Nachhaltige Mobilität in der Schweiz – zukunftsfähige Innovationen

Nach wie vor ist in der Schweiz der Verkehr für etwa ein Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich. Das dominierende Verkehrsmittel ist das Auto. Dabei kostet uns die Mobilität viel und sie belastet unser Klima. Das spüren wir vor allem in Städten mit viel Verkehr, Abgasen und Lärm. Damit die Luft besser wird, gibt es viel zu tun. Einige Schweizer Städte haben dies bereits erkannt. So rangiert Zürich weltweit auf Platz 6 der Grossstädte mit nachhaltiger Mobilität. Platz 1 belegt Oslo, wobei die Skandinavier in Sachen Nachhaltigkeit ohnehin führend sind. Auch St. Gallen möchte den emissionsarmen Verkehr stärken. Dabei ist nachhaltige Mobilität nicht nur Sache der Gemeinden. Jeder einzelne von uns kann zum Klimaschutz beitragen. Dazu müssen wir beim Autokauf einige Dinge beachten. Wir geben Tipps.

Wohlüberlegter Autokauf – unserer Umwelt zuliebe

Wer ein Auto sucht, sollte sein Fahrzeug auch klimaverträglich auswählen. Das gilt sowohl für Neufahrzeuge als auch für Occasionautos. Ein wichtiger Faktor ist der CO2-Ausstoss. Wie viel Kohlendioxid ein Auto in die Umwelt bläst, hängt wesentlich vom Treibstoffverbrauch ab. Schadstoffarme Pkw haben zudem eine höhere Euro-Klasse. Regelrechte Umweltsünder sind die die Euroklassen 1 bis 3. Wer umweltbewusster fahren möchte, wählt ab Euroklasse 5. Eine Alternative zum Benzin- oder Dieselfahrzeug können Elektroautos sein – vor allem in der Stadt. Wer einen umweltfreundlichen Gebrauchtwagen in der Schweiz sucht, kann bei Autouncle nach den entscheidenden Kriterien filtern. Das erleichtert die Suche nach umweltfreundlichen Fahrzeugen.

Umweltfreundliche Technologien gibt es schon

Wie bekommen wir die dicke Luft aus unseren Städten? Jeder von uns atmet täglich Feinstaub und Schmutz ein. Die Schweizer Städte liegen zwar im weltweiten Vergleich ganz gut, dennoch schaden Geräte zur Verbesserung der Luftqualität nicht. Erfinderische Schweizer haben beispielsweise Luftreiniger entwickelt. Sie basieren auf dem HEPA-Filter, der kleinste Partikel, Bakterien und Viren erfasst. Zusätzlich sind noch Aktivkohlefilter verbaut, die Gase und Schmutzpartikel absorbieren. Auch umweltfreundliche Autos und Technologien gibt es bereits. Dazu gehören Hybrid- oder reine Elektroautos sowie Erdgasantrieb. In Städten kann der umweltbewusste Verkehrsteilnehmer zudem auf E-Bikes oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Eine nachhaltige Mobilität ist also heute schon möglich. Sie bedingt allerdings eine entsprechende Infrastruktur.

Wie sieht nachhaltige Mobilität in der Schweiz morgen aus?

Die nachhaltige Mobilität von morgen wird viele Gesichter haben. Schon heute arbeiten Forscher und Entwickler an innovativen Antriebstechnologien. Doch nicht nur innovative Technik in Auto ist ein Weg zu nachhaltiger Mobilität. Auch der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing kann den CO2-Ausstoss senken.

Nachhaltige Mobilität – Der Antrieb machtsDie Zukunft der nachhaltigen Mobilität liegt in den Antrieben. Hier tut sich einiges. Findige Start-ups und Autohersteller forschen und experimentieren mit existenten und innovativen Technologien. Dazu gehören beispielsweise auch Solarautos. Sie sind im Prinzip Elektroautos, mit Solarzellen auf der Oberfläche. Bislang existieren nur Prototypen. Ob sie für die Serienproduktion geeignet sind, muss sich noch herausstellen. Eine ökologische Alternative sind Autos mit Brennstoffzellen-Technik. Wasserstoff zählt den umweltfreundlichsten Energiequellen überhaupt. Ihr Vorteil ist, dass sie schnell betankt sind und eine Reichweite bis zu 700 Kilometern haben. Der Nachteil ist, dass es auch in der Schweiz kaum Tankstellen gibt. Eine weitere innovative Technologie sind Hybrid-Autos mit Luftantrieb. Antriebsmöglichkeiten gibt es genügend. Welche letztendlich alltagstauglich sind, wird sich herausstellen.

MSS Holding baut sein Portfolio stark aus

Unter der Leitung der MSS Holding AG hat Enterprise Schweiz ihren Hauptsitz per 1. Februar von Rümlang nach Kloten ins ehemalige Swiss Aviation Trainingscenter der Lufthansa Group verlegt. Zusätzlich übernimmt das Zürcher Unternehmen MSS Holding per 1. März die Speedparking GmbH und optimiert damit seine Stellung im Schweizer Geschäft mit Mietautos sowie Shuttle- und Parkingservices.

„Für das Geschäft mit Mietautos ist die Nähe zum Flughafen von grösster Bedeutung. Mit unserem Umzug nach Kloten bringen wir uns in die Poleposition für unser Tagesgeschäft, verkürzen die Anfahrtszeiten und bieten einen noch schnelleren Service“, sagt Marco Venturini, CEO der MSS Fahrzeugvermietung AG. Das Unternehmen hält seit vergangenem Jahr die Schweizer Lizenz für Enterprise Schweiz, zu dem Enterprise Rent-A-Car sowie National Car Rental und Alamo Rent A Car gehören.

Marco Venurini – MSS Fahrzeugvermietung AG

Per 1. März übernimmt die MSS Holding zudem die Zürcher Speedparking GmbH, die seit mehr als zehn Jahren erfolgreich im Markt ist und sich auf Shuttledienste für ihre Kunden und sicheres Parkieren am Flughafen Zürich spezialisiert hat. Die MSS Fahrzeugvermietung AG wird an ihrem neuen Hauptsitz in Kloten diese Dienstleistungen der Speedparking GmbH anbieten. Mit dieser Übernahme verstärkt die MSS Holding AG ihr Engagement als Mobilitätsanbieter deutlich, wie Andreas Buhl, CEO der MSS Holding AG, betont: „Für uns ist dies ein wichtiger Schritt, um uns weiter als führender Anbieter von Mobilitätslösungen in der Schweiz zu etablieren“.

Der neue Hauptsitz des Unternehmens in Kloten bietet über 400 Parkplätze, für die Marco Venturini durch die Kombination mit dem Mietauto-Geschäft und der Fahrzeugaufbewahrung durch Speedparking grosse Synergieeffekte sieht. Er führt aus: „Durch die Nähe zum Flughafen werden wir die Auslastung unserer Mietflotte weiter erhöhen. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden mit Speedparking einen Shuttleservice zum Flughafen und zurück. Da unsere Mietfahrzeuge vor allem während der Ferienzeit vermietet werden und sich damit nicht auf unserem Gelände befinden, nutzen wir unsere Infrastruktur für die sichere Aufbewahrung der Fahrzeuge unserer Kunden.“

Über MSS Holding AG

MSS Holding AG besteht seit 1999 und agiert als Firmenverbund, der modulare und massgeschneiderte Servicedienstleistungen in der Auto- und Versicherungsbranche anbietet. Das Firmennetz hat seinen Hauptsitz in Dietlikon/ZH und besteht aus selbstständigen und autonom agierenden Unternehmen mit spezifischen Kernkompetenzen. Die daraus resultierenden Synergie-Effekte erlauben der MSS Holding AG bei Bedarf umfassende Servicepakete zu entwickeln, um so eine noch komplettere Dienstleistung anzubieten. Über 250 Mitarbeitende erbringen und koordinieren an den jetzigen Standorten rund um die Uhr an 365 Tagen pro Jahr Leistungen für Partner und Kunden – in der Schweiz, in Europa und weltweit.

Roivant Sciences verstärkt BaseLaunch Accelerator als Healthcare-Partner

BaseLaunch gab bekannt, dass das Biopharmaunternehmen Roivant Sciences als fünfter Healthcare-Partner das Accelerator-Programm unterstützt. BaseLaunch bietet vielversprechenden Healthcare-Startups Zugang zu Finanzierung, Branchenkontakten, Expertise und Infrastruktur in einem der dynamischsten Biotech- und Healthcare-Ökosysteme Europas.

Das von BaselArea.swiss initiierte und durchgeführte Programm wird neben Roivant ebenfalls von Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer und Roche unterstützt sowie von weiteren Partnern aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Sascha Bucher, VP und Head of Global Transaction bei Roivant mit mehr als 20 Jahren Fachkompetenz in den Bereichen Geschäftsentwicklung sowie Mergers & Acquisitions, wird zum Auswahlgremium von BaseLaunch stossen.

Für Vivek Ramaswamy, Gründer und CEO von Roivant, unterstreicht die Partnerschaft mit BaseLaunch das Bekenntnis des Unternehmens zu Basel als europäischem Innovationszentrum der Pharmabranche. «Indem wir uns am Accelerator beteiligen, können wir junge, talentierte Firmengründer bei der Entwicklung ihrer vielversprechenden Ideen unterstützen. Gleichzeitig bekräftigen wir damit unser Bestreben, ein fester Bestandteil des Life-Science-Ökosystems in der Region Basel zu werden.»

Alethia de León, Managing Director von BaseLaunch, begrüsst Roivant als Healthcare-Partner von BaseLaunch: «Wir sind sehr glücklich, Roivant als kompetenten Partner an Bord zu haben, der uns bei der Auswahl vielversprechender Startups aus dem Gesundheitsbereich unterstützt. Mit seinem Engagement für unseren Basler Accelerator verstärkt das Unternehmen den bedeutenden Einsatz der führenden, hoch innovativen Healthcare-Partner für diese Initiative.»

«Die Beteiligung der weltweit führenden Healthcare-Unternehmen unterstreicht den einzigartigen Status der Region Basel als Life-Sciences-Zentrum», sagt Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss.

2017 wurden über 100 Projekte bei BaseLaunch eingereicht und elf Teams wurden in die erste Phase aufgenommen. In den ersten drei Monaten des Programms arbeiteten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Experten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb auf eine solide Basis zu stellen. Die für die nächste Phase ausgewählten Unternehmen werden in Kürze bekannt gegeben.

Die Bewerbungsphase für 2018 beginnt Ende Januar. Weitere Information erhalten Sie auf www.baselaunch.ch.

BaseLaunch
BaseLaunch hat sich zum Ziel gesetzt, Healthcare-Startups zu unterstützen und ihnen Schnittstellen zu einem der dynamischsten Biotech- und Pharma-Ökosysteme Europas zu verschaffen. Das auf Unternehmer ausgerichtete Accelerator-Programm bietet Zugang zu Finanzierung und vermittelt Branchenkontakte, Expertise und Infrastruktur. Während 15 Monaten arbeiten die teilnehmenden Startups mit dem Team von BaseLaunch sowie einem Netzwerk erfahrener Spezialisten zusammen, um ihre Strategie, ihre F&E-Pläne und ihren operativen Betrieb zu festigen. BaseLaunch wird unterstützt von den führenden Healthcare-Partnern Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche und Roivant Sciences sowie von weiteren öffentlichen und privaten Partnern wie KPMG und Vossius & Partner. Projekte werden von einem Auswahlgremium mit umfangreicher Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Healthcare und Unternehmertum begutachtet, dem folgende Personen angehören: Sascha Bucher, VP und Head of Global Transactions, Roivant Sciences; Dr. Fabian Buller, Director of New Ventures, Johnson & Johnson Innovation; Dr. Jakob Busch-Petersen, Intrapreneur, External Innovation, Therapeutic Modalities, Roche; Dr. Phillipe Dro, CEO NeMoDevices und Multiunternehmer; Trudi Hämmerli, CEO und Director, PerioC Ltd, Managing Director, TruStep Consulting GmbH; Dr. Anja König, Global Head Novartis Venture Fund; Dr. Alex Mayweg, Venture
Partner, Versant Ventures; und Dr. Nathalie ter Wengel MD, European Head of External Science and Innovation, Pfizer. BaseLaunch wurde von BaselArea.swiss initiiert und wird von dieser
Organisation betrieben.

BaselArea.swiss
BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura. BaselArea.swiss beschäftigt heute 18 Mitarbeitende und verfügt über ein Budget von 3,6 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird. Kernaufgabe von BaselArea.swiss ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts Nordwestschweiz nach aussen zu tragen sowie Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region zu unterstützen. Über ihre umfangreiche Informationsplattform und regelmässigen Innovation Reports trägt BaselArea.swiss zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führendes Innovations- und Wirtschaftszentrum bei.


Über Roivant Sciences
Roivant widmet sich transformativen Innovationen für die Healthcare-Branche. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, das Potenzial vielversprechender biomedizinischer Forschungsergebnisse voll auszuschöpfen, indem es sie zu neuartigen Behandlungsoptionen für unterschiedliche Therapiebereiche entwickelt und vermarktet. Roivant geht Partnerschaften mit innovativen Biopharmaunternehmen und akademischen Institutionen ein, um sicherzustellen, dass wichtige Arzneimittel rasch entwickelt und den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Roivant bringt seine Arzneimittelpipelines durch ganz oder mehrheitlich in seinem Besitz befindliche Tochtergesellschaften voran, darunter Axovant (Neurologie), Myovant (Frauengesundheit und endokrine Erkrankungen), Dermavant (Dermatologie), Enzyvant (seltene Krankheiten) und Urovant (Urologie). Roivant plant zudem, neue Tochtergesellschaften zu gründen, die ausserhalb seines Kerngeschäfts der biopharmazeutischen Entwicklung tätig sind. Die langfristige Mission von Roivant besteht darin, den Zeit- und Kostenaufwand für die Entwicklung von neuen Medikamenten und deren Bereitstellung an die Patienten zu senken.

Der Swiss Innovation Park

Der Swiss Innovation Park (Innovationspark Schweiz) bietet international ausgerichteten Firmen und Schweizer Universitäten/Hochschulen national und international vernetzungsfähige Forschungs- und Entwicklungsplattformen, auf der sie gemeinsam und unter besten Bedingungen innovative Produkte oder Dienstleistungen zur Marktfähigkeit bringen können.

Der Swiss Innovation Park stärkt als gemeinsames Instrument von Bund, Kantonen, Wissenschaft und Wirtschaft die Innovationskraft der Schweiz im internationalen Wettbewerb. Er bietet forschungsintensiven Unternehmen das beste Umfeld, um ihre wissensbasierten Innovationen zu weltmarktfähigen Produkten zu entwickeln.

swissinnovstionpark

Der Swiss Innovation Park ist ein Generationenprojekt für die erfolgreiche Entwicklung der Schweiz als wissensbasierte, global konkurrenzfähige Volkswirtschaft. Er ist Teil des strategischen Standortmarketings und positioniert die Schweiz bei der Standortevaluation forschungsintensiver, international tätiger Firmen auf der Shortlist.

Grosse, entwicklungsfähige Areale in der Nähe führender Hochschulen werden für die Ansiedlung von Forschungsinfrastrukturen international tätiger Unternehmen bereit gestellt. Es entstehen Hot-Spots industrieller Forschung und Entwicklung, ohne dass Forschungsgelder der öffentlichen Hand fliessen.

Die Nähe dieser Hot-Spots zu Hochschulen mit höchster Exzellenz beflügelt Forschung und Lehre und positioniert die Schweiz unter den wissens- und innovationsgetriebenen Volkswirtschaften auf den vordersten Rängen.

Die regionale Verankerung dieser Hot-Spots erschliesst das Potenzial von Forschung und Entwicklung nicht nur für die forschungsintensive Industrie und die Wissenschaft, sondern besonders auch für kleine und mittlere Unternehmungen (KMU).

Der Swiss Innovation Park ist dezentral aufgebaut. Er stützt sich unter dem Dach der nationalen Trägerschaft, der Stiftung Swiss Innovation Park, auf fünf Standorte:
– SIP PARK innovAARE (AG) www.parkinnovaare.ch
– SIP NWCH (BS/BL und Jura) www.sipnw.ch
– SIP Biel/Bienne www.innocampus.ch
– SIP West EPFL www.sip-west.ch
– SIP Zürich www.innovationspark-zuerich.ch

Die Stiftung wird durch die Privatwirtschaft finanziert. Der Hauptzweck der Stiftung besteht in der Qualitätssicherung der unter der Dachmarke Swiss Innovation Park (Innovationspark Schweiz) erbrachten Leistungen, der Koordination, Unterstützung und Vernetzung der fünf Standorte sowie in der nationalen und internationalen Vermarktung der unter dieser Dachmarke angebotenen Leistungen.

Die Stiftung ist per 1.1.2016 operationell. Als erster Geschäftsführer der Stiftung wurde Raymond Cron gewählt.

Im Fokus 2013: Von der Idee zum Produkt

Am Montag, 11. November 2013, 16.30 Uhr, findet im TECHNOPARK Zürich die Fokus-Podiumsdiskussion «Unternehmertum – von der Idee zum erfolgreichen Produkt» statt. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmerinnen und Unternehmer? Wo liegen die Chancen und Risiken für Start-ups? Welche Fehler werden in der Gründungsphase begangen?
Mangelt es am Mut zu wachsen oder fürchtet man das Scheitern zu sehr? Wie entwickelt man ein Unternehmen erfolgreich?

technopark zuerich

Diese und andere Fragen diskutieren zwei erfolgreiche Jungunternehmer und zwei etablierte Unternehmerpersönlichkeiten:
Thomas Gempp, Levitronix / Thoratec Switzerland;
Dominik Grolimund, Silp AG;
Timo Hafner, Gastros;
Jean-Pierre Wyss, u-blox.

Termin: Am Montag, 11. November 2013, 16.30 Uhr
Ort: TECHNOPARK Zürich
Anmeldungen unter www.technopark.ch

Schweiz: Europameister der Innovation

Das eu­ropäi­sche Innovati­ons­barome­ter zeigt: Auch 2013 hat die Schweiz die grösste Innovati­ons­kraft Eu­ropas. Das Schwei­zer Modell könnte in Zukunft vermehrt als Orientierungs­hilfe für Eu­ropa dienen.

In bemerkenswert kurzer Zeit hat die Globalisierung der Wirtschaft die Weltwirtschaftsordnung verändert. Neue Chancen und Möglichkeiten sind entstanden. Europa kann sich in diesem Wettbewerbsumfeld nur behaupten, wenn es seine Innovationskraft steigert und effektiver auf die Bedürfnisse und Präferenzen der Verbraucher reagiert.

Innovation 2013

Die Europäische Union birgt ein außergewöhnliches Innovationspotenzial in sich. Europa blickt auf eine langjährige Tradition im Bereich bahnbrechender Erfindungen zurück, es verfügt über einen Reichtum an kreativen Köpfen und kann auf seiner kulturellen Vielfalt aufbauen. Europa hat den Grundstein für einen der größten Binnenmärkte weltweit gelegt, in dem innovative Produkte und Dienstleistungen großräumig vermarktet werden. Seit jeher verfügt es über einen starken und verantwortungsbewussten öffentlichen Sektor, den es nutzen sollte.

Die Europäische Kommission gestaltet, beeinflusst und implementiert – wo erforderlich – Politiken und Programme, um Europas Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Die Kommission versucht sicherzustellen, dass Innovation tiefgründig verstanden und umfassend angegangen wird und trägt damit zu einer größeren Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und zur Schaffung von mehr Arbeitsplätzen bei.

Die Eu­ropäi­sche Kommissi­on hat kürzlich ihr Innovati­ons­barome­ter für das Jahr 2013 veröff­entlicht, das die Innovati­ons­kraft der ein­zelnen Mit­glieds­staa­ten misst. Das Ranking wird schon wie im vergan­genen Jahr von Schweden angeführt, knapp vor Deutsch­land und Däne­mark. Die Schlusslich­ter im Innovati­ons­ranking bilden Bulgari­en und Rumäni­en.

Die erwei­ter­te Ska­la zeigt: Die Schweiz verfügt mit Ab­stand über die grösste Innovati­ons­kraft in Eu­ropa. Bei 15 von 25 Indika­to­ren belegt die Schweiz ei­nen Platz un­ter den bes­ten Drei, wie zum Bei­spiel bei den Inves­titionen in For­schung und Ent­wicklung, der Anzahl und Qualität der wis­senschaftli­chen Publikationen oder der Patent­an­träge. Die starke Innovati­ons­kraft wird allgemein als ein Fak­tor des wirt­schaftli­chen Erfolgs der Schweiz an­gese­hen. Der vom World Economic Forum jährlich publizier­te Global Competitiv­en­ess Report kommt zu ei­nem ähnli­chen Schluss.

Eu­ropa debattiert momen­tan über das passen­de Rezept, um wieder auf den Wachstumspfad zurückzukeh­ren. Die Stei­gerung der Innovati­ons­kraft wird dabei als notwendi­ger Fak­tor be­trach­tet. Die Schweiz, die es im­mer wieder schafft, ihre Innovati­ons­kraft in wirt­schaftli­ches Wachs­tum umzumün­zen, kann bei diesem Ziel als Vorbild dienen.

Insbesonde­re wird in Brüs­sel über die Einführung ei­nes dua­len Bildungs­systems diskutiert, das jun­gen Leu­ten vermehrt Qualifikationen vermit­teln soll, die den tatsächl­i­chen Bedürfnis­sen des Arbeits­markts ent­spre­chen. Die Jugend­arbeits­losigkeit in den südli­chen Ländern Eu­ropas erreicht dra­mati­sche Höhen. Das duale Aus­bildungs­sys­tem könnte helfen, die arbeits­losen Jugend­li­chen wieder in den Arbeits­markt zu inte­grie­ren.

economie­suisse or­ganisiert zu­sammen mit SwissCore und der Schwei­zeri­schen Missi­on am 24. April 2013 in Brüs­sel ei­nen In­formati­ons­anlass un­ter dem Ti­tel «Unveiling the Innovati­on Myth». Die Ver­an­stal­tung möch­te die eu­ropäi­sche Öff­entlichkeit, Un­ternehmen und die politi­schen Ent­scheidungs­trä­ger über das Erfolgsmodell Schweiz in­formie­ren und die Fra­ge erört­ern, wie Innovati­on erfolg­reich gefördert wer­den kann. Mehr In­formati­onen zum Innovati­ons­briefing fin­den Sie hier.

Innovation Union Scoreboard 2013: Download PDF

Die Finalisten von Swiss Technology Award 2012

Am 8. November 2012 werden im Rahmen des 7. Swiss Innovation Forum auf dem Novartis Campus in Basel die besten und innovativsten Firmen der Schweiz mit dem Swiss Technology Award 2012 ausgezeichnet. An der Award-Verleihung auf dem Novartis Campus nehmen über 650 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil. Unter der Moderation von Kurt Aeschbacher wird der begehrte Preis an drei innovative Schweizer Unternehmen verliehen.

swiss technology award - 2012

Nach der ersten Jurierungsrunde stehen nun die neun Swiss Technology Award 2012 Finalisten fest: KORING, Paul Scherrer Institut PSI und Polarmond AG in der Kategorie «Inventors»; AIONAV Systems AG, NeMoDevices AG und ProteoMediX AG in der Kategorie «Start-up» und Linguistic Search Solutions AG, Nanosurf AG und Sequana Medical AG in der Kategorie «Maturity Stage». Diese neun Firmen setzten sich gegen über 40 Mitbewerber aus der ganzen Schweiz durch. Mit dem Swiss Technology Award werden herausragende Leistungen im Bereich von Innovation und Technologie ausgezeichnet, welche über ein überduchschnittliches Marktpotential und grossen Wachstumschancen für die Zukunft verfügen.

Swiss Cloud Conference 2012

Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr präsentiert EuroCloud Swiss, der führende Schweizer Fachverein für Cloud Computing, eine neue Ausgabe des Top-Cloud-Events der Schweiz: Die Swiss Cloud Conference 2012. Sie findet statt am Mittwoch, 21. März 2012 im Technopark Zürich.

swiss cloud conference 2012

Im Cloud Computing fließen verschiedene technische Verbesserungsinnovationen zusammen und erzeugen das Potenzial für eine Basisinnovation im Business.

Information, Innovation und Erfahrungsaustausch sind Top-Themen der Swiss Cloud Conference 2012. An der etablierten Swiss Cloud Conference unter dem Motto „Yes, we Cloud” erfahren Sie in diesem Jahr mit über zwanzig spannenden Präsentationen, Live Demos und Ausstellern mehr zu den Themen “Erfolgreich in die Cloud”, “Sicherheit in der Cloud” und “Wie die Cloud unser Leben verändert”. Der Event ist die ideale Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Anwendern, Beratern und Anbietern von Cloud Services. Hier finden Sie Antworten zu Fragen rund ums Cloud Computing und können Ihr Netzwerk pflegen. Weitere Highlights sind die Verleihung der Swiss Cloud Awards und die Ankündigung des Schweizer Leitfadens „Cloud Computing Risk & Compliance”.

Am Morgen präsentieren Referenten namhafter Vertreter der Cloud-Welt ihre Erfahrungen und Lösungen (Keynote Talks). Am Nachmittag finden parallele Tracks mit mehreren Vorträgen statt, welche durch zwei weitere Tracks des Presenting Partners COMPUTERLINKS ergänzt werden. Während des ganzen Anlasses kann eine Begleitausstellung der Sponsoren besucht werden.

Der Swiss Cloud Award wird anlässlich der Swiss Cloud Conference 2012 vom 21. März 2012 verliehen und richtet sich an Anbieter von innovativen Cloud Services, welche auf dem schweizerischen Markt aktiv sind. Er wird in zwei Kategorien vergeben:
– Start-Up Cloud Solution
– Advanced Cloud Solution

In der Zwischenzeit sind die Bewerbungen eingegangen und stehen zur Bewertung bereit. Alle EuroCloud Swiss Mitglieder sind gemäss Ausschreibung Teil des Jurierungsprozesses und können ihre Evaluationsbewertungen abgeben.

swiss_cloud
Die EuroCloud Swiss ist der Landes-Fachverband zur Förderung des Cloud Computing in der Schweiz. Der noch junge Verband setzt sich für Akzeptanz, Transparenz, Standards und Qualität von Cloud Computing im Schweizer Markt ein. Gleichzeitig repräsentiert EuroCloud Swiss das paneuropäische EuroCloud-Netzwerk in der Schweiz. Mit den europäischen Partnern des EuroCloud-Netzwerks pflegt EuroCloud Swiss einen ständigen Dialog, um Informationen auszutauschen, globale Lösungen zu finden und den Boden für internationale Geschäftsbeziehungen zu bereiten.

Hier gehts zur Anmeldung an die Swiss Cloud Conference 2012.

blickfang – die internationale Designmesse für Möbel, Mode und Schmuck

Die 3. blickfang in Basel sollte man sich nicht entgehen lassen. Bereits zwei Wochen früher als letztes Jahr, vom 23. bis 25. März 2012, treffen sich in der Kleinbasler E-Halle zahlreiche kreative Köpfe zur Designmesse.

blickfang 2012

Mit diesem besonderen Konzept hat sich die blickfang in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Treffpunkte innerhalb der internationalen Designszene entwickelt.Dabei ist die blickfang anders als viele bekannte Fachmessen ebenso für das Endpublikum zugänglich. Diese einzigartige Mischung aus Designkompetenz, Inspirationsquelle und Kauflust, macht den Besuch der blickfang zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die blickfang findet bisher in Stuttgart, Basel, Wien und Zürich statt. Ab 2012 kommen die neuen Standorte Hamburg und Kopenhagen hinzu.

blickfang basel 2012

Je nach Standort von der blickfang, präsentieren sich und verkaufen 150 bis 220 Designer aus den Bereichen Möbel, Mode und Schmuck ihre aktuellen Kollektionen, stehen Rede und Antwort zu Ihren Ideen sowie Produktgeschichten und beraten die Besucher kompetent aus erster Hand.

Swiss Technology Award 2011

Im Rahmen des 6. Swiss Innovation Forum wurden heute im Novartis Campus in Basel die innovativsten Unternehmen der Schweiz mit dem Swiss Technology Award 2011 ausgezeichnet. Die Gewinner heissen Optical Additives GmbH, BioVersys AG und Schoeller Textil AG. Sie setzten sich in drei Kategorien gegen 96 Mitbewerber aus der ganzen Schweiz durch. An der Preisverleihung nahmen über 650 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik teil.

swiss innovation forum

Mit dem Swiss Technology Award werden herausragende Leistungen im Bereich von Innovation und Technologie ausgezeichnet, die ein überdurchschnittliches Marktpotenzial und grosse Wachstumschancen für die Zukunft aufweisen. Der Innovationspreis wurde in den vergangenen Jahren neu konzipiert und wird in den drei Kategorien «Inventors», «Start-up» und «Maturity Stage» verliehen.
Aus den 96 Bewerbungen wurden neun Unternehmen als Finalisten nominiert. Ein hochkarätiges 14-köpfiges Gremium unter Jurypräsident Prof. Dr. Fritz Fahrni bestimmte in einem zweistufigen Jurierungsverfahren die drei Sieger des Swiss Technology Award 2011: Kategorie «Inventors»: Optical Additives GmbH: Ein Pulver, das die Welt verändert Kategorie «Start-up»: BioVersys AG: Antibiotika-Resistenzen einfach ausschalten Kategorie «Maturity Stage»: Schoeller Textil AG: iLoad® – das wiederbeladbare drug delivery textile

Der Swiss Technology Award ist mehr als ein Pokal: Die Preisgewinner erhalten ein individuell massgeschneidertes Paket an Leistungen – darunter zum Beispiel die Teilnahme an einer internationalen Messe, ein professionelles Video-Porträt, Medienpräsenz, Marketingsupport und Unterstützung bei der Finanzierung.

Seit 1987 ermöglicht der Swiss Technology Award innovativen Ideen den Sprung auf die Märkte. 373 Preisträger wurden seither gekürt. Ab 2007 wurde der prestigeträchtige Award in das Swiss Innovation Forum integriert. An der führenden nationalen Plattform für Innovation, Kreativität und Design nehmen heute über 650 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik teil. Sie
kommen dabei in den Genuss von hochkarätigen Referaten, Diskussionen und Workshops rund um das Thema «Rulebreaking».

swiss technology award 2011

Sieger Kategorie «Inventors»: Optical Additives GmbH
Ein Pulver, das die Welt verändert
Das von der Optical Additives GmbH entwickelte Pulver ZeoFRET® ist ein neuer, revolutionärer Zusatzstoff für transparente Kunststoffe. Mit ZeoFRET® angereicherte Oberflächen verwandeln sich in effiziente Lichtsammler, welche das gesammelte Licht auf kleine Solarzellen konzentrieren, die es in elektrischen Strom umwandeln. Gegenüber herkömmlichen Lösungen besticht ZeoFRET® durch höhere Effektivität und Flexibilität, einfachere Anwendung und tiefere Gesamtkosten. ZeoFRET® ist sowohl bei der Herstellung oder Beschichtung von grossen Oberflächen als auch von Gehäusen mobiler Geräte jederArt einsetzbar – überall dort, wo Strom gewonnen werden soll. Seit der Gründung von Optical Additives GmbH im 2006 forscht das 5-köpfige Team von Dr. Andreas Kunzmann an den optischen Eigenschaften verschiedener Materialien. Mit ZeoFRET® liegt nun ein patentierter Zusatzstoff vor, der die Energiegewinnung in neue Dimensionen bringen soll.

Sieger Kategorie «Start-up»: BioVersys AG
Antibiotika-Resistenzen einfach ausschalten
Resistente bakterielle Krankheitserreger stellen weltweit, besonders in Krankenhäusern, ein immer grösseres Gesundheitsrisiko dar. BioVersys hat eine Methode entwickelt, um chemische Moleküle zu identifizieren, welche spezifisch Resistenzen gegen Antibiotika auf genetischer Ebene im Bakterium «ausschalten». Dadurch ist es möglich Antibiotika zu reaktivieren, welche ihre Wirkung durch die Resistenz bereits verloren hatten. Zwei Produktkandidaten befinden sich aktuell in frühen Lead Entwicklungsphasen und zeigen das grosse Potenzial der Technologie, lebensrettende Medikamente zu entwickeln.

Sieger Kategorie «Maturity Stage»: Schoeller Textil AG
iLoad® – das wiederbeladbare drug delivery textile
Ganzheitliche Gesundheit ist ein Megatrend. Sie wird zum wirtschaftlichen Schlüsselfaktor für viele Branchen und Unternehmen. Schoeller hat eine Technologie entwickelt, die sich mit der Verbesserung von Faktoren wie «Wohlbefinden», «Prävention» oder «Therapie» im textilen Umfeld befasst. Bei dieser Neuheit mit Namen «iLoad®» handelt es sich um textile Trägermaterialien, die individuell mit wohltuenden sowie therapeutisch wirkenden Substanzen befüllt und wiederbeladen werden können. Die Abgabe von Medikamenten ist mit iLoad® ebenfalls möglich. iLoad® soll zunächst für «medical wellness»,
Arbeitsbekleidung und Sport zum Einsatz kommen.

Award Partner
Der Swiss Technology Award wird durch folgende Partner aus der Wirtschaft, Kantone sowie Bildungsund Förderungsinstitutionen unterstützt:
Aargau Services, Standortmarketing
Amt für Wirtschaft Kanton Appenzell Ausserrhoden
Bundesamt für Energie BFE
Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Standortförderung
Wirtschaftsförderung Kanton Bern
Rektorenkonferenz der Schweizer Fachhochschulen KFH
i-net BASEL
ETH-Rat
EMPA
ETH Zürich
Paul Scherrer Institut PSI
Schweiz. Akademie der Technischen Wissenschaften SATW
Standortpartner: Kanton Basel Stadt

Hier geht es zu der Swiss Innovation Facebook Gruppe.