Swiss Technology Award 2010

Gestern am 4. November 2010 wurde im Rahmen des 5. Swiss Innovation Forum auf dem Novartis Campus in Basel die besten und innovativsten Firmen der Schweiz mit dem Swiss Technology Award 2010 ausgezeichnet. Alle drei Preise in unterschiedlichen Kategorien gehen an drei ETH-Spin-offs. Das ist für die ETH Hochschule aus Zürich eine kleine Sensation. Die Unternehmen Malcisbo, Optotune und HeiQ Materials wurden gestern Abend im Rahmen des Swiss Innovation Forums in Basel vor 600 Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik als Sieger gekürt.

Drei ETH-Spin-offs in Siegerlaune (v.l.n.r.): Carlo Centonze von HeiQ Materials, Lino Camponovo von Malcisbo und Manuel Aschwanden von Optotune. (Bild: Swiss Innovation Forum)

Drei ETH-Spin-offs in Siegerlaune (v.l.n.r.): Carlo Centonze von HeiQ Materials, Lino Camponovo von Malcisbo und Manuel Aschwanden von Optotune. (Bild: Swiss Innovation Forum)

Roland Siegwart, Vizepräsident Forschung der ETH Zürich, hielt die Laudatio für die Kategorie «Seed». Die ETH Zürich sei sehr stolz auf ihre Spin-offs, so Siegwart nach der Bekanntgabe der Sieger, denn die Technologie aller drei Gewinner basierten auf bahnbrechenden Forschungsresultaten. «Das untermauert in eindrücklicher Art die Wichtigkeit der Grundlagenforschung für die Innovationskraft der Schweiz», so Siegwart, der gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Forschung Mitglied der 14-köpfigen Jury war.

Das Unternehmen HeiQ Materials ist Gewinner in der Kategorie «Maturity Stage». Diese richtet sich an Unternehmen, die bereits Produkte am Markt sowie einen eigenen Kundenstamm haben und gleichzeitig mit einer bahnbrechenden Innovation auf sich aufmerksam machen konnten. Bei HeiQ Materials war dies eine neue Imprägnierungstechnologie für textile Vliesstoffe, die dadurch Erdöl in grossen Mengen absorbieren und gleichzeitig Wasser abweisen können.

Das Produkt Oilguard wurde innert Rekordzeit für den Strand- und Küstenschutz bei Ölkatastrophen zusammen mit zwei Partnerfirmen entwickelt. Oilguard-Vliessmatten sind bis zu 5,5 Meter breit und 100 Meter lang. Sie absorbieren und binden das sechsfache ihres Eigengewichts an Rohöl und ermöglichen damit den präventiven Strand- und Küstenschutz bei Ölunfällen. Zurzeit können die Matten nur an Land genutzt werden, an einer Offshore-Variante wird gearbeitet.
Mit Zucker gegen Magen-Darm-Erkrankungen

Das junge Unternehmen Malcisbo hatte bereits bei «Venture 2010», dem Businessplan-Wettbewerb von McKinsey und der ETH Zürich, den zweiten Gesamtrang erreicht. Zudem hat es alle Stufen von «Venture Kick» gemeistert und 130‘000 Franken Startkapital erhalten. Nun wurde das Unternehmen zusätzlich zum Gewinner in der Kategorie «Seed» des Swiss Technology Award gewählt, die sich an Unternehmen richtet, die an der Marktschwelle stehen, noch kein eigenes Rechtssubjekt sind, aber ein erfolgreiches wissenschaftliches Zeugnis vorweisen können.

Malcisbo entwickelt eine neue Generation von Impfstoffen, die auf Zuckern basieren. In erster Linie möchte die Firma eine Impfung von Hühnern gegen das Bakterium Campylobacter auf den Markt bringen. Dieses infiziert weltweit jährlich 400 Millionen Menschen. Die Folgen: Magen-Darm-Erkrankungen, die insbesondere bei älteren Personen oder solchen mit chronischen Krankheiten schwerwiegend sein können. Stille Träger der Bakterien sind Masthühner, in deren Darm das Bakterium lebt und beim Schlachten ins Fleisch gelangen kann.

Der Impfstoff ist wasserlöslich und kann den Hühnern ins Trinkwasser gemischt werden. Auf diese Weise können die Vögel schonend und effizient geimpft werden. Zudem ist eine Impfdosis für ein Huhn so billig, dass sich das nur minimal auf den Preis für Pouletfleisch auswirkt. Längerfristig ist es denkbar, basierend auf den neuen Impfstoffen, Anwendungen für den Menschen zu entwickeln.
Revolution bei den Kameralinsen in nur zwei Jahren

Optotune ist der Sieger in der Kategorie «Start-up», in welcher Neugründungen ausgezeichnet werden, die einen funktionierenden Prototyp vorweisen können und deren Venture-Finanzierung sichergestellt ist. Optotune hat im vergangenen Jahr den «ZKB Pionierpreis Technopark» gewonnen und den Start-up-Wettbewerb «Venture 2008». Das Unternehmen machte damals mit einer neuartigen optischen Technologie auf sich aufmerksam. Mit Polymeren, die durch Anlegen einer elektrischen Spannung formbar sind, können multifunktionale optische Systeme gebaut werden. Pate für das Projekt stand das menschliche Auge, das seine Brennweite ebenfalls durch Elastizität anpassen kann.

Einsatzmöglichkeiten sieht das Team sowohl in der Endoskopie und Mikroskopie als auch im Bereich von Kameraobjektiven. Momentan konzentriert sich Optotune auf den Handy-Markt. Zum Beispiel ist es dem Unternehmen gelungen, einen Dreifachzoom in der Grösse eines Zuckerwürfels zu produzieren. Dank den neuartigen Linsen ist es erstmals möglich, flache Handys mit einem echten optischen Zoom auszustatten. Erste Modelle sollen bereits 2011 auf den Markt kommen. Eine rasante Entwicklung, wenn man berücksichtigt, dass Optotune erst im Februar 2008 als ETH-Spin-off gegründet wurde.
Swiss Technology Award

Der Swiss Technology Award 2010 wurde 1987 durch Branco Weiss und Nicolas G. Hayek gegründet und 2007 vom Swiss Economic Forum übernommen. Nach eigenen Angaben ist es der bedeutendste Technologiepreis der Schweiz. Der Preis fördert gezielt Innovationen aus der Schweiz und prämiert jährlich die innovativsten Firmen und Institutionen aus allen Branchen. In den vergangenen 22 Jahren wurden 370 Firmen und Institutionen ausgezeichnet. 70 Prozent der Preisträgerinnen und Preisträger konnten ihre Innovationen und Entwicklungen anschliessend erfolgreich auf dem Markt etablieren. Für die 23. Ausgabe des Swiss Technology Award wurden aus anfänglich 85 Bewerbungen neun Firmen als Finalisten nominiert. Die 14-köpfige Jury bestimmte danach in einem zweistufigen Jurierungsverfahren die drei Kategoriensieger.

Rückblick Erfindermesse Iena 2010

Am 31. Oktober war der letzte Tag der internationalen Fachmesse iENA in Nürnberg. Hier wurden Ideen, Erfindungen und Neuheiten präsentiert.

Unter den Ausstellern befand sich auch ein einziger Schweizer Erfinder, Marcel Häuselmann aus Mühlrberg. Seine Erfindung ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Backblechen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Backblechen umfassend eine
Wanne mit einem Wannenboden und Wannenwandung, wobei die Wanne so bemessen ist,
dass ein Backblech in die Wanne einlegbar ist.

Schweizer Erfinder Marcel Häuselmann und Marijan Jordan

Schweizer Erfinder Marcel Häuselmann und Marijan Jordan

Fast jede Küchenspüle ist zu klein um Backofenbleche, Anrichteplatten, Roste, Schneidebretter u.a. Grossteile zu reinigen. Ein grösseres Waschbecken wäre für 95% aller Küchen die Lösung. Die Lösung ist ein grösserer Kunststoffgeschirrkorb der mit einer gleich hohen Wanne untersetzt wird. Dies ist ein multifunktioneller Geschirrkorb der auch als Abwasch und Einweichwanne genutzt werden kann und es ist kein zusätzlicher Platzverbrauch in der Küche notwending.

iena 2010

Herr Häuselmann sucht für seine geschütze Erfindung einen Lizenznehmer welcher die Produktion und den Vertrieb übernehmen würde.

Mein Fazit zu der Messe allgemein:
Verglichen mit anderen Erfindermessen schneidet Nürnberg schlecht ab. Der Messekatalog beinhaltet die Adresse, nicht aber eine Emailadresse des Erfinders. Wie zeitgemäß und passend für eine Messe die sich rühmt hunderte Aussteller aus aller Welt zu haben. Da kann ich ja dann eine Postkarte nach Taiwan schicken.
Interessenten aus der Wirtschaft sucht man vergebens. Wie auch, ist doch die Messe mit der Consumenta gekoppelt welche sich an Endkonsumenten richtet.
Die Erfinder mit welchen ich gesprochen habe waren enttäuscht und das zu Recht.
Mein Tipp: Stellt eure Ideen kostenlos bei Patent-net (deutschsprachig) oder Inpama (englisch) ein und besucht Nürnberg für den Weihnachtsmarkt statt der IENA.

Erfinderladen Berlin in den Medien

Mein Kollege von Land der Erfinder Deutschland hat schon 2 mal hier und hier über die großartige Resonanz unserer Arbeit und vor allem des Erfinderladens geschrieben.

Heute, anlässlich eines schönen Artikels in der Financial Times Deutschland möchte ich eine Zusammenfassung der letzten Wochen abgeben.

Also da war mal die Stuttgarter Zeitung mit einem großen Beitrag gefolg von einem Radiobericht auf Radio Berlin (Stream).
Gleich darauf war die Märkische Oderzeitung zu Gast und hat mich mit unserer genialen Zitiq-Tasche abgelichtet. (Was macht man nicht alles für seine Erfinder)
Für ein Radioniterview von rbb und einen Liveeinstieg von Radio Fritz liegten mir keine Audiodateien vor, dafür diese Bild.

radio fritz im erfinderladen

Radio Fritz im Erfinderladen

Nach einem weiteren Radiointerview unserer fleißigen Shop Managerin Brit, diesmal auf Radio NRJ (Stream) kam der bisher exotischste Artikel über uns im men’s uno aus Taiwan:

auch in taiwan kennt man nun den erfinderladen

Auch in Taiwan kennt man nun den Erfinderladen

Gleichzeitig berichtete in Deutschland die Münsterische Zeitung und einige Contentpartner mit einem in unserem Erfinderladen gedrehten Video.

In der Zeitschrift Die Geschäftsidee haben wir dann noch Gründern tiefe Einblicke in unsere tägliche Arbeit und die Schwierigkeiten unseres Jobs gegeben.

Was mir auffällt sind die fehlenden Berichte aus der Schweiz. Und damit mein Aufruf an alle Blogger und Journalisten. Helft unsere Erfindungen bekannt zu machen.
Ein guter Aufhänger dafür könnte der Tag der Erfinder sein, welcher am 9. November gefeiert wird.
Wir bedanken uns im Namen unserer Erfinder, deren Produkte durch diese Medienaufmerksamkeit die große Chance bekommen einem breiten Publikum vorgestellt zu werden.

Für alle die über uns auf dem Laufenden bleiben wollen lege ich unsere Facebookgruppe ans Herz. Immer wenn wir runde Mitgliederzahlen feiern können, verschenken wir ein paar Produkte aus dem Laden.

Tage der Technik 2010 – Quo vadis nachhaltige Mobilität

Der an der Empa durchgeführte Teil der schweizweiten Veranstaltung «Tage der Technik» stiess auf reges Interesse. Dabei ging es um die Zukunft des Automobils, im Zentrum standen Themen wie E-Mobilität und Gashybrid-Fahrzeuge. Einige Elektroautos konnten die Gäste sogar Probe fahren.

Die Tage der Technik 2010 stehen im Zeichen der nachhaltigen Mobilität. An der Zentralveranstaltung am 27. Oktober stellen die Initianten Swiss Engineering STV, SATW und Empa die Frage: “Quo vadis, Automobil?“ Zusätzlich bieten zahlreiche Partner aus Hochschule und Industrie ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen wie „Ein Blick unter die Motorhaube der Zukunft“ bei Tesla oder „Innovation für die nachhaltige Mobilität“ an der ZHAW.

Mobilität ist einer der zentralen Wirtschaftsfaktoren, gleichzeitig aber ein kritischer Faktor einer nachhaltigen Entwicklung. Wie lässt sich Mobilität sichern, ohne dass der Verkehr langfristig Mensch und Umwelt übermässig belastet und auf eine nachhaltige Energieversorgung umgestellt werden kann? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer nachhaltigen Mobilität. Die Bemühungen müssen sich einerseits auf die Nachfrageseite und andererseits auf eine Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger Reduktion der Schadstoffe insbesondere im Bereich des motorisierten Individualverkehrs konzentrieren.

tesla-roadster
Lautlos saust die neuste Version des Elektrosportwagens Tesla Roadster die Strasse hinunter. Mit 205 PS beschleunigt er in 3,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer, erreicht 210 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit und hat eine durchschnittliche Reichweite von 350 Kilometern. Neben diesem Elektroauto der Superlative wurden an der Zentralveranstaltung der diesjährigen «Tage der Technik» unter dem Motto «Quo vadis, Automobil?» ausserdem Kleinwagen wie ein Elektrosmart oder ein Hybrid-Fiat 500 vorgestellt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Probe fahren konnten. Doch nicht nur das «Rahmenprogramm», auch die zahlreichen ExpertInnen, die in ihren Vorträgen Antworten zum Thema lieferten, trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei. «Das Interesse war enorm, wir hatten fast 250 Gäste und mussten aus Platzgründen sogar Leuten absagen», zeigt sich Gabriele Dobenecker, Leiterin der Empa-Abteilung «Marketing, Wissens- und Technologietransfer» und Co-Organisatorin der Konferenz, zufrieden.

Mauro Pellegrini, Zentralpräsident des Schweizer Berufsverbandes der Ingenieure und Architekten, der die Tage der Technik seit 2005 ausrichtet, betrachtete nachhaltige Mobilität aus dem Blickwinkel eines Ingenieurs und wies dabei auch auf die Verantwortung seines Berufsstandes hin: «Wir Ingenieure und Wissenschaftler sind gefordert, Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft richtig zu informieren. Wir müssen die heutige Situation ungeschminkt darstellen und die Gesellschaft für eine nachhaltige Mobilität sensibilisieren.»

Die Zürcher Stadträtin Ruth Genner präsentierte Lösungsansätze für eine nachhaltige städtische Mobilität, zum Beispiel flächendeckende Tempo-30-Zonen sowie die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel, insbesondere Fuss-und Veloverkehr. Zum Thema Elektromobilität und Ladeinfrastruktur in der Stadt Zürich erläuterte der Leiter des ewz-Verteilnetzes Lukas Küng, dass vor allem die Herkunft der Elektrizität eine Rolle spielt, da Strom, der mit fossilen Brennstoffen produziert wurde, die Umwelt stärker belastet als Solarstrom oder Strom aus Wasserkraft.

Und schliesslich stellte Christian Bach, Leiter der Empa-Abteilung «Verbrennungsmotoren», verschiedene Ansätze zur effizienten CO2-Reduktion vor. Bach vertrat den Standpunkt, dass im Mobilitätsmarkt der Zukunft verschiedene Antriebstechnologien nebeneinander existieren werden – je nach Bedürfnis beziehungsweise «Mobilitätstyp»: Elektroautos für den Stadtverkehr, Gashybride für den privaten Langstreckenverkehr und Dieselfahrzeuge für den Schwerverkehr. Zudem zeigte er, dass umweltfreundlichere Lösungen, wie zum Beispiel Gas-Hybrid-Fahrzeuge, in einer «Total-Cost-Of-Ownership»-Betrachtung, nicht teurer als konventionelle Benziner sind.

Kyocera Solar – Swiss Solar Awards 2010

Klare Architektursprache und Solaranlagen passen bestens zueinander. Dies beweisen das Gebäude der IUCN (International Union for Conversation of Nature) in Gland, Schweiz, und das Einfamilienhaus auf der alpinen Sonnenterrasse von Ruschein, ebenfalls in der Schweiz. Beide erhielten den Schweizer Solarpreis 2010 und beide fangen die Sonne mit Solarmodulen des japanischen Technologiekonzerns Kyocera ein, einem der führenden Hersteller im Bereich der Photovoltaik.

Der Schweizer Solarpreis ist eine Auszeichnung für Personen und Institutionen, die sich zugunsten der Solarenergie engagieren. Unter der Schirmherrschaft des Bundesamtes für Energie wird er für Gebäude, die hinsichtlich des Energieverbrauchs in innovativer und optimaler Weise konzipiert sind, sowie für die besten Installationen im Bereich erneuerbare Energien verliehen.

Hauptsitz der IUCN

Der moderne Hauptsitz der IUCN erhielt den Schweizer Solarpreis für die gelungene Erweiterung seines Gebäudekomplexes. Die im Flachdach integrierte 146 kWp Photovoltaik-Anlage besteht aus 693 Solarmodulen von Kyocera, Typ KD210GH-2PU, und deckt die Hälfte des Gesamtenergiebedarfs. Die Anlage erzeugt gut 139.700 kWh pro Jahr und versorgt die Wärmepumpen jährlich mit rund 35.000 kWh Solarstrom. Dadurch wird der CO2 Ausstoß des Gebäudes – im Vergleich zu einem ähnlichen Bau – um etwa 103,5 t pro Jahr gesenkt.

Kyocera-Solar-gewinnt-Swiss-Solar-Awards

Das schön gestaltete Einfamilienhaus der Familie Cadruvi/Joos im sonnigen Ruschein im Bündner Oberland steht auf einer Höhe von 1184 Metern. In der Begründung für den Solarpreis heißt es, dass die klare und moderne Architektursprache durch die gut integrierte, multifunktional als Dachfläche und Energieanlage wirkende 6,5 kWp Photovoltaik-Anlage besticht. Die Anlage besteht aus 50 rahmenlosen Modulen von Kyocera , die mithilfe von entsprechenden Montagesystemen in das Gebäudedach integriert wurden. Das Ergebnis ist eine ästhetische einheitliche Photovoltaik-Anlage. Diese liefert jährlich rund 7.700 kWh Strom. Damit deckt sie mit der solarthermischen Anlage 100 Prozent des Gesamtbedarfs und erzeugt pro Jahr einen Stromüberschuss von 813 kWh. Deshalb – und auch wegen der bestechenden Architektur – ging auch der Norman Foster Solar Award 2010 für PlusEnergieBauten an dieses Einfamilienhaus.

Kyocera-Produkte gehören seit jeher zu den leistungsstärksten am Markt. Das ist auch der Grund, weshalb die Solaranlagen von Kyocera gerade für Orte mit extremen Wetterbedingungen – wie in den schweizerischen Alpen – ausgewählt werden. Sie halten extremen witterungsbedingten und mechanischen Belastungen ohne Schäden stand. Kyocera legt Wert darauf, dass das Unternehmen bei der Produktion die komplette Wertschöpfungskette selbst abdeckt. So kann Kyocera für Qualität und Leistung der Module garantieren.