Gideon Sundback war ein schwedischer Erfinder der 1913 Reißverschluss den erfand. Am heutigen Tag, dem 24. April wäre er 132 Jahre alt. Zu Ehren des Erfinders Sundback und seiner Reißverschluss Erfindung hat Google ein eigenes Doodle auf der Webseite platziert.
Ohne der Erfindung von Reißverschluss würde vieles im täglichen Leben um ein Vielfaches komplizierter ablaufen.
Bereits vor der Geburtsstunde der Erfindung haben sich einige andere Tüftler und Erfinder wie Elias Howe, Max Wolff oder Whitcomb Judson sich an reissverschlussähnlichen Schliess- und Öffnungsmechanismen versucht hatten. Sundbäck schaffte es dann aber nach einem Jahr Arbeit als Erster, einen Reissverschluss zu konstruieren, der für Schuhe und Kleidung verwendet werden konnte. Sundbäck alias Sundback starb mit 74 Jahren in Meadville in Pennsylvania, U.S.A.
24 März 2012 ist der 50. Todestag von Auguste Piccard.
Portrait des Schweizer Physikers und Forschers Auguste Piccard (1884-1962), undatierte Aufnahme. (Bild: Keystone)
Auguste Piccard (geboren am 28. Januar 1884 in Basel; † 24. März 1962 in Lausanne) war ein Schweizer Wissenschaftler, Physiker und gilt als einer der bedeutendsten Erfinder der Schweiz.
Er ist der Zwillingsbruder des Chemikers Jean-Felix Piccard, Vater von Jacques Piccard und Grossvater von Bertrand Piccard.
Bekannt wird er durch die Erforschung der Stratospähre. Mit seinem Ballon erreicht er im Mai 1931 einen Höhenrekord von 15.785 m.
Am 18. August 1932 stieg Auguste Piccard mit dem belgischen Physiker Max Cosyns zum zweiten Mal mit einem Gasballon auf, diesmal in Dübendorf in der Schweiz. Sie stellten mit 16.940 Metern (geometrische Messung, barometrisch 16.201 Meter) einen neuen Weltrekord auf, der später auf 23.000 m erhöht wurde.
Auf seinen Flügen sammelt er wertvolle Daten. Später wendet er sich der Tiefseeforschung zu. Mit dem selber konstruierten Bathyscaphen «Trieste» tauchen Piccard und sein Sohn Jacques in die Meerestiefe und stellen einen neuen Tauchrekord auf mit 3’150 Metern.
(Bild: Keystone)
Mit der «Trieste» erforschen einige Jahre später, im Januar 1960, Auguste Piccards Sohn Jacques Piccard und der US-Amerikaner Don Walsh den Marianengraben im westlichen Pazifischen Ozean. Sie sinken dabei auf 10’916 Meter ab. Dieser Rekord blieb ungeschlagen. So tief stieg kein Mensch mehr in das Meer hinab. Heute tauchen nur noch Roboter in die Tiefen der Meere.
Erfinder Tipp: 09.11 ist der Tag der Erfinder. An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltäglicher Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt. Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders. Vielleicht kann dieser eine Tag im Jahr dazu beitragen, Menschen wie z.B. Karl Friedrich Benz und Johannes Gutenberg zu gedenken und den ein oder anderen verkannten Erfinder entsprechend zu würdigen.
Ich werde versuchen jeden Grossen Erfinder mit seinem Geburtstag hier zu erwähnen. – um den “Tag der Erfinder” am 9. November damit zu ehren.
Es war Mitte der 50er Jahre, als die Schweizerin Jacqueline Urbach in die USA auswanderte, um 1959 im Kalifornien die Urbach Optical Company zu gründen. Schon wenig später führte sie ein breites Sortiment an harten Kontaktlinsen im Angebot. Nahe vom glamourösen Hollywood, wo innovative Ideen auf Aufgeschlossenheit und Neugier stießen, erfand Urbach im Hinterzimmer ihres Optikerladens die farbige Kontaktlinse. Zwischen 1967 und 1976 wurden Jacqueline Urbach sechs angemeldete Patente rund um die Entwicklung von Kontaktlinsen ausgestellt: Zwei ihrer Erfindungen hatten durchschlagenden wirtschaftlichen Erfolg und prägten die Entwicklung der Kontaktlinsen massgeblich und nachhaltig.
In den Jahren darauf entwickelte Jacqueline Urbach das erste brauchbare Material für weiche Kontaktlinsen. Schon 1975 präsentierte die Pionierin in Amsterdam die ersten serienmässig hergestellten weichen Linsen und erhielt 1977 von der FDA (Food and Drug Administration) in Amerika die Bewilligung, eine der ersten weichen Linsen überhaupt zu vertreiben. Weitere Patente folgten und Jacqueline Urbach wurde in die American Academy of Optometry aufgenommen. Bald schon gehörte Urbachs Firma (deren Name inzwischen zu Urocon Inc geändert wurde) zu den zehn größten Linsenherstellern der USA und blieb dabei immer eine Schweizer Firma. Auf dem Höhepunkt des Erfolgs kehrte Jacqueline Urbach in die Schweiz zurück und eröffnete 1969 an der Seidengasse in Zürich das Urbach Kontaktlinsen Institut um für die nächsten zehn Jahre zwischen den Kontinenten hin- und herzupendeln und fortan den amerikanischen und den Schweizer Markt zu bedienen.
1978 verkaufte Jacqueline Urbach die Urocon Inc an Allergan Pharmaceutical, die sie später an Ciba veräusserte. Alle Urbach-Patente sind heute im Besitz von Novartis. 1979 kehrte Jacqueline Urbach ganz in die Schweiz zurück; 1998 übernahm Sohn Steven das Kontaktlinsen Institut, um die Firma im Sinne des urbachschen Dienstleistungsgedankens weiterzuführen. Auch Steven Urbach ist Optiker mit Bewilligung zur selbstständigen Berufsausübung als Augenoptiker und zur Vornahme von Korrektionsbestimmungen und Anpassungen und die Abgabe von Kontaktlinsen.
2004 gründete Steven Urbach die Firma Discountlens, die sich inzwischen zum größten und erfolgreichsten Online-Kontaktlinsenvertreiber der Schweiz entwickelt hat. Heute zählt Discountlens rund 30 Mitarbeitende und hat ihren Geschäftssitz in Dübendorf. Mittlerweile werden die Produkte der Discountlens in sechs europäischen Märkten im Internet angeboten.
Seit 2011 bürgt Discountlens mit der Urbach Optik AG und damit mit dem Namen der Pionierin als Optikspezialistin für die umfassend hohe Qualität des Dienstleistungsangebotes. Es stellt die kompetente Beratung der Kundinnen und Kunden genauso prominent in den Fokus wie die Hochwertigkeit der angebotenen Produkte. Discountlens by Urbach AG ist das Versprechen eines Optikunternehmens mit mehr als einem halben Jahrhundert Erfahrung und Erfolg.
Die allererste Maus wird im Jahre 1963 am Stanford Research Institute von Douglas C. Engelbart und William English entwickelt. Die viereckige und grosse Holzbox verfügte über eine kleine Taste und erregt bei seiner offiziellen Vorstellung 1968 wenig Aufmerksamkeit. Mangels grafischer Benutzeroberflächen ist ein solches Peripheriegerät zu dieser Zeit noch unnötig. 17. November 1970 erhält Engelbart endlich das Patent auf seine Erfindung.
Das Unternehmen Logitech, das im Jahre 1981 auf einem Bauernhof im Schweizer Apples gegründet wurde und schon kurz danach enge Beziehungen zum Silicon Valley aufbaute, brachte 1985 ihre erste Maus in den Einzelhandel und erreichte 1998 die Marke von einhundert Millionen verkauften Mäusen. Bereits sieben Jahre später lieferte Logitech seine fünfhundertmillionste Maus aus. Heute vertreibt Logitech Mäuse in mehr als 100 Ländern weltweit und fertigt im Durchschnitt 376.000 Stück pro Tag bzw. 7,8 Millionen pro Monat und 2008 Logitech feierte die milliardste Maus.
Eingeschworen auf Innovation und Qualität, entwickelt Logitech Peripheriegeräte, die dem Menschen helfen sollen, einen leichteren Zugang zur digitalen Welt zu finden. 1981 brachten Sie ein damals ganz neues Eingabegerät auf den Markt, das dem Benutzer eine intuitive Interaktion mit dem Computer ermöglichte – die Maus. Sehr schnell wurde das Unternehmen zum weltweit führenden Maushersteller, und über die Jahre haben Sie immer wieder neue Geräte herausgebracht, um mit den sich wandelnden Bedürfnissen der PC- und Laptop-Benutzer Schritt zu halten.
Im Verlauf der Zeit hat das Unternehmen seine Expertise im Produktdesign ausgeweitet, sodass Ihre Palette inzwischen neben Mäusen auch eine Vielfalt anderer Geräte umfasst. Sie alle bilden die unmittelbare Schnittstelle, den „letzten Zentimeter“ zwischen dem Benutzer und der Spielkonsole, dem digitalen Musik- oder Unterhaltungssystem.
Logitech-Produkte sind in fast allen Ländern der Welt erhältlich. Bei den Peripheriegeräten (teils mit Kabel, teils ohne) liegt die Betonung im Wesentlichen in den Segmenten PC-Navigation, Gaming, Internetkommunikation sowie Steuerung für digitale Musik- und Heimunterhaltungsanlagen.
Der Entwicklung Ihrer Produkte geht zunächst eine sorgfältige Analyse der Gewohnheiten Ihrer Kunden im Umgang mit digitalen Geräten voraus. Anhand dieser Untersuchungen erarbeiten Ihre Spezialisten dann ein Design, das dem Benutzer eine leichtere Handhabung ermöglicht – immer unter den Gesichtspunkten Zweckdienlichkeit, Komfort, Spaß, Produktivität und allgemeines Gefühl.
Unzählige Patente, fünf Hauptprodukte – 4 davon marktführend in der Schweiz -, eine WC-ENTE erfunden in der Schweiz auf dem Siegeszug durch die Welt und ein junges Team, das innovativ und offen bleiben will. Die Düring AG baut ihre Position als Spezialistin im Bereich der Innovation für Toilettenreinigung und Kalkentfernung aus.
WC-Ente ist der Produktname eines Toilettenreinigers der schweizerischen Düring AG mit Sitz in Dällikon. Das wesentliche Charakteristikum der WC-Ente ist der gebogene Flaschenhals, mit dessen Hilfe der Anwender die Reinigungsflüssigkeit leichter unter dem Rand der Toilette aufbringen können soll.
Die Form ließ der damalige Geschäftsführer der Düring AG, der Drogist Walter Düring, bereits 1980 nach einem Holzprototypen patentieren. Gemeinsam mit seiner Frau Vera Düring brachte er das Produkt anschließend zur Serienreife. In den folgenden Jahren konnte rund um den Globus ein hoher Bekanntheitsgrad erzielt werden.
Bis zum Jahr 2006 wurden nach Angaben des Herstellers weltweit bereits 90 Millionen Exemplare des Reinigers verkauft. Knapp ¾ der weltweiten Produktion wird durch Lizenznehmer abgedeckt. Den Vertrieb für Deutschland übernahm bis 2010 der Henkel-Konzern, Lizenzinhaber zur Herstellung und zum Vertrieb des Produkts auf dem US-amerikanischen Markt unter dem Namen Toilet Duck ist die Firma S. C. Johnson & Son. Ab 1. Januar 2010 hat die Firma S. C. Johnson & Son auch die Herstellung und den Vertrieb für den deutschen Markt übernommen und dem Henkel-Konzern die Lizenz hierfür abgekauft.
Seit ihrer Gründung 1951 verfolgt die Düring AG stets das Ziel, hochwertige Produkte für den Haushalt zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Das Kerngeschäft liegt im Bereich der Toilettenreinigung und –pflege sowie in der Entkalkung im Haushaltbereich.
Den Grundstein des Unternehmens legte Maria Düring-Keller, als sie ein Entkalkungsmittel auf Salzsäurebasis entwickelte. Das Mittel bekam den Namen durgol®. So nahm die Düring AG am 15. April 1951 ihren Anfang. 1963 stieg der Sohn Walter Düring ins Geschäft ein. Die bedeutendste Erfindung gelang Walter Düring am 18. Juni 1980 mit der WC-ENTE®. Bereits fünf Jahre später wurde sie weltweit millionenfach verkauft. Heute beschäftigt die Familien-AG mit Sitz in Dällikon 36 Mitarbeiter. Die WC-ENTE® und andere Produkte unter der Enten-Marke werden in 27 Ländern in Lizenz produziert und in über 50 Ländern verkauft. Die WC-ENTE® wurde patentiert. Rund 60 Design-Patente und Marken schützen die Flasche, was die Konkurrenz nicht hindert, die Idee nachzuahmen. „Das spricht für unsere Erfindungen“, kommentiert Heinz Düring.