Stärkung der Schweizer Forschung im Energiebereich

Interessierte Kreise können bis zum 21. September 2011 beim Staatssekretariat für Bildung und Forschung ihre Vorschläge für Nationale Forschungsprogramme im Themenbereich Energie deponieren. Im Frühling 2012 entscheidet der Bundesrat über die Lancierung einer neuen Programmserie.

schweizerische eidgenossenschaft

Im Rahmen der Entscheide zur zukünftigen Energiepolitik des Bundes hat der Bundesrat bezüglich Massnahmen im Forschungsbereich entschieden, die Prüfrunde 2011/2012 für neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) thematisch fokussiert auf die Energieproblematik zu beziehen. Für den Perimeter der möglichen Themen ist der Bericht „Stand und Perspektiven Energieforschung” der vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF geleiteten Interdepartementalen Arbeitsgruppe Energieforschung massgebliche Referenz. Der Vorsteher des EDI informierte nun den Bundesrat an seiner jüngsten Sitzung, dass der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für diese NFP-Serie «Energieforschung» diesen Freitag, 8. Juli 2011 durch das SBF erfolgt.

Der NFP-Themenwahlprozess zur Lancierung einer Programmserie „Energieforschung” erfolgt im bottom-up Verfahren. Entsprechend können interessierte Kreise beim SBF bis zum 21. September 2011 Vorschläge für neue Forschungsprogramme einreichen. Die Prüfung, Selektion und Weiterbearbeitung aller fristgerecht eingereichten Vorschläge erfolgt im Eidgenössischen Departement des Innern EDI unter Beizug von Fachleuten. Der Bundesrat wird im Frühjahr 2012 über die Lancierung einer Programmserie „Energieforschung” entscheiden.

Die Nationalen Forschungsprogramme sind ein Förderinstrument des Bundes. Der Bundesrat bestimmt periodisch auf Antrag des EDI die Themen sowie den Finanzrahmen neuer NFP und beauftragt den Schweizerischen Nationalfonds mit der Durchführung dieser Forschungsprogramme.

Hier geht es zu den ” Ausschreibungsunterlagen und Bericht „Stand und Perspektiven Energieforschung“ .

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