Startup TwistOut gewinnt German Innovation Award 2019

Ökologischer Rohrreinigungsstab überzeugt Jury in der Kategorie „Heating & Bathroom“

Berlin, 29. Mai 2019. Das in der Schweiz ansässige Startup TwistOut gewann gestern Abend in Berlin den German Innovation Award 2019; dies in der Kategorie „Heating & Bathroom“.

TwistOut ist ein biologisch abbaubarer Holz-Rohrreinigungsstab, der in Europa hergestellt wird. Dank seiner speziellen Oberflächenbeschaffenheit werden die Rückstände in Abflussrohren von Duschen, Waschbecken oder Badewannen in Sekundenschnelle herausgezogen. Der Abflussstab erzielt ein besseres Ergebnis als anorganische Abflussreiniger und schont dabei chemie- und plastikfrei unsere Umwelt. Video zur Funktionalität  https://www.twistout.ch/ch/videos.

Der bereits im Jahr 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufene Rat für Formgebung zeichnet mit diesem Preis internationale Innovationen und Lösungen aus, die sich vor allem durch einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheidet. Mehr Informationen hier: https://www.german-innovation-award.de/preistraeger/preis/gewinner/twistout/ .

TwistOut ist im Einzelhandel, bei Onlineanbietern, im größten deutschen Drogeriemarkt, in Baumärkten und Unverpackt-Läden in der DACH-Region und in den Niederlanden erhältlich. Die Händlerliste ist hier ersichtlich: https://www.twistout.ch/ch/händlersuche

Jutta Jertrum, die aus Süddeutschland stammende Gründerin und Geschäftsführerin sagt: „Ich schätze diese Auszeichnung sehr und freue mich natürlich über solch eine Anerkennung. Der Erhalt des German Innovation Award bestärkt mich in meinem Tun und auf dem weiteren Weg. Als nächster Schritt folgt meine Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen Schweiz“. Es bleibt also spannend“.

Die Ausstrahlung der Höhle der Löwen Schweiz mit Teilnahme von TwistOut erfolgt am 25. Juni 2019 auf TV24.

Bausinn-Zukunftsatelier

Am ersten Bausinn-Zukunftsatelier haben sich in der Thailodge im Elefantenpark des Zoo Zürich rund 40 Akteure über die Zukunft der Nachwuchsförderung in der Baubranche ausgetauscht. Ausser den VertreterInnen von 14 Bauverbänden nutzten auch Ausbildende, Unternehmer und Nachwuchstalente die Chance für den branchenübergreifenden Dialog. Der gemeinsame Tenor: Wir haben die gleichen Herausforderungen; gemeinsames Handeln könnte unsere Nachwuchswerbung wirksamer machen.

«Im Zoo Zürich bewerben sich rund 200 Jugendliche auf eine einzige Lehrstelle als Tierpfleger», machte Andreas Hohl, Stv. Direktor des Zoo Zürich, die rund 40 Anwesenden aus der Baubranche gleich zu Beginn seiner Begrüssung ein wenig neidisch. Obwohl etwa 70% der Tätigkeit eines Tierpflegers aus Reinigungs­arbeiten besteht und die Arbeit oftmals körperlich sehr anstrengend ist, lassen sich die jungen Leute nicht von einer Bewerbung abhalten.

Direkte Einblicke in das «Innenleben des Zoos» erhielten die Bausinn-Gäste auch von ihren Plätzen in der Thailodge aus. Die wie eine exotische Veranda gestaltete Lokalität im ersten Stock des  Hauses im Kaeng Krachan Elefantenpark erwies sich als ein ausgezeichneter Beobachtungsposten. Sozusagen elefantenhautnah erlebten die Bausinn-Gäste den Nachmittag des tierischen Nachwuchses. Der Ausblick auf das exotische Ambiente inspirierte auch Christoph Andenmatten, Präsident von bausinn.ch und Direktor von AM Suisse, in seiner Begrüssung: «Lassen wir uns gemeinsam von der Grösse der Elefanten zu grossem Denken anregen. Bei der Gründung im Jahr 2015 war bausinn.ch ein eher exotisches Gebilde in der heterogenen Bauwirtschaft. Inzwischen haben wir bereits einiges erreicht, aber es gibt noch viel zu tun.»



Jede Nachwuchswerbung für sich gut
Im ersten Teil des Bausinn-Zukunftsateliers stellten Akteure aus 8 Bauverbänden ihre Nachwuchsförderung vor. An innovativen Ideen und Projekten fehlt es nicht. So engagieren sich der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband und JardinSuisse beim Label Top-Ausbildungs­betrieb, das 2017 im Beisein von Bundesrat Schneider-Ammann als Innovation in der Berufsbildung mit dem «Enterprize» ausgezeichnet wurde. Metaltec Suisse hat speziell die Eltern, als stärkste Beinflusser bei der Berufswahl, im Visier und fokussiert bei der Nachwuchswerbung auf Internet, Social Media und Schnupperlehrboxen. 

suissetec, VSEI, Gebäudehülle Schweiz und der Schweizerische Gerüstbau-Unternemer-Verband SGUV setzen an Berufsmessen Virtual Reality bzw. Augmented Reality ein. Augmented Reality nutzt auch der Verein für Schweisstechnik SVS in seinem neuesten Projekt im E-Learning, das viel Material, Zeit und Kosten spart. Der Verband Schweizer Elektroinstallations-Firmen VSEI ist mit 4 Berufen digital wie real nah bei den Jugendlichen. Internet, Social Media, Videos – das alles ist in grossen Verbänden wie suissetec und VSEI, aber auch beim Plattenverband und bei Feusuisse selbstverständlich. Beim letzteren wurde das Feuer für die Nachwuchswerbung für den Kleinstberuf Ofenbauer erst vor kurzem frisch entfacht. suissetec führt dagegen bereits seit einigen Jahren eine umfassende Image- wie auch eine Rekrutierungs­kampagne. Alle Massnahmen führen zu den Berufen der Gebäudetechniker auf toplehrstellen.ch. Neben einem ganzen Strauss an Massnahmen werden auch TV-Spots zur Imagewerbung und witzige Videos mit einem Influencer als «Schauspieler» für die Rekrutierung geschaltet. Ausstellungen auf Rädern nutzen der VSEI wie JardinSuisse und machen damit gute Erfahrungen. Whatsapp-Gruppen helfen dem VSEI, die Zahl der rund 3‘000 Lehrverhältnisse in 4 Berufen stabil zu halten. Und doch – trotz aller technischen Innovationen und zeitgemässen Vorgehensweisen, so richtig zufrieden ist keine Baubranche mit den Resultaten in der Nachwuchswerbung. Und die alljährliche Nachricht «3‘000 offene Lehrstellen im Bau» sät Zweifel, ob die gegenwärtigen Massnahmen genügen.

Baunachwuchs besser erreichen
Das war auch das Thema des 2. Teils des Bausinn-Zukunftsateliers, der als World Café durchgeführt wurde. Die Gäste erforschten in 3 Fragerunden und in wechselnder Gruppenzusammensetzung, wie der Baunachwuchs gemeinsam noch besser erreicht und vor allem in der Branche behalten werden könnte. An 7 Tischen kamen die Teilnehmenden zu ähnlichen Ergebnissen: Alle Bauverbände wälzen ähnliche Problemstellungen beim Nachwuchs und unternehmen vergleichbare Aktivitäten auf hohem Niveau. Abhilfe versprechen die gemeinsame Sicht aufs Ganze und branchenübergreifende Projekte, die das Image der Baubranche stärken und Jugendlichen wie Eltern einen noch besseren Einblick in die Bauberufe verschaffen. In den Diskussionsrunden wurden zahlreiche mögliche Aktivitäten erörtert, die es wert sind, in den kommenden Monaten in der einen oder anderen Form weiterverfolgt zu werden. Dabei sollte sich nach Auffassung der Teilnehmenden die Baubranche nicht nur gegenüber der breiten Öffentlichkeit, sondern auch gegenüber den eigenen Fachkräften noch besser präsentieren. Immer wieder genannt wurden zum Beispiel gemeinsame Einstiegswochen in die Baubranche mit Austausch­programmen in mehreren Bauberufen, vermehrte Teilzeitangebote für Berufsleute und ein wachsender Anteil an Frauen in den rund 50 Bauberufen.
 

Originalton am Bausinn-Zukunftsatelier

Mario Freda, Präsident des SMGV, ein Gründungsmitglied von bausinn.ch, zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis der Veranstaltung: «Das Bausinn-Zukunftsatelier hat mir gezeigt, dass alle Baubranchen die gleichen Herausforderungen haben. Das machten auch die verschiedenen Referate deutlich: Wir alle versuchen mehr oder weniger auf dem gleichen Weg Einfluss zu nehmen, damit wir junge Leute für unsere Berufe interessieren können. Und da stellt sich für mich im Zusammenhang mit bausinn.ch die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, die Kräfte noch vermehrt miteinander zu bündeln und gemeinsam die Problematik und die Herausforderungen anzunehmen und anzugehen.»

Christian Brogli, Leiter Kommunikation bei suissetec, dem Verband der Gebäudetechniker, hat in seinem Referat aufgezeigt, welche Chancen Virtual Reality, Videos, sowie Online-Kanäle und soziale Medien für die Rekrutierung des Nachwuchses bieten. Sein Fazit nach den 8 Referaten und 3 Fragerunden am World Café: «Ein wichtiger Punkt ist sicher, dass Lehrmeister zuerst in die Jugendlichen investieren müssen, sie fordern und fördern sollten. Man muss zuerst säen, bevor man ernten kann. Da sind die einzelnen Lehrbetriebe gefordert. Die vorbildlichen Unternehmen haben es einfacher, neue Lernende zu rekrutieren. In der Zukunft der Baubranche erkenne ich ein riesiges Potenzial, denn sie bietet zukunftsträchtige Jobs – gerade auch im Hinblick auf die Umsetzung der Energiestrategie 2050 und die Herausforderungen im Bereich Klimaschutz.»

Micha Lerch, Mitarbeiter von Vanoli AG, ist seit 12 Jahren im Strassenbau tätig. Nach der 3-jährigen Lehre EFZ hat er die Weiterbildung zum Vorarbeiter absolviert. Aktuell besucht er die Weiterbildung zum Polier. «Für die weitere Entwicklung der Baubranche wünsche ich mir, dass wir mehr Hand in Hand branchenübergreifend zusammenarbeiten, dass die Innovation, das Ganze einfach mehr gelebt wird von allen. Ich nehme vom heutigen Anlass für mich mit, dass wir im Punkt Entwicklungsförderung der Lernenden nicht alleine dastehen mit unseren Problemen. Ich würde sehr gerne bausinn.ch etwas mit auf den Weg geben, nämlich: Weiter so! Jemand muss den Anfang machen. Ich glaube, das ist ein guter Teil von etwas, das gross werden wird.»

Mona Neuenschwander, Malerin beim Farbwerk Herren: «Ich empfehle allen, den Beruf noch etwas stärker in der Öffentlichkeit vorzustellen, so dass die Jugendlichen wirklich verstehen, welche Aufgaben sie in der Lehre haben. Als Malerin zum Beispiel hat man neben den reinen Malerarbeiten Kundenkontakt und kann Empfehlungen aussprechen; man wird wahrgenommen als kompetente Person. Am Abend hat man ein superschönes Ergebnis, und die Kunden freuen sich.»

Patrik Ettlin, Leiter Marketing und Kommunikation beim Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM: «Die Teilnahme am Bausinn-Zukunftsatelier war für mich äusserst wertvoll. Ich war in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal bei bausinn.ch dabei und habe das Gefühl, dass noch ganz viel bewegt werden kann, wenn man zusammen möglichst stark auftritt. Authentisch bleiben in den Berufen und von den Synergien in der Baubranche profitieren – das ist meine Empfehlung an bausinn.ch. Die Baubranche hat insbesondere deswegen zu wenige Lernende, weil es uns nicht gelungen ist, einerseits die Berufsbilder zu aktualisieren und zu modernisieren und andererseits die Attraktivität der Baustelle, der Werkstatt und des Bauwerks wie dem Haus oder der Strasse darzustellen. Ich denke, die Baubranche hat viele, viele Chancen, die sie nutzen muss. Es ist an der Zeit aufzuwachen. Wir müssen vorwärts machen und miteinander stark sein. Nur dann gelingt es uns, gegenüber der Akademisierung unsere Chancen zu wahren und uns darzustellen.»

bausinn.ch hat es sich zum Ziel gesetzt, das Image der Baubranche und die Wertschätzung für die Berufsleute zu verbessern. Seit 2015 führt bausinn.ch Veranstaltungen zur Zukunft der Baubranche durch und vernetzt branchenübergreifend, veranstaltet Mediengespräche mit Lernenden und Nachwuchskräften, lädt in Bahnhöfen Jugendliche und Familien zum Spielen mit überdimensionalen Bauklötzen ein und zeichnet vorbildliche Bauunternehmen mit dem Bausinn-Award aus; alles wird auf Social Media in Videos dokumentiert und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Trägerorganisationen von bausinn.ch sind AM Suisse (Metaltec Suisse), Gebäudehülle Schweiz, der Schweizerische Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV, der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV und der Schweizerische Verein für Schweisstechnik SVS.

 

Verbessertes IVF-Screening und ultraschnelle aerodynamische Simulationssoftware-Startups gewinnen CHF 130’000

Das jüngste Venture Kick-Finale gewährte Unternehmern 130.000 Franken, die ein Gerät entwickeln, mit dem Millionen von Menchen Kinder bekommen können und Software, mit der die Aerodynamik von Auto- und Flugzeugkonstruktionen 1000-mal schneller als der derzeitige Stand der Technik analysiert werden kann.

Marco Grisi und Gaurasundar Conley von Annaida Technologies und Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua von Neural Concept haben 130.000 Franken Startkapital aus dem nationalen Unterstützungsprogramm von Venture Kick gewonnen.

“Venture Kick hat uns bereits geholfen, uns den nötigen Kick zu geben, um unseren unternehmerischen Geist zu wecken. Jetzt wird es uns einen noch größeren Kick geben, der uns die Mittel gibt, um unsere Pläne umzusetzen.”, Sagte Gaurasundar Marc Conley, CEO Co- Gründer von Annaida Technologies.
“Das Feedback des Trainers ist sehr kritisch, aber immer positiv.”, Sagte Pierre Baqué, Mitbegründer von Neural Concept.

Annaida Technologies Sàrl: Verbessertes IVF-Screening (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Etwa 1 von 10 Paaren in den Industrieländern nutzt die In-vitro-Fertilisation, um zu begreifen, und die europäischen Kliniken führen jährlich 660.000 IVF-Zyklen durch.
Weltweit wird IVF bis 2020 eine 20-Milliarden-Dollar-Industrie sein. Patienten geben über 1 Milliarde US-Dollar für das Screening von Embryonen aus, um herauszufinden, welche davon am lebensfähigsten sind. Gegenwärtige Methoden, durch Untersuchung unter dem Mikroskop oder durch Biopsie von bis zu 15 Prozent der Embryozellen, sind langsam und führen im Durchschnitt zu 35 Prozent der Schwangerschaft zu erfolgreichen Schwangerschaften.
 
Gaurasundar Conley, CEO & Marco Grisi CTO von Annaida Technologies

Marco Grisi, Technologe von Annaida, studierte Mikrotechnik und Magnetresonanz am Institut für Mikrotechnik EPFL in Lausanne, entwickelte eine schnellere, genauere Technologie, die empfindlich genug ist, um sie an einem menschlichen Embryo einzusetzen. Das Startup-Gerät – wie ein MRI-Scanner, der auf etwa einen Fünftel Millimeter Größe geschrumpft ist – ermöglicht es den IVF-Kliniken, ihre Analyse innerhalb einer Stunde vor Ort durchzuführen.

Grisi und Mitbegründer und CEO nutzten die Unterstützung von Venture Kick, um mit Branchenakteuren und Meinungsführern auf Konferenzen und Instituten weltweit in Kontakt zu treten und ihr Know-how in der Embryologie zu entwickeln.
“Dank dieser Möglichkeiten arbeiten wir jetzt mit unserem Partner für die nächsten medizinischen Studien zusammen. Daher war Venture Kick für die Entwicklung unseres Spin-Offs von entscheidender Bedeutung”, sagt Grisi.
2019 sollte das Startup (benannt nach den Großmüttern der Gründer) eine Saatgutrunde abschließen und eine Studie mit menschlichen Embryonen bei einer IVF-Klinik im Kanton Waadt beginnen. “Kickers Camp ist wichtig, damit Sie Ihre Prioritäten auf die wichtigsten Geschäftselemente konzentrieren können. Sie legen Technologie beiseite und stellen Kundenbedürfnisse und Zahlungsbereitschaft in den Mittelpunkt”, so Conley.

Neural Concept Sàrl (Lausanne, EPF-Ausgliederung):
Die Autohersteller geben jährlich etwa 10 Millionen US-Dollar für Software aus, um die aerodynamische Leistung ihrer Konstruktionen digital zu simulieren. Insgesamt werden rund drei Milliarden US-Dollar für digitale Simulationen von allen industriellen FuE-Unternehmen, insbesondere von Auto- und Flugzeugherstellern weltweit, ausgegeben. Die derzeitige Technologie ist langsam und benötigt zwischen 6 und 24 Stunden, um ein Design zu analysieren, wodurch die Anzahl der Konstrukteure begrenzt wird.
 
Pierre Baqué, CEO von Neural Concept

Die Mitgründer von Neural Concept, Pierre Baqué, Timur Bagautdinov, Francois Fleuret und Pascal Fua, setzen Deep-Learning-Technologien ein, die für 3D-Modelle im Computer Vision Lab von EPF Lausanne entwickelt wurden. Ihre Simulationen können in 100 Millisekunden durchgeführt werden, sodass Ingenieure ihre Forschungs- und Entwicklungszyklen beschleunigen und bessere Produkte kostengünstiger herstellen können. Die Technologie der Ausgründung wird auch die Arbeit der Flugzeugdesigner beschleunigen.

Seit dem Bestehen der vorherigen Venture Kick-Jury und Ausbildung hat das Startup Bridge- und Innogrant-Stipendien erhalten. “Das Kickers Camp war für uns wirklich ein Schlüsselelement in Bezug auf die Art und Weise, wie wir unsere Botschaft strukturieren und über unser Unternehmen sprechen. Jetzt wollen wir uns stärker auf die Vorteile konzentrieren, die wir bringen, und nicht auf die Technologie und wie wir sie bringen”, sagte Pierre Baqué .
Das Startup hat bereits eine laufende Produktvalidierung mit sechs Kunden in Europa und den USA durchgeführt und schließt derzeit eine Finanzierungsrunde ab.
 
Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

Gaia Membranes und Viventis Microscopy gewinnen die letzte Phase von Venture Kick

Innovative Batteriemembranen für eine effiziente Energiespeicherlösung und eine Mikroskopietechnologie für Langzeit-Live-Imaging gewinnen je CHF 130’000.

“Mit dieser erneuten Unterstützung können wir die Ausweitung unserer Produktion beschleunigen und bis Ende 2019 unser erstes Produkt auf den Markt bringen”, sagte Elian Pusceddu, Mitbegründer und CEO von Gaia Membranes. Das Start-up wird Ionenaustauschermembranen nach einem zum Patent angemeldeten Verfahren entwickeln und herstellen, dass die Produktionskosten im Vergleich zu konkurrierenden Materialien deutlich reduziert und so die Entwicklung effizienter Energiespeicherlösungen ermöglicht.

Viventis Microscopy vermarktet ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem, um die mit bestehenden Mikroskopen verbundenen Einschränkungen zu beseitigen. Das Startup bietet eine einzigartige Lösung für die langfristige Live-Bildgebung von lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden. “Venture Kick wird es uns ermöglichen, unser Demonstrationsmikroskop zu finanzieren und es potenziellen Kunden und internationalen Messen zur Verfügung zu stellen. Dies ist von grundlegender Bedeutung für die Steigerung unserer Sichtbarkeit und Marktdurchdringung”, sagt Andrea Boni, Mitbegründerin und COO von Viventis Microscopy.

Gaia Membranes, ein Spin-off des Paul Scherrer Instituts, gegründet von Eli Pusceddu und Fabio Oldenburg (Aargau).

Fabio Oldenburg, COO von Gaia Membranes

Lithium-Ionen-Batterien, die Energiespeichertechnologie der Wahl für Unterhaltungselektronik und Elektrofahrzeuge, stehen vor kritischen Problemen wie schneller Ladeverschleiss und kurzer Lebensdauer, leicht entflammbarer und explosiver Chemie und kostspieligem End-of-Life Management. Bisher hatten Vanadium-Redox-Batterien (VRFBs) – eine neuartige Technologie, die sich leichter anpasst als Lithium-Ionen-Batterien – aufgrund ihrer relativ niedrigen Lade-Entlade-Effizienz von 75 % im Vergleich zu fast 90 % bei Lithium-Ionen-Batterien Schwierigkeiten im Wettbewerb.
Gaia Membranes hat das Ziel, den Status quo zu ändern und die VRFBs zur kostengünstigsten Technologie zur Energiespeicherung zu machen. Wie? Ihr erstes Ionenaustauschmembranprodukt erhöht die Effizienz von VRFBs um bis zu 15% und schließt die Lücke zu Lithium-Ionen-Batterien. Darüber hinaus ermöglicht die vielseitige Membrantechnologie die Entwicklung von Produkten, die die Effizienz von Brennstoffzellen, Wasserelektrolysegeräten und anderen verwandten Anwendungen verbessern. Diese Marktsegmente für Ionenaustauscher-Membranen weisen das höchste Wachstum in einem Markt von 1,4 Milliarden US-Dollar auf.
Das Team bereitet sich nun auf die Produktionssteigerung vor und startet Pilotprojekte.
www.gaiamembranes.com

Viventis Microscopy, ein Spin-off der EPF Lausannes, gegründet von Andrea boni und Petr Strnad (Lausanne).
Hochauflösende Online-Imaging-Lösungen sind eine echte Notwendigkeit, um unser Verständnis von zellulären Prozessen in der pharmazeutischen Forschung zu verbessern. Die gängigsten Technologien verwenden die Fluoreszenzmikroskopie, die aufgrund ihrer relativ hohen Phototoxizität nicht für die Langzeitabbildung von lebenden lichtempfindlichen Proben geeignet ist. Alternative Lösungen sind begrenzt, wenn es um die Beobachtung größerer Proben geht, eine Notwendigkeit, 3D-Zellkulturen richtig zu beobachten.

Petr Strnad, Andréa Boni, Mitbegründer von Viventis Mikroskopie

Viventis Microscopy stellt ein neues Lichtbild-Mikroskopsystem mit beispielloser Abbildungskapazität vor. Die Technologie ermöglicht die Live-Bildgebung von bis zu 6 Tagen für lichtempfindlichen Proben wie Embryonen und Organoiden (künstlich kultiviertes Gewebe, das aussieht wie ein Organ), was die Medikamentenentwicklung beschleunigt.
Viventis beabsichtigt sich als starker und innovativer Player im 750-Millionen-Dollar-Markt für die Bildgebung von lebenden Zellen zu etablieren. Das Unternehmen hat bereits mehrere mikroskopische Systeme an führende, europäische Forschungseinrichtungen geliefert und plant, sich in den Segmenten Biotechnologie und Pharma zu etablieren, die 3D-Kultursysteme wie Organoide in ihrer Forschung einsetzen.
www.viventis-microscopy.com

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 600 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 24.9 Mio. erhalten. Mehr als 454 Kapitalgesellschaften schufen 6.033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 55 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2018. Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht .
Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.

10 Gewinner der Venture Leaders Life Sciences bereiten sich auf Roadshows in Boston und der Schweiz vor!

Zehn neue Startups wurden für das Venture Leaders Life Sciences Team 2019 ausgewählt. Das Team, bestehend aus den vielversprechendsten Life-ScienceStartups der Schweiz, wird eine intensive einwöchige Roadshow in Boston absolvieren. Am 11. April haben Sie die Möglichkeit das Team bei der Startup Champions Seed Night persönlich kennen zu lernen.

Auf den Spuren von Startups wie Insphero, Covagen und AMAL Therapeutics, wird das neue Venture Leaders Life Sciences Team die besten Schweizer Biotech- und Medtech-Startups präsentieren, im April in Lausanne und im Juni in Boston. Die Region
Boston, bekannt als eines der weltweit größten Life-Science-Zentren, gilt als ideales Sprungbrett für ambitionierte Startups auf dem Weg zur globalen Expansion.
Venturelab führt zum 26. Mal das Schweizer Startup-Nationalteam ins Ausland. Die Gründerinnen und Gründer werden während einer intensiven Woche vor wichtigen US-Investoren pitchen und Führungskräfte und Experten aus der Biotech- und Medtech-Branche treffen.

Zukunftsweisende Technologien, Arzneimittelresistenz als Schlüsselthema 2019

Die Startups, ausgewählt aus 60 Bewerber von einer Jury bestehend aus Investoren und Experten, haben bahnbrechende, neue Technologien in verschiedenen Bereichen entwickelt. Dazu gehören präzisere Diagnosemethoden, bessere Behandlung von Krebserkrankungen, Instrumente für sicherere Operationen und neue Möglichkeiten, körperliche und geistige Narben zu heilen, die nach Unfällen oder Operationen entstehen. Bemerkenswert ist in diesem Jahr, dass drei der teilnehmenden Startups sich mit neuen Ansätzen zur Bekämpfung von Arzneimittelresistenzen befassen.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Auswahl der Startups für dieses Jahr. Es ist eine beeindruckende Zusammenstellung an Spitzentechnologien, und ich bin zuversichtlich, dass unsere US-Partner die Qualität des Teams erneut schätzen werden,“ sagte Jordi Montserrat, Geschäftsführer von Venturelab. „Das Team umfasst auch drei Gründerinnen und CEOs, was den Trend der Vorjahre bestätigt, dass mehr Frauen Startups nicht nur beitreten, sondern auch Führungspositionen übernehmen.“

Venture Leaders Life Sciences war ein „einzigartiges Programm, welches uns enorm half, InSphero weiter zu bringen. Ich kehrte mit einer Menge guter Kontakte und einer viel klareren Vision zurück, wie ich mein Unternehmen führen soll und wie wir den US-Markt angehen müssen. Ein Muss, wenn man ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte,“ sagte Jan Lichtenberg, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer der InSphero, die für ihre Plattform zur Entwicklung von Medikamenten Investitionen in der Höhe von 35 Millionen Dollar eingesammelt hat.

Venture Leaders Life Sciences 2019 wird von Venturelab organisiert und unterstützt von der EPF Lausanne, ETH Zürich, EY Entrepreneur des Jahres, Hansjörg Wyss, Kanton Zürich, Kellerhals Carrard, Paul-Scherrer-Institute, swissnex Boston, Kanton de Vaud, und Ypsomed.

Venture Leaders Life Sciences Gewinner 2019

4D Lifetec AG | Arne-Christian Faisst | www.4dlifetec.com
Unzuverlässige Tumorerkennung führt zu unspezifischen Therapien. 4D Lifetec entwickelt ein schnelleres, günstigeres und präziseres Prüfwerkzeug, um Lungen- und Prostatakrebs früher zu erkennen. Das Liquid Biopsy Assay Device des Startups befindet sich derzeit in der klinischen Prüfung.

Juvabis AG | Sven Hobbie | www.juvabis.com | ETH Zürich
Arzneimittelresistente Bakterien stellen eine Bedrohung für die moderne Medizin dar. Juvabis, ein Startup, welches aus einer Zusammenarbeit der ETH und der Universität Zürich entstanden ist, bereitet sein neues, kleinmolekulares Antibiotikum in diesem Jahr für klinische Studien am Menschen vor.

Medyria AG | Mauro Sette | www.medyria.com
Aneurysma-Reparaturen verhindern, dass aufgeblähte Blutgefäße auf gefährliche Weise platzen. Diese lebenswichtigen Interventionen können jedoch schädliche Nebenwirkungen haben. Der Sensor von Medyria misst mit Hilfe der Blutflussgeschwindigkeit die Position eines Katheters und reduziert so das Risiko von Wirbelsäulenverletzungen während solcher Operationen.

Pattern BioSciences AG | Yaakov Benenson | www.patternbio.com | ETH Zürich
Entwicklung komplexer Medikamente, welche die Wirksamkeit von Krebsbehandlungen erhöhen, indem sie auf Kombinationen von Molekülen anstelle von Einzelmolekülen abzielen. Das führende Produkt des Startups zur Behandlung von Leberkrebs befindet sich in der präklinischen Entwicklung.

Positrigo AG | Jannis Fischer | www.positrigo.com | ETH Zürich
Weltweit sind 50 Millionen Menschen von Alzheimer betroffen. PET-Scanner können Proteine, die mit der Krankheit in Verbindung stehen, 20 Jahre vor dem Auftreten der kognitiven Effekte aufdecken. Positrigos Scanner reduziert die Kosten dieser PET-Scanner um das Zehnfache und macht das vorsorgliche Scannen möglich.

Resistell AG | Danuta Cichocka | www.resistell.com | EPF Lausanne
Entwicklung eines Diagnosegeräts zur 10- bis 100-fach schnelleren Identifizierung des besten Antibiotikums zur Behandlung einer spezifischen Infektion. Dadurch können Kosten von Krankenhausinfektionen reduziert und die Antibiotikaresistenz verlangsamt werden, indem Infektionen beim ersten Mal mit dem richtigen Antibiotikum behandelt werden.

Scailyte AG | Peter Nestorov | www.scailyte.com | ETH Zürich
Die Einzelzellanalyse ist darauf ausgerichtet, ein Schlüsselinstrument in der biomedizinischen Forschung zu werden. Derzeit kann die Industrie nicht alle Daten aus hochkomplexen Einzelzellen extrahieren. Scailyte entwickelt KI-basierte Datenanalytik, um Forschung, Wirkstofffindung und Präzisionsdiagnostik zu verbessern.

Synendos Therapeutics | Andrea Chicca | Universität Bern
Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen neuropsychiatrischen Störungen durch Modulation eines neuen Ziels. Synendos Produkt stellt die natürliche Gehirnfunktion wieder her, indem der Endocannabinoidtransport durch die Zellmembranen gehemmt wird. Eine effektive, bahnbrechende Therapie.

TOLREMO Therapeutics AG | Stefanie Flückiger-Mangual | www.tolremo.com | ETH Zürich
Krebsmedikamente verlieren mit der Zeit oft ihre Wirksamkeit, was die Behandlung von Tumoren, die einer Weiterbehandlung bedürfen, schwierig macht. Die neuen Moleküle von TOLREMO vernichten zu Beginn einer Therapie behandlungsresistente Krebszellen und können mit bestehenden Medikamenten kombiniert werden.

Volumina Medical SA | Amélie Béduer | www.volumina-medical.ch | EPF Lausanne
Entwicklung eines injizierbaren Gerüsts, das dem Körper hilft, sich nach einer Operation
wiederaufzubauen. Ermöglicht die natürliche Rekonstruktion von Weichteilen sowie von Drüsen-, Binde- und Stützgewebe. Das erste Produkt wird der rekonstruktiven Therapie von Frauen nach einer Mastektomie dienen.

Merken Sie sich den Termin für die Startup Champions Seed Night vor: 11. April 2019
Treffen Sie das Venture Leaders Life Sciences 2019 Team an der EPF Lausanne am 11. April.

Die von EPFL Alumni, EPFL Innogrants und Venturelab gemeinsam organisierte Veranstaltung stellt das Venture Leaders Life Sciences Team und zehn weitere vielversprechende EPFL-Startups vor. Von 17.00 bis 21.00 Uhr findet im Rolex Learning Center Forum eine Startausstellung mit anschliessendem Pitch-Wettbewerb statt.

Keynote-Speaker Steve Anavi, Mitbegründer und Präsident von Qonto, und Madiha Derouazi, Geschäftsführerin und Gründerin von AMAL Therapeutics, werden erzählen, wie sie es von der EPFL zur Einsammlung von zehn Millionen Dollar Risikokapital geschafft haben.

Treffen Sie 20 Weltklasse-Startups während der Messe und stimmen Sie während des PitchWettbewerbs für Ihr Lieblings-Startup ab.

Für weitere Informationen: www.venturelab.ch/startup-champions-seed-night
Verfolgen Sie die Startup Champions Seed Night und die Venture Leaders Life Sciences Roadshow vom 9. bis 15. Juni auf Social Media mit den Hashtags #Champsnight und #VleadersLifeScience.

Über Venture Leaders
Die «Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaften – haben ein klares Ziel. Sie verstehen sich als globale Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer globalen Expansion machen.

Venturelab verfügt über 19 Jahre Erfahrung, die besten Schweizer Unternehmer ins Zentrum der Technologie-Hotspots zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die Unternehmen der 360 Venture Leaders Alumni haben mehr als 3’500 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 1,4 Milliarden Franken
Kapital eingesammelt.

Ehemalige Venture Leaders Teilnehmer: www.venture-leaders.ch/venturel-leaders-alumni

 

 

 

Venturelab schickt 10 Startups ins Silicon Valley 2019

Die Schweizer Startup Nationalmannschaft wird im März ins Silicon Valley reisen. Während der Roadshow werden sich die innovativsten Schweizer Technologie Startups vor den führendsten Investoren der Branche präsentieren.

Venturelab organisiert seit 19 Jahren internationale Roadshows für die Schweizer Startup Nationalmannschaft. In Technologiezentren in San Francisco, Boston, New York, China und Barcelona werden die ambitionierten Unternehmer und ihre vielversprechenden Startups wichtigen Investoren und potenziellen Kunden vorgestellt.
Die diesjährige Venture Leaders Technology Roadshow ins Silicon Valley wird von Rothschild & Co Bank, Kellerhals Carrard, DPD, Swisscom, Canton de Vaud, EPF Lausanne und ETH Zürich unterstützt. Die zehn innovativen Startups wurden von einer Jury aus professionellen Investoren und Experten aus mehr als 130 Bewerbern ausgewählt. Die Startups decken Branchen von Agrotech und Bid Data über Quantentechnologien bis hin zum Internet der Dinge ab. Das Programm der Roadshow mit Treffen mit hochkarätigen Investoren und Branchenführern wird die Expansion der Startups in den US-Markt beschleunigen und ihnen helfen, globale Geschäftsnetzwerke aufzubauen.

Aufbauend auf bisherigen Erfolgen
In den letzten Jahren waren die US-Investoren von den Schweizer Hightech-Startups stets nachhaltig beeindruckt. “Letztes Jahr hatten wir unter anderem Präsentationen bei Battery Ventures, Founders Fund und NEA, die alle mehrere Milliarden verwalten und in Startups investieren. Die Liste an Investoren für 2019 ist ebenfalls bereits sehr vielversprechend”, sagt Stefan Steiner, Co-Managing Director von Venturelab.
Dorina Thiess, Geschäftsführerin und Mitgründerin von Piavita, war Teil des Teams von 2017. Sie gewann damals Silicon Valley Investoren durch die Venture Leaders Roadshow. “Dies war eine der intensivsten und wertvollsten Wochen meines bisherigen unternehmerischen Werdegangs. Das Netzwerk und die Sichtbarkeit, die ich innerhalb dieser Woche schaffen konnte, übertrafen alle meine Erwartungen.” Mehrere Alumni von Venture Leaders Technology wurden erfolgreich von namhaften Technologieunternehmen übernommen. Lemoptix und Composyt Light Labs (beide von Intel gekauft), Faceshift (Apple), HouseTrip (TripAdvisor), Kooaba (Qualcomm) und Dacuda (Magic Leap).

Mehr unter www.venture-leaders.ch.

Die Schweizer Startup Nationalmannschaft 2019, das Venture Leaders Technology Team:
9T Labs | Martin Eichenhofer | www.9tlabs.com | Zurich
Die 3D-Kohlefaserdrucktechnologie von 9T Labs verbessert den Leichtbau durch die Vereinfachung der Nutzung von Hochleistungswerkstoffen.

AgroSustain | Olga Dubey | www.agrosustain.ch | Epalinges
AgroSustain entwickelt und vermarktet neuartige, effiziente, pflanzlich inspirierte Behandlungen gegen eine breite Palette von pflanzlichen Pilzerregern für Anwendungen nach der Ernte.

ElectricFeel | Moritz Meenen | www.electricfeel.com | Zurich
ElectricFeel bietet das marktführende White-Label-System zur Einführung und zum Betrieb geteilter Elektromobilitätssysteme.

MapTiler | Petr Pridal | www.maptiler.com | Zug
MapTiler bietet Strassen- und Satellitenkarten für Unternehmen, die eine integrierte Kartographie benötigen. Die Software kann Luft- und Satellitenbilder oder Geodaten verarbeiten und kundenseitige Daten in die Karten integrieren.

Microcaps | Alessandro Ofner | www.microcaps.ch | Zurich
Microcaps bietet eine neuartige Technologie zur Herstellung von Mikropartikeln und Mikrokapseln zum Schutz von Wirkstoffen, wie z.B. Medikamenten in der Medizin und Duftstoffen in Cremes.

Mirrakoi | Daniel Schmitter | www.mirrakoi.com | Lausanne
Mirrakoi bietet eine brandneue CAD-Lösung, um die 3D-Konstruktion zugänglich, intuitiv und schneller zu machen. Die Software simuliert den realen Körperkontakt während des digitalen 3DModellierungsprozesses damit jeder zum Designer werden kann.

MOBBOT | Agnès Petit | www.mobbot.ch | Fribourg
Mit MOBBOT können Bauunternehmen die Fertigungs- und Montagekosten um 75 Prozent senken. MOBBOT bietet einen vollständig digitalisierten Prozess vom 3D-Scan des offenen Grabens bis hin zu massgeschneiderten Betonprodukten mit additiver Fertigung.

Qnami | Mathieu Munsch | www.qnami.ch | Basel
Qnami bietet Quantensensoren für Anwendungen, bei denen klassische Lösungen nicht ausreichen. Sie entwickeln für ihre Kunden Lösungen für ein breites Anwendungsspektrum, von der Fehleranalyse ultrakompakter elektronischer Systeme bis hin zur medizinischen Frühdiagnose.

Seervision | Nikos Kariotoglou | www.seervision.com | Zurich
Seervision bietet Videoanalysealgorithmen zur Echtzeit-Objekterkennung und Szenensegmentierung. Mit dieser Technologie können Multi-Kamera-Roboter-Setups alle traditionellen Aufgaben der Kameraarbeit autonom ausführen.

WECHEER | Karim Choueiri | www.wecheer.io | Lausanne
WECHEER verbindet das Internet der Dinge, Big Data und soziale Medien, um das Marketing in der Getränkeindustrie neu zu erfinden und damit Marken so nahe wie möglich an den gerade konsumierenden Verbraucher zu bringen.

Folgen Sie der Venture Leaders Technology Roadshow vom 24. bis 29. März mit dem Hashtag
#VleadersTech. Treffen Sie das Venture Leaders Technology 2019 Team in Zürich am StartupChampions Event an der ETH Zürich am 5. März.

Über Venture Leaders
Die «Venture Leaders – die Mitglieder der Schweizer Startup Nationalmannschaften – haben ein klares Ziel. Sie verstehen sich als globale Player und wollen den ersten Schritt zu ihrer globalen Expansion machen. Venturelab verfügt über 19 Jahre Erfahrung, die besten Schweizer Unternehmer ins Zentrum der Technologie-Hotspots zu bringen: Silicon Valley, New York, Boston, Peking, Shanghai, Shenzhen und Hongkong. Die Unternehmen der 360 Venture Leaders Alumni haben mehr als 3’500 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 1,4 Milliarden Franken Kapital eingesammelt.

Ehemalige Venture Leaders Teilnehmer: www.venture-leaders.ch/venturel-leaders-alumni

Erneuter Anstieg an Firmengründungen im ersten Halbjahr 2018

Der Trend aus dem Rekordjahr 2017 setzt sich fort. Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnet die Schweiz bei Firmengründungen ein Plus von 1.8% bzw. 393. Ein neues Allzeithoch.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gründungen im ersten Halbjahr 2018 mit 22’247 Neueintragungen ins Handelsregister um 1.8%. Dies ist ein neuer Rekord. Die Monate März (-7.5%) und Juni (-3.5%) lagen unter dem Vorjahresniveau, Januar (7%) und April (13%) waren hingegen besonders gründungsintensiv.

Etablierte Rechtsformen
Mit einem Anteil von 38.5% ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nach wie vor die beliebteste Rechtsform für den Start mit einer eigenen Firma. Die GmbH hat sogar 4% mehr Firmengründung zu verzeichnen als im gründungsstarken Vorjahr. Darauf folgen wie gehabt die Einzelfirma mit 32.8%, die Aktiengesellschaft (AG) mit 20% und die Kollektivgesellschaft (KlG) mit 3%. Zusammen machen diese vier Rechtsformen über 94% der neueingetragenen Rechtsformen in der Schweiz aus.

Kantonale Unterschiede
Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich beispielsweise die Regionen Espace Mitelland (-3% bzw. -95), Zürich (-0.4% bzw. -17) oder die Ostschweiz (-1% bzw. -17) mit weniger Einträgen. Auf der anderen Seite konnten vor allem die Kantone Zug (25% bzw. 251), Genf (7% bzw. 124) oder das Tessin (5% bzw. 64) mehr Gründungen verzeichnen. Äusserst positiv schnitten die relativ gesehen gründungsschwachen Appenzell Ausserrhoden mit 18%, Uri mit 16% und Glarus mit 13% mehr Gründungen ab.
Die Stimmung in der Schweizer Gründer/innen- und Startup-Szene ist ausgezeichnet.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 105‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ die schweizweit begleitete Firmengründung, Tools zur Erarbeitung eines Businessplans sowie für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen.

Namhafte Partner und die Öffentliche Hand setzen auf Zusammenarbeiten mit dem IFJ. Dies erlaubt, einen umfassenden Startup Support kostenlos für Gründer/innen in der Schweiz zu bieten.
Heute führt das IFJ jährlich 16‘000 telefonische Kontakte, begrüsst 10‘000 Besucher/innen an Kursen und Events, registriert Zehntausende Web- und Social Media-User und wickelt rund 2‘000 Firmengründungen ab.

Links:
www.ifj.ch
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

Firmengründungen 2017 Rekordhohe Anzahl neuer Firmen in der Schweiz

Im Jahr 2017 wurden so viele neue Firmen gegründet wie noch nie. Mit 43‘453 Neueintragungen ins Schweizer Handelsregister bedeutet dies eine Zunahme von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies ist eine erfreuliche Nachricht für die gesamte Wirtschaft.

In den Deutschschweizer und Westschweizer Grossregionen stiegen die Firmengründungen signifikant an. In der Ostschweiz nahmen die Neueintragungen um zwei Prozent, in Zürich um fünf Prozent, im Espace Mittelland um sechs Prozent, in der Nordwestschweiz sowie in der Zentralschweiz betrug der Anstieg je acht Prozent. In der Romandie wurden sieben Prozent mehr neue Firmen gegründet. Nur im Tessin gingen die Neugründungen um acht Prozent zurück.
Am meisten Wachstum wurde in den Kantonen Zug (+20%), Schaffhausen (+14%), Baselland (+13%), Uri (+12%), Wallis (+11%) und Freiburg (+10%) registriert. In absoluten Zahlen wurden in den Kantonen Zürich (7‘775), Waadt (4‘393), Genf (3‘717) und Bern (3‘536) am meisten Unternehmen gegründet.

Die Analyse des IFJ Institut für Jungunternehmen zeigt, dass die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit einem Anteil von 38% weiterhin die beliebteste Rechtsform ist, gefolgt von der Einzelfirma (32%), der Aktiengesellschaft (AG) mit 21% und der Kollektivgesellschaft (3%). Mit der Revision des GmbH-Rechts im Jahre 2008, im Rahmen einer Gesetzesrevision des Obligationenrechts, erhöhte sich deren Verbreitung schlagartig. Zuvor wurde die seit 1936 existierende Rechtsform als «Gesellschaft mit beschränktem Horizont» etwas verschmäht. Die grundlegendsten Veränderungen waren die Zulassung der GmbH als Einpersonengesellschaft, die Aufhebung der Kapitalbeschränkung von CHF 2 Millionen und die Aufhebung der subsidiären Solidarhaftung der Gesellschafter in Stammkapitalhöhe. Die GmbH weist im Allgemeinen zwei massgebliche Vorteile auf: Gegenüber der Einzelfirma und der Kollektivgesellschaft haftet der Unternehmer bzw. die Unternehmerin lediglich mit dem Geschäftsvermögen. Das Privatvermögen bleibt also verschont. Und mit dem geringeren Kapitaleinsatz von CHF 20’000 im Vergleich zu CHF 100’000, hebt sich die GmbH auch von der AG ab.

Einblick in die Branchen
Am meisten neue Firmen werden in den Branchen Unternehmensberatung, Handwerk, Einzelhandel, Unternehmensdienstleistungen und Gastgewerbe gegründet.

Über IFJ
Was man für eine erfolgreiche Gründung braucht? Jemand, der sich auskennt, mit anpackt und auch nach dem Start immer zur Stelle ist. Mit diesem Credo hat das IFJ Institut für Jungunternehmen seit 1989 über 105’000 Unternehmer/innen in die Selbstständigkeit begleitet. Von intensiven Vorbereitungskursen bis cleveren Unternehmens-Tools für Businessplan, Buchhaltung und mehr – das IFJ unterstützt Startups nicht nur beim Gründen, sondern beim Bestehen. Dank Partnern wie bexio, Mobiliar, PostFinance, Swisscom oder der öffentlichen Hand sind die Angebote schlau, nachhaltig und vor allem: komplett kostenlos.

Link Tipps:
www.startwerk.ch
www.businessplan.ch
www.startup-space.ch

Ein Augenmedizin- und Windkraft-Startup gewinnen je CHF 130’000 bei Venture Kick

An der letzten Session des Jahres in Lausanne haben RetinAI und Skypull das Finale von Venture Kick gewonnen und sich damit je CHF 130’000 gesichert. RentinAI arbeitet an einer automatisierten Lösung um mittels künstlicher Intelligenz Pathologien im Auge sowie Ursachen von Erblinden festzustellen. Skypull entwickelt eine Drohne, mit der Wind in grosser Höhe nutzbar wird und steigert damit die Effizienz von Windenergie. Beide Firmen werden mit dem Gewinn von Venture Kick ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten.

RetinAI, ein Spinoff der Universitäten Bern und Lausanne – Künstliche Intelligenz im Dienste der Augenmedizin
Gemäss der Statistik der Welt Gesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit 253 Millionen Menschen an einer Sehbehinderung und 36 Millionen sind blind. Die häufigsten Ursachen von Blindheit sind altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und grüner Star. Hier setzt RetinAI an. Mittels künstlicher Intelligenz will das Schweizer Medtech Startup die Präventivmedizin verbessern und damit Augenärzte und Patienten während der Behandlung unterstützen. Die Früherkennung ist dabei der Schlüssel zur effektiven Behandlung von Erblindungsursachen. Bis anhin ist der Weg zu einer Diagnose aber oftmals lang und steinig. Die Untersuchungen können komplexe Scans erfordern, welche Augenspezialisten möglicherweise mangels Ausrüstung oder Zeit nicht durchführen können. RetinAI hat auf Basis der aktuellen medizinischen Bildanalyse, der Augenheilkunde und des maschinellen Lernens eine einzigartige Verarbeitungssoftware für Augenspezialisten entwickelt. Das schnelle und benutzerfreundliche System unterstützt Ärzte bei der Beurteilung der optischen Kohärenztomographie und der Fundusbildfotografie. Aus den vorhandenen Daten identifiziert es automatisch pathologische Biomarker, welche der Arzt in die Diagnose miteinbeziehen kann.

Nachdem sich RetinAI bereits Mitte 2017 eine CHF 300’000 Frühphasenfinanzierung gesichert hat, war das Startup im Juni 2017 Teil des Venture Leaders Life Science Programms. Seither arbeitet das Team aktiv mit Krankenhäusern und Universitäten zusammen, um seine Algorithmen für die Diagnostik in der Augenmedizin zu verbessern. Dank der Finanzierung von Venture Kick kann sich RetinAI auf die klinische Validierung der Software konzentrieren und das Team ausbauen. Carlos Ciller, CEO von RetinAI, erklärte: “Venture Kick ist zu einem der wichtigsten Meilensteine für Startups im Schweizer Ökosystem geworden. Die drei Kicks haben uns durch die Validierungsphase mit Experten und Investoren geholfen und uns fit gemacht für potentielle Partner und Kunden in dieser sehr kompetitiven Branche.

Skypull SA, Spinoff der ETH Zürich – Höhenwindkraftwerk zur Steigerung der Windenergie
Im Oktober 2017 wurde ein neuer Rekord gebrochen. Fast ein Viertel (24,6%) der Elektrizität in der EU wurde mit Windkraft erzeugt. Skypull, gegründet von Ingenieuren und Unternehmern, hat eine
Lösung entwickelt, um Winde in über 200 Meter Höhe nutzbar zu machen. Diese sind oft 3- bis 4-mal stärker als in niedrigeren Lagen, in denen Standard-Windturbinen arbeiten: ein fliegendes Windkraftwerk.

Das System besteht aus einer Drohne, einem Zugseil, einem Stromgenerator am Boden sowie einer innovativen Softwaresteuerung. Die Drohne, über das Zugseil am Generator befestigt, hebt ab und klettert auf über 200 m Höhe. Dort schaltet sie den Motor aus und beginnt wie ein Drachen zu gleiten und dabei das Zugseil abzurollen. Nach Erreichen der Maximalhöhe sinkt die Drohne ab und startet ihren Zyklus neu. Der Generator am Boden wandelt die mechanische Energie in Elektrizität um. Autonom und vielseitig einsetzbar, kann das System 95% mehr Energie als eine durchschnittliche Windkraftanlage erzeugen und das zur Hälfte der Kosten und bei beträchtlich verringerter Grösse und Gewicht. Die Anlage von Skypull wird rund 90-95% weniger wiegen als eine Windturbine mit äquivalenter Produktion und ausserdem deren Geräusch- und Umwelteinflüsse vermeiden.


Skypull startete seine Forschung im Jahr 2014 und entwickelte bereits 2016 den ersten Prototyp. Ziel ist es, bis Ende 2017 die Wirksamkeit nachzuweisen und mit den CHF 130’000 von Venture Kick die Realisierung eines kommerziell rentablen Prototyps bis 2020 voranzutreiben: eine 5,90m Drohne mit 100kW Nennleistung für Off- und Mini-Grid-Nutzer. Nicola Mona, Executive Officer von Skypull, teilte seine Sicht zum Programm “Venture Kick ist ein sehr anspruchsvolles und sehr lohnendes Programm, das dich stärker macht und dich für die wirkliche Welt vorbereitet! Die 11-monatige Reise von Stage 1 bis Stage 3 war eine steile Lernkurve. Wenn wir heute auf unsere Anfänge zurückblicken, dann erkennen wir, wie viel Stabilität, Drive, Glaubwürdigkeit und Vertrauen wir erworben haben.”

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick vergibt ein Startkapital von 130‘000 Franken an die Startups. Ausserdem hilft es den Jungunternehmen, ein strukturiertes und erfolgreiches Unternehmen zu werden. Entrepreneure präsentieren ihre Geschäftsideen vor einer Expertenrunde und erhalten direktes Feedback und ein weitreichendes Netzwerk aus erfahrenen Unternehmern und Investoren.

venture kick

Seit 2007 profitierten 522 Gründerprojekte von rund 21 Millionen Franken Startkapital. Daraus entstanden mehr als 392 aktive Unternehmen, welche 4’748 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben. Ausserdem haben die unterstützten Jungunternehmen ein Finanzierungsvolumen von 1‘808‘000‘000 Franken erhalten. Von den TOP 100 Schweizer Startups 2017 starteten 55 ihre Unternehmerkarriere bei Venture Kick. 2017 wird Venture Kick 3 Millionen Franken an Startup Projekte vergeben um die Schweizer Wissenschaft auf dem globalen Markt zu positionieren. Mehr dazu im: Venture Kick Magazin 2017.

Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung, wird finanziert durch: Gebert Rüf Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Lombard Odier, Debiopharm Group, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, European Space Agency, Engagement Migros, Swisscom, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner und Igor Fisch.

Juice Technology lanciert smartJuice, eine intelligente Lastmanagement-Lösung

Juice Technology, die Schweizer Herstellerin von Ladestationen für E-Fahrzeuge, präsentiert mit ihrem neusten Produkt smartJuice eine Lastmanagement-Lösung, die maximale Flexibilität ermöglicht und zahlreiche Vorteile gegenüber bestehenden Angeboten bietet.

SmartJuice ist die wegweisende Lastmanagement-Lösung von Juice Technology, denn mehr E-Autos benötigen auch mehr Ladeplätze. Auf öffentlichen Parkplätzen und solchen von Privatwohnungen, Hotels und Firmen bedeutet das, dass die verfügbare Strommenge umsichtig verteilt werden muss.

«Und genau hier setzt unser vollintegriertes System smartJuice an», sagt CEO Christoph R. Erni. «Es besticht durch seinen Umfang, die Einfachheit in der Anwendung und die simple Installation.»

Zudem bietet smartJuice eine Reihe von im Markt einzigartigen Vorteilen gegenüber anderen Lastmanagementansätzen an:
1. Beliebig grosse Cluster: Dank innovativer Technologie ist smartJuice auf eine beliebige Zahl von Parkplätzen ausgerichtet. Das Produkt funktioniert genauso gut im Einfamilienhaus mit zwei E-Autos wie im Grossparking mit 1000 Plätzen.

2. Hausintegration inklusive. SmartJuice bietet ein eigenes Hausmanagementsystem an, mit dem der Eigenverbrauch optimiert werden kann. Dazu können auch alle anderen Verbraucher im Haus einbezogen, gemessen und gesteuert werden. Sollte bereits ein anderes System in Betrieb sein, kann smartJuice mit allen marktführenden Systemen dieser Art kommunizieren.

3. Freischaltung und Abrechnung inklusive. Mieterzugang, Gastzugang, Sofortzahlung, Monatsabrechnung – was gewünscht wird, smartJuice kann es. Es ist die Philosophie von Juice, maximale Offenheit der Systeme zu gewährleisten. Für die Kunden bedeutet das maximale Flexibilität.

4. Priorisierung inklusive. Mittels gesichertem Internetzugang und eigener App können die Benützer ihren Ladevorgang bei Bedarf sehr einfach priorisieren. Selbst bei vollem Parkhaus fliesst dann mehr Strom ins eigene Auto. Der Betreiber legt dafür einen Aufpreis fest, der ihm zu Gute kommt und der sicherstellt, dass diese Funktion bewusst genutzt wird.

5. Kostengünstige Installation. Dank gekapselter Bauweise und plug-and-play-Software sinken die Installationskosten gegenüber anderen Systemen deutlich. Für Parkplätze ohne Wand gibt es die umfahrsichere Ausführung JUICE BOOSTER HIVE. Wo bereits ein Parkplatzanzeigesystem vorhanden ist, können die gleichen Zuführungskanäle verwendet werden.

Ein durchdachter Algorithmus regelt die verfügbare Strommenge
Sobald ein Auto kommt und den Ladevorgang startet, überprüft die Juice-Ladestation, wieviel Strom (Ampère und Phasen) das Auto ziehen möchte. Dieser Bedarf wird mit der im Haus verfügbaren Leistung und dem aktuellen restlichen Verbrauch abgeglichen. Ist die gewünschte Menge verfügbar, gibt smartJuice sie frei. Ist jedoch weniger Strom verfügbar, passt smartJuice die Verbraucher nach einem durchdachten Algorithmus so an, dass die im Haus verfügbare Strommenge nicht überschritten wird.

Sobald ein oder mehrere Fahrzeugbesitzer eine besonders schnelle Ladung benötigen, können sie ihren Ladevorgang priorisieren. SmartJuice stellt sicher, dass die «Dringenden» bevorzugt bedient werden und trotzdem alle anderen nicht ganz leer ausgehen. «Wir haben die Bedürfnisse in der Praxis analysiert und eine Lösung kreiert, die in einem System fast hundert Prozent aller Bedürfnisse abdeckt», sagt CEO Erni.

Über Juice Technology
Juice Technology AG, Sitz in Cham (Zug, Schweiz), wurde 2014 als Start-up von Marketingspezialist, Unternehmensberater und Tesla-Fahrer Christoph R. Erni gegründet. Weil es für sein erstes Elektroauto damals keine benützerfreundlichen Lademöglichkeiten gab, hat er Schritt für Schritt seine Vision umgesetzt, wonach das Laden von E-Autos so einfach sein soll wie ein Mobiltelefon einzustecken. Mit der mobilen Ladestation Juice Booster 1 ist das Unternehmen bereits in seinem ersten Geschäftsjahr europaweit Markführer bei mobilen 22 kW-Ladecontrollern geworden. Das Unternehmen zählt heute bereits 12 feste und 18 externe Mitarbeitende und verdreifacht jährlich seinen Umsatz.