Fokus Start-Up-Kosmos: Kommunikation und Marketing junger Unternehmen

Start-Up was ist das eigentlich? Wieder so ein neumodischer Hipster-Begriff oder steckt mehr dahinter? Genau dieser Frage und was diese sogenannten Start-Ups tun können, damit die Beantwortung dieser Frage in Zukunft jedem kinderleicht fällt, widmen wir uns folgend.

Was ist ein Start-Up?
Start-Ups sind junge Unternehmen, die gerade frisch gegründet wurden und zumeist noch nicht vollständig am Markt etabliert sind. Oftmals stecken sie noch in den ersten Zügen der Geschäftsaufnahme bzw. der Gründungsphase und nicht selten warten sie mit innovativen Ideen aus den Geschäftsfeldern E-Commerce, Kommunikation oder Life Science auf. Das Ziel von Start-Ups besteht in der Regel darin, möglichst schnell zu skalieren, um ein interessanter Übernahmekandidat für bereits etablierte Marktteilnehmer zu warden oder selbst zu solch einem zu avancieren. Dabei spielt insbesondere Risikokapital eine entscheidende Rolle für das benötigte Wachstum, viele gefeierte Start-Ups schreiben keine schwarzen Zahlen.

Start-Ups als Problemlöser
Die Gründer und die Business-Ideen von Start-Ups sollen in den meisten Fällen Probleme lösen und das Leben der Menschen vereinfachen sowie komfortabler gestalten, gleich ob im Business-Alltag oder in der Freizeit. Die Welt wächst dieser Tage ein Stück näher zusammen – Alles wird digitaler und somit allgegenwärtig. Software, wichtige Formulare und Dateien, Kontakte/Freunde und damit verbundene Kommunikationsmöglichkeiten, Filme und Musik sind mehr und mehr online verfügbar, und somit von jedem Anwender mit entsprechenden Zugriffsrechten zu jedem Zeitpunkt von jedem internetfähigen Endgerät aus zu erreichen. Demnach haben wir somit auch gleich die Erklärung geliefert, was unserem Verständnis nach keine Start-Ups sind, nämlich die Reinigung und der Schnellimbiss von nebenan, aber die Art und Weise, wie wir mit solchen Unternehmen kommunizieren; dies kann durch aus mittels des Produkts eines Start-Ups geschehen. Ein Beispiel für diesen Zusammenhang bildet die App mytaxi, die das komfortable Bestellen eines Taxis vom Smartphone ermöglicht.

Start-Ups aus dem Silicon Valley
Viele der heute grössten Unternehmen der Welt waren einst Start-Ups. Oft stammen sie aus dem kalifornischen Silicon Valley oder sind zumindest inspiriert durch die Ideenschmiede der kalifornischen Region an der Westküste der USA. Das Silicon Valley zählt zu dem bedeutendsten Standort für junge Unternehmen aus der IT- und High-Tec-Industrie. Mit der Entstehung des bekannten Stanford Industrial Parks unweit der berühmten Stanford Universität versammelten sich dort recht schnell Studenten, Absolventen, junge Unternehmer, Erfinder und Investoren rund um das Silicon Valley, um gemeinsam an Ideen zu arbeiten und sie zu marktreifen Produkten sowie Dienstleistungen voranzutreiben. Steht das Team, die Idee und sind vielleicht sogar schon erste Investoren gewonnen, ist es das erklärte Ziel eines Start-Ups das Wachstum voranzutreiben und einen möglichst hohen Marktwert zu erzielen. Einige der im Silicon Valley gegründeten und/oder dort ansässigen Unternehmen haben dies auch erfolgreich geschafft, darunter finden wir bekannte Namen wie Microsoft, Apple mit seinem IPhone und zahlreichen weiteren Produkten, das globale Unternehmen Google, Adobe, ebay, facebook, Cisco, Oracle und HP.

Vom Start-Up zum Unternehmen
Doch nicht nur in der prestigeträchtigen Bay-Area finden Start-Ups ihren Platz. Auch andere Länder und Kontinente haben bereits erfolgreiche Start-Ups zum Vorschein gebracht. Doch wie schaffen es diese junge Unternehmen ihren Bekanntheitsgrad und ihre Popularität möglichst schnell zu steigern? Was sind die Kommunikations-und Marketingstrategien der Gründer? Um den interessierten Leser einen kleinen Einblick zu gewähren, finden wir im weiteren Verlauf einige Marketingmassnahmen und -Aktivitäten für Start-Ups von Start-Ups.

Neben dem nötigen Kapital sowie wichtigen Kontakten und cleveren Vertriebsstrategen sind die richtigen Tricks und Tools im Marketing-Dschungel von entscheidender Bedeutung. Jeder, der in diesem Umfeld tätig ist, sollte sie einmal gehört haben, die berühmten vier P’s. Die Fachleute sprechen an dieser Stelle von Product, Price, Promotion und Place. Es handelt sich demnach um das Produkt, dem Preis, der Marketing- und Kommunikationspolitik sowie der Distribution. Wir kümmern uns in den folgenden Zeilen massgeblich um den Bereich der Promotion, sprich Marketing und Kommunikation mit einem Fokus auf Social Media Marketing, welches sich insbesondere für Start-Ups in der Vergangenheit als besonders erfolgreich erwies.

Marketing und Kommunikation junger Start-Ups
Jedes Start-Up hat seine eigenen Ideen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ansätze, um die Bekanntheit und Popularität zu erhöhen, gibt es dabei einige. Neben dem klassischen Marketing gewinnt der Bereich des digitalen Marketings eine immer wichtigere Rolle. Nur die Allerwenigsten können sich heut noch eine Zeit ohne Internet vorstellen und viele der jüngeren Generation können sich kaum noch an eine Zeit ohne Blogs, facebook, youtube, WhatsApp, Instagram und Snapchat erinnern. Unter den bekanntesten Tools setzen Start-Ups vor allem auf Affiliate-Marketing, Ads-Placements, Suchmaschinenoptimierung und das Influencer-Marketing in Form von Kooperationen mit Meinungsmachern und Szene-Bekanntheiten.

Von Start-Ups für Start-Ups
Plattformen anderer Start-Ups eignen sich besonders gut für das eigene Marketing und speziell für die verschiedenen Formen des Social Media Marketings. So wird facebook, dass einst selbst noch in den Start-Up-Schuhen steckte, zu einer beliebten Content-Marketing-Plattform. Nicht nur etablierte Unternehmen aus dem B2C-Segment wie die Fluglinie airberlin oder die E-Commerce Plattform Zalando setzen hier auf den direkten Marketingkanal mit der Kundschaft, sondern auch viele Start-Ups. Ganz besonders beliebt sind hier Mitmach-Aktionen bzw. Gewinnspiele, wie es die e-Gaming Plattform PokerStars auf ihren Kanälen beispielsweise vormacht, aber auch unterhaltsame Bilder (Memes) und Videos werden eingesetzt, um Viralität zu erzeugen. Im B2B-Segment wird hingegen mit Studien und Fachartikeln die Buyer Persona adressiert.

YouTube ist ein weiteres Phänomen, eine Videoplattform, die ebenfalls einst selbst zu den Start-Ups zählte, bietet heute unglaublich viele Möglichkeiten für junge Unternehmen zur Reichweitensteigerung. Humor ist eine der wichtigsten menschlichen Emotionen, daher erfreuen sich witzige Videos auf YouTube und anderen Plattformen besonderer Beliebtheit. Waren es am Anfang überwiegend witzige, teils schräge, oft ironische und nicht immer ganz ernstzunehmende selbstinszenierte Videos, mit denen auch unter anderem die Gründer von studivz, dem deutschen facebook-Pendant, auf sich aufmerksam machten, sind dies heute vermehrt die sogenannten Influencer, die direkt oder indirekt für Produkte werben und diese empfehlen. Der Bereich des Online-Marketings ist zusammenfassend eine Welt für sich, die sich stetig wandelt und immer wieder neue Wege und Methoden entstehen lässt, die Start-Ups gezielt zur Kommunikation einsetzen können und sollten. Der Kreativität sind hierbei oft keine Grenzen gesetzt.

investiere.ch finanziert Nanotech-Start-up nanotion

Die Start-up-Investitionsplattform investiere.ch und das Start-up Nanotion AG melden den erfolgreichen Abschluss einer Finanzierungsrunde über CHF 1,2 Millionen.

Das ETH-Zürich Spin-off Nanotion AG ist das erste Unternehmen weltweit, das eine innovative Technologie entwickelt hat, welche Nano-Partikel in flüssigen Medien vollständig charakterisieren kann. Mit Hilfe dieser Technologie ist es erstmals möglich, die Qualität und Sicherheit von Konsumgütern mit Nanopartikeln sicherzustellen und gleichzeitig den Produktionsprozess zu optimieren. nanotion bietet bereits Analyse-Dienstleistungen an und plant nun portable Analysegeräte herzustellen und zu vertreiben.

nanotion hat seine Finanzierungsrunde über die Plattform investiere.ch durchgeführt. investiere bringt private Anleger und Start-up-Unternehmer zusammen und moderiert den Investitionsprozess. nanotion konnte auf die grosse Venture-Capital-Erfahrung des investiere-Teams zurückgreifen. Dies ermöglichte nanotion, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren – die Weiterentwicklung ihrer Technologie und die Durchführung von Analyse-Dienstleistungen für mehrere Schweizer Industriekunden.

nanotion startup
«Die starke Kombination von technischem Fachwissen und Geschäftsinn des nanotion-Teams hat uns von Anfang an überzeugt. Das Team konnte ausserdem einen Industrie-erfahrenen Lead-Investor an Bord holen,» sagt Laura Regazzoni, geschäftsführende Partnerin von investiere. «Nanotechnologie entwickelt sich zur Zeit zu einer der bedeutendsten Fortschritts-Faktoren in vielen Industriezweigen und ist aus dem heutigen Alltag kaum noch wegzudenken. nanotion ist an der Spitze dieser Entwicklung und erlaubt als erstes Unternehmen die Messung von Nanopartikeln direkt im industriellen Herstellungsprozess.»

Das hohe Interesse der Investoren ist ein starkes Anzeichen für die Aktualität der Technologie von nanotion und macht nanotions Finanzierungsrunde zu einer der bislang beliebtesten auf investiere. In der Vergangenheit konnte investiere bereits mit vergleichbar grossem Interesse Attolight, ein weiteres Nanotech-Startup mitfinanzieren.

«Wir sind mit diesem starken Vertrauensbeweis von unserer grossen Anzahl an Investoren sehr zufrieden,» unterstreicht nanotion-Geschäftsführer Christopher Latkoczy. «Der Abschluss dieser Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen. Dank der kompetenten und engagierten Unterstützung von investiere konnten wir uns weitgehend auf die Entwicklung unseres Vorserien-Produktes konzentrieren. Nun erweitern wir das Team, um nanotion im wachsenden Nano-Markt zu positionieren. Nanotechnologie ist für die Zukunft von entscheidender Bedeutung und wir sind Stolz, ein Teil dieser Entwicklung zu sein.»

investieres Qualitätsanspruch in der Selektion zahlt sich offenbar aus: Neben dem Medtech Startup Qvanteq ist nanotion bereits das zweite investiere-Start-up welches nun für den ZKB Pionierpreis 2012 nominiert ist.

Über Verve Capital Partners AG und investiere.ch

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Die Verve Capital Partners AG, mit Domizil in Zug (Schweiz) wurde 2007 gegründet. Mit dem Ziel innovative Finanzierungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen lancierte Verve Capital Partners im Februar 2010 investiere.ch über welche wir bereits hier im Land der Erfinder – Das Schweizer Magazin für Innovationen berichtet haben. Mit dieser Plattform wurde der bis dato isolierte und intransparente Markt für innovative Schweizer Start-up-Unternehmen für eine breite Investorenschaft geöffnet.

Im Gegensatz zu “Crowdfunding”-Firmen ist investiere ein Hybridmodell, welches etablierte Praktiken der traditionellen Venture-Capital-Branche mit Elementen von e-Finance und sozialen Medien kombiniert.
Alle auf der Plattform präsentierten Start-ups durchlaufen vorab einen sorgfältigen und strengen Prüfungsprozess. Investoren können sich so auf die Wahl des Start-ups Ihres Interesses konzentrieren.