XaXa – Spiel Innovation aus der Schweiz

XaXa™ ist ein sinnliches Rhythmus-Klang-Farb-Objekt für verspielte, neugierige Menschen, für Jongleure, Tänzer und Artisten, für grosse und kleine Kinder. Die bunten Bälle sind wandelbar und laden zum Experimentieren ein. Der Kern des XaXa Balls besteht aus schlagfestem Kunststoff und wird von einem hochelastischen Gummimantel geschützt. XaXa lässt sich mit verschiedenen Objekten füllen, die den Klang und das Gewicht des Balles nach Wunsch verändern. Auch die Farben sind beliebig untereinander kombinierbar.

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Die linsenförmigen Öffnungen erlauben Einblicke ins Innere und geben XaXa seinen unverwechselbaren Charakter. XaXa ist nicht nur ein spannendes Spielobjekt zum Entdecken und Erfinden, die Bälle eignen sich auch für den therapeutischen Einsatz, insbesondere da, wo Rhythmus und Farbe im Zentrum stehen. Spielerisch fördert XaXa die Kreativität, schult die Motorik und schärft die Sinne. Sogar als Behältnis für ein kostbares Geschenk oder eine geheime Botschaft verblüfft XaXa und sorgt garantiert für Aufsehen.

Xa™ – der elastische äussere Ball – ist auch separat erhältlich. Erfinde dein eigenes Spiel, indem du ihn mit verschiedenen Objekten kombinierst: Mit einem Luftballon gefüllt mutiert Xa zu einem verblüffenden Sprungball. Ein wassergetränkter Schwamm im Innern garantiert erfrischende Treffer an einem heissen Sommertag oder mit einer bunten Strumpfhose gestopft fliegt Xa und als Meteor durch die Lüfte.

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Schweizer Flatev – die Tortilla-Maschine

In nur 35 Sekunden zum frischen Fladenbrot und genau so einfach, wie man per Kapsel seinen Espresso bekommt: Das ist die Erfindung des gebürtigen Mexikaners Carlos Ruiz, der mit seinem Team in dem Schweizer Start Up Flatev AG eine vollautomatische Tortilla-Maschine entwickelt hat. Die Maschine punktet vor allem beim Thema Frische, da selbst in Restaurants kaum hausgemachte Tortillas zu finden sind. Neben dem Geschmack und dem schicken Geräte-Design steht die soziale Komponente im Vordergrund: wie beim Raclette oder Fondue sitzt man beim Zubereiten des Essens zusammen. Zuletzt wurde ein Prototyp mit grossem Erfolg an einer Messe in San Francisco vorgestellt. Das Startup steht in Kontakt mit grossen Handelsketten in Amerika und plant im Frühling 2014 den Markteintritt in Kalifornien.

flatev

Momentan führt das Schweizer Startup Flatev AG verhandluhen mit Investoren, um 1,2 Millionen Franken aufzutreiben. Sie bauen einen neuen Prototypen, der sich vom ersten unterscheidet. Bei diesem werden mehrere Kapseln auf die Maschine gesteckt, und die fertigen Fladenbrote werden in einer Schublade der heissen Maschine gestapelt.

fresh tortillas
Flatev

Sie testeten den Markt in den USA im Juni und Juli. Zudem hat Flatev in der Schweizer Start-up-Nationalmannschaft an einem Geschäftsentwicklungsprogramm in Boston teilgenommen– zusammen mit 19 anderen Schweizer Jungunternehmen.

Finalisten für den „Swiss ICT Award 2014“

Die Fachjury hat 5 innovative Projekte und Services von 5 Firmen aus der ganzen Schweiz nominiert.

swiss ict award 2014

Cyberfish AG (Biberbrugg/SZ) mit Cybermedical Community
Immer häufiger geht es bei komplexen medizinischen Fällen um Geschwindigkeit und hoch aufgelöste erstklassige Daten, damit Mediziner an unterschiedlichen Orten einen Sachverhalt miteinander diskutieren können. Die Cybermedical Community Plattform ist die erste geschützte Videokommunikations-Plattform, welche speziell für die Bedürfnisse der Ärzteschaft entwickelt wurde.
cyberfish.ch

Bundesamt für Landestopografie swisstopo (Wabern/BE) mit map.geo.admin.ch
swisstopo vermisst die Schweiz, erhebt und dokumentiert Veränderungen der Landschaft (geologische, geodätische und topografische) und stellt Karten der Schweiz her. Version 3 von map.geo.admin.ch – dem Kartenviewer des Bundes – macht Geodaten und Karten schneller, mobiler und flexibler nutzbar, dank OpenSource Software, Cloud-Computing und einer Mobile Web-App basierend auf HTML5.
map.geo.admin.ch

iArt AG (Basel/BS) mit MegaFaces
Es sei der „Mount Rushmore im digitalen Zeitalter“: mit MegaFaces können in einem von iart entwickelten 3D-Fotoautomaten dreidimensionale Objekte (Gesichter) gescannt und als bis zu acht Meter hohe, leuchtende Reliefs plastisch wiedergegeben werden. Entwickelt wurde MegaFaces für die olympischen Winterspiele in Sotschi 2014.
iart.ch

Klewel SA (Martigny/VS) mit Triskel
Triskel ist eine umfassende Webcasting-Lösung für Events aller Art, bestehend aus einer audio-visuellen Aufzeichnungsstation und einer Web-Plattform. Die Kombination macht es möglich, gemachte Aufnahmen automatisch zu referenzieren, zu bearbeiten und zu veröffentlichen (Audio, Video, Präsentations-Slides). Publizierte Events sind von überall her und mit allen Devices zugänglich.
klewel.com

UBS AG (Zürich/ZH) mit UBS e-banking & Mobile Banking App
Das UBS e-banking wurde komplett überarbeitet und zur modernen Kundenplattform mit individualisierten Beratungselementen und hoher Usability weiterentwickelt, die neue Mobile Banking App integriert u.a. den Persönlichen Finanzassistenten (eine Personal Finance Management Lösung der UBS) bequeme Zahlungsmöglichkeiten sowie zwei innovative, sichere Mobile-Authentisierungen (UBS Access Card NFC und UBS Access Card Display), die ohne Kartenleser auskommen.
ubs.com/ebanking

Der Swiss ICT Award
Die Swiss ICT Awards zeichnen seit 2008 Schweizer Unternehmen und Persönlichkeiten der ICT-Branche aus, die sich durch herausragende Leistungen hervorgetan haben. Eine unabhängige und interdisziplinäre Jury vergibt die Preise in den Kategorien «Champion» und «Newcomer» an je eine Person und ein Unternehmen; im Rahmen der Kategorie «Public» wählt die Öffentlichkeit ihren Favoriten aus allen zehn nominierten Unternehmen. Die Nominierten der Kategorie «Champion» zeichnen sich durch eine langfristig nachvollziehbare, herausragende Leistung aus. Die Kategorie «Newcomer» steht aufstrebenden ICT-Unternehmen offen, welche das Potential haben, die künftigen Geschicke des ICT-Werkplatzes Schweiz mitzuprägen.
Link zu Seite: www.swissict-award.ch

Die Erfindung vom Gulasch Haße

Gulasch – beliebt nicht nur in Ungarn, sondern besonders auch in Österreich.
Wiesbauer hat sich nun etwas überlegt und das Gulasch in die Wurst verpackt.
Der Name des Produktes leitet sich ganz praktisch von der Bezeichnung “Haße” ab, wie die heiße Wurst besonders im Wiener Raum genannt wird. Basis für die “Gulasch Haße” bildet dabei natürlich – wie könnte es anders sein – traditionelles Gulasch. Wiesbauer hat sich für die spezielle Wurst ein inzwischen eigens patentiertes Verfahren erdacht. Das Gulasch wird dabei ohne klassische Wurstbrätmasse in einen essbaren Naturdarm gefüllt und hoch erhitzt.
GulaschHasse_wiesbauer

Als Konsument, der sich das etwas andere Gulasch einverleiben will, gestaltet sich die Zubereitung ganz klassisch. Die Wurst wird einfach in mit etwas Salz versetztes heißes Wasser für etwa 10 Minuten gegeben und anschließend am besten mit Schwarzbrot oder Semmel gegessen. Doch auch als interessante Zugabe zu Eintöpfen oder Suppen macht sich die “Gulasch Haße” sicherlich nicht schlecht. Noch steht der eigene Geschmackstest aus, aber die Neugier ist bereits geweckt.

Logomotion – Lässig und gut

Von den Zutaten her ist das Elektrogefährt der Schweizer Firma e-Motion GmbH ein klassisches Mofa: Sitz, Pedale und Gepäckträger. Doch was für ein lässiges. Mit gemütlichen 30 km/h fährt man durch die Stadt. Das Energiegehalt des Lithium-Eisen-Ohosphat-Baterie (12Ah) genügt für 60 km Reichweite. Wie bereits im letzten Jahr hier im Land der Erfinder über diese Mobilitäts Erfindung berichtet, hat sich in der Zwischenzeit viel getan.

logomotion

Das bequeme e-Mofa easy ride von Daniel Louis Meili (Idee, Konzept) und Christian Hadorn (Konstruktion) – damit wird „cruisen“ auch im Nahverkehr zum Vergnügen.
1’000 Watt Radnabenmotor mit Rekuperation, Tempomat, Scheibenbremsen hinten und vorne, Standlicht und Scheinwerfer, grosser stabiler Gepäckträger, höhenverstellbare Lenkstange; Mofa gemäss Schweizer Strassenverkehrsgesetz.
Mit sensationellen 1,9 kWh pro 100 km liegt der Verbrauch im Rappen-Bereich; weniger als ein halber Quadratmeter Solarzellen reicht für lebenslange Mobilität ohne Parkplatzsorgen!
Im Lieferumfang: Farbe blau (seidenglanz), zwei LiFePo4 Batterien zu 12 Ah, zwei Ladegeräte und zwei Interface für standortunabhängiges Laden. Mit Einzelzulassung und Lieferung nach Hause/Instruktion 5’850 Franken.
Optionen: Farbe/Pulverbeschichtung nach Wahl plus rund 180 Franken; Anhängerkupplung in Fahrzeugfarbe 130 Franken, Harassenhalter hinten in Fahrzeugfarbe 270 Franken, Taschenhalter vorne in Fahrzeugfarbe 80 Franken (Wünsche sind bei Fahrzeug-Bestellung anzugeben).

cityFlizzer

Das wendige e-Mofa city flizzer von Daniel Louis Meili (Idee, Konzept) und Christian Hadorn (Konstruktion) für fun, fun, fun in the city!
1’000 Watt Radnabenmotor mit Rekuperation, Tempomat, Scheibenbremsen hinten und vorne, Standlicht und Scheinwerfer, stabiler Gepäckträger; Mofa gemäss Schweizer Strassenverkehrsgesetz.
Mit sensationellen 1,9 kWh pro 100 km liegt der Verbrauch im Rappen-Bereich; weniger als ein halber Quadratmeter Solarzellen reicht für lebenslange Mobilität ohne Parkplatzsorgen!
Im Lieferumfang: Farbe schwarz (matt), zwei LiFePo4 Batterien zu 10 Ah, zwei Ladegeräte und zwei Interface für standortunabhängiges Laden. Mit Einzelzulassung und Lieferung nach Hause/Instruktion für nur 4’950 Franken.
Optionen: Farbe/Pulverbeschichtung nach Wahl plus rund 180 Franken.

Hightech und bequemes “Cruisen” sind keine Gegensätze mehr – moderne Mobilität darf auch Spass machen!

Swiss Designer: Alfredo Häberli

Alfredo Häberli ist vor allem dafür bekannt, dass er Alltagsgegenstände gestaltet. Sein Credo: „Beobachten ist die schönste Form des Denkens.“

Alfredo Häberli gestaltet Tischgedecke, Möbel, Küchengeräte und Schmuck – oder auch schon einmal ein ganzes Hotel. Die Entwürfe aus seinem Zürcher Studio gehen hinaus in alle Welt. Nun wurde Häberli mit dem «Schweizer Grand Prix Design» ausgezeichnet.

Für die finnische Firma Iittala entwarf er zum Beispiel das Tafelservice Origo und die Trinkglas-Serie Essence. Bekannt sind aber auch Möbel, wie z.B. der Sessel Take a Line for a Walk für Moroso oder der Stuhl Segesta für Alias. Andere Objekte entstanden noch in Zusammenarbeit mit Christophe Marchand, so zum Beispiel das Sofa Zurigo für Zanotta oder das Regalsystem SEC für Alias.

Swiss Designer Alfredo Häberli

Alfredo Häberli wurde 1964 geboren in Buenos Aires und verbrachte seine Kindheit in Argentinien. 1977 zog er mit seinen Eltern in die Schweiz um, wo er die „Höhere Schule für Gestaltung“ in Zürich besuchte und 1991 mit dem Diplom im Fach Industrial Design abschloss. Seit 1988 arbeitet er für das Zürcher „Museum für Gestaltung“ immer wieder als Kurator für zahlreiche Ausstellungen. Sein eigenes Studio gründete Häberli im Jahr 1993, zu seinen ersten Kunden gehörten namhafte Firmen wie Alias, Authentics, Edra, Driade, Luceplan, Thonet und Zanotta. Später kamen Auftraggeber wie Asplund, Camper, Cappellini, Classicon, Iittala, Joop!, Leitner, Moroso und Volvo hinzu. Häberlis Spektrum reicht von Leuchten und Möbeln sowie nützlichen kleinen Objekten bis zum Shopdesign. Im Jahr 2001 begann sein Lehrauftrag als Dozent für Innenarchitektur an der „Hochschule für Gestaltung und Kunst“ in Basel. Für seine Arbeit erhielt er internationale Auszeichnungen wie die Carte Blanche der französischen Designförderung VIA oder den Swiss Industrial Designer Preis.

Design-Station für Spielkonsolen

Die Playstation wurde in jeder neuen Auflage verbessert. 1994 war die Spielkonsole erstmals auf dem Markt erhältlich und allein die erste Auflage hat sich bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2006 über 100 Millionen Mal verkauft.

Die Liebhaber und Spieler haben sich über jede Verbesserung der einzelnen Neuauflagen gefreut. Im Laufe der Zeit verändert sich nicht nur das Design und die Größe, die Playstation wurde zudem transportabel. Später ließen sich außerdem eigene Spiele programmieren oder auch alle Spiele in sämtlichen Spielformaten abspielen.
Die Fortschritte der Spielkonsolenentwicklung haben sich bisher nur auf die Playstation selbst bezogen. Nun hat sich der Erfinder Daniel Müller ein Zubehörprodukt einfallen lassen, dass die Spielerherzen höher schlagen lassen wird.

Playstation 4 Ständer mit LED

Bei seiner Erfindung handelt es sich um eine elegante Box, auf die die Playstation innerhalb einer blau leuchtenden LED-Leiste Platz nehmen darf.

Links und rechts von der Konsole können die Controller in eine Dockingstation gehängt werden und unabhängig von der Inbetriebnahme der Konsole geladen werden. Das Fach unter der Konsole ist ebenfalls dezent mit LEDs beleuchtet und für die Spiele-Aufbewahrung gedacht.

Playstationhalter mit LED

Das multifunktionale Endprodukt erleichtert somit den Betrieb des Gerätes und verbindet es zudem mit einem trendigen Design.

Voltitude – Das Schweizer Elektrofahrrad

Ein Elektrofahrrad ist eine tolle Sache. Es ist ideal für die Großstadt. Wer gern an der frischen Luft ist und einen einfachen und günstigen Weg des Transports sucht, der ist mit einem Elektrofahrrad gut ausgestattet.

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Aus der Schweiz kommt ein neues erfinderisch konzipiertes Fortbewegungsmittel. Es hört auf den Namen Voltitude und ist ein ultra-klappbares elektrisches Fahrrad für den urbanen Verkehr. Zu allem Überfluss sieht es auch noch aus wie ein Schweizer Taschenmesser – nicht ganz zu unrecht.

Mit diesem Gerät kann man sich auf jeden Fall sehen lassen. Das witzige Design erinnert an das weltbekannte Schweizer Taschenmesser. Das Elektrofahrrad ist zusammenklappbar und kann somit leicht verstaut werden. Ausgestattet mit den „Easy Fold System“ soll man das Rad in einer Sekunde und mit einer Hand auseinanderfalten können. Das Innovative Geräerreicht – bedingt durch die Verkehrsvorschriften in der Schweiz und EU – ohne Pedalunterstützung hat eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Damit gilt es als Fahrrad, d.h. man darf damit auf allen Radwegen fahren und es besteht keine Helmpflicht. Die Reichweite beträgt abhängig von Gelände und Unterstützung durch Pedalkraft und Gewicht des Fahrers etwa 30 km. Innerhalb von nur vier Stunden ist der Akku wieder voll geladen; er kann über ein externes Netzteil im Fahrrad geladen oder zum Laden herausgenommen werden.

Ist das Bike zusammengeklappt, kann man es ganz problemlos auf den Rollen bewegen. Man braucht es also nicht durch die Gegend zu tragen. Mit einem Gewicht von 22 kg ist es einfach zu transportieren. Durch die Verwendung von Aluminium ist das Gerüst robust und leicht zugleich. Innerhalb Europas wird das Voltitude Elektrofahrrad als normales Fahrrad gelistet. Es ist also nicht nötig, einen Führerschein zu besitzen, oder einen Helm zu tragen.

Voltitude

Das Elektrofahrrad soll Ende des Jahres zu Auslieferung bereit stehen. Voltitude wird weltweit aufliefern, ohne Kostenaufschlag. Was das klappbare Fahrrad kosten wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Voltitude invention

Neue Technik kleidet uns ein: Google Glasses und herkömmliche Jeans bekommen Konkurrenz

Am venture kick Finale in Zürich holten sich die EPFL sowie ETH Spin-offs Composyt Light Labs und Selfnation je 130’000 Franken Startkapital. Während Composyt Light Labs mit einer schlicht designten Brille die Augmented Reality ein Stück näher bringt, verschafft Selfnation Frauen mithilfe eines mathematischen Algorythmus die perfekt sitzende Jeans.

2013 war das Jahr der neuen tragbaren („Wearables“) Mini-Computer in Brillen und Armbanduhren. Internationale Konzerne wie Google oder Samsung stellten ihre Produktneuheiten der Öffentlichekit vor. In der Schweiz hat das EPFL Spin-off Composyt Light Labs mit der tragbaren Display-Technologie für Brillen gute Chancen, den Big Playern die Stirn zu bieten.

Die Brillengläser der Zukunft
Man kennt sie bereits, die von Google entworfene Brille, welche dank einem Mini-Computer an den Bügeln, Informationen in das Sichtfeld einblenden kann. Mickaël Guillaumée und Eric Tremblay von Composyt Light Labs entwickelten ebenfalls so genannte “Smart Glasses”: Brillengläser, welche das Einblenden von computergenerierten Informationen ermöglichen. Im Gegensatz zu den bereits existierenden Modellen überzeugt ihre Brille, neben der technischen Raffinesse mit einem ansprechenden Design, da der an den Brillenbügeln montierte Mini-Computer auf ein absoultes Minium reduziert wurde. Co-Gründer Eric Tremblay weiss, dass für ein erfolgreiches Startup eine Idee alleine nicht reicht: „Bei venture kick geht es um den Kick und in unserem Fall haben die Experten von venture kick zwei völlig in die Technik vernarrte Jungs dazu gebracht, das Labor zu verlassen, um die Geschäftstauglichkeit ihrer Idee im wirklichen Leben zu überprüfen. Unser Ziel ist es nun mit dem venture kick Gewinn, eine wichtige strategische Partnerschaft abzuschliessen.“ Es bleibt spannend, wer im Bereich der “Smart Glasses” die Nase vorn haben wird: Die globalen Konzerne oder das kleine Startup aus Lausanne.

composyt brille
Die massgeschneiderte Jeans ist nur ein paar Klicks entfernt
Durchschnittlich 20 Jeans probiert eine Frau an, bis die Eine endlich gefunden ist. Die ETH-Absolventen und Macher von Selfnation, Andreas Guggenbühl und Michael Berli, lösen die schwierige Suche nach der perfekt sitzenden Jeans mit einem mathematischen Algorythmus, der die optimale Passform nach acht Körpermassen errechnet. Auf selfnation.ch können Frauen, nach Eingabe ihrer Masse, im Gegensatz zu anderen Online-Stores ihre Traumjeans als 3D Visualisierung ansehen – so als würden sie vor einem Spiegel stehen. Ist die Bestellung abgeschickt, wird das Schnittmuster automatisch berechnet. 14 Tage später hat Frau eine massgeschneiderte Jeans aus nachhaltigem italienischem Denim im Briefkasten.

Pop-up Store in Berlin
„venture kick hat uns wortwörtlich den Kick gegeben, den wir gebraucht haben. Nicht nur die monetären Preise helfen bei der Entwicklung, vor allem auch die Trainings haben uns von der Idee bis zum laufenden Unternehmen stark unterstützt. Es motiviert extrem, wenn eine hochkarätige Jury das „Go!“ zum Weitermachen gibt. Wir verwenden nun die Förderung, um unsere Jeans weiterzuentwickeln und neue Modelle anzubieten. Zurzeit sind wir in einer Expansionsphase: nach der Schweiz sind unsere Jeans in Kürze auch in Deutschland erhältlich und wir planen einen Pop-Up Store in Berlin,“ sagte Co-Gründer Andreas Guggenbühl nach dem venture kick Finale.

Über venture kick
Seit der Lancierung von venture kick im September 2007 haben 326 Gründerprojekte von 12,7 Millionen Franken Startkapital profitiert. Die unterstützten Jungunternehmen haben bisher über 2‘400 zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen. Die Startups mit ihren hochinnovativen Projekten kommen dank venture kick in Kontakt mit professionellen Investoren und Industriepartnern. Diese haben bisher rund 500 Millionen Franken investiert.

Ziel von venture kick ist es, die Zahl der Firmengründungenan Schweizer Hochschulen zu verdoppeln. Monatlich erhalten acht Startup-Projekte die Chance, sich vor einer Jury zu präsentieren. Vier Gewinner erhalten je 10‘000 Franken und qualifizieren sich drei Monate später für die zweite Runde. Dort gewinnen zwei Teams je 20‘000 Franken. Diese machen in der dritten Runde sechs Monate später den Hauptpreis von 100‘000 Franken unter sich aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende, Forschende oder Professoren und Professorinnen von schweizerischen Hochschulen, welche mit ihrer innovativen Geschäftsidee eine Firma gründen wollen.

Die private Förderinitiative venture kick wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG, Fondation Lombard Odier, DEBIOPHARM GROUP und André Hoffmann. Die operative Leitung liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen.

Erfindung der Woche – Steinzeit Kaffee- und Eierbecher

Die Steinzeit hat ihren Namen unter anderem bekommen, weil der Mensch hier sein Steinwerkzeug erfunden hat.

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Neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Erfinderladen zufolge handelt es sich bei dem Steinwerkzeug aus der frühesten Epoche der Menschengeschichte nicht ausschließlich um Faustkeile und Hackwerkzeuge. Bereits vor einigen Millionen Jahren wurde auf die Manieren am Tisch sehr geachtet. Sein morgendlichen Durst direkt aus der Quelle stillen galt damals schon als verpönt und so schlug man sich aus der feinsten Keramik die ersten Becher.

Mit der Erfindung des Feuers war der Mensch dann auch soweit sein Frühstücksei auf der Feuerstelle zu kochen. Auch hierfür wurde schnell das richtige Besteck und Eiergefäß geformt.

Erfinderladen_Steinzeit-Eierbecher

Diese Woche kann man zwei der frühesten Erfindungen der Menschheit als Replika im Erfinerladen kaufen. Die hübschen Überreste aus dieser Zeit gibt es zudem in unserem Onlineshop.