20 innovative Schweizer Startups zu Gast in München

20 Schweizer Jungunternehmen reisten vergangene Woche im Rahmen der erstmals stattfindenden zweitägigen Roadshow #GoGermany2016 mit dem SBB Startup-Waggon nach München und profitierten von intensiven Trainings sowie Industrie- und Investorenkontakten. Der vom IFJ Institut für Jungunternehmen organisierte Internationalisierungs-Trip wurde von namhaften Partnern aus der Schweiz und Deutschland unterstützt.

«Die Schweiz hat eine lebendige Startup-Szene mit zahlreichen vielversprechenden Unternehmen. Deutschland bietet dank der Nähe, gleicher Sprach- und Kulturverständnisse, Marktgrösse sowie bekannter Grossunternehmen einen äusserst attraktiven Absatzmarkt für Schweizer Firmen. Nun erhielten 20 ausgewählte Startups im Rahmen des kostenlosen Internationalisierungs-Trips einen kompakten Start zu ihrem Markteintritt in Deutschland», erläutert Simon May, Initiator von #GoGermany2016 und Mitglied der Geschäftsleitung des IFJ Institut für Jungunternehmen.

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Die 20 Gewinner des #GoGermany2016 Programms zeigen das grosse Potential von Schweizer Startups, wie zum Beispiel ein revolutionäres Implantat für Knieverletzungen (ZuriMED Technologies), eine innovative Newsroom-Publishing-Software (Newsroom Communication) oder ein automatisiertes Mitarbeiterempfehlungstool (Eqipia). «Wir haben in der Schweiz eine erfolgreiche Basis für die Internationalisierung geschaffen, die Expansion nach Deutschland ist der logische nächste Schritt und das Timing von #GoGermany2016 war perfekt für uns», sagt Patrick Mollet, Mitgründer von BuddyBroker und einer der 20 Gewinner. Mit Eqipia entwickelte BuddyBroker ein intelligentes Mitarbeiterempfehlungstool, um eine bessere Besetzung der Stellen über Empfehlungen zu ermöglichen und den Rekrutierungsprozess einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen.

Höhepunkt der Reise nach München waren neben den intensiven Trainings im Bayerischen Wirtschaftsministerium zum Markteintritt in Deutschland, die 90 Sekunden-Präsentationen der Schweizer Jungunternehmen vor 120 Gästen im Werk1, ein vom Bayrischen Staatsministerium geförderter Inkubator für Startups.

Unterstützung erhielt der zweitägige Internationalisierungs-Trip von namhaften Partnern sowie Supportern aus der Schweiz und Deutschland: Google, PostFinance, Schweizerisches Generalkonsulat in München, BayStartUP, Invest in Bavaria, SBB, Swiss Life und Switzerland Global Enterprise.

Weitere Details und Bilder zur zweitägigen Roadshow #GoGermany2016 finden Sie hier sowie die Übersicht der 20 Gewinner auf den nächsten Seiten.

IFJ Institut für Jungunternehmen

Über IFJ Institut für Jungunternehmen
Jeden Tag wagen in der Schweiz mehr als 50 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Es braucht Mut dazu. Und Leidenschaft. Vor mehr als 25 Jahren hat es sich das IFJ Institut für Jungunternehmen zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen einen Kompass auf ihrem Weg zu sein. Damit ihre Idee gedeiht und ihr Unternehmen eines Tages zum Fundament der Schweizer Wirtschaft gehört. Seit 1989 begleitete das IFJ mehr als 100‘000 Firmengründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ schweizweit begleitete Firmengründung, ein führendes Businessplan-Tool ( www.businessplan.ch), Lösungen für Buchhaltung und Administration, kostenlose Intensivkurse und Referat-Events mit aktivem Networking sowie diverse Informationsunterlagen ( www.ifj.ch). Die besten Startup-Talente werden durch die nationalen und internationalen Programme von venturelab gefördert ( www.venturelab.ch) und jährlich prämiert das IFJ die TOP 100 Startups der Schweiz ( www.startup.ch). Das IFJ ist ebenfalls mandatiert für die Durchführung von Venture Kick, eine Initiative der Venture Kick Stiftung. Das Programm hilft angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern von Schweizer Hochschulen mit Startkapital von bis zu CHF 130’000 ( www.venturekick.ch).

Die Gewinner der Roadshow #GoGermany2016

Sascha Gros, 1ClickTrips – ICT/ Travel (www.1clicktrips.com), Zug
Mit 1ClickTrips wird die Geschäftsreisebuchung einfach gemacht. Mit dem Self-Service Portal erhält man durch die Eingabe der Termine multimodale Tür-zu-Tür Reisepläne, fertig zum Buchen und Mitnehmen.

Julien Moix, Advanced Sport Instrument Sàrl – ICT/ Wearable (www.fieldwiz.com), Waadt
Das intelligente Messgerät FieldWiz analysiert die strategischen und körperlichen Leistungen von Team-Sportarten. Das Gerät besteht aus einem autonomen Apparat, der am Rücken des Spielers getragen wird und im Spielverlauf Daten sammelt.

Stefan Flück, Appentura GmbH – ICT/ C2C (www.appentura.ch), Bern
Appentura bietet Überraschungen in Form von Erlebnis-Geschenken. Der Schenker wählt eine oder mehrere Aktivitäten, der Empfänger wird zum gewünschten Termin mit Anweisungen auf dem Smartphone durch sein persönliches Erlebnis geführt, ohne zu wissen, was ihn erwartet.

Sami Galal, Aware Engineering GmbH – Medtech (www.aehealthcare.org), Zürich
Aware Engineering hat ein System entwickelt, dass der Versorgung von Patienten mit chronischen Erkrankungen dient. Anhand dieser Technologie kann die Therapietreue eines Patienten durch die passive Überwachung des Gebrauchs seiner medizinischen Geräte bewertet werden.

Martin Burkhardt, BoxTango GmbH – Logistics (www.boxtango.com), Aargau
BoxTango organisiert Containertransporte auf Strasse und Schiene und schlägt Container um. Dabei wird BoxTango in Zukunft eine eigens entwickelte Umschlagtechnik einsetzen.

Patrick Mollet, BuddyBroker AG – ICT/ HR (www.eqipia.com), Zürich
Eqipia ist ein intelligentes und automatisiertes Mitarbeiterempfehlungstool. Dank Eqipia können mehr Stellen über Empfehlungen besetzt werden und der Rekrutierungsprozess wird einfacher, schneller und kostengünstiger.

Alexander Ilic, Dacuda AG – ICT/ 3D (www.dacuda.com), Zürich
Dacuda demokratisiert das 3D-Ökosystem in dem sie normale Smartphones mit ihrer Software in praktische 3D-Scanner verwandeln.

Matthias Dantone, Fashwell AG – M-Commerce/ Fashion (www.fashwell.com), Zürich
Fashwell macht Instagram „shoppable“. Ihre intelligente Erkennungs-Software schlägt dem User seine favorisierten Outfits zum Kauf vor – mit direktem Link zum Webstore ihrer Partner.

Mike Kurt, I believe in you AG – IFT/ Crowdfunding (www.ibelieveinyou.ch), Bern
I believe in you ist die erste Crowdfunding-Plattform, welche sich ganz auf die Finanzierung von Schweizer Sportprojekten spezialisiert.

Dennis Hausammann, iGroove AG – ICT/ Music (www.igroove.ch), Schwyz
Mit iGroove erhalten Musiker, Bands und Labels eine professionelles Werkzeug, mit welchem das veröffentlichen und vermarkten von Musik einfach & effizient wird.

Roland Rüttimann, livebeats AG – ICT/ Music (www.livebeats.com), Basel
livebeats.com ist ein Portal für Musik Live Streaming im Internet, eine virtuelle Bühne für Musiker, Bands und nationale sowie multinationale Sponsoren. livebeats.com verbindet Künstler mit Ihren Fans in hoher Qualität und bringt die Auftritte dorthin, wo und wann die Zuschauer sie sehen möchten.

Thomas Kessler, Locatee AG – ICT/ Real Estate (www.locatee.ch), Zürich
Locatee entwickelt eine Big-Data-Softwarelösung zur nachhaltigen Optimierung von Büroflächen und Steigerung der Attraktivität moderner Arbeitsumgebungen basierend auf der existierenden IT-Infrastruktur.

Bora Polat, Montemedia AG – ICT/ Advertising (www.montemedia.com), Zürich
Das Team von Montemedia entwickelt aus konkretem Nutzerverhalten der Internet-Nutzer intelligente und personalisierte Online Kampagnen und verknüpft die Online- mit der Offline-Welt.

Simon Klopfenstein, Newsroom GmbH – ICT/ Software (www.newsroom-communication.com), Bern Klassische Newsbereiche auf Websites sind passé, es ist an der Zeit eigene Inhalte mit Social Media zu verbinden. Die innovative Newsroom-Publishing-Software ist ein benutzerfreundliches und effektives Tool, welches die Wirkung von Kommunikationsmassnahmen massgeblich erhöht.

Ivan Schmid, Payrexx AG – Fintech (www.payrexx.com), Bern
Payrexx bietet einfaches Online-Payment und durch ein neues Universaltool, kann man mit wenigen Klicks und ohne Programmierkenntnisse sein erstes Zahlungsformular spielend leicht erstellen.

Hans-Anton Keserue, rqmicro AG – Biotech (www.rqmicro.ch), Zürich
Die ultraschnelle Separations- und Detektionstechnologie von rqmicro bietet Schutz vor gefährlichen Bakterien im Wasser und in Lebensmitteln.

David Eberli, smart-me AG – ICT/ Cleantech (www.smart-me.com), Luzern
smart-me ist der führende Energie Monitoring Cloud Service. Das System bietet die Möglichkeit Energiedaten auszuwerten sowie Geräte mit dem Smartphone, Tablet oder dem Computer zu steuern.

Robin Wirz, Terria Mobile – ICT/ App (www.terria.com), Basel
Terria Mobile entwickelt Apps aller Art und stellt dabei stets die User Experience ins Zentrum. Durch den Einsatz von sogenannten LaunchBase Plattformen erhält man ein leistungsfähiges System, das ein optimales Nutzererlebnis bietet.

Reto Lämmler, TestingTime AG – ICT/HR (www.testingtime.com), Zürich
TestingTime ist ein Online-Rekrutierungsdienst für Testpersonen, die an Benutzertests, Interviews und Fokusgruppen teilnehmen.

Elias Bachmann, ZuriMED Technologies AG – Medtech (www.zurimed.com), Zürich
Das Team von ZuriMED revolutioniert mit einem neuen Implantat die herkömmlichen Operationsmethoden bei vorderen Kreuzbandrissen.

25 Jahre IFJ – Institut für Jungunternehmen

Seit 1989 dreht sich beim IFJ Institut für Jungunternehmen alles um den Traum der eigenen Firma. Das IFJ hat in den letzten 25 Jahren mehr als 60‘000 Unternehmer/innen auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet, in den Trainingsmodulen von venturelab gefördert und mit Startkapital der philanthropischen Initiative venture kick unterstützt.

IFJ 25 Jahre
Der Jubiläumsevent findet am: Donnerstag, 28. August 2014 Welcome ab 17:30 Uhr, Start um 18:00 Uhr Triibhuus, Salzweg 50, Zürich-Altstetten

Am Event erwarten Sie rund 300 Persönlichkeiten aus der Startup-Szene, von den Key Playern der Schweizer Startupförderung, über Vertreter/innen privater Stiftungen hin zu namhaften Investoren und zahlreichen preisgekrönten Startups.
Mit dem IFJ-Gründer und Geschäftsführer Beat Schillig wagen die Macher den Rück- und Ausblick auf 25 Jahre IFJ und die Entwicklung der Schweizer Startupszene.
Im Podiumsgespräch mit Exponenten deren Premium Partner gewinnen Sie weitere spannende Insights aus der Welt des Jungunternehmertums.
Mit dabei sind:
– Thomas Köberl, Mitgründer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Abacus
– Patrik Linder, Leiter Mehrkanal- und Kundenmanagement der Mobiliar
– Nicole Walker, Leiterin Marketing Geschäftskunden der PostFinance
– Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter KMU der Swisscom

Mit besondere Freude wird das Referat von Boris Grundl erwartet. Der Starcoach fesselt mit seinen Referaten nicht nur Führungskräfte in Grossunternehmen wie Novartis oder BMW, sondern auch den Deutschen Bundestag.

5 Gründungen zu gewinnen

Wer zwischen dem 1. Juni und 7. Dezember 2014 seine Einzelfirma, GmbH oder AG übers IFJ gründet, nimmt automatisch an der Jubiläumsverlosung teil und hat die Chance, eine von fünf Firmengründungen zu gewinnen. Gemeinsam mit unseren Premium-Partnern Abacus, Mobiliar, PostFinance und Swisscom veranstalten wir fünf Spezialanlässe. An jedem Event wird jeweils ein Gewinner gezogen, der seine Gründungskosten* zurückerstattet bekommt.

Über das IFJ Institut für Jungunternehmen
Als führende Anlaufstelle für Startups in der Schweiz bietet das IFJ nationale Förderprogramme (www.venturelab.ch), einen Seed-Fonds (www.venturekick.ch), Online-Firmengründung, Business- und Buchhaltungs-Lösung, Intensivkurse, Businessplan-Tools, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen. Namhafte Partner (u.a. Abacus, Mobiliar, PostFinance, Swisscom, Bisnode, Google, HP, Microsoft, Mobility, PwC, SECO) setzen auf die Zusammenarbeit mit dem IFJ.

Mobility Carsharing

Carsharing ist einfach, clever und rechnet sich – besonders für Jungunternehmer. Durch das Mobility-Spezialangebot in Zusammenarbeit mit dem IFJ bekommen diese nun eine Fahrtengutschrift im Wert von 100 Franken geschenkt, um sich vom eigenen Fuhrpark zu entlasten und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können. Als Mobility Business Carsharing-Kunde stehen schweizweit an 1’340 Standorten über 2’600 Mobility-Fahrzeuge in Selbstbedienung zur Verfügung.

Seit über zehn Jahren steht Mobility für professionelles und kundenorientiertes Carsharing zu attraktiven Preisen. In den vergangenen Jahren nutzen auch immer mehr Konzerne, KMU-Betriebe, Verwaltungen und Organisationen die Möglichkeit, ihre automobilen Bedürfnisse kostengünstig, effizient und unkompliziert abzudecken. Durch die Zusammenarbeit mit dem IFJ unterstützt Mobility jetzt Jungunternehmen und KMU: Wer sich für eine persönliche Mobility-Card Business Basic (Jahresgebühr CHF 120.-) entscheidet, bekommt dazu eine Fahrtengutschrift im Wert von 100 Franken. Während den Geschäftszeiten gibt es Fahrzeuge bereits ab CHF 2.35 pro Stunde und CHF 0.49 pro Kilometer, Benzin inklusive. Das Angebot ist unter www.startup.ch/mobility verfügbar.

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Nachhaltige und einfache Lösung für die Firmenmobilität Mobility-Basic ist das ideale Mobilitätsangebot für Unternehmer, die gelegentlich auf eins der über 2’600 Mobility-Fahrzeuge in 480 Schweizer Ortschaften zugreifen möchten. Im Angebot stehen zehn verschiedene Fahrzeug-Kategorien, damit für jeden Fahrzweck das sinnvollste Fahrzeug gewählt werden kann. Dank modernster Technologie funktioniert das Mobility Carsharing-System einfach, vollautomatisch, rund um die Uhr und in Selbstbedienung. Das persönliche Mobility-Abo ist somit ideal für Vielfahrer sowie Kurzeinsätze und bietet zudem Zugang zu Carsharing in Deutschland und Österreich. Das Business Carsharing hat aber noch mehr zu bieten. Zum Beispiel die Möglichkeit von fixen Reservationszeiten, was den Exklusiv-Zugriff auf bestimmte Fahrzeuge erlaubt. Zudem können Business Carsharing-Kunden die für sie reservierten Mobility-Fahrzeuge auch direkt an ihrem Firmensitz stationieren und erhalten Tarifermässigungen von bis zu 40%.

Das Business Carsharing Angebot und seine Vorteile Business Carsharing reduziert die internen Fahrzeugprozesskosten auf ein absolutes Minimum und spart Zeit, die man sonst für die Beschaffung oder für die Reinigung und den Unterhalt der Fahrzeuge benötigt. Dank der transparenten Abrechnung hat man zudem die Mobilitätskosten stets unter Kontrolle. Kunden von Mobility Business Carsharing profitieren dabei von All-inclusive-Tarife. So sind z.B. Reinigung, Benzinkosten, MWST, Vignette, Versicherungen, Unterhalt, Reparaturen und Amortisation inbegriffen.

Die Systematik des Carsharing ist anerkannt nachhaltig, da jede Fahrt im Voraus bewusst geplant und reserviert werden kann. Durch die Mobility-Flotte werden somit jährlich 490’000 Liter Treibstoff und 16’000 Tonnen CO2 eingespart. Bereits jetzt nutzen über 3’600 Firmen das Angebot des Mobility Business Carsharing, darunter Migros Genossenschafts-Bund, UBS, ABB, IKEA, die SBB, Unaxis, AXA Winterthur, Kantons- und Stadtverwaltungen sowie zahlreiche KMU-Betriebe.

Über Mobility
Mobility Carsharing ist die clevere Art Auto zu fahren. Man ist jederzeit mobil, ohne die Verpflichtungen einzugehen, die ein eigenes Auto mit sich bringen. Den über 100’000 Kundinnen und Kunden stehen über 2’600 Fahrzeuge in zehn verschiedenen Fahrzeug-Kategorien an 1’340 Standorten in der ganzen Schweiz zur freien Verfügung. Rund um die Uhr und in Selbstbedienung. Mittlerweile profitieren auch über 3’600 Unternehmen von den Vorzügen von Mobility Carsharing. Das Unternehmen Mobility Carsharing Schweiz beschäftigt zurzeit rund 200 Mitarbeitende.

Über IFJ
Seit 1989 begleitet das IFJ Institut für Jungunternehmen Neugründer/innen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als führende Anlaufstelle für Startups bietet das IFJ das Portal Online-Firmengründung, eine Buchhaltungs-Lösung von ABACUS, Abendkurse, Businessplan-Software, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-how- und Informationsquellen an. Seit 2004 ist das IFJ verantwortlich für venturelab, das nationale Startup-Training der Kommission für Technik und Innovation KTI. 2007 hat das IFJ ausserdem die private Förderinitiative venture kick ins Leben gerufen, die bisher rund CHF 8 Mio. Startkapital an innovative Projekte aus dem Hochschulbereich ausgeschüttet hat.

ABACUS und das IFJ Institut für Jungunternehmen lancieren Business Software für Startups

Das IFJ stellt allen Jungunternehmern der Schweiz die Standardsoftware ABACUS vi zu Spezialkonditionen zur Verfügung. Damit sind die Startups von Anfang an in der Lage, auf eine Software-Plattform zuzugreifen, die Professionalität, hohe IT-Sicherheit und Stabilität garantiert. Sie profitieren dabei von einer Software, die sich automatisch dem Wachstum des Unternehmens anpasst. Mit ABACUS vi steht den Startups eine internetbasierte ERP-Lösung zur Verfügung, die sich als Software-as-a-Service online nutzen lässt. Die Beta-Phase läuft bereits, interessierte Jungunternehmen können sich beim IFJ melden.

Beat Schillig, Geschäftsführer von IFJ, bringt den Nutzen für die Startups auf den Punkt: „Für die Jungunternehmen in der Schweiz sehen wir die Partnerschaft zwischen ABACUS und dem IFJ als eine grosse Bereicherung. Denn im Normalfall können sich Jungunternehmen eine solche professionelle Lösung, wie sie ABACUS anbietet, nicht leisten – vor allem beim Start und in der ersten Aufbauzeit. Stattdessen müssen sie sich oft auf Kalkulationswerkzeuge und Billig-Software verlassen. Erst in der Wachstumsphase kommt meistens eine professionelle Software zum Zug, was in der Regel enorme Mehrkosten für die Migration bedeutet. Mit ABACUS vi sind wir nun in der Lage, Startups von Beginn an eine professionelle Lösung anzubieten, und das zu Konditionen, welche dem Stadium eines Jungunternehmens adäquat sind.“

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Durch die Partnerschaft profitieren Jungunternehmen besonders von der Kompetenz und dem grossem Know-how der beiden Partner, die beide in ihrem Bereich die Branchenführer sind. Das IFJ, die erste Anlaufstelle für alle Schweizer Jungunternehmen, erweitert somit das breite Portfolio um ein weiteres attraktives Angebot. Die Nr. 1 für KMU-Business-Lösungen kommt nun auch für junge Startups in Frage. Daniel Senn, Partner und CTO von ABACUS zur Partnerschaft mit IFJ: „Vor 26 Jahren hat auch ABACUS als Startup-Unternehmen mit bescheidenen finanziellen Mitteln angefangen. Darum freut es uns, gemeinsam mit dem IFJ den Jungunternehmen mit unserer Software aus der Cloud mit einem attraktiven Angebot unter die Arme zu greifen.“ Die Reaktionen der ersten Beta-Kunden auf das Angebot sind äusserst positiv. So zeigt sich der Jungunternehmer Martin Bartholet von Celeroton begeistert: “Um das weitere Wachstum unserer Firma erfolgreich zu bestreiten, haben wir uns nach einer intensiven Evaluationsphase für die ABACUS-Lösung entschieden. Wir sind überzeugt, mit ABACUS vi die richtige Wahl getroffen zu haben und freuen uns auf eine interessante Zusammenarbeit.“

Das Schweizer Software-Unternehmen ABACUS Research AG entwickelt seit über 26 Jahren erfolgreich betriebswirtschaftliche Standardlösungen. Es beschäftigt über 200 Mitarbeiter, wobei der Vertrieb ausschliesslich über ausgewiesene Partner erfolgt. Die Software-Palette umfasst Module für die Fakturierung, Auftragsbearbeitung/PPS, Leistungs-/Projektabrechnung, Servicemanagement, Finanz-, Debitoren-, Kreditoren-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung/Human Resources und bietet fortschrittliche Funktionen wie Kostenrechnung, Archivierung, Electronic Banking, E-Commerce und E-Business an. Zudem bietet ABACUS verschiedene Branchenlösungen wie für den Bau und Immobilienverwaltung an. Die verschiedenen Bausteine können gemäss den individuellen Anforderungen eines Unternehmens jederzeit miteinander kombiniert oder auch einzeln eingesetzt und sowohl inhouse als auch via Internet als SaaS-Lösung genutzt werden.

Seit 1989 begleitet das IFJ Institut für Jungunternehmen Firmengründerinnen und Firmengründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Als führende Schweizer Anlaufstelle für Startups bietet das IFJ Workshops, Businessplan-Software, Unternehmer-Tools, Startup-Parks an Messen, Networking-Events sowie diverse Online-Plattformen als kostenlose Know-How- und Informationsquellen. So sind z. B. die monatlich in elf Städten stattfindenden venture apéros mit ihren 8‘500 Besuchenden pro Jahr die grösste Referats- und Networking-Plattformen für Schweizer Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Seit 2004 ist das IFJ verantwortlich für venturelab, das nationale Startup-Training der Kommission für Technik und Innovation KTI. 2007 hat das IFJ venture kick ins Leben gerufen. Die private Förderinitiative hat bisher rund 170 Spin-off-Projekte an Universitäten und Fachhochschulen mit über 6 Millionen Franken gefördert.

Tutti.ch: der innovative Schweizer Online-Kleinanzeigenportal

Die kostenlose Online-Plattform Tutti.ch – vor einem Jahr erst selbst gestartet – hat im letzten Jahr Jobs im Wert von insgesamt 100‘000 Franken an andere Startups vergeben. Im Rahmen einer Ausschreibung wurden mit dem Institut für Jungunternehmen innovative Startups gesucht, die im Bereich Design, Marketing & Co für Tutti.ch Gas geben.
Eine perfekte Win-win-Situation für alle Beteiligten: Nach nur neun Monaten setzte sich Tutti.ch auf die Nr. 1 der Schweizer Kleinanzeigenportale im Internet.

Mit über 150‘000 Kleinanzeigen und 60‘000 täglichen Besuchern schaffte das Schweizer Startup diesen Sprung an die Spitze in einer relativ kurzen Zeit von nicht mal einem Jahr. Enorm dazu beigetragen haben dabei andere Firmen mit reichlich Startup-Power: In einer Kooperationen mit dem IFJ Institut für Jungunternehmen suchte man im Mai 2010 in einer Ausschreibung innovative Startups, die im Auftragswert von 100‘000 Franken für Tutti.ch tätig werden konnten. Nach der Überprüfung der Offerten und Vorstellung der Unternehmen konnten die auserwählten in einer Testphase die ersten Kleinaufträge ausführen. Mittlerweile sind alle Arbeiten fertig gestellt und Tutti.ch sonnt sich an der Spitze der Kleinanzeigenmärkte im Internet.

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Mit Schweizer Startup-Power an die Spitze Einer der Startups, die Tutti.ch auf dem Weg zum Erfolg unterstütz haben war Studcom GmbH aus Basel. Der «All in One» IT-Anbieter verpasste der Internetseite ein Facelifting und machte sie benutzerfreundlicher. Die Firma Webrepublic AG aus Zürich arbeitete am Suchmaschinen-Marketing, was eine enorme Wirkung zeigte: Der Traffic auf den Seiten stieg um 50%. Und für den Zuwachs an Kreativität sorgte die neue Zürcher Werbeagentur Pubdeville mit einer neuen Kampagne. Für eine virale Marketingaktion war die Firma 4OM aus Zofingen zuständig. «Die Aktion mit dem IFJ war ein enormer Erfolg. Die Jungunternehmen konnten uns dabei mehr als nur überzeugen. Deswegen werden wir versuchen mit den Firmen auch weiterhin zusammenzuarbeiten und werden uns auch in Zukunft weiter verbessern», berichtet CEO Stefano Santinelli begeistert.

Schon mehr als 60‘000 Besucher am Tag Der rasante Aufstieg in Zahlen: Gegründet wurde Tutti.ch erst vor knapp einen Jahr und dann ging es schnell: Nach nur neun Monaten hatte man Ende letzten Jahres bereits über 1,5 Millionen Besucher und wurde somit zum Topplayer im Kleinanzeigenmarkt, neben den bereits etablierten Grössen. Gründe für den Erfolg sind zum einen die schnelle und einfache Bedienung und die kostenlose Benutzung des Portals. Die nächsten Schritte für das Startup aus Zürich lauten nun mehr Aufträge, aber auch das weitere Wachstum zum Top-Player im Internet. Und das mit Hilfe weiterer Jungunternehmen. Denn auch wenn mit den Gewinnern der Aktion Rahmenverträge abgeschlossen wurden, will man auch zukünftig auf die Innovationskraft von Startups setzen. So sollte man als Jungunternehmer immer wieder auf die Facebook-Seite von Tutti.ch schauen, weil dort neue Jobs ausgeschrieben werden. Und der Rest wird ganz einfach auf www.Tutti.ch fündig.

Tutti.ch ist eine Webseite, auf der fast alles online gekauft und verkauft werden kann. In über 130‘000 Inseraten und vielen verschiedenen Kategorien findet man mit nur einem Klick Tausende von Immobilien, Möbel, Autos, Elektronik und vieles mehr – und das in der ganzen Schweiz. Die Anzeigenschaltung bleibt dabei kostenlos. Was das Kleinanzeigenportal von ihrer Konkurrenz unterscheidet, ist die Fokussierung auf die lokale Eben der Verkäufer. Die Finanzierung von Tutti.ch ist vollständig durch Werbung abgedeckt, um ein unabhängiges und kostenloses Portal zu gewährleisten. Alle Inserate werden einzeln kontrolliert, um die gewünschte Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Tutti.ch ist ein Produkt von Schibsted Classified Media Switzerland AG, einem kleinen, innovativen Startup-Unternehmen im Herzen von Zürich.

venture kick – Viel Kapital für die Schweizer Startup-Szene

Die neuesten Zahlen der privaten Förderinitiative venture kick sprechen für sich: Seit dem Start haben bis jetzt 161 Projektteams aus Schweizer Hochschulen von rund 5,8 Millionen Franken Startkapital profitiert. Daraus resultierten zum Jahreswechsel 105 Firmengründungen mit über 940 neuen Arbeitsplätzen. Investoren und Geldgeber glauben an den nachhaltigen Erfolg dieser Startups und stellen Folgefinanzierungen von über 100 Millionen Franken bereit.
Im September 2007 wurde venture kick von privaten Stiftungen ins Leben gerufen, um talentierten Forschenden an Schweizer Hochschulen den entscheidenden Kick zu geben, ihre eigene Firma zu gründen. Dafür fördert die Initiative die zukünftigen Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem Startkapital in Höhe von bis zu 130‘000 Franken. Die Bilanz zum Jahreswechsel übertrifft sämtliche Erwartungen.
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Seit der Lancierung vor drei Jahren wurden 5,8 Millionen Franken ausgeschüttet und aus rund 650 Bewerbungen 161 Spin-off Projekte aus Schweizer Hochschulen gefördert und beim Start zusätzlich gecoacht. Eine Investition, die sich auszahlt: In dieser Zeit sind 105 innovative Firmen mit grossem Wachstumspotenzial entstanden, die bereits 940 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen haben. Das Finanzierungsvolumen, welches die Jungunternehmen durch Eigenkapital, Darlehen, Förderungen und Preisgelder insgesamt aufgebracht haben, beziffert sich per Ende 2010 auf 103,5 Millionen Franken.

Positiv überrascht und umso mehr begeistert zeigen sich Beat Schillig und Jordi Montserrat, welche venture kick vor erst drei Jahren auf Initiative und mit Finanzierung privater Stiftungen aufgebaut haben. Denn eine Bilanz mit einem Finanzierungsvolumen von 100 Millionen Franken und 100 neuen Firmengründungen wurde erst für Ende 2011 erwartet. «Dass es zu Beginn dieses Jahres schon klappt, ist natürlich umso erfreulicher und zeigt, welch enormes Potenzial in den Schweizer Startups steckt. Das zeigt auch die kürzlich veröffentlichte Innovationsstudie, die uns Schweizer in Europa als Innovationsführer sieht.» Die 940 Arbeitsplätze, welche durch die neugegründeten Firmen geschaffen wurden, verteilen sich zu einem Drittel auf die ICT-Branche, dahinter folgen die Bereiche Elekronik/Mechanik (16%), Biotech (13%) und Medtech (10%).

Was den Jungunternehmen dieser «Kick» bringt, zeigen die grossen Erfolgsgeschichten der bisherigen Gewinner. Das jüngste Beispiel ist der Gewinn des europäischen ACES Awards für Samuel Müller, Anfang Februar an der ETH Zürich. Der Mitgründer von Mirasense AG hat seine innovative Scanning-Software für Smartphones bereits sehr erfolgreich in den USA lanciert.

Der jüngste Gewinner der insgesamt 130‘000 Franken Startkapital, Thorsten Schwenke, bringt es auf den Punkt: «venture kick hat meine Firmengründung mit THELKIN erst ermöglicht. Aber auch das Coaching während der Zeit ist enorm hilfreich, um sich optimal auf das globale Business vorzubereiten.»

Bemerkenswert ist, dass venture kick landesweit seine Wirkung zeigt und somit bereits Studenten aus 22 Hochschulen der ganzen Schweiz von der Initiative profitieren konnten.
Bei den Regionen fallen vor allem zwei Hochschulstandorte ins Auge, die im Bereich Arbeitsplätze und Fördergelder die beste Entwicklung zeigen: Zürich und Lausanne. So war die ETH Zürich mit insgesamt 332 geschaffenen Jobs Spitzenreiter. Zusätzlich trugen die Universität Zürich und die ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu dem Ergebnis bei, dass über ein Drittel der neuen Jobs auf die Region Zürich fallen. Doch auch ausserhalb Zürichs und der Romandie machten viele weitere Hochschulen von sich Reden. So wurden aus den gegründeten Startups der Uni Basel und der FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz insgesamt 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Absolventen aus St. Gallen (Uni St. Gallen) und Bern (BFH Berner Fachhochschule, Uni Bern) steuerten weitere 45 neue Arbeitsplätze bei.

Das Potenzial von venture kick ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft: Jeden Monat präsentieren sich acht neue Projekte von innovativen Forscherinnen und Forschern vor der Jury aus Investoren und erfolgreichen Unternehmern. Daraus resultieren laufend neue Firmengründungen, Finanzierungsrunden mit führenden Investoren und neue Arbeitsplätze für die Schweiz.

Mehr über venture kick, den Schweizer Innovationsbeschleuniger venture kick ist eine gesamtschweizerisch angelegte, neutrale und unabhängige Initiative und will die Zahl der Spin-offs an Schweizer Hochschulen verdoppeln und den Gründungsprozess massiv beschleunigen. Dafür erhalten monatlich jeweils acht Projektteams die Chance, sich vor einer hochkarätigen Jury – bestehend aus einem Pool von 100 Startup-Investoren und -Experten – zu präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10’000 Franken und qualifizieren sich für die zweite Runde. Dort geht es um 20’000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte» der Teams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann die letzten 100’000 Franken zu gewinnen. Zwischen den Jurysitzungen werden die Startups in den sogenannten kickers camps intensiv begleitet und gecoacht.

Die GEBERT RÜF STIFTUNG, die ERNST GÖHNER Stiftung, die OPO-Stiftung und die AVINA STIFTUNG finanzieren die private Initiative venture kick. Die operative Leitung des Projekts liegt beim IFJ Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/innen aus schweizerischen Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen (Studierende, Doktoranden, Professoren etc.), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Hier sind die bisherigen venture kick Gewinner des gesamten Startkapitals von 130‘000 Franken

Weitere Informationen über venture kick finden Sie unter Facts & Figures.