Mit venture challenge zum Erfolgsunternehmer

Google, Facebook & Co. haben es vorgemacht: bahnbrechende Innovationen entstehen meist aus den Hochschulen heraus. Im Februar beginnen nun wieder an den Standorten Basel, Bern und Zürich die venture challenge Kurse. Während eines ganzen Semesters wird dort in Kleingruppen an konkreten Startup-Projekten gearbeitet, zum ersten Mal an der ETH Zürich auch in Englisch. Interessierte Hochschulangehörige mit Geschäftsideen können sich ab sofort anmelden.

Die Schweiz hat ein Rekordjahr an Firmengründungen hinter sich. Viele herausragende Jungunternehmen kommen dabei immer wieder von den Hochschulen. Um den Start für potentielle Gründer zu vereinfachen, wird an der Universität Basel, Universität Bern, Universität Zürich und an der ETH Zürich der venturlab-Kurs venture challenge angeboten. Der Zulauf ist enorm: 436 Studierende konnten im letzten Jahr dadurch das erste unter-nehmerische Know-how tanken. Und auch das Ergebnis kann sich sehen lassen: Viele der behandelten Projekte münden jedes Jahr in konkrete Firmengründungen.

Praktisches Startup-Coaching von A-Z
Teilnehmen dürfen alle aus dem Hochschulumfeld, die eine innovative Geschäftsidee oder einfach nur Lust haben, ein ganzes Semester praxisnahe Startup-Luft zu atmen. In dem Training werden die wichtigsten betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Wissensgrundlagen zum Aufbau eines Unternehmens vermittelt, sowie Businessplan und Verkaufskonzepte erstellt. Ebenso auf dem Programm stehen Marktanalyse, Business-Strategien, Produktent-wicklung, Marketing, Kommunikation, Finanzen, Finanzierung, Unternehmensführung und Präsentationstechniken. Für Philipp Kirchhoff vom Unispital Basel war der Kurs im letzten Jahr somit optimal, um sich wirtschaftliche Grundkenntnisse anzueignen

Perfekt für Studierende ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund
Während der 14 Wochen konnte der junge Chirurg neben praktischem Wissen auch viel Motivation tanken: «Dieser Elan und Spirit hat mich jedes Mal mehr motiviert, für mein Projekt zu kämpfen und die Vision für meine Unternehmung weiterzuentwickeln. Die Referenten waren nicht nur hochprofessionell, sondern dank ihres tollen Engagements auch unterhaltsam, praxisnah und sehr wertschätzend. Ausserdem konnte ich durch die vielen Perspektiven und Inhalte meine Kontakte in einem mir bis dahin völlig unbekannten Umfeld schnell ausbauen. Kurz gesagt: Der Kurs ist für alle Startup-Begeisterten ein Muss.»

Venturelab

Frühere venture challenge Projekte auch global erfolgreich
Dass sich bei dem Startup-Training schon viele erfolgreiche Gründer-Teams zusammen-gefunden haben und somit den Grundstein für eine internationale Unternehmerkarriere legen konnten, beweisen u.a. Redbiotec, GetYourGuide, Lemoptix und Dacuda. Letztere konnten letztes Jahr mit der Weltneuheit einer Scannermaus einen globalen Launch feiern. Lemoptix zählt dank ihren innovativen Mikroprojektoren zu den weltweit führenden Unternehmen im Zukunftsmarkt. Zwei der mittlerweile immer zahlreicher werdenden Beispiele, die zeigen, was für ein Potential in den Projekten von venture challenge schlummert.

Die venture challenge Termine für Bern, Basel und Zürich
Die Kurse starten an der Universität Bern am 20. Februar 2012 (jeweils montags), an der ETH Zürich am 21. Februar (jeweils dienstags), an der Universität Basel am 22. Februar (jeweils mittwochs) und an der Universität Zürich am 23. Februar (jeweils donnerstags). Zusätzlich findet ab dem 28. Februar jeden Dienstag an der ETH Zürich noch ein Training auf Englisch statt. Pro Kurs können 25 Personen aufgenommen werden. Anmeldungen für Personen aus dem Hochschulumfeld sind ab sofort möglich unter www.venturelab.ch/vchallenge.

Mehr über venturelab
venturelab will in der Schweiz eine neue Gründerwelle auslösen und einen substanziellen Beitrag zur Schaffung wertschöpfungsintensiver Arbeitsplätze in zukünftigen Wachstumsbranchen leisten.
Seit 2004 führt venturelab als nationales Programm der Kommission für Technologie und Innovation KTI massgeschneiderte Ausbildungsmodule zur Sensibilisierung von Studierenden und zur individuellen Förderung von Startup-Projekten im Hightech-Umfeld durch. Die Kurse sind kostenlos – aber nicht gratis: Wer dabei sein will, muss nicht nur eine Geschäftsidee, sondern auch den Willen zur Umsetzung mitbringen. Für die operative Durchführung des Trainingsprogramms ist das IFJ Institut für Jungunternehmen zuständig.

STARTUPS.CH AWARDS 2011 – Finalisten stehen fest

Über 116 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus der ganzen Schweiz haben die einzigartige Chance genutzt und ihre Businesspläne bei den STARTUPS.CH AWARDS 2011 eingereicht. 14 Teilnehmer stehen nun in der Finalrunde – davon kommen 6 Projekte aus der Deutschschweiz, 4 aus der Westschweiz und 4 aus dem Tessin.

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In der Finalrunde erhalten die 14 Teilnehmer mit den innovativsten Geschäftsideen und den besten Erfolgsaussichten die Möglichkeit, eine hochkarätig besetzte Expertenjury für ihr Projekt zu begeistern. Es werden zwei Jurytage durchgeführt, einer in Winterthur für die Kandidaten aus der Deutschschweiz und der Westschweiz (19. August), sowie einer in Lugano für Projekte aus dem Tessin (31. August).

Folgende Projekte haben die Finalrunde der STARTUPS.CH AWARDS 2011 erreicht:

Henrix: Henrix entwickelt und vermarktet Uhren aus Materialien mit geschichtsträchtiger Vergangenheit. Es handelt sich dabei um ausserordentlich bekannte und exklusive Materialien (z.B. F/A-18-Triebwerksstahl), die bisher nicht für die Uhrenproduktion verwendet wurden. Projektteilnehmer kommen aus: Zürich, Solothurn

Diamond Heels: Diamond Heels bietet ein Franchising für individuell gestaltete High Heels an. Der Franchisenehmer erhält einen edlen Holzkoffer mit allen benötigten Teilen und 10 Schuhen zur Darstellung der möglichen Kombinationen. Die Kundin kreiert ein auf ihre Füsse angepasstes Schuhmodell und kann dabei Material, Verzierung und Form des High Heels selbst. Projektteilnehmer kommen aus: Frick, Ueken

20 Stories: 20 Stories bezeichnet sich selbst als das erste demokratische Wochenmagazin. Internetuser können eigene Artikel auf der Internetseite von 20 Stories veröffentlichen und Artikel von anderen Usern bewerten. Wöchentlich werden die 20 beliebtesten Artikel in einem Gratis-Magazin veröffentlicht. 20 Stories soll zur besten Plattform für Berichte, Meinungen und Diskussionen werden, die in den etablierten Zeitschriften keinen Platz finden. Projektteilnehmer kommen aus: Zürich

EquiTable: EquiTable ist das erste Fair Trade-Restaurant der Schweiz. Es bietet seinen Gästen neben Spitzengastronomie ein Shop-in-Shop Konzept an, wo Fair Trade-Produkte verkauft werden. Längerfristig sind ein Catering-Service und ein Fonds zur Förderung des Fair Trade-Lebensstils geplant. Projektteilnehmer kommen aus: Lausanne

bag[:d]: Lancierung des luxuriösen Design Labels [:d] mit der Handtaschenlinie bag[:d], bestehend aus den zwei Kollektionen: D.S.Kollektion (Standardkollektion) und einer Personalisierungskollektion. Der Kunde kann Material, Farben und Schmuckteile individuell bestimmen, so wird jedes Produkt zum Unikat. Projektteilnehmer kommen aus: Zürich

Snowliner: Der Snowliner ist ein neuartiges Fun-Wintersportgerät in Form eines zweiteiligen Snowboards ohne fixe Verbindung zwischen den Füssen. Projektteilnehmer kommen aus: Wattwil

eSMART: eSMART entwickelt Energieüberwachungs- und Energieoptimierungssysteme für (Privat-)Gebäude, welche einfach und ohne bauliche Massnahmen installiert werden können. Das System kommuniziert kabellos (auch via Mobiltelefon) und liefert Informationen über den Energieverbrauch der verwendeten Geräte sowie Tipps zur Reduktion des Stromverbrauchs. Projektteilnehmer kommen aus: Lausanne

Stignergy: Das Energiemanagementsystem von Stignergy reduziert die Stromkosten von Unternehmen, indem Spitzenzeiten mittels Energiespeicherung über den Tag verteilt werden und der Stromverbrauch somit geglättet wird. Projektteilnehmer kommen aus: Chavannes-Renens

DYOD: DYOD entwickelt eine Internetplattform, welche es Kunden erlaubt, ihr eigenes Geschirr interaktiv und individuell zu gestalten und zu bestellen. Projektteilnehmer kommen aus: Préverenges

Pagès: Produktion von exklusiven Schmuckautomaten wie sie im 18. und 19. Jahrhundert hergestellt wurden. Projektteilnehmer kommen aus: Les Geneveys-sur-Coffrane

isisport: isisport ermöglicht es Sportanlagen, sich zu registrieren und Buchungen online zu verwalten. Dadurch können Kunden online Reservationen einsehen sowie buchen und es lassen sich Kosten seitens der Sportplatzbetreiber einsparen. Projektteilnehmer kommen aus: Melano

stagend.com: stagend.com ist eine Plattform für die Independent-Musikbranche. Ziel ist es, kleine Bands, Clubs und Fans zusammenzubringen. Dabei sollen insbesondere Bands, die sich keinen Manager leisten können, durch entsprechende Organisationstools unterstützt werden. Projektteilnehmer kommen aus: Lugano, Bellinzona, Locarno, Mendrisio

Swiss Chopsticks: Swiss Chopsticks produziert Essstäbchen für den Weltmarkt. Dabei macht sich das Unternehmen die hiesige Überproduktion von Holz zu Nutze und kann dadurch seine Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten. Zudem beabsichtigt die Geschäftidee, die Essstäbchen nach deren Benutzung zur Produktion von Heiz-Pellets zu verwenden. Projektteilnehmer kommen aus: Bellinzona

Uniwall: Uniwall ist eine Internetplattform für Studenten mit verschiedenen Funktionen. Unter anderem umfasst die Plattform Marktplätze für Wohnungen oder WG-Zimmer, gebrauchte Möbel, Bücher und Nachhilfestunden. Projektteilnehmer kommen aus: Brissago, Ascona

Anschliessend an die Jurytage findet vom 5. bis 14. September auf www.startups.ch/award ein Online-Voting statt, bei dem das Publikum mitbestimmen kann, welche Projekte das Rennen machen sollen. Jeder Finalist erhält zwei Minuten Zeit, um seine Idee in einem Video zu präsentieren – der erste Werbespot für die neu zu gründende Firma!

Für das Schlussresultat zählen das Juryvoting zu zwei Dritteln und das Publikumsvoting zu einem Drittel. Mitte September stehen dann die drei Hauptgewinner der STARTUPS.CH AWARDS 2011 fest. In der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin wird jeweils ein Hauptgewinner gekürt. Diese drei Gewinnerprojekte erhalten ein Preisgeld von 50‘000 Franken. Davon werden 25‘000 Franken in bar ausbezahlt, der restliche Betrag besteht aus Sach- bzw. Dienstleistungen von STARTUPS.CH und seinen Partnern PostFinance, AXA Winterthur, Sunrise und Sage. Für gute Geschäftsideen, die es knapp nicht geschafft haben, werden weitere Preise in Form von Dienstleistungen im Wert von rund 100‘000 Franken vergeben. Insgesamt werden im Rahmen der STARTUPS.CH AWARDS 2011 Preise im Wert von rund 250‘000 Franken ausgeschüttet.

Die grosse Preisverleihung des STARTUPS.CH AWARDS für die Deutschschweiz findet am 23. September an der STARTUPS.CH CONVENTION im Stage One in Zürich statt. Die Gewinner aus dem Tessin und der Westschweiz werden am 29. September in Lugano bzw. am 6. Oktober in Lausanne ausgezeichnet.

Über STARTUPS.CH
STARTUPS.CH ist das führende Beratungsunternehmen für Firmengründungen in der Schweiz. Durch den ganzheitlichen Ansatz werden Neugründer vor, während und nach der Gründung individuell beraten und betreut. Die gleichnamige Internetplattform www.startups.ch ermöglicht es Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern online und mit wenigen Arbeitsschritten ihre Firma in der ganzen Schweiz zu gründen. Durch Partnerschaften mit namhaften Firmen wie PostFinance, AXA Winterthur, Sunrise, Sage, Creditreform und Aduno ermöglicht STARTUPS.CH es Jungunternehmern, ihre Firmengründung zu günstigen Preisen – im Idealfall sogar gratis – durchzuführen. In der Schweiz verfügt STARTUPS.CH über 19 Vertretungen, in denen unsere Kunden in allen Landessprachen und in Englisch beraten und betreut werden. STARTUPS.CH versteht sich als ganzheitliches Consultingunternehmen. Neben der Gründungs- und Beratungstätigkeit bietet STARTUPS.CH Treuhanddienstleistungen, Steuerberatung, Markenschutz, einen Rechtsdienst und mit der STARTUPS.CH ACADEMY praxisnahe Unternehmerschulungen – und veranstaltet zudem jährlich die grosse STARTUPS.CH CONVENTION, an die alle über STARTUPS.CH gegründeten Unternehmen und die Partner von STARTUPS.CH eingeladen sind.

Die opvizor IT-Infrastruktur Innovation

Bei der Virtualisierung kann man viel falsch machen. Das Online-Tool opvizor soll Fehler im Vorfeld erkennen, bewirbt das Schweizer Startup aus Zug icomasoft AG sein Produkt. Die öffentliche Beta startet jetzt.

Mit einer Lösung zur Fehleranalyse und -verhinderung in VMware-Umgebungen wollen die Gründer und IT Erfinder Diego Boscardin und Dennis Zimmer aus Zug weltweit punkten. Die private Betaphase mit mehr als 30 Testern sei erfolgreich abgeschlossen, nun könne die Public Beta gestartet werden.

opvizor
Die Cloud-Plattform erkenne Probleme in der virtualisierten IT-Infrastruktur, bevor diese zu Instabilität oder Leistungseinbrüchen führten, bewerben die Schweizer ihren »Support-Vermeider«. Der Service stehe kostenlos zum Test bereit und könne schon im Voraus erkennen, wann und aus welchem Grund sich die virtualisierte IT-Infrastruktur verlangsamen oder das System ausfallen werde. Es erkenne Fehler in VMware-Umgebungen und korrigiere sie, bevor sie virulent würden.

Die Cloud-Lösung bedürfe keiner lokalen Installation, Datentransfer und die Datenablage seien mit AES 256 verschlüsselt. Jeder Kunde könne ein Ablaufdatum hinterlegen, nachdem seine Daten in der Cloud gelöscht werden.

»Die Public Beta-Phase dauert voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2011. Die finale Version von opvizor wird in einer Freeware- und in kostenpflichtigen Versionen im ersten Halbjahr 2011 erhältlich sein«, meldet das Unternehmen – stolz, seinen eigenen Zeitplan überboten zu haben und hoffend, ass möglichst viele Administratoren und IT-Entscheider mittesten.
Das Unternehmen ist finanziert worden von der Wiener Venture Capital Gesellschaft gamma capital partners AG.

In dem Video zeigen die Gründer, wie es funktioniert.