Nanolytix – Gesundheitsrisiko abschätzen

Dass die meisten kosmetischen oder chemischen Produkte Nanopartikel enthalten, wissen nur wenige Konsumenten. Wie hoch der Anteil der reaktiven Atomteilchen ist, wissen oft nicht einmal die Hersteler selbst.

Dem Züricher ETH Spin-off Nanolytix GmbH gelingt, was bisher nur sehr schwer möglich war: Nanoteilchen in Flüssigkeiten zu analysieren und damit Gesundheitsrisiko abschätzen. Möglich macht dies ein neues Analysegerät, der Nanolyzer. Dank dem Nanolyzer sollen Firmen Nanoteilchen in ihren Produkten bereits während der Herstellung messen und so die Produktionsprozesse optimieren.

nanolytix

Der Nanolyzer funktioniert prinzipiell wie eine Taschenlampe und ein Fotoapparat: Man zielt einen definierten Lichtstrahl auf eine Probe und schaut sich das Bild an, welches entsteht. Aufgrund dieses Erscheinungsbilds kann dann auf die Grösse, die Konzentration und die Chemie der Nanoteilchen geschlossen werden.

Zum derzeitigen Zeitpunkt strebt das Unternehmen eine Investition zum Zwecke der Herstellung einer Nullserie des bestehenden Prototyps an, und in weiterer Folge den Aufbau der Fertigung und des Direktvertriebs für industrielle Analysenseriengeräte.

Nanolytix GmbH unter der Leitung der Gründer PD Dr. Christopher Latkoczy und Bartjan den Hartogh sind Prix du Jeune Entrepreneur Preisträger 2009 und haben seit 01.01.2010 Ihre Büros im Technopark Zürich bezogen.

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