Erfindung der Woche: Wipe Coin

In einer britischen Studie konnten auf Handy-Touchdisplays bis zu 18 Mal mehr Bakterien und Viren nachgewiesen werden, als auf einem Spülknopf einer öffentlichen Herrentoilette. Na Mahlzeit!
Gott sei Dank haben wir da die passende Erfindung der Woche für euch. Der WipeCoin schützt und pflegt euer Display nicht nur, sondern reinigt es auch vor gefährlichen Bakterien. Er wird einfach in die dafür vorgesehene Hülle geklemmt und ist somit in jeder Situation griffbereit.

Die Erfinder Klems und Taherivand haben uns eine kleine Geschichte zu ihrem Produkt erzählt.

WipeCoin

„Nicht nur einfache Fingerabdrücke und Fett, sondern vor allem schmieriger Dreck, Bakterien und Viren besiedeln die Touchscreens und Oberflächen unserer mobilen Endgeräte. Was tun?

Wasser – für das teure Gerät viel zu gefährlich!

Taschentücher – verschmieren nur

Reinigungstücher – Lösungsmittel greifen die Oberflächen der Geräte an.

Auf der Kleidung will man den Dreck sicher auch nicht haben. Das alles passte ganz und gar nicht zum edlen iPhone! Deshalb musste eine praktische Lösung her.

Klems & TaherivandWir tüftelten und fanden eine tolle Lösung das Produkt zu 100% in Deutschland zu fertigen. Alle Bestandteile der Produkte werden nun ausschließlich in Karlsruhe und Umgebung mit der Hilfe von innovativen Mittelständlern aus Baden Württemberg hergestellt.

Der extrem belastbare Coin wird mittels umweltverträglichem Hightech-Ultraschallschweißverfahren mit dem antimikrobialen Mikrofasertuch verbunden und enthält keine Klebstoffe oder schädliche Lösungsmittel und ist vollständig recyclebar.“

Wenn du also auch die Schnauze voll hast von lästigen Fingerabdrücken und Fettfleckenam Handydisplay dann auf in den nächsten erfinderladen und WipeCoin kaufen. Du kannst aber auch ganz bequem von der Couch aus im Online-Shop bestellen.

Erfindung der Woche: nougat aid

Sonntag ist der schönste Morgen der Woche. Ausruhen, entspannen und die Seele baumeln lassen und für einen tollen Start in den Tag sorgt ein riesiges Frühstück. Der Mann saust noch schnell zum nächsten Bauern um frische Eier und eine Flasche warme Milch zu holen, während sich die Frau um die Semmeln und das frisch gebackene Brot kümmert.

Nougat-aid

Alle sitzen zufrieden um den Frühstückstisch, doch wer öffnet diese Woche die Nougatcreme? Es werden Zahnstocher gezogen, denn diese Fuzzelarbeit mag keiner so gerne freiwillig übernehmen. Mit unserer Erfindung der Woche steht einem streitlosen Sonntag nichts mehr im Wege. Mit einem Dreh und ohne Probleme kommt man zur gewünschten Nougatcreme.

Die Erfinder Britta Vogelpohl & Matthias Düpjan haben uns erzählt wie sie auf die tolle Erfindung gekommen sind.

Britta Vogelpohl

Britta Vogelpohl

„Wir saßen Sonntagsmorgens gemeinsam am Frühstückstisch und haben mal wieder ein neues Nutella-Glas geöffnet. Beim Öffnen sind wir wie schon so oft über das altbekannt Problem gestolpert, warum sich die Folie so schwierig und umständlich vom Glas entfernen lässt.

Matthias Düpjan

Matthias Düpjan

Noch am Frühstückstisch haben wir uns überlegt, wie ein Produkt aussehen müsste. Aus unseren Ideen wurden Skizzen und daraus anfassbare Prototypen. Nachdem wir mit dem Design und der Funktion zufrieden waren, haben wir den Kontakt zu Patentanwälten, lokalen Werkzeugbauern, Zulieferern und Agenturen zwecks Umsetzung gesucht. Nach fast einem Jahr, vielen Herausforderungen und zahlreichen Nutellagläsern, auch aus unterschiedlichen Ländern, waren wir endlich am Ziel.“

nougat-aid – mit einem Dreh zur Nougatcreme

Erfindung der Woche: Fly-Goodbye-Gun

Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen sinken und so manche Insekten kämpfen um´s Überleben. Einige haben den Kampf bereits aufgegeben, andere wiederum nutzen die letzten sonnigen Tage um Energie zu tanken. Voller Lebensfreude zeigen sie uns noch einmal was sie drauf haben und schwirren uns mit Vorliebe im Gesicht herum. Die ausgewählte Schweizer Erfindung der Woche (Fly-Goodbye-Gun) bietet einen Alternative zur qualvollen Fliegenklatsche.

fly_goodbye

Wir haben mit dem Schweizer Erfinder Herrn Silvin Jancic gesprochen und er hat uns die ganze Geschichte zum Produkt erzählt.

„Wir Wohnen auf dem Land – frische Luft, Wald, Wiesen, Blüten, Tiere. Ich liebe Tiere, auch Fliegen und Wespen, aber nur wenn sie mich beim Essen in Ruhe lassen. Fliegen wühlen mit Vorliebe im Mist und möchten dann auch mein Mittagsessen mit mir teilen, habe ich nicht so gerne. Wespen sind OK, sie mögen aber, genauso wie ich, gerne Wassermelonen. Nicht toll, denn so ein Wespenstich auf der Zunge oder noch weiter im Hals ist nicht ganz ohne Risiken. Wir essen sehr gerne draußen auf dem Balkon, Fliegen und Wespen leisten uns Gesellschaft (wir wohnen ja auf dem Lande). Eines Tages, haben wir hohen Besuch gehabt, es wurde das unbezahlbare Porzellan von der Großmutter raus gekramt und darauf serviert. Eine Fliege hat ihre Flügel auf dem Rand von meinem unbezahlbaren Porzellan-Teller gepflegt. Da die Fliegenklatsche griffbereit war, habe ich vergessen, das ich Tierliebhaber bin: Fliege war hin, Teller war hin, Stimmung natürlich auch. Da kam die zündende Idee: statt zerquetschen, soll man die Fliegen erschießen. So wurde die fly-goodbye Gun erfunden. Fliegen oder Wespen werden nicht erschossen, sondern nur in die Fangpatrone eingesaugt. Die Fangpatrone kann man aus der Gun herausnehmen, das mitgelieferte Vergrößerungsglas darauf montieren und die eingefangenen Monster bei 10facher Vergrößerung betrachten. Später können sie wieder in die große Freiheit entlassen werden.

Schweizer Erfinder Silvin

Im Gegensatz zum Schrotflinte-Schießen auf eine Ente, oder mit Scharfschützengewehr auf ein großes Tier, ist die Fliegen-Jagd mit der fly-goodbye ein echter Sport. Es bedarf viel List, eine ruhige Hand und Nerven aus Stahl. Man muss natürlich zuerst einiges über die Fliegen wissen. Wichtigstes Hilfsmittel der Fliegen ist ihr Facettenauge, das nicht nur einen fast unbegrenzten Rundumblick ermöglicht, sondern auch 300 Einzelbilder pro Sekunde unterscheiden kann. Beim Menschen verschwimmen bereits etwa 20 Bilder pro Sekunde zu einem Film. Zudem arbeitet das Zentralnervensystem der Insekten zehnmal so schnell wie das des Menschen. Kein Wunder also, dass die Startvorbereitungen einer Fliege nur rund 200 Millisekunden dauern. Das genügt, dass der Schlag, den ein Mensch ausführt, meist zu spät kommt.

Fliegen sind es also gewohnt, üblichen Bedrohungen dank ihrer hervorragenden Reaktionsfähigkeit zu entkommen. Sie flüchten erfahrungsgemäß aber erst, wenn sie sich bedroht fühlen. Bedroht fühlen sie sich, wenn man in ihrer Nähe schnelle Bewegungen macht. Wenn man sich also langsam Fliegen annähert, lassen diese das bis auf ca. 1 cm zu. Und genau das ist das Erfolgsprinzip von fly-goodbye.

Nach Betätigen des Abzugs schnellt das Fangrohr blitzschnell (ca. 1,5 cm) nach vorne und baut gleichzeitig einen starken Sog auf. Gegen diesen Sog hat die Fliege keine Chance. Sie wird in die Fangpatrone eingesogen und bleibt hinter dem patentierten fly-gate gefangen.“

Wenn du jetzt also auch Lust auf Fliegenforschung hast dann hol die die Fly Goodbye im erfinderladen oder bestell sie einfach direkt im Onlineshop.

Erfindung der Woche: transportabler Bierbanksitz

O’zapft is

Bereits am 21. September öffnete das Münchner Oktoberfest seine Pforten. Zahlreiche Menschen waren wieder dabei, wie der Bürgermeister das erste Fass anzapfte. Bei diesen Menschenmassen konnte man echt froh sein, wenn man noch einen Sitzplatz ergattern konnte. Das verweilen auf der Bierbank kann aber nach ein paar Stunden auch zur Qual werden.

transportabler bierbanksitz

Mit dem transportablen Bierbanksitz haben Rückenschmerzen und platt gesessene Hintern endlich ein Ende. Denn damit haben sie ihre Lehne immer mit dabei.

Leicht zu transportieren und damit ein idealer Begleiter für die Biergartensaison, der Sitz wiegt nur 600g. Ankommen, aufklappen, einhängen und die Sitzfläche aufkleben – fertig ist der bequeme Sitz mit Rückenlehne. Das Hinterteil wird nicht kalt und auch nicht nass, wenn die Bierbank vorher im Regen stand. Mit dieser tollen Erfindung bleibt man garantiert länger sitzen. Und wenn der Abend dann doch vorbei ist und die Lichter im Biergarten ausgehen, dann klappt man den Bierbanksitz einfach zusammen und trägt ihn wieder nach Hause. Bis zum nächsten Freiluft-Abenteuer.

transportabler_bierbanksitz

Der Erfinder Dieter Briechle erzählt und die Geschichte zum Produkt.

„Eine gemütlich Runde mit Freunden war der Auslöser. Wir haben zusammen gesessen, eine Flasche Wein getrunken und dabei musiziert.

Beim längeren Sitzen auf der Bierbank bekam ich dann schön langsam Rückenschmerzen. Da ich mit meinem Akkordeon gespielt habe wurden die Schmerzen immer schlimmer und ich musste eine Pause machen. Ich sehnte mir einen Sessel mit Lehne herbei und schon war die Idee im Kopf.

Mit viel Geduld und Idealismus habe ich dann den leichtesten Bierbanksitz Entworfen u. Produziert.“

Wenn ihr also für die nächsten Feste gerüstet sein wollt, der Sitz ist im erfinderladen erhältlich oder kann direkt im Onlineshop bestellt werden.

Erfindung der Woche: Strahlertaler

Momentan hat ja jeder schon mitbekommen – wird es Herbst und auch die Tage werden kürzer. Blöd nur, dass sich die Uhrzeit nicht anpassen lässt.

strahler taler

Alle Berufstätigen bzw. Schüler müssen sich bei Dämmerung auf den Weg machen und sollten nicht vergessen gut sichtbar unterwegs zu sein. Mit unserer Erfindung der Woche wird man nicht nur besser gesehen, sondern gibt auch alten KFZ-Kennzeichen einen neuen Sinn. Die kleinen Buttons reflektieren das Licht und sind ein echter Hingucker.

Wir haben bei Erfinder Peter Freund mal nachgefragt, wie er auf die Idee zu seinem Produkt gekommen ist:

Peter Freund

„Beim Anmelden des neuen Autos entdeckte ich Nummernschilder als “Rohstoff” für eine neue freundliche Erfindung. Das Reflektieren der Schilder war Ausgangspunkt für das neue Produkt. Jeder “Strahlertaler” ist ein Unikat, hat eine lange Reise hinter sich und erzählt Geschichten von Menschen und ihren Autos.

Strahlertaler gibt es im erfinderladen und im Online-Shop für 6,95€. Mit diesem Produkt fallt ihr garantiert auf und seid auch noch sicher im Straßenverkehr unterwegs!

Erfindung der Woche: Flypcap

Es ist wieder so weit für die Erfindung der Woche und diese Erfindung kommt aus der Schweiz.

Bälle und Frisbees haben ein großes Manko – immer werden sie nicht mitgeschleppt und sind sie doch mit im Gepäck brauchen sie einfach Platz. Gut, dass mit diesem Problem ab sofort Schluss ist. Flypcap ist die neue Freizeittrendsportart und segelt lässig durch die Luft.

flypcap - schweizer erfindung

Flypcap ist eine Micro Flying Disc oder auch die kleinste Flugscheibe der Welt! Zwischen Daumen, Mittel und Zeigefinger eingeklemmt kann man den Flypcap mit etwas Übung über größere Distanzen flypen und fangen. Durch das patentierte Design der Lamellen wird die Kraft beim Flypen optimal in die Cap übertragen und so in Rotation gebracht und beschleunigt. Spielspaß ist mit der richtigen Technik garantiert.
Der Flypcap wird in der Schweiz mit höchster Sorgfalt aus einer speziellen Aluminium-Legierung hergestellt. Dabei garantieren Material und die präzise Herstellung optimale Flugeigenschaften und einen besonders langlebigen Spielspass.

Da Flypcap etwas völlig Neues ist, kannst du Techniken finden die selbst wir noch nicht kennen und deinen Moves einen eigenen Namen geben! Erfinde noch nie dagewesene Spiel- und Sportarten oder haue die Leute mit coolen Movies um!

Die zwei Schweizer Erfinder Matthias Scheibmayr und Michael Schacher haben uns erzählt, wie sie auf die großartige Idee gekommen sind.


Scheibmayr-Matthias-Schweizer Erfinder

„Den Ursprung des Flypcaps lässt sich auf das Spielen mit einem Kronkorken zurückführen. Damals ließen wir den Kronkorken mit einer speziellen Technik durch die Luft gleiten. Da ein Kronkorken in die kleinste Tasche passte und riesen Spielspass brachte, wurde er schnell zum Kultspiel im Freundeskreis. Leider ist ein Kronkorken nicht zum fliegen gebaut; Daher hat mein Freund die ersten aerodynamischen Prototypen auf seiner Drehbank erstellt, bis schlussendlich der perfekte Flypcap entstanden ist.“

Erhältlich ist das kleine Flugobjekt im erfinderladen, kann aber auch direkt im Onlineshop bestellt werden.

Die Erfinderhaus.de Erfahrungen zeigen: Frisbee war gestern – heute schnippt man Flypcap!

Erfindung der Woche: doosh – die Duschkopf Revolution

In bester Gesellschaft mit anderen prominenten Erfindern von Bud Spencer über Marlon Brando bis hin zu Mark Twain hat auch TV-Tausendsassa Stefan Raab in jahrelanger Tüftelei zwei Alltagsprobleme seiner Mitmenschen durch eine pfiffige Erfindung gelöst:

Duschen, ohne die Haare dabei nass zu machen – jeder Langhaarträger kennt das Elend, sich z.B. vor der Arbeit oder dem Schlafengehen nur kurz abduschen zu wollen, ohne danach die Haare stundenlang trocknen zu müssen. Doch trotz jahrelanger Übung misslingt der Versuch eigentlich immer: Entweder spritzt das Wasser von den Wänden auf den Kopf oder wir sind beim Abduschen kurz unaufmerksam und schon haben wir unseren Scheitel erwischt. Die Haarpracht wird mühevoll zusammengebunden oder wir verrenken uns in einer unmöglichen Haltung, um dem Wasser mit dem Kopf auszuweichen, aber den Rest des Körpers zu benässen. Dabei riskieren wir höchstens Nackenstarre und Hexenschuss. Wer sich also kein Badehäubchen aufsetzen will, ist auf den Doosh angewiesen – der Duschkopf mit Köpfchen macht das haartrockene Duschen zum Kinderspiel.

doosh

Schlüge es nicht auf Kreislauf und Geldbeutel, würden wohl alle Menschen lieber baden als zu duschen. Das wohlige Gefühl, komplett von Wasser bedeckt zu sein, lässt sich aber mit einem handelsüblichen Duschkopf kaum erreichen. Wir halten den punktgenauen Strahl ständig in Bewegung, um den ganzen Körper abzubrausen, aber wenn die eine Körperhälfte warm ist, friert die andere bereits wieder. So verkommt das, was eigentlich Entspannung pur sein sollte, zum hektischen Fuchteln mit der Handbrause.

doosh erfindung
Der Doosh löst auch dieses Problem und macht das Duschen so angenehm wie ein Schaumbad mit Kerzenschein und Sekt – ohne die benannten Nachteile: Auf Nackenhöhe eingestellt und als stationärer Duschkopf benutzt, reicht der Doosh über beide Schultern ohne wie eine reguläre Brause im Rücken zu stören. So wird der Dooshende komplett in Wasser eingehüllt, der Kopf aber trocken gelassen. Die Werbetexter sprechen von einem „Wasservorhang“, doch der Doosh strickt mit seinen 204 Düsen vielmehr einen wohligen Bademantel aus Wasserstrahlen, in den man sich hinein kuschelt. Das ist Wellness pur! Mit einem Knopfdruck lässt sich der Wasserstrahl zusätzlich wie bei einem herkömmlichen Duschkopf konzentrieren, um so auch die Haare waschen zu können.

Raab StefanDie Idee kam Stefan Raab an einem Grillabend. Die Frauen ärgerten sich darüber, dass die Haare oft unbeabsichtigt nass werden, wenn sie sich nur mal entspannt abduschen möchten. Die Männer störte die fehlende Strahlbreite der gängigen Duschköpfe. Dieses Problem galt es zu lösen. Stefan Raab nahm die Herausforderung an.

Ihm war schnell klar, welches Design und welche technischen Features der Duschkopf haben sollte. Im Baumarkt besorgte er Duschköpfe, Kunststoff, Powerknete, Dämmmaterial und Schleifpapier und machte sich an die Arbeit. Nach insgesamt drei Jahren Entwicklungszeit entsprach Doosh seinen Vorstellungen von Design und Funktion. Und er meldete die Erfindung weltweit zum Patent an.

Ab jetzt ist doosh auch im Erfinderladen erhältlich!

Erfindung der Woche: Popcornloop

Wir geben Unmengen an Geld für riesige 3D-Fernseher mit einer Bildqualität aus, die so gut ist, dass uns die Wirklichkeit im Vergleich dazu irgendwie unrealistisch vorkommt. Jede Ecke unseres Wohnzimmers bestücken wir mit einem Dolby-Digital-5.1.-THX-Surroundsystem, das Geräusche hörbar macht, die in der Natur gar nicht existieren. Wir suchen nach der perfekten visuellen und auditiven Nachbildung des Kinoerlebnisses. Wieso aber fühlt sich ein Filmabend nie wirklich nach HeimKINO an? Irgendetwas scheint zu fehlen… Ist es vielleicht das unentwegte Geplapper von Amateur-Kommentatoren während des Films? Das grunzende oder quiekende Lachen derjenigen Zuschauer, die für jeden Kalauer zu haben sind? Oder ist es der 2,05 m große Basketballspieler mit turmhoher Afrofrisur, der sich sicher auch dieses Mal wieder vor uns setzt? Das fehlende, besondere Etwas, das uns die Unterhaltungselektronik nicht bieten kann, ist einfach: POPCORN!

popcornloop - erfinderladen.de

popcornloop – erfinderladen.de

Mikrowellen- und Supermarktpopcorn führen regelmäßig zu Feueralarm und Geschmacksnervenzusammenbrüchen. Perfektes Popcorn gibt es nur in Handarbeit – Mit dem Popcornloop wird Ihr Heimkinoerlebnis perfektioniert! Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehäubchen aussieht, ist ein ausgefuchstes Werk der Technik. Der hitzebeständige Stab dient dem Rühren des Popcorns unter Abdeckung durch die textile Haube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird.

Die Zubereitung ist kinderleicht: Öl erhitzen, eine festgedrückte Schicht Puffmaiskörner hinzugeben und mit Zucker und Vanillezucker verfeinern. Unter beständigem Rühren zubereiten, bis alle Körner gepoppt sind.

Die Erfindung verhindert Ölspritzer, das Herausspringen des Popcorns und das Austreten von zu viel Feuchtigkeit. Das Popcorn wird knusprig, aber nicht trocken. Durch beständiges Rühren wird ein Anbrennen verhindert und die gleichmäßige Beschichtung des Popcorns mit Zucker und Öl gewährleistet. Das Ergebnis ist außen knuspriger Flockenmais, der mit einer hauchdünnen Schicht aus goldgelbem, karamellisiertem Zucker glasiert wurde. Der Popcornloop lässt selbst das Kinopopcorn alt aussehen – das handgemachte Popcorn ist stets frisch, beim Essen noch warm und enthält keine Inhaltsstoffe, die Sie nicht selbst bestimmt haben. Diese Erfindung hat den Oscar verdient!

Im Gespräch mit dem Erfinder Murat Akbulut hat er uns erzählt wie er auf die actionreiche Idee gekommen ist.

popcornloop - erfinderladen

popcornloop – erfinderladen


„In meiner Kindheit bereitete meine Mutter uns immer Popcorn zu und streute Zucker darüber. Leider schmeckte es nicht wie im Kino. So versuchte ich diese karamelisierten Popcorn selbst herzustellen. Mein erster Versuch war, genau wie es meine Mutte rimmer gemacht hat, Popcorn am Herd mit Zucker und Öl herzustellen. Nach kurzer Zeit brannte es an und das Popcorn verklebte mit dem karamelisiertem Zucker.

Daraufhin versuchte ich es mit einem Glasdeckel, der mit einem Loch ausgestattet war damit der Dampf entweichen konnte. Mit einem selbstgebasteltem Holzspachtel begann ich um zu rühren. Das hat auch super geklappt, aber durch den aufsteigenden Dampf verbrannte ich mir meine Hand und das karamelisierte Popcorn schmeckte leicht matschig.

Ich gab nicht auf und bohrte mit einer Bohrmaschine viele kleine Löcher in den Deckel. Auch hier verbrannte ich mir meine Hand und somit kam ich auf die Idee mit dem Stoffbezug als Deckel. In der türkischen Küche wird nämlich beim Reiskochen ganz zum Schluss ein Baumwollstoff auf den Reis gelegt und der Deckel wird zugemacht. Dies bewirkt, dass der Dampf des Reises durch den Baumwollstoff aufgesaugt wird und der Reis trocken bleibt.

Diese Idee erzählte ich vorerst niemandem, nicht einmal meiner Familie. Vor zwei Jahren zeigte ich meiner Ehefrau dann den ersten Prototyp. Sie konnte damit nichts anfangen, als ich aber karamellisierten Popcorn herstellte, war sie sehr begeistert und so gingen wir direkt zu einem Patentanwalt.

Wer also beim Heimkinoabend nicht mehr auf perfektes Popcorn verzichten will, kann sich den Popcornloop jetzt direkt bestellen oder im erfinderladen holen.

Popcornloop – die Popcorn Innovation

Wir geben Unmengen an Geld für riesige 3D-Fernseher mit einer Bildqualität aus, die so gut ist, dass uns die Wirklichkeit im Vergleich dazu irgendwie unrealistisch vorkommt. Jede Ecke unseres Wohnzimmers bestücken wir mit einem Dolby-Digital-5.1.-THX-Surroundsystem, das Geräusche hörbar macht, die in der Natur gar nicht existieren. Wir suchen nach der perfekten visuellen und auditiven Nachbildung des Kinoerlebnisses. Wieso aber fühlt sich ein Filmabend nie wirklich nach HeimKINO an? Irgendetwas scheint zu fehlen… Ist es vielleicht das unentwegte Geplapper von Amateur-Kommentatoren während des Films? Das grunzende oder quiekende Lachen derjenigen Zuschauer, die für jeden Kalauer zu haben sind? Oder ist es der 2,05 m große Basketballspieler mit turmhoher Afrofrisur, der sich sicher auch dieses Mal wieder vor uns setzt? Das fehlende, besondere Etwas, das uns die Unterhaltungselektronik nicht bieten kann, ist einfach: POPCORN!

Popcorn ist der eigentliche Stoff, aus dem Filmerlebnisse gemacht sind. Schon beim Betreten eines Kinos lockt uns der süße Duft von Karamell und geröstetem Mais vor die riesigen Popcornmaschinen, wo wir durch Glasscheiben wie Kinder am Süßwarenstand beobachten, wie hell beleuchtet, Unmengen des gelben Goldes umher gewälzt werden. Der Anblick all dieser kleinen, klebrigen Glücksmomente lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen und wenn wir wieder zu uns kommen, sitzen wir bereits mit einer riesigen Tüte im Kinosessel. Wir umklammern sie, drücken sie an die Brust wie ein geliebtes Kind. Wir geben vor, mit unseren Freunden teilen zu wollen, aber wann immer sich eine Hand nach dem Popcorn ausstreckt, möchten wir nach ihr schlagen und unser Herz macht Freudensprünge, wenn die Tüte nach dem Durchreichen wieder zu uns zurückkehrt und nicht so viel leerer ist wie wir befürchtet hatten.

Der Film ist nur ein flüchtiges Medium, das einen vagen Eindruck hinterlässt – Popcorn dagegen erfahren wir mit allen Sinnen und in Form bleibender Eindrücke an unseren Hüften. Selbst nach dem Leeren der Tüte suhlen wir uns weiterhin im honigartigen Nachgeschmack, der unseren Gaumen bedeckt (und egal wie groß die Tüte war – zumeist schon nach Werbung und Vorschau zu Beginn des Films ist diese komplett geleert). Unsere Zunge tastet Zähne, Lippen und jeden Winkel des Mundes ab, um das orgastische Gefühl des Zuckerrausches noch einmal zu erleben. Könnten wir ungesehen und ohne etwas zu verpassen den Kinosaal verlassen, würden wir gleich noch eine Packung kaufen und so ginge es weiter, bis wir an Überzuckerung stürben. Nicht ohne Grund gibt es keine treffende sprachliche Bezeichnung für die Einzahl von Popcorn. Die Portionsangabe besteht aus „Tüten“ und „Schüsseln“ oder „Händen voll“ und genauso wollen wir es.
Wie nur können wir diesen Genuss auch zu Hause erfahrbar machen? Wie Heroinsüchtige im Methadonprogramm versuchen wir Popcorn durch Chips, Gummibärchen oder andere Snacks zu ersetzen, aber schon nach dem ersten Bissen bereuen wir die Entscheidung, nicht doch ins Kino gegangen zu sein.

 

popcornloop - erfinderladen.de

popcornloop – erfinderladen.de

Welche Möglichkeiten also haben wir, um Kinopopcorn herzustellen?
Lösung 1: Mikrowellenpopcorn
Wir kaufen bunte Verpackungen mit einem Inhalt, der angeblich aus Puffmais-Körnern besteht (den wir aber nie vor der Zubereitung sehen!) und stellen diese komplett in die Mikrowelle. Da wir gelernt haben, dass man Verpackungen nicht erhitzen darf, nehmen wir unwillkürlich an, dass giftige Inhaltsstoffe mit dem Mais erhitzt werden und das Ergebnis eigentlich nur dafür taugt, um Krebsgeschwüre zu züchten. Wenn wir das Mikrowellenpopcorn auch nur eine halbe Sekunden zu lange drin lassen oder die Packung nicht fachgerecht auseinandergefaltet haben, finden wir unsere Ängste anschaulich bestätigt: Aus dem stinkenden, beißenden Rauch, der uns aus dem Garraum entgegen schwillt, schält sich ein verkohlter Klumpen schwarzer Asche, der die ganze Wohnung tagelang verpestet. Selbst wenn das Experiment „gelingt“, kann das Ergebnis nie überzeugen: Wir schütteln und schütteln, doch trotzdem hat sich der Zuckerersatz ungleichmäßig verteilt und beim Verzehr wechseln sich übersüße Klumpen mit bleichem Füllmaterial ab, das nach gar nichts schmeckt. Wir erwarten knusprige Popcörner, aber aufgrund seiner schaumstoffartigen Konsistenz taugt das Mikrowellenpopcorn allenfalls als Füllmittel für zerbrechliche Pakete, nicht aber als Nahrungsmittel. Dieser Unterschied zum echten Popcorn macht unser Leid ungleich größer, da unsere Vorfreude jäh enttäuscht wurde und wir uns voll Bitterkeit daran erinnern, wie gut es doch im Kino schmeckt.

Lösung 2: Supermarktpopcorn
Stets in den unteren Regalfächern verstaut, ist Supermarktpopcorn so billig, dass eigentlich nicht einmal die bedruckte, überlange Verpackung zu diesem Preis zu haben sein dürfte, geschweige denn hochqualitatives Popcorn. Beim Essen merken wir bereits beim ersten Bissen wieso – nur die Hälfte des Inhalts der Tüte ist überhaupt „genießbar“, weil der Rest aus rohen Körnern, Bruchstücken und undefinierbaren Einzelteilen aus dem Produktionsprozess besteht. Wir durchsuchen die Packung nach den wenigen Popcorn-Flocken, die halbwegs so aussehen wie wir es vom Kinopopcorn gewöhnt sind und wundern uns dennoch, wieso die Farbe eher Gelb als Golden ist und woher der seltsam chemische Beigeschmack kommt. Auf der Packung erwarten wir als Inhaltsstoffe lediglich Mais, Zucker und Öl, doch beim Blick auf die Zutatenliste ahnen wir schnell, dass die überlange Verpackung aus Platzgründen gewählt wurde: Min. 1795 kryptische Zutaten aus den Giftschränken der Lebensmittelindustrie wurden in unserem Popcorn verarbeitet und wir sind sicher, ob es nicht Überschneidungen zwischen der Herstellung der Plastiktüte und der des Inhalts gibt. Von Farb- über Konservierungsstoffen bis hin zu den berüchtigten „E“s finden wir alles vor, was das Herzinfarktrisiko begehrt.

Lösung 3: Selbst machen
Wir geben Maiskörner in Töpfe und Pfannen, das glühend heiße Öl spritzt uns entgegen und die Hälfte der Körner springt beim Aufplatzen aus der Pfanne. Sobald wir das Elend durch das Aufsetzen eines Deckels zu verhindern versuchen, ist das Popcorn auch schon angebrannt. Hierbei reicht ein einziges, angesengtes Maiskorn, um die ganze Schüssel zu ruinieren.
Danach rutscht wie bei einem Kuchen aus dem umgestülpten Kochgeschirr ein zusammenklebender Klumpen auf den Teller, der die Form unseres Topfes hat. Nach dem ersten Geschmackstest würgen wir und ohne Umschweife wandert der ölige, fettige, verbrannte Geschmacksschock in die gelbe Tonne (weil wir das Ergebnis eindeutig nicht für Biomüll halten).

popcornloop - erfinderladen

popcornloop – erfinderladen


Wir sind sicher, dass sich auf Wikileaks ein Dossier finden lässt, das beweist, dass Heimkinogänger das Opfer einer weltweiten Verschwörung von Filmkonzernen und Kinobetreibern sind, die zu verhindern versuchen, dass leckeres Heimpopcorn hergestellt wird, damit wir weiterhin mehr Geld für die Süßspeise als für den eigentlichen Film ausgegeben. Doch so wie die erste Popcornmaschine im Jahre 1893 bei der Weltausstellung in Chicago als Wunderwerk der Technik für Aufsehen sorgte, ist der POPCORNLOOP das Zepter des Widerstands gegen diese verbrecherische Praxis im 21. Jh.:
Mikrowellen- und Supermarktpopcorn führen regelmäßig zu Feueralarm und Geschmacksnervenzusammenbrüchen. Perfektes Popcorn gibt es nur in Handarbeit – Mit dem Popcornloop wird Ihr Heimkinoerlebnis perfektioniert!

Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehäubchen aussieht, ist ein ausgefuchstes Werk der Technik. Der hitzebeständige Stab dient dem Rühren des Popcorns unter Abdeckung durch die textile Haube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird. [Die Zubereitung ist kinderleicht: Öl erhitzen, eine festgedrückte Schicht Puffmaiskörner hinzugeben und mit Zucker und Vanillezucker verfeinern. Unter beständigem Rühren zubereiten, bis alle Körner gepoppt sind.]

Die Erfindung verhindert Ölspritzer, das Herausspringen des Popcorns, das verbrennen und das Austreten von zu viel Feuchtigkeit. Das Popcorn wird knusprig, aber nicht trocken. Durch beständiges Rühren wird ein Anbrennen verhindert und die gleichmäßige Beschichtung des Popcorns mit Zucker und Öl gewährleistet.
Das Ergebnis ist außen knuspriger Flockenmais, der mit einer hauchdünnen Schicht aus goldgelbem, karamellisiertem Zucker glasiert wurde. Der Popcornloop lässt selbst das Kinopopcorn alt aussehen – das handgemachte Popcorn ist stets frisch, beim Essen noch warm und enthält keine Inhaltsstoffe, die Sie nicht selbst bestimmt haben. Diese Erfindung hat den Oscar verdient!

Popcornloop gibt es im erfinderladen für 21,95.- Euro.

Erfindung der Woche: SOI – Handtaschenlicht

Egal ob Handtaschen, Sporttaschen, Badetaschen oder Laptoptaschen unsere Erfindung der Woche bringt Licht ins Dunkel. SOI das erste automatische Handtaschenlicht der Welt ist nicht nur hilfreich sondern auch zeitsparend.

SOI Handtaschenlicht

Jede Frau sucht durchschnittlich 76 Tage ihres Lebens nach Dingen in ihrer Tasche. Da dieses Problem ja schon allseits bekannt ist, gibt es auch schon ein paar Lösungsansätze. Taschenbeleuchtungen mit Schaltern oder kleine Lämpchen am Schlüsselbund helfen aber leider auch nicht viel, denn bist man diese gefunden hat und händisch betätigt hat, ist der gesuchte Gegenstand längst aufgetaucht.

Mit seinen 7 cm Durchmesser und den 41 Gramm, passt SOI perfekt in jede Handtasche. Die patentierte Produktinnovation basiert auf einer speziellen Sensorik, bei der bewusst auf aktiv zu betätigende Schalter verzichtet wurde. Durch bloße Annäherung der Hand oder leichte Berührung leuchtet SOI auf. Ganz automatisch und stromsparend schaltet sie sich nach einiger Zeit wieder ab. Befindet sich keine Hand in der Nähe, leuchtet SOI auch nicht auf.

Die Erfinder Christian Schech & Bastian Wetzel erzählten uns die Geschicht zum SOI – Handtaschenlicht:

SOI-Handtaschenlicht Erfinder

„Auch wir wunderten uns, warum Frauen ständig so viel Zeit damit verschwenden, alles Mögliche in ihren Handtaschen zu suchen. Als auf einem Volksfest der Strom ausfiel und Frauan spontan Feuerzeuge und Handys zur Notbeleuchtung einsetzten, kam die zündende Idee: Eine professionelle Lösung muss her, die dem leidvollen Suchen ein Ende bereitet.

Der Bedarf war einleuchtend. Alle Taschenlampen die es gab, waren kompliziert zu bedienen. Es sollte also ein leichtes, handliches und mobil einsetzbares Handtaschenlicht werden. Gleichzeitig sollte es aber ein schönes Produkt werden, das Frauen gerne benutzen. Neben Selbstversuchen und Beobachtungen haben die Ergebnisse der „Bag Stories“ maßgeblich dazu beigetragen, aus einer zündenden Idee ein einleuchtendes Produkt zu machen.“

Wer also auch Licht in seine Handtasche bringen will, kann sich SOI direkt im erfinderladen abholen oder ganz einfach im Onlineshop bestellen.