit bricht die Kuratorin Heidi Wegener auf zu neuen Abenteuern und übergibt an Michel Hueter.

designpreis 2011

Die folgenden Preise wurden an diese Preisträger vergeben:

MERIT die Auszeichnung für eine kontinuierliche schweizerische Designleistung geht an
Daniel und Markus Freitag

MARKET A
CHF 10’000
Schauspielhaus Zürich 2009/10
Cornel Windlin

MARKET B
CHF 40’000
Senior Design Factory
Debora Biffi, Benjamin Moser

NEWCOMER
CHF 15’000
Quick Dive
Andreas Pudel

RESEARCH
CHF 10’000
Farbe und Licht
Ulrich Bachmann, Ralf Michel, Florian Bachmann, Marcus Pericin
Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK

Textile Design Award by SWISS TEXTILES & ZUMSTEG FOUNDATION A)
CHF 50’000
Annette Douglas Textiles ACOUSTICS ®
Annette Douglas

Textile Design Award by SWISS TEXTILES & ZUMSTEG FOUNDATION B)
CHF 50’000
FABRIC project
Stéphanie Baechler

RADO Product Design Award
CHF 25’000
POP-PRODUCTS PARTS OF PASSION
Patrik Vögtli

PFISTER Interior Design Award
CHF 25’000
con.temporary furniture
DESIGN BUREAU COLIN SCHÄLLI

designpreis.ch-2011
Alle nominierten und prämierten Projekte werden Präsentiert bei der Ausstellung von 5. November bis 18. Dezember 2011 im depot for design, Mühleweg 14, Langenthal. Die Austellung ist Verlängert bis 29. Januar 2012.
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 15–19 Uhr.
Geführte Besichtigung jeden Samstag um 15 Uhr. Gruppen auf Anfrage.

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Neue Designmesse für Wohn- und Bürodesign in Zürich

Frischer Wind in der Designszene: Mit designmesse.ch startet eine neue Verkaufsmesse für Wohn- und Bürodesign. Designer, Produzenten und Fachhändler zeigen vom 1. bis 3. Juni 2012 in der Halle 9 der Messe Zürich attraktive Möbel aus dem Wohn- und Bürobereich, Leuchten, Wohnaccessoires, Teppiche und anderes mehr.

designmesse

Die dreitätige designmesse.ch bietet kreativen Newcomern sowie etablierten Designern und Produzenten aus dem Bereich Möbel- und Objektdesign eine Präsentations- und Verkaufsplattform. Damit wird nicht nur die Designszene unterstützt, sondern es profitieren auch die Besucher, welchen innovative Designobjekte präsentiert werden. Diese können direkt vor Ort am Ausstellerstand gekauft oder bestellt werden.

designmesse 2012

Schlicht, neuartig, formschön: Auf die Besucher wartet eine Auswahl an hochwertigen Möbeln und Objekten wie die faszinierenden Leuchten von Steve Léchot, Sideboards aus Rohstahl mit phantasievollen Schubladen von Spicher, zeitlose Sofas von klarer Form aus dem Hause Piuric oder Laptoptaschen von Schreif, ökologisch und nachhaltig, verarbeitet aus Reifenschlauch und Leder.

Initiantinnen der neuen Designmesse sind Petra Merkt und Eliane Klomp. Petra Merkt, Architektin und Möbeldesignerin, hat selbst an verschiedenen Designmessen ausgestellt. Eliane Klomp ist selbständige Physiotherapeutin mit mehrjähriger Erfahrung in der Messeorganisation. Sie gründeten die designmesse.ch GmbH und fanden in der Messe Zürich mit der Halle 9 industriellen Charakters den geeigneten Ort für die Durchführung.

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JDF Raum und Kunst gewinnt Good-Design-Award 2011 für bOne Chair®

Das Bieler Architektur-, Innenarchitektur- und Designbüros JDF Raum und Kunst GmbH gewinnt den Good-Design-Award 2011. Der Good-Design-Award wird vom renommierten Athenaeum Architektur- und Design-Museums Chicago jährlich verliehen. Tausende von Designerinnen und Designer bemühen sich jeweils um den begehrten Titel. Der Stuhl bOne Chair® ist im Bereich Furniture der einzige Schweizer Gewinner.

Ein völlig unerwartetes Riesen-Neujahrsgeschenk!, schwärmt Julietta Di Filippo Roy. Die Inhaberin des Bieler Architektur-, Innenarchitektur- und Designbüros JDF Raum und Kunst GmbH kann es kaum fassen. Und doch entspricht es der Tatsache. Di Filippo Roy hat zusammen mit ihrem Designer Björn Ischi für den gemeinsam entwickelten Stuhl bOne Chair® den Good Design-Award 2011 des renommierten Athenaeum Architektur- und Design-Museums in Chicago erhalten. In der Kategorie Furniture ist der bOne Chair® sogar der einzige Preisträger aus der Schweiz. Die jährlich ausgelobte Auszeichnung Good Design des von Charles und Ray Eames sowie Eero Saarinen 1950 gegründete Museum ist äusserst begehrt. Jedes Jahr schicken tausende von Produkt- und Industriedesigner/-innen ihre Produkte zur Begutachtung an die renommierte Jury. Di Filippo Roy: «Die gute Nachricht, dass wir zu den Gewinnern gehören, erreichte uns kurz vor Jahresende!» Das Bieler Architektur- und Designbüro JDF darf nicht nur das Logo Good Design des Athenaeum für den bOne Chair® verwenden. Der bOne Chair® wird in die Ständige Sammlung des Athenaeum Museums aufgenommen.

bOne Chair_Deutsch

Wie sein Name schon besagt – bone ist das englische Wort für Knochen –, ist der bOne Chair® vom menschlichen Skelett inspiriert. Designer Björn Ischi entwickelte die Idee zum Stuhl bei einer Medizin-Sendung des Schweizer Fernsehens über den menschlichen Knochenbau. Ischi: «Der Knochen verfügt bei total reduziertem Material über ein Maximum an Stabilität und Flexibilität.» Diese Erkenntnis haben Julietta Di Filippo und Björn Ischi gemeinsam weiterentwickelt. Ihr bOne Chair® basiert auf einer «Knochenstruktur» aus Stahl, der mit einem schmiegsamen, atmenden Material ausgefüllt wird. Ergonomisch entspricht der bOne Chair® höchsten Bedürfnissen, da sich die atmungsaktiven, flexiblen Füllzylinder den Sitzenden individuell anpassen. Julietta Di Filippo: «Im bOne Chair® ergänzen sich die sanfte Kraft des Knochens und die straffe Samtheit der Haut ideal.»

JDF Raum und Kunst, Juliette di Filippo and Björn Ischi Photo © Guy Perrenoud

JDF Raum und Kunst, Juliette di Filippo and Björn Ischi Photo © Guy Perrenoud

Das in Biel ansässige Architektur-, Innenarchitektur- und Designbüro JDF Raum und Kunst GmbH besteht seit elf Jahren. Es besticht durch hochindividualisierte Lösungen für Architektur, Innenarchitektur und Design. Unter anderem führt JDF Renovationsarbeiten für das Hotels und Restaurant Georges Wenger des gleichnamigen Zwei-Sternekochs und Hoteliers im jurassischen Noirmont durch. Besonders innovativ und beliebt ist das von JDF entwickelte Cape JuVa. Der warme Überwurf aus textiler Kuhhaut dient den Gästen des Relais & Châteaux Grand Chef Georges Wenger als mobiles Fumoir.

Alfredo Häberli : der Swiss designer

Alfredo Häberli ist vor allem dafür bekannt, dass er Alltagsgegenstände gestaltet. Sein Credo: „Beobachten ist die schönste Form des Denkens.“

Für die finnische Firma Iittala entwarf er zum Beispiel das Tafelservice Origo und die Trinkglas-Serie Essence. Bekannt sind aber auch Möbel, wie z.B. der Sessel Take a Line for a Walk für Moroso oder der Stuhl Segesta für Alias. Andere Objekte entstanden noch in Zusammenarbeit mit Christophe Marchand, so zum Beispiel das Sofa Zurigo für Zanotta oder das Regalsystem SEC für Alias.

alfredo haeberl

Alfredo Häberli wurde 1964 geboren in Buenos Aires und verbrachte seine Kindheit in Argentinien. 1977 zog er mit seinen Eltern in die Schweiz um, wo er die „Höhere Schule für Gestaltung“ in Zürich besuchte und 1991 mit dem Diplom im Fach Industrial Design abschloss. Seit 1988 arbeitet er für das Zürcher „Museum für Gestaltung“ immer wieder als Kurator für zahlreiche Ausstellungen. Sein eigenes Studio gründete Häberli im Jahr 1993, zu seinen ersten Kunden gehörten namhafte Firmen wie Alias, Authentics, Edra, Driade, Luceplan, Thonet und Zanotta. Später kamen Auftraggeber wie Asplund, Camper, Cappellini, Classicon, Iittala, Joop!, Leitner, Moroso und Volvo hinzu. Häberlis Spektrum reicht von Leuchten und Möbeln sowie nützlichen kleinen Objekten bis zum Shopdesign. Im Jahr 2001 begann sein Lehrauftrag als Dozent für Innenarchitektur an der „Hochschule für Gestaltung und Kunst“ in Basel. Für seine Arbeit erhielt er internationale Auszeichnungen wie die Carte Blanche der französischen Designförderung VIA oder den Swiss Industrial Designer Preis.

Das Neue Ulu-Wiegemesser Design Messer

Kuhn Rikon lanciert eine Reihe von Küchenaccessoires in fröhlichen Farben, die gute Laune in die Küche zaubern. Das neue Sortiment reicht von Messern mit farbiger Klinge über bunte Gewürzmühlen, ein Set zur Dekoration von Cookies und Cup Cakes bis zu Schwingbesen in Regenbogenfarben.

ulu_wiegemesser erfindung
Auch beim Ulu-Messer, das es in einer kleinen und grossen Ausführung gibt, ist die Klinge farbig beschichtet. Die gebogene Klinge schneidet wie ein Wiegemesser Kräuter, Gemüse, Früchte oder Knoblauch einfach und schnell klein. Bei dieser Neuheit hat sich Kuhn Rikon von den Inuit (Eskimo) inspirieren lassen. Für die Inuit hat das Ulu-Messer den gleichen Stellenwert wie das Sackmesser für die Schweizer – sie tragen es jederzeit mit sich. Das neue Ulu-Messer eignet sich für Rechts- und Linkshänder und verfügt über einen Klingenschutz. Das kleine Messer kostet Fr. 13.90 und das grosse Fr. 19.90.

ULU Wiegemesser

Qualität braucht Zeit – und die sorgsame Zubereitung von Speisen gehört ebenso dazu wie der eigentliche Essensgenuss, davon sind nicht nur Slow Food-Anhänger überzeugt. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem legitim wäre, mithilfe der besten Küchenaccessoires hier und da ein paar Sekunden einzusparen… Ein solcher praktischer Helfer ist das Ulu-Wiegemesser aus rostfreiem, japanischem Hartstahl. Seine sanft gebogene, sehr scharfe Klinge schneidet wie ein Wiegemesser. So lassen sich Kräuter und Gemüse einfach, effektiv und vor allem schnell hacken, würfeln oder in feine Streifen schneiden. Dank seiner ausgewogenen Form ist das Ulu-Messer für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet. Zum Blickfang in der Küche wird es nicht nur durch seine markante Form, die an das traditionelle Messer der Inuit mit seiner dünnen gebogenen Klinge und dem Griff mittig an der Gegenseite erinnert (daher auch der Name „Ulu“), sondern vor allem durch seine ungewöhnliche Farbgebung: Von der Klinge bis zum Griff leuchtet es in frischem Grün oder Rot. Das Kräuter- und Gemüsemesser überzeugte auch die Jury des red dot design award, die es 2011 mit einem „red dot“ für hohe Gestaltungsqualität ausgezeichnet hat.

ULU Wiegemesser Erfindung

Alle Produkte sind im neu eröffneten Kuhn Rikon Webshop unter , im Kuhn Rikon Brandstore im Shoppi Tivoli in Spreitenbach, im Kuhn Rikon Fabrikladen in Rikon und Schönenwerd, bei Manor, in den Coop City Filialen und im gut assortierten Fachhandel erhältlich.

Die Kuhn Rikon AGist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Rikon/Schweiz und mit Tochtergesellschaften in Grossbritannien, Spanien und den USA. Ein Verkaufsbüro in Singapur betreut die Kunden in Asien. Aufgrund internationaler Firmenstruktur und enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Distributoren sind Kuhn Rikon Produkte weltweit in über 40 Ländern erhältlich.

Kuhn Rikon entwickelt, produziert und vertreibt qualitativ hochwertiges Kochgeschirr und Zubehör, welches gesundes und effizientes Kochen ermöglicht. Dank der Kooperationen mit Konsumenten, Kochschulen und Forschungsinstituten erfüllt das umfassende Kochgeschirr- und Küchenhelferangebot auch die Wünsche und Anforderungen unserer Partner im Handel. Diese können ihren Kunden attraktive Produkte von bester Schweizer Qualität anbieten.

Schweizer Design und Funktion in Innovation vereint

Das Pflanzgefäss Jive überzeugt neben seinen funktionellen Vorzügen mit einem aussergewöhnlichen und innovativen Design. Dem bekannten Berner Designer Gerhard Gerber für Grütter Kunststoff + Formen AG ist ein überaus gelungener Entwurf geglückt. Er kombiniert gekonnt modernes und traditionelles in seiner Formensprache. Das harmonisch geformte Standardgefäss überzeugt mit seiner klaren und sachlichen Linie. Die beiden gefälligen Dekorvarianten Fast und Slow ermöglicht Ihnen zusätzlich eine individuelle Note bei Ihrer persönlichen Gestaltung.

gruetter design
Die doppelwandige Ausführung der Grütter-Pflanzgefässe ist ein Garant für gutes Pflanzenklima. Durch diese Isolation bleiben die grössten Temperaturschwankungen für Ihre
Pflanzen ohne Auswirkungen. Im Winter gegen Frost und im Sommer gegen Hitze. Der Wasserspeicher ermöglicht eine perfekte Versorgung der Pflanze mit Feuchtigkeit. Der integrierte Überlauf schützt den Wurzelballen vor Staunässe. Ein ins Design integrierter Unterteller rundet das Pflanzgefäss in seiner Funktionalität ab.

Jive
Trotz seines geringen Gewichtes ist das Grütter-Pflanzgefäss schlagfest auch bei Kälte. Winterhart, Restwasser frostbeständig sowie isoliert, leicht zu handhaben und zu reinigen.

rumba
Das Pflanzgefäss Rumba überzeugt neben seinen funktionellen Vorzügen mit einem geschmackvollen und innovativen Design. Durch die Nomination für den Berner Design Award 2010 erlangte das Design nationale Aufmerksamkeit und Beachtung.

Das harmonisch geformte Gefäss besticht mit seiner klaren und sachlichen Linie. Die beiden modernen Materialien Kunststoff und Chromstahl erzeugen eine Spannung, ohne einander konkurrenzieren zu wollen.

Die Gefässe werden von Hand in der Schweiz aus umweltfreundlichem, 100% recyclebarem Material hergestellt. Die Wandstärken sind grosszügig ausgelegt und garantieren so
für Stabilität und Formbeständigkeit. Das UV-stabilisierte Material wird nicht spröde und behält die Farbe über Jahre.

„SYSTEMS: THINK FORWARD“ Innovationswettbewerb 2010/2011

Mit dem Innovationswettbewerb „SYSTEMS: Think Forward“ wurde ein Innenbeschattungsprodukt gesucht, welches am Fensterrahmen oder in der Fensternische montiert werden und das Fenster als textile Sicht- und Blendschutzfläche von verschiedenen Seiten flexibel bedecken und freilegen kann.

Das gesuchte Produkt musste durch innovative Technik, ansprechendes Design und filigrane Materialität überzeugen und technisch, wie kommerziell realisierbar sein.

Der mit insgesamt 16.000,- EUR dotierte, international ausgeschriebene Wettbewerb richtete sich an Hoch- und Fachhochschulen für Design, Gestaltung, Architektur und Innenarchitektur. Die Projekte konnten als Semesterarbeiten in der Gruppe oder in Einzelarbeit entwickelt werden und wurden durch eine Fachjury bewertet und prämiert.

Unter den 21 eingereichten Arbeiten aus der Schweiz, Deutschland, Schweden, den Niederlanden sowie aus Australien und Taiwan fanden sich äußerst kreative Ideen, aufwändig konstruierte Modelle und raffiniert simple Lösungsansätze. In der alten Zettlerei von Création Baumann in Langenthal drehten sich textile Kaleidoskope neben leuchtenden Sichtschutzelementen und Vorhänge schienen auf Glas zu schweben, während andere ihre Fliehkraft unter Beweis stellten. Letztlich konnten vier Projekte die Jury überzeugen.

Shadowtricks

baumann Innovation

Der 1. Preis im Wert von 7.000,- EUR ging an die Eindhoven University of Technology. Mit „Shadowtricks“ schuf Vinken Teun ein ästhetisches Objekt aus drei textilen, beweglichen Kreisen, welches durch Saugnäpfe am Fenster angebracht wird. Kleine Motoren, die auf Lichtintensität reagieren, schieben die Kreise übereinander oder fächern sie auf, je nachdem wie viel Blendschutz benötigt wird.

„’Shadowtricks’ ist nicht nur technisch innovativ und ästhetisch ansprechend, es besitzt auch eine poetische Komponente. Wie eine Kunstinstallation nimmt das Objekt Bezug auf den Tagesablauf und zieht sich zusammen, sobald es dunkel wird,“ sagte Laudator Lars Quadejacob während der Preisverleihung.

Attraction
Das Projekt „Attraction“ von Anne Scheler, Studentin an der Hochschule Wismar, wurde mit dem 2. Preis von 5.000 Euro ausgezeichnet. Ein Vorhang haftet durch magnetische Anziehungskraft zwischen zwei kaum sichtbaren Metallstrips. Er lässt sich von allen Seiten öffnen und so auf unterschiedlichste Weise am Fenster anbringen. Laudator Dieter Eschmann begründet die Entscheidung: „Uns hat die simple und daher so raffinierte Idee überzeugt. Sie kommt dem Material entgegen, das Textil wird erlebbar!“
baumann innovation 2011

Punctum
Mit „Punctum“ gewannen Yvonne Fürst und Benedikt Steiner von der Hochschule Luzern den 3. Preis (3.000 Euro). Ein weißer Tüllvorhang wird mit grünen Silikonklebern ans Fenster geheftet und lässt sich kinderleicht und flexibel drapieren:

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Spezialpreis für Colourboom
Neben den drei Gewinnerprojekten vergab die Jury außerdem einen Spezialpreis über 1.000 Euro an das Projekt „Colourboom“ von Marian Müller von der Hochschule Wismar. Spielerisch wird das textile Objekt an eine Glasscheibe geworfen und haftet mit Saugnäpfen. Laudator Bernd Hollin: „’Colourboom’ ist ein humorvolles, lässiges Produkt, das durch seine Funktionalität überzeugt. Das Objekt gleicht einem schattenspendenden Falter, der überall mitgenommen werden kann.“

baumann design

„Auch wenn nicht alle eingereichten Projekte die von uns vorgegebenen Kriterien erfüllt haben, sind wir mit der Qualität der Arbeiten sehr zufrieden.“, so Philippe Baumann, Initiator der Wettbewerbsreihe „Think Forward“. „Es war eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, einen variablen Sichtschutz nach den von uns gestellten Anforderungen zu entwerfen. Umso mehr freut es mich, dass ich bei allen Gewinnerprojekten das Potential zur Weiterentwicklung erkenne.“
Die Wettbewerbsreihe „Think Forward“ fand bereits zum zweiten Mal statt. 2008/2009 suchte Création Baumann mit dem Wettbewerb „GECKO: Think Forward“ nach den innovativsten Anwendungen des Hafttextils GECKO.

Die Tv-Innovation „le cube“

Der Schweizer Designer Yves Béhar entwickelte die Neue Fernseher Innovation Le Cube gemeinsam und für das französische Unternehmen Canal +. Le Cube war eine sehr gute Gelegenheit, um den Status quo von Set-Top-Boxen, mit Ihren neuen Herausforderungen in der Fusion gut integrierter Technologien, Dienste und Designs für ein neues TV-Erlebnis zu gestalten.

canalplus swiss innovation

Es handelt sich um eine TV-Empfänger-Box, welche die gleichen Funktionen wie beim Handys, Computern und dem Internet in sich vereinigt. Le Cube besitzt einen fortgeschrittenen elektronischen Programmführer. Man kann sich sein Programm selbst gestalten und planen und dazu bietet die Innovation unzählige andere Funktionen. Das integrierte System bringt Informationen, persönliche Vorlieben und die Kommunikation mit in das Wohnzimmer, bevor man auch den Fernseher eingeschaltet hat.

canalplus innovation

Das Schwarz-Weiß-Monolith Quadrat hat einen interaktiven Bereich mit LCD-Display, welches diverse Animationen ermöglicht und automatische umweltfreundlich Helligkeitsanpassung bietet.
Das schlanke Design des Schweizer Designers Behar gibt eine neue Bedeutung der alten TV-Empfänger-Box. Le Cube bietet außerdem einen neuen, offenen Dialog zwischen den Kanal Betreibern und seinen Rezipienten welche seinen Content selbst mitgestalten kann.
Le Cube bittet den ersten Schritt einer Medien-Plattform, die Fernsehen, Internet, Informationen und Persönliche Wünsche vereint zu einem neuen Erlebnis.

Yves Béhar ist ein Erfinder, und er erfindet gern voraus. Sein aktuelles Lieblingsprojekt ist der „XO„, ein Minicomputer, der die Welt erobern möchte – über diesen werde ich hier in kürze noch berichten. Béhar, der in Lausanne geboren wurde, interkulturell mit einer deutschen Mutter und einem türkischen Vater aufwuchs, lebt heute in San Francisco und leitet dort die Designagentur Fuseproject. Die preisgekrönten Produkte des Industriedesigners sind jung, frisch, innovativ und immer zukunftsweisend. Am liebsten erfindet er deshalb Designs und Produkte für Labels wie Toshiba, Nike, Mini und Swarovski, die wie er in neue Zeiten aufbrechen wollen.

Verkehrsschafe für Verkehrssicherheit

Interessante Umsetzung eines Warnzeichens für Autofahrer sind diese “Traffic Sheeps” des Schweizer Designers Christophe Machet. Ein kleiner Vorschlag zur Lösung der Verkehrsprobleme. Gedacht sind sie primär als Warnsignal für Autofahrer. Eine Herde von reflektierenden Schafen erregt sicher mehr Aufmerksamkeit als ein normales Verkehrszeichen.

Wer zukünftig so ein Schaf oder mehrere davon auf oder neben der Straße sieht, sollte natürlich die Geschwindigkeit reduzieren – denn das ist der eigentliche Sinn dieser Schafe.

ChristopheMachetsheep

Man kann sich aber auch gut vorstellen, dass designlastige Verkehrsteilnehmer ihre Freude an den Schafen haben – sei es in der Wohnung oder im Garten, überhaupt wenn sie im Dunkeln reflektieren.

christophe machet

sheep invention