Iena – Erfindermesse in Nürnberg

Rund 800 Neuheiten aus 34 Ländern werden auf der internationalen Erfindermesse iENA 2009 von heute bis Sonntag in Nürnberg zu sehen sein. Dazu gehören zum Beispiel eine „Humane Piratenabwehr“ -die den Schiffsschraubenantrieb von Seeräubern lahmlegen soll, ein „Bügeleisen mit Sensor“ – welches sich abschaltet wenn es länger nicht bewegt wird, und vieles mehr.
iena2009

Ich werde ab morgen bis Sonntag mit meinen beiden Kollegen aus Dutschland Land der Erfinder.de und Österreich Land der Erfinder.at auf der Messe sein und die neuesten Erfindungen unter der Luppe nehmen.

Zwei Schweizer Erfinder machen die Wasserwage zu einem High-Tech Präzisionsgerät

Dank der philosophischen und phantasiereichen Hingabe eines Nachmittags am üblichen Stammtisch, haben die zwei Schweizer Erfinder Herr Kränzlin und Herr Scheibler ihre zahlreichen Überlegungen, wie durch technische Geräte das Leben erleichtert werden könne, die Teleskop-Wasserwaage mit einem integriertem Distanzmesser entwickelt, um passgerechte Ausrichtungen gewährleisten zu können.

wasserwage

Herr Kränzlin beschreibt: „Bei den auftauchenden Umständlichkeiten die wir durch den Umzug eines guten Freundes beobachten konnten, ob durch das Aufhängen von Bildern oder das Anbringen von Regalen, wurde unsere Erfindung zu einem Ganzheitlichen Projekt realisiert.“
Herr Scheibler fügt hinzu: „Der Umzug verhalf uns dazu, der Erfindung eine wirklich abgerundete Nuance zu verleihen“.

Die Teleskop-Wasserwaage ist durch ihren Gebrauch vielfältig einsetzbar. Die genaue Positionierung des aufzuhängenden Gegenstandes, wie zum Beispiel in einer Nische mit zwei Seitenwänden, kann präzise genau von einem Display gemessen und abgelesen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit die modulare Teleskop-Wasserwaage mit verschiedenen elektronischen Messgeräten, die durch ein Stecksystem leicht angebracht werden können, individuell einzusetzen.

Die Markierstifte der Wasserwaage, die als Distanzmessung für verdeckte Aufhängungen dienen, sind einfach zu montieren und dienen für jegliche Arten von Gegenständen wie Bilder, Möbel, Regale etc.

Zusätzlich haben die Erfinder bei der Entwicklung der Teleskop-Wasserwaage besonders auf die Stromversorgung und ihre Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus, welche ihre Energie aus Solarzellen gewinnen – Wert gelegt. Auch die Längenmaßeinheiten der Wasserwaage sind von Vorteil, da sie beidseitig oder einseitig verstellbar sind.

Nach dem sich die beiden Schweizer Erfinder diese Innovation patentiert haben wollen Sie jetzt einen potentiellen Hersteller überzeugen diese Idee durch einen Prototyp Marktreif zu machen und danach mit erfinder.at Erfahrungen und Hilfe dieses Produkt auf dem Markt bringen.

Die Erfindung – Trinkwasser für Millionen

Über eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Doch es gibt jetzt eine tragbare Mini-Wasseraufbereitungsanlage zu einem günstigen Preis, die in eineinhalb Stunden 4000 Liter Wasser reinigen kann.

isabelle

Schon nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat sich der Watalys – so heisst der Apparat – bewährt. Bereits einige Tage nach der Katastrophe konnte er nach Thailand und Indonesien geflogen werden und war praktisch sofort funktionsfähig.
Gerade bei Katastrophen zeigen sich die Vorteile des Watalys: Er lässt sich leicht transportieren und schnell installieren, und er braucht kein Stromnetz.

Den Watalys gibt es in verschiedenen Grössen: Das kleinste Modell ist so gross wie eine Einkaufstasche und kostet 230 Franken, das grösste hat die Masse eines Koffers und ist für 3000 Franken zu haben. Dieses verhilft bis zu 50 000 Menschen zu trinkbarem Wasser.

Die Erfindung wird vermarktet durch das Schweizer Unternehmen Bulane SA mit dem Sitz im Genf unter der Leitung der Firmengründerin Isabelle Genoud.

Der Watalys ist eine Erfindung von Antenna Technologies , einer 1989 in Genf gegründeten Vereinigung von Forschern und Wissenschaftern. Antenna Technologies hat das Ziel, einfache, angepasste Technologien für wirtschaftlich und sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu entwickeln. Hierzu arbeitet sie eng mit Nicht-Regierungs-Organisationen zusammen.
Antenna Technologies wird von der öffentlichen Hand, Stiftungen und privaten Spendern unterstützt.

Diese Erfindung wurde bereits an der Genfer Erfindermesse mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und ist einer der Preisträger von Jungunternehmer-Förderpreises der W. A. de Vigier Stiftung.

Sportpong – Game mit Körpereinsatz

Sportpong ist ein interaktives Spiel.
Basierend auf dem berühmten Atari-Computerspiel «Pong» den jeder von uns aus der Jugend kennt, wird das Spiel durch den Körpereinsatz real.
Das Spielfeld wird auf den Boden projiziert, mehrere Spieler können in Teams gegeneinander antreten.
Mit Schlägern an den Füssen wird der Ball ins gegnerische Tor gespielt. Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen sind gefragt, auch geometrisches Verständnis und Teamplay.
Sportpong wurde erfunden und designt von den schweizer Tüftlern Patrick Jost und Jürgen Waidelich.

Das Spiel kann für verschiedene Anlässe gemietet werden und ist sicherlich als Klassiker bald im aller Munde.

Duftsäule „der Duftspender“

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie heute überlegt manches Unternehmen, womit sich ein Zubrot verdienen lässt. Das ist bei dem Schweizer Unternehmen Wanger Simatec AG nicht anders. Sie produziert seit Mitte der 1990er Jahre automatische Schmierstoffspender für Wälzlager in Motoren, Pumpen und anderen industriellen Anlagen.

Jetzt betritt das Unternehmen Neuland: Sie wollen künftig nicht mehr allein Schmierstoffspender herstellen, sondern auch Duftspender. Die Gasentwicklungszelle hat nur gerade die Grösse einer Knopfzelle und wurde in Simatec bisher als Antrieb zum zuverlässigen Spenden von Öl und Schmierstoffen über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten eingesetzt. Dieselbe Technologie macht sich die Simatec zu Nutze und setzt diesen Antrieb jetzt auch zum Fördern von Duftstoffen in der Aromino Duftsäule ein.

aromino

Qualitativ hochstehende Produkte, auserlesene Duftkreationen sowie die patentierte Technologie der Duftkartuschen sind die Erfolgsfaktoren für die beiden zukunftsweisenden Geschäftsfelder Raumbeduftung und Duftmarketing.
Angenehme Düfte bringen in Geschäftsräumen eine gezielte Wirkung. Beleben Verkaufsräume, Showrooms, Events oder einen Verkaufspunkt (POS) mit dem passenden Duft. Kunden folgen einer Präsentation konzentrierter und empfinden einen Geschäftsraum beim Betreten als angenehme Erlebniswelt.

Die Produktdiversifikation wie diese sind immer begrüßenswert und unternehmerisch sehr klug. Auf der Basis des Wissens und Patentierter Technologie werden die Duftsäulen Produkte den Markt finden,– man spricht natürlich am Anfang der Vermarktung ganz eine andere Kundenschicht an, aber das Produkt durch die bisherige Erfahrungen des Unternehmens kann eine neue Marktlücke schlissen und den Unternehmen einen Zweiten Standbein bieten was in diesen Wirtschaftszeiten sehr begrüßenswert ist.

Natürlich ist es aber auch die andere Seite zu betrachten – die Verbote für Duftstoffe in öffentlichen Gebäuden gehören zu einer auf Gesundheit ausgerichteten Strategie dazu. Viele werden sagen kann schließlich nicht sein, dass Asthmatiker, Allergiker, Migränekranke und Chemikaliensensible, etc. extrem in der Gesundheit angegriffen werden, nur damit die Wirtschaft ihren Duft für Ihre Produkte verkaufen können der dazu auch noch die Umwelt erheblich belastet.