Das Cleantech Startup LEDCity expandiert in die Romandie

Energieeffiziente Technologien werden in Zeiten des Klimawandels immer bedeutsamer. Das Zürcher Cleantech-Startup LEDCity entwickelt eine intelligente Beleuchtungslösung, die den Energieverbrauch signifikant reduzieren kann. Diese Technologie soll sich nun auch in der Romandie etablieren.

Im Zusammenhang mit der globalen Klimaerwärmung ist der Klimaschutz durch energieeffiziente Massnahmen so wichtig wie nie zuvor. Die Verbreitung solcher Technologien wird unter anderem durch das Bundesamt für Energie und die Klimastiftung Schweiz unterstützt. Darunter zählt auch die autonome LED-Beleuchtung des Startups LEDCity, welche eine effiziente Nutzung elektrischer Energie für die Beleuchtung ermöglicht und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern beschleunigt. Möglich wird dies, indem das Lichtregulieren einem im Leuchtmittel integrierten Computer überlassen wird. So steuern AI-optimierte Algorithmen das Licht automatisch und passen es an die tatsächlich benötigte Lichtdauer und -intensität an. Auch wenn herkömmliche Leuchtstoffröhren bereits mit Bewegungsmeldern gesteuert werden, kommt die Lösung vom Zürcher Startup mit 90 Prozent weniger Energie aus – bei gleichbleibendem Komfort.
In den vergangenen drei Jahren setzten bereits zahlreiche namhafte Kunden in der Deutschschweiz auf die LEDCity-Beleuchtung, sodass Energieeinsparungen von rund 4.000 Schweizer Haushalten Realität geworden sind. Darunter ist auch eines der bekanntesten Zürcher Luxushotels, The Dolder Grand, welches durch die erfolgte Umrüstung auf die LEDCity-Röhren jährlich über CHF 50’000 einsparen kann.

Mithilfe eines Impacts Investments soll die kosten- und umweltschonende Massnahme nun auch in der Romandie möglich werden und dem Zürcher Startup helfen, hier Fuss zu fassen. Durch den Ausbau des französischsprachigen Verkaufsteams soll die Umrüstung in den Tiefgaragen, Korridoren und Lagerhallen in der Westschweiz vorangetrieben werden.

Die smarten Leuchtmittel von LEDCity leuchten im Luxushotel «The Dolder Grand» nur auf voller Leistung, wenn Bedarf vorhanden ist.

«Bisherige Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmen Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sehr offen gegenüberstehen. Ich bin überzeugt, dass in diesem Markt ein riesiges Potential für die «Beleuchtung der Zukunft» vorhanden ist.», so Thomas Jappé, Verkaufsleiter Westschweiz von LEDCity.
Die Expansion in die Romandie lässt das Startup Ihrer Vision einen wichtigen Schritt näherkommen: Sie wollen den weltweiten Energieverbrauch im Beleuchtungssektor um 80 Prozent senken im Vergleich zum Wert in ihrem Gründungsjahr 2017.

Über LEDCity

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2017 mit der Vision, den Energieverbrauch im Beleuchtungssektor signifikant zu reduzieren, da der Beleuchtungssektor für 12 % des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich ist. LEDCity entwickelt ein autonomes plug and play Beleuchtungssystem und kann damit den Energieverbrauch der Beleuchtung um über 90 % senken. Die integrierte Sensorik und Steuerung erlaubt es die Beleuchtung bedarfsgerecht und autonom zu regulieren. So kann beim Bau nicht nur auf jegliche externen Steuerungskomponenten verzichtet, sondern es können gleichzeitig auch Daten wie Energieverbrauch und Personenbewegungen in Echtzeit erfasst werden.

Patent anmelden? Was Du über Patente wissen solltest

Das Wichtigste über Patente:

Ein Patent ist ein zeitlich begrenztes Monopol Folgendes muss eine Erfindung erfüllen damit man ein Patent bekommt:

1. Neu

2. Erfinderische Tätigkeit (muss sich also vom Stand der Technik abheben)

3. Gewerblich anwendbar.

4. Man muss die Gebühren bezahlen

5. Man muss keinen Prototyp haben!

Laufzeit maximal 20 Jahre und solange man die Jahresgebühren bezahlt. Die steigen übrigens von 70 Euro bis knapp 2000 Euro im letzen Jahr.

Du hast ein Patent oder möchtest gerne ein Patent anmelden um es dann zu vermarkten? https://www.erfinderberatung.com .

ELDICO Scientific AG: erhält 1,5 Mio. CHF

Das mehrfach ausgezeichnete schweizerische Deep-Tech Start-up erhält 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren.

ELDICO Scientific AG, ein Schweizer Hersteller von innovativen Elektronendiffraktometern, hat eine Seedfinanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Auf Basis einer pre-money Bewertung von 5 Mio. CHF sammelte das Unternehmen knapp 1,5 Mio. CHF von privaten und institutionellen Investoren ein. Neben der BERNINA BioInvest, welche als Leadinvestor fungiert, und einer Reihe von industrieerfahrenen Privatinvestoren aus Deutschland und den Niederlanden beteiligen sich u.a. auch die Aargauische Kantonalbank sowie die schweizerische Start up-Förderorganisation Venture Kick. Weniger als ein Jahr nach Gründung im Juni 2019 wird das Unternehmen somit mit rd. 6,5 Mio. CHF (post-money) bewertet.

„Elektronendiffraktometrie ist eine hochinnovative Technologie, die im Bereich der
Nanokristallographie, also der nano-kristallinen Festkörperanalyse eingesetzt wird.
Pharmaunternehmen nutzen diese Analysen für die Wirkstoffsuche und können dadurch in kürzerer Zeit mehr Wirkstoffkandidaten identifizieren und ihre Forschungsmittel gezielter
einsetzen“, sagt Dr. Eric Hovestreydt, Founder und CEO von ELDICO Scientific.

ELDICO wird das erste speziell für nanokristallographische Untersuchungen konstruierte
Elektronendiffraktometer auf den Markt bringen. Solche Instrumente gibt es heute noch nicht. ELDICO plant, das erste Gerät im ersten Quartal des Jahres 2021 beim Kunden einsatzbereit zu haben. Danach ist der rasche Ausbau der Fertigung geplant. Derzeit wird mit Hochdruck an der Produktentstehung gearbeitet. Lieferanten und Entwicklungspartner aus 5 Ländern tragen zu dem Projekt bei, darunter die schwedische Excillum, aus Deutschland die Firmen Axilon und SmarAct sowie in der Schweiz der
weltmarktführende Hersteller von 2D-Detektoren, die Firma Dectris (Baden, CH).
ELDICO ist hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt, welches 2018 vom Swiss Nanoscience Institut (SNI) gefördert wurde und als eine der herausragenden Leistungen von der wissenschaftlichen Fachzeitschrift SCIENCE als Top 5 „Breakthrough of the Year“ ausgezeichnet worden ist. Seitdem hat ELDICO zahlreiche Preise und Förderungen gewonnen, darunter das mit 50.000 EUR dotierte KMUInstrument der Europäischen Union. Zuletzt belegte die Firma den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Zürcher Kantonalbank (ZKB) und Technopark Zürich. ELDICO wurde zudem auf die
Liste der vielversprechendsten schweizerischen Engineering Startups des Jahres 2020 aufgenommen.

ELDICO Scientific schliesst Finanzierungsrunde erfolgreich ab: (v.l.n.r.) Dr. Gustavo Santiso (Chief Scientific Officer), Nils Gebhardt (CFO), Dr. Eric Hovestreydt (CEO), Dr. Gunther Steinfeld (CTO) 

Die Nanokristallographie verfügt über ein breites Anwendungsfeld, spezifische Geräte gibt es jedoch noch nicht. Künftige Nutzer der ELDICO-Technologie sind Forschungsinstitute in Wissenschaft und Industrie, pharmazeutische Unternehmen und Auftragsforschungsorganisationen (CROs), agrochemische Unternehmen sowie Unternehmen im Bereich Advanced Materials. Im Unterschied zu heute verbreiteten Technologien können mit diesem Verfahren eine Vielzahl von derzeit nicht
analysierbaren chemischen Substanzen auf z.B. ihre Eignung für die Entwicklung neuer Medikamente

Über ELDICO Scientific AG
ELDICO Scientific AG (The Electron Diffraction Company) ist ein Schweizer Hardware-Unternehmen, das 2019 gegründet wurde und seinen Sitz im Switzerland Innovation Park Innovaare beim Paul Scherrer Institut (PSI) hat, einem weltweit führenden Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften.

ELDICO entwickelt, produziert und vermarktet neuartige Instrumente für die Elektronenbeugung in der Kristallographie, mit denen nano-kristalline Festkörperanalysen im Sub-Mikrometer-Bereich möglich sind. Spezifische Geräte gibt es heute noch nicht auf dem Markt. ELDICO wird das erste spezielle für nano-kristallographische Untersuchungen
konstruierte Instrument auf den Markt bringen. Der Proof-of-Concept wurde 2018 (ETH Zürich, C-CINA Basel) an wissenschaftlich und industriell relevanten Proben erreicht. Er wurde 2018 veröffentlicht und vom führenden Wissenschaftsmagazin SCIENCE als Top 5 «Breakthrough of the Year 2018» ausgezeichnet. Im Jahr 2020 belegte ELDICO den 2. Platz beim prestigeträchtigen Pionierpreis von Technopark Zürich und der Zürcher Kantonalbank (ZKB). www.eldico-scientific.com

Die Top 10 Corona Erfindungen

Immer wieder beweisen geniale Erfinder, dass der Spruch “Not macht erfinderisch” wirklich stimmt. 10 verrückte, witzige, großartige Erfindungen zu Zeiten des Coronavirus. Die letzte ist nicht ganz ernst gemeint aber trotzdem genial.

Wenn Du eine gute Erfindung gemacht hast und diese vielleicht auf den Markt bringen möchtest, kannst Du uns gerne kontaktieren. Wir unterzeichnen eine Geheimhaltungserklärung und beraten Dich erst mal kostenlos.

Über die Erfinderberater: Wir beraten seit 1997 hauptberuflich Erfinder. Begonnen hat das Ganze nach dem Studium in Salzburg. Inzwischen wohnen wir in Berlin, wo wir seit 2009 den ersten Erfinderladen betreiben. Das Unternehmen ist etwas gewachsen und wir haben das weltbeste Team gerecht auf zwei Standorte verteilt. Berlin und Salzburg. Du bist herzlich eingeladen uns Deine Idee vorzustellen. Selbstverständlich unterzeichnen wir eine Geheimhaltungserklärung und legen Dir nahe eine solche in der frühen Phase auch bei anderen zu verlangen. https://www.erfinderberatung.com Tel: 0800 700 205 (Bitte Termin vereinbaren)

Die 10 neuen Gewinner des Venture Leaders Life Sciences-Programms

Aus über 60 Bewerbern aus der ganzen Schweiz wurden zehn neue Startups für das Venture Leaders Life Sciences-Programm ausgewählt. Die Gewinner werden am 15. September 2020 am Swiss Biotech Day gefeiert. Für November 2020 ist für die Unternehmerinnen und Unternehmer, dem Schweizer Startup-Nationalteam, eine einwöchige US-Roadshow in Boston geplant.

Venturelab organisiert seit 15 Jahren internationale Roadshows für das Schweizer Startup-Nationalteam. In Technologiezentren in San Francisco, Boston, New York, China und Barcelona werden die ambitionierten Unternehmer und ihre vielversprechenden Startups führenden Investoren und potenziellen Kunden vorgestellt. Trotz der Coronavirus-Pandemie setzt Venturelab seine Mission fort, die besten Schweizer Startups auszuwählen und zu unterstützen. Die Auswahl des Venture Leaders Life Sciences Teams wurde online durchgeführt, und die Auftaktveranstaltung und Roadshow wurden auf den Herbst verschoben.

Venturelab unterstützt die ausgewählten Teams während der Vorbereitungszeit mit einer erhöhten Sichtbarkeit, Online-Vorstellungen und der Vorbereitung der nächsten Schritte: eine grosses Kick-off Veranstaltung im September am Swiss Biotech Day 2020 und eine einwöchige Roadshow nach Boston, die jetzt für den November geplant ist, wo die Venture Leaders vor wichtigen US-Investoren präsentieren und mit Führungskräften und Experten der Biotech- und Medtech-Industrie zusammentreffen werden. Boston ist eines der weltweit wichtigsten Zentren der Biowissenschaften und das ideale Sprungbrett für ambitionierte Startups auf ihrem Weg zur globalen Expansion.

Eine Jury aus Investoren und Experten wählte die siegreichen Startups aus, die bahnbrechende Technologien und Lösungen in ihren Bereichen entwickeln. „Die Auswahl der Venture Leaders Life Sciences 2020 zeigt herausragende Lösungen auf, und ich bin überzeugt, dass unsere Partner in den USA die Qualität und das Fachwissen der diesjährigen Gewinner schätzen werden“, sagt Jordi Montserrat, geschäftsführender Partner von Venturelab. „Mit drei Günderinnen im Nationalteam – dies entspricht einem Drittel der ausgewählten Startups – wird die richtungsweisende Rolle von Frauen im Bereich der Biowissenschaften und Forschung weiter gestärkt“.

Andrea Chicca, Mitgründer, CEO und CSO von Synendos Therapeutics AG und Venture Leader Life Sciences 2019, erklärt: „Venture Leaders war eine unglaubliche Erfahrung für mich und Synendos Therapeutics. Das Programm vermittelte ein gründliches Verständnis des US-amerikanischen Life-Science-Ökosystems und ermöglichte es uns, Kontakte zu hochkarätigen Unternehmern, Experten und Investoren zu knüpfen“.
Venture Leaders Life Sciences 2020 wird organisiert von Venturelab und unterstützt von der EPF Lausanne, der ETH Zurich, Hansjörg Wyss, Kellerhals Carrard, dem Paul Scherrer Institut, swissnex Boston, der Universität Zürich, dem Kanton Waadt, Ypsomed und dem Kanton Zürich.

Die Venture Leaders sind Mitglieder des Schweizer Startup-Nationalteams und wollen den ersten Schritt zur globalen Expansion machen. Das Venture Leaders Startup-Entwicklungsprogramm ist so strukturiert, dass es die 10 ausgewählten Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem starken Netzwerk, Marktpräsenz, Feedback von Investoren und Experten sowie praktischer Geschäftsentwicklung unterstützt.

Gewinner Venture Leaders Life Sciences 2020
Adiposs | Andrej Babic | www.adiposs.com | Universität Genf
Adiposs entwickelt Produkte und Technologien für die medizinische Bildgebung zur Früherkennung von Kachexie, einem tödlichen Body-Wasting-Syndrom.

Annaida Technologies | Kyle Rodriguez | www.annaida.ch | EPF Lausanne
Annaida Technologies hat EmbryoSpin entwickelt, den ersten NMR-Sensor, der eine nicht-invasive chemische Analyse eines einzelnen menschlichen Embryos ermöglicht.

Araris Biotech | Philipp Spycher | www.ararisbiotech.com | Paul Scherrer Institut / ETH Zürich
Araris Biotech leistet Pionierarbeit mit der Entwicklung einer neuartigen Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC)-Linker-Technologie. Diese ermöglicht die Bindung jeder beliebiger Payload serienmässiger Antikörper, ohne dass zuvor ein Antikörper-Engineering erforderlich ist.

Ariadne.ai| Adrian Wanner | www.ariadne.ai | ETH Zürich
ariadne.ai entwickelt neuartige, bildgebungsbasierte, KI-gestützte Biomarker, die vorhandene bildgebende Proben mit der Kraft des Deep Learning nutzen und revolutionäre neue Informationen aus biomedizinischen Bildern extrahieren.

EraCal Therapeutics | Josua Jordi | www.eracal.ch | Universität Zürich
EraCal Therapeutics entwickelt Era-107, ein neuartiges Medikament gegen Fettleibigkeit mit einem überlegenen Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil, das schon in drei Wirbeltier-Tiermodellen nachgewiesen wurde.

KetoSwiss | Elena Gross | www.keto.swiss | Universität Basel
KetoSwiss entwickelt neuartige medizinische Lebensmittel für die diätetische Vorbeugungstherapie der höherfrequenten Migräne und anderer verwandter Krankheiten, die durch Stoffwechselstörungen gekennzeichnet sind, wie z. B. die Alzheimer-Krankheit.

LifeMatrix Technologies | Jason Schense | www.lifematrixtechnologies.com | Universität Zürich
Die einzigartige Tissue-Engineering-Technologie von LifeMatrix Technologies züchtet menschliches Ersatzgewebe im Labor und stellt damit die nächste Generation von Implantaten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereit.

Neurosoft Bioelectronics | Nicolas Vachicouras | www.neurosoft-bio.com | EPF Lausanne
Neurosoft Bioelectronics entwickelt eine neue Generation implantierbarer Elektroden, die nahtlos mit dem Nervensystem verbunden werden können, um eine langfristige Biointegration im Körper zu erreichen.

STIMIT | Ronja Bruhn | www.stimit.com
STIMIT ermöglicht Patienten auf der Intensivstation eine natürliche Atmung durch eine einfache, abnehmbare und nicht-invasive Technologie, die die Membranen der Patienten aktiviert und dazu beiträgt, Komplikationen durch Muskelinaktivität zu verhindern.

TERAPET | Christina Vallgren | www.terapet.ch | CERN
TERAPET entwickelt und vermarktet innovative Lösungen für eine sicherere, präzisere und zeitsparende Protonentherapie zur Krebsbehandlung.

Verfolgen Sie die Gewinner von Venture Leaders Life Sciences während der gesamten Roadshow über den Hashtag #vleaderslifesciences oder auf www.venture-leaders.ch/lifesciences.

Förderagentur Innosuisse entwickelt sich positiv

Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung – ist aus Sicht des Bundesrates gut auf Kurs. Insbesondere beim Kerngeschäft, der Projektförderung, konnte sie sich sehr positiv entwickeln. So wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2019 auch dank intensiven Kommunikationsmassnahmen ein deutlicher Anstieg der Projekteingaben erreicht. Der Bundesrat hat deshalb am 22. April 2020 den Bericht der Innosuisse über die Erreichung der strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2019 zur Kenntnis genommen und den Geschäftsbericht 2019 genehmigt.

Der 2018 erfolgte Übergang zur öffentlich-rechtlichen Anstalt hat bei Innosuisse zu grundlegenden Anpassungen bei der Governance und den Prozessen geführt. Die zu Beginn spürbare Verunsicherung bei einigen Akteuren im Innovationssystem gegenüber der neu aufgestellten Förderorganisation hat sich im Verlaufe des zweiten Geschäftsjahres gelegt.

Auch das Fördergeschäft 2019 im Bereich Innovationsprojekte hat sich wieder normalisiert. Sowohl in Bezug auf die Anzahl eingegangener und bewilligter Gesuche als auch auf die Höhe der Zusprachen (165 Millionen Franken) sind die Werte wieder vergleichbar mit dem letzten Geschäftsjahr der Vorgängerorganisation, der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Auch die Evaluationsdauer eines Gesuchs entspricht dem vorgegebenen Ziel, wonach Gesuchsteller innerhalb von 6–8 Wochen nach Eingabe einen Entscheid erhalten.

2019 hat Innosuisse die Instrumente zur Unterstützung des Unternehmertums weiter ausgebaut. Im Start-up-Coaching hat sich die Nachfrage seit Ablösung der KTI mittlerweile verdoppelt. Im Berichtsjahr hat Innosuisse insgesamt 60 Coaches akkreditiert. Über die verschiedenen Coaching-Angebote begleitet Innosuisse insgesamt rund 500 Start-ups. Die angebotenen Sensibilisierungs- und Ausbildungskurse im Bereich Unternehmertum wurden weitergeführt und von fast 3600 Teilnehmenden besucht.

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds sowie mit kantonalen und regionalen Akteuren wurde weiter konkretisiert und intensiviert. Über ein Drittel der akkreditierten Innosuisse-Mentoren ist gleichzeitig an einer regionalen Innovationsförderinstitution tätig, was die Zusammenarbeit zwischen der Innosuisse und den kantonalen und regionalen Akteuren erleichtert und den KMU ein umfassendes Dienstleistungsangebot ermöglicht. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalfonds bietet Innosuisse zudem das Programm BRIDGE an. An der Schnittstelle von Grundlagenforschung und wissenschaftsbasierter Innovation werden junge und erfahrene Forscherinnen und Forscher unterstützt.

Auf internationaler Ebene hat der Bund der Innosuisse Aufgaben der internationalen Innovationsförderung übertragen. So betreut die Innosuisse beispielsweise die Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte EUREKA sowie Partnerschaftsprogramme mit der Europäischen Union wie Eurostars.

Im Rahmen des Aktionsplanes Digitalisierung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung lancierte Innosuisse das Impulsprogramm «Fertigungstechnologie». Die 44 im Jahr 2019 bewilligten Projekte umfassen ein breites Spektrum an Innovationsthemen – von «additiv gefertigten hydraulischen Ventilen für Roboteranwendungen unter rauen Bedingungen» über das «3D-Drucken von Polymeren für die Medizintechnik» bis hin zur «Digitalisierung von Wertschöpfungsketten in der Maschinenindustrie» und Blockchain-Anwendungen im Dienstleistungsbereich. Zusätzlich wurden einige Projekte gefördert, um innovative Lösungen zur Erhöhung der Resilienz und der IT-Security zu erarbeiten – Stichwort Cyber Sicherheit.

Innosuisse weist im Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 7,1 Millionen Franken aus. Nach Abbau des Gewinnvortrags per 1.1.2019 und der Anpassung der Bewertungsreserven beträgt das Gesamtergebnis 2,7 Millionen Franken, das gemäss Beschluss des Bundesrates den auf 10% des Budgets limitierten gesetzlichen Reserven zugewiesen wird. Trotz der hohen Beitragszusprachen 2019 konnte der Finanzierungsbeitrag des Bundes wegen der geringen Verpflichtungen aus dem tiefen Gesuchseingang 2018 und der durch die Verfahren gegebenen Zeitspanne zwischen Beitragsentscheiden und Beitragsauszahlung nicht ausgeschöpft werden. Er liegt 35,1 Millionen Franken unter dem Voranschlag.

Innosuisse ist die Schweizerische Agentur zur Förderung wissenschaftsbasierter Innovation im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Innosuisse ist in ihrer Organisation und Betriebsführung selbstständig und führt eine eigene Rechnung. Der Bundesrat führt die Innosuisse mit strategischen Zielen. Die Aufsicht des Bundesrates erfolgt unter anderem durch die jährliche Überprüfung der Erreichung der strategischen Ziele auf Basis der Berichterstattung des Verwaltungsrates.

Links:

Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
https://www.innosuisse.ch 

Erfinderberatung – Deutschland – Österreich – Schweiz
https://www.erfinderberatung.com

Idee für eine Erfindung? – die ersten Schritte vor dem Patent

Du hast eine Idee für eine Erfindung, würdest gerne damit Dein Geld verdienen, was machst du? Unsere Agentur hilft Dir gerne: https://www.erfinderberatung.com.

Hier im folgenden Video werden dir die ersten Schritte erklärt, was du machen sollst.

Über die Erfinderberater:

Wir beraten seit 1997 hauptberuflich Erfinder. Begonnen hat das Ganze nach dem Studium in Salzburg. Inzwischen wohnen wir in Berlin, wo wir seit 2009 den ersten Erfinderladen betreiben. Das Unternehmen ist etwas gewachsen und wir haben das weltbeste Team gerecht auf zwei Standorte verteilt. Berlin und Salzburg. Du bist herzlich eingeladen uns Deine Idee vorzustellen. Selbstverständlich unterzeichnen wir eine Geheimhaltungserklärung und legen Dir nahe eine solche in der frühen Phase auch bei anderen zu verlangen. https://www.erfinderberatung.com
Tel: +49 (0)30 4467440-0 (Bitte Termin vereinbaren)

Über den Erfinderladen:

Der Erfinderladen ist Testmarkt und Ausstellungsfläche für neue Produkte. Hier findet man immer wieder neue, praktische, verrückte und geniale Dinge. Deshalb lieben uns die Medien und berichten gern über unsere Erfinder und deren Produkte. Danke! Schau vorbei wenn Du in Berlin bist! http://www.erfinderladen.com

Über den Tag der Erfinder: (unser Herzensprojekt)

Der Tag der Erfinder wurde von uns 2005 ins Leben gerufen und soll einmal jährlich, am Geburtstag von Hedy Lamarr, den Fokus auf die Menschen lenken die mit ihrer Kreativität unsere Erde besser machen. http://www.tag-der-erfinder.de

Nützliche Erfinder Links:

Für Patentrecherche kann man folgende verwenden:
http://www.depatisnet.de
http://www.espacenet.com
http://www.uspto.gov
http://www.google.com/patents

Hier die wichtigsten Links zur Patentanmeldung:
CH https://www.ige.ch/de/etwas-schuetzen.html
D https://www.dpma.de/service/formulare/index.html
A https://www.patentamt.at/patente/patente-anmelden/anmeldeformulare/

#Erfinder #Erfindung #Patent

James Dyson Award 2020

Seit 2005 wird der James Dyson Award (JDA) an innovative Studierende und frische Absolventen in den Bereichen Ingenieurwesen und Design für Erfindungen vergeben, die Probleme lösen. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 33.000€Jeder fünfte Gewinner hat es in der Vergangenheit geschafft, seine Erfindung erfolgreich zu vermarkten.

Zusätzlich zum Gewinner des internationalen Preises wird in diesem Jahr erstmals ein zweiter Gewinner mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. „In den vergangenen Jahren waren wir begeistert vom Erfindergeist der jungen Menschen und ihrer Fähigkeit, wirklich große Probleme zu lösen. Zahlreiche Beiträge für den James Dyson Award zielen darauf ab, die Welt mithilfe von Ingenieurskunst und Technologie zu verbessern. Da uns bewusst ist, dass Ingenieure und Wissenschaftler eine wichtige Rolle dabei spielen, die Zukunft nachhaltig zu gestalten, haben wir uns entschieden, einen weiteren internationalen Preis für Ideen, die soziale oder Umweltprobleme lösen, zu vergeben“, so James Dyson.

Echte Probleme lösen

Die besten Erfindungen sind oft die einfachsten. Sie bieten klare und intelligente Lösungen für reale Probleme. Die bisherigen Gewinner haben sich mit Themen wie Plastikabfällen, Energieerzeugung und medizinischen Behandlungen in Entwicklungsländern beschäftigt. Im Jahr 2019 wurde der internationale Preis für das Produkt „MarinaTex vergeben. Dabei handelt es sich um einen kompostierbaren Biokunststoff, der aus Abfällen aus der Fischereiindustrie und Algen hergestellt wird. Das Produkt wurde als eine Alternative zu Einweg-Plastikfolien entwickelt.

Neue Chancen ermöglichen

Der Award hat den jungen Erfindern internationale Medienpräsenz verschafft, wodurch sie weitere Investorengelder und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Ideen erhalten haben. Mehrere frühere Gewinner haben erfolgreiche Unternehmen gegründet. Dazu zählen der nationale Gewinner der USA 2018 für die Erfindung des Lighthouse-Roboters, der die Erkennung von Lecks in Rohren ermöglicht, sowie der nationale Gewinner Chinas 2018 für den ORCA-Roboter, der zur Wasserreinigung eingesetzt wird. Lucy Hughes, die Erfinderin von MarinaTex, sagt, dass der Gewinn des Awards „ihr Leben massiv verändert“ habe. Durch das Preisgeld und das Interesse von Investoren an ihrer Idee kann sie sich nun vollständig der Aufgabe widmen, MarinaTex massenhaft zu produzieren.

„Es macht mich stolz, dass ich den James Dyson Award gewonnen habe, und ich fühle mich geehrt, dass meine Erfindung, MarinaTex, auf diese Weise gewürdigt wurde. Der Gewinn des Awards erleichtert es mir erheblich, die nächste Phase der Entwicklung von MarinaTex voranzutreiben und das Produkt marktreif zu machen. Außerdem hoffe ich, dass es ein gutes Beispiel für die Bedeutung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien und die Berücksichtigung von Form, Funktion und Umweltbilanz beim Produktdesign ist“, so Lucy Hughes nach dem Gewinn des Preises.

Frühere Gewinner

MarinaTex ist ein kompostierbares Material, das als Alternative zu Einweg-Plastikfolie entwickelt wurde. Das Material wird aus Abfällen aus der Fischereiindustrie und Algen hergestellt.

Bei Afflo handelt es sich um ein KI-gestütztes tragbares Gerät, mit dem Asthma-Symptome überwacht und Auslöser erkannt werden können. Somit können Benutzer auf der Grundlage von Daten angemessene Entscheidungen treffen und ihre Lebensqualität verbessern.

Gecko Traxx ist ein tragbares und kostengünstiges Zubehörteil für Rollstühle, das ein Fahren abseits von befestigten Straßen ermöglicht. Es handelt sich um einzigartige, flexible Reifen, die um die Straßenreifen gewickelt werden, damit Rollstuhlfahrer eigenständig an Stränden oder auf unbefestigten Untergründen fahren können.

Die O-Wind Turbine ist eine omnidirektionale Windturbine, die – im Gegensatz zu konventionellen Turbinen – Winde aus allen Richtungen einfangen kann. Dadurch kann sie in städtischen Umgebungen, in denen der Wind aus mehreren Richtungen weht, eingesetzt werden

Bei The sKan handelt es sich um ein kostengünstiges, nicht-invasives Gerät zur Erkennung von Melanomen. Erfunden wurde es von einem Team aus Studierenden der Medizin und der Bioingenieurwissenschaft an der McMaster University in Kanada. Das Team nutzt derzeit das Preisgeld, um das Produkt weiterzuentwickeln und so sicherzustellen, dass es die Standards der US Food and Drug Administration erfüllt.

EcoHelmet ist ein faltbarer Fahrradhelm aus Papier für Bike-Sharing-Anbieter. Durch das spezielle Honig-Waben-Design des Helms wird der Kopf vor Stößen geschützt, und wenn der EcoHelmet gerade nicht verwendet wird, lässt er sich vollständig zusammenfalten. Derzeit befindet er sich in der Phase der Produktentwicklung.

Beim Voltera V-One werden Rapid-Prototyping-Prinzipien des 3D-Drucks genutzt, um Platinen herzustellen, die zum Beispiel in Smartphones zum Einsatz kommen. Eines der Modelle wird derzeit von Dyson Ingenieuren verwendet.

Über den Wettbewerb – James Dyson Award

Die Aufgabe

Entwerfen Sie ein Produkt, dass ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Alltagsproblem oder um ein globales Problem handeln. Wichtig ist, dass die Lösung effektiv ist und überlegtes Design-Denken beweist.

Der Ablauf

Die Beiträge werden zunächst auf nationaler Ebene von einer Jury beurteilt, bevor sie in die internationale Runde gelangen. Eine Jury von Dyson Ingenieuren wählt dann 20 Beiträge für den internationalen Wettbewerb aus. Die besten 20 Projekte werden dann von Sir James Dyson begutachtet, der anschließend den internationalen Gewinner, den internationalen Zweitplatzierten und den Gewinner des neuen Nachhaltigkeitspreises auswählt.

Der Preis

  • Der Gewinner des internationalen Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 33.000€ Darüber hinaus erhält die Universität des Gewinners 5.000 £.
  • Der Gewinner des Nachhaltigkeitspreises erhält ein Preisgeld von 30.000 £.
  • Die beiden internationalen Zweitplatzierten erhalten 5.000 £.
  • Die Gewinner der nationalen Wettbewerbe erhalten jeweils 2.200€

Gewinner des Preises für Nachhaltigkeit

Im Jahr 2020 wird bei den James Dyson Awards ein weiterer Preis für nachhaltige Projekte vergeben. Der Gewinner des Preises für Nachhaltigkeit wird von Sir James Dyson aus den 20 Finalisten des internationalen Wettbewerbs ausgewählt. Um den Preis zu gewinnen, müssen die Bewerber bei der Entwicklung des Produkts besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit legen. Das kann die verwendeten Materialien, den Designprozess, die Herstellungsmethoden oder die Auswirkungen der Erfindung selbst betreffen.

Bewerbungsfrist: Mitternacht (PST) am 16. Juli 2020.

Einreichung von Beiträgen

Beiträge werden über ein Online-Bewerbungsformular auf der Website des James Dyson Awards eingereicht.

Die Bewerber sollten dabei kurz erklären, worum es sich bei der Erfindung handelt, wie sie funktioniert und welchen Entwicklungsprozess sie durchlaufen hat. Die besten Beiträge sind diejenigen, die ein echtes Problem lösen, klar erklärt werden, iterativ entwickelt wurden, physische Prototypen aufweisen und unterstützendes Bild- und Videomaterial bereitstellen.

Auswahlkriterien

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt vergeben. Dazu gehören: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Irland, Italien, Japan, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Russland, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Großbritannien und USA.

Die Bewerber müssen mindestens ein Semester in einem grundständigen oder weiterführenden ingenieurwissenschaftlichen/designbezogenen Studiengang eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre gewesen sein. Dieser Studiengang muss an einer Universität in einem Land oder einer Region angeboten werden, das oder die für die Teilnahme am James Dyson Award ausgewählt wurde.

Im Falle von Teambewerbungen müssen alle Mitglieder mindestens ein Semester in einem Grund- oder Aufbaustudiengang an einer Universität in einem Land oder einer Region, das oder die für die Teilnahme am James Dyson Award ausgewählt wurde, eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre gewesen sein. Mindestens ein Teammitglied muss einen zur Teilnahme berechtigenden ingenieurwissenschaftlichen oder designbezogenen Studiengang absolviert haben.

Im Jahr 2020 sind auch diejenigen teilnahmeberechtigt, die eine Ausbildung mit der Möglichkeit eines Hochschulabschlusses absolvieren der innerhalb der letzten vier Jahre absolviert haben.

Über Dyson

Dyson nahm seinen Anfang in einem Schuppen in der Nähe von Bath (Großbritannien) und ist seit seiner Gründung im Jahr 1993 stetig gewachsen. Heute ist Dyson ein weltweit agierendes Technologieunternehmen mit Engineering-, Forschungs-, Entwicklungs- und Teststandorten in Großbritannien, Malaysia, Singapur und den Philippinen. Dyson besitzt weltweit über 10.551 Patente bzw. Patentanträge.

Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 14.000 Mitarbeiter, darunter 6.000 Ingenieure und Wissenschaftler. Dyson realisiert ambitionierte Pläne zur Entwicklung neuer Technologien mit globalen Teams, die sich auf die Entwicklung von Festkörperbatteriezellen, Hochgeschwindigkeitselektromotoren, Sichtsystemen, Technologien für maschinelles Lernen und KI-Investitionen konzentrieren. Auch das interne Robotikteam von Dyson gehört zu den größten Teams in Großbritannien. Neben der wachsenden internen Aktivität setzt das Dyson Robotics Lab auch sein langfristiges Forschungsprogramm am Imperial College London fort. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz um 28% auf 4,4 Milliarden Pfund (5,18 Milliarden Euro) und der Gewinn stieg um 33% auf 1,1 Milliarden Pfund (1,29 Milliarden Euro). Dyson wird seinen Gewinn weiterhin in die Technologieentwicklung, Produkte und die Unterstützung seiner Kunden investieren.

Interessante Erfinder Links:

www.erfinderberatung.com

www.erfinderladen.com

www.ige.ch

Auxivo und microPow gewinnen CHF 150’000.

Die Gründer von Auxivo und microPow erhalten die höchste Unterstützung von Venture Kick mit Technologien, die auf der biomechanischen Forschung aufbauen, um die körperliche Belastung beim Tragen von Lasten zu reduzieren und ein additivfreies, mikrostrukturiertes Abgabesystem für Lebensmittel zu entwickeln.

Auxivo AG: Tragbare Stützsysteme
Arbeitsunfälle kosten Arbeitgeber in Europa jährlich 30 Milliarden Euro. Auxivo-Mitbegründer und CEO Volker Bartenbach, promovierte in Exoskelettrobotik an der ETH Zürich und entwickelte gemeinsam mit Mitbegründer Michael Stucky und Oliver Steffen ein leichtes Exoskelett für Arbeiter, die regelmässig Lasten bis zu 30 kg heben und tragen. Durch die Entlastung von Rücken und Gelenken will er das Risiko von Erschöpfung, Unfällen, chronischen Verletzungen und vorzeitigen Pensionierungen verringern.

Exoskelette werden seit mehr als 20 Jahren erforscht und sind für die Kommerzialisierung reif, sagt Bartenbach. In der Vergangenheit wurde versucht, «Iron Man-Anzüge» für jede Art von Arbeit herzustellen, was dazu führte, dass schwere Geräte für den Verkauf zu teuer waren. Die Innovation von Auxivo ist ein reduziertes, passives Gerät – ohne Motoren -, das leicht genug ist, um praktisch und komfortabel zu sein, damit Arbeiter es den ganzen Tag tragen können, und billig genug, damit Unternehmen jeden Mitarbeiter ausstatten können.

Auxivo: Oliver Steffen, Michael Stucky, und Volker Bartenbach.

Auxivo nutzte die Unterstützung von Venture Kick, um Feldtests mit Industriepartnern aus der Logistik- und Bauindustrie durchzuführen. Die letzte Tranche der Pre-Seed-Finanzierung wird dem Startup helfen, mehr Teammitglieder einzustellen und sein erstes Produkt vor dem Start im Frühjahr 2020 zu verfeinern. Auxivo beschliesst derzeit eine Startrunde, um die Industrialisierung, Zertifizierung und den Vertrieb zu finanzieren.

Auch die Trainings von Venture Kick halfen: “Die Kickers Camps sind intensiv und sehr wertvoll. Man ist gezwungen, sich kritischen Fragen zu stellen, die man bis dahin bewusst oder unbewusst ignoriert hat”, sagt Bartenbach. “Als Doktorand verfügt man über fundierte technische Kenntnisse. Die Cams helfen einem dabei die Schwachstellen in den geschäftlichen Aspekten des Projekts zu identifizieren.
www.auxivo.com

microPow AG: Verbesserung natürlicher Aromen
Die Verbraucher verlangen heute Lebensmittel, die natürlich, ohne Zusatzstoffe und rasch zubereitet sind. Das ist oft ein Widerspruch, denn die in Convenience-Produkten verwendeten Aromen sind besonders empfindlich und flüchtig, so dass Chemikalien zugesetzt werden, um ihre Qualität bei der Verarbeitung, Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln zu erhalten.

MicroPow entwickelt mikrostrukturierte Pulver, welche die Wahrnehmung und Stabilität der natürlichen Aromen von Lebensmitteln verbessern. Das Startup produziert natürliche, verkapselte Inhaltsstoffe für Kunden wie Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaunternehmen. Die von den ETH-Forschern Pascal Guillet und Lea Pokorny entwickelte Technologie könnte es der Kosmetikindustrie auch ermöglichen Zusatzstoffe zu reduzieren. Zwei Patente sind angemeldet und ein drittes wird noch in diesem Jahr eingereicht, um das geistige Eigentum des Startups zu stärken.

microPow: Pascal Guillet.

MicroPow wird die Pre-Seed-Finanzierung von Venture Kick nutzen, um im nächsten Jahr die ersten microPow-Pulver auf den Markt zu bringen und die Produktion zu skalieren. Das Startup hat bereits mehrere Projekte mit grossen Lebensmittelunternehmen wie Mondelez und Coop und plant für 2020 weitere strategische Partnerschaften, Non-Food-Projekte und den Abschluss einer Seed-Finanzierung.

„Venture Kick war und ist für microPow von entscheidender Bedeutung. Wir haben die frühe Unterstützung genutzt, um ein robustes Geschäftsmodell zu entwickeln und sicherzustellen, dass unsere Marke und die disruptive Technologie mit hohem Potenzial branchenweit bekannt werden. Dank der Startfinanzierung von Venture Kick können wir das Anwendungsportfolio von microPow-Pulvern mit Partnerunternehmen erweitern und die Marke microPow stärken “, sagt Guillet.
www.micropow.ch

Über Venture Kick
Die philanthropische Initiative Venture Kick stellt bis zu 150’000 Franken für die Lancierung von Start-ups zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es einen gut strukturierten unternehmerischen Weg zum Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens. Start-ups erscheinen in drei verschiedenen Phasen vor einer Jury, um eine Finanzierung sowie direktes Feedback und Zugang zu einem internationalen Netzwerk erfolgreicher Unternehmer und Investoren zu erhalten.

Seit 2007 haben 640 Schweizer Unternehmensgründungsprojekte von Venture Kick CHF 27.3 Mio. erhalten. Mehr als 494 Kapitalgesellschaften schufen 6’033 Arbeitsplätze. Von Venture Kick unterstützte Start-ups haben bisher CHF 2,5 Mia. an Investoren angezogen und 54 Start-ups von Venture Kick haben sich im Ranking der TOP 100 schweizer startups im 2019.

Im Jahr 2019 wird Venture Kick CHF 4,35 Mio. in Start-up-Projekte einbringen, die der Schweizer Wissenschaft den Zugang zu den Weltmärkten ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Venture Kick-Geschäftsbericht.

Die Venture Kick Foundation wird unterstützt von der Gebert Rüf Stiftung, der Ernst Göhner Stiftung, der Hauser-Stiftung, André Hoffmann, Hansjörg Wyss, Martin Haefner, Igor Fisch, Fondation Pro Techno, Rising Tide Foundation, ESA BIC Schweiz, Migros Commitment und Swisscom.
www.venturekick.ch

PARK INNOVAARE: Schweizer Innovationsparks wird erweitert

Der Innovationspark PARK INNOVAARE baut einen neuen, hochmodernen Campus. Dieser soll technologieorientierten Unternehmen die optimalen Rahmenbedingungen für innovative Forschung und Entwicklung bieten. Die an dieser Erweiterung des PARK INNOVAARE beteiligten Partner fixierten am 26. September 2019 vertraglich ihre Zusammenarbeit und freuen sich auf den Spatenstich am 7. November 2019.

Der Innovationspark PARK INNOVAARE liegt neben dem Paul Scherrer Institut PSI und seinem einzigartigen Komplex von Grossforschungsanlagen. Er bietet technologieorientierten Unternehmen die Möglichkeit, ihr Geschäft in einem florierenden Innovationsökosystem aufzubauen und zu erweitern, mit dem Zugang zu weltweit führendem Know-how, wissenschaftlichen und industriellen Netzwerken und einem umfassenden Dienstleistungsportfolio.

Um diesen Unternehmen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, baut der PARK INNOVAARE einen neuen, hochmodernen Campus, der den Bedürfnissen innovativer industrieller Forschung und Entwicklung in einem kompetitiven Umfeld gerecht wird.

Als Investor konnte die CPV/CAP Pensionskasse Coop gewonnen werden, die rund 150 Millionen Schweizer Franken in den Neubau investiert. Die ERNE AG wird das anspruchsvolle Bauvorhaben als Totalunternehmer realisieren.

Die Unterzeichner CPV/CAP Pensionskasse Coop, ERNE AG, PARK INNOVAARE und Paul Scherrer Institut PSI freuen sich nun darauf, ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Spatenstichs für den Bau des neuen Campus zu feiern. Er wird am 7. November 2019 mit einer hochkarätigen Veranstaltung in Anwesenheit von prominenten Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begangen.

Der PARK INNOVAARE ist einer der fünf Standorte von Switzerland Innovation und hat seinen Sitz in Villigen, Kanton Aargau, in unmittelbarer Nähe des Paul Scherrer Instituts PSI. Er besteht seit 2015 und zählt bisher 16 Mitgliedsunternehmen.

Der neue Campus wird auf rund 23.000 Quadratmetern die für innovative Forschung und Entwicklung benötigte Infrastruktur von High-End-Labors über Werkstatthallen bis zu den erforderlichen Büroräumlichkeiten bieten. Der neue Campus wird Ende 2023 für High-Tech-Gründungen, KMU und Grossunternehmen bereit sein.