eSMART – Das innovative Energie sparen zu Hause

Eine nachhaltige Energieversorgung ist weiterhin eine grosse Herausforderung und wird auch in Zukunft ein grosses Thema bleiben. Denn die Energiepreise steigen, und so auch die Rechnungen. Ein intelligentes Energiemanagement für zu Hause wird somit immer wichtiger.
Das Startup eSMART aus Lausanne, entwickelt Energieüberwachungs- und Energieoptimierungssysteme für (Privat-)Gebäude, welche einfach und ohne bauliche Massnahmen installiert werden können. Das System kommuniziert kabellos und liefert Informationen über den Energieverbrauch der verwendeten Geräte sowie Tipps zur Reduktion des Stromverbrauchs.

esmart

eSmart bietet einen Stromzähler an, der den Stromverbrauch in Gebäuden kalkuliert. Das Gerät informiert über eventuelle Unregelmässigkeiten im Stromverbrauch und sendet die Meldungen direkt an das gewünschte Kommunikationsmittel wie Mobiltelefon oder PC. Somit hat jeder Haushälter alle seine elektrischen Haushaltsgeräte auf einen Blick und dabei vollste Kontrolle, laut dem Geschäftsführer Fabrizio Lo Conte .

Das Startup eSMART hat die Finalrunde der STARTUPS.CH AWARDS 2011 erreicht.

Schweiz ist weltweit führend in der Innovation

Kein Land ist innovativer als die Schweiz, meint auch die renommierte Insead – eine der weltweit größten und renommiertesten Business Schools und wurde 1957 als unabhängige Institution gegründet, und setzte die Schweiz im Rahmen einer vergleichenden Studie mit über hundert Ländern auf Platz 1.

Neben der Schweiz, die im vergangenen Jahr noch den vierten Platz belegt hatte, schafften es folgende Länder in die Top Twenty der innovationskräftigsten Nationen geschafft:

globalinnovationindex
2. Schweden, 3. Singapur, 4. Hongkong, 5. Finnland, 6. Dänemark, 7. USA, 8. Kanada, 9. Niederlande, 10. Grossbritannien, 11. Island, 12. Deutschland, 13. Irland, 14. Israel, 15. Neuseeland, 16. Südkorea, 17. Luxemburg, 18. Norwegen, 19. Österreich und 20. Japan.

Im Vergleich zum Vorjahr haben vor allem die USA, Kanada, Grossbritannien, Deutschland, Irland und Israel an Innovationskraft gewonnen.

Den grössten Sprung nach vorn im Innovations-Ranking von Insead taten allerdings aufstrebende Schwellen- und Entwicklungsländer, allen voran Serbien (von 101 auf 55), Vietnam (von 71 auf 51), Brasilien (von 68 auf 43) und China (von 43 auf 29).

Bewertet wurden folgende Schlüsselfaktoren der Innovationskraft
– Institutionen / Top Ten: Dänemark, Neuseeland, Kanada, Hongkong, Schweiz, Irland, Australien, Island, Singapur, Finnland
– Humankapital / Singapur, Israel, Finnland, Island, Schweden, Dänemark, Südkorea, Österreich, Australien, Irland (Schweiz an 17. Stelle)
– Infrastruktur / Norwegen, Hongkong, Kanada, Australien, Schweden, Südkorea, Finnland, Neuseeland, Singapur, Bahrain (Schweiz an 15. Stelle)
– Marktentwicklung/Konsumverhalten („market sophistication“) / Hongkong, Singapur, Grossbritannien, USA, Schweiz, Irland, Dänemark, Südafrika, Kanada, Malaysia
– Geschäftskultur („business sophistication“) / Singapur, Luxemburg, Irland, Schweiz, Hongkong, Finnland, Schweden, Niederlande, Malaysia, Kanada
– Forschung und Wissenschaften / Schweden, Schweiz, Finnland, Israel, USA, Niederlande, Südkorea, Island, China, Grossbritannien
– Kreativität / Hongkong, Schweden, Schweiz, Kanada, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Niederlande, Österreich, Jordanien.

The Global Innovation Index 2011“ können Sie direkt hier lesen und besuchen.

Nokia zeichnet die Schweizer App Scandit

Am letzten Freitag hat Nokia die Gewinner des Wettbewerbs „Calling all Innovators“ bekanntgegeben. Unter den siegreichen App-Entwicklern ist auch ein Schweizer Team: Christof Roduner, Christian Flörkemeier und Samuel Müller wurden für ihre Applikation „Scandit“ mit dem ersten Preis in der Kategorie Lifestyle und Gesundheit ausgezeichnet. Die innovative Preisplattform basiert auf einem mobilen Barcode Scanner. Mit dem Hauptpreis ist ein Gewinn von 150`000 US-Dollar (ca. CHF 120`000) verbunden. 800 Apps aus 57 Ländern wurden für „Calling all Innovators“ eingereicht, 10 Millionen US-Dollar in Preisgeldern und Sachpreisen vergeben.

scandit

Die App Scandit ist ab sofort auch in der Schweiz kostenlos zum Download im Ovi Store erhältlich. Die drei Entwickler arbeiten für das Zürcher ETH-Startup Mirasense AG, welches sie 2009 gründeten. Das Unternehmen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – doch ist dieser Gewinn für Christof Roduner ein ganz spezieller: „Der Preis unterstreicht die Einzigartigkeit unserer Barcode-Technologie und zeigt, dass sich Schweizer Startups im internationalen Wettbewerb bestens behaupten. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung von Nokia – eine Teilnahme können wir allen innovativen Entwicklern wärmstens empfehlen.“ Diese Begeisterung teilt auch Michael Gubelmann, Country Manager Nokia Schweiz: „Die eingereichten Apps sind kreativ, witzig, ideenreich – wir waren positiv überrascht ob der Menge an frischen Inputs. Mich freut es natürlich besonders, dass unter den Erstplatzierten ein Schweizer ist.“

Scandit: was der Barcode verrät
Der mobile Scanner der Gewinner-Applikation Scandit erfasst sogar Barcodes, die schräg, auf dem Kopf stehend oder verschwommen aufgenommen werden – und gibt dem Benutzer danach Informationen zum eingescannten Produkt. In den USA ist es zudem möglich, via die Plattform „iscandit.com“ die Preise verschiedener Hersteller für das Produkt zu vergleichen, dieses gleich zu bestellen oder Bewertungen anderer Nutzer abzurufen. Via soziale Netzwerke lässt sich der eingescannte Artikel zudem teilen oder bewerten. Scandit ist für die Nokia Geräte Nokia N8, Nokia E7 und Nokia C7 erhältlich. In der Schweiz ist Scandit kostenlos im Ovi Store verfügbar. Sofern Daten vorhanden sind (wie zum Beispiel bei Büchern), erscheinen nach dem Scannen auch die entsprechenden Produktinformationen und Preisvergleiche.

Bei „Calling all Innovators“ waren Developer aufgerufen, ihre Apps in 17 unterschiedlichen Kategorien einzureichen. Insgesamt wurden mehr als 800 Einreichungen aus 57 Ländern gezählt. Die Mehrheit der eingereichten Apps wurde in Qt entwickelt. Täglich gibt es mehr als neun Millionen Downloads aus dem Ovi Store. Developer erreichen auf dieser Plattform Konsumenten in über 190 Märkten und in 32 Sprachen. Weltweit kooperiert Nokia mit mehr als 120 Telekommunikationsunternehmen, um direktes Bezahlen über die Handyrechnung zu ermöglichen. Damit verfügt Nokia über das grösste Netzwerk beim sogenannten Operator Billing.

Verkehrsschafe für Verkehrssicherheit

Interessante Umsetzung eines Warnzeichens für Autofahrer sind diese “Traffic Sheeps” des Schweizer Designers Christophe Machet. Ein kleiner Vorschlag zur Lösung der Verkehrsprobleme. Gedacht sind sie primär als Warnsignal für Autofahrer. Eine Herde von reflektierenden Schafen erregt sicher mehr Aufmerksamkeit als ein normales Verkehrszeichen.

Wer zukünftig so ein Schaf oder mehrere davon auf oder neben der Straße sieht, sollte natürlich die Geschwindigkeit reduzieren – denn das ist der eigentliche Sinn dieser Schafe.

ChristopheMachetsheep

Man kann sich aber auch gut vorstellen, dass designlastige Verkehrsteilnehmer ihre Freude an den Schafen haben – sei es in der Wohnung oder im Garten, überhaupt wenn sie im Dunkeln reflektieren.

christophe machet

sheep invention

Die Marketingmesse Suisse EMEX’11

Die Marketingmesse Suisse Emex’11 schloss am Donnerstagabend ihre Tore und kann zu ihrem Jubiläum ein leichtes Besucherplus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr vermelden.

Rund 13‘000 Fachbesucher liessen sich von 360 Ausstellern und 60 Referenten mit Innovationen und Trends der 360° vernetzten Marketingwelt inspirieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Erlebnisreich sei aufgezeigt worden, wie man in der Zukunft kommuniziere, welche Angebote zum Geschäftserfolg führten und wie Emotionen ausgelöst werden können, so die Veranstalter. Als Besuchermagnete hätten sich die neue Sinneswelt für Direct Marketing der Schweizerischen Post, die Workshop-Aktivitäten von Xing und Google sowie das kostenlose Kongress-Programm erwiesen.

Zum fünften Mal, vom 23. bis 25. August 2011 fand die Suisse EMEX – die grösste Schweizer Marketingfachmesse – in der Messe Zürich statt. Über 360 Aussteller und 60 Referenten zeigen an der SuisseEMEX’11 eine 360° vernetzte Marketingwelt mit Zukunfttrends aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Event und Promotion. Rund 13’000 Fachbesucher profitieren von innovativen Startups, KMU wie auch Weltkonzernen: Mit Google, XING, Canon, GDI, Microsoft und der Schweizerischen Post sind grosse Branchenplayer dabei und bieten Strategien zum Wandel in der Kommunikationslandschaft.

suisse emex

Damit Botschaften beim Zielpublikum ankommen, muss das Marketing auf den Kopf gestellt werden. Es gilt, neue Dimensionen der Kommunikation zu betreten. An der SuisseEMEX’11 erlebt das Publikum eine 360° vernetzte Marketingwelt: Von einer Direct-Marketing-Welt über CRM-Lösungen, Social Media Networking, Suchmaschinen-Marketing oder Live Communication. Die SuisseEMEX’11 bietet einen 360° Rundblick der Branche und stillt als Wissensplattform das steigende Bedürfnis an Know-how und Impulsen für die Zukunft der Kommunikation.

emex_2011

Über 110 innovationsträchtige Aussteller präsentieren an der SuisseEMEX’11 Weltneuheiten aus ihrem Sortiment. Ein Beispiel: Neuromarketing in der Live Communication. Nach dem Prinzip „alles ist emotional gesteuert“ sollen Firmen ihre Messeteilnahmen und Eventdurchführungen Dank Neuromarketing spürbar zum Erfolg „boosten“ können. Eine weitere Innovation ist die „Telefonnummer 2.0“: Künftig wählt der Nutzer einen Namen und keine Nummer mehr, hat dafür aber sämtliche Informationen des Unternehmens wie URL, Telefonnummer oder Email hinter dem Namen abgespeichert. Aber auch Nischenthemen sind an der Suisse EMEX’11 zu finden. Wie das neue Medium „Serious Games“ – Spiele, welche Inhalte spielerisch vermitteln und damit wichtiger in der Unternehmenskommunikation werden. Ewa Ming, Geschäftsführerin der EMEX Management GmbH, freut sich, damit einen Brückenschlag nach Deutschland vollzogen zu haben, und unterstreicht damit die zunehmende internationale Bedeutung der SuisseEMEX. Mehr Infos unter: www.suisse-emex.ch

An Ideen und neuen Konzepten für die Suisse Emex’12 fehle es den Veranstaltern nicht, heisst es weiter. Fabia Rizzoli, Teamleiterin der Suisse Emex: «Den neuen Kommunikations-Technologien für die mo-bile Gesellschaft wie auch der Kreativwirtschaft möchten wir verstärkt Platz bieten. Die Entwicklungen sind so rasant, dass man gespannt in die Zukunft blicken kann!» Der Termin für die sechste Ausgabe der Messe ist jedenfalls schon heute bekannt: Sie findet vom 21. bis 23. August 2012 wieder in der Messe Zürich statt.