Die Erfindung von Rettungsschleifsack s-2-s

Patienten werden in Sicherheit geschleift und müssen nicht mehr getragen werden. Die Vorteile eines solchen Rettungssystems, liegen auf der Hand:
Geringerer Kraftaufwand und Ressourcenverbrauch, schnelle, flexible (enge Treppenhäuser) Rettungen, hoher Tragkomfort, eine Hand frei für den Retter, besserer Schutz vor Rauch und heissen Gasen, Rettung durch einen Retter möglich, Rettung durch Zivilisten möglich, Schutz vor Hitze, brennende Teile, direkter Blickkontakt, Möglichkeit zum Verstauen von Zusatzgeräten (Infusionen, Rettungsgeräte), geringe Beanspruchung des Patienten, Rettung in richtiger Position (z.B. Seitenlagerung), Kameradenhilfe. Es gibt die s-2-s – fire für Feuerwehren, s-2-s – public für Gebäude (Krankenhäuser, Altersheime, Hochhäuser, Hotels etc.) und s-2-s customer – kundenspezifische Anpassung.

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Nach einer Feuerwehrübung konnte der Erfinder des s-2-s (“slide to save”, gleiten um zu retten) , Hans-Ulrich Zürcher, kein Auge mehr zudrücken.
Als Hauswart des Alters- und Pflegeheimes Oberentfelden, suchte er eine Lösung, die es ermöglicht, Personen sicherer und problemloser zu bergen. In einer schlaflosen Nacht war die Idee geboren und prompt ein Studienobjekt entworfen. Als das Studienobjekt an einer Atemschutzübung getestet, und von den Rettern als eine hervorragende Idee gefeiert wurde, war klar, dass diese Rettungsart auch anderen Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden muss. Nun musste die Idee feuerwehrtauglich gemacht werden. Leo Kleinstein entwickelte die Idee unter Einbezug modernster Materialien, zum hitzebeständigen, leichten Rettungsgerät. Der s-2-s wurde zum Patent angemeldet und der SFV (Schweizerische Feuerwehr Verband) gab eine Empfehlung für den s-2-s heraus. Die Türen standen nun offen, das Produkt einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. So entstand der Rettungsschleifsack s-2-s ein Hilfsmittel zur Rettung von Verletzten aus Brandobjekten.

Leo Kleinstein und Hans-Ulrich Zürcher

Leo Kleinstein und Hans-Ulrich Zürcher

Bei diversen Feuerwehrinstruktoren, Kommandanten und Sicherheitsbeauftragten, stiess diese Idee auf ein sehr positives Echo. Für die Erfindung gab den Sicherheitspreis VBSF SCHWEIZERISCHER VEREIN VON BRANDSCHUTZ- UND SICHERHEITSFACHLEUTEN.

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