Erfindung der Woche: OVO eggstamp

Ostern steht vor der Tür
Nicht mehr lange und wir sitzen mit Familie und Freunden am hübsch gedeckten Osterfrühstückstisch und essen die frisch gefundenen Ostereier. Grundsätzlich ist das ja eine gemütliche Angelegenheit, gäbe es da nicht die Divergenz zwischen Morgenmuffel und Morgenstrahl.

erfindung der Woche - OVO

Alle erfinderladen Produkte haben eine Geschichte zu erzählen, doch die sieht man nicht auf den ersten Blick.

egg stamp

Wer kennt das nicht, morgens am Frühstückstisch, Morgenmuffel trifft auf Morgenstrahl. Während der eine in die Küche geschlurft kommt und sich, ohne ein Wort zu sagen, an den Frühstückstisch setzt, sich hinter einem großen Becher Kaffee und der aktuellen Zeitung verkriecht, lässt der Morgenstrahl keine Gelegenheit aus, seine gute Laune Kund zu tun. Ein Schwall der strahlenden Worte – der wie ein Sturm über den Küchentisch hinwegfegt, erreicht den unvorbereiteten Morgenmuffel. Unfähig zu reagieren entfährt ihm nur ein Grummeln.
Und der Streit ist vorprogrammiert! Das muss ja nicht sein.

eierstempel mit karton und ei

Für alle Morgenmuffel gibt es jetzt eine neue Form der Kommunikation: Die OVO egg stamps – sag´s durch das Ei! Ob zustimmend, ablehnend, fröhlich oder gar traurig- mit den egg stamps tritt eine ganz neue Art der nonverbalen Kommunikation ein, die beide Seiten glücklich macht! Ein perfektes Frühstücksei ist eben in der Mitte noch schön weich und das Eiweiß fest – und hat ab jetzt ein Gesicht.

egg stamp - eierstempel

Noch ein positiver Nebeneffekt von OVO Eierstempel, bunte Eier, nicht nur zu Ostern!

Die OVO egg stamps gibt´s für 12,95 € im erfinderladen Berlin und Salzburg oder im online shop!

Erfindung der Woche – Snackholder

In der einen Hand ein Bier in der anderen die Snacks? Keine Hand mehr frei? So geht es einem auf Partys für gewöhnlich und leider ist nicht immer ein geeigneter Ort zum Abstellen des Bieres zu finden.

snackholder

Da wir wissen, dass Bier ohne Snacks wie Sonne ohne Schein ist, musste für dieses Problem schleunigst eine Erfindung her. Herr Knupper, ein findiger Tüftler hat sich diesem Problem angenommen und den Snackholder erfunden.

Wir haben den Erfinder Herrn Claus Knupper mal gefragt, wie er auf die Idee gekommen ist:

„Ich stand auf einer Feier mit einer Flasche Bier in der einen und Erdnüssen in der anderen Hand, als mich ein Freund begrüßen wollte. Ich steckte die Erdnüsse in den Mund und wischte mir die Hand, um sie vom Salz zu säubern, an meiner Hose ab. Die Idee vom Snackholder war geboren. Bei längerem Nachdenken kamen mir noch andere Fragen. Wie kann ich das Snacken für die Gäste auf Feiern vereinfachen? Wie kann man das Snacken allgemein hygienischer, zum Beispiel in Kneipen, machen? In zwei jähriger Zusammenarbeit mit dem Erfinderhaus Berlin und der Firma trickreich aus Berlin ist der Snackholder entstanden. Der Snackholder, der aus Pappe produziert wird, kann vom Benutzer bequem über den Flaschenhals gehängt werden und ein Deckel verhindert das Herausfallen der Snacks beim Trinken. Die Reaktionen auf den Snackholder gehen dahin, dass es eine einfache Idee mit großem Nutzen ist. Der Snackholder sollte fester Bestandteil auf jeder Feier oder Grillparty sein.“

snack-halter-trinken-knabbern-naschen

snackhalterung

Der Snackholder wird einfach über die Flasche gesteckt und schon kann losgeknabbert werden. Zum Trinken den Snackhalter einfach vorher verschließen oder frei hängend genießen. Perfekt für einen genüsslichen Abend in der Bar, auf Partys oder zu Hause auf dem Sofa.

Für alle, die gerne snacken und dazu was trinken, gibt es nun den Snack Holder in unserem Onlineshop und wie immer auch im Erfinderladen in Berlin oder Hamburg.

Erfindung der Woche: Warme Ideen für kalte Tage

Damit Sie bei Minusgraden nicht ins Frieren kommen und gut verpackt durch winterliche Landschaften spazieren, sollten Sie unsere Erfindung der Woche – zwei Gadgets, die Ihr Herz erwärmen – näher unter die Lupe nehmen.

Fox Snowflake Handwärmer

Warme Jacken, gepolsterte Stiefel: ohne diese geht im Winter gar nichts. Schwachstellen bilden aber Kopf und Hände, die leider aus dem Wintermantel ragen und einmal kalt zu unangenehmen Kälteproblemzonen werden. Nicht nur kuschlig eingemacht, sondern bei Bedarf angenehme Wärme spendend – diesen Job erledigen unsere Fox Snowflake Handwärmer, die in jede Jackentasche passen. Die liebevoll gestalteten Handwärmer hüllen Ihre Hände in warmen Strick ein und sind mit einer Geheimwaffe ausgestattet: dem Hotpack. Fangen Sie doch mal zu frösteln an, dann einfach das Metallplättchen knicken und im Nu erwärmt sich das Hotpack auf etwa 50°. In dieser warmen Dreiviertelstunde ist genug Zeit wieder Gefühl in die Fingerspitzen zu bekommen und sich ordentlich aufzuwärmen. Zuhause wird das Hotpack einfach aus dem Handwärmer genommen und für ca. 10 Minuten in kochendes Wasser gegeben.

Erfindung: Strick Ohrenschützer mit integriertem Kopfhörer

Erfindung: Strick Ohrenschützer mit integriertem Kopfhörer

Brrr, wenn kalter Wind um die Ohren saust, kann das schon ordentlich unangenehm werden! Da helfen am besten Ohrenschützer, aber Moment! – wie bleibt da noch gut Platz für die Kopfhörer? Mit unseren Strick Ohrenschützern mit integriertem Kopfhörer müssen Sie nicht mehr zwischen Musik und kalten Ohren entscheiden.

Ab jetzt gibt es wohlig warme Ohren mit feinstem Musikgenuss. Einfach das Kabel ins Handy oder den MP3-Player stecken und Winterklängen oder einheizenden Rockstücken lauschen. Rock-on!

Sie haben auch eine Erfindung oder Geschäftsidee? Bei Erfinderhaus und Erfinderladen wird Ihre Idee oder Ihre neue Erfindung kostenlos durchgecheckt! Sie erhalten eine unterzeichnete Geheimhaltungserklärung.Machen Sie hier einen unverbindlichen Innovationscheck!

Erfindung der Woche – Impruv Forte

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und nach dem festlichen Weihnachtsschmaus und damit auch dem einen oder anderen Gramm mehr auf den Hüften, kommt auch das Thema gute Vorsätze auf den Tisch. Regelmäßige Körperertüchtigung, weniger Süßes, Schluss mit dem Rauchen – was wir uns nicht alles für Ziele vornehmen, um das neue Jahr konsequenter und zielstrebiger zu verbringen.

impruv forte - slim und nicco

Überlegt man einmal, was aus uns geworden wäre, hätten wir all unsere Vorsätze nicht so schnell wieder über Bord geworfen, würde uns morgens im Spiegel sicher jemand begegnen, der sowohl giftstofffrei als auch top durchtrainiert ist.

Oft ist, dass was wir uns vornehmen einfach nicht angemessen und das Ziel mehrere Wochen entfernt und damit zu abstrakt. Damit die guten Vorsätze nicht so schnell zerplatzen wie Seifenblasen haben sich zwei findige Tüftler, der Herr Jordan und Herr Muthenthaler, ein unterstützendes System ausgedacht, um den guten Vorsätzen eine größere Chance zu geben: IMPRUV FORTE!

Impruv-Forte

IMPRUV FORTE ist ein persönlicher Kalender und beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Aktivitäten, die man in einer Zeitspanne von 3 Wochen täglich wiederholt werden, werden zur gewohnten Routine und damit auch eher langfristig beibehalten. Schaffen wir es also drei Wochen lang unseren Vorsatz beizubehalten, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass wir unseren inneren Schweinehund losgeworden und innere Widerstände gebrochen sind.

In dem Kalender kann man seine persönlichen Erfolge aber auch Misserfolge und die dazugehörigen Maßnahmen und Belohnungen dokumentieren, um sich langfristig bei Laune zu halten. So hat die Aufschieberitis endlich ein Ende und dem kleinen Teufelchen auf der Schulter wird der Garaus gemacht.

Impruv-Forte-Nicco-Erfinderladen

Ob mit oder ohne gute Vorsätze für 2015, wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015.

Erfindung der Woche: erfinderisches Geschenkpapier

„Es begab sich aber zu der Zeit,dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde…“

Bibel Geschenkpapier

Mit diesen Worten beginnt die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium, das in diesen Tagen wieder in aller Munde ist und fleißig (vor-)gelesen wird. Frau Monika Bsteh aus Zellerndorf hatte die Idee, die Geschichte auf Geschenkpapier zu drucken, um beim Schenken, die Geschichte zu Weihnachten gleich mit in der Hand zu haben. Das wohl passendste Geschenkpapier zu Weihnachten, das man sich vorstellen kann. Für manch einen vielleicht auch eine praktische Erinnerungshilfe, weshalb das Fest begangen wird.

Geschenkpapier-Kuh-und-Stein

Tierische Freude kann man allen Kuhliebhabern machen, indem man Geschenke in schönstes Q-Design hüllt. Aber auch für die Geheimnisvollen unter den Schenkern haben wir etwas in petto: Das Steinpapier verleiht Geschenken einiges an Gewicht und täuscht geschickt steiniges Äußeres vor. Dies ist vor allem auch für diejenigen von Bedeutung, die es mit dem kreativen Verpacken von Geschenken nicht so haben. Ohne aufwendiges Knicken und Falten hüllt sich das Papier fast wie von selbst um die Geschenke. Na, dann kann Weihnachten ja kommen!

Die Erfinderladen-Crew wünscht allen Erfindern ein besinnliches Weihnachtsfest!

Erfindung der Woche: Paxx – Der Hundekotaufnehmer

Ein Spaziergang an der frischen Luft im ersten Schnee. Doch, oh weia, einmal nicht auf den Weg geachtet, kann es leider zu unliebsamen Überraschungen kommen, wenn Herrchen oder Frauchen ihrem Vierbeiner zwar Auslauf gönnen, ihrer Pflicht auch für die Vermachenschaften ihres Haustiers Sorge zu leisten, jedoch nicht nachkommen.

PAXX

Ein delikates Thema
Oft scheitert es einfach an zu umständlichen Lösungen. Man will sich schließlich nicht selbst beschmutzen. Doch ärgerlich bleibt das besonders in städtischen Gefilden weit verbreitete Malheur: Die Hinterlassenschaften von quirligen Vierbeinern am Straßenrand.

Wien ist Vorreiter. Schon 2007 hat die Stadt versucht mit dem Slogan: „Nimm ein Sackerl für mein Gackerl“ der Sache mit Humor zu begegnen und Hundebesitzer darauf aufmerksam zu machen, dass es durchaus eine Möglichkeit gibt die Stadt rein zu halten. Den Spruch konnte man auf Plakaten, die auf städtischen Grünflächen platziert waren, lesen und in der Nähe waren Gratis-Hundesackerlautomaten aufgestellt.

Paxx Info

Auch wenn die witzige Kampagne sehr erfolgreich war, und das ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, haben wir noch eine Verbesserung im Angebot. Als besonders störend oder gar ekelerregend empfinden Hundebesitzer meist das Aufgreifen des Hundehaufens durch das Sackerl. Die Haptik stört. Hierfür gibt es jedoch die passende Lösung des Hundekotaufnehmers. Dank diesem wird jeglicher Kontakt zum Gackerl vermieden – kinderleicht und hygienisch.

Paxx sorgt für reine Verhältnisse
Die kompakte Größe lässt Paxx praktisch in jeder Hosen- bzw. Jackentasche Platz finden. Für €19,95 ist der saubere Begleiter im Erfinderladen wie auch Onlineshop zu erstehen.
Wie einfach die Bedienung ist, zeigt unser Video:

Erfindung der Woche: Blind Booking

Reisen gehört zu den schönsten Beschäftigungen in der Freizeit. Einfach mal raus aus dem Alltag und die Seele baumeln lassen. Der Tapetenwechsel kann wirklich wahre Wunder bewirken und ist Balsam für Körper und Seele. Es gibt viele verschiedene Arten, wie man seinen Urlaub verbringen kann. Entspannt, aktiv, kulturell, abenteuerlich und andere Möglichkeiten warten darauf, in vollen Zügen genossen zu werden. Die Frage nach der Umsetzung ist bei der großen Auswahl gar nicht so leicht. Immerhin kommt man nicht alle Tage in den Genuss, ein paar Tage an den schönsten Orten der Welt zu verbringen. Blind Booking ist die Erfindung der Woche und liefert viele überraschende Antworten auf die Frage nach der Reiseplanung. Das Konzept dürfte jedem, der viel mit dem Flugzeug reist, bereits in abgewandelter Form bekannt sein. In der Flugbranche ging damit einher, dass man nicht wusste, wohin die Reise gehen wird. Das gibt es so ähnlich nun auch für die Hotelbranche.

surprice hotels

Was ist Blind Booking genau?

Blind Booking ist ein neues Reisekonzept, das von Surprice Hotels angeboten wird. Kurz gefasst beinhaltet es folgendes: Jemand, der eine Reise buchen möchte, wird erst nach Abschluss der Buchung über den Namen der Unterkunft in Kenntnis gesetzt und kann dadurch tolle Rabatte mit teilweise über 50 Prozent Reduzierung ergattern. Aber keine Sorge, dabei handelt es sich nicht direkt um ein Zufallshotel. Im Vorfeld kann der Buchende verschiedene Kriterien mit bestimmen. Dazu gehört unter anderem die Lage. Diese ist für viele Urlauber besonders wichtig, da sie den Ausgangspunkt für alle Aktivitäten darstellt. Reisewünsche sind sehr verschieden. Jeder Urlauber möchte seinen Urlaub nach seinen Wünschen verbringen, also einkaufen gehen, Kultur genießen, Sport machen und vieles mehr. Während der Buchung werden daher Karten angezeigt, auf denen ein Radius eingezeichnet ist, in dem sich das Hotel befindet. Außerdem gibt es Bilder, die einen ersten Eindruck vom Design des Hotels geben. Gefallen diese nicht, muss man das Zimmer nicht buchen, sondern kann sich eine andere Option anzeigen lassen, deren Namen allerdings auch wieder vorerst verdeckt bleibt. Reisende profitieren dadurch von vielen Vorteilen. Abgesehen von der bereits erwähnten Ersparnis, müssen sie sich nicht stundenlang der Frage widmen, welche Unterkunft die richtige ist, sondern können sich ganz von der Spontanität treiben lassen. Damit geht einher, dass Reisende mal etwas Neues erleben können. Gerade jene, die gern immer wieder dasselbe Hotel buchen, können sich neu inspirieren lassen. Blind Booking ist der innovative Weg des Reisens.

Popcornloop – die Popcorn Erfindung

Wir geben Unmengen an Geld für riesige 3D-Fernseher mit einer Bildqualität aus, die so gut ist, dass uns die Wirklichkeit im Vergleich dazu irgendwie unrealistisch vorkommt. Jede Ecke unseres Wohnzimmers bestücken wir mit einem Dolby-Digital-5.1.-THX-Surroundsystem, das Geräusche hörbar macht, die in der Natur gar nicht existieren. Wir suchen nach der perfekten visuellen und auditiven Nachbildung des Kinoerlebnisses. Wieso aber fühlt sich ein Filmabend nie wirklich nach HeimKINO an? Irgendetwas scheint zu fehlen… Ist es vielleicht das unentwegte Geplapper von Amateur-Kommentatoren während des Films? Das grunzende oder quiekende Lachen derjenigen Zuschauer, die für jeden Kalauer zu haben sind? Oder ist es der 2,05 m große Basketballspieler mit turmhoher Afrofrisur, der sich sicher auch dieses Mal wieder vor uns setzt? Das fehlende, besondere Etwas, das uns die Unterhaltungselektronik nicht bieten kann, ist einfach: POPCORN!

Popcorn ist der eigentliche Stoff, aus dem Filmerlebnisse gemacht sind. Schon beim Betreten eines Kinos lockt uns der süße Duft von Karamell und geröstetem Mais vor die riesigen Popcornmaschinen, wo wir durch Glasscheiben wie Kinder am Süßwarenstand beobachten, wie hell beleuchtet, Unmengen des gelben Goldes umher gewälzt werden. Der Anblick all dieser kleinen, klebrigen Glücksmomente lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen und wenn wir wieder zu uns kommen, sitzen wir bereits mit einer riesigen Tüte im Kinosessel. Wir umklammern sie, drücken sie an die Brust wie ein geliebtes Kind. Wir geben vor, mit unseren Freunden teilen zu wollen, aber wann immer sich eine Hand nach dem Popcorn ausstreckt, möchten wir nach ihr schlagen und unser Herz macht Freudensprünge, wenn die Tüte nach dem Durchreichen wieder zu uns zurückkehrt und nicht so viel leerer ist wie wir befürchtet hatten.

Der Film ist nur ein flüchtiges Medium, das einen vagen Eindruck hinterlässt – Popcorn dagegen erfahren wir mit allen Sinnen und in Form bleibender Eindrücke an unseren Hüften. Selbst nach dem Leeren der Tüte suhlen wir uns weiterhin im honigartigen Nachgeschmack, der unseren Gaumen bedeckt (und egal wie groß die Tüte war – zumeist schon nach Werbung und Vorschau zu Beginn des Films ist diese komplett geleert). Unsere Zunge tastet Zähne, Lippen und jeden Winkel des Mundes ab, um das orgastische Gefühl des Zuckerrausches noch einmal zu erleben. Könnten wir ungesehen und ohne etwas zu verpassen den Kinosaal verlassen, würden wir gleich noch eine Packung kaufen und so ginge es weiter, bis wir an Überzuckerung stürben. Nicht ohne Grund gibt es keine treffende sprachliche Bezeichnung für die Einzahl von Popcorn. Die Portionsangabe besteht aus „Tüten“ und „Schüsseln“ oder „Händen voll“ und genauso wollen wir es.
Wie nur können wir diesen Genuss auch zu Hause erfahrbar machen? Wie Heroinsüchtige im Methadonprogramm versuchen wir Popcorn durch Chips, Gummibärchen oder andere Snacks zu ersetzen, aber schon nach dem ersten Bissen bereuen wir die Entscheidung, nicht doch ins Kino gegangen zu sein.

popcornloop - erfinderladen.de

popcornloop – erfinderladen.de

Welche Möglichkeiten also haben wir, um Kinopopcorn herzustellen?
Lösung 1: Mikrowellenpopcorn
Wir kaufen bunte Verpackungen mit einem Inhalt, der angeblich aus Puffmais-Körnern besteht (den wir aber nie vor der Zubereitung sehen!) und stellen diese komplett in die Mikrowelle. Da wir gelernt haben, dass man Verpackungen nicht erhitzen darf, nehmen wir unwillkürlich an, dass giftige Inhaltsstoffe mit dem Mais erhitzt werden und das Ergebnis eigentlich nur dafür taugt, um Krebsgeschwüre zu züchten. Wenn wir das Mikrowellenpopcorn auch nur eine halbe Sekunden zu lange drin lassen oder die Packung nicht fachgerecht auseinandergefaltet haben, finden wir unsere Ängste anschaulich bestätigt: Aus dem stinkenden, beißenden Rauch, der uns aus dem Garraum entgegen schwillt, schält sich ein verkohlter Klumpen schwarzer Asche, der die ganze Wohnung tagelang verpestet. Selbst wenn das Experiment „gelingt“, kann das Ergebnis nie überzeugen: Wir schütteln und schütteln, doch trotzdem hat sich der Zuckerersatz ungleichmäßig verteilt und beim Verzehr wechseln sich übersüße Klumpen mit bleichem Füllmaterial ab, das nach gar nichts schmeckt. Wir erwarten knusprige Popcörner, aber aufgrund seiner schaumstoffartigen Konsistenz taugt das Mikrowellenpopcorn allenfalls als Füllmittel für zerbrechliche Pakete, nicht aber als Nahrungsmittel. Dieser Unterschied zum echten Popcorn macht unser Leid ungleich größer, da unsere Vorfreude jäh enttäuscht wurde und wir uns voll Bitterkeit daran erinnern, wie gut es doch im Kino schmeckt.

Lösung 2: Supermarktpopcorn
Stets in den unteren Regalfächern verstaut, ist Supermarktpopcorn so billig, dass eigentlich nicht einmal die bedruckte, überlange Verpackung zu diesem Preis zu haben sein dürfte, geschweige denn hochqualitatives Popcorn. Beim Essen merken wir bereits beim ersten Bissen wieso – nur die Hälfte des Inhalts der Tüte ist überhaupt „genießbar“, weil der Rest aus rohen Körnern, Bruchstücken und undefinierbaren Einzelteilen aus dem Produktionsprozess besteht. Wir durchsuchen die Packung nach den wenigen Popcorn-Flocken, die halbwegs so aussehen wie wir es vom Kinopopcorn gewöhnt sind und wundern uns dennoch, wieso die Farbe eher Gelb als Golden ist und woher der seltsam chemische Beigeschmack kommt. Auf der Packung erwarten wir als Inhaltsstoffe lediglich Mais, Zucker und Öl, doch beim Blick auf die Zutatenliste ahnen wir schnell, dass die überlange Verpackung aus Platzgründen gewählt wurde: Min. 1795 kryptische Zutaten aus den Giftschränken der Lebensmittelindustrie wurden in unserem Popcorn verarbeitet und wir sind sicher, ob es nicht Überschneidungen zwischen der Herstellung der Plastiktüte und der des Inhalts gibt. Von Farb- über Konservierungsstoffen bis hin zu den berüchtigten „E“s finden wir alles vor, was das Herzinfarktrisiko begehrt.

Lösung 3: Selbst machen
Wir geben Maiskörner in Töpfe und Pfannen, das glühend heiße Öl spritzt uns entgegen und die Hälfte der Körner springt beim Aufplatzen aus der Pfanne. Sobald wir das Elend durch das Aufsetzen eines Deckels zu verhindern versuchen, ist das Popcorn auch schon angebrannt. Hierbei reicht ein einziges, angesengtes Maiskorn, um die ganze Schüssel zu ruinieren.
Danach rutscht wie bei einem Kuchen aus dem umgestülpten Kochgeschirr ein zusammenklebender Klumpen auf den Teller, der die Form unseres Topfes hat. Nach dem ersten Geschmackstest würgen wir und ohne Umschweife wandert der ölige, fettige, verbrannte Geschmacksschock in die gelbe Tonne (weil wir das Ergebnis eindeutig nicht für Biomüll halten).

popcornloop - erfinderladen

popcornloop – erfinderladen


Wir sind sicher, dass sich auf Wikileaks ein Dossier finden lässt, das beweist, dass Heimkinogänger das Opfer einer weltweiten Verschwörung von Filmkonzernen und Kinobetreibern sind, die zu verhindern versuchen, dass leckeres Heimpopcorn hergestellt wird, damit wir weiterhin mehr Geld für die Süßspeise als für den eigentlichen Film ausgegeben. Doch so wie die erste Popcornmaschine im Jahre 1893 bei der Weltausstellung in Chicago als Wunderwerk der Technik für Aufsehen sorgte, ist der POPCORNLOOP das Zepter des Widerstands gegen diese verbrecherische Praxis im 21. Jh.:
Mikrowellen- und Supermarktpopcorn führen regelmäßig zu Feueralarm und Geschmacksnervenzusammenbrüchen. Perfektes Popcorn gibt es nur in Handarbeit – Mit dem Popcornloop wird Ihr Heimkinoerlebnis perfektioniert!

Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehäubchen aussieht, ist ein ausgefuchstes Werk der Technik. Der hitzebeständige Stab dient dem Rühren des Popcorns unter Abdeckung durch die textile Haube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird. [Die Zubereitung ist kinderleicht: Öl erhitzen, eine festgedrückte Schicht Puffmaiskörner hinzugeben und mit Zucker und Vanillezucker verfeinern. Unter beständigem Rühren zubereiten, bis alle Körner gepoppt sind.]

Die Erfindung verhindert Ölspritzer, das Herausspringen des Popcorns, das verbrennen und das Austreten von zu viel Feuchtigkeit. Das Popcorn wird knusprig, aber nicht trocken. Durch beständiges Rühren wird ein Anbrennen verhindert und die gleichmäßige Beschichtung des Popcorns mit Zucker und Öl gewährleistet.
Das Ergebnis ist außen knuspriger Flockenmais, der mit einer hauchdünnen Schicht aus goldgelbem, karamellisiertem Zucker glasiert wurde. Der Popcornloop lässt selbst das Kinopopcorn alt aussehen – das handgemachte Popcorn ist stets frisch, beim Essen noch warm und enthält keine Inhaltsstoffe, die Sie nicht selbst bestimmt haben. Diese Erfindung hat den Oscar verdient!

Popcornloop gibt es im erfinderladen für 21,95.- Euro.

Erfindung der Woche – BroDoMax

Leider ist es den Brotbäckern bis heute nicht gelungen, Brot zu backen, das keine zähen und harten Krusten hat. Kindern will die harte Brotschale nicht so richtig schmecken, aber auch Zahnprothesenträgern ist sie ein Graus. Zu groß ist die Gefahr, dass die oftmals wackelige Prothese mit dem harten Gebäck nicht fertig wird.

brodomax erfinderladen

Lange hatte man keine Wahl, man musste die Kanten umständlich mit dem Messer entfernen. Der Verschnitt ist dabei nicht unwesentlich. Ein neues Gerät musste her.

Der Erfinder Günter Domzal hat nun den BroDoMax® auf den marktgebracht. Der kleine praktische Helfer ist eine Stanzform, die in einem Arbeitsgang die komplette Kruste entfernt. Der BroDoMax® kommt im Zweier-Set und ist für die gängigsten Brotformen geeignet. Das Produkt wird in Deutschland hergestellt und besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff.

marijan jordan - brodomax - erfinderladen


Marijan Jordan und Hr. Domzal im Erfinderladen Berlin

Dieser neuartige Brotausstecher ist die ideale Küchenhilfe für alle diejenigen unter uns, die keine Brotkruste mögen.
So wird man die trocken gewordene Brotkruste unkompliziert und einfach los.

Falls auch Du auf die Kruste am Brot verzichten möchtest und das praktische Helferlein Dein Eigen nennen möchtest, kannst Du es in Erfinderladen Berlin, Hamburg oder Salzburg aber auch in unserem erfinderladen Onlineshop kaufen.

Erfindung der Woche – Dirndl Quartett

„Aus is!“ hieß es heute um 23:30 in München. Das Oktoberfest endete wie es sich gehört in einem Rausch. Nun müssen die Bierliebhaber und Trachtenträger wieder 12 Monate warten, bis das Amüsement auf den Wiesn fortgesetzt wird.

Dirndl-Erfinder-ErfinderladenFür die Überbrückung der Wartezeit bis zum nächsten Fest haben wir nun ein Ablenkungsmanöver in Form eines Quartetts im Sortiment. Passend zum Oktoberfest steht beim Quartett das Dirndl ganz hoch oben auf dem Spielplan!

Das Dirndl-Quartett ist die quartett-gewordene Wiesngaudi und ein Spielspaß der ganz besonderen Art. Ziel ist es, wie bei jedem Quartett, den Stich zu bekommen. Hier sind die Kategorien: Körbchengröße, Verehrer und Wiesenerfahrung mit denen man versucht die feschen Madln der Wiesn für sich zu gewinnen.

Ein Spielspaß perfekt für die Rückreise vom Oktoberfest und selbstverständlich erhältlich in unserem Onlineshop.

Die Geschichte hinter dem Quartett-Spiel
Bereits im Sommer des Jahres 2008 geschah in Berliner Hinterzimmern Merkwürdiges: Vier Berliner Studenten taten sich zusammen, fotografierten, texteten und forschten auf höchstem Niveau und entwickelten das, was Anstand und die gute Sitte zuvor ausschlossen: das Scheiße-Quartett. Ein Stein war ins Rollen gekommen, denn das Kartenspiel schlug in deutschen Haushalten ein wie eine braune Bombe und war fortan morgens das Büro- oder Schulhofgespräch und abends ein gelungener Partygag.

Eins führte zum anderen und so kam bald die Frage auf, ob weitere verrückte Quartette folgen würden. Im Laufe der folgenden Jahre meldeten sich immer wieder quartettbegeisterte Menschen, die eigene Ideen zu einem Quartett hatten. So entstanden viele weitere Quartette aller Couleur in enger Zusammenarbeit mit den Erfindern!