Flink erfindet ein neuartiges Werkzeugsystem

Das Projekt wird von den drei Studenten David Jenni und den jetzigen Firmeninhabern der FLINK GmbH, Curdegn Bandli und Remo Frei iniziiert.

Es beginnt die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Studienbereich integrale Produktentwicklung der ETH Zürich mit dem Studienbereich Industrial Design der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich.
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Eine hohe Leistung des Akkus bedeutet zwangsläufig ein hohes Gewicht in der Hand. Deshalb stossen Akku betriebene Handwerkzeuge gerade im professionellen Einsatz rasch an ihre Leistungsgrenzen. Als Alternative bieten sich Netzbetrieben Geräte an. Einbussen in Bewegungsfreiheit und Komfort sind hier die Folge. Dieser Problematik begegnen die Entwickler mit der Neukonzeption des Werkzeugsystems.
Das System besteht aus Antriebseinheit, Tragesystem und Handgerät.


Mit der Antriebseinheit können unterschiedliche Handgeräte betrieben werden. Je mehr Handgeräte mit derselben Antriebseinheit betrieben werden um so wirtschaftlicher wird die Anschaffung des Gesamtsystems.

Die Rechte am neuen Werkzeugsystem werden von der Firma BOSCH weltweit mit mehreren Patenten geschützt.
Das Projekt wird im Rahmen des James Dyson Award mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

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Die pneumatische Sitzkissen Erfindung

Das Langenthal Unternehmen Lantal Textiles AG hat „mit Luft gefüllte Flugzeugsitze“ erfunden.

Lantals pneumatische Sitzkissen basieren auf einer patentierten Technologie, welche alle Airbus und EASA/FAA Sicherheitsstandards erfüllt.
Die Entwicklung des revolutionären pneumatischen Systems – es ersetzt den herkömmlichen Schaumstoff in Sitzkissen mit luftgefüllten Kammern – ermöglicht Reisenden einen einzigartigen Reisekomfort.

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Seit April 2009 sind alle Business und First Class Sitze der SWISS Langstreckenflotte mit dem pneumatischem Komfortsystem ausgerüstet.

Dieses setzt nicht nur neue Massstäbe in Sachen Reisekomfort, sondern hat auch einen direkten Einfluss auf die Profitabilität einer Luftfahrtgesellschaft.
Das pneumatische Sitzkissen erkennt die Körperform des Fluggastes automatisch und passt sich mit den luftgefüllten Kammern der individuellen Sitzhaltung an. Gleichzeitig kann die Festigkeit des pneumatischen Sitzkissens individuell eingestellt werden – beim Essen oder Lesen etwas härter, beim Entspannen etwas weicher und beim Schlafen noch weicher mit optimalem Härtegrad für die Ganzkörperabstützung.
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Kein anderes Sitzsystem auf dem Markt bietet ein solch breites Spektrum an Flexibilität und lässt sich so genau an die persönlichen Komfortbedürfnisse der Reisenden anpassen. Dank der Anpassungsfähigkeit der luftgefüllten Kammern eliminiert das pneumatische Sitzkissen Druckstellen, was vor allem während des Schlafens oder Sitzens auf Langstreckenflügen sehr angenehm ist.
Die pneumatischen Sitzkissen behalten zu 100% ihre Belastbarkeit und Flexibilität während ihres ganzen Produkt-Lebenszyklus. Das heisst, dass Komfort und Sicherheit auch bei
längerer Benutzung nicht nachlassen.

Die Anfänge der pneumatischen Systeme reichen bis ins Jahr 2001 zurück. Ein erstes Produkt der pneumatischen Systeme umfasste ein pneumatisches Rückenkissen eines Business Class Sitzes und wurde im Mai 2005 in einem Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A319 CJ der italienischen Fluggesellschaft „eurofly“ installiert.

2007 präsentierte Lantal einen Prototypen mit vollständig pneumatischen Sitzkissen, 2008 konnte der Erstauftrag durch Swiss International Airlines bekanntgegeben werden.

Eine Weltneuheit pro Jahr will Lantal als Innenausstater füe den Reiseverkehr auf den internationalen Markt bringen. Da sind will alle gespannt auf die neuen Innovationen.

„PROBLEMLÖSER“ GESUCHT

Die Aufgabe: Konstruiere etwas, das ein Problem löst!

Nachwuchsdesigner und -ingenieure sind voller kreativer Ideen, die die Welt verändern können – diese Innovationskraft will der James Dyson Award fördern und feiern.

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Beim James Dyson Award handelt es sich um einen internationalen Design-Preis, der die nächste Generation der Ingenieure feiern, anspornen und inspirieren soll. Er wird von James Dysons Wohltätigkeitsorganisation gestiftet – der James Dyson Foundation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen zu einer Karriere im Bereich Ingenieurwissenschaften zu inspirieren.

Für den Wettbewerb um den James Dyson Award können sich Studenten und Studentinnen anmelden, die in den folgenden Ländern an der Universität Produktgestaltung, Industriedesign oder Ingenieurwissenschaften studieren (oder vor maximal 4 Jahren ihr Studium in diesen Fachbereichen abgeschlossen haben): Schweiz, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Malaysia, Neuseeland, Russland, Singapur, Spanien, Großbritannien und USA.

Anmeldebeginn
Dienstag, 2. Februar 2010
Anmeldeschluss
Donnerstag, 1. Juli 2010

Der Schweizer Partner von James Dyson Award ist die Swiss Design Association .

Die Erfindung: „Zink-Luft-Akkus“

Das Schweizer Unternehmen ReVolt aus Staefa , hat einen neuartigen Metall-Luft-Akkumulator entwickelt. Das Spin-Off des norwegischen Forschungsinstituts Sintef greift dabei auf die aus der Batterienfertigung bereits bekannte Zink-Luft-Technik zurück. Nach Angaben der Entwickler sollen diese Akkus deutlich höhere Speicherkapazitäten aufweisen als ihre Pendants auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie.

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Neben einer Verdreifachung der Leistung seien Zink-Luft-Akkumulatoren auch weniger explosiv und umweltfreundlicher, da keine allzu reaktionsfreudigen Substanzen zum Einsatz kommen, heißt es vonseiten der Entwickler. Vielmehr arbeitet ein ReVolt-Akkumulator mit Umgebungsluft, um elektrischen Strom zu gewinnen. Der Energiespeicher besteht im Wesentlichen aus einer Zink- und einer luftdurchlässigen Elektrode aus porösem Material, durch die der Sauerstoff in die Zelle gelangt.

Mithilfe eines Katalysators an der positiven Elektrode wird der Sauerstoff in Hydroxyl-Ionen umgewandelt, die dann durch ein Elektrolyt zur Metallelektrode gelangen und das Zinn oxidieren lassen. Im Zuge dieser Reaktion werden Elektronen freigesetzt und elektrischer Strom fließt. Bisher war es Forschern jedoch nicht möglich, den Prozess umzukehren und wiederraufladbare Zink-Luft-Batterien herzustellen.

Schon im Jahr 2010 sollen die ersten Knopfzellen auf den Markt kommen. Für die Stromversorgung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb werde laut ReVolt jedoch eine neue Bauart nötig, die allerlei zusätzliche Fragen aufwirft.

ReVolt ist der Gewinner von GoingGreen Top 100 im 2009 Jahr und von diversen anderen Preisen.

Die Box Erfindung: Sandsackhandschuhe mit Luftmanschette

Kampfsportarten werden immer beliebter. Gerade beim Boxen kann es jedoch schon mal zur Sache gehen und die Verletzungsgefahr ist dementsprechend hoch. Dabei geschieht dies nicht nur im Zweikampf, sondern auch beim täglichen Training. Boxhandschuhe schützen beim Training am Boxsack oft nur unzulänglich vor Verletzungen. Die Hand oder gar das Handgelenk sind wenig stabilisiert und so geschieht es, dass gerade ungeübte Boxer sich Verstauchungen oder sogar Brüche beim Sport einholen, da sie noch nicht die richtige Technik beherrschen oder die Muskeln und Sehnen noch nicht kräftig genug sind.

Sandsackhandschuhe mit Luftmanschette

Der Erfinder Herr Karlin hat sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt und einen Sandsackhandschuh mit Luftmanschette erfunden. Herkömmliche Boxhandschuhe sind bereits mit einer Manschette ausgeschaltet. Allerdings bietet diese wenig Halt für die Hände und das Handgelenk. Die bestehende Manschette wird daher mit einer pneumatischen ersetzt und fixiert das Handgelenk nun zusätzlich.
Die Luftmanschette führt dazu, dass die Hand eine höhere Stabilität hat und Boxer zukünftig vor Verletzungen besser geschützt sind.

SUN Display Idee – Leuchten ohne Strom!

SUN_D versteht das Tages- und Sonnenlicht als eine natürliche, kostenlose und reichlich vorhandene Ressource, welche für die Informationsgestaltung umgenutzt werden kann. Die Bilddarstellung auf diesen Displays baut nicht auf der Photovoltaik oder Sonnenthermie auf sondern nutzt die einmaligen und starken Eigenschaften des Lichts selbst.

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SUN_D bietet ein revolutionär neuartiges Produkt, welches durchaus mit seinem künstlerischen Wert aber auch als sinnlicher Eyecatcher besticht. Die Produktpalette reicht von statischen und kostengünstigen Leuchtanzeigen, bis hin zu bespielbaren und grossflächigen Rauminstallationen.

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Das Leuchten der einzelnen Pixel wird direkt von den natürlichen und künstlichen Lichtgegebenheiten in der Umgebung ermöglicht. Somit braucht es nicht zwangsläufig zusätzlichen Lichtquellen, wie zum Beispiel Glühbirnen oder Leuchtdioden eines LED-Displays. Das SUN_Display wendet lediglich für den Bildwechsel Strom auf und eignet sich sehr gut für die grossflächige Informationsvermittlung z.B. an einer Firmenfassade.

Jonas Burki der Erfinder und Macher von SUN_D erhält, D.A. de Vigier-Stiftung 2009 Jungunternehmerpreis von CHF 100’000.- für die unternehmerische Weiterführung seiner (Diplomarbeit 2007 auf der HyperWerk HGK FHNW) .